Bundesweiter Suchtkongress „Sucht bewegt- Zugangswege erweitern!“ in der Stadthalle Heidelberg – Anmeldung noch möglich!

Veröffentlicht am 12.05.2016 16:58 von admin

15. Juni 2016bis16. Juni 2016

 

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Der Fachverband Sucht e.V. veranstaltet am 15./16.6.2016 den diesjährigen Bundeskongress zum Thema „Sucht bewegt- Zugangswege erweitern!“

Damit wird ein brisantes Thema aufgegriffen, das von hoher gesundheitspolitischer Bedeutung ist. Denn in  Deutschland verfügen wir zwar über ein hochwertiges und differenziertes Versorgungssystem für Menschen mit  substanzbezogenen und suchtnahen Störungen, welches eine Vielzahl von Angeboten umfasst. Aufgrund historisch  gewachsener Strukturen und unterschiedlicher Zuständigkeiten der Leistungsträger ist es aber auch stark fragmentiert.  In der Regel sehen sich Menschen mit einer Abhängigkeitserkrankung deshalb oft erst nach einer langen Abhängigkeitsphase und  in späten Krankheitsstadien dazu veranlasst, wegen der Grundstörung eine suchtspezifische Beratung und Behandlung  aufzusuchen. Oftmals sind Versorgungsanlässe eher allgemeine somatische, psychische oder soziale Krisen, bei  denen  sich erst bei näherer Klärung eine Substanzbezogenheit als ursächlicher Faktor zeigt. So findet beispielsweise nur ein  Teil der Personen mit alkoholbezogenen Problemen bzw. einer Alkoholabhängigkeit ohne Umwege und zeitnah Zugang  zum suchtspezifischen Behandlungssystem. Hinsichtlich der Früherkennung, Frühintervention und Überleitung in das  Behandlungssystem spielen der niedergelassene Arzt bzw. Hausarzt, wie auch das Fachpersonal in Krankenhäusern, aber auch Betriebe, Behörden, Jobcenter, Agenturen für Arbeit, Einrichtungen der Alten- und Jugendhilfe eine wichtige Rolle. Gesundheitspolitische Zielsetzung sollte es sein, Patientinnen und Patienten mit substanzbezogenen und suchtnahen  Störungen unterschiedlicher Schweregrade und unterschiedlicher Chronizität möglichst frühzeitig zu erkennen und  möglichst nahtlos einer bedarfsgerechten Beratung und Behandlung zuzuführen, um individuelle gesellschaftliche Schäden zu minimieren oder zu begrenzen. Auch im Anschluss an eine Entwöhnungsbehandlung sollten sich weiterführende Maßnahmen, etwa zur Förderung der beruflichen Reintegration, ohne zeitliche Verzögerung anschließen. Der Kongress wird Wege aufzeigen, wie die Zusammenarbeit des Suchtkrankenhilfe- und  -behandlungssystems mit entsprechenden Kooperationspartnern verbessert werden kann.

Hierzu werden Plenumsvorträge, Foren, Workshops mit über 80 Referenten/innen stattfinden  und  auch Poster ausgestellt werden.

 

Das Kongressprogramm kann unterfolgendem Link eingesehen werden.

http://www.sucht.de/fortbildung/events/id-29-heidelberger-kongress-des-fachverbandes-sucht-ev.html

 

Anfragen können an die Geschäftsstelle des Fachverbandes Sucht e.V. gerichtet werden:

 

FACHVERBAND SUCHT e.V.
Walramstraße 3
53175 Bonn
Tel.: 0228 – 26 15 55
Fax: 0228 – 21 58 85
Email: sucht@sucht.de
Internet: http://www.sucht.de

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