Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler: Prävention stärker in Mittelpunkt der Gesundheitsförderung stellen

Veröffentlicht am 23.11.2010 17:23 von redaktion

23. November 2010 –

Pressemitteilung  Nr. 69

Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler hat sich heute in Berlin dafür ausgesprochen, die Prävention stärker in den Mittelpunkt der Gesundheitsförderung zu stellen. „Vor allem im direkten Arbeitsumfeld liegt ein hohes Potential, um Erkrankungen vorzubeugen. Sportangebote sind dabei ein wesentlicher Baustein“, sagte der Minister bei einem Festakt des Deutschen Olympischen Sportbundes zum 10-jährigen Bestehen des Qualitätssiegels „Sport pro Gesundheit.“ Eine umfassende betriebliche Gesundheitsförderung, so Rösler weiter, trage nicht nur zur Motivation von Mitarbeitern und damit zur besseren Wettbewerbsfähigkeit bei. „Sie vermeidet langfristig auch hohe Kosten im Gesundheitswesen.“

Neben der betrieblichen Prävention muss nach Aussage des Bundesgesundheitsministers auch die vorbeugende Gesundheitsförderung bei Kindern und Jugendlichen künftig eine wichtigere Rolle spielen. Damit sollen vor allem Kinder aus Familien erreicht werden, die bisher einen schwierigen Zugang zu Gesundheitsinformationen haben. „Es sind vor allem die Ärzte vor Ort, die Kinder und Eltern erreichen und ihnen deutlich machen können, wie wichtig etwa Bewegung für die gesundheitliche Entwicklung ist. Hier liegen hervorragende Chancen.“

Zugleich bezeichnete der Minister in seiner Rede das im Jahr 2000 vom damaligen Deutschen Sportbund in Zusammenarbeit mit der Bundesärztekammer geschaffene Qualitätssiegel SPORT PRO GESUNDHEIT als „großartige Initiative“ und „hervorragenden Wegweiser, um qualitätsorientierte Sportangebote ganz in ihrer Nähe zu finden.“ In dem Zusammenhang dankte Rösler den ehrenamtlich Tätigen in den Sportvereinen. „Nicht nur in Sportvereinen, auch in Pflegeheimen oder Kinderbetreuungseinrichtungen treffe ich auf Menschen, die sich unentgeltlich engagieren. Ihr Einsatz ist vorbildliches Engagement für die Demokratie.“

Weitere Informationen unter:

http://www.sportprogesundheit.de.

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