Bobath-Pflegekurse im Dr. Becker Neurozentrum Niedersachsen

Veröffentlicht am 10.07.2012 09:37 von Redaktion RehaNews24.de

Bobath-Pflegekurse im Dr. Becker Neurozentrum Niedersachsen

Hilfe von Physiotherapeutinnen für pflegende Angehörige

Bad Essen. Die BARMER GEK veranstaltet in Zusammenarbeit mit den Bobath-Therapeutinnen Gudrun Kühn und Anke Sollmann und dem Dr. Becker Neurozentrum Niedersachsen einen Bobath-Kurs für pflegende Angehörige.

Das Bobath-Konzept wird weltweit erfolgreich in der Behandlung von Patienten mit neurologischen Störungen, wie z.B. Lähmungen und Bewegungsstörungen nach Schlaganfall eingesetzt. Das Konzept beruht auf der Annahme der Anpassbarkeit und Wandelbarkeit des Gehirns.

„So können verlorene Funktionen, wie z.B. das Gehen oder Anziehen von Kleidungsstücken, durch Neuorganisation und Intensivierung anderer Hirnbereiche wieder erlangt und von gesunden Hirnbereichen übernommen werden“, erläutert PD Dr. med. Tobias Leniger. Der Chefarzt des NZN erhofft sich von dem Angebot eine deutliche Verbesserung der Versorgungsqualität im häuslichen Bereich, insbesondere für Schlaganfallpatienten, die nach der Rehabilitation noch Unterstützung benötigen.

Im Rahmen der Schulung werden spezielle Methoden und Lernangebote im Alltagsbezug vermittelt, die die Selbstständigkeit des Pflegebedürftigen verbessern und den Pflegeaufwand für den pflegenden Angehörigen reduzieren.

Kursstart: Freitag, den 20. Juli 2012 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr, Dr. Becker Neurozentrum Niedersachsen

Kursdauer: 8 Termine, jeweils freitags

Unabhängig vom Kurs können bis zu drei individuelle häusliche Schulungen vereinbart werden. Als Voraussetzung für die kostenlose Teilnahme an den häuslichen Schulungen muss entweder der zu pflegende Angehörige oder der Pflegende bei der BARMER GEK krankenversichert sein.

Die Anmeldung kann telefonisch im Dr. Becker Neurozentrum Niedersachsen unter 05472 – 400-0 erfolgen.

„Mit der Finanzierung von Spezialpflegekursen und häuslichen Schulungen mit dem Schwerpunkt Bobath sind wir die erste und einzige Pflegekasse, die pflegenden Angehörigen von Menschen mit Bewegungsstörungen, Lähmungen und Spastiken eine direkte Unterstützung bietet“, so Klaus Pohl. Der Regionalgeschäfts-führer der BARMER GEK Osnabrück erklärt, dass die BARMER GEK das Angebot zurzeit bundesweit flächendeckend ausbaut.

Das Bundesgesundheitsministerium prognostiziert für das Jahr 2030 rund 3,27 Millionen Pflegebedürftige, für 2040 sogar rund 3,72 Millionen Menschen, die auf ständige Pflege angewiesen sein werden. Die ambulante Pflege im häuslichen Umfeld der Pflegebedürftigen spielt nach wie vor eine große Rolle, da die Menschen die Unterbringung in einem Pflegeheim oft nur als Ultima Ratio sehen. Aufgrund dieser Entwicklung gewinnt die qualifizierte Versorgung Pflegebedürftiger durch Angehörige und ehrenamtlich Pflegende zunehmend an Bedeutung.

Weitere Informationen unter

www.neurozentrumniedersachsen.de

Für Rückfragen oder Bildmaterial

wenden Sie sich bitte an:

Dr. Becker

Neurozentrum Niedersachsen

Verwaltungsdirektor

Hans-Jörg Kohorst

Am Freibad 5

49152 Bad Essen

Tel: (0 54 72) 4 00-6 56

Fax: (0 54 72) 4 00-7 55

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