Beitragserhöhung Private Krankenversicherung 2017

Veröffentlicht am 16.01.2017 19:33 von asenta

Alle Jahre wieder und auch dieses Jahr wieder, die PKV Beitragserhöhung 2017 erwischt viele versicherte auf dem falschen Fuss und sorgt für Kostensteigerungen im teils zweistelligen Prozentbereich. Auch Branchengrößen wie die Debeka Krankenversicherung, Allianz, AXA, Central und Signal sind betroffen. Die HUK-Coburg und die DKV geben ihre Beitragsanpassungen im März bzw. im April 2017 bekannt. Was können betroffene Versicherte tun, um Beitragserhöhungen in ihrem PKV Tarif zu entkommen? Siehe dazu auch den Beitrag „PKV Beitragserhöhung 2017: was tun?“ auf dem Online Vergleichsportal.

PKV Beitragserhöhung 2017 im Durchschnitt moderat – in Einzelfällen verheerend

Sämtliche Tarife aller Gesellschaften genommen verteuern sich im Durchschnitt um moderate ca. acht Prozent. Ein Blick in einzelne Tarife der Versicherer jedoch lässt aufhorchen. So berichten Leser des Magazins Focus Online von Beitragserhöhungen von bis zu knapp 50 Prozent. Auch beim Marktführer Debeka und anderen großen privaten Krankenversicherungen wie der AXA, der Allianz und der Signal Krankenversicherung finden sich Tariferhöhungen im teils zweistelligen Prozentbereich.

Wie fällt die PKV Beitragsanpassung 2017 der HUK und der DKV aus?

Dass auch die HUK-Coburg und die zweitgrößte PKV in Deutschland, die DKV, PKV Beitragsanpassungen in 2017 vornehmen ist sicher. Ob und in welcher Höhe Beitragssteigerungen bekanntgegeben werden, ist bisher nicht bekannt. Konkrete Zahlen wollen diese Versicherer im März bzw. im April diesen Jahres bekannt geben.

Recht auf außerordentliche Kündigung und Tarifwechsel innerhalb der PKV

Privat Versicherte, die von Beitragserhöhungen hart getroffen sind, haben das Recht auf die ausserordentliche Kündigung ab dem Erhalt der schriftlichen Benachrichtigung ihres Versicherers. In vielen Fällen bietet die Gesellschaft von sich aus den Wechsel in einen günstigeren Tarif mit vergleichbaren Leistungen. Sollte dies jedoch nicht der Fall sein, können Kunden auf den Tarifwechsel bestehen.

Berücksichtigt werden muss lediglich, dass der neue Tarif keine zusätzlichen Leistungen beinhaltet. In diesem Fall darf die Versicherung eine erneute Gesundheitsprüfung anordnen, die bei Vorhandensein von Vorerkrankungen zu einem Risikozuschlag führen kann.

Wechsel in Tarife anderer Krankenversicherer meist ungünstig

Der Tarifwechsel innerhalb der bisherigen PKV-Gesellschaft ist sinnvoll, da so sämtliche gebildeten Altersrückstellungen erhalten bleiben. Diese sollen den Beitrag im Alter möglichst stabil halten. Ein Wechsel in Tarife anderer Krankenversicherer jedoch führt zum teilweisen Verlust der Altersrückstellungen.

Weitere Nachteile eines Krankenversicherungswechsels in Tarife anderer Gesellschaften sind folgende:

  • Höhere Beiträge wegen des höheren Einstiegsalters
  • Erneute Gesundheitsprüfung mit dem Risiko von Zuschlägen bei bestehenden Vorerkrankungen.

Bei Abschluss der PKV Testberichte und Vergleich der Stiftung Warentest und der Rating-Agenturen beachten

Wer sich einen Überblick über die Kosten in der privaten Krankenversicherung verschaffen möchte, kann im Vorfeld individuellen Beiträge berechnen und diese mit anderen Tarifwerken vergleichen.

Die Stiftung Warentest hat die Tarife der privaten Krankenkassen einem vergleich unterzogen und die besten Policen hinsichtlich Preis und Leistung bewertet. Daneben sprechen die Experten der Finanztest regelmäßig Empfehlungen für verschiedene Zielgruppen aus.

Wertvoll auch im Hinblick auf die zukünftige Beitragsentwicklung der PKV Tarife sind die Ratings und Rankings der Analysten. Darin werden wirtschaftliche Ertragskraft der PKV-Unternehmen und ihre Bilanzen geprüft und bewertet. Allerdings ist daraus keine Ableitung auf die einzelnen Tarife und damit auf kommende PKV Beitragserhöhungen möglich.

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asenta

Asenta GmbH
Ansprechpartner: Asenta Röber
Am Hulsberg 129
28205 Bremen
info@asenta.de

Veröffentlichung und Veranschualichen von Testberichten und Testergebnissen rund um die Private Krankenversicherung sowie Empfehlungen von Verbraucherschützern und der Stiftung Warentest.

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