„Beckmann“ im Ersten: Was ist schon normal? Leben mit behinderten Menschen

Veröffentlicht am 08.01.2014 16:48 von redaktion

„Beckmann“ am Donnerstag, 9. Januar 2014, um 22.45 Uhr    

München. Etwa 7,5 Millionen Deutsche sind körperlich oder geistig schwer beeinträchtigt, der Alltag bedeutet für sie und ihre Familien eine besondere Herausforderung. Zwar ist Inklusion das erklärte Ziel der Politik, doch von einer normalen Teilhabe am Leben sind viele Behinderte immer noch weit entfernt. Ob im Kindergarten, an Schulen oder in der Arbeitswelt – unsere Gesellschaft macht ihnen die Integration nicht leicht, die staatliche Unterstützung für Betroffene und ihre Angehörigen fällt oft zu gering aus. Was ist eigentlich normal? Wie definieren wir lebenswert? Und was macht den Menschen aus?

Darüber diskutieren bei „Beckmann“:

Leslie Malton (Schauspielerin) Ihre elfeinhalb Monate jüngere Schwester Marion leidet seit ihrer Geburt an einem Gen-Defekt, dem so genannten „Rett-Syndrom“, eine Entwicklungsstörung, die vorwiegend Mädchen trifft. Zum ersten Mal schildert Leslie Malton im Fernsehen die Geschichte ihrer Schwester.

Sandra Roth (Journalistin und Autorin) Vor vier Jahren kam ihre Tochter Lotta mit einer schweren Behinderung zur Welt. Sandra Roth kennt einerseits die Belastungen im Alltag, andererseits schätzt sie auch die Bereicherung, die die Vierjährige ins Familienleben bringt. Sandra Roth kritisiert die Ignoranz vieler Menschen gegenüber Behinderten und kämpft für mehr Normalität im Miteinander.

Georg Fraberger (Psychologe) Der Österreicher, der ohne Arme und ohne Beine geboren wurde, arbeitet als Psychologe in einem Krankenhaus. In seinem Buch „Ohne Leib, mit Seele“ wirft Georg Fraberger Fragen auf: Was macht den Menschen aus? Welchen Körper braucht er dazu? Und was passiert, wenn jemand den körperlichen und geistigen Anforderungen unserer Gesellschaft nicht entspricht?

Hubert Hüppe (Bundesbeauftragter für die Belange behinderter Menschen) Das jüngste seiner drei Kinder leidet an „Spina Bifida“, einem so genannten „offenen Rücken“ – eine der häufigsten Behinderungen bei Neugeborenen. Hubert Hüppe fordert von der Gesellschaft mehr Akzeptanz und eine verstärkte Inklusion von Menschen mit Behinderung. Als Bundesbeauftragter soll er die Umsetzung der UN-Konvention von 2009 voranbringen.

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