BDH: Ende der Bescheidenheit – Rentenbezieher müssen am Wirtschaftswachstum teilhaben

Veröffentlicht am 17.11.2010 10:43 von Redaktion RehaNews24.de

Pressemitteilung 17. November 2010

Bonn – „Wir erwarten in den kommenden Jahren deutliche Rentenanpassungen nach oben. Der Spielraum ist groß und die Wirtschaft läuft auf vollen Touren, das passt“, erklärt die Bundesvorsitzende des BDH Bundesverband Rehabilitation, Ilse Müller, anlässlich der jüngsten Wirtschaftsdaten.

„Die deutsche Wirtschaft wächst in diesem Jahr mit 3,4 Prozent und wird sich auch im kommenden Jahr dynamisch entwickeln. Die kolportierten 0,9 Prozent Rentenzuwachs für 2011 sind politisch nicht mehr zu rechtfertigen. Jahrelanger Rentenverzicht und Lohnzurückhaltung haben dazu beigetragen, der deutschen Wirtschaft wieder auf die Beine zu helfen. Die Exporterfolge und die internationale Wettbewerbsfähigkeit verdanken die Unternehmen nicht zuletzt dem Verzicht der Menschen. Nun ist es an der Zeit, fair zu verteilen.“

In Deutschland beziehen derzeit bereits über 20 Millionen Menschen Rentenleistungen. Tendenz deutlich steigend. Das statistische Institut Eurostat rechnet damit, dass der Anteil der Rentenbezieher in Deutschland bis zum Jahr 2030 auf über 45 Prozent steigen wird.

„Die Politik muss diese Entwicklung in Rechnung stellen und das derzeit vorhandene wirtschaftliche Potenzial der deutschen Wirtschaft nutzen. Bei 62 Milliarden Euro Steuermehreinahmen ist der politische Spielraum definitiv vorhanden, den Empfängern niedriger Renten- und Sozialleistungen unter die Arme zu greifen. Zurückhaltung führt an dieser Stelle unweigerlich zu Altersarmut und sozialen Krisen“, so Ilse Müller.

Über den BDH Bundesverband Rehabilitation

Der BDH ist die größte deutsche Fachorganisation auf dem Gebiet der Rehabilitation von neurologischen Patienten. Weiterhin bietet der BDH rechtliche Beratung und professionelle Vertretung vor Behörden und den Instanzen der Sozialgerichtsbarkeit sowie ehrenamtliche soziale Betreuung an. Die stationäre neurologische Rehabilitation nimmt einen wichtigen Stellenwert innerhalb des Leistungsangebotes des BDH ein, um Menschen nach einem Unfall oder sonstiger neurologischer und geriatrischer Krankheit Unterstützung auf dem Weg zurück ins Leben zu bieten.

Der BDH hat in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gebiet der neurologischen Rehabilitation Pionierarbeit geleistet und Einrichtungen gegründet, die bis heute Maßstäbe setzen und von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen, den Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungen und Versorgungsämtern sowie der Bundesanstalt für Arbeit in Anspruch genommen werden. In der Trägerschaft des BDH befinden sich heute fünf über ganz Deutschland verteilte neurologische Kliniken. Dazu kommen das Rehabilitationszentrum für Jugendliche in Vallendar und das Neurologische Therapie- und Beratungszentrum Ortenau in Offenburg.

Kontakt:

BDH Bundesleitung

Eifelstr. 7, 53119 Bonn

tel 0228-96984-0 fax 0228-96984-99 mail presse@bdh-bonn.de

www.bdh-reha.de

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