Barrieren bei der Hilfsmittelversorgung abbauen

Veröffentlicht am 13.08.2012 12:01 von Redaktion RehaNews24.de

Der BDH Bundesverband Rehabilitation setzt sich für eine regionalisierte Hilfsmittelversorgung Betroffener ein. Ilse Müller, Bundesvorsitzende des Sozialverbandes und Klinikträgers, unterstützt dabei kooperative Lösungsmodelle, die von Kostenträgern und Betroffenen gleichermaßen getragen werden:

„Der BDH setzt sich für die Umsetzung eines regionalen Ansatzes zur Sicherstellung dezentraler Hilfsmittelversorgung ein. Alle Beteiligten, und dies gilt auch für Sozialverbände wie den BDH, sind aufgerufen, den Einzelfall in den Mittelpunkt eines individuellen Versorgungsansatzes zu stellen. Wir müssen uns die Zeit nehmen, die Aspekte des Wohnumfeldes und der familiären Bedingungen im Einzelfall zu prüfen. Erfahrungsgemäß ist es zweckmäßig, dabei regional verortete Unternehmen zur flächendeckenden Versorgung der Patienten in ein Versorgungskonzept einzubinden. Aus unserer Sicht ist es nachvollziehbar, dass die Krankenkassen vor dem Hintergrund der Kostenoptimierung langfristige Kooperationen mit Versorgungsbetrieben auf den Prüfstand stellen und kritisch sehen. Dennoch ist es unbedingt notwendig einen hohen Versorgungsstandard sicherzustellen. Antragsverfahren zur Hilfsmittelversorgung müssen unbürokratisch und transparent gehalten sein und die individualtherapeutischen Maßnahmen flankieren. Zudem wird es ohne verstärkte, individuelle Betreuung Betroffener vor Ort nicht zu einer spürbaren Verbesserung der Versorgungsbedingungen kommen. Das muss sich die Gesellschaft dann auch etwas kosten lassen. Genau an dieser Stelle wären die Überschüsse der Krankenkassen gut investiertes Geld.“

Kontakt:

BDH Bundesleitung
V.i.S.d.P.: Ilse Müller
Eifelstr. 7, 53119 Bonn
tel 0228-96984-0 fax 0228-96984-99
mail presse@bdh-bonn.de
www.bdh-reha.de

Über den BDH Bundesverband Rehabilitation

Der BDH ist die größte deutsche Fachorganisation auf dem Gebiet der Rehabilitation von neurologischen Patienten. Weiterhin bietet der BDH rechtliche Beratung und professionelle Vertretung vor Behörden und den Instanzen der Sozialgerichtsbarkeit sowie ehrenamtliche soziale Betreuung an. Die stationäre neurologische Rehabilitation nimmt einen wichtigen Stellenwert innerhalb des Leistungsangebotes des BDH ein, um Menschen nach einem Unfall oder sonstiger neurologischer und geriatrischer Krankheit Unterstützung auf dem Weg zurück ins Leben zu bieten.

Der BDH hat in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gebiet der neurologischen Rehabilitation Pionierarbeit geleistet und Einrichtungen gegründet, die bis heute Maßstäbe setzen und von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen, den Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungen und Versorgungsämtern sowie der Bundesanstalt für Arbeit in Anspruch genommen werden. In der Trägerschaft des BDH befinden sich heute fünf über ganz Deutschland verteilte neurologische Kliniken. Dazu kommen das Rehabilitationszentrum für Jugendliche in Vallendar und das Neurologische Therapie- und Beratungszentrum Offenburg.

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