AUVA-Rehabilitation als Vorbild für Südkorea

Veröffentlicht am 05.06.2018 21:57 von Redaktion RehaNews24.de

im Bild v.l.:
DDr. Anton Ofner, AUVA-Obmann und Shim Kyung Woo, Präsident der COMWEL
(copyright: AUVA)

Wien (OTS) Eine Delegation der südkoreanischen Unfallversicherung – Korea Workers’ Compensation & Welfare Service (COMWEL) – war vergangene Woche zu Besuch bei der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) in Wien. Dabei interessierten sich die koreanischen Delegierten vor allem für die Rehabilitation nach Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten. „Unser System ist zwar schon sehr gut, aber wir sind natürlich bestrebt, es weiterhin zu verbessern. Die AUVA ist eine wichtige Referenz für uns und ihr Modell der Rehabilitation Vorbild für unsere zukünftige Entwicklung“, sagt Shim Kyung Woo, Präsident der COMWEL.

Bei der AUVA wird die Rehabilitation vom ersten Tag der Heilbehandlung an mitgedacht. „Die intensive Zusammenarbeit eines multidisziplinären Teams bestehend aus Ärzten, Pflegern, Therapeuten und Sozialberatern bringt große medizinische und menschliche Erfolge und sorgt dafür, dass Betroffene nach Arbeitsunfällen so rasch wie möglich ins Alltags- und Arbeitsleben zurückkehren können“, erklärt Anton Ofner, Obmann der AUVA.

In einem Meeting wurden Möglichkeiten einer künftigen österreichisch-südkoreanischen Kooperation ausgelotet. Um sich aus erster Hand ein Bild von der AUVA machen zu können, besuchte die Delegation anschließend das Traumazentrum Wien am Standort Meidling sowie das Rehabilitationszentrum Meidling, eine von vier hochspezialisierten Reha-Einrichtungen der AUVA.

Mit dem AUVA-Modell will Südkorea sein Ziel erreichen, die Rate des beruflichen Wiedereinstiegs nach einem Arbeitsunfall bis zum Jahr 2022 auf 75 Prozent zu erhöhen (derzeit liegt diese bei 63 Prozent). Die Unfallversicherung betreibt in Südkorea zehn eigene Unfallkrankenhäuser, in acht davon ist die Reha direkt angeschlossen. Auch auf die Prävention legt COMWEL großen Wert.

Sozial sein hat einen hohen Stellenwert in Südkorea

Die Unfallversicherung in Südkorea wird, wie in Österreich, durch Beiträge der Arbeitgeber finanziert und bietet Versicherten im Falle eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit medizinische Versorgung, Rehabilitationsmaßnahmen, Lohnersatzleistungen sowie im Bedarfsfall Rentenleistungen. Aktuell sind rund 18,5 Millionen Arbeiter sowie 12,7 Millionen Angestellte unfallversichert. „Das Südkorea die AUVA als Vorbild sieht, unterstreicht einmal mehr den hohen internationalen Stellenwert der AUVA“, freut sich AUVA-Obmann Ofner.

Über die AUVA:

Bei der AUVA sind rund 320.000 Unternehmen und über 5 Millionen Personen gesetzlich gegen die wirtschaftlichen, gesundheitlichen und sozialen Folgen von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten versichert. Die AUVA finanziert ihre Aufgaben fast zur Gänze aus den Beiträgen der Dienstgeber und übernimmt dafür die Haftung für Arbeitsunfälle und das Auftreten von Berufskrankheiten. Kernaufgaben der AUVA sind die Verhütung von Arbeitsunfällen sowie die Heilbehandlung und Rehabilitation.  Ziel ist es, Unfallopfer und Beschäftigte mit Berufserkrankungen möglichst rasch wieder in den Arbeitsprozess zu integrieren. Eine weitere Kernaufgabe der AUVA ist die finanzielle Entschädigung. Diese vier Aufgabenbereiche der AUVA ermöglichen eine integrierte und effiziente Unfallversicherung mit hohem volkswirtschaftlichen und gesellschaftlichen Nutzen.

Die AUVA betreibt das Traumazentrum Wien mit den beiden Standorten Meidling und Brigittenau/Lorenz Böhler, die Unfallkrankenhäuser Graz, Linz, Salzburg, Klagenfurt und Kalwang sowie die Rehabilitationszentren Meidling (Wien), Weißer Hof (NÖ), Häring (Tirol) und Tobelbad (Steiermark). In den Einrichtungen der AUVA werden jährlich über 370.000 Patientinnen und Patienten auf medizinischem Spitzenniveau versorgt, davon mehr als 46.000 stationär.

Die AUVA in zwei Minuten

Facebook: https://www.facebook.com/auvajetztsichern/

Rückfragen & Kontakt:

AUVA-Hauptstelle
Mag. Sonja Rosenberger
Tel: +43 5 93 93-22911
Mobil: +43 676 833 95 1818
Email: sonja.rosenberger@auva.at
www.auva.at/presse

Print Friendly, PDF & Email

Redaktion RehaNews24.de

----------------------
Angaben gemäß § 5 TMG
Christian Kocura
Langenfelder Straße 51d
51371 Leverkusen

Vertreten durch: Christian Kocura

Redaktionsleitung: Susann Kocura
Telefon: 0151 - 12237994
E-Mail: redaktion@rehanews24.de

Umsatzsteuer-ID:
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß §27a Umsatzsteuergesetz: DE 314962335

Hits: 141