RehaZentren BW

 

Rehaklinik Ob der Tauber als “Station Ernährung” ausgezeichnet

Die Rehaklinik Ob der Tauber ist durch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) für ihr qualitativ hochwertiges Ernährungsangebot ausgezeichnet worden. Das Zertifikat „Station Ernährung – Vollwertige Verpflegung in Krankenhäusern und Rehakliniken“ bescheinigt der Klinik neben einer ausgewogenen Verpflegung unter anderem eine vielseitige Gestaltung des Speiseplans sowie angemessene Essenszeiten und einen guten Service. Im Verbund der RehaZentren Baden-Württemberg verfügen neben der Rehaklinik Ob der Tauber auch die Rehakliniken Höhenblick in Baden-Baden, Glotterbad im Glottertal, Heidelberg-Königstuhl und Überruh in Isny/Allgäu über die Zertifizierung „Station Ernährung“.

Gerade im Bereich der Rehabilitation ist die Ernährung für den Krankheitsverlauf und letztendlich den Behandlungserfolg von elementarer Bedeutung. Denn „neben den medizinischen Therapien ist es eines der Hauptziele der Rehabilitation, bei den Rehabilitandinnen und Rehabilitanden eine Verhaltens- und Lebensstiländerung anzustoßen und damit den Reha-Erfolg nachhaltig zu sichern. Einer der zentralen Bausteine ist hierfür die Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, die wir intensiv begleiten“, so Dr. Sylvia Zipse, Chefärztin der Rehaklinik Ob der Tauber.

Dementsprechend bietet die Rehaklinik Ob der Tauber ein an den neuesten medizinischen Erkenntnissen ausgerichtetes Ernährungskonzept an. Dieses umfasst – streng nach dem Motto „indikationsspezifisch, gesundheitsfördernd und individuell“ verschiedene Kostformen sowie spezielle Kost bei Unverträglichkeiten oder Erkrankungen, die einer gesonderten Ernährungstherapie bedürfen.

Dass die Rehaklinik Ob der Tauber hierbei die höchsten Qualitätsstandards erfüllt, wurde nun durch die erfolgreiche Zertifizierung zur „Station Ernährung – Vollwertige Verpflegung in Krankenhäusern und Rehakliniken“ der Deutschen Gesellschaft für Ernährung DGE bestätigt.

Auch für Dr. Constanze Schaal, Geschäftsführerin der RehaZentren Baden-Württemberg gGmbH gehören Top-Rehamedizin und ausgewogene Ernährung untrennbar zusammen. „Die optimale und gesundheitsfördernde Verpflegung unserer Rehabilitandinnen und Rehabilitanden liegt uns sehr am Herzen. Für den Verbund der RehaZentren haben wir uns daher für die Zertifizierung durch die DGE entschieden. Neben der Rehaklinik Ob der Tauber sind in unserem Verbund bereits die Rehakliniken Höhenblick in Baden-Baden, Glotterbad im Glottertal, Heidelberg-Königstuhl und Überruh in Isny/Allgäu entsprechend zertifiziert.“

Um das Zertifikat „Station Ernährung“ zu erhalten, müssen zahlreiche Vorgaben des DGE-Qualitätsstandards für die Verpflegung in Rehakliniken erfüllt werden – bei allen Mahlzeiten des Tages. Eine abwechslungsreiche Lebensmittelauswahl mit Vollkornprodukten, frischem Gemüse und Obst sowie regelmäßig Fisch, nicht zu oft Fleisch und die Rücksicht auf individuelle Unverträglichkeiten gehören ebenso dazu, wie ein vielseitiger Speiseplan, auf dem sich im Vier-Wochen-Rhythmus die Gerichte nicht wiederholen sollen. Eine angenehme Essensumgebung und besonders geschulte Service-Mitarbeiter, die auf besondere Bedürfnisse eingehen, sind weitere Voraussetzungen, um von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung ausgezeichnet zu werden.

Der Kaufmännische Leiter Traugott Weber freut sich über das sehr gute Zertifizierungsergebnis: „Unser Team, bestehend aus den Fachbereichen Ernährungsberatung, Küche und Service, hat mit viel Engagement zu dem hervorragenden Ergebnis beigetragen. Nach einer intensiven Vorbereitungszeit und der Bündelung verschiedener Fachkompetenzen war es eine durchaus geballte, aber auch sehr erfüllende Aufgabe. Ich bin sehr stolz auf diese sehr gute gemeinsame Leistung“.

Rehaklinik Ob der Tauber
Die 1962 gegründete Rehaklinik Ob der Tauber ist eine Fachklinik für Innere Medizin mit den Schwerpunkten Stoffwechsel- und Magen-Darm-Erkrankungen einschließlich Tumoren des Gastroentestinaltraktes. Sie gehört zur Gruppe der RehaZentren Baden-Württemberg, die 2007 aus dem Zusammenschluss der der Rehakliniken der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg entstanden ist. Heute gehören dazu acht Kliniken in Baden-Württemberg und eine in Bayern an den Standorten Baden-Baden, Bad Mergentheim, Bad Kissingen, Donaueschingen, Glottertal, Heidelberg, Isny und Nordrach.

Kontakt
RehaZentren Baden-Württemberg:
Jörg Skupin, PR-Referent
Tel.: 0711. 6994 639 20
E-Mail: j.skupin@rehazentren-bw.de

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PD Dr. Andreas Willer wird neuer Chefarzt der Rehaklinik Am Kurpark

Zum 01. September übernimmt Privatdozent Dr. med. Andreas Willer als Chefarzt die medizinische Leitung der Rehaklinik Am Kurpark. Der habilitierte Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und internistische Onkologie bringt die optimalen Voraussetzungen mit, um den onkologischen Schwerpunkt der Bad Kissinger Rehaklinik erfolgreich und nachhaltig weiterzuentwickeln. Bis zum Start von Dr. med. Willer hat die Oberärztin Dr. med. Cornelia Alice Pape die kommissarische medizinische Leitung der Klinik inne.

Zum 01. September erhält die Rehaklinik Am Kurpark einen neuen Ärztlichen Leiter: Privatdozent Dr. med. Andreas Willer übernimmt als Chefarzt das Ruder und bildet gemeinsam mit dem Kaufmännischen Leiter Holger Metz die Duale Klinikleitung der Bad Kissinger Rehaklinik.

„Die Ernennung von Herrn Dr. Willer zum Chefarzt steht gleichzeitig für Kontinuität und Weiterentwicklung. Dank seiner großen fachlichen Expertise in den Bereichen Onkologie und Hämatologie werden wir die onkologische Ausrichtung der Rehaklinik Am Kurpark nicht nur beibehalten, sondern erweitern und ausbauen. Von zentraler Bedeutung für die erfolgreiche Weiterentwicklung ist – und dies gilt gerade für die rehabilitationsmediznische Betreuung von Krebspatienten – die engmaschige Vernetzung mit Akutkliniken, niedergelassenen Fachärzten und regionalen Kooperationspartnern wie z.B. Selbsthilfegruppen. Auch hier verfügt Dr. Willer über die entsprechende Erfahrung und Netzwerke“, erklärt Dr. Constanze Schaal, Geschäftsführerin der RehaZentren Baden-Württemberg gGmbH.

Auch Dr. Willer freut sich auf seine neue Herausforderung und Wirkungsstätte, insbesondere natürlich auch auf die Zusammenarbeit mit einem eingespielten und kompetenten Ärzte-, Therapeuten- und Pflegeteam. „Gerade eine Krebserkrankung ist ein schwerer Einschnitt im Leben eines Patienten und es ist von elementarer Bedeutung, die Betroffenen mit höchster Kompetenz und Menschlichkeit durch ihre Rehabilitationsphase zu begleiten. Die Rehaklinik Am Kurpark verfügt hierfür über die notwendige Erfahrung und die personellen Strukturen im Umgang mit immungeschwächten Patientinnen und Patienten“, so der designierte Chefarzt Dr. Willer.

Ebenfalls mit Vorfreude sieht der Kaufmännische Leiter Holger Metz dem Start seines neuen Partners in der Dualen Klinikleitung entgegen: „Bereits jetzt sind wir ein wichtiger Standort für die onkologische Rehabilitation mit den Schwerpunkten der onkologisch-orthopädischen Rehabilitation von Sarkompatienten, der onkologischen Anschlussheilbehandlung und der Frührehabilitation nach Knochenmarks- und Stammzelltransplantation. Gemeinsam mit Herrn Dr. Willer und unserem gesamten Team werden wir unser Leistungsspektrum weiter ausbauen und uns auch in Zukunft sicher auf dem Rehamarkt positionieren.“

Beruflicher Werdegang
PD Dr. med. Andreas Willer ist Facharzt für Innere Medizin mit den Zusatzbezeichnungen Hämatologie und Internistische Onkologie, Palliativmedizin, Sportmedizin sowie Gesundheitsökonom (ebs). Er studierte von 1979 bis 1985 an der Universität Gießen, der Universität Tübingen und der Technischen Universität München Humanmedizin. Im Anschluss arbeitete er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für molekulare Virologie in München und als Postdoktorand am Institut für zelluläre Physiologie in Paris. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland war Dr. Willer von 1990 bis 2006 als Assistenzarzt, Facharzt und Oberarzt am Universitätsklinikum Mannheim tätig. Es folgte eine Station als Leitender Arzt an der Paracelsus Klinik in Osnabrück sowie die Ärztliche Leitung des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) des Klinikums Osnabrück. Von 2012 bis 2017 war Dr. Willer Chefarzt der Rehaklinik Masserberg in Thüringen und ist aktuell Chefarzt der Onkologie des Median Reha-Zentrums Bad Berka Adelsbergklinik.

PD Dr. med. Andreas Willer ist Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM), Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO), American Society of Clinical Onkology (ASCO), Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) und dem Bayerischen Sportärzteverband.

Rehaklinik Am Kurpark Bad Kissingen
Die Rehaklinik Am Kurpark in Bad Kissingen ist eine Fachklinik für Onkologie/Hämatologie und Neurootologie, Rheumatologie/Orthopädie sowie Lehrklinik für Ernährungsmedizin. Sie gehört zur Gruppe der RehaZentren Baden-Württemberg, welche 2007 aus dem Zusammenschluss der Rehakliniken der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg entstanden ist. Heute gehören dazu acht Kliniken in Baden-Württemberg und eine in Bayern an den Standorten Baden-Baden, Bad Mergentheim, Bad Kissingen, Donaueschingen, Glottertal, Heidelberg, Isny und Nordrach.

Weitere Informationen unter:
www.rehaklinik-am-kurpark.de

Kontakt:
RehaZentren Baden-Württemberg:
Jörg Skupin (Referent Public Relations)
E-Mail: j.skupin@rehazentren-bw.de
Tel.: 0711. 6994 639 20

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Für jeden Patienten die passgenaue Reha

Die ganztägig ambulante Rehabilitation ist ein wichtiger Baustein in der erfolgreichen Therapie psychischer und psychosomatischer Erkrankungen. Das Zentrum für Ambulante Psychosomatische Rehabilitation Glotterbad (ZAPR) bietet Betroffenen als Tagesklinik nicht nur ganztägig ambulante Behandlungen an, sondern zusammen mit der benachbarten Rehaklinik Glotterbad auch die Möglichkeit zur Kombi-Reha. Diese kombinierte Rehabilitationsmaßnahme bietet den Patientinnen und Patienten die Vorteile aus stationärer und ganztägig ambulanter Rehabilitation. Ab sofort profitieren von dem breiten Leistungsspektrum des ZAPR neben Versicherten der Rentenversicherungen der Länder, der Krankenkassen und privaten Krankenversicherer auch bei der Rentenversicherung Bund versicherte Patienten.

Neben der stationären psychosomatischen Rehabilitation werden Therapiemaßnahmen zunehmend auch ganztägig ambulant absolviert. Darüber hinaus bietet das Zentrum für Ambulante Psychosomatische Rehabilitation (ZAPR) zusammen mit der benachbarten Rehaklinik Glotterbad die Möglichkeit zur Kombi-Reha.

Bei dieser neuen Behandlungsvariante beginnen die Patienten ihre Reha mit einer stationären Phase von ca. 14 Tagen in der Rehaklinik Glotterbad und wechseln dann in die ganztägig ambulante Behandlung im ZAPR. Dabei werden sie von Beginn an durch das Therapeutenteam des ZAPR betreut, sodass die in der Psychosomatik so wichtige Beziehungskontinuität gesichert ist und somit auch der Behandlungserfolg nicht gefährdet wird.

Der Vorteil dieser Behandlungsform ist, dass der Patient während der stationären Phase zunächst Abstand von Problemfeldern gewinnen und sich neu orientieren kann sowie neue Handlungskompetenzen erlernt, die er dann während der ganztägig ambulanten Phase im Alltag erproben und festigen kann. So verbinden sich die Vorteile von stationärer und ganztägig ambulanter Behandlung im Kombi-Reha-Modell.

Zudem können bei der ganztägig ambulanten Behandlung Familienangehörige in die Therapie mit einbezogen werden, soweit dies für den Genesungsprozess förderlich ist. Des weiteren besteht die Möglichkeit, im Rahmen der Medizinisch-beruflichen Orientierung in der Rehabilitation (MBOR) die Patienten bei der Rückkehr in den Berufsalltag und das Erwerbsleben zu unterstützen, Wiedereingliederungen vorzubereiten, soweit gewünscht und erforderlich auch Arbeitgeber miteinzubeziehen sowie Leistungen zur Teilhabe und Konflikt- oder Berufscoaching anzuregen.

Hierfür steht im Zentrum für Ambulante Psychosomatische Rehabilitation Glotterbad (ZAPR) ein multiprofessionelles Team rund um die kommissarische Ärztliche Leiterin Dr. med. Martina Rink-Hein bereit. “Mit Blick nach vorne neue Wege finden” lautet das Motto, das die Patienten motivieren soll, sich auf das therapeutische Angebot einzulassen und wieder selbstbestimmt und kompetent in ihren Alltag zurückzukehren.

Voraussetzung für die ganztägig ambulante als auch für die Kombi-Reha-Behandlung ist, dass die Klinik für den Patienten in einer Fahrzeit von bis zu 60 Minuten pro Wegstrecke erreichbar ist. Vom Freiburger Hauptbahnhof steht ein klinikeigener Shuttle-Service zur Verfügung.

Behandlung im ZAPR – Ein Angebot für alle
Aktuell hat auch die Deutsche Rentenversicherung Bund dem Zentrum für Ambulante Psychosomatische Rehabilitation Glotterbad (ZAPR) die vollumfängliche Zulassung erteilt: “Wir freuen uns sehr, dass ab sofort neben Versicherten der Rentenversicherungen der Länder, der Krankenkassen und der privaten Versicherungen auch Versicherte der DRV Bund von unserem umfangreichen Leistungsangebot profitieren”, erklärt Heidi Bäumgen, Kaufmännische Leiterin des ZAPR und der Rehaklinik Glotterbad.

ZAPR Glotterbad – Zentrum für Ambulante Psychosomatische Rehabilitation
Das Zentrum für Ambulante Rehabilitation (ZAPR) Glotterbad bietet Betroffenen, für die eine ambulante Therapie nicht mehr ausreichend ist und die in der Nähe wohnen, die Möglichkeit einer intensiven ganztägig ambulanten Behandlung. Behandelt werden Patienten mit u.a. Depressiven Störungen, Burn-out, Angststörungen, Anpassungsstörungen bzw. Belastungsreaktionen sowie körperlichen Erkrankungen, bei denen psycho-soziale Faktoren für Genese, Verarbeitung und Verlauf relevant sind (z.B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Asthma bronchiale) und Chronische Schmerzstörungen, die sowohl eine orthopädische wie auch psychosomatische Kompetenz bei der Behandlung erfordern.
Weitere Informationen unter: www.zapr-rehazentren-bw.de

Kontakt:
RehaZentren Baden-Württemberg:
Jörg Skupin, Referent Public Relations
E-Mail: j.skupin@rehazentren-bw.de; Tel.: 0711 6994 639 20

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Stehende Ovationen für eine Institution: Rehaklinik Glotterbad verabschiedet Chefarzt Dr. Werner Geigges

Dr. Werner Geigges (4.v.l.) mit Gattin im Kreise der Laudatoren (Foto: RehaZentren Baden-Württemberg)

Dr. Werner Geigges (4.v.l.) mit Gattin im Kreise der Laudatoren (Foto: RehaZentren Baden-Württemberg)

Zum Abschluss gab es stehende Ovationen: Nach über 30 Jahren als Oberarzt und Chefarzt der Rehaklinik Glotterbad und des Zentrums für Ambulante Psychosomatische Rehabilitation / ZAPR wurde Dr. med. Werner Geigges in den Ruhestand verabschiedet. Zahlreiche Kollegen, Weggefährten, Mitarbeiter und Ehrengäste feierten die “Glottertäler Institution”.
Am 10. Januar wurde in der Rehaklinik Glotterbad nicht nur ein Chefarzt verabschiedet, sondern eine Institution gewürdigt. “Und ja, lieber Herr Dr. Geigges, Sie sind eine Institution! Über 30 Jahre hinweg war das Glottertal Ihr beruflicher Lebensmittelpunkt. Hier haben Sie nicht nur Ihren Beruf ausgeübt. Hier haben Sie Ihre Berufung gefunden. Als Arzt, als Chef, als Kollege und vor allem: als Teamplayer. Gemeinsam mit Ihrer Mannschaft haben Sie die Rehaklinik Glotterbad nachhaltig geprägt und zu dem geformt, was sie heute ist: Eine deutschlandweit anerkannte Rehabilitationseinrichtung, ein Leuchtturm der psychosomatischen Rehabilitation, der weit über die Region hinausstrahlt”. Mit diesen Worten eröffnete Dr. Constanze Schaal, Geschäftsführerin der RehaZentren Baden-Württemberg, die Feier zur Verabschiedung von Chefarzt Dr. Werner Geigges.

Es war eine sehr persönliche Feier, geprägt von Wertschätzung, Respekt, Freundschaft und aufrichtigem Dank. Viele Kollegen, Weggefährten, Mitarbeiter und Ehrengäste waren gekommen, um “ihren” Chefarzt persönlich in den Ruhestand zu verabschieden – und sie taten dies mit viel Humor, mit Gereimtem, Musik und Geschenken.

Im Mittelpunkt der Reden und Grußworte stand nicht nur der Arzt Werner Geigges sondern auch immer der Mensch, für den das Wohl seiner Patienten stets im Vordergrund steht. Der gleichzeitig aber auch durch sein Innovationstalent und seine unermüdliche Schaffenskraft, gepaart mit Empathie und Menschlichkeit, ein Vorbild für Generationen von Medizinern und Therapeuten war.

Dass Dr. Geigges hierbei auch immer das “Große Ganze”, von der Weiterentwicklung des Therapieangebots über die intensive Netzwerkarbeit bis hin zum perfekt funktionierenden Qualitätsmanagement im Blick hatte, würdigte Andreas Schwarz. Der Erste Direktor der Deutschen Rentenversicherung stellte in seinem Grußwort nicht nur die Lebensleistung des Chefarztes in den Fokus sondern dankte Dr. Geigges für drei Jahrzehnte der erfolgreichen und stets inspirierenden und fruchtbaren Zusammenarbeit mit der Rentenversicherung als Kostenträger. “Denn gerade für uns als Deutsche Rentenversicherung ist es von elementarer Bedeutung, dass unsere Versicherten rehabilitationsmedizinisch optimal versorgt sind. Und dafür standen und stehen die Rehaklinik Glotterbad und das Zentrum für Ambulante Psychosomatische Rehabilitation”, so Andreas Schwarz.

Unter dem Titel “30 Jahre Psychosomatik mit Werner Geigges” nahm Prof. Dr. Michael Wirsching die Feiergäste mit auf eine gleichermaßen sehr persönliche wie auch humorvolle Reise durch das berufliche Leben von Dr. Geigges. Der ehemalige Ärztliche Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Freiburg kennt Geigges noch aus Heidelberger Studientagen und ist bis heute ein Wegbegleiter und enger Freund der Familie. Ebenso wie alle Anwesenden ist sich auch Prof. Wirsching sicher, dass sich Dr. Geigges nicht zur Ruhe setzen sondern höchstens in den Unruhestand wechseln wird. Dementsprechend unterbereitete er ihm zahlreiche “Jobangebote”. “Alternativ, lieber Werner, kannst Du auch einfach Muße tun”. Denn: “Aus mittlerweile zweijähriger Erfahrung kann ich Dir sagen: Ruhestand kann ganz schön anstrengend sein”, so der emeritierte Professor.

Kollegiale Abschiedsgrüße kamen stellvertretend für die RehaZentren Baden-Württemberg von Dr. Robert Nechwatal, Sprecher der Chefärzte der RehaZentren, und für die Rehaklinik Glotterbad und das ZAPR von Oberarzt Dr. Christian Firus. Im Namen der Mitarbeiterschaft und des Betriebsrats richtete Claudia Wehnelt, Betriebsratsvorsitzende der Rehaklinik Glotterbad, das Wort an Dr. Werner Geigges. Sie alle dankten ihm für die gemeinsame Zeit und die lehrreiche und inspirierende Zusammenarbeit – aber insbesondere auch dafür, dass Dr. Geigges stets ein offenes Ohr hatte – für seine Kolleginnen und Kollegen, für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Und dies immer mit einer Prise Charme, aufrichtiger Kollegialität und ehrlicher Freundlichkeit.

Dass Dr. Geigges in den zurückliegenden drei Jahrzehnten zu einem echten “Glottertäler” geworden ist, bestätigte auch Bürgermeister Karl Josef Herbstritt. Er hob in seinen Worten nicht nur die stets hervorragende Zusammenarbeit hervor, sondern unterstrich auch die positiven Auswirkungen der Rehaklinik Glotterbad für die Gemeinde und den Tourismus. “Wer sich gut in der Rehabilitation aufgehoben fühlt, der kommt auch gerne nochmals für den Urlaub wieder. Hier gilt mein großer Dank Herrn Dr. Geigges und seinem Team”, so der Bürgermeister.

Die Abschlussworte schließlich gehörten Dr. Werner Geigges. Er dankte nicht nur seinem ganzen Team in der Rehaklinik Glotterbad und dem Zentrum für Ambulante Psychosomatische Rehabilitation sondern auch allen Weggefährten und Kooperationspartnern, ohne die die positive und nachhaltige Entwicklung in den vergangenen Jahrzehnten nicht möglich gewesen wäre. Er nutzte die Gelegenheit auch im Rahmen eines Vortrags die Entwicklung der psychosomatischen Medizin und Rehabilitation Revue passieren zu lassen. “Gerade die ganzheitliche Betrachtung des Menschen in der Medizin ist für die Behandlung von Krankheiten von elementarer Bedeutung. Besonders in der Anfangszeit der Psychosomatik hatten wir viele Widerstände zu überwinden und Überzeugungsarbeit zu leisten. Dass es uns gelungen ist, zeigen nicht zuletzt unsere Erfolge hier im Glottertal”, so Dr. Geigges. “Nun gilt es, hier anzuknüpfen und die psychosomatische Medizin weiter zu entwickeln – dies wird aber nur gelingen, wenn wir auch weiterhin interdisziplinär zusammenarbeiten”, erklärt Dr. Geigges weiter.

Blick in die Zukunft
Zum 01. Juni 2019 übernimmt Dr. Britta Menne die Position der Ärztlichen Direktorin der Rehaklinik Glotterbad und des ZAPR Glotterbad. Die erfahrene Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie ist aktuell Leitende Oberärztin des MediClin Traumazentrums Durbach und der MediClin Klinik an der Lindenhöhe Offenburg. An beiden Standorten hat sie viel Auf- und Ausbauarbeit geleistet und bringt damit eine große fachliche Expertise mit ins Glottertal. Gemeinsam mit der Kaufmännischen Leiterin Heidi Bäumgen, die zum 01. Januar 2019 ihre Arbeit aufgenommen hat, bildet sie die Duale Klinikleitung der beiden Einrichtungen im Glottertal. Bis zum Start von Frau Dr. Menne übernehmen die beiden Oberärzte Dr. Christian Firus und Dr. Georg Schmitt die kommissarische Ärztliche Leitung.

Rehaklinik Glotterbad
Die Rehaklinik Glotterbad arbeitet in Trägerschaft der RehaZentren der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg gGmbH und ist eine Fachklinik für Psychosomatik, Psychotherapeutische und Innere Medizin mit einem ganzheitlichen bio-psycho-sozialen Therapieansatz, der die vielfältigen und lebendigen Wechselwirkungen zwischen körperlichen, seelischen und sozialen Lebens- und Krankheitsaspekten in den Mittelpunkt von Diagnostik und Therapie stellt.
Behandelt werden Patienten mit chronisch internistischen Erkrankungen verbunden mit psychischen Begleiterkrankungen. Patienten mit Ängsten und Depressionen, chronischen Schmerzsyndromen und somatoformen Störungen, mit Essstörungen, Zwängen und Persönlichkeitsstörungen (insbesondere Borderline-Störungen) sowie Posttraumatischen Belastungsstörungen und Arbeitsplatzkonflikten.
Die Klinik liegt am Rande des Glottertals nahe an Freiburg, in einer sehr ruhigen und parkähnlichen Anlage. Insgesamt verfügt sie über 170 komfortable Einzelzimmer.
Kostenträger sind alle Deutschen Rentenversicherer und Krankenkassen.

www.rehaklinik-glotterbad.de

ZAPR Glotterbad – Zentrum für Ambulante Psychosomatische Rehabilitation
Das Zentrum für Ambulante Rehabilitation (ZAPR) Glotterbad bietet Betroffenen, für die eine ambulante Therapie nicht mehr ausreichend ist und die in der Nähe wohnen, die Möglichkeit einer intensiven ganztägig ambulanten Behandlung.
Behandelt werden Patienten mit u.a. Depressiven Störungen, Burn-out, Angststörungen, Anpassungsstörungen bzw. Belastungsreaktionen sowie körperlichen Erkrankungen, bei denen psycho-soziale Faktoren für Genese, Verarbeitung und Verlauf relevant sind (z.B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Asthma bronchiale) und Chronische Schmerzstörungen, die sowohl eine orthopädische wie auch psychosomatische Kompetenz bei der Behandlung erfordern.

www.zapr-rehazentren-bw.de

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Jörg Skupin, Referent Public Relations
E-Mail: j.skupin@rehazentren-bw.de; Tel.: 0711 6994 639 20

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Erfolgreich zertifiziert: Rehaklinik Überruh ist Lehrklinik für Ernährungsmedizin

Die Zahl ernährungsbedingter Erkrankungen nimmt erschreckend zu. Entsprechend spielen gesunde und ausgewogene Ernährung in der medizinischen Prävention und Rehabilitation eine zentrale Rolle. Dass die Rehaklinik Überruh über höchste Standards in der klinischen Ernährungstherapie verfügt, wurde jetzt durch die Auditoren der Deutschen Akademie für Ernährungsmedizin e.V. (DAEM) offiziell bestätigt. Die Isnyer Rehaklinik wurde zur Lehrklinik für Ernährungsmedizin ernannt. Damit ist sie deutschlandweit die 14. und in Baden-Württemberg sogar erst die vierte Fachklinik, die diesen Titel tragen darf.
Nicht nur vorbeugend kann durch eine gesunde und ausgewogene Ernährung einer Vielzahl an Zivilisationskrankheiten, wie z.B. Herz- und Gefäßkrankheiten, Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Adipositas und vielen weiteren, entgegengewirkt werden. Gerade auch im Bereich der medizinischen Rehabilitation ist die Ernährung für den Krankheitsverlauf und letztendlich den Behandlungserfolg von elementarer Bedeutung. Denn “neben den medizinischen Therapien ist es eines der Hauptziele der Rehabilitation, bei den Rehabilitandinnen und Rehabilitanden eine Verhaltens- und Lebensstiländerung anzustoßen und damit den Reha-Erfolg nachhaltig zu sichern. Dementsprechend vermitteln wir in unserer Klinik neben Sach- und Fachinformationen zu medizinisch sinnvoller und an die individuellen Bedürfnisse angepasster Ernährung, insbesondere die Freude und den Genuss an gesundheitsförderlichem Essen”, erklärt Dr. Thomas Bösch, Chefarzt und Ernährungsmediziner.

Dass die Rehaklinik Überruh hier nicht nur sehr erfolgreich arbeitet, sondern auch die höchsten Qualitätsstandards erfüllt, wurde nun durch die Verleihung des Zertifikats zur “Lehrklinik für Ernährungsmedizin” der Deutschen Akademie für Erfahrungsmedizin e.V. (DAEM) bestätigt.

Um zur “Lehrklinik für Ernährungsmedizin” ernannt zu werden, müssen sich Angebot, Qualität und Organisation der Versorgung auf höchstem Niveau bewegen. Im Rahmen eines interdisziplinären Teams, bestehend aus Ernährungswissenschaftlerin, Ökotrophologin, Diabetes- und Diätassistentin, Diätköchen und Ernährungsmediziner sowie ärztlicher Ökotrophologin und Psychologen wird in der Rehaklinik Überruh das Thema Ernährung aus den verschiedensten Blickwinkeln heraus beleuchtet. Zu den Therapieangeboten für die jährlich rund 3.000 Rehabilitanden und Präventionsgästen gehören Einzel- und Gruppenberatung, Lehrküche, Einkaufsführer, Sinnesparcour, Verhaltensmedizinisch-orientierte Rehabilitation (VMOR) für metabolische und/oder Diabetespatienten sowie ernährungspsychologische Schulungen.

Auch für Dr. Constanze Schaal, Geschäftsführerin der RehaZentren Baden-Württemberg gGmbH gehören Top-Präventions- und Rehamedizin und ausgewogene Ernährung untrennbar zusammen: “Die optimale individuelle und gesundheitsfördernde Verpflegung ist eine der tragenden Säulen unserer Präventions- und Rehaangebote. Daher freue ich mich sehr über die Ernennung zur “Lehrklinik für Ernährungsmedizin” und gratuliere herzlich dem ganzen Team der Rehaklinik Überruh. Die erfolgreiche Zertifizierung ist die Bestätigung der hohen Qualitätsstandards in der klinischen Ernährungstherapie, wie sie die Rehaklinik Überruh bereits seit mehreren Jahren erfüllt und konsequent weiterentwickelt”.

Rehaklinik Überruh
Die Rehaklinik Überruh ist eine Fachklinik für Innere Medizin, Orthopädie und verhaltensmedizinisch orientierte Rehabilitation (VMOR), Lehrklinik für Ernährungsmedizin. Sie gehört zur Gruppe der RehaZentren Baden-Württemberg, welche 2007 aus dem Zusammenschluss der Rehakliniken der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg entstanden ist. Heute gehören dazu acht Kliniken in Baden-Württemberg und eine in Bayern an den Standorten Baden-Baden, Bad Mergentheim, Bad Kissingen, Donaueschingen, Glottertal, Heidelberg, Isny und Nordrach.

Weitere Informationen: www.rehaklinik-ueberruh.de

Kontakt:
RehaZentren Baden-Württemberg:
Jörg Skupin, Referent PR
Tel.: 0711 – 6994 639-20, j.skupin@rehazentren-bw.de

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Heidi Bäumgen wird neue Kaufmännische Leiterin der Rehaklinik Glotterbad und des Zentrums für Ambulante Psychosomatische Rehabilitation

Zum 01. Januar 2019 übernimmt Heidi Bäumgen die Kaufmännische Leitung der Rehaklinik Glotterbad und des Zentrums für Ambulante Psychosomatische Rehabilitation Glotterbad (ZAPR). Die Diplom Betriebswirtin verfügt über langjährige Erfahrung im Gesundheitswesen und wechselt von der Christophsbad GmbH & Co. Fachkrankenhaus KG in Göppingen ins Glottertal.
Mit Heidi Bäumgen übernimmt zum 01. Januar 2019 eine ausgewiesene Expertin im Gesundheitswesen die Kaufmännische Leitung der Rehaklinik Glotterbad und des Zentrums für Ambulante Psychosomatische Rehabilitation Glotterbad (ZAPR). Die gebürtige Dortmunderin und Diplom Betriebswirtin verfügt über langjährige Erfahrung in der Gesundheitsbranche und war in mehreren leitenden Positionen tätig. Aktuell leitet Heidi Bäumgen die Unternehmensentwicklung der Christophsbad GmbH & Co. Fachkrankenhaus KG. Vor ihrer Zeit in Göppingen war sie u.a. Direktorin des Johanniter Krankenhaus und Waldkrankenhaus in Bonn sowie Geschäftsführerin der Helios Klinikum Siegburg GmbH.

Dr. Constanze Schaal, Geschäftsführerin der RehaZentren Baden-Württemberg gGmbH freut sich über die große Expertise, die Heidi Bäumgen mit an den Standort Glottertal bei Freiburg bringt: “Mit der Rehaklinik Glotterbad und dem Zentrum für Ambulante Psychosomatische Rehabilitation bieten wir unseren Patientinnen und Patienten am Standort Glottertal seit diesem Frühjahr gleich drei unterschiedliche Behandlungssettings an: Stationäre, ganztägig ambulante und die kombinierte Rehabilitation. Gerade die Kombi-Reha bietet durch die engmaschige Zusammenarbeit der beiden Rehabilitationseinrichtungen ein sehr großes Potenzial für die Zukunft. Ich freue mich daher sehr, dass wir Frau Bäumgen als neue Kaufmännische Leiterin für beide Einrichtungen gewinnen konnten.
Unser Ziel ist es, zusammen mit der Dualen Klinikleitung und dem gesamten Team das Therapieangebot nachhaltig auszubauen und damit die Profile der Einrichtungen weiter zu schärfen”.

Gemeinsam mit Chefarzt Dr. Werner Geigges bildet Heidi Bäumgen die Duale Klinikleitung der beiden Glottertäler Einrichtungen. “Heidi Bäumgen ist eine sehr erfahrene und fachlich wie menschlich versierte Führungskraft. Für die erfolgreiche Weiterentwicklung einer Klinik ist insbesondere die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Ärztlicher und Kaufmännischer Leitung von Bedeutung. Und in dieser Hinsicht freue ich mich auf den Start von Frau Bäumgen”, erklärt Chefarzt Dr. Geigges.

Auch Heidi Bäumgen sieht ihrer neuen Aufgabe mit Vorfreude entgegen: “Die Rehaklinik Glotterbad genießt in der Reha-Branche einen hervorragenden Ruf und gehört deutschlandweit zu den führenden Anbietern psychosomatischer Rehabilitation. Gemeinsam mit Chefarzt Herrn Dr. Geigges und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern möchte ich diesen erfolgreichen Weg in der Rehaklinik Glotterbad und dem ZAPR nicht nur weiterbeschreiten sondern durch neue, innovative Konzepte weiter ausbauen. Ich freue mich auf diese Herausforderung”.

Rehaklinik Glotterbad
Die Rehaklinik Glotterbad arbeitet in Trägerschaft der RehaZentren der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg gGmbH und ist eine Fachklinik für Psychosomatik, Psychotherapeutische und Innere Medizin mit einem ganzheitlichen bio-psycho-sozialen Therapieansatz, der die vielfältigen und lebendigen Wechselwirkungen zwischen körperlichen, seelischen und sozialen Lebens- und Krankheitsaspekten in den Mittelpunkt von Diagnostik und Therapie stellt.
Behandelt werden Patienten mit chronisch internistischen Erkrankungen verbunden mit psychischen Begleiterkrankungen. Patienten mit Ängsten und Depressionen, chronischen Schmerzsyndromen und somatoformen Störungen, mit Essstörungen, Zwängen und Persönlichkeitsstörungen (insbesondere Borderline-Störungen) sowie Posttraumatischen Belastungsstörungen und Arbeitsplatzkonflikten.
Die Klinik liegt am Rande des Glottertals nahe an Freiburg, in einer sehr ruhigen und parkähnlichen Anlage. Insgesamt verfügt sie über 170 komfortable Einzelzimmer.
Kostenträger sind alle Deutschen Rentenversicherer und Krankenkassen.

www.rehaklinik-glotterbad.de

ZAPR Glotterbad – Zentrum für Ambulante Psychosomatische Rehabilitation
Das Zentrum für Ambulante Rehabilitation (ZAPR) Glotterbad bietet Betroffenen, für die eine ambulante Therapie nicht mehr ausreichend ist und die in der Nähe wohnen, die Möglichkeit einer intensiven ganztägig ambulanten Behandlung.
Behandelt werden Patienten mit u.a. Depressiven Störungen, Burn-out, Angststörungen, Anpassungsstörungen bzw. Belastungsreaktionen sowie körperlichen Erkrankungen, bei denen psycho-soziale Faktoren für Genese, Verarbeitung und Verlauf relevant sind (z.B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Asthma bronchiale) und Chronische Schmerzstörungen, die sowohl eine orthopädische wie auch psychosomatische Kompetenz bei der Behandlung erfordern.

www.zapr-rehazentren-bw.de

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Jörg Skupin, Referent Public Relations
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Thure von Uexküll-Akademie für Integrierte Medizin tagt in der Rehaklinik Glotterbad

Unter dem Motto „Um Welten voraus – Kranksein im Kontext“ veranstaltet die Thure von Uexküll-Akademie für Integrierte Medizin (AIM) vom 18. – 20. Oktober ihre 20. Jahrestagung. Gastgeber ist die Rehaklinik Glotterbad im Glottertal bei Freiburg. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet ein abwechslungsreiches und informatives Programm mit zahlreichen Vorträgen und Arbeitsgruppen.
Mit der Rehaklinik Glotterbad hat die Thure von Uexküll-Akademie für Integrierte Medizin (AIM) für ihre 20. Jahrestagung ganz bewusst einen Ort gewählt, der in einer traditionell engen Verbindung nicht nur zu Thure von Uexküll sondern auch zur Akademie steht: 1987 stand Thure von Uexküll Pate für das Konzept der Rehaklinik Glotterbad im Sinne einer integrierten Psychosomatischen Medizin und supervidierte im Anschluss das therapeutische Team über viele Jahre hinweg.

Die von Thure von Uexküll gegründete AIM veranstaltete seit ihrer Gründung bereits zahlreiche Modellwerkstätten und Jahrestagungen im Glotterbad und schuf damit immer wieder ein lebendiges Forum für „neugierige Ärzte, die sich nicht mit Partial-Diagnosen zufrieden geben“, wie von Uexküll einmal treffend formulierte.

In ihrer Jahrestagung stellt die AIM thematisch den kranken Menschen in seinem gesellschaftlichen und familiären Kontext in den Mittelpunkt. „Dieser Aspekt ist für eine moderne Rehabilitation, insbesondere in der Psychosomatischen Medizin, von zentraler Bedeutung. Sehr viel stärker als andere Bereiche der Medizin zielt moderne Rehabilitation wesentlich darauf ab, trotz struktureller Einschränkungen bei chronischen Erkrankungen, Aktivität sowie Teilhabe im privaten und gesellschaftlichen Bereich zu ermöglichen“, erläutert Dr. Constanze Schaal, Geschäftsführerin der RehaZentren Baden-Württemberg.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet vom 18. – 20. Oktober ein intensives, umfangreiches und informatives Programm mit zahlreichen Vorträgen und Arbeitsgruppen. Dr. Werner Geigges, Chefarzt der Rehaklinik Glotterbad und Sprecher der AIM freut sich auf die Kongresstage und formuliert seine Erwartungen: “Wir wünschen uns von der Tagung wichtige Impulse für eine neue Medizin, in deren Mittelpunkt der Mensch in seiner Umwelt steht“.

Ausführliche Informationen zur 20. Jahrestagung unter:
www.uexkuell-akademie.de

Rehaklinik Glotterbad
Die Rehaklinik Glotterbad arbeitet in Trägerschaft der RehaZentren der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg gGmbH und ist eine Fachklinik für Psychosomatik, Psychotherapeutische und Innere Medizin mit einem ganzheitlichen bio-psycho-sozialen Therapieansatz, der die vielfältigen und lebendigen Wechselwirkungen zwischen körperlichen, seelischen und sozialen Lebens- und Krankheitsaspekten in den Mittelpunkt von Diagnostik und Therapie stellt.
Behandelt werden Patienten mit chronisch internistischen Erkrankungen verbunden mit psychischen Begleiterkrankungen. Patienten mit Ängsten und Depressionen, chronischen Schmerzsyndromen und somatoformen Störungen, mit Essstörungen, Zwängen und Persönlichkeitsstörungen (insbesondere Borderline-Störungen) sowie Posttraumatischen Belastungsstörungen und Arbeitsplatzkonflikten.
Die Klinik liegt am Rande des Glottertals nahe an Freiburg, in einer sehr ruhigen und parkähnlichen Anlage. Insgesamt verfügt sie über 170 komfortable Einzelzimmer.
Kostenträger sind alle Deutschen Rentenversicherer und Krankenkassen.

www.rehaklinik-glotterbad.de

Kontakt:
RehaZentren Baden-Württemberg:
Jörg Skupin, Referent Public Relations
E-Mail: j.skupin@rehazentren-bw.de; Tel.: 0711 6994 639 20

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Cancer Survivors – Gespräch im Roten Sessel in der Rehaklinik Am Kurpark

Wie gehe ich mit der Diagnose Krebs um? Wie gehen andere damit um? Wie wird sich mein Leben, mein Alltag verändern? Dies sind nur einige wenige Beispiele für Fragen, die sich jeder Betroffene nach einer Krebsdiagnose unweigerlich stellt. Einen ganz persönlichen Einblick in ihr Schicksal geben „Cancer Survivors“ – Betroffene, die den Krebs erfolgreich bekämpft haben – im Gespräch im roten Sessel. Ins Leben gerufen wurde die Video-Reihe durch die Initiative German Cancer Survivors. Nun war der rote Sessel in der Rehaklinik Am Kurpark in Bad Kissingen zu Gast. Im Interview berichtet die Leukämiepatientin Monika Cramer über den langen Weg, der sie über die Diagnose, Akutbehandlung und Rehabilitation letztlich zurück ins Leben führte.
Das Video ist abrufbar über die Homepage der Rehaklinik Am Kurpark www.rehaklinik-am-kurpark.de oder die Seite www.german-cancer-survivors.de.

„Perspektivenwechsel – Von der Ärztin zur Patientin“ – unter diesem Motto steht der aktuelle Beitrag aus der Reihe „Cancer Survivors – ein Gespräch im roten Sessel“, der in der Rehaklinik Am Kurpark produziert wurde.

Im sehr offenen Gespräch mit Moderator Stephan Pregizer berichtet die erfahrene Ärztin und Psychoonkologin Monika Cramer, wie sie durch die Diagnose Leukämie nicht nur von einem Tag auf den anderen aus ihrem gewohnten Leben gerissen sondern auch von der Ärztin zur Patientin wurde.

Sie erzählt, wie sie von der seltenen Form ihrer Leukämieerkrankung erfahren hat und wie sie mit der schlechten Prognose einer nur 30%igen Überlebenschance umgegangen ist.

Monika Cramer hat über 12 Monate im Krankenhaus verbracht und erhielt durch ihren Mann, ihre drei Kinder und ihre Freunde jeden Tag aufs Neue Hoffnung, Mut und Lebensfreude geschenkt.

Im Interview beschreibt sie die lange Zeit mit den durchlebten Höhen und Tiefen des Krankenhausaufenthalts sowie der anschließenden Reha-Maßnahmen, die sie in der Rehaklinik Am Kurpark in Bad Kissingen absolviert hat. Sie nutzt aber auch die Gelegenheit, um sich bei den anonymen Knochenmarksspendern zu bedanken, die ihr das Leben gerettet haben.

Onkologische Rehabilitation
Heilungschancen, Langzeitüberleben und Lebensqualität nehmen für Betroffenen von Krebserkrankungen kontinuierlich zu. Ein zentraler Baustein in der Behandlungskette ist die medizinische Rehabilitation.

Rehabilitation hilft, ein sinnvolles und wertvolles Leben für viele Krebserkrankte, ob geheilt oder auch mit einer kontrollierten, stabilen Erkrankung bei hoher Lebensqualität zu erreichen. Ausgerichtet auf die Betreuung eines breiten onkologischen Spektrums – Tumorerkrankungen der Atmungsorgane, des Gastrointestinaltraktes, gynäkologische und urologische Krebserkrankungen und hämatologische Systemerkrankungen wie Leukämien und Lymphknotenkrebs, sowie die Nachsorge nach allogener und autologer Blutstammzelltransplantation oder von Knochen- und Weichteilsarkomen – bieten die Einrichtungen der RehaZentren Baden-Württemberg individuelle Behandlungskonzepte an. Diese unterstützen Betroffene dabei, physische und psychische Ressourcen und Kräfte zu finden und zu wecken, sich mit der Krankheit auseinander zu setzen, Angst und Verzweiflung zu überwinden und letztendlich Selbständigkeit im Alltag und den Weg zurück in das familiär-soziale und berufliche Umfeld zu bewältigen.

Krebspatienten sind häufig emotional bis an ihre Grenzen belastet, Wut und Trauer trüben den Alltag. „Diese Belastungen aufzulösen ist eines der wichtigsten Ziele der Rehabilitation“, erklärt Dr. Constanze Schaal, Geschäftsführerin der RehaZentren Baden-Württemberg. Und weiter: „Gerade hier ist die Initiative German Cancer Survivors eine wichtige Stütze. Sie zeigt den Betroffenen, dass sie nicht alleine sind sondern dass es viele Menschen in einer ähnlichen Situation gibt. Sie zeigt ihnen aber auch, dass eine Krebserkrankung besiegbar ist und dass es sich lohnt, den Kampf aufzunehmen! Uns als RehaZentren Baden-Württemberg ist es daher eine Herzensangelegenheit, diese wegweisende Initiative aktiv zu unterstützen.“

German Cancer Survivors
German Cancer Survivors (GCS) ist Deutschlands erstes krebsunabhängiges und videobasiertes Informationsangebot, das in Kooperation mit der Deutschen Krebsstiftung (DKS) im Rahmen des Deutschen Krebskongresses 2018 veröffentlicht wurde.
Inhaltlich fokussiert die Plattform dabei auf Alltagsfragen und nicht-medizinische Inhalte, mit denen sich die meisten Krebspatienten sowie deren Umfeld (unabhängig von der Krebsart) während und nach der Erkrankung konfrontiert sehen.
Ausführliche Informationen unter: www.german-cancer-survivors.de

Rehaklinik Am Kurpark Bad Kissingen
Die Rehaklinik Am Kurpark in Bad Kissingen ist eine Fachklinik für Rheumatologie/Orthopädie und Onkologie/Hämatologie sowie Lehrklinik für Ernährungsmedizin. Sie gehört zur Gruppe der RehaZentren Baden-Württemberg, welche 2007 aus dem Zusammenschluss der Rehakliniken der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg entstanden ist. Heute gehören dazu acht Kliniken in Baden-Württemberg und eine in Bayern an den Standorten Baden-Baden, Bad Mergentheim, Bad Kissingen, Donaueschingen, Glottertal, Heidelberg, Isny und Nordrach.
Weitere Informationen unter:
www.rehaklinik-am-kurpark.de

Kontakt:
RehaZentren Baden-Württemberg:
Jörg Skupin (Referent Public Relations)
E-Mail: j.skupin@rehazentren-bw.de
Tel.: 0711. 6994 639 20

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“Rheuma – eine Volkskrankheit” Eine Veranstaltung anlässlich des Weltrheumatages

In Deutschland leiden mehr als 1,5 Millionen Menschen an entzündlich-rheumatischen Erkrankungen.
Anlässlich des Weltrheumatages lädt die Rehaklinik Höhenblick in Baden-Baden alle Betroffenen und Interessierten herzlich zu einer Informationsveranstaltung ein.

Dr. Fred-Markus Bier, Leitender Oberarzt und Rheumatologe der Klinik, geht in seinem Vortrag “Rheuma – eine Volkskrankheit” auf Ursachen, Behandlungs- und Präventionsmöglichkeiten bei rheumatischen Erkrankungen ein. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion mit dem Facharzt.

Termin:
Freitag, 12. Oktober 2018, 17.00 – 18.30 Uhr

Veranstaltungsort:
Rehaklinik Höhenblick
Fachklinik für Orthopädie, Innere Medizin und Rheumatologie
Leopoldstr. 23
76530 Baden-Baden
www.rehaklinik-hoehenblick.de

Der Vortrag ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.
Parkplätze sind in der Leopoldstraße sowie auf dem Gelände der Klinik vorhanden (Einfahrt über Herrengut 26A)

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110 Jahre Rehaklinik Überruh

110 Jahre Rehaklinik Überruh in Isny/Allgäu – dies ist ein Grund zu feiern. 1908 als Heilstätte für Tuberkulose-Erkrankte gegründet, ist die Rehaklinik Überruh heute eine moderne Einrichtung für medizinische Rehabilitation und Prävention. Die verschiedenen Stationen in der bewegten Historie der Rehaklinik ließen am 28. September zahlreiche Gäste im Rahmen einer Jubiläumsfeier Revue passieren.
Seit 110 Jahren bietet die Rehaklinik Überruh hochprofessionelle medizinische Rehabilitation und Prävention. Ein Zeitraum, in dem sich die Krankheitsbilder und damit die Anforderungen an die Rehabilitation grundlegend geändert haben. 1908 als Heilstätte für Tuberkulose-Kranke gestartet, ist die Rehaklinik Überruh heute eine Fachklinik für Innere Medizin, Orthopädie und verhaltensmedizinisch orientierte Rehabilitation und damit ein modernes Zentrum für medizinische Rehabilitation und Prävention, in dem 169 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jährlich über 3.000 Patientinnen und Patienten sowie Präventionsgäste versorgen. Hierbei liegt der Fokus insbesondere auf der Medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation (MBOR) und der verhaltensmedizinisch orientierten Rehabilitation (VMOR). Ein weiterer Schwerpunkt der Klinik ist die medizinische Prävention mit eigenen Programmen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Unternehmen im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements.

Jubiläumsfeier
„110 Jahre Rehaklinik Überruh stehen für eine Erfolgsgeschichte in der Rehabilitationsmedizin und sind ein schöner Anlass, mit Stolz auf das Erreichte und in eine vielversprechende Zukunft zu schauen“, so Dr. Constanze Schaal zur Eröffnung der Feierstunde am Freitag, 28. September. Diesem Gedanken folgend, feierten gemeinsam mit der Geschäftsführerin der RehaZentren Baden-Württemberg gGmbH und der Dualen Klinikleitung – Chefarzt Dr. Thomas Bösch und Kaufmännische Leiterin Miriam Milz – zahlreiche Gäste und aktuelle sowie ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Jubiläum. In ihren Grußworten ließen Andreas Schwarz (Erster Direktor der DRV Baden-Württemberg), Joachim Kienzle (Vorsitzender des Vorstands der DRV Baden-Württemberg und Alternierender Aufsichtsratsvorsitzender der RehaZentren Baden-Württemberg), Rainer Magenreuter (Bürgermeister der Stadt Isny) und Dr. Constanze Schaal (Geschäftsführerin der RehaZentren Baden-Württemberg) nicht nur auf die Geschichte der Rehaklinik Revue passieren sondern warfen auch einen Blick in die Zukunft von Prävention und Rehabilitation.

Andreas Schwarz stieg mit einem Zitat Franz Kafkas in sein Grußwort ein: „Wege entstehen dadurch, dass man sie geht“. Für den Ersten Direktor der Deutschen Rentenversicherung komprimiert dieses Zitat die lange und bewegte Geschichte der Rehaklinik Überruh. „Sich auf Veränderungen einzustellen, Neues aufzugreifen und dieses konsequent am Bedarf der Zeit orientiert weiterzuentwickeln, ist das in der Geschichte der Klinik wiederkehrende Narrativ, mit dem sie als Prävention- und Nachsorgeklinik für die Volkskrankheiten von heute erfolgreich ihren unangefochtenen Platz in der Gegenwart gefunden hat“, so Andreas Schwarz.

Diesen unangefochtenen Platz in der Gegenwart sieht Joachim Kienzle als Alternierender Aufsichtsratsvorsitzender der RehaZentren Baden-Württemberg insbesondere im Bereich der medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation. Joachim Kienzle erläuterte: „Ein immer stärker in den Fokus rückender Aspekt in der Rehabilitation ist die Verzahnung von medizinischer und beruflicher Rehabilitation. Es macht Sinn, dass während der medizinischen Reha beurteilt werden muss, ob der Rehabilitand in seinem ausgeübten Beruf noch belastbar ist und welche beruflichen Hilfestellungen er benötigt. (…) Unsere Überruh hat diesbezüglich den Vorteil, dass sie seit vielen Jahren mit dem Stephanus Werk hier in Isny erfolgreich kooperiert und deshalb fachlich sehr gut aufgestellt ist“.

Für Rainer Magenreuter, Bürgermeister der Stadt Isny, sind 110 Jahre Rehaklinik Überruh nicht nur eine Erfolgsgeschichte der Reha-Medizin sondern auch eine Erfolgsgeschichte für den Gesundheitsstandort Isny und die Region: „Als Vertreter der Stadt Isny freue ich mich über die gute und enge Zusammenarbeit mit der Rehaklinik Überruh und habe mir bereits jetzt das nächste Jubiläum im Kalender vorgemerkt“.

Letztendlich verdankt die Rehaklinik Überruh ihren Erfolg den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, „die die Identität der Überruh nicht nur prägen, sondern sie ausmachen“, so Dr. Constanze Schaal. Diesem Umstand trug die Geschäftsführerin der RehaZentren Baden-Württemberg auch in ihren Dankesworten Rechnung: „Hier in der Überruh arbeiten ganz besondere Menschen. Menschen nicht nur mit einer sehr engen Bindung und Identifikation zur Region sondern auch zu ihrem Arbeitgeber, der Rehaklinik Überruh. Und daher gehen mein großer Dank und meine tief empfundene Wertschätzung an alle aktuellen und ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. (…) Herzlichen Dank für die wunderbare Arbeit und: weiter so!“

Als besonderer Gast sprach Prof. Dr. Gert Krischak (Wissenschaftlicher Leiter und Vorsitzender des Vorstands des Instituts für Rehabilitationsmedizinische Forschung, IfR der Universität Ulm) in seinem Festvortrag über „Reha früher, heute und in Zukunft“. Mit besonderer Spannung wurde von den Zuhörern der Blick in die Zukunft erwartet. Für Prof. Krischak wird die Zukunft der Medizin – und damit auch der Rehabilitation – maßgeblich von der Digitalisierung bestimmt. „Und heute, 2018, sind wir bereits mittendrin“, so Krischak. An die Stelle der klassischen Röntgenaufnahme ist das digitale Röntgen gerückt, digitale Kommunikation und digitale Klinikorganisation werden zunehmend Standard und Soziale Medien und Bewertungsportale sorgen für größtmögliche Transparenz. Gesundheits-Apps erobern den Markt und werden in Zukunft eine große Rolle spielen. Gerade in der Nachsorge per Tele-Reha liegt ein großes Potenzial. Die Richtung ist also eindeutig und es ist Aufgabe aller an der medizinischen Rehabilitation Beteiligten, den Weg nicht nur mitzugehen, sondern ihn aktiv mitzugestalten und damit mitzubestimmen.

Eine bewegte Geschichte
Nach dreijähriger Bauzeit wurde am 01. September 1908 die Rehaklinik Überruh als Heilstätte für Tuberkulosekranke der Landesversicherungsanstalt Württemberg eröffnet. Unterbrochen durch die beiden Weltkriege, in denen die Klinik u.a. als Lazarett, Lager des Generalkommandos der Wehrmacht und Quartier für Kriegsflüchtlinge diente, widmete sich die Überruh bis Ende der 1960er Jahre der weit verbreiteten Lungenerkrankung TBC. Dank des medizinischen Fortschritts sank die Zahl der Neuerkrankungen rapide ab und für die Rehaklinik Überruh begann eine Phase der Neuorientierung. In den 1970er und 80er Jahren erfolgten umfangreiche Neu- und Umbaumaßnahmen sowie ein Wechsel in der medizinischen Ausrichtung. Ab 1972 wurde mit der Behandlung von psychovegetativen und psychosomatischen Erkrankungen begonnen, 1986 wechselte die Indikation auf Herz-Kreislauf-Krankheiten, Erkrankungen der Bewegungsorgane und onkologische Nachsorge. 1997 schließlich erfolgte die Erweiterung um Pulmologie. Gleichzeitig wurden in Zusammenarbeit mit der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg Programme zur medizinischen Prävention entwickelt.

Heute ist die Rehaklinik Überruh eine Fachklinik für Innere Medizin, Orthopädie und verhaltensmedizinisch orientierte Rehabilitation und damit ein modernes Zentrum für für medizinische Rehabilitation und Prävention.

Bildnachweis:
110 Jahre Rehaklinik Überruh:
v.l.n.r. Miriam Milz, Andreas Schwarz, Dr. Constanze Schaal, Joachim Kienzle, Prof. Dr. Gert Krischak, Rainer Magenreuter und Dr. Thomas Bösch (Foto: RehaZentren Baden-Württemberg)

Kontakt:
RehaZentren Baden-Württemberg:
Jörg Skupin, Referent PR
Tel.: 0711 – 6994 639-20, j.skupin@rehazentren-bw.de

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