Uwe H. Sattler

 

Großes Interesse an Mitgliedschaft im Bundesverband Geriatrie

 Pressemitteilung 11-2015 (07.10.2015)

Aufnahmeanträge nach Abschluss der diesjährigen Bewerbungsfrist in Prüfung / Mitgliedschaft an Fachkompetenz und Einhaltung hoher Qualitätsstandards geknüpft

Das Interesse an einer Mitgliedschaft im Bundesverband Geriatrie e.V. ist ungebrochen: Nach Ablauf der diesjährigen „Bewerbungsfrist“ liegen der Berliner Geschäftsstelle 25 Aufnahmeanträge von Kliniken und Einrichtungen vor, teilte der Verband mit. „Wir sind derzeit dabei, die Einhaltungen der hohen Qualitätsstandards, die für eine Mitgliedschaft Voraussetzung sind, zu überprüfen“, so Dirk van den Heuvel, Geschäftsführer des Bundesverbands. „Eine endgültige Entscheidung über die Aufnahme wird die Mitgliederversammlung im Dezember treffen.“ Dem Bundesverband Geriatrie gehören derzeit 320 Kliniken und Einrichtungen an, die über ca. 22.000 Betten bzw. Behandlungsplätze verfügen.

„Eine Mitgliedschaft im Bundesverband Geriatrie e.V. belegt die hohe Fachkompetenz der Träger und der von ihnen unterhaltenen Kliniken und Einrichtungen“, so der Verbands-Geschäftsführer weiter. „Mit der Aufnahme weiterer Mitglieder wird der Bundesverband Geriatrie zudem seine Rolle als zentrale verbandspolitische Vertretung der auf die geriatrische Versorgung spezialisierten Einrichtungen und Fachabteilungen weiter stärken können.“

Der Bundesverband Geriatrie e.V. ist einer der wenigen Verbände, die eine Mitgliedschaft an die Erfüllung klar definierter Strukturqualitätskriterien knüpfen und gegebenenfalls Bewerber ablehnen. Diese müssen in einem mehrstufigen Prüfverfahren die Erfüllung der Kriterien belegen. So erfolgt nach einer detaillierten Selbstbewertung eine Visitation durch Vertreter des Bundesverbandes vor Ort. Besonderen Wert legt der Bundesverband auf die Aus-, Weiter- und Fortbildung des Fachpersonals und bietet dazu profilierte Instrumente an. Im vergangenen Jahr beschloss die Mitgliederversammlung zudem die Umsetzung der  Überprüfung im Bestand. Dazu wird jährlich eine feste Zahl von Einrichtungen ausgelost, bei denen eine Qualitätsüberprüfung wie bei einer Neuaufnahme durchgeführt wird.

Einen Überblick über die Träger, Kliniken und Einrichtungen des Bundesverbandes Geriatrie e.V. sowie das Aufnahmeverfahren gibt die Internet-Seite www.bv-geriatrie.de.

Bundesverband Geriatrie e.V.

Vorstandsvorsitzender: Herr Dipl.-Kfm. Ansgar Veer

Geschäftsführer: Dirk van den Heuvel

Reinickendorfer Straße 61

13347 Berlin

Fon: 030 / 339 88 76-10

Fax: 030 / 339 88 76-20

E-Mail: Geschaeftsstelle@bv-geriatrie.de

http://www.bv-geriatrie.de

Der Bundesverband Geriatrie ist ein Verband von Klinikträgern die rund 320 geriatrische Kliniken

bzw. Einrichtungen betreiben und über ca. 22.000 Betten/Rehaplätze verfügen. So sind unter anderem

fast alle größeren Klinikverbünde und -Konzerne mit ihren geriatrischen Einrichtungen Mitglieder des

Bundesverbandes.

Geriatrie, oder auch Altersmedizin, befasst sich mit den speziellen Erkrankungen oder Unfallfolgen älterer

Menschen. Das Besondere an dieser Patientengruppe ist, dass ältere Menschen zumeist mehrfach krank

(multimorbid) sind. Die geriatrischen Kliniken bieten, hierauf abgestimmt, multidimensionale geriatrische

Therapien. Dabei wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, der sich auf psychische, funktionelle, soziale

und ökonomische Belange erstreckt. Ziel ist es, die Selbstständigkeit der älteren Menschen zu erhalten,

bzw. soweit wie möglich wieder herzustellen.

Neben der Interessenwahrnehmung als politischer Verband sieht der Bundesverband Geriatrie e.V. seine

besondere Aufgabe in der Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität der Versorgung.

Dazu wurde frühzeitig ein Daten- und Vergleichssystem mit Namen GEMIDAS aufgebaut und zu Gemidas

Pro weiterentwickelt sowie die Erfahrungen für die Entwicklung eines eigenen Qualitätssiegels Geriatrie,

welches von einer unabhängigen Zertifizierungsstelle vergeben wird, genutzt. Finanziell trägt sich der

Verband über die Beiträge seiner Mitglieder. Der Bundesverband ist daher auch aus finanzieller Sicht eine

unabhängige Organisation.

Uwe Sattler_________________
-Pressereferent –
Bundesverband Geriatrie e.V.
Reinickendorfer Str. 61
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Fit im Alter – auch dank fachgerechter geriatrischer Versorgung

Pressemitteilung 09-2015 (13.08.2015)

 

Bundesverband Geriatrie fordert flächendeckenden Ausbau altersmedizinischer Versorgung

 Deutschlands Senioren bleiben trotz zunehmenden Alters aktiv und weitgehend gesund. Etwas mehr als drei Viertel der 65-Jährigen und Älteren fühlen sich körperlich und geistig fit. Zu diesem Ergebnis kommt die kürzlich veröffentlichte Studie „Generation 65 plus“ des Statistischen Bundesamtes. „Diese erfreuliche Entwicklung ist nicht zuletzt der Tatsache geschuldet, dass die fachgerechte altersmedizinische Versorgung in den vergangenen Jahren immer stärker ausgebaut wurde“, so Ansgar Veer, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Geriatrie. Allein die im Bundesverband Geriatrie zusammengeschlossenen Klinikträgern würden inzwischen rund 320 geriatrische Kliniken bzw. Einrichtungen betreiben, die über ca. 22.000 Betten/Rehaplätze verfügen.

 

Wie der Bericht des Statistischen Bundesverband jedoch zugleich belegte, steige mit zunehmendem Alter auch der Anteil jener Menschen, die sich gesundheitlich beeinträchtigt fühlten. So bezeichneten sich bei den 65 bis 69-Jährigen im Jahr 2013 rund 18 Prozent als krank oder unfallverletzt, in der Altersgruppe ab 75 Jahre waren es 28 Prozent. Der Anteil der Senioren an allen Behandlungen im Krankenhaus stieg in den vergangenen zehn Jahren von 38,5 auf 43,2 Prozent; 2,2 Millionen Menschen ab 65 Jahren waren zum Jahresende 2013 pflegebedürftig.

 

Vor diesem Hintergrund kommt dem Ausbau einer flächendeckenden geriatrischen Versorgung eine wachsende Bedeutung zu. „Die quantitativen und qualitativen Anforderungen an eine fachgerechte gesundheitliche Versorgung älterer Patienten steigen immens“, betonte Ansgar Veer. Während 2013 4,4 Millionen 80-Jährige und Ältere in Deutschland lebten, werde ihre Anzahl 2060 mit insgesamt 9 Millionen etwa doppelt so hoch sein wie heute. „Damit ist die fachgerechte geriatrische Versorgung eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, der sich nicht allein die Medizin, sondern auch Kostenträger, Kommunen und die Politik insgesamt, vor allem aber mit ihren gesetzgeberischen Initiativen stellen müssen.“ Unverständlich sei in diesem Zusammenhang, dass die strukturelle Unterfinanzierung insbesondere im Bereich der geriatrischen Rehabilitation noch immer nicht überwunden sei. Ebenso unverständlich sei zudem, dass im Krankenhausbereich neue bürokratische Hürden hinsichtlich der Übermittlung von Daten durch die Krankenkassen errichtet würden. Ansgar Veer: „Hier muss etwas getan werden – damit die guten Ergebnisse erhalten werden können.“

 

Bundesverband Geriatrie e.V.

Vorstandsvorsitzender: Dipl.-Kfm. Ansgar Veer

Geschäftsführer: RA Dirk van den Heuvel

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Der Bundesverband Geriatrie ist ein Verband von Klinikträgern die rund 320 geriatrische Kliniken bzw. Einrichtungen betreiben und über ca. 22.000 Betten/Rehaplätze verfügen. So sind unter anderem fast alle größeren Klinikverbünde und -Konzerne mit ihren geriatrischen Einrichtungen Mitglieder des Bundesverbandes.

Geriatrie, oder auch Altersmedizin, befasst sich mit den speziellen Erkrankungen oder Unfallfolgen älterer Menschen. Das Besondere an dieser Patientengruppe ist, dass ältere Menschen zumeist mehrfach krank (multimorbid) sind. Die geriatrischen Kliniken bieten, hierauf abgestimmt, multidimensionale geriatrische Therapien. Dabei wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, der sich auf psychische, funktionelle, soziale und ökonomische Belange erstreckt. Ziel ist es, die Selbstständigkeit der älteren Menschen zu erhalten, bzw. soweit wie möglich wieder herzustellen.

Neben der Interessenwahrnehmung als politischer Verband sieht der Bundesverband Geriatrie e.V. seine besondere Aufgabe in der Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität der Versorgung.

Dazu wurde frühzeitig ein Daten- und Vergleichssystem mit Namen GEMIDAS aufgebaut und zu Gemidas Pro weiterentwickelt sowie die Erfahrungen für die Entwicklung eines eigenen Qualitätssiegels Geriatrie, welches von einer unabhängigen Zertifizierungsstelle vergeben wird, genutzt. Finanziell trägt sich der Verband über die Beiträge seiner Mitglieder. Der Bundesverband ist daher auch aus finanzieller Sicht eine unabhängige Organisation.

 

 

 

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Bundesverband Geriatrie unterstützt den Seniorentag mit eigenen Veranstaltungen

„Gestürzt – Operation – Pflegheim. Eine unausweichliche Gesetzmäßigkeit?“ – unter anderen mit einer Veranstaltung zu dieser Fragestellung beteiligt sich der Bundesverband Geriatrie am 11. Deutschen Seniorentag. Gemeinsam mit dem Sozialverband Deutschland und der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz trägt der Bundesverband mit mehreren Veranstaltungsblöcken zum Programm des diesjährigen Deutschen Seniorentags vom 02. bis 04. Juli in Frankfurt am Main bei.

„Unsere Referentinnen und Referenten werden nicht nur grundsätzliche Informationen vermitteln, sondern auch mit ganz praktischen Ratschlägen Betroffenen, deren Angehörigen und Interessierten zur Seite stehen“, betonte der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands, Ansgar Veer. So geht es unter anderem um die Themen „Altersmedizin – für wen, wann, warum?“, um „Altersmedizin und demenziell Erkrankte im Krankenhaus“ sowie um damit verbundene rechtliche und soziale Aspekte für Betroffene und Angehörige. Neben den Vorträgen und Diskussionen ist der Bundesverband von Donnerstag bis Samstag mit einem eigenen Informationsstand auf der angegliederten SenNova Informationsmesse in den Frankfurter Messehallen vertreten.

Im Mittelpunkt des diesjährigen Seniorentags unter dem Motto „Gemeinsam in die Zukunft!“ werden Fragen wie Gesundheit und Pflege, gesellschaftliches Engagement und Politik bis hin zu Wohnen und Leben stehen. „Das demonstriert bereits, dass die zunehmende Alterung nicht nur eine Herausforderung für Medizin, Pflege, Kostenträger und Politik ist, sondern für die gesamte Gesellschaft“, so Ansgar Veer. Dass dies auch von der Politik so gesehen werde, zeige sich nicht zuletzt darin, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel die Schirmherrschaft über den Seniorentag übernommen hat und diesen eröffnen wird sowie an der Teilnahme von Vertretern der Bundesregierung und der hessischen  Landesregierung.

Weitere Informationen zum Seniorentag und das vollständige Programm finden Sie auf der Website: www.deutscher-seniorentag.de

Kontakt:

Bundesverband Geriatrie e.V.
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Anhaltend großes Interesse an ZERCUR GERIATRIE

Pressemitteilung 06-2015 (17.06.2015)

Über 5.300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Kursen des Bundesverbands Geriatrie / Angesichts demografischer Entwicklung wachsende Nachfrage nach Fortbildungsangeboten im Bereich der Altersmedizin

Mit über 5.300 Absolventinnen und Absolventen hat sich das Programm ZERCUR des Bundesverbands Geriatrie e.V. zu einem der zentralen Fortbildungsangebote im Bereich der Altersmedizin entwickelt. „Damit leisten der Bundesverband und die von ihm zertifizierten Anbieter der Kurse einen wesentlichen Anteil zur Qualitätssicherung in der Altersmedizin“, so Anke Wittrich, stellvertretende Geschäftsführerin des Verbands, bei der Vorstellung der Ergebnisse des Programms in Berlin. „Das anhaltend hohe Interesse an dem 2005 etablierten ZERCUR GERIATRIE zeigt den hohen Standard sowie die Praxistauglichkeit dieses Programms ebenso wie den Bedarf an fachgerechter Fortbildung auf dem Gebiet der Altersmedizin.“ Die Verbandsvertreterin verwies in diesem Zusammenhang auf Prognosen, wonach angesichts der demografischen Entwicklung die  Nachfrage nach fachgerechter geriatrischer Versorgung weiter stark wachsen wird.

Der ZERCUR GERIATRIE – Basislehrgang ist eine vom Bundesverband Geriatrie entwickelte Fortbildung für alle Mitglieder des therapeutischen Teams. Im Rahmen dieses Lehrgangs werden von Praktikern aus der Geriatrie die wichtigsten Themen aus dem Bereich der Geriatrie und ihre Zusammenhänge bzw. Umsetzung im therapeutischen Team in kompakter Form vermittelt. Der Bezug zur Praxis wird dabei noch durch einen separaten

Hospitationstag unterstrichen. Durch den modularen Aufbau konnte die von den Einrichtungen gewünschte Flexibilität der Fortbildung umgesetzt werden. Der Lehrgang wird vom Bundesverband zertifiziert, d. h. die Durchführung vor Ort muss den bundesweiten Vorgaben sowohl inhaltlich, organisatorisch und insbesondere qualitativ entsprechen. Dazu wird die konkrete Umsetzung des vorgegebenen Ausbildungsplans kontrolliert. Zudem muss die Qualifikation der jeweils eingesetzten Dozenten nachgewiesen werden.

Nähere Informationen zum ZERCUR GERIATRIE Basiskurs sowie zu dem darauf aufbauenden Programm ZERCUR GERIATRIE Fachweiterbildung Pflege finden sich auf der Webseite des Bundesverbands Geriatrie e.V.

Bundesverband Geriatrie e.V.
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Der Bundesverband Geriatrie ist ein Verband von Klinikträgern die rund 320 geriatrische Kliniken bzw. Einrichtungen betreiben und über ca. 22.000 Betten/Rehaplätze verfügen. So sind unter anderem fast alle größeren Klinikverbünde und -Konzerne mit ihren geriatrischen Einrichtungen Mitglieder des Bundesverbandes.

Geriatrie, oder auch Altersmedizin, befasst sich mit den speziellen Erkrankungen oder Unfallfolgen älterer Menschen. Das Besondere an dieser Patientengruppe ist, dass ältere Menschen zumeist mehrfach krank (multimorbid) sind. Die geriatrischen Kliniken bieten, hierauf abgestimmt, multidimensionale geriatrische Therapien. Dabei wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, der sich auf psychische, funktionelle, soziale und ökonomische Belange erstreckt. Ziel ist es, die Selbstständigkeit der älteren Menschen zu erhalten, bzw. soweit wie möglich wieder herzustellen.

Neben der Interessenwahrnehmung als politischer Verband sieht der Bundesverband Geriatrie e.V. seine besondere Aufgabe in der Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität der Versorgung.

Dazu wurde frühzeitig ein Daten- und Vergleichssystem mit Namen GEMIDAS aufgebaut und zu Gemidas Pro weiterentwickelt sowie die Erfahrungen für die Entwicklung eines eigenen Qualitätssiegels Geriatrie, welches von einer unabhängigen Zertifizierungsstelle vergeben wird, genutzt. Finanziell trägt sich der Verband über die Beiträge seiner Mitglieder. Der Bundesverband ist daher auch aus finanzieller Sicht eine unabhängige Organisation.

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Herausforderung für fachgerechte geriatrische Versorgung

 

Pressemitteilung 05-2015 (20.05.2015)

 

Neue Analyse zur Bevölkerungsentwicklung bestätigt demografischen Wandel / Bundesverband Geriatrie: Gesundheitspolitischer Rahmen muss an Veränderungen angepasst werden

 

Vor dem Hintergrund neuer Studien zur Bevölkerungsentwicklung hat der Bundesverband Geriatrie e.V. auf einen deutlich zunehmenden Bedarf an fachgerechter geriatrischer Versorgung verwiesen. „Die jetzt vorgelegte Analyse des Statistischen Bundesamtes prognostiziert ein starkes Wachstum in der Bevölkerungsgruppe über 65 Jahre sowie der hochbetagten Menschen“, so Ansgar Veer, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands. „Damit steigen auch die quantitativen und qualitativen Anforderungen an eine fachgerechte gesundheitliche Versorgung älterer Patienten.“ Ansgar Veer ergänzte, dass bereits seit Jahren eine stetige Zunahme der Patientenzahlen in den Mitgliedseinrichtungen des Verbands zu verzeichnen sei.

 

Laut der Bevölkerungsvorausberechnung für Deutschland bis 2060 wird die Zahl der Menschen im Alter ab 65 Jahren in 45 Jahren 22 bis 23 Millionen betragen. Während derzeit jede fünfte Person dieser Altersgruppe angehört (2013: 21%) wird es 2060 jeder dritte sein (2060: etwa 33%). Die demografische Alterung schlage sich besonders deutlich in den Zahlen der Hochbetagten nieder. Während 2013 4,4 Millionen 80-Jährige und Ältere in Deutschland lebten, werde ihre Anzahl 2060 mit insgesamt 9 Millionen etwa doppelt so hoch sein wie heute. Der Anteil der Hochaltrigen an der Gesamtbevölkerung wird in diesem Zeitraum von 5% auf etwa 13% zunehmen.

 

„Angesichts der neuen Zahlen ist insbesondere der Gesetzgeber gefordert, diese Entwicklung in den derzeit ausgearbeiteten und diskutierten politischen Vorhaben ebenso zu berücksichtigen wie bei der Umsetzung aktuellen Gesetzesvorhaben wie z. B. der Krankenhausreform“, betonte Dirk van den Heuvel, Geschäftsführer des Bundesverbands Geriatrie. Dabei sei fachgerechte geriatrische Versorgung nicht nur ein gesundheitlicher, sondern zugleich ein wesentlicher Faktor zur Entlastung der Haushalte. „So geht unter anderen die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung von einer Verdoppelung der Pflegekosten für ältere Menschen bis 2050 aus. Auf diese Entwicklung müssen Politik und Kostenträger reagieren“, bekräftigte Dirk van den Heuvel. Gerade bei der Verhinderung einer Pflegebedürftigkeit spiele eine qualitativ hochwertige  Altersmedizin eine wichtige Rolle. „Wir haben als Verband mit unseren wissenschaftlichen Analysen wiederholt belegt, dass die Kostenentwicklung im Pflegereich durch eine gute fachspezifische Versorgung hochbetagter Patienten wirksam gedämpft werden kann. Dies erfordert jedoch einen konsequenten Ausbau der geriatrischen Versorgungslandschaft und insbesondere eine schnelle Lösung der aktuellen Finanzierungsprobleme der geriatrischen Rehabilitation.“

 

 

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Der Bundesverband Geriatrie ist ein Verband von Klinikträgern die rund 320 geriatrische Kliniken bzw. Einrichtungen betreiben und über ca. 22.000 Betten/Rehaplätze verfügen. So sind unter anderem fast alle größeren Klinikverbünde und -Konzerne mit ihren geriatrischen Einrichtungen Mitglieder des Bundesverbandes.

Geriatrie, oder auch Altersmedizin, befasst sich mit den speziellen Erkrankungen oder Unfallfolgen älterer Menschen. Das Besondere an dieser Patientengruppe ist, dass ältere Menschen zumeist mehrfach krank (multimorbid) sind. Die geriatrischen Kliniken bieten, hierauf abgestimmt, multidimensionale geriatrische Therapien. Dabei wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, der sich auf psychische, funktionelle, soziale und ökonomische Belange erstreckt. Ziel ist es, die Selbstständigkeit der älteren Menschen zu erhalten, bzw. soweit wie möglich wieder herzustellen.

Neben der Interessenwahrnehmung als politischer Verband sieht der Bundesverband Geriatrie e.V. seine besondere Aufgabe in der Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität der Versorgung.

Dazu wurde frühzeitig ein Daten- und Vergleichssystem mit Namen GEMIDAS aufgebaut und zu Gemidas Pro weiterentwickelt sowie die Erfahrungen für die Entwicklung eines eigenen Qualitätssiegels Geriatrie, welches von einer unabhängigen Zertifizierungsstelle vergeben wird, genutzt. Finanziell trägt sich der Verband über die Beiträge seiner Mitglieder. Der Bundesverband ist daher auch aus finanzieller Sicht eine unabhängige Organisation.

 

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Team der Geschäftsstelle des Bundesverbandes Geriatrie e.V. weiter profiliert

Verstärkung in der Geschäftsstelle des Bundesverbands Geriatrie: Seit April 2015 gehört Herr Sebastian Holtmann (32) zum Team der Referentinnen und Referenten in Berlin. Herr Holtmann wird die Geschäftsführung in der Projektarbeit sowie bei politischen und wirtschaftlich relevanten Themen in der öffentlichen Kommunikation unterstützen.

Herr Holtmann studierte an der Universität Kassel/Technischen Universität Darmstadt Politikwissenschaften. Bereits neben dem Studium konnte er als Mitarbeiter des international tätigen Gesundheitskonzerns Fresenius erste Erfahrungen in der politischen Kommunikation sammeln.

„Mit dem Eintritt von Herrn Holtmann können wir die Arbeit der Geschäftsstelle noch effizienter gestalten und weiter profilieren“, erklärte der Geschäftsführer des Bundesverbandes, Dirk van den Heuvel. „Mit dieser personellen ‚Verstärkung‘ gewinnen wir für den Bundesverband weitere wichtige Kompetenz hinzu, die heute für die Führung eines bundesweit aufgestellten Verbandes unerlässlich ist.“

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Gestürzt – Operation – Pflegheim. Eine unausweichliche Gesetzmäßigkeit?

Berlin, 02.04.2015. Der Bundesverband Geriatrie wird sich gemeinsam mit dem Sozialverband Deutschland und der  Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz mit mehreren Veranstaltungsblöcken am Programm des diesjährigen Deutschen Seniorentags vom 2. bis 4. Juli in Frankfurt am Main beteiligen. Aufgegriffen werden praktische Fragen, die viele ältere Patientinnen und Patienten nicht nur zu Hause, sondern insbesondere auch bei der geriatriespezifischen Versorgung in Kliniken und geriatrischen Einrichtungen beschäftigen. Ganz konkrete Aspekte, die zahlreiche Patientinnen und Patienten betreffen, werden beispielsweise in der Veranstaltung „Gestürzt – OP – Pflegheim. Eine unausweichliche Gesetzmäßigkeit?“ aufgegriffen. Dabei stehen die Referentinnen und Referenten nicht nur mit grundsätzlichen Informationen, sondern auch mit praktischen Ratschlägen Betroffenen, deren Angehörigen und Interessierten zur Seite. So geht es unter anderem um die Themen „Altersmedizin – für wen, wann, warum?“, um  „Altersmedizin und demenziell Erkrankte im Krankenhaus“ sowie um damit verbundene rechtliche und soziale Aspekte für Betroffene und Angehörige. Neben den Vorträgen und Diskussionen ist der Bundesverband mit einem eigenen Informationsstand vertreten.

Im Zusammenhang mit den Vorbereitungen des Seniorentags hat der Bundesverband Geriatrie auf die gewachsene Bedeutung der Altersmedizin und deren Verknüpfung mit anderen Aspekten bei der Bewältigung des demografischen Wandels verwiesen. „Im Mittelpunkt des diesjährigen Seniorentags unter dem Motto ‘Gemeinsam in die Zukunft!’ werden Fragen wie Gesundheit und Pflege, gesellschaftliches Engagement und Politik bis hin zu Wohnen und Leben stehen“, erklärte der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands, Ansgar Veer, in Berlin. „Dies demonstriert bereits, dass die zunehmende Alterung nicht nur eine Herausforderung für Medizin, Pflege, Kostenträger und Politik ist, sondern für die gesamte Gesellschaft“, so Ansgar Veer. Dass dies auch von der Politik so gesehen werde, zeige sich nicht zuletzt darin, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel die Schirmherrschaft über den Seniorentag übernommen hat und diesen eröffnen wird sowie an der Teilnahme von Vertretern der Bundesregierung und der hessischen Landesregierung.

Angesichts der demografischen Veränderungen gehe es für die Altersmedizin darum, eine möglichst weitreichende und selbstbestimmte Teilhabe der Menschen am gesellschaftlichen Leben bis ins hohe Alter zu sichern, erklärte der Geschäftsführer des Bundesverbands Geriatrie, Dirk van den Heuvel. „Der Gesetzgeber hat nicht zuletzt aus diesem Anspruch heraus den Grundsatz ‘Reha vor Pflege’ fixiert.“ Der Geschäftsführer betonte in diesem Zusammenhang, dass einer fachgerechten geriatrischen Versorgung, die sowohl die Akutversorgung wie den Rehabereich umfasst, eine  besondere Bedeutung bei der Vermeidung von Pflegebedürftigkeit zukomme. Umso unverständlicher sei, dass die Finanzsituation in Teilen des geriatrischen Rehabereichs nach wie vor sehr kritisch sei.

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Fachtagung zur medizinischen Versorgung betagter und hochbetagter Patienten

Frühjahrstagung 2015 des Bundesverbandes Geriatrie am 23./24.03.2015 in Berlin

Berlin, 20.03.2015. 150 Fachvertreter aus dem Bereich der Altersmedizin beraten im Rahmen der diesjährigen Frühjahrstagung des Bundesverbandes Geriatrie über aktuelle Entwicklungen bei der Versorgung betagter und hochbetagter Patienten. Im Mittelpunkt stehen innovative Versorgungskonzepte, die Aktivierend-therapeutische Pflege in der Geriatrie sowie zentrale Fragen der Qualitätssicherung.

In der kommenden Woche findet die jährliche Frühjahrstagung des Bundesverbandes Geriatrie in Berlin statt. Am 23. und 24. März kommen mehr als 150 Fachvertreter aus dem Bereich der Geriatrie (Altersmedizin) in Berlin zusammen und erörtern mit mehr als 20 Fachreferenten von verschiedenen Institutionen des Gesundheitswesens, zentrale Fragen der fachspezifischen medizinischen Versorgung betagter und hochbetagter Patienten.

Wie der Geschäftsführer des Bundesverbands, Dirk van den Heuvel, in Berlin mitteilte, werde es insbesondere um die Weiterentwicklung innovativer Versorgungskonzepte gehen, mit denen auf die Herausforderungen des demografischen Wandels reagiert werde. Die Geriatrie ist vor diesem Hintergrund ein zentrales Element bei der fachspezifischen medizinischen Versorgung älterer Menschen. „Ganz aktuell kommt ihr zudem eine besondere Bedeutung bei der Vermeidung von Pflegebedürftigkeit zu“, so Dirk van den Heuvel.

Die Fachvertreter werden unter anderem eine umfassende Bestandsaufnahme der Aktivierend-therapeutischen Pflege in der Geriatrie (ATP-G) vornehmen. Ziel dieses ganzheitlichen Konzeptes ist die Aufrechterhaltung oder Wiedererlangung der größtmöglichen Selbstständigkeit älterer Patienten in einem weitgehend eigenbestimmten Alltag.

Auf der Tagesordnung steht auch der Auf- und Ausbau eines Netzes Geriatrischer Institutsambulanzen. Dieses neue Versorgungsinstrument stellt eine Ergänzung zur wohnortnahen qualifizierten geriatrischen Versorgung dar und unterstützt dabei temporär fachspezifisch die niedergelassene Ärzteschaft bei der Betreuung geriatrischer Patienten. Die Entwicklung wird mit Vertretern aus dem KV-System diskutiert.

Nicht zuletzt geht es um die Weiterentwicklung der Versorgungsqualität. Hier wird unter anderem mit Vertretern des GKV-Spitzenverbandes die Frage erörtert, wie bei multimorbiden Patienten im Bereich der Geriatrie, sachgerechte Qualitätsindikatoren entwickelt und diese auch für eine qualitätsorientierte Vergütung herangezogen werden können. In diesem Zusammenhang wird ebenfalls das Qualitätsnetzwerk Geriatrie (QNG) erörtert, bei dem durch ein geleitetes Visitationssystem der direkte Wissenstransfer zwischen den Beteiligten organisiert und gefördert wird. So kann sehr effektiv die Versorgungsqualität „aus der Praxis“ heraus ausgebaut und gesichert werden.

Selbstverständlich werden auch die aktuellen gesundheitspolitischen Gesetzesvorhaben Gegenstand der Tagung sein. Insbesondere im Rahmen der anstehenden zweiten Stufe der Pflegereform kommt der Geriatrie als wichtiges Instrument zur Pflegevermeidung eine besondere Rolle zu.

„Der fachliche Austausch ist insbesondere in dem innovativen Bereich der Altersmedizin besonders wichtig“, so Dirk van den Heuvel. „Ich bin mir sicher, dass wir mit unserer Frühjahrstagung auch in diesem Jahr wieder wichtige Impulse zur Weiterentwicklung geriatrischer Versorgungsstrukturen leisten werden.“

Pressekontakt:

Bundesverband Geriatrie e.V.
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Neues „Gewand“ für Homepage zu atz – Alterstraumatologische Zentren

Pressemitteilung 10-2014 (19.11.2014)
 

BV GeriatrieBundesverband Geriatrie gibt auf Web-Portal detaillierte Informationen zu Aufbau, Funktionsweise und Zertifizierung Alterstraumatologischer Zentren / Erste Zertifizierungen erfolgt

Vor dem Hintergrund der Demografischen Entwicklung gewinnt die sachgerechte Versorgung geriatrischer Patienten im Krankenhaus immer mehr an Bedeutung. Für betagte und hochbetagte Patienten, die aufgrund einer notwendigen Operation z.B. nach einer Fraktur oder ähnliches nicht direkt in die Geriatrie aufgenommen werden können, müssen verzahnte Versorgungskonzepte zwischen Geriatrie und der jeweiligen Fachabteilung vorgehalten werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass die geriatrischen Patienten ausreichend mit altersmedizinischer Kompetenz versorgt werden. Dazu wurde das Konzept des „atz – Alterstraumatologisches Zentrum“ entwickelt, welches auf der Internetseite www.alterstraumazentrum.de abrufbar ist.

Diese thematische Website steht jetzt „im neuen Gewand“ zur Verfügung. Auf der Seite finden sich alle wesentlichen Aspekte zu Leitgedanken, Einrichtung und Betrieb von Alterstraumatologischen Zentren in Deutschland.

Einen zentralen Platz nehmen die Informationen zum Zertifizierungsverfahren Alterstraumatologischer Zentren ein. Inzwischen haben die ersten beiden erfolgreichen Zertifizierungen von Einrichtungen stattgefunden; weitere Verfahren sind eingeleitet. Ergänzt wird das Angebot durch den Aufbau eines Alterstraumaregisters sowie eines Pressebereiches.

Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie e.V. und der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie und Gerontologie e.V. hatte der Bundesverband Geriatrie das Konzept „atz – Alterstraumatologisches Zentrum“ entwickelt. Ziel der atz ist es, geriatrische Traumapatienten sowohl unfallchirurgisch als auch hinsichtlich der typischen geriatrischen Krankheitsbilder besser zu behandeln und die Reintegration des geriatrischen Traumapatienten in sein soziales Umfeld zu ermöglichen. Aus diesem Grunde arbeiten in einem Alterstraumatologischen Zentrum bettenführende Abteilungen der Geriatrie und der Unfallchirurgie mit ihren jeweiligen Spezialisten eng zusammen.

Gerade angesichts der angesprochenen demografischen Entwicklung mit einem rapide steigenden Anteil einer alten und hochaltrigen Bevölkerungsgruppe und deren Spezifik – wie das Vorliegen verschiedener Grunderkrankungen und die zunehmende Gefahr von Stürzen und Verletzungen – ist die Einrichtung der ATZ ein wesentliches Element zur Sicherung einer qualitätsgerechten und flächendeckenden geriatrischen Versorgung in Deutschland.

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Der Bundesverband Geriatrie ist ein Verband von Klinikträgern, die mehr als 300 geriatrische Kliniken bzw. Einrichtungen betreiben und über ca. 19.500 Betten/Rehaplätze verfügen. So sind unter anderem fast alle größeren Klinikverbünde und -konzerne mit ihren geriatrischen Einrichtungen Mitglieder des Bundesverbandes.

Geriatrie, oder auch Altersmedizin, befasst sich mit den speziellen Erkrankungen oder Unfallfolgen älterer Menschen. Das Besondere an dieser Patientengruppe ist, dass ältere Menschen zumeist mehrfach krank (multimorbid) sind. Die geriatrischen Kliniken bieten, hierauf abgestimmt, multidimensionale geriatrische Therapien. Dabei wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, der sich auf psychische, funktionelle, soziale und ökonomische Belange erstreckt. Ziel ist es, die Selbstständigkeit der älteren Menschen zu  erhalten, bzw. soweit wie möglich wieder herzustellen.

Neben der Interessenwahrnehmung als politischer Verband sieht der Bundesverband Geriatrie e.V. seine besondere Aufgabe in der Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität der Versorgung. Dazu wurde frühzeitig ein Daten- und Vergleichssystem mit Namen GEMIDAS aufgebaut und zu Gemidas Pro weiterentwickelt sowie die Erfahrungen für die Entwicklung eines eigenen Qualitätssiegels Geriatrie, welches von einer unabhängigen Zertifizierungsstelle vergeben wird, genutzt. Finanziell trägt sich der Verband über die Beiträge seiner Mitglieder. Der Bundesverband ist daher auch aus finanzieller Sicht eine unabhängige Organisation.

Uwe H. Sattler_________________
-Pressereferent –
Bundesverband Geriatrie e.V.
Reinickendorfer Str. 61
13347 Berlin
Tel.:      030 / 339 88 76 13
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Einführung von Geriatrischen Institutsambulanzen (GIA): Bundesverband Geriatrie begrüßt den Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz

Pressemitteilung 09-2014 (02.09.2014)

Einführung von Geriatrischen Institutsambulanzen (GIA): Bundesverband Geriatrie begrüßt den Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz / Überprüfung der gesetzlichen Regelungen wird dringend empfohlen

 Im Rahmen ihrer letzten Sitzung hat die Gesundheitsministerkonferenz (GMK) einstimmig das Bundesministerium für Gesundheit dazu aufgerufen, auf die zügige Einführung von Geriatrischen Institutsambulanzen (GIA) gemäß § 118a SGB V durch die Selbstverwaltungspartner hinzuwirken. Die Einrichtung von GIA wird als  wichtiger Baustein für eine umfassende geriatrische Versorgung gesehen. Daher wird anderenfalls das BMG gebeten, eine rechtliche Überprüfung der Ausgestaltung des § 118a SGB V vorzunehmen. Der Bundesverband Geriatrie spricht sich für eine entsprechende Überprüfung der bisherigen Regelungen aus.

 Die Einführung Geriatrischer Institutsambulanzen (GIA) ist im Gesetz zur Einführung eines pauschalierenden Entgeltsystems für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen (Psych-Entgeltgesetz) enthalten, welches zum 1. Januar 2013 in Kraft getreten ist. Gesetzlich ist festgelegt, dass die Selbstverwaltungspartner auf Bundesebene die nähere Ausgestaltung der GIA vereinbaren. Insbesondere Inhalt und Umfang der betreffenden Patientengruppe, Voraussetzungen an die Leistungserbringer sowie die Anforderungen an die Qualitätssicherung müssen in einer Vereinbarung geregelt werden.

 Diese gesetzliche Regelung ist in ihrer Art einzigartig. So gibt es für andere medizinische Versorgungsbereiche, in denen es ebenfalls Institutsambulanzen gibt, eine weitestgehend einheitliche, seit Jahrzehnten bewährte Ausgestaltung der gesetzlichen Grundlagen. Warum der Gesetzgeber 2013 im Bereich der GIA hiervon abgewichen ist, ist nur schwer nachvollziehbar.

 An der Tatsache, dass bislang von den Selbstverwaltungspartnern noch keine einvernehmliche Vereinbarung erzielt werden konnte, zeigt sich, wie problematisch diese ´Abweichung von der Regel´ ist. Von daher spricht sich der Bundesverband Geriatrie klar für eine Anpassung der gesetzlichen Regelungen zur GIA an die Regelungen anderer Indikationen aus.

 Gerade vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung sind Geriatrische Institutsambulanzen ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, da diese eine zielgerichtete Versorgung geriatrischer Patienten absichern. Konkret handelt es sich um Patienten, die durch ihre geriatrietypische Multimorbidität einen dringenden Versorgungsbedarf haben, die aber aufgrund der Art und der Komplexität ihrer Krankheitsverläufe mit den derzeitig etablierten Versorgungsstrukturen nur eingeschränkt adäquat ambulant versorgt werden können.

 Das neue Versorgungsinstrument GIA stellt eine Ergänzung zur wohnortnahen qualifizierten geriatrischen Versorgung dar und unterstützt dabei temporär fachspezifisch die niedergelassene Ärzteschaft bei der Betreuung geriatrischer Patienten. Insofern wird es dringend Zeit, entsprechend zu handeln.

Bundesverband Geriatrie e.V.
Vorstandsvorsitzender: Herr Dipl.-Kfm. Ansgar Veer
Geschäftsführer: Dirk van den Heuvel
Reinickendorfer Straße 61
13347 Berlin
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Fax: 030 / 339 88 76-20
E-Mail: Geschaeftsstelle@bv-geriatrie.de
http://www.bv-geriatrie.de

Der Bundesverband Geriatrie ist ein Verband von Klinikträgern, die mehr als 298 geriatrische Kliniken bzw. Einrichtungen betreiben und über ca. 20.000 Betten/Rehaplätze verfügen. So sind unter anderem fast alle größeren Klinikverbünde und -konzerne mit ihren geriatrischen Einrichtungen Mitglieder des Bundesverbandes.
Geriatrie, oder auch Altersmedizin, befasst sich mit den speziellen Erkrankungen oder Unfallfolgen älterer Menschen. Das Besondere an dieser Patientengruppe ist, dass ältere Menschen zumeist mehrfach krank (multimorbid) sind. Die geriatrischen Kliniken bieten, hierauf abgestimmt, multidimensionale geriatrische Therapien. Dabei wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, der sich auf psychische, funktionelle, soziale und ökonomische Belange erstreckt. Ziel ist es, die Selbstständigkeit der älteren Menschen zu erhalten, bzw. soweit wie möglich wieder herzustellen. Neben der Interessenwahrnehmung als politischer Verband sieht der Bundesverband Geriatrie e.V. seine besondere Aufgabe in der Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität der Versorgung. Dazu wurde frühzeitig ein Daten- und Vergleichssystem mit Namen GEMIDAS aufgebaut und zu Gemidas Pro weiterentwickelt sowie die Erfahrungen für die Entwicklung eines eigenen Qualitätssiegels Geriatrie, welches von einer unabhängigen Zertifizierungsstelle vergeben wird, genutzt. Finanziell trägt sich der Verband über die Beiträge seiner Mitglieder. Der Bundesverband ist daher auch aus finanzieller Sicht eine unabhängige Organisation.

 Uwe H. Sattler_________________
-Pressereferent –                                                         
Bundesverband Geriatrie e.V.
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