Sabine Wagner

 

„Ich höre was, was du nicht hörst: Tinnitus!“ – Seminar der Deutschen Tinnitus-Liga e. V.

Menschen, die von Tinnitus betroffen sind, leiden häufig sehr unter ihren Ohrgeräuschen, denn oftmals sind eine große psychische Belastung und Begleiterscheinungen wie Schlaf- und Konzentrationsstörungen damit verbunden. Charakteristisch ist dabei, dass die Geräusche nur der Betroffene selbst hört. Am Donnerstag, den 17. Mai 2018 richtet die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) in Murnau ein Seminar zum Thema „Ich höre was, was du nicht hörst: Tinnitus!“ aus, das Betroffenen eine wertvolle Hilfestellung im Umgang mit dem quälenden Ohrgeräusch bieten soll. Veranstaltungsort ist die BG Unfallklinik Murnau, Prof.-Küntscher-Straße 8, Hörsaal Ebene 1 in 82418 Murnau, Beginn ist um 17.00 Uhr.

Nach einer Begrüßung durch den Ersten Bürgermeister des Marktes Murnau am Staffelsee, Rolf Beuting, sowie durch Christian Schroth, Kaufmännischer Direktor der BG Unfallklinik Murnau, referieren namhafte Experten über verschiedene Aspekte rund um die Themen Tinnitus und Schwerhörigkeit. Zum Auftakt spricht der Vorsitzende des Vorstandes der Deutschen Tinnitus-Liga e. V., Volker Albert, der selbst auch in Murnau lebt, über das Thema „Tinnitus-Hilfe aus Sicht eines Betroffenen: Sprachverständlichkeit, Hörsysteme und Co. – wie der Zugang zu den Emotionen erleichtert und die Sprachverständlichkeit verbessert wird“. Er erläutert sehr anschaulich, was die aus Hörproblemen resultierenden Kommunikationsschwierigkeiten auf emotionaler Ebene bei den Betroffenen und ihren Angehörigen auslösen.

„Chronischer Tinnitus – Belastungen im Alltag“ lautet der Titel des Referats von Dr. med. Volker Kratzsch, Ärztlicher Direktor der HELIOS Klinik Am Stiftsberg in Bad Grönenbach. Dr. Kratzsch zeigt Wege auf, wie man besser mit der täglichen Belastung durch die Ohrgeräusche umgehen kann. Prof. Dr. med. Gerhard Goebel, stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der DTL, erklärt in seinem Vortrag „Was gibt es Neues? Sinnvolles, Ungeprüftes und Abzocke in der Therapie bei Tinnitus“, welche Behandlungsmethoden bei Ohrgeräuschen sinnvoll sind und welche nicht. Die Zuhörer erhalten so einen Überblick, um angesichts der vielen als Erfolg versprechend beworbenen Therapien „die Spreu vom Weizen trennen“ zu können.

Nach den Vorträgen besteht die Möglichkeit, Fragen an die Referenten zu stellen. Ein regional ansässiger Hörakustiker steht ebenfalls für Fragen zur Verfügung und bietet kostenlose Hörtests an. Mit der Veranstaltung soll auch die Gründung einer Selbsthilfegruppe in Murnau und dem Landkreis initiiert werden. Zudem können sich die Teilnehmer über die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. und ihr Angebot informieren.

Veranstaltungsort: BG Unfallklinik Murnau, Prof.-Küntscher-Straße 8, Hörsaal Ebene 1, 82418 Murnau
Beginn: 17.00 Uhr, Einlass: ab 16.30 Uhr, Ende: ca. 20.30 Uhr
Eintritt: 6 Euro; ermäßigt für DTL-Mitglieder: 3 Euro
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Über die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL)
Die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) vertritt als gemeinnützige Selbsthilfeorganisation die Interessen der Patienten mit Tinnitus, Hörsturz, Hyperakusis und Morbus Menière sowie ihrer Angehörigen. Rund 12.000 Mitglieder machen die DTL zum größten Tinnitus-Zusammenschluss in Europa und zum anerkannten Partner des Gesundheitswesens in Deutschland. Über 800 Fachleute gehören der DTL als Partner und fördernde Mitglieder an, darunter renommierte Wissenschaftler, HNO-Ärzte, Ärzte weiterer Disziplinen, Hörakustiker, Psychologen und Therapeuten. Außerdem werden rund 90 Selbsthilfegruppen in Deutschland durch die DTL betreut. Gegründet wurde die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. 1986 in Wuppertal. Weitere Infos: www.tinnitus-liga.de

Pressekontakt:
Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) · Sabine Wagner · Am Lohsiepen 18 · 42369 Wuppertal
Tel.: 0202 24652-24 · Fax: 0202 24652-20 · E-Mail: s.wagner@tinnitus-liga.de


Über die BG Unfallklinik Murnau
Die BG Unfallklinik Murnau ist als Maximalversorger eines der größten überregionalen Traumazentren in Deutschland: von der Rettung und Behandlung bis hin zur Rehabilitation Schwerverletzter. Das hoch spezialisierte Traumazentrum gehört zur Unternehmensgruppe der BG Kliniken – Klinikverbund der gesetzlichen Unfallversicherung gGmbH. Die BG Unfallklinik Murnau versorgt und begleitet Patienten von der Erstversorgung am Unfallort bis zur erfolgreichen sozialen und beruflichen Wiedereingliederung. Gemäß dem Grundsatz der gesetzlichen Unfallversicherung „mit allen geeigneten Mitteln“ finden Patienten hier eine ganzheitliche medizinische Versorgung auf höchstem Niveau. Weitere Informationen finden Sie unter: www.bgu-murnau.de

Pressekontakt:
BG Unfallklinik Murnau   Lisa Schwede   Leiterin Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation   Prof.-Küntscher-Str. 8   82418 Murnau am Staffelsee
Tel.: 08841 48-4484   Fax: 08841 48-444484   E-Mail: lisa.schwede@bgu-murnau.de

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Deutsche Tinnitus-Liga e. V. unterstützt 21. Tag gegen Lärm am 25. April mit bundesweiten Veranstaltungen

Unter dem Motto „Laut war gestern“ findet am Mittwoch, den 25. April 2018 der 21. Tag gegen Lärm statt, zeitgleich mit dem International Noise Awareness Day. Das diesjährige Motto verdeutlicht zum einen, dass in vielen Bereichen in den letzten Jahren in puncto Lärmprävention Erfolge erzielt wurden. Zum anderen zeigt es aber auch auf, dass der Wunsch nach einer angenehmen akustischen Umwelt in der Bevölkerung sehr groß ist. Die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) unterstützt auch in diesem Jahr wieder mit bundesweiten Aktionen den Tag gegen Lärm, der hierzulande initiiert wird von der Deutschen Gesellschaft für Akustik (DEGA).

Die Aktionen der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. (DTL) und ihrer Selbsthilfegruppen sind auch in diesem Jahr wieder sehr vielfältig. So richtet das Berliner Beratungsbüro der DTL gemeinsam mit dem Unfallkrankenhaus Berlin (UKB) unter dem Motto „Was Sie schon immer über Tinnitus und Lärm wissen wollten“ eine Expertenrunde zum Thema Tinnitus und Lärmprävention aus, an der sich neben einer DTL-Beraterin ein HNO-Arzt, eine Psychologin und eine Hörakustikerin beteiligen. Die offene Fragerunde bietet Betroffenen und Interessierten ausreichend Zeit, um alle Fragen rund um Tinnitus und Lärm zu stellen, die sie auf dem Herzen haben.

Der Paul-Gerhardt-Kindergarten in Kulmbach veranstaltet in Zusammenarbeit mit Steffi Daubitz, DTL-Vorstandsmitglied und Erzieherin, wieder ein Projekt zur Lärmprävention für Kinder. Die Aufmerksamkeit auf die Ursachen und Wirkungen von Lärm zu lenken mit dem Ziel, die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern, ist Schwerpunkt dieser Aktion. Außerdem machen Selbsthilfegruppen der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. mit Infoständen auf die Gefahren der Lärmbelastung aufmerksam. Folgendes wird an den einzelnen Stationen angeboten:


Berlin
„Was Sie schon immer über Tinnitus und Lärm wissen wollten“ – Expertenrunde zu Tinnitus und Lärmprävention am Unfallkrankenhaus Berlin (UKB)
Ort: Unfallkrankenhaus Berlin (UKB), Hörsaal im Kesselhaus, Warener Straße 7, 12683 Berlin
Zeit: Mittwoch, 25. April 2018, 11.00-13.00 Uhr
In der offenen Fragerunde haben Betroffene und Interessierte ausreichend Zeit, alle Fragen rund um Tinnitus, Lärm und Schwerhörigkeit zu stellen, die sie auf dem Herzen haben. Die Teilnehmer der Expertenrunde – Dr. med. Philipp Mittmann, Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Reha-Arzt am Unfallkrankenhaus Berlin, die Psychologin Isabelle Stolper, M. Sc., ebenfalls vom UKB, die Hörakustik-Meisterin Jennifer Koch sowie Tamara Oetting, Beraterin des Berliner Beratungsbüros der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. ‒ stehen kompetent Rede und Antwort.

Rostock
Ort: Rathaus Rostock, Neuer Markt 1, 18055 Rostock
Zeit: Mittwoch, 25. April 2018, 10.00-14.00 Uhr
Die Selbsthilfegruppe „Ohrwurm“ Rostock der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. (DTL) präsentiert sich am Tag gegen Lärm im Rahmen des Rostocker Gesundheitstages von 10.00-14.00 Uhr im Rathaus Rostock mit einem Infostand. Ein regional ansässiger Hörakustiker bietet zudem einen kostenlosen Hörtest an.

Singen
Ort: AWO (Arbeiterwohlfahrt), Heinrich-Weber-Platz 2, 78224 Singen
Zeit: Mittwoch, 25. April 2018, 13.00-15.00 Uhr
Die Selbsthilfegruppen Singen und Radolfzell stellen sich mit einem Infostand vor und klären über die Lärmproblematik sowie die gesundheitlichen Auswirkungen der Lärmbelastung auf.

Hof
Ort: Hörgeräteladen Alexander Toth, Bismarckstraße 21, 95028 Hof
Zeit: Mittwoch, 25. April 2018, 10.00-13.00 Uhr und 14.00-17.00 Uhr
Die Selbsthilfegruppe Hof informiert im Hörgeräteladen Alexander Toth über das Thema Lärmbelastung sowie über Tinnitus, Hörsturz, Morbus Menière und Hyperakusis. Außerdem bietet der Hörakustikermeister Alexander Toth einen kostenlosen Hörtest an.

Kulmbach
Ort:
Einkaufszentrum fritz Kulmbach, Fritz-Hornschuch-Straße 9, 95326 Kulmbach
Zeit: Mittwoch, 25. April 2018, 10.00-14.00 Uhr
Die Selbsthilfegruppe Kulmbach stellt sich und die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. an ihrem Infostand vor. Die Veranstaltung soll die Öffentlichkeit über Lärm, seine Ursachen und gesundheitlichen Auswirkungen informieren und die Menschen für die Lärmproblematik sowie für die Sinneswahrnehmung Hören sensibilisieren.

Kulmbach
Ort:
Paul-Gerhardt-Kindergarten der DIE KITA gGmbH, Friedrich-Schönauer-Straße 17, 95326 Kulmbach
Zeit: Mittwoch, 25. April 2018, vormittags
Dies ist keine öffentliche Veranstaltung.
Die Aufmerksamkeit auf die Ursachen und Wirkungen von Lärm zu lenken mit dem Ziel, die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern, ist Schwerpunkt einer Aktion des Paul-Gerhardt-Kindergartens in Kulmbach zum Tag gegen Lärm. In diesem Projekt werden sich die Kinder des Paul-Gerhardt-Kindergartens mit dem Thema Hören und den Auswirkungen von Lärm auseinandersetzen, um bewusstes Verhalten in Bezug auf Lärm zu erlernen.

Bildunterschrift:
„Lärm war gestern“ – das Plakat zum 21. Tag gegen Lärm. Plakat: Deutsche Gesellschaft für Akustik e. V. (DEGA).

Über die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL)
Die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) vertritt als gemeinnützige Selbsthilfeorganisation die Interessen der Patienten mit Tinnitus, Hörsturz, Hyperakusis und Morbus Menière sowie ihrer Angehörigen. Rund 12.000 Mitglieder machen die DTL zum größten Tinnitus-Zusammenschluss in Europa und zum anerkannten Partner des Gesundheitswesens in Deutschland. Über 800 Fachleute gehören der DTL als Partner und fördernde Mitglieder an, darunter renommierte Wissenschaftler, HNO-Ärzte, Ärzte weiterer Disziplinen, Hörakustiker, Psychologen und Therapeuten. Außerdem werden rund 90 Selbsthilfegruppen in Deutschland durch die DTL betreut. Gegründet wurde die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. 1986 in Wuppertal. Weitere Informationen: www.tinnitus-liga.de

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25 Jahre Tinnitus-Selbsthilfegruppe Frankfurt

Menschen, die von Tinnitus betroffen sind, leiden häufig sehr unter ihren Ohrgeräuschen, doch nicht alle Therapieangebote sind seriös. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Selbsthilfegruppe Frankfurt der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. (DTL) hält Prof. Dr. med. Gerhard Goebel am Donnerstag, den 1. März 2018 einen Vortrag zum Thema „Aktuelle Aspekte der Tinnitus- und Hyperakusis-Behandlung – Was ist hilfreich und was ist Unsinn?“. Der Tinnitus-Experte und stellvertretende Vorsitzende der DTL erklärt in seinem Referat, welche Therapien bei Ohrgeräuschen und Geräuschüberempfindlichkeit (Hyperakusis) sinnvoll sind und welche nicht. Die Teilnehmer der Veranstaltung erhalten so einen Überblick, um angesichts der vielen als Erfolg versprechend beworbenen Behandlungen „die Spreu vom Weizen“ trennen zu können. Die Vortragsveranstaltung findet statt im Haus Ronneburg, Gelnhäuser Straße 2 in Frankfurt-Preungesheim. Beginn ist um 19.00 Uhr. Die Tinnitus-Selbsthilfegruppe Frankfurt lädt alle Interessierten herzlich zu ihrer Jubiläumsveranstaltung ein. Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Selbsthilfegruppe in Frankfurt am Main feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen. Im Februar 1993 traf sich die Selbsthilfegruppe der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. (DTL) erstmals. Seitdem bietet sie Betroffenen in Frankfurt und Umgebung eine wertvolle Unterstützung: Der Erfahrungsaustausch untereinander kann die Belastung lindern und fundierte medizinische Informationen über die Tinnitus-Symptomatik werden vermittelt.

25 Jahre Selbsthilfegruppe Frankfurt der Deutschen Tinnitus-Liga e. V.
Veranstaltungsort: Haus Ronneburg, Gelnhäuser Straße 2, Frankfurt am Main-Preungesheim
Datum: Donnerstag, 1. März 2018, 19.00 Uhr

Kontakt: Selbsthilfegruppe Frankfurt der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. (DTL)
Günther Kraus (Sprecher der Selbsthilfegruppe)
E-Mail: gikraus@t-online.de

Über die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL)
Die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) vertritt als gemeinnützige Selbsthilfeorganisation die Interessen der Patienten mit Tinnitus, Hörsturz, Hyperakusis und Morbus Menière sowie ihrer Angehörigen. Rund 12.000 Mitglieder machen die DTL zum größten Tinnitus-Zusammenschluss in Europa und zum anerkannten Partner des Gesundheitswesens in Deutschland. Über 800 Fachleute gehören der DTL als Partner und fördernde Mitglieder an, darunter renommierte Wissenschaftler, HNO-Ärzte, Ärzte weiterer Disziplinen, Hörakustiker, Psychologen und Therapeuten. Außerdem werden rund 90 Selbsthilfegruppen in Deutschland durch die DTL betreut. Gegründet wurde die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. 1986 in Wuppertal.
Weitere Infos: www.tinnitus-liga.de

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Experten diskutieren beim 21. Klinikvertretertreffen der Deutschen Tinnitus-Liga e. V.

Seit über 20 Jahren sind die Tinnitus-Kliniken und die Selbsthilfe hierzulande vernetzt: Auf Einladung der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. (DTL) trafen sich auch in diesem Jahr wieder rund 60 Experten in der Habichtswald-Klinik in Kassel-Bad Wilhelmshöhe. Die Fachleute aus Tinnitus-Kliniken und ambulanten Tinnitus-Zentren, HNO-Ärzte, Psychotherapeuten und Hörakustiker tauschten sich am 3. Februar 2018 über Behandlungsmöglichkeiten bei Ohrgeräuschen aus. Diesmal standen Vorträge und Workshops über Hörgeräte, Resilienz, Hypnosetherapie, Musiktherapie und die Versorgung mit Cochlea-Implantaten auf dem Programm.

Volker Albert, Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Tinnitus-Liga e. V., DTL-Geschäftsführer Michael Bergmann sowie die Verwaltungsleiterin der Habichtswald-Klinik Tanja Löwenstein hießen die Teilnehmer des 21. Klinikvertretertreffens und 13. TRT-Treffens herzlich willkommen. Volker Albert stellte die von der DTL geplante Aktion des „Tinnitus-Selbsthilfe-freundlichen Krankenhauses“ vor, die die Kooperation zwischen den Kliniken und der DTL sowie ihrer Selbsthilfegruppen vor Ort noch weiter verbessern soll. In seiner Begrüßungsrede sprach er zudem an, dass es zu wenig ambulante Psychotherapeuten gebe, die sich mit Patienten mit Hörschädigungen auskennen.

Experten aus ganz Deutschland kamen zum 21. Klinikvertretertreffen und 13. TRT-Treffen der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. nach Kassel. Foto: Sabine Wagner.

Dass die Experten der DTL stets auf dem neuesten Stand der Forschung sind, zeigte sich einmal mehr, als aus aktuellem Anlass einer jüngst publizierten US-amerikanischen Studie kurzerhand noch ein Beitrag von Dr. Helmut Schaaf, Leitender Oberarzt der Tinnitus-Klinik Dr. Hesse, über die „Tinnitus-Beeinflussung durch bi-modale Stimulation“ ins Programm genommen wurde. Prof. Dr. Dr. Gerhard Goebel, stellvertretender Vorsitzender der DTL, berichtete im Anschluss über die Entwicklung der Tinnitus-Behandlung in den Krankenhäusern und Rehakliniken. Gemäß den Angaben von 16 Kliniken ließen sich im Jahr 2017 insgesamt 5089 Tinnitus-Patienten dort behandeln; 3794 Patienten unterzogen sich einer Rehabilitation, 1161 einer Krankenhausbehandlung, und in 134 Fällen fand eine Unfallbehandlung statt.

Über „Moderne Hörgeräte bei Tinnitus“ sprach Dr. Martin Kinkel von KIND Hörgeräte. Seit 1996 gebe es digitale Hörgeräte und in diesen mehr als 20 Jahren habe sich deren Rechenleistung mehr als verhundertfacht. Mit der Erhöhung des Festbetrages für Hörgeräte im Jahr 2013 gingen auch erhöhte Anforderungen an Hörgeräte einher. So zeichneten sich moderne Hörgeräte unter anderem durch Mehrkanaligkeit, die Einstellung auf den individuellen Hörverlust, eine aktive Rückkopplungsunterdrückung und durch Störschallreduktion mittels Modulationsanalyse aus. Hörgeräte können auch hilfreich sein bei Tinnitus: So werde das auditorische System besser durch Umweltgeräusche beschäftigt und das Ohrgeräusch könne so überdeckt werden.

Der Begriff „Resilienz“ wird im Deutschen häufig im Sinne von Widerstandskraft oder Widerstandsfähigkeit benutzt. Mykola Fink, Leitender Psychologe der Schön Klinik Bad Bramstedt, zeigte in seinem Beitrag auf, wie Resilienz dazu beitragen kann, eine für die psychische und physische Gesundheit förderliche Verhaltensweise zu entwickeln. Er beschrieb, wie man durch Veränderungen im Denken und Verhalten Fähigkeiten erlangen kann, um besser mit Schwierigkeiten im Leben, Krisen oder auch Schicksalsschlägen umzugehen. Der Diplom-Psychologe Detlef Kranz führte in seinem Referat in die „Möglichkeiten der modernen Hypnosetherapie bei Tinnitus“ ein. Kranz zufolge sei die Hypnotherapie nur sinnvoll, wenn sie in eine andere Therapieform, beispielsweise die Verhaltenstherapie, eingebunden sei. Dabei sei nicht die Trance selbst die Therapie, sondern die Trance werde in der psychotherapeutischen Arbeit genutzt: In Trance werden Gefühle intensiver erlebt und man habe besseren Zugang zu unbewussten Prozessen und Gefühlen.

In seinem Workshop am Nachmittag vertiefte Detlef Kranz das Thema „Hypnosetherapie“ noch weiter mithilfe von Gruppenübungen. Dr. Heike Argstatter vom Deutschen Zentrum für Musiktherapieforschung DZM e. V. in Heidelberg hielt einen Workshop über „Musiktherapie bei Tinnitus“ und ging dabei auch auf die Musiktherapie bei Cochlea-Implantat-Trägern ein. Im Workshop „Qualitätssicherung in der CI-Versorgung“ erläuterte Dr. Roland Zeh von der MEDIAN-Kaiserberg-Klinik in Bad Nauheim die verschiedenen Komponenten der Rehabilitation nach der Versorgung mit einem Cochlea-Implantat.

Der gemeinsame Qualitätszirkel der Klinik- und TRT-/ADANO-VertreterInnen aus dem ambulanten und stationären Bereich wurde gemäß der aktuell gültigen Fortbildungsordnung der Landesärztekammer Hessen, den zugehörigen Richtlinien sowie der Empfehlungen der Bundesärztekammer zur ärztlichen Fortbildung unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Dr. Gerhard Goebel durchgeführt.

 

Über die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL)
Die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) vertritt als gemeinnützige Selbsthilfeorganisation die Interessen der Patienten mit Tinnitus, Hörsturz, Hyperakusis und Morbus Menière sowie ihrer Angehörigen. Rund 12.000 Mitglieder machen die DTL zum größten Tinnitus-Zusammenschluss in Europa und zum anerkannten Partner des Gesundheitswesens in Deutschland. Über 800 Fachleute gehören der DTL als Partner und fördernde Mitglieder an, darunter renommierte Wissenschaftler, HNO-Ärzte, Ärzte weiterer Disziplinen, Hörakustiker, Psychologen und Therapeuten. Außerdem werden rund 90 Selbsthilfegruppen in Deutschland durch die DTL betreut. Gegründet wurde die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. 1986 in Wuppertal. Weitere Infos: www.tinnitus-liga.de

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Knalltraumen durch Silvesterknaller: Kinder und Jugendliche sind besonders gefährdet – DTL rät, Abstand zu halten und die Ohren zu schützen

Für viele Menschen gehört das zu einem gelungenen Jahreswechsel dazu: Es mal wieder richtig krachen zu lassen mit Feuerwerk, Böllern und Raketen. Ein nicht ganz ungefährliches Vergnügen: Neben zahlreichen Unfällen mit Verletzungen an Körper und Gesicht kann es durch die Knaller auch zu dauerhaften Hörschädigungen kommen. Besonders häufig sind Kinder, Jugendliche sowie junge Erwachsene zwischen sechs und 25 Jahren davon betroffen. Ein solches Knalltrauma kann eine lebenslange Schwerhörigkeit sowie Tinnitus auslösen, warnt die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL).

„Es sind leider besonders oft Kinder und Jugendliche von Knalltraumen durch Silvesterknaller betroffen“, sagt Michael Bergmann, Geschäftsführer der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. „Dabei werden männliche Personen dreimal so oft verletzt wie weibliche. Die Gründe liegen zum einen darin, dass das Experimentieren mit Knallern gerade auf Jungs eine besonders große Faszination ausübt. Zum anderen spielen natürlich eine gewisse Unerfahrenheit in jungen Jahren und nicht zuletzt auch die Unwissenheit vieler Erziehungsberechtigter darüber, mit welchen Gefahren dieses Vergnügen verbunden sein kann, eine große Rolle.“

Aus diesem Grund rät die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. Menschen jeden Alters, sich von Silvesterknallern und -raketen fernzuhalten und die Ohren zu schützen. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNO KHC) erleiden jedes Jahr rund 8.000 Menschen hierzulande eine Verletzung des Innenohres durch explodierende Feuerwerkskörper. Die Folgen können lebenslang bestehen bleiben: Tinnitus und Schwerhörigkeit, insbesondere bei hohen Tönen. Mögliche Symptome können stechende Schmerzen im Ohr, Ohrgeräusche, Schwindel oder ein Gefühl, als sei das Ohr verstopft, sein. Dauern die Symptome an, sollte zeitnah ein HNO-Arzt aufgesucht werden.

Wenn Raketen oder Böller weniger als zwei Meter entfernt von den Ohren explodieren, wirken laut DGHNO KHC etwa 25 Millisekunden lange Schallimpulse auf das Gehör. Sie erreichen Spitzen von bis zu 160 Dezibel Schalldruckpegel. Da sich Lautstärke aus einer Kombination von Schalldruck und Dauer ergibt, nimmt das Ohr diese kurzen Spitzenpegel weniger als Lärm wahr und ist für Hörschäden besonders anfällig, weshalb Innenohrverletzungen gerade an Silvester besonders häufig entstehen. Durch Knalltraumen werden die Hörsinneszellen, Stützzellen und andere Teile der sogenannten Hörschnecke im Innenohr bleibend geschädigt, die Spätfolgen sind oft nur noch durch ein Hörgerät auszugleichen.

„Zunächst einmal raten wir, sich von Silvesterknallern und -raketen fernzuhalten und seine Ohren zu schützen, beispielsweise mit Ohrstöpseln“, so DTL-Geschäftsführer Michael Bergmann. „Darüber hinaus ist auch Präventionsarbeit sehr wichtig. So sollten Lehrer und Erzieher in Schulen und Jugendeinrichtungen verstärkt über die Gefahren aufklären, um ein Bewusstsein dafür zu schaffen.“

Über die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL)
Die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) vertritt als gemeinnützige Selbsthilfeorganisation die Interessen der Patienten mit Tinnitus, Hörsturz, Hyperakusis und Morbus Menière sowie ihrer Angehörigen. Rund 12.000 Mitglieder machen die DTL zum größten Tinnitus-Zusammenschluss in Europa und zum anerkannten Partner des Gesundheitswesens in Deutschland. Über 800 Fachleute gehören der DTL als Partner und fördernde Mitglieder an, darunter renommierte Wissenschaftler, HNO-Ärzte, Ärzte weiterer Disziplinen, Hörakustiker, Psychologen und Therapeuten. Außerdem werden rund 90 Selbsthilfegruppen in Deutschland durch die DTL betreut. Gegründet wurde die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. 1986 in Wuppertal.

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DTL-Präsident Volker Albert erhält die Bayerische Staatsmedaille für Verdienste um Gesundheit und Pflege

Die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) gratuliert ihrem Präsidenten Volker Albert zur Verleihung der Bayerischen Staatsmedaille für Verdienste um Gesundheit und Pflege. Am 20. November 2017 überreichte Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml Volker Albert in Nürnberg die höchste Auszeichnung des bayerischen Gesundheits- und Pflegeministeriums für dessen herausragendes langjähriges Engagement im Ehrenamt.

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml zeichnete am 20. November 2017 zehn engagierte Bürgerinnen und Bürger mit der Bayerischen Staatsmedaille für Verdienste um Gesundheit und Pflege aus. Anlässlich der feierlichen Verleihung in Nürnberg sagte sie: „Als Zeichen des Dankes und der Anerkennung für herausragendes Engagement verleiht das bayerische Gesundheits- und Pflegeministerium die Staatsmedaille für Verdienste um Gesundheit und Pflege. Die heute Geehrten sind als Vordenker und Menschen der Tat ein Vorbild. Die Medaille soll für andere Menschen Ansporn sein zu eigenen Anstrengungen. Sie soll ermutigen, zum Wohle der Gesellschaft neue Wege im Bereich der Gesundheit und Pflege zu gehen.“

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml verleiht DTL-Präsident Volker Albert die Bayerische Staatsmedaille für Verdienste um Gesundheit und Pflege. Foto: StMGP.

Volker Albert aus Murnau am Staffelsee setzt sich seit vielen Jahren unter anderem als Präsident der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. für die Belange von Menschen mit Tinnitus ein. Ministerin Melanie Huml sagte in ihrer Laudatio: „Tinnitus ist nicht heilbar. Betroffene tragen die Krankheit für den Rest ihres Lebens mit sich. Für Nichtbetroffene ist es meist völlig unverständlich, wie die Krankheit wirkt und welche oft gravierenden Auswirkungen Tinnitus haben kann. Auch Sie selbst leiden an der Krankheit. Doch Sie haben nie aufgegeben und sich stattdessen entschlossen, Menschen in ähnlicher Lage zu helfen. 2007 haben Sie das verantwortungsvolle Amt des Präsidenten der Deutschen Tinnitus-Liga übernommen und sind dort seitdem mit sehr großem Erfolg tätig.“

Ministerin Huml hob weiterhin Volker Alberts Verdienste um die DTL hervor: „Ihnen ist es zu verdanken, dass die Tinnitus-Liga gestärkt für die Belange der Betroffenen eintreten kann. Dabei widmet sie sich vor allem der wichtigen Aufgabe, für die Betroffenen jede erdenkliche Hilfe zu organisieren und ihnen bei der Auswahl der Behandlungen zu helfen. Aufgrund Ihrer Erfahrungen und Ihres Fachwissens, das in Expertenkreisen hoch geschätzt wird, sind Sie für die Bundesinnung der Hörgeräteakustiker regelmäßig als ehrenamtlicher Sachverständiger tätig.“ Außerdem unterstrich Melanie Huml, dass Volker Albert seine Erfahrungen auch im Bereich der Ausbildung und der beruflichen beziehungsweise sozialen Integration mit großem Engagement einsetze. „Sie geben sehr vielen Menschen Mut. Mut, das Leben mit Tinnitus und den damit verbundenen Einschränkungen anzunehmen und zu meistern.“

Über die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL)
Die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) vertritt als gemeinnützige Selbsthilfeorganisation die Interessen der Patienten mit Tinnitus, Hörsturz, Hyperakusis und Morbus Menière sowie ihrer Angehörigen. Rund 12.000 Mitglieder machen die DTL zum größten Tinnitus-Zusammenschluss in Europa und zum anerkannten Partner des Gesundheitswesens in Deutschland. Über 800 Fachleute gehören der DTL als Partner und fördernde Mitglieder an, darunter renommierte Wissenschaftler, HNO-Ärzte, Ärzte weiterer Disziplinen, Hörgeräteakustiker, Psychologen und Therapeuten. Außerdem werden rund 90 Selbsthilfegruppen in Deutschland durch die DTL betreut. Gegründet wurde die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. 1986 in Wuppertal.
Weitere Infos: www.tinnitus-liga.de

 

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„Tinnitus – keine Ruhe mehr?“ Seminar der Deutschen Tinnitus-Liga e.V. in Berlin

Menschen, die von Tinnitus betroffen sind, leiden häufig darunter, dass sie keine Ruhe mehr finden können. Denn oftmals sind mit den Ohrgeräuschen eine große psychische Belastung und Begleiterscheinungen wie Schlaf- und Konzentrationsstörungen verbunden. Wie man seine (innere) Ruhe wiedererlangen kann, dazu bietet ein Seminar der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. (DTL) am Donnerstag, den 28. September 2017 wertvolle Tipps und Hilfestellung. Veranstaltungsort ist das Berliner Rathaus (Rotes Rathaus), Louise-Schroeder-Saal, Rathausstraße 15 in 10178 Berlin. Beginn ist um 17.00 Uhr.

Über verschiedene Aspekte rund um die Themen Tinnitus und Schwerhörigkeit referieren namhafte Experten. So informiert DTL-Geschäftsführer Michael Bergmann über die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. sowie darüber, wie die Tinnitus-Bewältigung in der Gemeinschaft besser gelingen kann. Im Anschluss daran spricht ein Berliner HNO-Arzt über „Behandlungsmöglichkeiten bei Tinnitus & Co.“. Da Ohrgeräusche in Zusammenhang mit einer Schwerhörigkeit stehen können, klärt der Hörakustiker Dennis Moeller von Flemming & Klingbeil in Berlin über die Versorgung mit Hörgeräten auf. „Wissenswertes über Hörhilfen und Noiser“ lautet sein Thema.

Wie die Chinesische Medizin und Qi Gong Tinnitus-Betroffene unterstützen können, zeigt schließlich die Ärztin Dr. med. Anna Mietzner auf. Nach den Vorträgen besteht die Möglichkeit, Fragen an die Referenten zu stellen. Es wird ein kostenloser Hörtest angeboten. Außerdem können sich die Teilnehmer über die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) und ihre Angebote für Betroffene informieren.

Veranstaltungsort: Berliner Rathaus, Louise-Schroeder-Saal, 3. OG (barrierefrei), Rathausstraße 15, 10178 Berlin
Beginn: 17.00 Uhr, Ende: ca. 20.00 Uhr
Eintritt: 6 Euro; ermäßigt für DTL-Mitglieder: 3 Euro

Um Anmeldung beim Berliner Beratungsbüro der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. wird gebeten:
Telefon: 030 688 11 277
Fax: 030 688 11 278
E-Mail: tinnitus-berlin@online.de

Über die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL)
Die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) vertritt als gemeinnützige Selbsthilfeorganisation die Interessen der Patienten mit Tinnitus, Hörsturz, Hyperakusis und Morbus Menière sowie ihrer Angehörigen. Rund 12.000 Mitglieder machen die DTL zum größten Tinnitus-Zusammenschluss in Europa und zum anerkannten Partner des Gesundheitswesens in Deutschland. Über 800 Fachleute gehören der DTL als Partner und fördernde Mitglieder an, darunter renommierte Wissenschaftler, HNO-Ärzte, Ärzte weiterer Disziplinen, Hörgeräteakustiker, Psychologen und Therapeuten. Außerdem werden rund 90 Selbsthilfegruppen in Deutschland durch die DTL betreut. Gegründet wurde die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. 1986 in Wuppertal.
Weitere Infos: www.tinnitus-liga.de

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„Der Tinnitus muss Ihnen egal sein!“ – Ehrenamtlichen-Schulung der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. zeigt Wege zum besseren Umgang mit chronischen Ohrgeräuschen auf

Ein vielfältiges Programm zum besseren Umgang mit chronischen Ohrgeräuschen wurde auch in diesem Jahr bei der Schulung der ehrenamtlich Tätigen der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. (DTL) geboten, die vom 9. bis 11. Juni 2017 stattfand. DTL-Berater und Sprecher der Selbsthilfegruppen aus ganz Deutschland kamen nach Bonn-Bad Godesberg, um sich in Vorträgen über Rehabilitation, Hörgeräteversorgung, Selbsthilfe, Hör- und Kommunikationstraining und Schlafstörungen sowie einem abwechslungsreichen Workshop-Programm fortzubilden.

In seiner Begrüßungsrede am Freitagabend wies DTL-Präsident Volker Albert darauf hin, dass laut einer aktuellen Studie viele Menschen in Deutschland Schwierigkeiten hätten, gesundheitsrelevante Informationen zu verstehen. Er dankte den ehrenamtlich Tätigen der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. für ihre Arbeit: Die Beratung und Vermittlung wichtiger Informationen über Tinnitus & Co. führe zu „mündigen Betroffenen“ und trage so zum Abbau kommunikativer Schwellen in der Beziehung zwischen Arzt und Patient bei.

Im Anschluss referierte Dr. med. Roland Zeh, Chefarzt der Abteilung Hörstörungen, Tinnitus und Schwindel der Median Kaiserberg-Klinik Bad Nauheim, über „Rehabilitationskonzepte für Schwerhörige, CI-Träger, Tinnitus- und Morbus-Menière-Betroffene“. Für die Rehabilitation schwerhöriger Menschen benannte Dr. Zeh drei Säulen der Behandlung, die in der Verbesserung der Kommunikation durch Audiotherapie und Optimierung der Hörgeräteversorgung, in der emotionalen Auseinandersetzung mit der Schwerhörigkeit sowie in der psychovegetativen Stabilisierung bestehen. Dr. Zeh, der selbst CI-Träger ist und bereits 6000 CI-Träger in der Reha behandelt hat, erläuterte zudem die Vorteile eines Cochlea-Implantats (CI). Weiterhin führte er aus, dass Tinnitus eine Störung der zentralen Hörverarbeitung im Gehirn und der Hörwahrnehmung sei. Dabei könne jeder seine Wahrnehmung durch Umlenken der Aufmerksamkeit selbst beeinflussen. Der wichtigste Grundsatz laute: „Der Tinnitus muss Ihnen egal sein!“

Ein bedeutender Therapie-Baustein besteht in der Versorgung schwerhöriger Tinnitus-Betroffener mit Hörgeräten. So referierte die Hörakustiker-Meisterin Gabriele Lux-Wellenhof aus Frankfurt am Main am Samstagmorgen über „Die richtige Hörgeräteversorgung als integratives Mittel im Sinne der Teilhabe am gesellschaftlichen und beruflichen Leben“. Sie verwies auf den erhöhten Energieaufwand, den das Verstehen Schwerhörige koste. Lux-Wellenhof zufolge entscheiden sich die meisten Menschen zu spät für eine Hörgeräteversorgung, das Gehirn habe dann schon verlernt, wie Sprache klinge. Anschließend sprach der Diplom-Psychologe Jürgen Matzat von der Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen in Gießen über „Die Selbsthilfegruppe als Ort der Fortsetzung rehabilitativer und präventiver Maßnahmen“ und zeigte die Entwicklung der Selbsthilfe in Deutschland auf.

Am Samstagnachmittag stand ein abwechslungsreiches Workshop-Programm zur Auswahl: Die Themen reichten von der kognitiven Verhaltenstherapie (Dr. Margot Imhäuser), der Musiktherapie (Dorothea Dülberg) über rechtliche Fragen zur Reha bei Tinnitus (DTL-Geschäftsführer Michael Bergmann) bis hin zur Schulung der körperlichen Fähigkeiten mit „Smovey-Ringen“ als Trainingsgeräte (Monika Panholzer) und der Hör- und Kommunikationstaktik in Beruf und Alltag (Erika Classen).

Das Thema „Hör- und Kommunikationstraining“ griff die Referentin Erika Classen aus Überlingen am Sonntagmorgen auch nochmals in einem Vortrag auf. Sie betonte, dass der Betroffene seine Behinderung für sich selbst annehmen müsse. In der Verständigung am Arbeitsplatz sei es wichtig, die gut hörenden Kollegen immer wieder beharrlich und geduldig auf seine Verständnis- und Kommunikationsprobleme hinzuweisen.

Über die „Effektive und nachhaltige Behandlung von Schlafstörungen bei Tinnitus“ sprach der Psychologische Psychotherapeut Wilfried Pehle aus Detmold. Er erläuterte die Vorgänge im Körper während der verschiedenen Schlafphasen. Abschalten sei in der heutigen, von Leistungsdruck bestimmten Zeit viel schwieriger geworden. Vor dem Schlafen sei eine Ruhephase hilfreich, die möglichst von Reizarmut und Monotonie geprägt sein sollte. Bei Schlafstörungen seien Entspannungsmethoden wie Progressive Muskelentspannung oder Autogenes Training ratsam, die man automatisch nachts anwenden kann, um besser in den Schlaf zu kommen. Wichtig sei außerdem die Akzeptanz der Schlafstörung, um sich selbst den für den Schlaf kontraproduktiven Druck zu nehmen. Diese Gelassenheit ist auch im Umgang mit chronischen Ohrgeräuschen erstrebenswert, wie die vielen Beiträge dieses abwechslungsreichen Fortbildungswochenendes zeigten.

Bildunterschrift:
Die Teilnehmer der Ehrenamtlichen-Schulung der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. trafen sich in Bonn-Bad Godesberg. Foto: Sabine Wagner.

Über die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL)
Die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) vertritt als gemeinnützige Selbsthilfeorganisation die Interessen der Patienten mit Tinnitus, Hörsturz, Hyperakusis und Morbus Menière sowie ihrer Angehörigen. Rund 12.000 Mitglieder machen die DTL zum größten Tinnitus-Zusammenschluss in Europa und zum anerkannten Partner des Gesundheitswesens in Deutschland. Über 800 Fachleute gehören der DTL als Partner und fördernde Mitglieder an, darunter renommierte Wissenschaftler, HNO-Ärzte, Ärzte weiterer Disziplinen, Hörgeräteakustiker, Psychologen und Therapeuten. Außerdem werden rund 90 Selbsthilfegruppen in Deutschland durch die DTL betreut. Gegründet wurde die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. 1986 in Wuppertal.
Weitere Infos: www.tinnitus-liga.de

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Seminar der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. in Zwickau: „Ich höre was, was du nicht hörst: Tinnitus!“

Menschen, die von Tinnitus betroffen sind, leiden häufig sehr unter ihren Ohrgeräuschen, denn oftmals sind eine große psychische Belastung und Begleiterscheinungen wie Schlaf- und Konzentrationsstörungen damit verbunden. Charakteristisch ist dabei, dass die Geräusche nur der Betroffene selbst hört. Am Donnerstag, den 22. Juni 2017 um 17.00 Uhr findet in Zwickau ein Seminar zum Thema „Ich höre was, was du nicht hörst: Tinnitus!“ statt, das Betroffenen eine wertvolle Hilfestellung im Umgang mit dem quälenden Ohrgeräusch bieten soll. Veranstaltungsort ist das Gemeindehaus der Evangelisch-Lutherischen Pauluskirchgemeinde, Pauluskirchplatz 2 a, 08060 Zwickau. Das Seminar wird ausgerichtet von der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. (DTL).

Über verschiedene Aspekte rund um die Themen Tinnitus und Schwerhörigkeit referieren namhafte Experten. So spricht Volker Albert, Präsident der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. und selbst Betroffener, über das Thema „Tinnitus, Schwerhörigkeit und Lärmbelastung am Arbeitsplatz – was sind die Folgen?“ und gibt praktische Anregungen für den Alltag. Im Anschluss daran stellt DTL-Vizepräsident Prof. Dr. med. Gerhard Goebel die verschiedenen Behandlungsmethoden bei Ohrgeräuschen vor und bewertet diese hinsichtlich ihrer Wirksamkeit. „Was gibt es Neues? Sinnvolles, Ungeprüftes und Abzocke in der Therapie bei Tinnitus“ lautet sein Thema. Der Vortrag von Dr. med. Matthias Rudolph, Facharzt für Psychosomatische Medizin an der Mittelrhein-Klinik Bad Salzig, befasst sich mit dem Thema „Reha vor Rente“. Dr. Rudolph erläutert anschaulich, was bei einem Rehaantrag zu beachten ist, und gibt Tipps für die Antragstellung.

Nach den Vorträgen besteht die Möglichkeit, Fragen an die Referenten zu stellen. Außerdem können sich die Teilnehmer über die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) und ihr Angebot für Betroffene informieren.

Veranstaltungsort: Gemeindehaus der Ev.-Luth. Pauluskirchgemeinde, Pauluskirchplatz 2 a, 08060 Zwickau
Beginn: 17.00 Uhr, Ende: ca. 20.30 Uhr
Eintritt:
6 Euro; ermäßigt für DTL-Mitglieder: 3 Euro

Um Anmeldung wird gebeten. Anmeldeschluss: 20. Juni 2017.

Kontakt:
Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL), Sybille Heil
E-Mail: s.heil@tinnitus-liga.de
Telefon: 0202 24652-13
Fax: 0202 24652-20

Über die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL)
Die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) vertritt als gemeinnützige Selbsthilfeorganisation die Interessen der Patienten mit Tinnitus, Hörsturz, Hyperakusis und Morbus Menière sowie ihrer Angehörigen. Rund 12.000 Mitglieder machen die DTL zum größten Tinnitus-Zusammenschluss in Europa und zum anerkannten Partner des Gesundheitswesens in Deutschland. Über 800 Fachleute gehören der DTL als Partner und fördernde Mitglieder an, darunter renommierte Wissenschaftler, HNO-Ärzte, Ärzte weiterer Disziplinen, Hörgeräteakustiker, Psychologen und Therapeuten. Außerdem werden rund 90 Selbsthilfegruppen in Deutschland durch die DTL betreut. Gegründet wurde die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. 1986 in Wuppertal.
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Expertentagung der biha und DTL am „Tag gegen Lärm“: Aufklärung ist Prävention

Wie wir Kinder vor Lärm schützen können war Thema der gemeinsamen Veranstaltung der Bundesinnung der Hörakustiker KdöR (biha) und der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. (DTL) zum „Internationalen Tag gegen Lärm“, die am 26. April 2017 in Köln stattfand. Namhafte Vertreter aus Medizin, Forschung und Praxis führten in das Thema ein und beleuchteten vor allem den Alltag mit Blick auf das sensible kindliche Gehör. Wo beginnt Lärm, welche Folgen hat er, warum müssen Kinder besonders geschützt werden?

Georg Jaspert, Delegierter der biha, betont, dass gerade für Hörakustiker, die jeden Tag mit den Folgen von Lärmeinwirkung konfrontiert seien, Lärmprävention sehr wichtig sei: „Mehr Sensibilisierung der Öffentlichkeit treibt die Prävention voran.“ Dr. Ortwin Weltrich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer zu Köln, sieht Lärmschutz bei Kindern ebenfalls als enorm wichtiges Thema an. Hier spreche er auch als Vater.

24 Stunden auf Empfang: Wie Lärm entsteht und auf das Gehör trifft, weiß Siegrid Meier, Dozentin der Akademie für Hörakustik (afh) in Lübeck: „In der Natur gibt es fast nie nur einen Ton. Ein Geräusch ist daher fast immer eine Vielzahl einzelner Töne, die das Gehör des Menschen ständig, 24 Stunden am Tag, identifiziert.“ Eine unglaubliche Leistung, die zeigt, dass das Gehör geschützt werden müsse.

Ein Ton zu viel: Ein lauter Knall kann bereits zu viel sein, auch im Kinderzimmer: Ein platzender Luftballon erreicht eine Lautstärke von 150 dB, eine Spielzeugpistole ebenfalls. Quietscheentchen schlägt mit 130 dB zu Buche. Direkt neben dem Ohr kann dieser Krach das kindliche Gehör irreparabel schädigen.

Schon Schulkinder hören schlecht: Prof. Dr. Martin Walger, Leiter der Audiologie und Pädaudiologie der Klinik für HNO-Heilkunde an der Uniklinik Köln, Leiter des Cochlear Implant Centrums Köln und ebenso des Hörscreeningzentrums Nordrhein sowie Präsident der deutschen Gesellschaft für Audiologie: „4 bis 5 Prozent der Schulkinder sind von einem Hörverlust ab 25 dB und mehr betroffen. Hinzu kommt eine beträchtliche Dunkelziffer.“ Zu den bekannten Folgen von Lärm für das Gehör kommen Störungen von Schlaf, Herz- und Kreislaufsystem, Konzentration und Lernfähigkeit und eine erhöhte Stressanfälligkeit.

Unterschätzte Gefahr: „Besonders gefährlich sind Lärmimpulse“, weiß Professor Walger. „5 Prozent der Gehörschäden an Silvester betreffen unter 25-jährige, das sind Kinder!“ Hier wird deutlich, dass Eltern ihre Kinder schützen müssen, auch „weil Kinder selbst Lärm und seine Gefahren nicht einschätzen können.“

Hörscreening und Hörhilfen für die Kleinsten: Dr. Ruth Lang-Roth, Oberärztin und Leiterin der Phoniatrie und Pädaudiologie, Leiterin des Cochlear Implantzentrums der HNO-Klinik des Universitätsklinikums Köln und Leiterin der Hörscreeningzentrale Nordrhein, ist Expertin für die Entwicklung des kindlichen Gehörs, frühkindliche Hörstörungen und ihre Diagnostik. Ungeborene hören bereits in der 25. Schwangerschaftswoche. Zwischen dem 2. und 4. Tag nach der Geburt wird der erste Hörtest, ein Hörscreening, unternommen. Dennoch werden manche Hörstörungen erst nach dem 12. Lebensmonat entdeckt, „wenn nämlich das heiß ersehnte ‚Mama‘ oder ‚Papa‘ ausbleibt“, weil sich aufgrund einer Hörschwäche die Lautsprache nicht entwickelt. Leichtere Beeinträchtigungen würden sogar erst im Schulalter entdeckt. Das 2009 eingeführte Hörscreening von Neugeborenen sei daher elementar wichtig.

„Hörbeeinträchtigungen sind die häufigste Sinnesbehinderung bei Kindern. Es betrifft 2 bis 3 Neugeborene unter 1.000. Und 50 Prozent aller kindlichen Hörstörungen entwickeln sich erst nach der Geburt.“ Regelmäßige Kontrolle ist wichtig. „Wir sind alle aufgefordert, wachsam zu sein. Kein Kind ist zu klein für eine Hörsystemversorgung“, sagt Lang-Roth. „Wir finden Lösungen, beispielsweise mit so genannten FM-Anlagen.“ Hier helfen Hörakustiker, die sich besonders auf die Versorgung von Kindern spezialisiert haben, die Pädakustiker.

Lärmschutz geht noch besser:  Prof. Dr. Katrin Neumann kennt die verschiedenen gesetzlichen Bestimmungen für Lärmschutz im Kindesalter, das betrifft Spielzeuge wie Schulräume und das alltägliche Leben. Sie wünschte sich noch besseren Lärmschutz in Deutschland. „Eine Gesellschaft ist umso fortschrittlicher, je sensitiver sie damit umgeht“, sagt Neumann.

Schluss mit Schall: Dirk Köttgen, Hörakustiker-Meister, stellt verschiedene Gehörschutze vor, die es für Kinder und Babys gibt. Sie können bis zu 25 dB aus der Lärmspitze nehmen. Für Kinderohren sehr wichtig. Die regelmäßige Kontrolle ist wichtig, da durch das Wachstum der Kinder und damit auch ihrer Ohren der Schutz nicht mehr passt und Schall durchlässt.

Lärmbedingter Tinnitus bei Kindern: Michael Bergmann, Geschäftsführer der Deutschen Tinnitus-Liga e. V., sagt: „Ja, lärmbedingte Ohrgeräusche treten auch schon bei Kindern und Jugendlichen auf. Bei Kindern, die normal hören, wird der Tinnitus sehr selten chronisch. Aber bei schwerhörigen Kindern tritt der chronische Tinnitus dagegen häufiger auf.“ Weiterhin führt Bergmann aus: „Oft fühlen sich die Kinder durch den Tinnitus gar nicht so sehr gestört, aber die Ursachen sollten in jedem Fall abgeklärt und gegebenenfalls entsprechend behandelt werden.“

Das Fazit der Experten: Gehörschutz beginnt mit der Aufklärung, er geht weiter mit der Architektur von Gebäuden und Räumen bis zur Ausstattung. Ein Teppich an der Wand – z. B. in Turnhallen – schützt schon deutlich vor Lärm. Lärmampeln und Lärm-Apps zeigen objektiv auf, wie laut es im Raum ist.

Die Experten fordern: „Prüfen Sie Ihre Hörgewohnheiten.“ Ständige Beschallung durch Radio, Fernseher, Computer oder Smartphone setzen Kinder einer ständigen Lärmquelle aus. Pausen sind für das kindliche Gehör unbezahlbar. In ruhiger Atmosphäre ein Buch vorzulesen wäre bereits eine wertvolle Auszeit. Der wohl einfachste und doch wichtige Rat an die Eltern und Erzieher: Mit der Entfernung von der Geräuschquelle nimmt die Lärmbelastung überproportional ab. 

 

Hintergrund zum Hörakustiker-Handwerk
Mit circa 6.000 Hörakustiker-Betrieben und rund 14.500 Hörakustikern versorgt das Hörakustiker-Handwerk etwa 3,5 Millionen Menschen in Deutschland mit qualitativ hochwertigen, volldigitalen Hörsystemen. Die Bundesinnung der Hörakustiker KdöR (biha) vertritt die Interessen der Hörakustiker in Deutschland.

 

Über die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL)
Die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) vertritt als gemeinnützige Selbsthilfeorganisation die Interessen der Patienten mit Tinnitus, Hörsturz, Hyperakusis und Morbus Menière sowie ihrer Angehörigen. Rund 12.000 Mitglieder machen die DTL zum größten Tinnitus-Zusammenschluss in Europa und zum anerkannten Partner des Gesundheitswesens in Deutschland. Über 800 Fachleute gehören der DTL als Partner und fördernde Mitglieder an, darunter renommierte Wissenschaftler, HNO-Ärzte, Ärzte weiterer Disziplinen, Hörgeräteakustiker, Psychologen und Therapeuten. Außerdem werden rund 90 Selbsthilfegruppen in Deutschland durch die DTL betreut. Gegründet wurde die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. 1986 in Wuppertal.

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