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Zum Weltkrebstag: Weltweit erste validierte Bewegungs-App als Medizinprodukt zertifiziert

  • Erstmalig aktive Krebsprävention mit movival® Medical App als zertifiziertes Medizinprodukt möglich
  • Medizinisch exakt auswertbare Datendokumentation nach individuellem Bedarf
 
Pünktlich zum Weltkrebstag am 4. Februar 2018 wurde die weltweit erste validierte Bewegungs-App als Medizinprodukt zugelassen und zertifiziert. Mit der movival® Medical App können die Anwender nicht nur aktiv Krebs vorbeugen bzw. das Krebsrückfallrisiko um bis zu 67% senken. Die validierte Bewegungs-App ist die erste digitale Anwendung, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen bei Krebserkrankungen basiert und damit Bewegungstracking auf Grundlage einer medizinischen Indikation möglich macht. 
 
Die von Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Widmann und seinem Team entwickelte Anwendung gilt als medizinische Innovation, um die eigene Gesundheit wissenschaftlich exakt und nachhaltig fördern zu können. „Neben einer hohen fachlichen Expertise ermöglicht die App eine medizinisch exakt auswertbare Datendokumentation nach individuellem Bedarf. Damit können Fachärzte die eigene gesundheitliche Entwicklung individueller nachverfolgen, Erkrankungen schneller erkennen und präventive Maßnahmen anpassen. Das hilft Krankheitskosten zu reduzieren und Gesundheit neu zu denken.“, erläutert Dr. Widmann, Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie, Onkologie und Sozialmedizin und Gründungsmitglied der movival GmbH.
 
Das zugrundeliegende Konzept basiert auf wissenschaftlichen Studien, die eindeutig belegen, dass definierte Faktoren die Entstehung von Krebs verhindern können. Ein systematischer Bewegungsalgorithmus bildet die Basis der movival® Medical App, für die die Zertifizierung als medizinisches Produkt punktgenau zum Weltkrebstag abgeschlossen werden konnte. In wenigen Wochen wird die zugelassene Medical App für iOS, Android und auch als Internet-App verfügbar sein, so dass Anwender damit effektiv Krebs vorbeugen bzw. das Krebsrückfallrisiko senken können.
 
Hintergrund
Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Widmann hat sich schon seit seinem Studium an den Universitäten in Regensburg, Würzburg und der Mayo Clinic in Rochester, MN, USA intensiv mit dem Thema Krebsentstehung und Krebsprävention auseinandergesetzt und in eigenen Projekten die Auswirkungen von Bewegung auf den menschlichen Körper erforscht. 
 
Als Chefarzt an der Asklepios Fachklinik für Onkologie, Anschlussrehabilitation und Rehabilitation in Triberg/Schwarzwald integriert Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Widmann eigene wissenschaftliche Erkenntnisse zusammen mit denen internationaler Forschergruppen in ein eigenständiges Therapie- und Bewegungskonzept. Es baut auf der Kern-Erkenntnis auf, dass durch ein regelmäßiges Bewegungsprogramm eine Aussicht für Patienten besteht, das Krebsrückfallrisiko signifikant zu senken. Eine individuelle Anleitung zu einem solchen Bewegungsprogramm erhalten Patienten während eines Aufenthaltes in der Klinik.
 
Die Erkenntnisse von Dr. Widmann werden u. a. von der Molekularbiologin und Nobelpreisträgerin Prof. Dr. Elizabeth H. Blackburn als wesentliche Arbeiten zum Thema Bewegung und Telomere zitiert. Bewegungsmangel führt dazu, dass sich die Telomere – Endstränge der Chromosomen – in unseren Körperzellen verkürzen. Diese Entwicklung gilt als eine mögliche Grundlage für die Entstehung von Tumoren. Um die Länge der Telomere zu erhalten, sind schützende Enzyme notwendig. Durch regelmäßige körperliche Bewegung werden u. a. diese Enzyme aktiviert und dadurch die Telomere stabilisiert.
 
 
 
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Bewegung nach Krebs – das Metabolische Äquivalent ist entscheidend

Anerkannter Krebsspezialist bestätigt: Mit dem richtigen Maß an wöchentlicher Bewegung können Krebspatienten selbst ihre Prognose positiv beeinflussen

Die positive Wirkung von Bewegung wird durch die Ergebnisse internationaler Langzeitstudien weiter getoppt: Regelmäßiger Sport verbessert nicht nur Fitness, Herz-Kreislauf-Funktion sowie Abwehrkräfte, sondern kann auch das Risiko von Krebsrückfällen um bis zu 67% senken.

„Damit haben Patienten heute einen Teil des Erfolges nach einer Krebstherapie zur Verringerung des Rückfallrisikos selbst in der Hand – wobei vor allem die Dosis der Bewegung entscheidend ist“, so Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Widmann, Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie, Onkologie und Sozialmedizin.

Nach aktuellen Empfehlungen der Wissenschaft, unter anderem der Weltgesundheitsorganisation WHO, sind 150 Minuten mäßige Bewegung pro Woche notwendig, um den krebsrisiko-senkenden Effekt anregen zu können. Das entspricht etwa 7,5 MET-h pro Woche. MET-h bezeichnet dabei die Maßeinheit für die Intensität von körperlicher Aktivität in einer Stunde, wodurch verschiedene Bewegungsarten messbar und vergleichbar werden – auch „Metabolisches Äquivalent“ genannt.

„Etwas Bewegung senkt das Krebsrückfallrisiko etwas und etwas mehr Bewegung senkt auch das Rückfallrisiko etwas mehr“, fasst Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Widmann seine eigenen Erkenntnisse aus 20 Jahren andauernder Forschungsarbeit zusammen. Der Krebsspezialist empfiehlt daher ein wöchentliches Bewegungsmaß, das über die allgemeinen Empfehlungen hinaus geht: nämlich 25 MET-h pro Woche; dadurch wird das Krebsrückfallrisiko nach internationalen Studienergebnissen um ca. 40% gesenkt.

Darauf basierend hat Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Widmann für Patienten ein Bewegungskonzept entwickelt, welches er auf einem eigens eingerichteten YouTube-Kanal einfach und verständlich erklärt und die Wirkungsweise des „Metabolischen Äquivalents“ (MET) in diesem Zusammenhang in einem erst neu erschienen Videobeitrag näher erläutert.

Hintergrund

Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Widmann hat sich schon seit seinem Studium an den Universitäten in Regensburg, Würzburg und der Mayo Clinic in Rochester, MN, USA intensiv mit dem Thema Krebsentstehung und Krebsprävention auseinandergesetzt und in eigenen Projekten die Auswirkungen von Bewegung auf den menschlichen Körper erforscht.

Als Chefarzt an der Asklepios Fachklinik für Onkologie, Anschlussrehabilitation und Rehabilitation in Triberg/Schwarzwald integriert Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Widmann eigene wissenschaftliche Erkenntnisse zusammen mit denen internationaler Forschergruppen in ein eigenständiges Therapie- und Bewegungskonzept. Es baut auf der Kern-Erkenntnis auf, dass durch ein regelmäßiges Bewegungsprogramm eine Aussicht für Patienten besteht, das Krebsrückfallrisiko signifikant zu senken. Eine individuelle Anleitung zu einem solchen Bewegungsprogramm erhalten Patienten während ihres Aufenthaltes in der Asklepiosklinik Triberg.

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