Riedel

 

32. Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Hyperthermische Onkologie Berlin mit Patiententag

Hyperthermie im Rahmen multimodaler Behandlungen bei Krebs und Unterleibstumoren

Die Europäische Gesellschaft für Hyperthermische Onkologie (ESHO) und die Deutsche Gesellschaft für Hyperthermie (DGHT) laden ein zur 32. Jahrestagung nach Berlin vom 16. bis 19. Mai 2018. Unterstützt wird der wissenschaftliche Kongress u.a. von der Troisdorfer Oncotherm GmbH. Eine Besonderheit im Sinne des Wissenstransfers und der Nähe zum Patienten: Der wissenschaftliche Kongress öffnet sich für einen „Patiententag“ (Campus Charité Universitätsmedizin Berlin, Hörsaal Innere Medizin, Virchowweg 9, 10.30-12.30 Uhr.) Die Vorträge werden gehalten im Langenbeck-Virchow-Haus, Luisenstraße 58/59. Der Kongress findet in Zusammenarbeit statt mit der European Society for Radiotherapy and Oncology (ESTRO) und der Oncotherm GmbH (Stand 10).

Das Schwerpunkt-Thema der Tagung: „Die multimodale Behandlung von Unterleibstumoren im Rahmen einer thermischen Therapie. Potential und Einschränkungen“ . Am 18. 5. 2018 spricht dazu PD Dr. Oliver Szász  über  Oncothermie als modulierte Elektrohyperthermie: „Modulated electrohyperthermia from bench to clinic“. Der Vortrag von Prof. Dr. med. Lars Lindner,  Klinikum der Universität München, Medizinische Klinik und Poliklinik III, – Hyperthermie -, überschreibt programmatisch die gesamten Kongresstage: „Die Rolle der regionalen Hyperthermie bei der Behandlung von Weichteilsarkomen.

So behandeln Vorträge u.a. Themen wie Nanotechnologie und Hyperthermie induzierte physiologische Veränderungen. In der Klinik-Session wird diskutiert u.a. über Re-Bestrahlung und Hyperthermie nach der Operation bei rezidivierendem Brustkrebs, Re-Bestrahlung plus Hyperthermie bei wiederkehrendem pädiatrischem Sarkom, Re-Bestrahlung in Kombination mit kapazitiver Hyperthermie bei irreversiblem rezidivierendem Brustkrebs. Weitere Themen u.a.: „Regionale Hyperthermie bei lokalisierten Hochrisiko-Weichteilsarkomen im Kindesalter“, „Gebärmutterhalskrebs mit oder ohne assoziierte HIV-Infektion und modulierte Elektro-Hyperthermie in Kombination mit Chemo-Strahlentherapie“, „Hyperthermie in Kombination mit Strahlentherapie und Chemotherapie bei lokal fortgeschrittenen, rezidivierenden oder metastasierten Erkrankungen“. Dazu kommen spezielle Anwendungen wie: „ Hyperthermie bei Bauchspeicheldrüsenkrebs und Lebertumoren“ „Präoperative Radiochemotherapie kombiniert mit tiefen- regionaler Hyperthermie bei fortgeschrittenem Rektumkarzinom“ (Mastdarmkrebs), „Hyperthermie bei Gebärmutterhalskrebs“, „Chemotherapie und regionale Hyperthermie bei  rezidivierendem Pankreaskarzinom nach adjuvanter Chemotherapie“ oder „Hyperthermie im Rahmen einer multimodalen Immuntherapie bei Kindern mit DIPG“, einem aggressiven Hirntumor.
Prof. Dr. András Szász, Begründer der loko-regionalen Hyperthermie (Oncothermie): „Die Vorträge unterschiedlichster Disziplinen der Onkologie zeigen die Vielzahl der Einsatzmöglichkeiten der regionalen Hyperthermie. Die Oncothermie versteht sich  hier  als spezielle Form der Hyperthermie, um Krebs lokal begrenzt mit Wärme und elektrischem Feld anzugreifen. Die Elektro-Hyperthermie ist daher besonders geeignet, um an der Oberfläche begrenzte oder tiefergelegene Tumoren und deren Metastasen zu attackieren, vor allem bei Tumoren in Gehirn, Lunge, Pankreas, Niere.

 

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Webentwickler werden im Berufsförderungswerk Hamburg: Neues Angebot der beruflichen Rehabilitation

Neue berufliche Chance nach Unfall oder Krankheit in der Boombranche der Digitalen Wirtschaft

Zum 7. August 2017 startet das Berufsförderungswerk Hamburg die neue Qualifizierung „Webentwickler“. Dieses Angebot zur beruflichen Rehabilitation richtet sich an Menschen, die nach Unfall oder Krankheit eine neue Chance in der boomenden Internet-Wirtschaft suchen. So schreibt der Branchenverband Bitkom: „Die Nachfrage nach IT-Fachkräften bewegt sich auf Höchstniveau, und auch der Beschäftigungsstand ist so hoch wie nie“. Über 51.000 Stellen sind zu besetzen. Der Verband Webmasters Europe schreibt: „Die Gruppe der Web-Entwickler sowie Online-Marketing-Spezialisten teilen sich weiterhin die ersten Plätze bei der Anzahl der offenen Stellen.“ Dabei verstärke sich ein Trend: „Eine solide Ausbildung ist wichtiger denn je …  talentierte Quereinsteiger mit soliden Fachkenntnissen und Bewerber mit fundierter Berufserfahrung nach Quereinstieg“ haben Chancen.

Ingrid Betzner, Abteilungsleiterin Technische Qualifizierung und Vorbereitung im Berufsförderungswerk Hamburg: „Wir haben das Angebot Webentwickler neu konzipiert, weil wir gerade in Hamburg eine große Nachfrage nach Fachkräften haben, die auf Webentwicklung spezialisiert sind. Damit sind nicht nur ausreichend Praktika möglich, die im Rahmen der Qualifizierung für die Nähe zum Unternehmen und zur Praxis sorgen. Die Absolventen finden zudem einen Arbeitsmarkt der sich um sie bewerben wird. Portale, Marktplätze, E-Commerce und Content-Anbieter sowie Games-Hersteller suchen Fachkräfte“.

Webentwickler entwerfen und entwickeln – meist mit Webdesignern und Conceptern – webbasierte Softwarelösungen für unterschiedliche Endgeräte. Vor allem boomt der Bedarf an neuen Web-Apps. Die Qualifizierung ist daher auch „plattformunabhängig“: Sie ist zeitgemäß konzipiert, um Websites und Web-Apps trotz der Vielzahl  von Bildschirmauflösungen, Betriebssystemen und Browsern jeweils optimal in Design und Implementierung umzusetzen. Der Schwerpunkt der Qualifizierung liegt bei Entwurf, Gestaltung, Programmierung und Produktion von Internetauftritten.

Im ersten Halbjahr der 18-monatigen Qualifizierung stehen statische und dynamische Websites, Datenbanksysteme sowie die Datenbanksprache SQL auf dem Plan. Danach werden die Webentwickler praxisnah ausgebildet, indem sie branchentypische Lernaufträge übernehmen. Schwerpunkte sind die objektorientierte Programmierung, Design und Erstellung von Webanwendungen. Im Anschluss wird das Gelernte in der Praxis erprobt: In einem sechsmonatigen betrieblichen Praktikum in der Digitalwirtschaft.

Zur Qualifizierung gehören jedoch nicht nur Programmierung, Design und IT-Technologie. Der Lehrplan sieht auch vor, Kunden zu beraten, welches Design und welche Website den Anforderungen entsprechen, sei es auf E-Commerce-Plattformen oder beim Einsatz von Content-Management-Systemen. Betzner: Die Teilnehmer kommen oft aus ganz anderen Lebens- und Berufszusammenhängen und bringen Erfahrungen aus der Sicht der Nutzer mit. Daher sind sie in der Lage, auf Websites und Apps auch einmal anders zu blicken als die Nerds.“

 

Ingrid Betzner: “Berufliche Reha für Jobs in der Wachstumsbranche rund um Web und App”

 

Kontakte: Ingrid Betzner, Abteilungsleiterin Technische Qualifizierung und Vorbereitung im Berufsförderungswerk Hamburg 040 64581-1275, betzner@bfw-hamburg.de

Das Berufsförderungswerk Hamburg (188 Mitarbeiter, 850 Teilnehmer) bietet Leistungen zur beruflichen Umschulung und Wiedereingliederung von Erwachsenen, die ihren Beruf aufgrund Erkrankung, Unfalls, physischer oder psychischer Einschränkungen o.ä. nicht mehr ausüben können. Gesellschafterin: Freie und Hansestadt Hamburg. Kostenträger: Deutsche Rentenversicherung Bund, Deutsche Rentenversicherung Nord, die Gesetzlichen Unfallversicherungen (DGUV), Bundesagentur für Arbeit. Jens Mohr, Wolfgang Lerche, Geschäftsführer. WWW.bfw-hamburg.de, August-Krogmann-Straße 52, 22159 Hamburg

 

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Berufsförderungswerk Hamburg – Start des Qualifikationsprogramms 2017

Berufliche Reha 2017: Vom Lernen lernen bis „SAP® Supply Chain Management“

Anfang Februar 2017 beginnt das neue Programm zur beruflichen Rehabilitation des Berufsförderungswerks Hamburg. Neu ist die Schwerpunktsetzung: So konzentriert sich das Berufsförderungswerk künftig mehr darauf, Jobsuchende auf Basis ihrer Berufsbiografie und gesundheitlichen Situation arbeitsplatzbezogen und schneller als bisher zu qualifizieren, zu coachen und zu vermitteln. Dieses 12monatige Modell „(I plus – qualifiziert in Arbeit“) hat sich das Berufsförderungswerk rechtlich schützen lassen. Neu sind: I plus. Qualifizierung und Integration für Tätigkeiten in der Finanzbuchhaltung sowie im Einkauf oder in der Büroorganisation.

Dabei spiegelt das I plus ebenso wie das gesamte Programm die gewandelten Bedürfnisse der Teilnehmer an Reha- Maßnahmen sowie die neuen Anforderungen des Arbeitsmarktes. Im Mittelpunkt steht einerseits, die gesundheitliche Fitness der Teilnehmer einzuschätzen und nach Bedarf wiederherzustellen. Auf der anderen Seite können die, die länger dem Lernumfeld fern waren, vorbreitende Kurse nutzen, um die Grundlagen für eine anschließende Fachausbildung zu legen. Auf das „Lernen zum Lernen“, bei dem die individuellen beruflichen Zielvorstellen abgeglichen oder Sprach- und Rechenkompetenz aufgefrischt werden, folgen Fachausbildungen in unterschiedlichen Fachrichtungen.

Das Berufsförderungswerk passt sein Portfolio dem Fachkräftebedarf an. Es bietet Fachausbildungen in drei Bereichen: Technische Berufe/IT- und Medien (IT-Systemkaufmann/frau oder Produktdesigner), Kaufmännische Qualifizierung (z.B. Kaufleute Büromanagement oder Gesundheitswesen) sowie Weiterbildung (z.B. SAP-Supply Chain Management). Zusätzlich kann das Berufsförderungswerk seit kurzem seine Kompetenz auch den Nutzern von Bildungsgutscheinen anbieten, so dass die Agentur für Arbeit die Kosten trägt und das Arbeitslosengeld während der Weiterbildung weiter gezahlt wird.

„Das Berufsförderungswerk bietet nicht nur die Fachqualifikation wie andere, sondern stellt sich als Gesundheitsspezialist der beruflichen Reha auf die beruflichen und gesundheitlichen Bedürfnisse der Teilnehmer ein. Wir schauen darauf, dass die individuellen medizinischen Dispositionen passen, weil die den Erfolg der beruflichen  Reha beeinflussen. Stimmt die Fitness nicht, kommt eine Qualifizierung als Logistiker an Grenzen. Macht die Psyche nicht mit, verliert sich ein Teilnehmer schnell in der Ausbildung zum IT-Kaufmann. Jeder Teilnehmer profitiert von unserem Workflow. Er beginnt bei der körperlichen Gesundheit, geht weiter über die psychische Befindlichkeit bis zur Betreuung, sich in einem neuen Job zurechtzufinden. Die fachliche Ausbildung, Qualifizierung und Qualifikation ist Schwarzbrot. Werden Fachkräfte nachgefragt, ist das fachliche Know How eine Selbstverständlichkeit. Weiterführende, soziale, gesundheitliche und kommunikative Kompetenzen, wie sie das Berufsförderungswerk bietet, steigern den Marktwert – auch für Arbeitnehmer mit Handicap. Berufliche Reha ist praktische Inklusion in der Arbeitswelt. Wir freuen uns, wenn wir künftig noch stärker mit der Wirtschaft der Region kooperieren“, sagt Jens Mohr, Geschäftsführer Berufsförderungswerk Hamburg.”

Kontakt: Carsten Friedrichsen | Marketing PR. 040 645 81-1806 | friedrichsen@bfw-hamburg.de

 

 

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PepKo: Norddeutschlands größte Unternehmensgruppe für besondere Qualifizierung unterzeichnet Charta der Vielfalt

Berufliche Rehabilitation übersetzt Diversity Management: In Vielfalt und Inklusion der Arbeitswelt 

Mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt gehört jetzt die Hamburger PepKo-Unternehmensgruppe als größte Unternehmensgruppe für berufliche Rehabilitation im Norden zum weitesten Diversity-Netzwerk Deutschlands. „Diversity heißt Vielfalt, gerade mit Blick auf psychische oder physische Einschränkungen von Menschen im Beruf. Diversity Management bedeutet für uns, die unterschiedlichen Kompetenzen und Eigenschaften dieser Menschen auszumachen und sie zu stärken, um ihnen den Weg in die Arbeitswelt zu ermöglichen. Berufliche Rehabilitation übersetzt Diversity Management in Inklusion, wenn es um einen der zentralen Bereiche gesellschaftlicher Teilhabe geht: Arbeit“, sagt  Wolfgang Lerche, Geschäftsführung PepKo. „Wir stärken nicht nur Stärken und gleichen Schwächen aus. Wir zeigen ebenfalls auf, wie Unternehmen davon profitieren, wenn sie Menschen mit Einschränkungen beschäftigten.“

Die Charta ist eine Unternehmensinitiative zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen und Institutionen. Das Ziel ist, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem Menschen wertgeschätzt und anerkannt werden – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion, Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexueller Orientierung. Die Schirmherrin ist Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel.

„Wer Menschen beim Neu-Einstieg oder Wiedereinstieg in den Beruf unterstützt, setzt nach innen und außen Impulse. Unternehmenssintern werden Potenziale freigesetzt, die in der Zusammenarbeit von Menschen mit und ohne Handicap entstehen. Nach außen hin entwickelt sich eine Unternehmenskultur in sozialer Verantwortung“, sagt Mohr. Bisher standen Menschen mit Handicap weniger im Fokus der Personalabteilungen und des Human Ressource Managements. Doch die qualifizierte Ausbildung von Menschen mit Handicap, der demografisch bedingte Fachkräftemangel und die Akzeptanz der UN-Behindertenrechtskonvention führen zu einem Perspektivwechsel. Dank der Ausbildung der individuellen Kompetenzen der Reha-Teilnehmer durch die Töchter der PepKo-Unternehmensgruppe (Perspektiv-Kontor als Dachgesellschaft, Berufsbildungswerk, Berufsförderungswerk, Berufliches Trainingszentrum, ausblick hamburg) kann „Diversity“ wirtschaftlich und unternehmerisch umgesetzt werden. Jens Mohr, Geschäftsführung PepKo: „Vielfalt muss auch in der Arbeitswelt lebendig werden. Dafür müssen die Menschen gerüstet sein. Unser Ziel ist,  Menschen individuell für die Arbeitswelt zu stärken. Dabei geht es um eine Win-Win-Situation. Es geht darum, die soziale Vielfalt, konstruktiv zum Vorteil von Individuum und Unternehmen zu nutzen. Es geht um die chancengerechte Teilhabe für alle.“

Die Unternehmensgruppe Perspektiv-Kontor PepKo ist mit 450 Mitarbeitern und ca. 2.300 Teilnehmern sowie einer Vielzahl von Projekten zum Einstieg in Arbeit das größte öffentliche Unternehmen in Norddeutschland für: Bildung, Berufsausbildung, berufliche Umschulung, berufliche Rehabilitation,Wiedereingliederung. Nutzer: Menschen aller Altersgruppen, die Förderbedarf auf dem Weg in Arbeit, zurück in die oder während der Berufstätigkeit haben. Geschäftsführung PepKo: Wolfgang Lerche, Jens Mohr. Gruppe: Berufsbildungswerk Hamburg GmbH (GF: Wolfgang Lerche, Jens Mohr, Berufliches Trainingszentrum GmbH (GF: Melanie Schlotzhauer, Jens Mohr), Berufsförderungswerk Hamburg GmbH (Jens Mohr, Wolfgang Lerche),ausblick hamburg gmbh (GF:UdoMarquardt, Karlheinz Spreitzer). Steuerung: Perspektiv-Kontor GmbH.  Aufsichtsrat: Dr. Volker Bonnorden. Gesellschafterin: Freie und Hansestadt Hamburg. Kostenträger: Deutsche Rentenversicherung Bund, Deutsche Rentenversicherung Nord, die Gesetzlichen Unfallversicherungen

Kontakt: Carsten Friedrichsen |  Marketing PR. 040 645 81-1806 | friedrichsen@bfw-hamburg.de

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Verwaltungsgericht Düsseldorf: Beihilfe für Beamte muss im Einzelfall die Kosten für Hyperthermie tragen

Kostenübernahme – Hyperthermie bei fortgeschrittenem Prostatakrebs

In einem von der Hotstegs Rechtsanwaltsgesellschaft, Düsseldorf betreuten Klageverfahren vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf hat das Finanzministerium Nordrhein-Westfalen die Beihilfefähigkeit einer Hyperthermie-Behandlung anerkannt (Az. 26 K 5202/14). Die Entscheidung wurde August 2015 öffentlich. Geklagt hatte ein Beamter, dessen Prostatakarzinom stark vergrößert und nicht mehr operabel war. Das Gericht hatte bereits im Februar 2015 das Landesamt für Besoldung und Versorgung aufgefordert, die Kosten für die Hyperthermie im Rahmen der Beihilfe zu übernehmen. Sie sei angesichts der fortgeschrittenen Krebserkrankung alternativlos“. Das Landesamt wies die Kostenerstattung zurück.

„Die Bundesbeihilfeverordnung schließt zwar Therapien aus, auch die Hyperthermie. Dies ist aber einschränkend auszulegen. Die Kosten für die Hyperthermie bleiben im Einzelfall erstattungs- und beihilfefähig, gerade wenn sie alternativlos gegenüber konventionellen Verfahren sind Das zeigt nun auch das Urteil aus Düsseldorf“, sagt Prof. Dr. András Szász, Begründer der Oncothermie, der regionalen Anwendung der Hyperthermie (Überwärmung).Die Rechtsprechung wird flankiert von einer übergeordneten Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes (BVerfG, sog. Nikolaus-Rechtsprechung von 2005). Das bedeutet in der Praxis der Beihilfe: „Aufwendungen für medizinische Leistungen anlässlich einer lebensbedrohlichen oder regelmäßig tödlich verlaufenden Erkrankung, für die eine allgemein anerkannte, dem medizinischen Standard entsprechende Behandlung nicht zur Verfügung steht, sind beihilfefähig, wenn eine nicht ganz entfernt liegende Aussicht auf Heilung oder auf eine spürbare positive Einwirkung auf den Krankheitsverlauf besteht.“

Nach dem Nikolaus-Urteil ist es gemäß Art. 2 Abs. 1 GG (allgemeine Handlungsfreiheit) und dem „Sozialstaatsprinzip nicht vereinbar, den Einzelnen unter bestimmten Voraussetzungen einer Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung zu unterwerfen und für seine Beiträge die notwendige Krankheitsbehandlung gesetzlich zuzusagen, ihn andererseits aber, wenn er an einer lebensbedrohlichen oder sogar regelmäßig tödlichen Erkrankung leidet, für die schulmedizinische Behandlungsmethoden nicht vorliegen, von der Leistung einer bestimmten Behandlungsmethode auszuschließen und ihn auf eine Finanzierung … außerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung zu verweisen“, so das Bundesverfassungsgericht. Gem. § 2 Abs. 1a SGB V haben Versicherte mit einer lebensbedrohlichen oder regelmäßig tödlichen Erkrankung, für die eine allgemein anerkannte, dem medizinischen Standard entsprechende Leistung nicht (mehr) zur Verfügung steht, auch Anspruch auf Leistungen jenseits des „allgemein anerkannten Standes der medizinischen Erkenntnisse“.

Dabei zielt die Oncothermie auf eine individuelle wie belastungsfreie Therapie im Rahmen einer Komplementärmedizin ab. Sie versteht sich als nicht-gewebsverletzende Wärmebehandlung regionalbegrenzter Tumorarten. Dabei kombiniert sie Wärme mit Effekten elektrischer Felder. Chemo- und Strahlentherapien wirken intensiver in einem Gewebe, das durch künstliche Überwärmung stärker durchblutet ist. Sie steigert nicht nur Immunsystem und Kraft der Patienten. Sie greift auch Krebszellen selbst an. Deren Reparaturfähigkeit sinkt bei erhöhten Temperaturen. Das Ziel ist der programmierte Zelltod, die Apoptose, ausgelöst durch extern zugeführte Erwärmung.

 

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Neues Netzwerk zur Inklusion in Bildung und Beruf im Rahmen der Fachkräftestrategie Hamburgs

Fünf Hamburger Institutionen begründen Norddeutschlands größten Unternehmensverbund für Menschen mit besonderem Qualifizierungs- und Bildungsbedarf

Seit 1. 7. 2015 bündeln das Berufsbildungswerk Hamburg, das Berufsförderungswerk Hamburg, das Berufliche Trainingszentrum, die aus Junge Werkstatt und BFW Vermittlungskontor entstandene ausblick hamburg GmbH ihre Kompetenzen unter einem Dach. Leitlinie: Eine Unternehmensfamilie zur Stärkung von Menschen für die Arbeitswelt. Die operative Lenkung des nun mit 450 Mitarbeitern größten Verbundes seiner Art in Norddeutschland hat das Perspektiv-Kontor, das mit seinem programmatischen Namen der Gruppe das Kürzel PepKo gibt. Geschäftsführer der Gruppe gemäß Hamburgs Corporate Governance: Wolfgang Lerche, bisher und weiter Geschäftsführer Berufsbildungswerk Hamburg, und Jens Mohr, bisher und weiter Geschäftsführer Berufsförderungswerk Hamburg. Lerche: „Durch die Neuordnung der Gruppe entsteht ein Kompetenzzentrum für Bildung und Rehabilitation im Rahmen der Hamburger Fachkräftestrategie. Das heißt: Eine Adresse für Menschen unterschiedlichsten Alters, unterschiedlicher physischer und psychischer Ausgangslagen, Bedürfnisse und Voraussetzungen. Wir verfolgen zwei Ziele: Die Unterstützung der Arbeitsmarktpolitik und die Verwirklichung des sozialen Auftrags von Staat, Gemeinden und anderen Institutionen. Dies zeigt den Charakter der Gruppe: Zum einen schöpfen wir ungenutzte Ressourcen aus, um Fachkräfte auszubilden und Hamburger Unternehmen zur Verfügung zu stellen. Zum anderen qualifizieren wir Menschen, ihren Platz in der Arbeitswelt zu finden. Sie entwickeln so über Ausbildung und Arbeit neues Selbstwertgefühl und sorgen für sich als sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer.“

Alle Unternehmen verfügen über langjährige Expertise in der Qualifizierung junger wie erwachsener Menschen mit Unterstützungsbedarf. Das Berufsbildungswerk Hamburg unterstützt 450 junge Erwachsene mit Einschränkungen auf dem schulischen Weg in den Beruf. Jedes Jahr gehen zwischen 100 und 120 Auszubildende nach bestandener Abschlussprüfung ihren Weg in die Arbeitswelt. Im Übergangssystem von der Schule in den Beruf begleiten Fachkräfte des Berufsbildungswerks an neun Schulstandorten die Schülerinnen und Schüler an betrieblichen Lernorten und stellen so eine wichtige Verbindung zwischen Schule und Arbeitswelt her. Das Berufsbildungswerk Hamburg hat ca. 160 Mitarbeiter. Im Berufsförderungswerk Hamburg  kümmern sich ca. 170 Mitarbeiter um 850 Teilnehmer in unterschiedlichen Ausbildungsprogrammen. Die Deutsche Rentenversicherung schätzt, dass drei von vier ihre berufliche Bildungsleistung erfolgreich abschließen. Das Berufliche Trainingszentrum  hat 70 Mitarbeiter. Es wendet sich an Menschen, die nach psychischer Krise zurück in den Beruf streben. 2014 beendeten 310 Teilnehmer ihr Training, knapp 500 waren für unterschiedliche Programme gemeldet. Die neue Unternehmenseinheit ausblick hamburg hat gut 50 Mitarbeiter und jährlich etwa 450  Teilnehmer mit spezifischen Bedürfnissen.

Mohr: „Anders als bei Zusammenschlüssen, die Synergien aus betriebswirtschaftlichen Kalkülen heben, haben wir bei der Neuausrichtung weder Personal abgebaut noch neues eingestellt. Wir nutzen die vorhandenen Ressourcen effizienter und effektiver. So gelingt es nicht nur, den individuellen Anforderungen der Teilnehmer zu entsprechen. Wir sind nun auch auf Augenhöhe mit den Unternehmen in der Metropolregion– dank der neuen Konzernstruktur. Form und Inhalt passen.“

Kontakte: Wolfgang Lerche, Berufsbildungswerk Hamburg, Reichsbahnstr. 53, 22525 Hamburg, 040 – 5723-0, lerche@bbw-hamburg.de. Jens Mohr, Berufsförderungswerk Hamburg, August-Krogmann Str. 52, 22159 Hamburg: 040 – 64581-1300, mohr@bfw-hamburg.de

Die Unternehmensgruppe Perspektiv-Kontor PepKo ist mit 450 Mitarbeitern und ca. 2.300 Teilnehmern sowie einer Vielzahl von Projekten zum Einstieg in Arbeit das größte öffentliche Unternehmen in Norddeutschland für: Bildung, Berufsausbildung, berufliche Umschulung, berufliche Rehabilitation,Wiedereingliederung. Nutzer: Menschen aller Altersgruppen, die Förderbedarf auf dem Weg in Arbeit, zurück in die oder während der Berufstätigkeit haben. Geschäftsführung PepKo: Wolfgang Lerche, Jens Mohr. Gruppe: Berufsbildungswerk Hamburg GmbH (GF: Wolfgang Lerche, Jens Mohr, Berufliches Trainingszentrum GmbH (GF: Melanie Schlotzhauer, Jens Mohr), Berufsförderungswerk Hamburg GmbH (Jens Mohr, Wolfgang Lerche),ausblick hamburg gmbh (GF:UdoMarquardt, Karlheinz Spreitzer). Steuerung: Perspektiv-Kontor GmbH.  Aufsichtsrat: Dr. Volker Bonnorden. Gesellschafterin: Freie und Hansestadt Hamburg. Kostenträger: Deutsche Rentenversicherung Bund, Deutsche Rentenversicherung Nord, die Gesetzlichen Unfallversicherungen (DGUV), Bundesagentur für Arbeit und andere.

 

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Hyperthermie als Baustein einer integrativen Behandlung von onkologischen und chronischen Krankheiten

Am 18. April 2015 findet  an der Fakultät für Pharmazie der Medizinischen Universität Wrocław die 3. Internationale Konferenz zum Thema „Ganzheitlicher Ansatz bei Prophylaxe und Behandlung von onkologischen und chronischen Krankheiten“ statt („integrative approach to prophylaxis and treatment of chronic and oncological diseases“). Bei dem Kongress eröffnet Prof. Dr. András Szász die Vortragsreihe zur Hyperthermie mit seinem Beitrag „Klinische Erfahrung und Zukunftstrends bei der Behandlung von Tumoren durch Hyperthermie.“ Prof. Szàsz ist Begründer der Oncothermie, einer speziellen, regional eingesetzten Form der Wärmetherapie. Weitere Referate lauten: „Ergänzende Therapien in der Onkologie”, „Der Einsatz von Hyperthermie / Oncothermie als Monotherapie und Kombinationstherapie bei der Bekämpfung von Krebs“. Im Anschluss übernimmt Prof. Dr. Szász die Moderation eines Workshops zu Themen wie „Traditionelle chinesische Medizin in der Onkologie“ oder „Neue Paradigmen in der Behandlung von chronischen Krankheiten.“

Angesichts des immer noch existierenden West-Ost-Gefälles bei der Anzahl der tödlich verlaufenden Krebserkrankungen ist auch Polen auf der Suche nach „neuen Paradigmen“. Analysen legen nahe, dass 2015 in der Europäischen Union zum ersten Mal vermutlich mehr Frauen an Lungenkrebs sterben als an Brustkrebs: In Polen hat Lungenkrebs bei Frauen bereits Brustkrebs als wichtigste Todesursache überholt. „Zu den häufigsten Krebserkrankungen mit Todesfolge in Polen zählt Lungenkrebs. Hier kann die Hyperthermie im Verbund mit konventionellen Therapien eingesetzt werden. Dabei soll sich die lokoregionale Oncothermie ausschließlich auf den Tumor ausrichten. Durch diese Selbstfokussierung sind auch bewegliche Körperregionen mit großer Luftzirkulation wie die Lunge oder thermosensible Regionen wie das Gehirn wärmetherapeutisch zu behandeln“, sagt Prof. Dr. Szász.

„Die Anwendung der Hyperthermie im Paradigma einer ganzheitlichen Medizin hat zwei Motive: Einerseits kann sie das Immunsystem und Wohlbefinden von Patienten steigern, um sie gegenüber belastenden Chemo- und Strahlentherapien widerstandsfähiger zu machen. Andererseits zielt sie darauf ab, Krebszellen zu schwächen und zu zerstören. Deren Reparaturfähigkeit sinkt bei erhöhten Temperaturen“, so Prof. Dr. Szász. Die Hyperthermie als nicht-invasive Anwendung von Wärme ist dabei mit der Schulmedizin aber auch anderen Therapieformen komplementärmedizinisch zu vernetzen, so mit Akupunktur, Reiki, Massage, Meditation, Selbsthypnose, Fitness, Yoga, Tai Chi.

Während die Hyperthermie mit 42 Grad Celsius arbeitet, kommt die Oncothermie dank dynamischer Nano-Erhitzung mit 38 Grad aus. Sie kombiniert dabei Wärme mit Effekten elektrischer Felder, die über Elektroden aufgebaut werden. Chemo- und Strahlentherapien wirken intensiver in diesem Gewebe-„feld“, in dem die Durchblutung durch Überwärmung höher ist. Ziel ist die (Selbst-) Vernichtung von Tumorzellen, der Zelltod: Wärme und elektrische Wellen suchen den geringsten Widerstand und wirken stärker auf malignes (krankes) Gewebe. Der Tumor soll sich selbst bekämpfen.

 Oncotherm (Troisdorf) entwickelt, produziert und vertreibt seit 1988 Therapiesysteme auf Grundlage des selektiven Erwärmungsverfahrens der lokal regionalen Oncothermie. Das Unternehmen gründet auf der Forschung von Professor Dr. András Szász an der Eötvös Science University, Budapest. Die Elektrohyperthermie-Methode wurde zum Markenbegriff „Oncothermie“ und zu einer der führenden Hyperthermie-Behandlungsverfahren mit weltweit mehr als 200.000 Behandlungen pro Jahr. Kona Prof Szazs Schrägprofil 200x151takt: Janina Leckler,  +49 2241 3199223,  leckler@oncotherm.de           

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Hyperthermie auf den 7. Warnemünder Tagen für Komplementärmedizin

Bei den 7. Warnemünder Tagen für Komplementärmedizin (17.-19.4.2015) diskutieren Mediziner aus Deutschland, der Schweiz und Österreich drei zentrale Themen: „Ernährung und Mikronährstoffe“, „Allergien“ und „ Rechtsfragen in der Komplementärmedizin“. Im Themenblock „Komplementärmedizin“ hält der Troisdorfer Hersteller von Systemen zur Hyperthermie /Oncothermie den „Besonderen Vortrag“ (Fr., 18.4. 2015, 12 Uhr). Das Thema: „Hyperthermie – Update 2015. Stand der in Deutschland einsetzbaren Systeme, Wirkungs- und Einsatzmöglichkeiten, Kostenerstattung und der Weg durch die Instanzen“. Referent ist der Chancenmanager Gesundheitsökonomie und Oncotherm-Repräsentant Jörg Rawolle.

Im Anschluss daran (13.45 Uhr) berichtet Dr. Frank Breitkreutz über „ Fallstricke in der komplementärmedizinischen Praxis und juristische Absicherung“. Der Berliner Medizinanwalt berät Anwender der Hyperthermie u.a. bei der Kostenerstattung durch Krankenkassen.

Die Warnemünder Tage (Technologiepark Rostock/Warnemünde, Friedrich-Barnewitz-Straße 5) werden veranstaltet vom Institut für Prävention und Gesundheitsförderung Mecklenburg-Vorpommern und der Arbeitsgemeinschaft für Naturheilkunde, Akupunktur, Umwelt- und Komplementärmedizin (NATUM) der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V.. Sie werden unterstützt von der Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern. Themen u.a.: Orthomolekulare Therapie, Infusionstherapien, Mikronährstoffe, Probiotika, Schwermetallausleitung, Homöopathie, Phytotherapie, Oxygenation.

„In dieses Spektrum passt die Oncothermie als spezielle Form der Hyperthermie weil sie wie andere Therapien auch komplementärmedizinisch ausgerichtet ist. Wärmetherapie und Hyperthermie wollen nicht nur die Symptome etwa von Krebs bekämpfen. Sie zielen auch darauf ab, das Immunsystem des Menschen stärken, um im Ensemble mit anderen Therapieformen zu wirken. Dazu gehört auch, die Konstitution des Patienten zu unterstützen, wenn die Hyperthermie co-medikativ mit schulmedizinischer Stahlen- und Chemotherapie eingesetzt wird“, sagt Prof. Dr. András Szász, Begründer der Oncothermie. Bereits vor vier Jahren hatte Prof. Szász einen Vortag vor den Mitgliedern der „Gesundheitsregion Mecklenburg-Vorpommern“ gehalten. Eingeladen hatte Dr. Ronald Langner, der in Rostock seit 2006 eine Praxis hat und die Oncothermie einsetzt. „Damals war die die Hyperthermie fast noch Neuland. Heute  stellen wir  im Update bereits die neuesten Entwicklungen vor“, so Szász.

Die Oncothermie versteht sich als nicht gewebsverletzende Wärmebehandlung regionalbegrenzter Tumorarten. Dabei kombiniert sie Wärme mit Effekten elektrischer Felder. Chemo- und Strahlentherapien wirken intensiver in einem Gewebe, in dem die Durchblutung durch Überwärmung und höhere Eigentemperatur höher ist. Sie will nicht nur das Immunsystem steigern, sondern auch Krebszellen direkt attackieren, indem sie diese erhöhten Temperaturen aussetzt, um deren Reparaturfähigkeit zu mindern. Lokale Hyperthermie mit niedrig dosierter Chemotherapie stößt zunehmend in Europa und den USA im Rahmen einer integrativen Onkologie auf Akzeptanz, um die Schulmedizin zu erweitern.

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Japanische Universität forscht zu Wärmetherapie, Oncothermie und Krebs

    Die Toyama Universität in Japan beginnt in 2015 ein Forschungsprojekt zur Oncothermie. Diese spezifische, lokoregionale Sonderform der Hyperthermie wird in ihrer Wirkung auf bösartige Tumoren in fünf medizinischen Fachrichtungen untersucht: Gastroenterologie, Gynäkologie, Neurologie, Pulmologie und Orthopädie. Die wissenschaftliche Gesamt-Leitung hat Prof. Masahiko Kanamori vom Department of Human science, Orthopedic Surgery and Oncology.
    Zum Start des Projektes ging Prof. Dr. András Szász, Begründer der Oncothermie, in seinem Gastvortrag auch auf die langjährige Erfahrung japanischer Mediziner mit der Hyperthermie und ihrer Erforschung ein. So datieren ersten Studien der Hyperthermia Study Group von 1978. Die Japanese Society of Hyperthermic Oncology (JSHO) wurde 1984 gegründet. Erst vor kurzem veröffentlichte die Toyama Universität eine Studie zum Zelltod durch Überwärmung: “Molekular mechanisms of hyperthermia-induced apoptosis enhanced by docosahexaenoic acid: implication for cancer therapy.“  Im Mai hatten japanische Forscher beschrieben, wie im Lauf einer Hyperthermie-Behandlung die Zahl freier Sauerstoffradikale in Krebszellen steigt. Diese vermehrte Eigenproduktion könne diese Krebszelle vernichten oder in ihrer Funktion stören.
    Besonderes Augenmerk liegt in Japan auf der am häufigsten tödlich verlaufenden Krebsform Lungenkrebs. Hier setzen Forscher auch auf komplementärmedizinische Lösungen. Sie hoffen, dass die Kombination von Hyperthermie und Chemo- bzw. Strahlentherapie die Gesamttherapie optimiert. Diese könne sich einstellen, wenn etwa Lungenkrebszellen aufgrund ihrer schlechten Blutversorgung auf eine alleinige Chemotherapie wenig reagieren. (Re-irradiation plus regional hyperthermia for recurrent non-small cell lung cancer: A potential modality for inducing long-term survival in selected patients.
    Szász verweist hier auf die doppelte Zielsetzung der Hyperthermie als nicht-invasive Anwendung. Einerseits erwärmt sie Tumorzellen, um sie direkt zu attackieren. Andererseits werden Tumorzellen im Rahmen einer Komplementärmedizin sensibler für eine konventionelle Behandlung mit Strahlen und Medikamenten. Während die Hyperthermie mit 42 Grad Celsius arbeitet, kommt Oncothermie mit 38 Grad aus. Ziel ist die (Selbst-)Vernichtung von Tumorzellen. Durch die punktuelle Anwendbarkeit (Selektion auf Zellebene) ist die lokoregionale Elektrohyperthermie besonders geeignet, um an der Oberfläche begrenzte oder tiefergelegene Tumoren und Metastasen zu behandeln. Diese lokale Hyperthermie – kombiniert mit Chemotherapie – hat das Ziel, die Schulmedizin im Rahmen einer integrativen Onkologie komplementärmedizinisch zu erweitern. Oft wird sie ergänzt um Methoden der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wie Akupunktur, Reiki, Massage, Meditation, Yoga, Tai Chi.
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ncotherm

    (Troisdorf) entwickelt, produziert und vertreibt seit 1988 Therapiesysteme auf Grundlage des selektiven Erwärmungsverfahrens der lokal regionalen Oncothermie. Das Unternehmen gründet auf der Forschung von Professor Dr. András Szász an der Eötvös Science University, Budapest. Die Elektrohyperthermie-Methode wurde zum Markenbegriff „Oncothermie“ und zu einer der führenden Hyperthermie-Behandlungsverfahren mit weltweit mehr als 200.000 Behandlungen pro Jahr.  Kontakt:

Janina Leckler,

     +49 2241 3199223,

leckler@oncotherm.de

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Hyperthermie und komplementäre Medizin bei Krebskongress Brandenburg

Oncotherm präsentiert beim 4.  Brandenburger Krebskongress in Berlin/Potsdam Systeme zur Oncothermie, der lokoregionalen Form der Hyperthermie/Wärmetherapie. Die Oncothermie fokussiert, anders als die auf den gesamten Körper ausgerichtete Hyperthermie, einzelne Regionen des Körpers. Beide Therapien eint, als Methoden in der Komplementärmedizin eingesetzt zu werden. Sie unterstützen dabei konventionelle Strahlen- und Chemotherapien. „Das Thema Oncothermie passt zum Kongress, da er einerseits auf  neue Technologien in der Onkologie abstellt, andererseits der Komplementärmedizin Raum gibt“,  sagt Prof. Dr. András Szász, Begründer der Oncothermie, der lokoregional wirksamen Form der Hyperthermie.

Der Kongress (Dorint Hotel Sanssouci Berlin/Potsdam, 27.-28.Februar 2015) trägt den Titel „Onkologie im Land Brandenburg – krebskrank zwischen Grundversorgung und Spitzenmedizin”. Über 300 Experten aus Brandenburg und anderen Bundesländern verfolgen das Ziel, “ die fachgebietsbezogene, interdisziplinäre und sektorübergreifende Zusammenarbeit und den Erfahrungsaustausch zwischen allen an der onkologischen Versorgung beteiligten Institutionen und Ärzten zu fördern.“ Einlader sind das Tumorzentrum Brandenburg und die Landesarbeitsgemeinschaft Onkologische Versorgung Brandenburg. Ein Grußwort spricht Ministerin Diana Golze, Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg. Das Programm deckt ein weites Spektrum ab. Es reicht von Themen aus Fachdisziplinen (u.a. Hämatologie, internistische Onkologie, Radioonkologie, Urologie, Gynäkologie, Pneumologie, Thoraxchirurgie) bis zu Fragen zu Burn-Out in der Onkologie, Sozialmedizinische Aspekte der onkologischen Rehabilitation, Onkologie und Telemedizin oder Trauerbegleitung.

PD Dr. med. Jutta Hübner, Vorsitzende der Deutschen Krebsgesellschaft Berlin referiert u.a. über:  „Komplementäre und alternative Medizin – was und wie viel bedeutet das?“  „Die häufigsten Methoden der komplementären Medizin.“ „Achtung: Alternative Medizin! Was kann die komplementäre Medizin in der supportiven Onkologie leisten?“ „Komplementäre Medizin in der Palliativmedizin.“

Prof. Dr. András Szász: „Mit der Oncothermie wollen wir eine Brücke schlagen und Therapien verknüpfen. Damit entsprechen wir der Interdisziplinärität des Kongresses und seinem Motto: Onkologie in Brandenburg – krebskrank zwischen Grundversorgung und Spitzenmedizin. Dazu passt die Oncothermie. Sie basiert darauf, dass schulmedizinische Verfahren intensiver wirken in einem Gewebe, in dem die Durchblutung durch höhere Eigentemperatur erhöht wird. Sie steigert indes nicht nur das Immunsystem. Sie greift auch Krebszellen selbst an und stützt das Immunsystem, so dass Spitzentechnologien der Strahlen,- Chemo- und Wärmetherapie in einer Komplementärmedizin zusammenwirken können.“.

Oncotherm (Troisdorf) entwickelt, produziert und vertreibt seit 1988 Therapiesysteme auf Grundlage des selektiven Erwärmungsverfahrens der lokal regionalen Oncothermie. Das Unternehmen gründet auf der Forschung von Professor Dr. András Szász an der Eötvös Science University, Budapest. Die Elektrohyperthermie-Methode wurde zum Markenbegriff „Oncothermie“ und zu einer der führenden Hyperthermie-Behandlungsverfahren mit weltweit mehr als 200.000 Behandlungen pro Jahr.

b Prof Szasz gefaltete Hände 800Kontakt: Janina Leckler,  +49 2241 3199223,  leckler@oncotherm.de   

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