Redaktion RehaNews24

 

„HANDBUCH REHA- UND VORSORGE-EINRICHTUNGEN 2019“ erschienen

Seit 23 Jahren gibt es nun den Klassiker „HANDBUCH REHA- UND VORSOREGE-EINRICHTUNGEN“, der jährlich mit einer Auflage von 25.000 Exemplaren bei Medizinische Medien Informations GmbH (MMI) erscheint.

Die neueste Ausgabe des Handbuches bietet Informationen zu fast 1.500 Reha-Einrichtungen, davon werden ca. 600 Kliniken ausführlich mit Bildern und Detailinformationen vorgestellt. Durch eine umfassende Optimierung des Handbuches bzw. der Inhalte konnte der Umwelt zuliebe der Verbrauch von Wasser, Papier und Energie deutlich reduziert werden.

Die relevanten Zielgruppen wie niedergelassene Ärzte, Sozialdienste in den Krankenhäusern, Krankenkassen und Beratungsstellen erhalten das Buch kostenfrei zugesandt. Weitere Exemplare können direkt beim Verlag per E-Mail handbuch.reha@mmi.de oder telefonisch über die kostenfreie Servicenummer 0800 – 6334600 bezogen werden.

Zusätzlich zum HANDBUCH REHA- UND VORSORGE-EINRICHTUNGEN bietet  MMI mit ihrer  Webseite eine optimale Suchplattform. Nicht nur über ICD-10-Codes und Krankheitsbilder kann nach einer geeigneten Klinik gesucht werden – seit dem Relaunch der Webseite im April diesen Jahres besteht auch die Möglichkeit,  in beliebten Ferien- und Erholungsgebieten nach der passenden Wunschklinik zu suchen. Die Information zu den Kliniken wurde um Angaben wie Fahrservice und Fremdsprachen ergänzt. Dank Responsive Design bietet die Webseite immer ein optimales Nutzungserlebnis – unabhängig davon, ob sie per Smartphone oder Tablet aufgerufen wird. Der Anteil an mobilen Nutzern liegt dadurch bei über 50 %.

Kurzprofil
Medizinische Medien Informations GmbH (MMI) bietet umfassende, relevante und unabhängig aufbereitete Informationen als Entscheidungsgrundlage für alle Beteiligten im Gesundheitswesen. Dabei legt MMI seinen Schwerpunkt nicht nur darauf, Informationen vollständig zu erfassen und konsistent aufzubereiten, sondern sie vor allem sinnvoll zu verknüpfen und überall zugänglich zu machen.

Medizinische Medien Informations GmbH – mit Sitz in Neu-Isenburg – wurde 1970 gegründet. Mit der GELBEN LISTE PHARMINDEX machte sich das Unternehmen schnell einen Namen beim medizinischen Fachpersonal. Es folgten weitere Arzneimittelinformationssysteme, bildgestützte Nachschlagewerke und integrierte IT-Lösungen für den Einsatz in Arztpraxen und Kliniken.
MMI ist Teil der VIDAL Group, einem führenden Unternehmen im Bereich Gesundheitsinformatik und –informationssysteme mit Sitz in Paris. Seit 2016 gehört die VIDAL Group zu M3 Inc., ein an der Tokioter Börse notiertes Unternehmen im Bereich der medizinischen Information und der neuen Technologien.

Pressekontakt:
Lydia Schneiderheinze
Medizinische Medien Informations GmbH
Am Forsthaus Gravenbruch 7
63263 Neu-Isenburg
Telefon: 06102 502-251
E-Mail: l.schneiderheinze@mmi.de
Web: http://www.mmi.de

Quelle: www.rehakliniken.de, 11.12.2018

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Wenn Wissen zur Handlung wird

Dr. Rainer Schubmann, Chefarzt der Dr. Becker Klinik Möhnesee, hat einen Patientenratgeber über die Wechselwirkungen von Herz und Seele verfasst. Inhaltlich hat er sich dafür an den vielen Fragen orientiert, die Patienten und Angehörige hatten und haben.

Möhnesee, 10.12.2018: Der Zusammenhang von Herz und Psyche, die Psycho-Kardiologie, ist eine noch junge Wissenschaft. Gerade mal seit 20 Jahren untersuchen Wissenschaftler/innen die Wechselbeziehung beider Bereiche. Die Ergebnisse zeigen zweifelsfrei: Unsere Emotionen haben Einfluss auf unsere Herzgesundheit. Und ein krankes Herz kann seelische Nöte hervorrufen. Zu wissen, wie das eine mit dem anderen zusammenhängt, ist folglich relevant – für Mediziner/innen und Betroffene.

Anschaulich und nachvollziehbar
Dr. Rainer Schubmann, Chefarzt der Dr. Becker Klinik Möhnesee, und ein kleines Team von Fachleuten haben jetzt einen Patientenratgeber über die Wechselwirkungen von Herz und Seele verfasst. Inhaltlich hat er sich dafür an den vielen Fragen orientiert, die Patienten und Angehörige seiner Klinik hatten und haben. „Es ist uns wichtig, über Psycho-Kardiologie aufzuklären. Es bestehen noch zu große Wissenslücken mit zum Teil gefährlichen gesundheitlichen Folgen“, erklärt Schubmann. Beim Verfassen des Ratgebers habe man darauf geachtet, das medizinische Fachgebiet für Laien nachvollziehbar aufzubereiten. Nur so könne Wissen zur Handlung werden und, da wo nötig, eine Verhaltensänderung initiieren.

Leicht verständlich werden auf rund 200 Seiten medizinische Grundlagen, beispielsweise über das Herz-Kreislauf-System oder das Stresssystem, verschiedene Herzerkrankungen sowie funktionelle Störungen vorgestellt. Einige Erkrankungen werden anhand von Fallbeispielen besprochen. Hier erfährt der Leser anschaulich und nachvollziehbar, wie eine akute Belastung das Herz unmittelbar „treffen“ kann. Abschließend wird auf die vielfältigen Behandlungsangebote eingegangen wie Psychotherapie, Achtsamkeitstraining, Stressbewältigungstraining, Psychoedukation oder Bewegungstherapie. Wichtige Inhalte sind farbig hervorgehoben und erleichtern den Überblick. Der/die interessierte Leser/in findet im Anhang Klinikadressen und weiterführende Literatur. Das Buch „Psycho-Kardiologie kompakt“ kann im Spitta-Verlag bestellt werden und kostet 14,80 Euro.


Sie können das Buch direkt hier über Amazon beziehen: Psycho-Kardiologie KOMPAKT: Verständlich auf den Punkt gebracht

Dr. Becker Klinik Möhnesee
Die Dr. Becker Klinik Möhnesee ist auf kardiologische und psychosomatische Rehabilitation spezialisiert. 2.500 Patienten werden jährlich in der nordrhein-westfälischen Klinik auf höchstem medizinischem Niveau versorgt. Mit dem 2007 gegründeten Zentrum für Psycho-Kardiologie gehört die Dr. Becker Klinik Möhnesee außerdem zu den Vorreitern dieser Spezialdisziplin der Medizin. Die Dr. Becker Klinik Möhnesee bietet Rehabilitationsleistungen für Patienten aller Kassen und Rentenversicherer sowie für Privatpatienten, Beihilfeempfänger und Selbstzahler an.
www.dbkg.de/klinik-moehnesee | Video-Rundgang durch die Klinik: https://youtu.be/RmVE3XpZdto

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Einblicke hinter die Ladentheke: Patienten der Adaption starten erste berufliche Schritte im EDEKA Kuhlmann in Bad Essen

Bad Essen (Schw) 10.12.2018. Die berufliche Wiedereingliederung ist ein Schwerpunkt der Adaptionsbehandlung. Mit Hilfe von Praktika sollen die Patienten im Laufe der 3- bis 4-monatigen Maßnahme Einblicke und Erfahrungen in möglichen zukünftigen Berufsfeldern sammeln und sich ein neues soziales Umfeld schaffen. So auch in Bad Essen.

Ein aktueller Patient der Adaption Paracelsus-Berghofklinik II absolviert zur Zeit sein Praktikum im Verbrauchermarkt EDEKA Kuhlmann in Bad Essen, um für sich zu entscheiden: Kann ich mir zukünftig einen Job in diesem Bereich vorstellen? Möchte ich in diesem Feld Fuß fassen?

EDEKA Kuhlmann erweist sich dabei als sehr kooperatives ortsansässiges Unternehmen, schließlich ist der aktuelle Patient nicht der erste Praktikant aus der Adaption. In einem Gespräch über die Zusammenarbeit mit der Bad Essener Einrichtung hatten sie die Möglichkeit, ihre Erfahrungen und Eindrücke, aber auch ihre Erwartungen klar zu definieren.

Erklärtes Ziel von EDEKA Kuhlmann sei es, so Guido Schaal (Marktleiter) und Stefan Keil (Ausbildungsleiter), als Unternehmen Jedem eine Chance zu geben. Dabei könnten sich vermeintliche Schwächen beim ersten Eindruck auch als Chance für die- oder denjenigen erweisen. Jeder Bewerber werde individuell angeschaut. Nicht ohne Grund erhielt EDEKA Kuhlmann im letzten Jahr auch den 1. Preis für sein besonderes Engagement im Ausbildungsbereich für den Landkreis Osnabrück. Der Preis wurde von der Bundesagentur für Arbeit vergeben. Im weiteren Gespräch betonten beide, das Zuverlässigkeit, Engagement und die Bereitschaft sich weiterzuentwickeln die wichtigste Basis für eine Anstellung bei ihnen sei. Außerdem pflege man ein offenes und ehrliches Miteinander. In Bezug auf die Adaptionspatienten bedeute das konkret: “Entweder sie stehen offen und ehrlich zu ihrer Erkrankung und Vergangenheit oder nicht.“ „Natürlich erleben wir ein großes Spektrum an Praktikanten aus der Einrichtung, berichtet Herr Schaal, von „Ich hab richtig Lust darauf!“ bis „Ich muss es machen“ war alles dabei. Unter dem Strich sind aus hiesigen Praktika aber bereits erste Fest- und Teilzeitanstellungen entstanden.“

Für den derzeitigen Praktikanten war vor allem das Verständnis für die momentane Situation sowie seine Erkrankung eine große Hilfe, um einen guten Start in das Praktikum zu finden. Es habe keinerlei Vorurteile gegeben, was sicherlich auch an der großen Offenheit im Miteinander liege. Dies impliziere auch, dass auf die Hintergründe und die Erkrankung bei den Arbeitsbereichen Rücksicht genommen wird. Nach bereits mehr als zwei Monaten Praktikum könne er für sich sagen, dass sich eine Zukunftsperspektive für ihn entwickelt habe, hält Herr A. für sich fest. Sein Fazit: Tolles Kollegium, abwechslungsreiche Tätigkeit und offene sowie ehrliche Gespräche über mögliche Perspektiven.

Damit die berufliche Wiedereingliederung im Rahmen der Adaptionsmaßnahme gelingen kann, ist die Einrichtung auf die Bereitschaft der regional ansässigen Firmen und Unternehmen angewiesen, die Patienten für ein Praktikum anzustellen. Die Liste der Praktikumsgeber kann nicht lang genug sein, also: Sie haben Interesse die Patienten bei ihrer beruflichen Wiedereingliederung zu unterstützen? Sie können sich vorstellen Patienten für ein Praktikum in Ihrem Unternehmen zu beschäftigen? Dann nehmen Sie gerne Kontakt mit der Einrichtung auf: Paracelsus-Berghofklinik II, Rieke Kuhlmann / Sozialpädagogische Leitung, Am Mahnmal 5, 49152 Bad Essen, T 05472 935-270 oder rieke.kuhlmann@paracelsus-kliniken.de. Selbstverständlich besteht im Rahmen eines persönlichen Gesprächs die Möglichkeit die Einrichtung und die Arbeit vor Ort kennenzulernen.

Weiterführende Informationen zur Adaptionseinrichtung Berghofklinik II erhalten Sie zudem unter www.paracelsus-kliniken.de/berghofklinik2

Kontakt für Fragen:  Judith Schwertmann, Öffentlichkeitsarbeit, Paracelsus-Kliniken Bad Essen; Tel. 05472 935-155, judith.schwertmann@paracelsus-kliniken.de

www.paracelsus-kliniken.de

Paracelsus-Kliniken Deutschland
Die Paracelsus-Kliniken zählen mit 36 Einrichtungen an insgesamt 19 Standorten zu den großen privaten Klinikträgern in Deutschland. Bundesweit betreuen rund 4.500 Mitarbeiter jährlich knapp 90.000 stationäre Patienten.

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Kliniken: Deutsche vertrauen Bewertungsportalen nicht

Kriterien bei der Klinikauswahl: Mensch schlägt Maschine Quellenangabe: “obs/Asklepios Kliniken”

Studie ermittelt Entscheidungskriterien zur Wahl eines Krankenhauses / Krankenhaus-Suchportale sind wenig bekannt und kaum genutzt / Deutsche folgen vor allem dem Rat von Ärzten bei der Klinikwahl

Was bei Hotels, Restaurants oder Online-Shops gut funktioniert, hat bei Krankenhäusern kaum Relevanz. Bewertungsportale können zwar vor einer schlechten Urlaubserfahrung retten, bilden aber für die meisten Deutschen keine Entscheidungshilfe bei der Klinikwahl. Zumindest gehen viele Befragte davon aus: Nur 37 Prozent der Bundesbürger vertrauen den Krankenhausbewertungen auf Portalen. Vor einem Jahr waren es noch 60 Prozent. Für die Region Hamburg fällt das Ergebnis mit 39 zu 59 Prozent ähnlich aus. Dies sind Ergebnisse der repräsentativen Studie “Kriterien bei der Klinikwahl” der Asklepios Kliniken GmbH, für die 1.000 Bundesbürger befragt wurden.

Rat lieber analog statt digital

Das Internet ist für die Deutschen offenbar keine bekannte und vertrauenswürdige Quelle für Informationen rund um Krankenhäuser. Nicht einmal jeder zweite Bundesbürger hat überhaupt schon von Krankenhaus-Suchportalen gehört, auf denen Patienten die Möglichkeit haben, die Krankenhäuser gezielt miteinander zu vergleichen. Daher ist auch die Nutzungsrate niedrig: Nur 28 Prozent der Deutschen sind bereits auf einem derartigen Portal gewesen. Ein Grund für die Zurückhaltung könnte die Glaubwürdigkeit von Beiträgen im Internet sein: 81 Prozent der Befragten schätzen die Informationen auf derartigen Portalen als nicht sehr vertrauenswürdig ein. Selbst unter den Nutzern trauen nur 26 Prozent den erhaltenen Aussagen komplett, die Nicht-Nutzer erachten sie zu 99 Prozent als kaum oder gar nicht vertrauenswürdig.

“Bewertungsportale bieten nur auf den ersten Blick eine echte Orientierung. Die Wahrheit ist: Sie sind extrem anfällig für unsachliche Kritik und Manipulationen, und die meist nur wenigen Bewertungen pro Klinik zeichnen angesichts der großen Patientenzahlen definitiv kein realistisches Bild der Wirklichkeit”, sagt Prof. Christoph U. Herborn, Medizinischer Direktor bei Asklepios. “Das ist den Internetnutzern auch klar und entsprechend kritisch betrachten sie den Nutzwert dieser Portale”, so Prof. Herborn weiter. Ähnlich kritisch werden auch andere online verfügbare Inhalte gesehen: Mit nur 31 Prozent genießen Gesundheitsportale und Foren das geringste Ansehen aller möglichen Quellen. Eigenen Informationen der Kliniken zum Beispiel auf der Homepage oder in den sozialen Medien trauen 44 Prozent der Befragten.

Vertrauen in den Halbgott in Weiß

Die bevorzugten Quellen für glaubwürdige Informationen rund um Krankenhäuser bleiben in der Offline-Welt: 89 Prozent vertrauen ihrem Fach- oder Hausarzt, 68 Prozent Freunden und Familie. Daher haben am Ende auch bei denjenigen, die in den vergangenen fünf Jahren einen Krankenhausaufenthalt hatten, Ärzte den entscheidenden Hinweis gegeben. 35 Prozent sind der Empfehlung ihres Facharztes gefolgt. 26 Prozent haben der Aussage des Hausarztes entsprochen. Doch auch der Halbgott in Weiß ist in den Augen der Deutschen nicht unfehlbar. Denn immerhin jeder Zehnte hat sich bei der Wahl eines Krankenhauses schon einmal gegen die ausdrückliche Empfehlung des Haus- oder Facharztes entschieden. Und zwar, weil er widersprüchliche Informationen auf einem Portal erhalten hat.

Über die Studie

Für die Studie “Kriterien bei der Klinikwahl” der Asklepios Kliniken GmbH wurden 1.000 Bundesbürger ab 18 Jahren im Juli und August 2018 repräsentativ befragt. Zusätzlich wurden 200 Bewohner aus der Metropolregion Hamburg (Stadt Hamburg, Landkreise: Harburg, Stade, Lüneburg, Herzogtum Lauenburg, Stormarn, Pinneberg und Segeberg) einbezogen. Die Befragung führte das Marktforschungsinstitut Toluna online durch.

Über Asklepios

Die Asklepios Kliniken zählen zu den führenden privaten Betreibern von Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen in Deutschland. Die Klinikgruppe steht für eine hoch qualifizierte Versorgung ihrer Patienten mit einem klaren Bekenntnis zu medizinischer Qualität, Innovation und sozialer Verantwortung. Auf dieser Basis hat sich Asklepios seit der Gründung vor mehr als 30 Jahren dynamisch entwickelt. Aktuell verfügt der Konzern bundesweit über 150 Gesundheitseinrichtungen. Dazu zählen Akutkrankenhäuser aller Versorgungsstufen, Fachkliniken, psychiatrische und forensische Einrichtungen, Rehakliniken, Pflegeheime und Medizinische Versorgungszentren. Im vergangenen Geschäftsjahr 2017 wurden 2,3 Mio. Patienten in Einrichtungen des Asklepios Konzerns behandelt. Das Unternehmen beschäftigt rund 47.000 Mitarbeiter.

Pressekontakt:
Asklepios Kliniken
Konzernbereich Unternehmenskommunikation & Marketing
Tel.: (0 40) 18 18-82 66 36
E-Mail: presse@asklepios.com
24-Stunden-Rufbereitschaft der Pressestelle: (040) 1818-82 8888

Pflegebotschafter-Blog: wir-sind-pflege.blog

Besuchen Sie Asklepios im Internet, auf Facebook oder YouTube:
www.asklepios.com
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www.youtube.com/asklepioskliniken

 

Quelle: www.presseportal.de, 07.12.2018

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Reha-Dialog ist eigenes Veranstaltungsformat beim Gesunheitskongress des Westens

Träger und Mitarbeiter von Reha-Einrichtungen können sich zum vergünstigen Sondertarif anmelden!

Mit dem Reha-Dialog richtet sich beim Gesundheitskongress des Westens ein eigenes Veranstaltungsformat an die Träger und Mitarbeiter von Reha-Einrichtungen. Der Reha-Dialog, den Teilnehmer auch mit einem eigenen sehr günstigen Ticket besuchen können, findet am Dienstag, dem 26. März 2019, statt. Unter dem Titel „Reha – das verkannte Modell?“ wird erörtert, was sich seit den Befunden des Sachverständigenrates Gesundheit im Jahr 2014 in der Reha getan hat. Ein Thema lautet: „Digitalisierung – Wo steht die Reha?“. Und in der Session „Reha als Antwort auf den Pflegenotstand? – Ein Ländervergleich“ geht es um die Frage, ob der Mangel an Pflegefachkräften der Reha und dem Prinzip „Reha vor Pflege“ Aufwind geben könnte.

Das Motto für den Gesundheitskongress des Westens, der am 26. und 27. März 2019 in Köln stattfindet, lautet: „Der Druck nimmt zu: Zeit für mutige Veränderungen!

Eine umfangreiche Themenübersicht finden Sie unter: https://www.gesundheitskongress-des-westens.de/programm.html

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Digitalisierung im Gesundheitswesen: Deutschland hinkt deutlich hinterher

Elektronische Patientenakten verhindern gefährliche Arzneimittel-Wechselwirkungen, Telemedizin verbindet Patienten ortsunabhängig mit medizinischen Experten, Gesundheits-Apps stärken chronisch Kranke. All das wäre in Deutschland möglich, doch der digitale Fortschritt kommt nicht bei den Patienten an – zumindest nicht ausreichend. Für den digitalen Wandel im Gesundheitswesen muss die Politik entschlossener handeln als in der Vergangenheit.

Gütersloh/Berlin, 29. November 2018. Bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen hinkt Deutschland deutlich hinterher. In einer internationalen Vergleichsstudie der Bertelsmann Stiftung schneidet das Land schlecht ab und landet auf Rang 16 von 17 untersuchten Ländern. Die Stiftung hat analysiert, wie aktiv die Gesundheitspolitik in den Ländern bei der Digitalisierung handelt: Welche Strategien gibt es, welche funktionieren? Welche technischen Voraussetzungen sind vorhanden und inwieweit werden neue Technologien tatsächlich genutzt?

“Während Deutschland noch Informationen auf Papier austauscht und an den Grundlagen der digitalen Vernetzung arbeitet, gehen andere Länder schon die nächsten Schritte. Mediziner in Israel beispielsweise setzen systematisch künstliche Intelligenz etwa zur Früherkennung von Krebserkrankungen ein. Unsere Gesundheitspolitik muss entschlossener handeln als in der Vergangenheit und ihre Führungsrolle bei der Gestaltung der Digitalisierung weiter ausbauen – nicht als Selbstzweck, sondern zum Nutzen der Patienten”, so Brigitte Mohn, Vorstand der Bertelsmann Stiftung.

Spitzenreiter haben effektive Strategie, politische Führung und eine nationale Koordinationsstelle

Auf den ersten Rängen des Vergleichs landen Estland, Kanada, Dänemark, Israel und Spanien. In diesen Ländern sind digitale Technologien bereits Alltag in Praxen und Kliniken. So werden Rezepte digital übermittelt und wichtige Gesundheitsdaten der Patienten in elektronischen Akten gespeichert – Ärzte und Kliniken können direkt darauf zugreifen. In Estland und Dänemark können alle Bürger ihre Untersuchungsergebnisse, Medikationspläne oder Impfdaten online einsehen und Zugriffsmöglichkeiten für Ärzte und andere Gesundheitsberufe selbst verwalten. In Israel und Kanada sind Ferndiagnosen und Fernbehandlungen per Video selbstverständlicher Teil der Gesundheitsversorgung.

Die Studie der Forschungsgesellschaft empirica aus Bonn im Auftrag der Bertelsmann Stiftung besteht aus zwei Teilen: einem Digitalisierungs-Index, für den Experten aus den untersuchten Ländern jeweils zu rund 150 Kriterien Einschätzungen abgegeben haben, und einer detaillierteren Analyse von fünf für Deutschland in dem Feld besonders interessanten Gesundheitssystemen. “So verschieden die Systeme auch sind, jetzt können wir Erfolgsfaktoren erkennen, von denen Deutschland lernen kann”, so Thomas Kostera, Studienleiter bei der Bertelsmann Stiftung.

Bedingung für eine gelingende digitale Transformation im Gesundheitswesen ist demnach ein Dreiklang aus effektiver Strategie, politischer Führung und einer politisch verankerten Institution zur Koordination des Digitalisierungsprozesses. Erfolgreiche Länder gehen strategisch in pragmatischen Schritten vor und führen einzelne Prozesse wie das digitale Rezept nach und nach ein. Die Politik gibt einen klaren Rahmen vor, sorgt für Akzeptanz bei den Akteuren und treibt die Entwicklung. In 15 der 17 analysierten Länder, in allen außer Deutschland und Spanien, gibt es „Agenturen für digitale Gesundheit“ auf nationaler Ebene. Diese sind etwa für die Definition von technischen Standards und Datenformaten für die Elektronische Patientenakte verantwortlich.

Status quo in Deutschland: Digitale Neuheiten kommen nicht ausreichend bei Patienten an

Eigentlich hat Deutschland die ersten Schritte in Richtung Digitalisierung früh gemacht. Bereits 2003 hat die Bundesregierung die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte beschlossen. Außerdem gibt es seit vielen Jahren erfolgreiche digitale Pilotprojekte auf regionaler Ebene – beispielsweise die Notfallversorgung von Schlaganfallpatienten oder das Telemonitoring von Menschen mit Herzerkrankungen. Auch eine lebendige Start-up-Szene zeigt, dass digitale Technologien kranken Menschen helfen können. Doch sind die neuen technologischen Möglichkeiten in Deutschland nicht bundesweit und für alle Patienten nutzbar. Im Alltag der Versorgung ist bislang wenig angekommen.

“Die Politik hat in der Vergangenheit die Verantwortung für die digitale Transformation an die Selbstverwaltung im Gesundheitswesen delegiert”, führt Thomas Kostera aus. “Hier haben sich die Akteure lange Zeit gegenseitig blockiert. Es ist noch nicht gelungen, alle Verantwortlichen hinter einem gemeinsamen Ziel zu versammeln.” In jüngster Zeit habe die Gesundheitspolitik ihre Führungsrolle ausgebaut. Doch es sei nicht ausgemacht, dass die angedachten Entwicklungen etwa im Bereich der Elektronischen Patientenakten zum Erfolg führen. Der Blick in andere Länder helfe, Stolpersteine zu vermeiden.

Das sollte sich ändern – Handlungsempfehlungen:

  • Politische Führung ausbauen: Der digitale Wandel im Gesundheitswesen muss aktiv gestaltet werden. Die Politik muss dabei entschlossener handeln als in der Vergangenheit.
  • Nationales Kompetenzzentrum etablieren: Entscheidend für eine erfolgreiche Digitalisierung ist die Koordination der Prozesse von zentraler Stelle. Das Kompetenzzentrum sollte verantwortlich sein für die Einbindung bestehender Institutionen, Interessengruppen, Experten und Nutzer sowie für die Standardisierung digitaler Anwendungen und die Definition von Schnittstellen. Es sollte politisch gesteuert und unabhängig von Akteursinteressen getragen werden.
  • Entwicklungen Schritt für Schritt angehen: Bei der weiteren Ausgestaltung der Digitalisierung im Gesundheitswesen sollten einzelne Behandlungsbereiche und Prozesse gezielt angegangen werden – in pragmatischen Schritten. Handlungsleitend sollten dabei die erwartete Verbesserung der Versorgung sowie mögliche Effizienzgewinne sein.
  • Akzeptanz fördern: Digitaler Wandel braucht Akzeptanz und eine breit geteilte Zielvorstellung. Die Politik sollte die Kommunikation Richtung Bürger, Ärzte und andere Gesundheitsberufe sowie den Dialog über notwendige und wünschenswerte Entwicklungen als strategische Aufgabe begreifen und angehen.
  • Patienten und Ärzte als Nutzer systematisch einbeziehen: Bei der Entwicklung von Teilstrategien sowie digitalen Anwendungen und Prozessen sind die Nutzer – etwa Patienten und Ärzte – einzubeziehen. Dabei geht es um die Endnutzer selber, nicht deren Standesvertreter. Im Sinne der Akzeptanzförderung sollte der Nutzen von Anwendungen früh sichtbar werden.

Zusatzinformationen
Die ‚empirica Gesellschaft für Kommunikations- und Technologieforschung‘ hat für die Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung die Digitalisierungsstrategien und -fortschritte in Deutschland und 16 weiteren Ländern analysiert. Einbezogen wurden 14 EU-Länder und (mit Australien, Kanada und Israel) drei weitere OECD-Länder. Handlungsleitend für die Auswahl der Länder war das Studienziel, Ableitungen für die Gestaltung des digitalen Wandels im deutschen Gesundheitswesen zu treffen. Es wurden gezielt Länder verschiedener Größe, mit unterschiedlichen Gesundheitssystemen und unterschiedlichen politischen Strukturen ausgewählt. Darüber hinaus wurden Länder einbezogen, die bereits vielfältige Erfahrungen im Kontext der Digitalisierung im Gesundheitswesen gemacht haben. Für den ersten Studienteil wurde ein Digital-Health-Index erstellt – Basis waren die Angaben von einzelnen Experten aus den jeweiligen Ländern zu einem standardisierten Fragebogen bestehend aus 34 Indikatoren und rund 150 Einzelfragen. Der Index ergibt sich aus Subindizes zur „Policy-Aktivität“, zur „Readiness“ für die Vernetzung und Datennutzung sowie zur tatsächlichen Datennutzung. Im zweiten Studienteil wurden die Erfahrungen in fünf Ländern (Dänemark, Frankreich, Israel, Niederlande, Schweiz) gezielter analysiert, durch Recherchen und Interviews mit Akteuren vor Ort.

Unsere Experten:
Dr. Thomas Kostera, Telefon: 05241 81-81204
E-Mail: thomas.kostera@bertelsmann-stiftung.de

Timo Thranberend, Telefon: 05241 81-81117
E-Mail: timo.thranberend@bertelsmann-stiftung.de

Die Ergebnisse der Studie werden zudem im Rahmen einer Fachkonferenz am 29. November 2018 ab 14 Uhr vorgestellt. Unter https://smarthealthsystems.de können Sie die Konferenz im Livestream verfolgen. Auf Twitter werden die Diskussionen zur Studie mit dem #SmartHealthSystems versehen.

Originalpublikation:
https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/smarthealth…

Weitere Informationen:
http://Weitere Informationen zur Studie, Berichte zu einzelnen Ländern, Grafiken sowie die Studienpublikation zum Download finden sich unter https://smarthealthsystems.de. In unserem Blog berichten wir regelmäßig über Teilergebnisse: https://blog.der-digitale-patient.de/

 

Quelle: idw.de, 29.11.2018

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Prof. Dr. Dirk Sander in den Vorstand des Bundesverbands Neurologische Rehabilitation berufen

Große Ehre für Prof. Dr. Dirk Sander: Der Chefarzt der Neurologie an den Benedictus Krankenhäusern Tutzing und Feldafing wurde als Vertreter der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft jetzt in den erweiterten Vorstand des Bundesverbands Neurologische Rehabilitation berufen. Damit wird seine Leistung insbesondere in der Schlaganfall-Forschung gewürdigt.

Prof. Sander verfügt über eine bemerkenswerte Expertise rund um den Schlaganfall. Seit über 20 Jahren ist der Neurologe auf diesem Gebiet tätig. Zudem habilitierte er 1999 auf diesem Gebiet. Darüber hinaus ist Prof. Sander federführender Autor vieler Leitlinien wie z.B. der aktuellen über “Transiente globale Amnesie, eine vorübergehende Störung des Gedächtnisses. Leitlinien sind systematisch entwickelte Standards für Ärzte zur Unterstützung bei der Entscheidungsfindung.

Mit der Berufung in den Vorstand profitieren vor allem Kollegen und Patienten in den Benedictus Krankenhäusern Tutzing und Feldafing. So kann Prof. Sander die Interessen der neurologischen Rehabilitation an geeigneter Stelle einbringen und forcieren.

Geschäftsführer Dr. Simon Machnik gratuliert Sander: “Die Berufung stellt eine große Auszeichnung dar und unterstreicht vor allem seine Expertise im Bereich der Schlaganfall-Versorgung und neurologischen Rehabilitation.”

Die übergreifende Kompetenz des Neurozentrums am Starnberger See – mit den Standorten Tutzing und Feldafing – bei der Versorgung von Schlaganfällen ist vor allem auf Sander zurückzuführen. So hat er in Tutzing die erste regionale Stroke Unit aufgebaut, die 2018 zertifiziert wurde. Im Landkreis Starnberg ist sie die einzig neurologisch geführte Abteilung speziell für Schlaganfall-Patienten. Mit der im Nachbarort angegliederten Früh- und weiterführenden Rehabilitation ist für die Patienten eine geschlossene Behandlungskette durch dieselben Ärzte und Therapeuten gewährleistet.

Prof. Dr. Dirk Sander: “Ich freue mich über die Berufung und sehe das als Motivation für unser gesamtes Team und als Bestätigung unserer Anstrengungen.”

Pressekontakt:

Sylke Will
Referentin Unternehmenskommunikation
Benedictus Krankenhäuser Tutzing und Feldafing
Tel: 08158 23-83128 / sylke.will@artemed.de

Quelle: Presseportal.de, 05.12.2018

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Führungswechsel an der Spitze des MEDIAN Reha-Zentrums Bernkastel-Kues

Till Beier, der neue Kaufmännische Leiter des Reha-Zentrums Bernkastel-Kues.

Till Beier ist seit 1. Dezember neuer Kaufmännischer Leiter für alle Einrichtungen von MEDIAN in Bernkastel-Kues / 38-jähriger Jurist ist bereits seit 2015 in verantwortlicher Position im Unternehmen

Das MEDIAN Reha-Zentrum Bernkastel-Kues hat einen neuen Kaufmännischen Leiter. Till Beier, der bisherige stellvertretende Gesamtleiter der vier Kliniken auf dem Kueser Plateau, hat zum 1. Dezember die Nachfolge von Heiko Schöne angetreten, der aus dem Unternehmen ausgeschieden ist. „Ich freue mich darauf, als Kaufmännischer Leiter die Gesamtverantwortung für unser MEDIAN Reha-Zentrum Bernkastel-Kues übernehmen zu können“, erklärt Till Beier. „Wir sind mit einer über 40-jährigen Geschichte und über 800 Betten einer der traditionsreichsten und größten Rehabilitationsstandorte Deutschlands. Das ist eine umfangreiche und schöne Aufgabe.“ Der 38-jährige studierte Jurist ist bereits seit 2015 bei MEDIAN und kennt die Kliniken in Bernkastel-Kues bestens aus seiner täglichen Arbeit. Nun findet der geplante Übergang der Leitung statt. „Ich bin meinem Vorgänger Heiko Schöne dankbar dafür, dass er mich in den drei gemeinsamen Jahren von seiner mehr als 40-jährigen Erfahrung im Rehabilitationswesen hat profitieren lassen. Ferner danke ich ihm für seine Leistungen an unserem Standort.“ Im gleichen Zug wird die Position des Stellvertretenden Kaufmännischen Leiters in Bernkastel-Kues zeitnah neu besetzt werden.

Große Aufgaben für 2019

Auf Till Beier, der vor seiner Position bei MEDIAN Rechtsanwalt in einer der führenden Wirtschaftskanzleien von Rheinland-Pfalz war und dort auch für Einrichtungen des Gesundheitswesens arbeitete, warten in naher Zukunft große Aufgaben. „Im kommenden Jahr stehen eine umfangreiche Modernisierung und ein Umbau unserer neurologischen Klinik Burg Landshut sowie Projekte zur optimalen Integration ausländischer Pflegefachkräfte und die Umsetzung unserer unternehmensweiten Digitalisierungsstrategie an“, fasst der neue Kaufmännische Leiter seine Aufgabenliste zusammen. Letztere beinhaltet dann auch die Einführung der MEDIAN Patienten-App, die von der Einladung bis zur Nachsorge erhebliche Mehrwerte für die Patienten in Bernkastel-Kues bringen wird. „Ich freue mich darauf, diese Aufgaben gemeinsam mit unseren hochqualifizierten und motivierten Mitarbeitern anzugehen“, so der neue Kaufmännische Leiter.

Das MEDIAN Reha-Zentrum Bernkastel-Kues

Das MEDIAN Reha-Zentrum Bernkastel-Kues verfügt als Rehabilitationszentrum der Schwerpunktversorgung über 800 Betten in den vier Fachbereichen Orthopädie, Kardiologie, Psychosomatik und Neurologie. Es bietet den Patienten ein umfangreiches Leistungsspektrum in der medizinischen Rehabilitation und hält eine umfassende Funktionsdiagnostik und große Therapieabteilungen vor. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit der unterschiedlichen Fachbereiche ermöglicht eine individuell abgestimmte Behandlung für den schnellen und nachhaltigen Heilungserfolg der Patienten.

Über MEDIAN

MEDIAN ist ein modernes Gesundheitsunternehmen mit rund 120 Rehabilitationskliniken, Akutkrankenhäusern, Therapiezentren, Ambulanzen und Wiedereingliederungseinrichtungen und ca. 15.000 Beschäftigten in 14 Bundesländern. Als größter privater Betreiber von Rehabilitationseinrichtungen mit etwa 18.500 Betten und Behandlungsplätzen besitzt MEDIAN eine besondere Kompetenz in allen Therapiemaßnahmen zur Erhaltung der Teilhabe. Rund 230.000 Patienten werden jährlich bei MEDIAN behandelt, ein großer Teil davon in den Hauptindikationen Neurologie, Orthopädie, Psychosomatik und Sucht.

Kontakt:
MEDIAN Reha-Zentrum Bernkastel-Kues
Heike Frechen
Marketing/Öffentlichkeitsarbeit
Kueser Plateau | 54470 Bernkastel-
Tel.: 06531 92-2812
E-Mail: heike.frechen@median-kliniken.de

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Neue Standortmanagerin im Zentrum für seelische Gesundheit Bremen

Julia Fleige-Völker hat im November die Leitung des Zentrums für seelische Gesundheit übernommen.

Julia Fleige-Völker ist neue Standortmanagerin des Zentrums für seelische Gesundheit. Die Nachfolgerin von Katja Rübsam hat im November die Leitung des ambulanten Rehazentrums übernommen.

Bremen, 05.12.2018: „Das Zentrum für seelische Gesundheit ist ein ganz besonderes und innovatives Projekt. Deshalb freue ich mich unheimlich, es mitgestalten zu können“, erklärt Julia Fleige-Völker. Seit November leitet die 36-jährige das ambulante Rehazentrum in der Innenstadt. Zuvor war sie als Ausbilderin und Standortentwicklerin bei der Bremer Heimstiftung tätig.

Fleige-Völker, die an der Universität Bremen Public Health studiert hat, folgt auf Katja Rübsam, die das Zentrum seit seiner Eröffnung 2015 geleitet hatte. Rübsam wird zukünftig für die Hauptverwaltung der Dr. Becker Unternehmensgruppe tätig sein. „Ich hatte eine schöne und spannende Zeit im Zentrum für seelische Gesundheit. Auch wenn ich mich auf meine neuen Aufgaben freue, fällt mir der Abschied nicht leicht“, schließt Rübsam. Fleige-Völker harmoniere aber bereits sehr gut mit dem Team der Einrichtung. „Es war mir wichtig das Zentrum auch zukünftig in guten Händen zu wissen – das ist uns mit Frau Fleige-Völker gelungen“, erklärt sie.

Zentrum für seelische Gesundheit Bremen

Das Zentrum für seelische Gesundheit ist ein modernes ambulantes Rehabilitationszentrum im Herzen Bremens. Die Schwerpunkte liegen auf psychosomatischen Behandlungen und Psychotherapie. Das Kooperationsprojekt der INN-tegrativ gGmbH, den Berufsförderungswerken im Norden sowie der Dr. Becker Klinikgruppe vereint die Kompetenzen der Initiatoren im Bereich der beruflichen und psychosomatischen Rehabilitation. Das Zentrum für seelische Gesundheit Bremen ist für alle Rentenkostenträger zugelassen.

www.dbkg.de/zentrum_fuer_seelische_Gesundheit_Bremen

Zertifizierung durch die DEGEMED

Die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e.V. (DEGEMED) ist ein Fachverband für medizinische Rehabilitation. Dieser prüfte das Zentrum für seelische Gesundheit Bremen an zwei Tagen nach dem neuen DEGEMED-Leitfaden 6.0 und der DIN EN ISO 9001:2015. Damit ist das Zentrum die erste Einrichtung im Verbund der Dr. Becker Kliniken, die nach dem neuen Leitfaden zertifiziert ist. Neu ist unter anderem, dass Risiken erfasst werden, wodurch die Versorgung der Patienten auch in Ausnahmefällen gesichert bleibt. So ist beispielsweise im Krankheitsfall eines Mitarbeiters klar definiert, wer wen benachrichtigt und jederzeit für eine Vertretung gesorgt.

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Bundesverband Geriatrie verabschiedet bundesweites Geriatriekonzept

Auf der 29. Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Geriatrie e.V. (BV Geriatrie) haben die Mitglieder aus den geriatriespezifischen Fachabteilungen, Fachkliniken beziehungsweise Rehabilitationskliniken erstmalig ein einheitliches Konzept zukünftiger Versorgungsstrukturen geriatrischer Patienten in Deutschland verabschiedet. Ziel des bundesweiten Geriatriekonzeptes ist es, eine am Bedarf des Patienten orientierte Versorgungsstruktur zu erreichen, die das gesamte Spektrum der fachspezifischen Versorgung betagter und hochbetagter Patienten sicherstellt.

In dem am 29. November verabschiedeten Konzept werden die demografischen Herausforderungen und insbesondere die zentrale Bedeutung bei der Umsetzung des Grundsatzes „Rehabilitation vor und bei Pflege“ aufgenommen. Im Mittelpunkt steht die Gestaltung der stationären Versorgung der geriatrischen Patienten. So müssen flächendeckend sowohl die geriatriespezifischen akutmedizinischen wie auch rehabilitativen Versorgungsbedarfe der betagten beziehungsweise hochbetagten Patienten strukturell aufgegriffen und fachspezifisch erfüllt werden.

Es wird in dem Konzept unter anderem gefordert, dass die Geriatrie als Fachabteilung in jedem Landeskrankenhausplan ausgewiesen wird beziehungsweise die Regelungen der §39 und §40 SGB V umgesetzt werden. Zudem sollen die Rahmenbedingungen so weiterentwickelt werden, dass eine unbürokratische Leistungserbringung im abgestuften Geriatriekonzept ohne Versorgungsbrüche möglich wird. So soll die sektorenübergreifende Versorgung der geriatrischen Patienten gestärkt werden.

Klagewelle der Krankenkassen: BV Geriatrie hofft auf zeitnahe Lösung

Des Weiteren wurde auf der Mitgliederversammlung das hochbrisante Thema „Klagewelle der Krankenkassen gegen Krankenhäuser“ diskutiert. Die Mitglieder erörterten Risiken und Chancen für die Geriatrie. Im Nachgang der Verabschiedung des Pflegepersonalstärkungsgesetzes (PpSG), durch welches unter anderem eine Verkürzung der Verjährungsfristen für Rückzahlungsansprüche der Krankenkassen normiert wurde, werden insbesondere im Bereich der Geriatrie sowie der Schlaganfallbehandlung Krankenhäuser mit Klagen beziehungsweise Klageankündigungen seitens der Krankenkassen überrollt. Es handelt sich dabei hochgerechnet um Beträge im dreistelligen Millionenbereich. Der BV Geriatrie setzt sich auch weiterhin für eine zeitnahe politische Lösung ein. Daher begrüßt der Verband die Ankündigung des Bundesministeriums für Gesundheit, auf Bundesebene am Mittwoch, den 5. Dezember, einen Runden Tisch zur massenhaften Klagewelle gegen Krankenhäuser einzusetzen.

BV Geriatrie wächst weiter

Die Anzahl der Neuaufnahmen zeigte auch in diesem Jahr, dass das Interesse an einer Mitgliedschaft im BV Geriatrie trotz einer intensiven Überprüfung der Qualität unter anderem durch eine Visitation vor Ort ungebrochen ist. So wurden im Rahmen der Mitgliederversammlung insgesamt 15 neue Einrichtungen beziehungsweise Fördermitglieder in den Verband aufgenommen. Die umfangreichen und aufwendigen Überprüfungen vor einer Aufnahme in den Verband sollen das Qualitätsniveau der potenziellen Mitglieder sicherstellen.

 

Bundesverband Geriatrie e.V.
Vorstandsvorsitzender: Dipl.-Kfm. Ansgar Veer
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Tel.: 030 / 339 88 76 – 10

 

Quelle: Pressemeldung Bundesverband Geriatrie e.V., 03.12.2018

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