Ellen Krüger

 

Innovationen & Trends für Beruf, Bildung und Rehabilitation

Das Bild zeigt im Vordergrund einen 3d-Drucker. Im Hintergrund besprechen sich mehrere Menschen

Ausschnitt aus dem Titelbild der aktuellen Rehavision

Die Arbeitswelt verändert sich in enormem Tempo: Megatrends wie Digitalisierung, Technisierung und demographischer Wandel treiben diese Entwicklung weiter voran. In 20 Jahren wird die Arbeit eine andere sein als wir sie heute kennen.

Aus diesem Anlass widmet sich das Fachmagazin REHAVISION den Trends und Innovationen für Beruf, Bildung und Rehabilitation. Renommierte Experten wie Prof. Dr. Lothar Abicht geben Einblicke in Chancen und Risiken der Digitalisierung. Außerdem geht es um mögliche Konsequenzen für die berufliche Bildung und die Frage, welche Kompetenzen zukünftig am Arbeitsmarkt gefragt sein werden. Die Herausforderungen im Bereich Arbeitsschutz und die Bedeutung von Prävention im Betrieb skizziert der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Dr. Joachim Breuer.

Fest steht: Schnelle und effektive Rehabilitationsprozesse werden in Zukunft gefragter denn je sein. REHAVISION stellt dazu aktuelle Kooperationen und Aktivitäten der Berufsförderungswerke (BFW) vor. Gemeinsam mit den Sozialversicherungsträgern und Unternehmen wollen die BFW die Rehabilitation zukunftsfest gestalten.

Die REHAVISION kann über die Geschäftsstelle des Bundesverbandes Deutscher Berufsförderungswerke (BV BFW) kostenfrei bezogen werden und steht als barrierefreies PDF auf der Website des BV BFW www.bv-bfw.de zur Verfügung.

Über den BV BFW
Der BV BFW ist der bundesweite Zusammenschluss von 28 Berufsförderungswerken. Ihr Auftrag im Sinne des Sozialgesetzbuch IX ist es, Menschen mit gesundheitlichen Beein­trächtigungen die volle Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Als Kompetenznetzwerk mit ca. 100 Standorten und aktuell etwa 12.000 Plätzen bündelt der Bundesverband Know-how und langjährige Erfahrung in Prävention, Beratung, Diagnostik, Qualifizierung und Integration, um Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zurück in das Erwerbsleben zu bringen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Zusammenarbeit und im Erfahrungsaustausch mit den Mitgliedern des Verbandes und den Trägern der Rehabilitation sowie mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Institutionen und Verbänden.

Kontakt:
Ellen Krüger
Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V.
Geschäftsstelle
Knobelsdorffstraße 92 · 14059 Berlin
Telefon 030 3002-1253 · Telefax 030 3002-1256
E.Krueger@bv-bfw.de
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Umfassende Reformen auf den Weg gebracht

Das Titelbild zeigt die Kuppel des Reichstages

Fachmagazin REHAVISION zieht eine behindertenpolitische Bilanz

Das Titelbild zeigt die Kuppel des Reichstages

Titelbild der aktuellen Rehavision 2/2017

Auf der bundespolitischen Bühne werden in diesem Jahr die Weichen neu gestellt – das gilt auch für die Belange von Menschen mit Behinderungen. Alle Augen richten sich auf die bevorstehende Bundestagswahl.

Die aktuelle Ausgabe der REHAVISION widmet sich aus diesem Grund ganz der Politik und der Wahl zum 19. Deutschen Bundestag. Angesichts der zu Ende gehenden Legislaturperiode zieht das Fachmagazin ein Fazit der Behindertenpolitik der letzten vier Jahre.

Und auch der Ausblick kommt nicht zu kurz: Vorgestellt werden Positionen verschiedener Akteure zu Prävention, Rehabilitation und Inklusion. So hat REHAVISION die Behindertenpolitischen Sprecher der Bundestagsfraktionen zu den Themen Förderung von Inklusion im Arbeitsleben und von Rehabilitation sowie zu der vom Bundesteilhabegesetz geforderten Leistungserbringung aus einer Hand befragt.

Die REHAVISION kann über die Geschäftsstelle des Bundesverbandes Deutscher Berufsförderungswerke kostenfrei bezogen werden und steht als barrierefreies PDF auf der Website des BV BFW www.bv-bfw.de zur Verfügung.

Über den BV BFW
Der BV BFW ist der bundesweite Zusammenschluss von 28 Berufsförderungswerken. Ihr Auftrag im Sinne des Sozialgesetzbuch IX ist es, Menschen mit gesundheitlichen Beein­trächtigungen die volle Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Als Kompetenznetzwerk mit ca. 100 Standorten und aktuell etwa 12.000 Plätzen bündelt der Bundesverband Know-how und langjährige Erfahrung in Prävention, Beratung, Diagnostik, Qualifizierung und Integration, um Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zurück in das Erwerbsleben zu bringen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Zusammenarbeit und im Erfahrungsaustausch mit den Mitgliedern des Verbandes und den Trägern der Rehabilitation sowie mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Institutionen und Verbänden.

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BV BFW wählt neuen Vorstand

Dr. Susanne Gebauer übernimmt Vorsitz von Ludger Peschkes

Dr. Susanne Gebauer übernimmt den Vorsitz von Ludger Peschkes

Am 29. Juni 2017 hat die Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Deutscher Berufsförderungswerke e. V. (BV BFW) einen neuen Vereinsvorstand gewählt. Als neue Vorsitzende tritt Dr. Susanne Gebauer die Nachfolge von Ludger Peschkes an.

Einstimmig wählten die Mitglieder die Geschäftsführerin des Berufsförderungs­werks (BFW) Nürnberg, Dr. Susanne Gebauer, zur neuen Vorsitzenden der in Berlin ansässigen Interessen­vertretung. Die 51-jährige promovierte Erziehungswissenschaftlerin folgt damit Ludger Peschkes (BFW Dortmund), der nach dreijähriger Amtszeit als Vorsitzender und insgesamt 17 Jahren Vorstandsarbeit aus dem Gremium ausscheidet. Er verlässt den Vorstand gemeinsam mit Klaus Krebs (BFW Schömberg), der ebenfalls nach langjähriger Mitarbeit nicht mehr kandidierte.

Der neue Vorstand des BV BFW umfasst fünf Mitglieder. Neben Dr. Susanne Gebauer wurden Frank Gottwald (BFW Köln) als neuer 2. Vorsitzender sowie Hans-Dieter Herter (BFW Birkenfeld) und Gerhard Witthöft (Deutsche Rentenversicherung Bayern Süd) wiedergewählt. Neues Vorstandsmitglied ist seit dem 29. Juni Christoph Wutz. Der 49-jährige Geschäftsführer des BFW Würzburg komplettiert das künftige fünfköpfige Vorstandsteam.

In der Amtszeit von Ludger Peschkes von 2014 bis 2017 hat der BV BFW seine Geschäfts­stelle im Haus der Deutschen Rentenversicherung Berlin-Brandenburg weiter ausgebaut. So wurden die Bereiche Forschung und Entwicklung sowie Unternehmenskooperationen etabliert und es konnten neue Projekte eingeworben und Kooperationen initiiert werden. Meilensteine waren zudem das erfolgreiche Dialog­format „Chefsache Inklusion“, die Veranstaltung mit der Deutschen Gesetzlichen Unfallver­sicherung und das daraus resultierende Positionspapier zu den BFW sowie die Beteiligung an der Reihe des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales „Zusammen erfolgreich in Arbeit“. Politisch brachte sich die Interessenvertretung u. a. in die Einführung des Bundesteilhabegesetzes, des Flexirentengesetzes und des Präventionsgesetzes ein.

Nach der Wahl dankte Dr. Susanne Gebauer den scheidenden Kollegen Ludger Peschkes und Klaus Krebs für ihre langjährige erfolgreiche Arbeit im Vorstand. „Ganz besonders Ludger Peschkes hat in den letzten drei Jahren als Vorsitzender eine Menge für unseren Verband und die BFW geleistet. Er hat ganz erheblich dazu beigetragen, dass der BV BFW heute ein geschätzter und gefragter Kooperationspartner ist.“

„Es ist jetzt der richtige Zeitpunkt den Staffelstab weiterzugeben.“ resümiert Ludger Peschkes. „Ich bin mir sicher, dass unser Bundesverband bei den Vorstands­kollegen und unserer neuen Vorsitzenden in sehr guten Händen ist und an allen wesentlich Themen nahtlos weitergearbeitet werden wird“. Dies bestätigt Dr. Susanne Gebauer: „Wir werden auf jeden Fall weiter an der Unternehmensnähe der BFW arbeiten und streben neue Kooperationen rund um Arbeit und Gesundheit an. Auch die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Rehabilitations­trägern insbesondere zu allen Aspekten von Qualität der beruflichen Rehabilitation werden wir fortsetzen.“ In der Amtszeit stehen mit dem Bundesteilhabegesetz auch neue Themen auf der Agenda: „Hier sehen wir künftig wichtige Aufgaben und Chancen für die BFW zum Beispiel bei der engeren Vernetzung mit der medizinischen Rehabilitation. Die neuen Fördermög­lichkeiten von Modellvorhaben im Bereich Rehabilitation werden viele Chancen bieten, neue Wege auszuloten und Probleme an den Schnittstellen abzubauen.“ so die neue Vorstandsvorsitzende in ihrem Ausblick.

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Der BV BFW ist der bundesweite Zusammenschluss von 28 Berufsförderungswerken. Ihr Auftrag im Sinne des Sozialgesetzbuch IX ist es, Menschen mit gesundheitlichen Beein­trächtigungen die volle Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Als Kompetenznetzwerk mit ca. 100 Standorten und aktuell etwa 12.000 Plätzen bündelt der Bundesverband Know-how und langjährige Erfahrung in Prävention, Beratung, Diagnostik, Qualifizierung und Integration, um Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zurück in das Erwerbsleben zu bringen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Zusammenarbeit und im Erfahrungsaustausch mit den Mitgliedern des Verbandes und den Trägern der Rehabilitation sowie mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Institutionen und Verbänden.

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Berufsunfähig – und dann?

Die Veranstalter und Referenten der Informationsveranstaltung "Berufsunfähig - und dann?"

Informationsveranstaltung des Bundesverbands Deutscher Berufsförderungswerke und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft

Die Veranstalter und Referenten der Informationsveranstaltung "Berufsunfähig - und dann?"

Die Veranstalter und Partner (v.l.n.r.): Andreas Braatz (BFW Berlin-Brandenburg), Christoph Erbslöh (BV BFW), Niels Reith (BV BFW), Karin Klopsch (DRV Bund), Dr. Michael Baer (sdw), Dr. Stephan Fasshauer (DRV Berlin-Brandenburg)

Am 3. April 2017 fand im Rahmen der Aktionswochen „Menschen in Arbeit – Fachkräfte in den Regionen“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) eine Informationsveranstaltung des Bundesverbands Deutscher Berufsförderungswerke (BV BFW) für Stipendiatinnen und Stipendiaten der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) statt. Unterstützt wurde die Veranstaltung vom Berufsförderungswerk (BFW) Berlin-Brandenburg als Gastgeber am Standort Berlin und von der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Berlin-Brandenburg sowie der DRV Bund.

Der Geschäftsführer der DRV Berlin-Brandenburg, Dr. Stephan Fasshauer, stellte in seinem Vortrag die Leistungen seines Hauses vor. Dabei ging er neben der demografischen Entwicklung für die Region Berlin-Brandenburg auf zwei konkrete Fallbeispiele der beruflichen Rehabilitation („Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben“) ein. Niels Reith, Geschäftsführer des BV BFW, zeigte das Spektrum der Aufgaben der Interessenvertretung auf und betonte die zunehmende Ausrichtung der BFW an den Bedarfen der Unternehmen.

Nach einer kurzen Vorstellung des BFW durch den Geschäftsführer Andreas Braatz, berichtete die BFW-Mitarbeiterin Dr. Kerstin Brandt aus der praktischen Arbeit mit Rehabilitandinnen und Rehabilitanden. Die anschauliche Schilderung echter Fallbeispiele brachte den Gästen die Aufgaben der beruflichen Rehabilitation noch einmal näher und machte die Herausforderungen der Arbeit deutlich. Und um die reale Arbeitsumgebung noch besser kennenzulernen, lud das BFW zu einem Rundgang durch unterschiedliche Abteilungen ein, z. B. in die Werkstatt der Fahrradmonteure.

Zum Abschluss präsentierte Karin Klopsch vom Firmenservice der DRV Bund das neue Beratungsangebot mit zahlreichen Leistungen für Unternehmen. Dabei ging sie auch auf das Betriebliche Gesundheitsmanagement sowie die zunehmende Bedeutung von Prävention in den Betrieben ein. Die Diskussionen und Nachfragen der Stipendiatinnen und Stipendiaten aus den unterschiedlichsten Fachgebieten zeigten deren hohes Interesse und den Informationsbedarf am Thema der Veranstaltung.

Am Ende waren sich die Gäste einig: Berufsunfähigkeit kann jeden treffen und die berufliche Rehabilitation ist ein breites Feld. Aber es gibt zahlreiche Unterstützungsmöglichkeiten und individuelle Lösungen auf dem Weg zurück in das Berufsleben. Die Veranstalter wollen den Austausch weiterführen.

Über den Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V. (BV BFW)
Der BV BFW ist der bundesweite Zusammenschluss von 28 Berufsförderungswerken. Ihr Auftrag im Sinne des Sozialgesetzbuch IX ist es, Menschen mit gesundheitlichen Beein­trächtigungen die volle Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Als Kompetenznetzwerk mit ca. 100 Standorten und aktuell etwa 12.000 Plätzen bündelt der Bundesverband Know-how und langjährige Erfahrung in Prävention, Beratung, Diagnostik, Qualifizierung und Integration, um Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zurück in das Erwerbsleben zu bringen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Zusammenarbeit und im Erfahrungsaustausch mit den Mitgliedern des Verbandes und den Trägern der Rehabilitation sowie mit Vertretern aus Politik, Institutionen und Verbänden.

Über die Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw)
Wir stiften Chancen! Unter diesem Leitgedanken fördert die Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) bundesweit rund 3.800 junge Menschen. Passgenaue Angebote entlang der Bildungskette stärken ihre Gestaltungskraft für einen erfolgreichen Bildungs- und Berufsweg. Vision der Stiftung ist eine chancengerechte Gesellschaft, in der alle jungen Menschen unabhängig von ihrem sozialen oder ethnischen Hintergrund ihr Potenzial ausschöpfen. Im Studienförderwerk Klaus Murmann der sdw erhalten über 1.800 Studierende und Promovierende aller Fachrichtungen und Hochschularten ein Stipendium und nehmen an einem breit gefächerten Seminar- und Trainingsprogramm teil.

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Inklusion: Callcenter und Berufsförderungswerke kooperieren

BV BFW und CCV wollen bei der Qualifizierung und Inklusion von Menschen mit Behinderung und dem Aufbau eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements zusammenarbeiten

Der Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V. (BV BFW) und der Call Center Verband Deutschland e. V. (CCV) wollen mit Unterstützung der Stiftung MyHandicap enger zusammenarbeiten. Dabei soll die Qualifizierung und die Inklusion von Absolventen der Berufsförderungswerke (BFW) in Mitgliedsunternehmen des CCV vorangetrieben werden. Zudem unterstützt und berät der BV BFW den CCV und dessen Mitgliedsunternehmen beim Aufbau und der Umsetzung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements.  

Die 28 Berufsförderungswerke in Deutschland bieten Unternehmen ein umfangreiches Leistungsportfolio an. Die zahlreichen Mitgliedsunternehmen des Call Center Verband Deutschland e. V. wiederum sind aufgrund des starken Wachstums der Branche auf der Suche nach gut qualifizierten Fachkräften. Was liegt da näher, als beide Seiten zusammenzubringen und von ihren Vorteilen profitieren zu lassen? Deshalb haben der BV BFW und der CCV nun eine gemeinsame Absichtserklärung unterschrieben. Die Stiftung MyHandicap unterstützt diesen Prozess beratend und kommunikativ.

„MyHandicap ist nun schon seit über fünf Jahren Kooperationspartner des Arbeitskreises Inklusion des CCV. Dabei haben wir mehrere Mitgliedsunternehmen des Verbandes kennen gelernt, die die Chancen der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung erkannt und vorbildlich umgesetzt haben. Service-Center können gerade für Menschen mit körperlichen oder Sinnes-Einschränkungen ein interessantes und attraktives Arbeitsumfeld bieten. Daher unterstützen wir die Kooperation und die sich daraus ergebenden Chancen für eine weitere Verbesserung der Inklusion von Menschen mit Behinderung im allgemeinen Arbeitsmarkt“, so Robert Freumuth, Geschäftsführer der Stiftung MyHandicap gGmbH in Deutschland.

Eines der beiden Hauptfelder der Kooperation ist die Inklusion von BFW-Absolventen unterschiedlicher Fachrichtungen in Unternehmen der Call- und Contactcenter-Branche. Zum Beispiel wird dort auch der klassische Kaufmann für Büromanagement gesucht und eingesetzt, der in fast allen BFW ausgebildet wird. Zudem sollen die in den Spezial-BFW im Dialogmarketing ausgebildeten Menschen mit Sehbehinderungen verstärkt an die Mitgliedsunternehmen des CCV vermittelt werden. Daneben unterstützt der CCV einzelne BFW beim Aufbau und der Weiterentwicklung der praktischen Qualifizierung in den Berufen Kaufmann/Kauffrau für Dialogmarketing und Servicekraft für Dialogmarketing.

Neben der Qualifizierung wollen die Partner auch im Bereich Arbeit und Gesundheit zusammenarbeiten. Konkret geht es um die Beratung und Unterstützung des CCV und seiner Mitgliedsunternehmen beim Aufbau und bei der Umsetzung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Ludger Peschkes, Vorstandsvorsitzender des BV BFW betont: „Mit dem Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke steht dem Call Center Verband Deutschland ein Kompetenznetzwerk zur Seite, das auf berufliche Neuorientierung, Qualifizierung, Prävention und Wiedereingliederung spezialisiert ist.“

CCV-Präsident Manfred Stockmann freut sich über die künftige Zusammenarbeit: „Ich bin mir sicher, dass wir mit dem Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke neben der Stiftung MyHandicap einen weiteren starken Partner in Sachen Inklusion, Ausbildung und Betriebliches Gesundheitsmanagement gewonnen haben. Vernetzung und Austausch sind gerade bei diesen Themen, die für den CCV und seine Mitgliedsunternehmen enorm wichtig sind, das „A und O“. Unsere Branche sucht nach gut qualifizierten Mitarbeitern, der BV BFW bildet diese aus. Unsere Branche kann auch beim Betrieblichen Gesundheitsmanagement zusätzlichen professionellen Input gebrauchen. Gehen wir die Themen gemeinsam an!“

Von ersten Ergebnissen der Zusammenarbeit können Teilnehmer der CCV-Jahrestagung am 11. November in Berlin profitieren. In seiner Collaboration Keynote “Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V. als Partner des CCV – Konkrete Angebote für Contactcenter” berichtet Christoph Erbslöh, Leiter Unternehmenskooperationen des BV BFW, von Fakten, Möglichkeiten und Direkthilfe bei der Inklusion.

Gemeinsame Pressemitteilung: Inklusion: Callcenter und Berufsförderungswerke kooperieren


Über den Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V. (BV BFW)

Der BV BFW ist der bundesweite Zusammenschluss von 28 Berufsförderungswerken. Ihr Auftrag im Sinne des Sozialgesetzbuch IX ist es, Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen die volle Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Als Kompetenznetzwerk für Gesundheit und Arbeit mit ca. 100 Standorten und aktuell etwa 12.000 Plätzen bündelt der BV BFW dieses Know-how und die langjährige Erfahrung in den Bereichen Prävention, Beratung, Diagnostik, Qualifizierung und Integration, um Menschen mit Behinderungen zurück in das Erwerbsleben zu bringen. Der Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke ist ein eingetragener Verein und hat seinen Sitz und seine Geschäftsstelle in Berlin.

Über den Call Center Verband Deutschland e. V. (CCV)

Der CCV ist die Stimme der deutschen Call- und Contactcenter-Branche sowie ihrer Dienstleister. Zu dem Wirtschaftszweig zählen neben eigenständigen Service- auch Inhouse-Callcenter in Unternehmen. Die 520.000 Beschäftigten in der Branche erwirtschaften jährlich über 21 Milliarden Euro. Mit seinen Mitgliedsunternehmen repräsentiert der CCV die führenden Call- und Contactcenter aus den Bereichen Handel, Finanzen, Industrie und Dienstleistung. Als größter Verband in diesem Bereich vertritt er die Interessen gegenüber Medien und Politik und ist innerhalb der Branche eine anerkannte Plattform für fachspezifischen Informationsaustausch. Der CCV bietet zudem ein umfangreiches Netzwerk für beste Branchenkontakte. Um mehr Menschen mit Behinderung und gesundheitlichen Einschränkungen Perspektiven in der Branche zu geben, hat der CCV im Februar 2010 den CCV-Arbeitskreis Inklusion gegründet. Vorrangiges Ziel ist eine verstärkte PR- und Öffentlichkeitsarbeit. Zum einen, um auf diesem Wege Betroffenen zu zeigen, wo und wie sie potenzielle Arbeitgeber finden können. Zum anderen auch, um bei Unternehmen dafür zu werben, sich mit dem Inklusionsthema zu beschäftigen. Langfristig gilt es, dadurch auch das Image der Branche positiv zu beeinflussen. Dabei stehen wirtschaftliche wie menschliche Faktoren gleichermaßen im Vordergrund. Diese sind geknüpft an das Ziel, leistungsfähigen und leistungsbereiten Menschen einen Arbeitsplatz anzubieten.

Über die Stiftung MyHandicap

Die Stiftung MyHandicap gemeinnützige GmbH wurde 2005 gegründet. Sie unterstützt und fördert Menschen mit Behinderung. Im Mittelpunkt aller Aktivitäten stehen Dienstleistungen rund um die Themen Information und Inklusion mit dem Ziel, die Lebenssituation von behinderten Menschen wirkungsvoll und nachhaltig zu beeinflussen. Dies geschieht durch umfassende Information und Beratung zu allen Bereichen des Lebensalltags vor allem durch das Medium Internet. MyHandicap sorgt für eine bedarfsgerechte und fähigkeitsorientierte Inklusion von Menschen mit Behinderung in Gesellschaft und Wirtschaft und verhilft ihnen zum Erfolg. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Inklusion im ersten Arbeitsmarkt. Dabei werden alle Parteien des Arbeitsmarkts in den Fokus genommen. Arbeitgeber, die gern behinderte Menschen in ihrem Unternehmen beschäftigen wollen, finden Informationen zu Rahmenbedingungen, staatlichen Fördermöglichkeiten, eine Jobbörse für eigene Inserate an die Zielgruppe sowie mit Stellen- / Ausbildungsgesuchen von Menschen mit Behinderung und können auch Beratungsangebote von MyHandicap in Anspruch nehmen. Daneben unterstützt MyHandicap Arbeitsuchende und Auszubildende bei der Verwirklichung ihrer beruflichen Ziele durch Workshops, Bewerbungstipps, das Aufzeigen von Vorbildfällen und der Kontaktaufnahme zu Arbeitgebern v. a. über eine eigene Jobbörse.

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Quo Vadis, Autismus und Arbeitsmarkt?

Vertreter der Veranstalterr und Partner und die Schirmherrin des Fachaustauschs
Vertreter der Veranstalterr und Partner und die Schirmherrin des Fachaustauschs

Quo Vadis, Autismus und Arbeitsmarkt? (v.l.n.r): Dirk Müller-Remus, Niels Reith, Iris Gleicke, Dr. Ste-phan Fasshauer, Robert Winter, Prof. Matthias Dalferth (Quelle: BV BFW/Kruppa)

Unter dem Motto „Quo Vadis, Autismus und Arbeitsmarkt?“ fand am 20. September 2016 im Haus der Deutschen Rentenversicherung Berlin-Brandenburg (DRV) in Berlin ein Fachaustausch unter der Schirmherrschaft der Parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Iris Gleicke, statt. Ziel der Veranstalter – auticon GmbH und Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V. (BV BFW) – war es, die Gäste über die Chancen von Autisten auf dem Arbeitsmarkt zu informieren und für diese Zielgruppe zu sensibilisieren. Neben der DRV unterstützten die Agentur für Arbeit Berlin und der Autismus Deutschland e. V. die Veranstaltung.

Dr. Stephan Fasshauer, Geschäftsführer der Deutschen Rentenversicherung Berlin-Brandenburg, begrüßte als Hausherr die Anwesenden und betonte die Bedeutung des Themas. „Auch für die Deutsche Rentenversicherung Berlin-Brandenburg ist es wichtig, dass Menschen mit Autismus ihren Platz im Berufsfeld finden. Hier können die Berufsförderungswerke eine wichtige Brücke in den Arbeitsmarkt sein.“

Anschließend sprach die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Iris Gleicke, zu den Gästen. „Ein den eigenen Fähigkeiten angemessener Arbeitsplatz ist von zentraler Bedeutung für eine gelungene Integration. Gerade bei Sozialunternehmen sehe ich da vielversprechende Möglichkeiten für diejenigen, die auf dem normalen Arbeitsmarkt nur geringe oder keine Chance haben. Nur bei gelebter Inklusion in allen Lebensbereichen können Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam eine Gesellschaft gestalten, in der jede und jeder seinen Platz hat,“ sagte Gleicke als Schirmherrin der Veranstaltung.

Prof. Matthias Dalferth von der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg stellte in seinem Vortrag neueste Erkenntnisse aus der Forschung und von begleiteten Projekten vor. Er machte deutlich, dass nur ein kleinerer Teil der Autisten eine Begabung für IT-Berufe mitbringe. Der größere Teil bringe darüber hinaus Fähigkeiten mit, die in anderen Berufen wie Kaufmann für Büromanagement oder in gewerblich-technischen Berufen gefragt sind. Es müssten zudem noch einige äußere Hürden abgebaut werden, um die oftmals sehr gut ausgebildeten Autisten in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

Das betonte auch der autistische IT-Consultant Martin Neumann, der mit seiner großen Berufserfahrung ein wichtiger Mitarbeiter für die Firma auticon geworden ist. In seiner authentischen Schilderung der Berufspraxis machte er deutlich, wie effizient und genau Autisten ihre Aufgaben erledigen, wenn sie klare Anleitungen erhielten und ihnen keine weiteren Ablenklungen in den Weg gestellt würden. Der Gründer von auticon, Dirk Müller-Remus, hatte zuvor über die Gründungsmotivation der Firma auticon berichtet und wie er Herrn Neumann als Mitarbeiter gewonnen hat.

Nach der Pause berichtete Robert Winter, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Berlin Nord, dass viele Autisten bei Bewerbungen ihren Autismus erst mal gar nicht erwähnen würden. Die Dunkelziffer sei deshalb auch wahrscheinlich viel höher. Über den Firmenservice der Bundesagentur für Arbeit gebe es aber zahlreiche Beratungs- und Förderangebote für Unternehmen, die Autisten einstellen wollen. Beide Seiten müssten nur noch mehr zueinander finden.

Es folgte eine Diskussionsrunde aller Podiumsteilnehmer, moderiert von Niels Reith, Geschäftsführer des BV BFW. Das Publikum brachte sich ebenfalls mit Fragen und Anregungen ein.  Abgerundet wurde die kompakte Informations- und Diskussionsveranstaltung von Gerhard Witthöft, Vorstandsmitglied des BV BFW und Mitglied der Geschäftsführung der Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd. Er sprach über die Ursprünge der Veranstaltung und fasste sie mit einem Ausblick zusammen. Allen Beteiligten ist deutlich geworden, wo bereits gute Ansätze von Autisten auf dem Arbeitsmarkt bestehen, an welchen Stellen man aber noch gemeinsam arbeiten müsse, um mehr Teilhabe am Arbeitsleben von Autisten zu ermöglichen.

Gemeinsame Pressemitteilung: Quo Vadis, Autismus und Arbeitsmarkt?

Über den Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V. (BV BFW)
Der BV BFW ist der bundesweite Zusammenschluss von 28 Berufsförderungswerken. Ihr Auftrag im Sinne des Sozialgesetzbuch IX ist es, Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen die volle Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Als Kompetenznetzwerk für Gesundheit und Arbeit mit ca. 100 Standorten und aktuell etwa 12.000 Plätzen bündelt der BV BFW dieses Know-how und die langjährige Erfahrung in den Bereichen Prävention, Beratung, Diagnostik, Qualifizierung und Integration, um Menschen mit Behinderungen zurück in das Erwerbsleben zu bringen. Der Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke ist ein eingetragener Verein und hat seinen Sitz und seine Geschäftsstelle in Berlin.


Über die auticon GmbH

Als erstes und einziges Unternehmen in Deutschland beschäftigt die auticon GmbH ausschließlich Menschen im Autismus-Spektrum als IT-Consultants, da diese oftmals besondere Begabungen in Logik, Detailgenauigkeit und Mustererkennung besitzen. Viele haben ein ausgeprägtes Interesse an IT, Physik, Mathematik und Technik. Damit die Consultants ihr volles Potenzial ausschöpfen können, stellt auticon ihnen qualifizierte Job Coaches zur Seite. So verbindet auticon soziale und wirtschaftliche Ziele: Die auticon-Consultants erhalten – oft zum ersten Mal – einen Job auf dem ersten Arbeitsmarkt; die Kunden herausragende Qualitätsarbeit. In Deutschland sind nur ca. fünf bis zehn Prozent aller Autisten auf dem ersten Arbeitsmarkt beschäftigt. So waren vor ihrer Anstellung bei auticon fast alle Mitarbeiter im Autismus-Spektrum arbeitssuchend oder frühverrentet. Denn trotz ihrer hohen fachlichen Kompetenz scheitern viele an den kommunikativen Anforderungen der heutigen Arbeitswelt. 2011 gegründet, beschäftigt auticon inzwischen mehr als 100 Personen, davon über 70 im Autismus-Spektrum und hat ihnen so einen großen Schritt hin zu einem normalen Berufsleben ermöglicht.


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Präventions-Projekt TErrA gestartet

Die TErrA-Präventionsallianz (v.l.n.r.): Susanne Schmidt, Tim Wulf (beide EDG Entsorgung Dortmund GmbH), Renate Uhlending (Das Demographie Netzwerk), Frank Hengstenberg (EDG Entsorgung Dortmund GmbH), Lea Michalski, Dr. Carolin Eitner (beide thyssenkrupp Steel Europe AG), Kai Rosetti (Prospektiv GmbH), Michael Niehaus (baua), Ulrike Weber (Prospektiv GmbH), Christof Schmidt (BFW Dortmund), Susanne Bartel (Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke), Sylvia Hahn (BFW Dortmund) Quelle: EDG Entsorgung Dortmund GmbH

 

Überbetriebliche Tätigkeitswechsel zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit in regionalen Netzwerken

Unter dem Leitkonzept der Prävention schafft das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt TErrA praxisgerechte neue Lösungen für den langfristigen Erhalt der Arbeitsfähigkeit von Beschäftigten. Ziel der sieben Partner aus der Wirtschaft, der Arbeits- und Gesundheitsforschung und dem Bildungssektor ist es, innerhalb der 3-jährigen Projektlaufzeit Modelle überbetrieblicher Tätigkeitswechsel in regionalen Unternehmensnetzwerken zu entwickeln und zu erproben.

Die TErrA-Präventionsallianz (v.l.n.r.): Susanne Schmidt, Tim Wulf (beide EDG Entsorgung Dortmund GmbH), Renate Uhlending (Das Demographie Netzwerk), Frank Hengstenberg (EDG Entsorgung Dortmund GmbH), Lea Michalski, Dr. Carolin Eitner (beide thyssenkrupp Steel Europe AG), Kai Rosetti (Prospektiv GmbH), Michael Niehaus (baua), Ulrike Weber (Prospektiv GmbH), Christof Schmidt (BFW Dortmund), Susanne Bartel (Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke), Sylvia Hahn (BFW Dortmund) Quelle: EDG Entsorgung Dortmund GmbH

Die TErrA-Präventionsallianz (v.l.n.r.): Susanne Schmidt, Tim Wulf (beide EDG Entsorgung Dortmund GmbH), Renate Uhlending (Das Demographie Netzwerk), Frank Hengstenberg (EDG Entsorgung Dortmund GmbH), Lea Michalski, Dr. Carolin Eitner (beide thyssenkrupp Steel Europe AG), Kai Rosetti (Prospektiv GmbH), Michael Niehaus (baua), Ulrike Weber (Prospektiv GmbH), Christof Schmidt (BFW Dortmund), Susanne Bartel (Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke), Sylvia Hahn (BFW Dortmund)
Quelle: EDG Entsorgung Dortmund GmbH

Mit dem demografischen Wandel in Deutschland gewinnen innovative Alters- und Alternsmanagement-Konzepte für Unternehmen zunehmend an Bedeutung. Der Rückgang tätigkeitsbezogener Leistungspotenziale mit höherem Alter steht vielfach im Zusammenhang mit gesundheitsgefährdenden Arbeitsbedingungen und fehlenden Möglichkeiten, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln. Mobilität zwischen Arbeitsplätzen bzw. Tätigkeit kann dem Prozess entgegenwirken, indem neue Beschäftigungsalternativen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter– erstmals außerhalb des bisherigen Unternehmens – geschaffen werden.

Das Verbundprojekt TErrA greift diesen Ansatz auf. Ziel ist die Entwicklung und Erprobung von Modellen überbetrieblicher Tätigkeitswechsel in bestehenden regionalen Netzwerken, um die Arbeitsfähigkeit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dauerhaft – möglichst bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter – zu erhalten: ein Gewinn für Beschäftigte und Unternehmen gleichermaßen. Beschäftigte mit drohenden oder vorhandenen gesundheitlichen Einschränkungen werden durch individuelle Kompetenzentwicklung auf eine neue Tätigkeit in einem anderen Unternehmen gezielt vorbereitet. Aufnehmende Unternehmen erhalten erfahrene und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

In der Modellregion Rhein-Ruhr entwickeln die Projektpartner zunächst die Rahmenbedingungen und Instrumente für überbetriebliche Tätigkeitswechsel. Im Verlauf des Projektes werden die erarbeiteten Präventions-Modelle auf weitere regionale Netzwerke in Deutschland übertragen.

Über das Projekt
Das am 1. April 2016 gestartete Projekt Überbetriebliche Tätigkeitswechsel zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit in regionalen Netzwerken TErrA wird vom BMBF im Programm „Innovation für die Produktion, Dienstleistungen, Arbeit von morgen“ gefördert. Projektpartner der Präventionsallianz sind das Berufsförderungswerk Dortmund, die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), der Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V., Das Demographie Netzwerk e.V. (ddn), die EDG Entsorgung Dortmund GmbH, die Prospektiv GmbH und die thyssenkrupp Steel Europe AG. Die Projektlaufzeit endet am 30. April 2019.

Gemeinsame Pressemitteilung: Präventions-Projekt TErrA gestartet

Kontakt:

Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V.
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Susanne Bartel
Knobelsdorffstr. 92 · 14059 Berlin
Tel.: +49 30 3002-1252 · Fax: +49 30 3002-1256
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Christoph Erbslöh übernimmt Leitung der Unternehmenskooperationen

Bild von Christoph Erbslöh
Bild von Christoph Erbslöh

Christoph Erbslöh, Leiter Unternehmenskooperationen beim BV BFW

Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke baut Team der Berliner Geschäftsstelle weiter aus

Seit dem 1. April 2016 ist Christoph Erbslöh (37) neuer Leiter Unternehmenskooperationen beim Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke. In der Funktion wird er die Zusammenarbeit des Verbandes und seiner Mitglieder mit der Wirtschaft begleiten und verstärken sowie neue Netzwerke aufbauen.

„Mit Herrn Erbslöh gewinnen wir einen erfahrenen Netzwerker, der bestens vertraut ist mit den Themen Fachkräftesicherung, demographischer Wandel und Gesundheit und Arbeit“, sagt der Verbandsvorsitzende Ludger Peschkes. „Er bringt zudem belastbare Netzwerke und Kontakte zu Unternehmen, Kammern und Wirtschaftsverbänden mit und ist bereits mit relevanten Akteuren aus dem Bereich der beruflichen Rehabilitation bekannt“, ergänzt Geschäftsführer Niels Reith.

Christoph Erbslöh studierte Nordamerikastudien, Politik und Geschichte in Berlin und den USA. Danach folgten berufliche Stationen bei der Stiftung der Deutschen Wirtschaft und dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag in Berlin. Dort war er die letzten vier Jahre als Referent beim Innovationsbüro Fachkräfte für die Region tätig. Das Büro wurde vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales 2011 ins Leben gerufen und unterstützt seitdem im Auftrag des Ministeriums regionale Netzwerke zur Fachkräftesicherung bei der Optimierung und Professionalisierung ihrer Prozesse.

„Ich freue mich sehr auf die spannende Aufgabe, die Vernetzung von Berufsförderungswerken und Betrieben weiter voranzutreiben“, so Christoph Erbslöh. „BFW sind ideale Partner für Unternehmen in den Bereichen Return-to-Work und Fachkräftesicherung. Das Potenzial für künftige Kooperationen ist groß.“

Über den BV BFW
Der BV BFW ist der bundesweite Zusammenschluss von 28 Berufsförderungswerken. Ihr Auftrag im Sinne des Sozialgesetzbuch IX ist es, Menschen mit gesundheitlichen Beein­trächtigungen die volle Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Als Kompetenznetzwerk mit ca. 100 Standorten und aktuell etwa 12.000 Plätzen bündelt der Bundesverband Know-how und langjährige Erfahrung in Prävention, Beratung, Diagnostik, Qualifizierung und Integration, um Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zurück in das Erwerbsleben zu bringen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Zusammenarbeit und im Erfahrungsaustausch mit den Mitgliedern des Verbandes und den Trägern der Rehabilitation sowie mit Vertretern aus Politik, Institutionen und Verbänden.

Pressekontakt:
Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V.
Arbeitsgemeinschaft i. S. d. § 19 SGB IX
Geschäftsstelle
Ellen Krüger
Knobelsdorffstr. 92 · 14059 Berlin
Telefon 030 3002-1253 · Telefax 030 3002-1256
E.Krueger@bv-bfw.de
www.bv-bfw.de

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Broschüre zum Expertenforum „Chefsache Inklusion“ erschienen

Titelbild der Broschüre "Chefsache Inklsuion" des BV BFW
Titelbild der Broschüre "Chefsache Inklsuion" des BV BFW

Broschüre „Chefsache Inklsuion“ des BV BFW

Mit dem vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) geförderten Expertenforum „Chefsache Inklusion – Neue Wege und Konzepte zur Fachkräftesicherung“ hat der Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke (BV BFW) Ende 2014 den Grundstein für ein eigenes Netzwerkformat gelegt. Die Ergebnisse der Veranstaltung wurden in einer Broschüre veröffentlicht.

Im Mittelpunkt von „Chefsache Inklusion“ stehen die Erwartungen und Erfahrungen von Unternehmen, die Inklusion schon heute zur Chefsache machen. In der nun vorliegenden Ergebnisbroschüre zur Auftaktveranstaltung hat der BV BFW diese zusammengefasst. Interessenten erfahren, welche Unterstützung Arbeitgeber bei der Beschäftigung von gesundheitlich beeinträchtigen Menschen benötigen und wie die Zusammenarbeit aller Akteure weiter gestärkt werden kann.

Zudem machen Best Practice Beispiele der Telekom Deutschland, des Software-Konzerns SAP und des BAUR Versands deutlich, wie die Potenziale von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen genutzt werden können und Inklusion damit gelingt.

Die Broschüre „Chefsache Inklusion“ kann über die Geschäftsstelle des Bundesverbands Deutscher Berufsförderungswerke kostenfrei bezogen werden. Als Download steht die Publikation unter www.bv-bfw.de zur Verfügung.

Chefsache Inklusion geht in die Regionen
Ende Juli 2015 fand das erste Regionalforum in München statt. Bis Ende 2016 bringt die Veranstaltungsreihe in weiteren fünf Regionen Entscheiderinnen und Entscheider aus Wirtschaft, Politik und der Rehabilitationsträger zusammen. Gemeinsam diskutieren die Teilnehmenden die Chancen von Inklusion für die Wirtschaft und den Beitrag der 28 Berufsförderungswerke zur Fachkräftesicherung.

Die Veranstaltungsdokumentation der Auftaktveranstaltung sowie der Regionalforen mit Bildern, Präsentationen und Vorträgern finden Sie unter www.chefsache-inklusion.de.

Über den BV BFW
Der Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V. – ehemals Arbeitsgemeinschaft Die Deutschen Berufsförderungswerke e.V. (ARGE BFW) – ist der bundesweite Zusammenschluss von 28 Berufsförderungswerken mit Sitz in Berlin. Erklärtes Ziel ist es, Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen dauerhaft in das Erwerbsleben zurück zu bringen. Das Kompetenznetzwerk mit ca. 100 Standorten und aktuell etwa 12.000 Ausbildungsplätzen bündelt Know-how und langjährige Erfahrungen in den Bereichen Prävention, Beratung, Diagnostik, berufliche Qualifizierung und Personalvermittlung. Als Partner der Wirtschaft unterstützen der Bundesverband und seine Mitglieder Unternehmen bei der Bewältigung der demografischen Herausforderungen am Arbeitsmarkt und bei der Sicherung ihrer Fachkräfte.

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Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V.
Arbeitsgemeinschaft i. S. d. § 19 SGB IX
Geschäftsstelle
Ellen Krüger
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Fit für die Zukunft! – Parlamentarischer Abend der Berufsförderungswerke

Am 30. Juni 2015 fand der Parlamentarische Abend der Berufsförderungswerke (BFW) und ihres Bundesverbandes statt. Unter der Schirmherrschaft des Bun­destagsabgeordneten Max Straubinger widmete sich die Veranstaltung dem Engagement der BFW und aktuellen politischen Entwicklungen.

Zahlreiche Abgeordnete des Deutschen Bundestages folgten der Einladung in die Deutsche Parlamentarische Gesellschaft in Berlin. Insgesamt nutzten mehr als 50 Gäste die Gelegenheit zum intensiven Austausch mit Wirtschaft und Politik. Hand­lungs­leitend für den Parlamentarischen Abend der Berufsförderungswerke war das Motto: „Fit für die Zukunft – Wir für Menschen. Wir für Unternehmen.“ Im offiziellen Programm berichteten hochkarätige Referentinnen und Referenten aus unterschied­lichen Perspektiven über die Arbeit der Berufsförderungswerke und künftige Herausforderungen.

So verwies Ludger Peschkes, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Berufsförderungswerke (BV BFW), in der Begrüßung auf den Beitrag der BFW zur Fachkräftesicherung. Die Absolventenzahlen sprechen für sich: „Weit mehr als 300.000 Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen haben bisher einen anerkannten Berufsabschluss in einem der 28 Berufsförderungswerke erworben.“ Der Vorstands­vorsitzende ging vor allem auf die stärkere Zusammenarbeit der BFW mit Unterneh­men und auf die Weiterführung des Netzwerkformats „Chefsache Inklusion“ ein.

Den eingeschlagenen Kurs bestätigte auch die Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales (BMAS), Gabriele Lösekrug-Möller, in ihrem Grußwort. Sie machte deutlich, dass noch mehr Arbeitgeber Menschen mit Behinderung eine Chance geben müssten. In diesem Zusammenhang sei auch die Förderung der psychischen Gesundheit ein besonders wichtiges Zukunftsthema für das BMAS. Mit vier Berufsförderungswerken hat das Ministerium aktuell ein Projekt zur Evaluation und Weiterentwicklung von BFW-Integrationsmaßnahmen für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen auf den Weg gebracht. „Das BMAS hat die Ärmel hochgekrempelt.“ unterstrich die Politikerin zum Abschluss ihres Grußwortes.

Die Sicht eines Unternehmen und BFW-Kooperationspartners beschrieb Marion Rövekamp, Vorstand Personal der DB Regio AG. In ihrem Impulsvortrag wies sie darauf hin, dass gerade das Thema leistungsgewandelte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Deutschen Bahn eine hohe Priorität besitze. Deswegen seien die BFW wichtige Partner und Kompetenzzentren für das Verkehrsunternehmen und seine leistungsgewandelten Mitarbeitenden. Marion Rövekamp sei sehr daran gelegen, die bestehende Zusammenarbeit weiter zu intensivieren.

Die Bedeutung der BFW als Partner der Wirtschaft hob auch die Präsidentin des Sozialverband VdK Deutschland, Ulrike Mascher, ausdrücklich hervor: „Die BFW haben in den letzten Jahren individuelle und arbeitsmarktorientierte Förderprogramme ent­wickelt, die in Kooperation mit Betrieben durchgeführt werden.“ Für den VdK sind die BFW unverzichtbare Instrumente der beruflichen Rehabilitation und Prävention. Wünschenswert sei es, diese Kompetenzen gerade auch für kleine und mittelstän­dische Unternehmen stärker nutzbar zu machen. Es sei wichtig, die BFW auszubauen und weiter zu entwickeln. Ihre Qualität dürfe nicht den Kosten geopfert werden, so Ulrikes Maschers Fazit.

Die Qualität der BFW-Arbeit wurde im abschließenden Beispiel deutlich, in dessen Mittelpunkt die Geschichte von Marco Kormann stand: Nach der medizinischen Rehabilitation absolvierte der gelernte Fliesenleger im BFW Leipzig erfolgreich eine neue Ausbildung zum Qualitäts­fachmann. Mit seinen Leistungen in der betrieblichen Phase beim BFW-Partner Porsche konnte er Dr. Torsten Putze, Leiter der Qualitätssicherung, überzeugen. Seit wenigen Tagen hat Marco Kormann einen Anstellungsvertrag als Messtechniker im Porschewerk Leipzig und ist damit rundum glücklich.

Auch Ludger Peschkes freute sich über einen gelungenen Abend und bedankte sich beim Schirmherr und allen Mitwirkenden.

 

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Der BV BFW ist der bundesweite Zusammenschluss von 28 Berufsförderungswerken. Ihr Auftrag im Sinne des Sozialgesetzbuch IX ist es, Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen die volle Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Als Kompetenznetzwerk mit ca. 100 Standorten und aktuell etwa 12.000 Plätzen bündelt der Bundesverband Know-how und langjährige Erfahrung in Prävention, Beratung, Diagnostik, Qualifizierung und Integration, um Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zurück in das Erwerbsleben zu bringen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Zusammenarbeit und im Erfahrungsaustausch mit den Mitgliedern des Verbandes und den Trägern der Rehabilitation sowie mit Vertretern aus Politik, Institutionen und Verbänden.

 

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