DVSG e. V.

 

Fortbildungsseminar: Soziale Arbeit in der medizinischen Rehabilitation – Basiswissen und Reha-Update

30. Januar 2015 10:30bis31. Januar 2015 13:00

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Die Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen (DVSG) bietet am 30. und 31. Januar 2015 in Berlin das Fortbildungsseminar: Soziale Arbeit in der medizinischen Rehabilitation – Basiswissen und Reha-Update an.

Um den fachlichen Anforderungen der Beratung unter wechselnden Rahmenbedingungen gewachsen zu sein, werden im Basisseminar grundlegende Kenntnisse des Rehabilitationsrechts vermittelt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten in kompakter Form einen Überblick der sozialrechtlichen-und methodischen Grundlagen.

Einen Schwerpunkt am ersten Tag bilden die aktuellen Änderungen:

  • Klassifikation Therapeutischer Leistungen, KTL 2015
  • neues Rentenpaket

Am zweiten Tag stehen rechtliche Aspekte bei der Beratung von erkrankten Arbeitnehmern/Arbeitsuchenden  im Vordergrund. Der hohe Anwendungsbezug des Seminars wird in Kleingruppen durch praktische Übungen erreicht, die sich an konkreten Fragestellungen des beruflichen Alltags der Teilnehmerinnen und Teilnehmer orientieren.

Das Basisseminar der DVSG wendet sich an neue Kolleginnen und Kollegen, die sich auf ihre Arbeit in der medizinischen Rehabilitation vorbereiten möchten. Ebenso an erfahrene Praktiker, die ihren Wissensbestand überprüfen, ihr spezifisches Rehawissen erweitern möchten oder neue Impulse durch den kollegialen Austausch wünschen.

Weitere Informationen:

DVSG-Bundesgeschäftsstelle
Haus der Gesundheitsberufe
Alt-Moabit 91
10559 Berlin
T (030) 39 40 64 540
fortbildung@dvsg.org

Die Anmeldung erfolgt im Onlineverfahren auf der DVSG-Homepage unter:

 

www.dvsg.org (DVSG-Fortbildungen)

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DVSG-Rehabilitationsfachtagung 2015

5. Dezember 2014
0:30bis17:00
5. Februar 2015

Die DVSG veranstaltete in Kooperation mit der Deutschen Rentenversicherung Westfalen und der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation (DEGEMED) am 5. Februar 2015 in Münster die Fachtagung Rehabilitation 2015 zum Schwerpunktthema „Kooperation und Vernetzung im Rehaprozess: Strategien und Konzepte“.

Kooperation und Vernetzung sind neben guter Therapie und Beratung die Basis für eine nachhaltige, gelingende Rehabilitation. Die Umsetzung in die reale Rehabilitationspraxis gestaltet sich erfahrungsgemäß nicht so leicht. Sie ist geprägt von zahlreichen Hürden und Barrieren innerhalb der Institutionen, zwischen den Professionen und in den Verwaltungsabläufen. Rehabilitanden beklagen insbesondere im ambulanten Sektor einen fehlenden Ansprechpartner, der im Behandlungs- und Rehabilitationsverlauf als Koordinator fungiert und sie bei Problemen unterstützt.

Im Rahmen der Fachtagung Rehabilitation 2015 der DVSG wird dieses Thema aufgegriffen und unter verschiedenen Blickwinkeln aus Theorie und Praxis diskutiert. Den Fokus bilden dabei die Themenschwerpunkte der beruflichen Integration und die indikationsspezifischen Konzepte der Onkologie sowie der psychischen Erkrankungen.

Weitere Informationen:

DVSG  e.V.
Bundesgeschäftsstelle
Haus der Gesundheitsberufe
Alt-Moabit 91
10559 Berlin
Telefon: 030 394064540
Telefax: 030 394064545
E-Mail: info@dvsg.org

Programm und Online-Anmeldung unter www.dvsg.org (Veranstaltungen – DVSG-Fachtagungen Rehabilitation)

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Grundlagenseminar II: Soziale Arbeit in der medizinischen Rehabilitation

  

Soziale Arbeit in der medizinischen Rehabilitation
– Grundlagenseminar II –
28.02. bis 01.03.2014
DVSG Bundesgeschäftsstelle,  AltMoabit 91, 10559 Berlin

 

Sozialarbeit im Gesundheitswesen

2014 wird das Grundlagenseminar II für Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter aus der stationären und ambulanten medizinischen Rehabilitation in neuer Form angeboten.

Um den fachlichen Anforderungen der Beratung unter wechselnden Rahmenbedingungen gewachsen zu sein, werden im ersten Teil folgende Themen im Vordergrund stehen:

 •  Klassifikation Therapeutischer Leistungen, KTL

•  Therapiestandards, ETM

•  Datenschutz in der med. Rehabilitation

 Im zweiten Teil werden wir in kompakter Form einen Überblick der sozialrechtlichen-und methodischen Grundlagen geben.

 Der hohe Anwendungsbezug des Seminars wird durch konzentrierten Input und Wissensvermittlung sowie durch praktische Übungen, die sich an kon- kreten Fragestellungen des beruflichen Alltags der Teilnehmer orientieren, erreicht.

Die Veränderung der Tätigkeitsfelder und die damit verbundene Neuverteilung der Aufgaben im Ge- sundheitswesen führen zu einem wachsenden Konkurrenzdruck zwischen den verschiedenen Akteuren und Berufsgruppen. Bei entsprechender Professionalisierung der Sozialen Arbeit ist das multiprofessionelle Team eine Chance für den Behandlungsprozess. Hierzu muss die Soziale Arbeit ihre Kernkompetenzen nicht nur kennen, sondern diese sowie deren gesellschaftlichen und ökonomischen Nutzen auch beschreiben können.

 Das Grundlagenseminar der DVSG wendet sich an neue Kolleginnen und Kollegen, die sich auf ihre Arbeit in der medizinischen Rehabilitation vorberei- ten möchten, ebenso an erfahrene Praktiker, die ihren Wissensbestand überprüfen oder neue Im- pulse durch den kollegialen Austausch wünschen.

 

Anmeldung

Weitere Informationen erhalten Sie über die DVSG-Bundesgeschäftsstelle telefonisch unter (030) 39 40 64 540 oder per E-Mail:  info@dvsg.org

 Die Anmeldung erfolgt im
Onlineverfahren auf der DVSG-Homepage unter:

 http://dvsg.org/hauptnavigation- links/veranstaltungen/dvsg- fortbildungsseminare/soziale-arbeit-in-der- medizinischen-rehabilitation- grundlagenseminar-2/

 Nachgehend erhalten Sie eine Anmeldebestätigung und eine Rechnung durch die Bundesgeschäftsstelle der DVSG.

 Anmeldeschluss: 07.02.2014

Im Falle eines Rücktritts innerhalb der letzten 14 Tage vor Seminarbeginn wird eine Ausfallgebühr in Höhe von 50% der Seminargebühr erhoben.

 Veranstaltungsort:

 DVSG e.V. – Bundesgeschäftsstelle
Haus der Gesundheitsberufe
AltMoabit 91
10559 Berlin

Anreisebeschreibung unter: http://dvsg.org/fileadmin/dateien/01Die_DVSG/ Wegbeschreibung.pdf

 Seminargebühr inkl. Tagungsverpflegung

 240,– € (DVSG-Mitglieder)
330,– € (Nichtmitglieder)

Teilnahmevoraussetzung:

Abgeschlossenes Studium der Sozialen Arbeit (Sozialarbeit/Sozialpädagogik, Diplom, B.A.; M.A.) 

Veranstalter

Die Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen e.V. (DVSG) ist ein sektorenübergreifender Fachverband, der dazu beiträgt, die Soziale Arbeit in den verschiedenen Arbeitsfeldern des Gesundheitswesens zu stärken und weiter zu entwickeln.

Weitere Informationen zum Fachverband finden Sie auch im Internet www.dvsg.org

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Soziale Arbeit und Rehabilitationsforschung

Die Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen (DVSG) lädt am 10. März 2014 um 18:20 Uhr alle Interessenten anlässlich des Rehabilitations-Wissenschaftlichen Kolloquiums in Karlsruhe zur öffentlichen Sitzung der Fachgruppe Rehabilitation und Teilhabe ein.

Impulsreferat:

Prof. Dr. phil. Stephan Dettmers M.A., Dipl. Sozialarbeiter, Fachhochschule Kiel

■    Sozialarbeitsforschung konkret: Aspekte sozialer Teilhabe.

Anhand qualitativer Analysen von sozialen Netzwerken können sozialarbeitsrelevante Daten zur Förderung sozialer Teilhabe bei chronisch kranken Menschen gewonnen werden.

Referate aus der Forschung der Sozialen Arbeit in der medizinischen Rehabilitation:

 

Astrid Orban, B.A. Soziale Arbeit, Klinik Höhenried, Bernried

■    Studie: „Zielorientierte individuelle Nachsorge (ZINA)“

Entwicklung und Evaluation eines auf den Nachsorgebedarf abgestimmten differenziellen Nachsorgekonzeptes für die psychosomatische Rehabilitation

Studien-Konzeption und erste Erfahrungen

 

Veit Becker, Dipl. Sozialpädagoge, Erziehungswissenschaftler M.A., Eifelklinik, Manderscheid

■    Studie: „Begleitende Sozialberatung während der stufenweisen Wiedereingliederung – Evaluation eines Nachsorgeangebotes“

Studien-Konzeption und Erfahrungen mit den Studienteilnehmern

Claudia Schulz-Behrendt, Dipl. Sozialpädagogin/-arbeiterin, Klinische Sozialarbeiterin M.A., Universität Potsdam

■    Studie: „Förderung sozialer Kompetenzen bei Rehabilitanden in besonderen beruflichen Problemlagen“

Erste Eindrücke und Erfahrungen

Interessenten, die an der öffentlichen Sitzung teilnehmen möchten bitten wir, sich bei der DVSG-Bundesgeschäftsstelle anzumelden (info@dvsg.org).

Informationen und Anmeldung zum Rehawissenschaftlichen Kolloquium unter

www.reha-kolloquium.de

DVSG-Ansprechpartnerin für Fragen:

Julia Beusing-Markmann,
DVSG-Vorstand, Fachgruppe Rehabilitation und Teilhabe

Tel.: 0251/ 39 48 53 83

E-Mail: julia.beusing-markmann@dvsg.org

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Netzwerke stärken – Kooperationen leben: DVSG-Bundeskongress „Soziale Arbeit im Gesundheitswesen“ 2013 in Münster

Pressemitteilung, 03.07.2013

Berlin. (dvsg/mb) Die Deutsche Vereinigung für Sozialarbeit im
Gesundheitswesen (DVSG) lädt am 10. und 11. Oktober 2013 zum
DVSG-Bundeskongress Sozialarbeit im Gesundheitswesen 2011 – „Netzwerke
stärken – Kooperationen leben“ nach Münster/Westfalen ein.

Immer wieder wird im Gesundheitswesen die fehlende sektorenübergreifende
Versorgung im Gesundheitswesen beklagt und eine Vernetzung der Bereiche
und Beteiligten gefordert. Brüche in der Versorgung aufgrund der
sektoralen Leistungserbringung müssen vermieden, Schnittstellen im
Leistungssystem überbrückt und die Leistungen des Gesundheits- und
Sozialsystems gebündelt werden. Dazu ist es notwendig, Netzwerkstrukturen
aufzubauen und zu pflegen sowie die Kooperation aller Beteiligten zu
organisieren.

„Die demografischen und gesellschaftlichen Entwicklungen mit der Zunahme
von älteren Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen, einer
verstärkten Singularisierung und die nachgewiesenermaßen höheren Risiken
von Menschen in prekären Lebenslagen sowie die Veränderung des
Krankheitsspektrums hin zu chronischen Erkrankungen und
Zivilisationskrankheiten erfordern die interdisziplinäre Zusammenarbeit
aller Berufsgruppen aus den unterschiedlichen Leistungsbereichen des
Sozial- und Gesundheitssystems. Insbesondere der durch diese veränderten
gesellschaftlichen Bedingungen resultierenden Fehlnutzung des
medizinischen Leistungssystems muss durch mehr sektorenübergreifende
Kooperation, Koordination und Vernetzung aller Berufsgruppen,
Leistungsträger und Leistungserbringer begegnet werden“, betonte der 1.
Vorsitzende der Deutschen Vereinigung für Soziale Arbeit im
Gesundheitswesen, Ulrich Kurlemann.

Was sind Anforderungen für eine gelingende Zusammenarbeit? Wo funktioniert
Kooperation nicht? Was sind die Hemmnisse und Widerstände? Was sind gute
Lösungsansätze und Strukturen für Kooperation? Das sind einige Fragen, die
beim diesjährigen Bundeskongress zur Diskussion gestellt werden sollen.

Der DVSG-Bundeskongress ist die bundesweit größte Tagung zum Themenkomplex
der psychosozialen Versorgung im Gesundheitswesen und bietet Fachleuten
aus Praxis, Forschung und Lehre sowie allen im Gesundheitswesen
Beteiligten eine fachliche Diskussions- und Fortbildungsplattform. Die
Plenarveranstaltungen und Foren haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmern
die Möglichkeit, aktuelle Themen und grundsätzliche Fragestellungen der
Sozialen Arbeit im Gesundheitswesen zu diskutieren, sich fortzubilden und
an Lösungsansätzen für eine qualitative Weiterentwicklung der Sozialen
Arbeit im Gesundheitswesen mitzuwirken.

Den Eröffnungsvortrag zum Thema „Interprofessionelle Kooperation in der der
Gesundheitsversorgung – Wie ist die Soziale Arbeit aufgestellt“ wird Prof.
Dr. Karlheinz Ortmann, Stellvertretender Leiter des Instituts für Soziale
Gesundheit der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin halten. In
der anschließenden Podiumsdiskussion liegt ein besonderen Augenmerk sowohl
auf notwendige Kooperationen zwischen stationären und ambulante
Versorgungsstrukturen als auch die bessere Verzahnung von Leistungen des
Gesundheits- und des Sozialwesens legen. Eine zentrale Rolle spielt dabei
die Kooperation zwischen den verschiedenen Berufsgruppen innerhalb der
Sektoren und über Sektorengrenzen hinweg.

In einem Plenumsvortrag wird Prof. Dr. Gerhard Igl vom Institut für
Sozialrecht und Sozialpolitik in Europa der
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel die Gesundheitssozialarbeit als
Gesundheitsberuf betrachten und juristische Perspektiven zur besseren
Verankerung der Sozialen Arbeit im Gesundheitswesen aufzeigen. In einem
berufspolitischen Plenum werden die Forderungen des Deutschen
Berufsverbandes für Soziale Arbeit (DBSH) zur Sicherstellung und
Weiterentwicklung der Fachlichkeit Sozialer Arbeit zur Diskussion
gestellt.

In insgesamt 15 fachspezifischen Foren werden vertiefend Themen aus den
unterschiedlichen Arbeitsfeldern sowie Querschnittsthemen der Sozialen
Arbeit im Gesundheitswesen behandelt. An den beiden Kongresstagen finden
unter anderem folgende Foren statt:

Aus den Augen – aus dem Sinn?
Warum gute Überleitung nicht an der Pforte endetKinderschutz – Vernetzung
von Gesundheitswesen und JugendhilfeWir müssen leider draußen bleiben!?
Sozial selektive Nutzung ambulanter BeratungsangeboteIm Fokus Sozialer
Arbeit: die Versorgung Schwerstkranker und Sterbender Soziale Arbeit in
der Onkologie: Psychosoziale Belastungen und Langzeitfolgen bei
KrebserkrankungenEs braucht ein ganzes Dorf – Altern und
gesundheitsbezogene soziale Arbeit im kommunalen KontextIst die Zukunft
„online“? – Neue Medien als Potenziale für die Soziale
ArbeitRehabilitation in der älter werdenden Gesellschaft – Anforderungen
an die Rehabilitation der Zukunft Neue Herausforderungen – neue Antworten
in der Suchtarbeit?

Zum Abschluss des Kongresses wird Prof. Dr. Hugo Mennemann von der
Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen Münster einen Ausblick auf den
Bundeskongress 2015 geben und den Beitrag der Sozialen Arbeit angesichts
gesundheitspolitischer Herausforderungen analysieren.

Begleitet wird der Kongress von einer Fachausstellung, bei der sich
Kooperationspartner der DVSG sowie weitere Organisationen, Verbände,
Unternehmen aus dem Gesundheitswesen präsentieren

Das Kongressprogramm kann bei der DVSG-Bundesgeschäftsstelle, Tel: 030/39
40 64 54-0, E-Mail: info@dvsg.org (Link: info@dvsg.org ),
angefordert werden. Ausführliche Informationen auch im Internet unter
www.dvsg-bundeskongress.de (Link:
http://www.dvsg-bundeskongress.de/ ).

Pressekontakt:

Ingo Müller-Baron
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen e.V. (DVSG)
Telefon: 06771- 599124 oder 0178-8012148
E-Mail: ingo.mueller-baron@dvsg.org (Link:
ingo.mueller-baron@dvsg.org )

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Zukunftsfähige Rehabilitation: Beratung und Vernetzung der Angebote sind zentrale Elemente

Pressemitteilung, 08.02.2013

(Leipzig)  Wie geht es weiter mit der Rehabilitation? Welchen Anforderungen muss sie gerecht werden und wie sollte sie dafür ausgerichtet sein? Diese und ähnliche Fragen standen im Mittelpunkt der gemeinsamen Reha-Fachtagung der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland, der Deutschen Gesellschaft für medizinische Rehabilitation (DEGEMED) und der Deutschen Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen (DVSG) am 7. Februar 2013 in Leipzig. Anliegen der Veranstaltung war es, sich über die Perspektiven für eine zukunftsfähige Rehabilitation auszutauschen.

Behinderte und chronisch kranke Menschen erhalten umfassende Leistungen, um ihnen eine selbst bestimmte Teilhabe am Leben zu ermöglichen und vor allem auch zu ihrer Integration in das Erwerbsleben beizutragen. Das deutsche Rehabilitationssystem gilt international als vorbildlich, steht aber vor einer Reihe von Herausforderungen, die seine Weiterentwicklung erforderlich machen. „Die demografische Entwicklung und Veränderungen in der Berufswelt führen zu neuen Herausforderungen in der Rehabilitation.

Notwendig sind geeignete Konzepte der Prävention, der Berufs- und Betriebsorientierung sowie der Kooperation, um individualisiert und flexibel passgenaue Integrationslösungen zu erarbeiten“, betonte die stellvertretende Geschäftsführerin der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland, Dr. Ina Ueberschär.

Rehabilitationsträger und Anbieter von Rehabilitationsleistungen, wie beispielsweise Rehabilitationskliniken, müssen deshalb auf veränderte Lebenslagen mit flexibleren und besser verzahnten Maßnahmen reagieren. Zum einen erfordern die insgesamt gestiegene Lebenserwartung sowie die politisch gewollte längere Lebensarbeitszeit eine zielorientierte und rechtzeitige Vernetzung aller Leistungen. Zum anderen bedeutet die Zunahme chronischer Erkrankungen und die Veränderung des Krankheitsspektrums (z.B. Zivilisationskrankheiten, Anstieg von psychischen und psychosomatischen Erkrankungen), dass künftig eine stärkere Verschiebung von kurativen zu rehabilitative Leistungen erfolgen wird. Die von solchen Erkrankungen betroffenen Menschen brauchen Hilfen, um trotz dauerhafter gesundheitlicher Beeinträchtigungen das Alltagsleben zu bewältigen, einer beruflichen Tätigkeit nachgehen und Lebensqualität bewahren zu können.

Als einen Baustein, um eine nachhaltige Eingliederung kranker und behinderter Menschen in ihr Lebensumfeld und eine berufliche Tätigkeit sicherzustellen, werden umfassende Beratungs- und Vernetzungsleistungen durch Sozialarbeiter und Sozialpädagogen angesehen. Deshalb wurden während der Fachtagung in verschiedenen Arbeitsgruppen die Bedarfe, das Leistungsangebot, die Prozesse sowie die Strukturen der rehabilitativen Versorgung reflektiert und verschiedene Lösungsansätze diskutiert. Dabei wurde deutlich, dass eine noch stärkere Vernetzung der medizinischen Rehabilitation mit Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben notwendig ist.

Damit das gelingt, muss die Kooperation zwischen Sozialer Arbeit in der Rehabilitation und den Leistungsträgern weiter verbessert werden. Vorgeschlagen wurde – dort, wo dies noch nicht erfolgt – die regelmäßige Beratung eines Rehafachberaters in der Reha-Klinik. So können Problemlagen und weitere Vorgehensweisen auf direktem Weg erörtert und eine Vernetzungsstruktur geschaffen werden, die es ermöglicht, zeitnah individuelle Lösungen für die berufliche Integration zu erarbeiten. Damit wäre zudem eine Voraussetzung für eine schnelle und sachgerechte Entscheidung der Rentenversicherungsträger geschaffen.

Geboten sind aber auch eine stärkere Vernetzung mit Arbeitgebern und der weitere Ausbau betriebsbezogener Beratungsangebote durch die gesetzliche Rentenversicherung. Die Leistungsangebote der Rehabilitation sollten aktiv in das betriebliche Eingliederungsmanagement integriert werden. Notwendig ist darüber hinaus eine bessere Vernetzung mit Werks- und Betriebsärzten, um individuelle Rehabilitationsbedarfe zeitnah zu erkennen bzw. die Rückkehr an den Arbeitsplatz optimal vorzubereiten.

Gut erprobt ist inzwischen das Konzept der medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation (MBOR) durch die Deutsche Rentenversicherung. Dabei kommt der Sozialen Arbeit eine zentrale Rolle zu. Im Rahmen der sozialen Diagnostik wird eine individuelle und detaillierte Berufs- und Sozialanamnese erstellt, die eine wichtige Grundlage für den Rehabilitationsplan ist. Hervorgehoben wurde Beratung als ein individueller Beratungs- und Unterstützungsprozess, der in der beruflich-orientierten medizinischen Rehabilitation die soziale und berufliche Teilhabe federführend unterstützt und den Prozess steuert.

Die Bedeutung der Sozialen Arbeit in der medizinischen Rehabilitation hat in den letzten Jahren weiter zugenommen. Daher erging an die Träger der gesetzlichen Rentenversicherung die dringende Forderung, für eine entsprechende Umsetzung der Strukturvorgaben Sorge zu tragen, um in den belegten Rehabilitationseinrichtungen gerade im Bereich der psychosozialen Versorgung die Behandlungsqualität zu sichern. „Die Kompetenzen der Sozialen Arbeit können und sollten gezielt genutzt werden, um die Leistungsangebote zu verbessern. Diese sind derzeit allerdings noch nicht systematisch konzeptionell entwickelt. Zudem fehlt es an einer auf die Leistungen der Sozialen Arbeit fokussierten wissenschaftlichen Aufarbeitung, auch im Sinne einer Evidenzbasierung. Hierzu müssen entsprechende Mittel aus den Rehabilitationsforschungsprogrammen bereitgestellt werden“, so das Resümee von Norbert Gödecker-Geenen vom Fachbereich Rehabilitation und Teilhabe der DVSG.

Fazit der Reha-Fachtagung: Auch in Zukunft ist Rehabilitation notwendig und wichtig. Ihre Bedeutung wird sogar zunehmen. Um den Anforderungen vor allem der demografischen Entwicklung sowie der Entwicklung in der Berufswelt gerecht zu werden, müssen individualisierte, passgenaue und flexible Leistungen angeboten und diese optimaler verzahnt werden. Zudem ist eine bessere Vernetzung aller an der Rehabilitation Beteiligter unabdingbar.

Pressekontakt:

Ingo Müller-Baron

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen e.V. (DVSG)

Telefon: 06771- 599124 oder 0178-8012148

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DVSG-Fachtagung Rehabilitation 2013 in Leipzig

Die DVSG führt in Kooperation mit der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland und der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation (DEGEMED) am 7. Februar 2013 in Leipzig die Fachtagung „Rehabilitation 2013: Perspektiven und eine neue Ausrichtung für eine zukunftsfähige Rehabilitation“ durch. Die Tagung im  Berufsförderungswerk Leipzig richtet sich an Sozialarbeiter und Rehafachberater im Gesundheitswesen.

Die demografische Entwicklung und Veränderungen in der Berufswelt führen zu neuen Herausforderungen in der Rehabilitation. Notwendig sind geeignete Konzepte der Prävention, der Berufs- und Betriebsorientierung und der Kooperation, um individualisiert und flexibel passgenaue Integrationslösungen zu erarbeiten.
Soziale Arbeit in der Rehabilitation hat sich zu einem bedeutsamen Handlungsfeld entwickelt. Sie nimmt in diesem Bereich umfassende Beratungs- und Vernetzungsleistungen wahr und sorgt so für eine nachhaltige Eingliederung kranker Menschen in ihr Lebensumfeld und ihre berufl iche Tätigkeit.

Die DVSG-Rehafachtagung 2013 will
> informieren
> Fachleute zu Wort kommen lassen
> zur Diskussion anregen
> Praxiserfahrungen bündeln
> Ideen entwickeln
> Raum für Dialog bieten

Die Anmeldung erfolgt nur im Onlineverfahren
auf der Homepage der DVSG:
www.dvsg.org

Infos und Programm über folgenden Link: http://dvsg.org/hauptnavigation-links/veranstaltungen/dvsg-fachtagungen-rehabilitation/

Veranstalter
Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im
Gesundheitswesen e.V.
Bundesgeschäftsstelle
Haus der Gesundheitsberufe
Alt-Moabit 91
10559 Berlin
Telefon: 030 394064540

Tagungsort:
Berufsförderungswerk Leipzig
Georg-Schumann-Straße 148
04159 Leipzig

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Rehabilitationsmaßnahmen für an Krebs erkrankte Rentner sollen neu geregelt werden

Pressemitteilung                                                                                                        16.10.2012

Zuständigkeit der Rentenversicherungsträger sollte erhalten bleiben

Berlin (dvsg) Die Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen e.V. (DVSG) wendet sich gegen Pläne, die Zuständigkeit für onkologische Rehabilitationsmaßnahmen bei Rentnern neu zu regeln. Für die medizinische Rehabilitation von an Krebs erkrankten Rentnerinnen und Rentnerin gibt es derzeit eine gleichrangige gesetzliche Zuständigkeit der Krankenkassen und der Rentenversicherungsträger. In ca. 90 % der Fälle werden die onkologischen Rehabilitationsmaßnahmen für Rentnerinnen und Rentner derzeit allerdings von der Deutschen Rentenversicherung getragen. In der Sitzung der 89. Arbeits- und Sozialministerkonferenz 2012 soll der Vorschlag unterbreitet werden, diese Zuständigkeit künftig nur noch den Krankenkassen zu übertragen. Dadurch kommt es aus Sicht des Fachverbandes zur Verschlechterung der Versorgungsqualität und der Zugangsmöglichkeiten zur onkologischen Rehabilitation für diese Patientengruppe.

Aus Erfahrungen der Sozialdienste in Krankenhäusern erfolgt der größte Teil der onkologischen Rehabilitation bei Rentnern, trotz gleichrangiger Zuständigkeit der Kranken- und Rentenversicherung (§ 40 SGB V, § 31 SGB VI), über die Deutsche Rentenversicherung. Das garantiert den betroffenen Menschen einen unmittelbaren Übergang aus der medizinischen Akutbehandlung in spezielle Rehabilitationskliniken. Bei der Deutschen Rentenversicherung Bund gibt es die sogenannte Anschlussheilbehandlung (AHB), ein Verfahren, das von den Sozialdiensten der Akutkrankenhäuser eingeleitet wird. Insgesamt garantiert die Zuständigkeit der Rentenversicherung – trotz teilweise unterschiedlicher Verfahren auf der Ebene der Länder und des Bundes – einen weitgehend einheitlichen Zugang zur onkologischen Rehabilitation, der für die Betroffenen, die einleitenden Sozialdienste und entscheidenden Verwaltungsstellen der Rentenversicherung mit einem vertretbaren bürokratischen Aufwand verbunden ist.

In den wenigen Fällen, in denen die Krankenversicherung allein zuständig ist (etwa aufgrund fehlender Versicherungsansprüche gegen die Rentenversicherung), ist das Verfahren komplizierter und der Zugang zu den notwendigen Rehabilitationsleistungen für die betroffenen Patienten schwieriger. Bei einem Wechsel der Zuständigkeit werden ein bewährtes Antrags- und Genehmigungsverfahren und eingespielte Abläufe völlig verändert. Damit werden gut funktionierende Strukturen zum Nachteil der Versicherten zerschlagen. Statt erfreulich unbürokratischen Zuweisungswegen gäbe es dann eine Vielzahl verschiedener Kostenträger mit sehr unterschiedlicher Bewilligungspraxis. Die Erfahrungen aus anderen Indikationsbereichen zeigen, dass die Krankenkassen in einer Vielzahl von Fällen medizinische Rehabilitationsmaßnahmen ablehnen und stattdessen auf kostengünstigere ambulante kurative Maßnahmen verweisen. Diese berücksichtigen aber häufig nicht in ausreichendem Maß die spezifischen Bedarfe und die Belastungen onkologischer Patienten. Daneben lassen Erfahrungen mit nicht-onkologischen Diagnosen bei der Einleitung von Rehabilitationsverfahren durch die Krankenversicherung befürchten, dass das Wunsch- und Wahlrecht nach § 9 SGB IX aus ökonomischen Gründen noch weiter ausgehöhlt und unterlaufen wird.

Bei Krebserkrankungen spielen soziale, emotionale und psychische Belastungen eine besondere Rolle. In einer höchst belasteten Lebenssituation müssen die Betroffenen neue Lebensperspektiven entwickeln und sich neu orientieren. Die bisherige Praxis der Rentenversicherungsträger sowohl bei der Bearbeitung der Verfahren als auch durch die Qualität der durchgeführten Rehabilitationsmaßnahmen wird dieser besonderen Situation gerecht. Bei einem Wechsel der Trägerschaft ist insgesamt ein erheblicher Qualitätsverlust zu befürchten, da das durch die Rentenversicherung garantierte Niveau der Qualitätssicherung in der onkologischen Rehabilitation und die Umsetzung fundierter Therapiekonzepte so in der Krankenversicherung nicht besteht und folglich für Rentnerinnen und Rentner nicht mehr sichergestellt werden kann.

Die vorgeschlagene Neuregelung führt also grundsätzlich zu einer Verschlechterung der Versorgungsqualität und der Zugangsmöglichkeiten zur onkologischen Rehabilitation für Rentnerinnen und Rentner. Ohne Not wird ein standardisiertes, gesetzlich geregeltes Verfahren aufgegeben, das sich bewährt hat und zur reibungslosen sektorenübergreifenden Versorgung führt, wie dies vielfach politisch und gesundheitswissenschaftlich gefordert wird. Dagegen soll ein kompliziertere Verfahren eingeführt werden, das Entscheidungen je nach ökonomischer Situation und inhaltlicher Interessenlage der jeweiligen Kasse ermöglicht. Die zu erwartende stärkere Tendenz kostengünstigere Maßnahmen vorzuziehen würde einen Rückschritt in der onkologischen Versorgung einleiten. Auch bei der Orientierung am Gebot der Wirtschaftlichkeit gibt es keinen vernünftigen Grund, der eine Änderung der Zuständigkeit erfordert. Es würde sich lediglich um eine Verschiebung der Kosten von einem Träger zum anderen handeln, die weder bei dem einen, noch bei dem anderen Träger signifikante Veränderungen der Ausgaben bzw. Einsparungen bedeuten.

Eine Stellungnahme der DVSG an die ASMK 2012 finden Sie unter folgendem Link: http://dvsg.org/hauptnavigation-links/aktuelles/stellungnahmenpositionen/

Pressekontakt:

Ingo Müller-Baron

DVSG e.V.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

T +49 (0) 67 71 – 59 91 24 oder 01 78 – 80 12 148

ingo.mueller-baron@dvsg.org

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Fortbildungsseminar „Soziale Arbeit und Ergotherapie in der medizinischen Rehabilitation am 3./4. Februar 2012

Die DVSG bietet in Kooperation mit dem Deutschen Verband der Ergotherapeuten (DVE) am 3. und 4. Februar 2012 im Parkhotel Kolpinghaus in Fulda das Fortbildungsseminar „Soziale Arbeit und Ergotherapie in der medizinischen Rehabilitation“ an. Beide Fachverbände möchten mit dieser gemeinsamen Fortbildung die Entwicklung und Festigung eines transdiziplinären Rehateams unterstützen. Themenschwerpunkte des Seminars sind die Reha-Therapiestandards der Deutschen Rentenversicherung, der Katalog therapeutischer Leistungen (KTL) sowie die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF). Anhand von Praxisbeispielen wird erläutert wie die Anforderungen und Konzept durch beide Berufsgruppen umgesetzt werden.

Die Seminargebühren betragen für Mitglieder beider Verbände 220 Euro, Nichtmitglieder zahlen 290 Euro. Hinzu kommen die Kosten für Übernachtung mit Frühstück in Höhe von 50 Euro. Anmeldeschluss ist der 16. Januar 2012.

Informationen und Anmeldung bei der

DVSG-Bundesgeschäftsstelle,
Haus der Gesundheitsberufe,
Salzufer 6, 10587 Berlin,
Tel.: 0 30 – 39 40 64 540, Fax: 0 30 – 39 40 64 545,
E-Mail: info@dvsg.org.

Programm und Online-Anmeldung unter www.dvsg.org (Veranstaltungen – DVSG-Fortbildungsseminare).

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Ressourcen nutzen – Potentiale entfalten: Bundeskongress „Sozialarbeit im Gesundheitswesen“ 2011 in Münster

Pressemitteilung                                                                     20. Juni 2011

Ressourcen nutzen – Potentiale entfalten

Bundeskongress „Sozialarbeit im Gesundheitswesen“ 2011 in Münster

Berlin. (dvsg/mb) Die Deutsche Vereinigung für Sozialarbeit im Gesundheitswesen (DVSG) lädt am 13. und 14. Oktober 2011 zum DVSG-Bundeskongress Sozialarbeit im Gesundheitswesen 2011 – „Ressourcen nutzen – Potentiale entfalten“ in der Halle Münsterland in Münster/Westfalen ein. Das Gesundheitssystem sollte die Ressourcen der Sozialen Arbeit künftig systematisch und stärker zur Lösung grundsätzlicher Herausforderungen nutzen. Hierzu gehören beispielsweise die Kompetenzen der Sozialen Arbeit, ein professionelles, passgenaues und sektorenübergreifendes Versorgungsmanagement zu koordinieren. Der Bundeskongress wird unter anderem damit zusammenhängende Fragestellungen behandeln.

Soziale Arbeit hat die Aufgabe, gemeinsam mit den betroffenen Menschen, ihrem sozialen Umfeld und weiteren Berufsgruppen im Gesundheitswesen Ressourcen und Potentiale im Einzelfall zu erschließen sowie die Möglichkeiten des Sozial- und Gesundheitswesens für eine effektive und effiziente Leistungserbringung zu bündeln. „In den von der Regierungskoalition vorgelegten Eckpunkten zu einem Versorgungsgesetz wird die Verbesserung des Entlassungsmanagements als Ziel genannt. Genau dafür können die Kompetenzen der Sozialen Arbeit genutzt werden“, so der Vorstandsvorsitzende der DVSG, Ulrich Kurlemann.

Aus Sicht des Fachverbandes ist notwendig, dass sich Soziale Arbeit als Profession offensiver mit ihren Potentialen in sozial- und gesundheitspolitische Entwicklungen einbringt. Eine wesentliche Voraussetzung für die stärkere Verankerung sozialarbeiterischer und sozialpädagogischer Konzepte im Gesundheitswesen erfordert eine breitere wissenschaftliche Basis der Sozialen Arbeit. Verschiedene Foren beleuchten entsprechende Forschungsaktivitäten.

Der DVSG-Bundeskongress ist die bundesweit größte Tagung zum Themenkomplex der psychosozialen Versorgung im Gesundheitswesen und bietet Fachleuten aus Praxis, Forschung und Lehre sowie allen im Gesundheitswesen Beteiligten eine fachliche Diskussions- und Fortbildungsplattform. Die Plenarveranstaltungen und Foren haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, aktuelle Themen und grundsätzliche Fragestellungen der Sozialen Arbeit im Gesundheitswesen zu diskutieren, sich fortzubilden und an Lösungsansätzen für eine qualitative Weiterentwicklung der Sozialen Arbeit im Gesundheitswesen mitzuwirken.

In der Eröffnungsveranstaltung werden Prof. Dr. Doris Schaeffer von der Universität Bielefeld und Prof. Dr. Harald Ansen von der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg die Einführungsvorträge halten. Im Anschluss daran werden

  • Thomas Keck, Vorsitzender des Vorstandes der Geschäftsführung der Deutschen Rentenversicherung Westfalen
  • Sibylle Kraus, Vorstandsmitglied der DVSG
  • Prof. Dr. Norbert Roeder, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Münster
  • Prof. Dr. Doris Schaeffer, Universität Bielefeld, Fakultät für Gesundheitswissenschaften
  • Barbara Vieweg, Sprecherratsvorsitzende des Deutschen Behindertenrates

diskutieren, welche Defizite und Lösungsansätze insbesondere im Hinblick auf ein effektives und effizientes Schnittstellenmanagement im Gesundheitswesen bestehen, welche Maßnahmen für eine bedarfsgerechte Versorgungssteuerung notwendig sind und wie erfolgreiche Kooperationen gestaltet sein müssen?

In den Foren werden vertiefend Themen aus den Bereichen Psychiatrie, Onkologie, Geriatrie und Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen behandelt. Weitere Schwerpunktthemen bilden Konzepte der sektorenübergreifenden Versorgung, Forschung in der Sozialen Arbeit, neue Konzepte in der Rehabilitation wie beispielsweise das betriebliche Eingliederungsmanagement und die Entwicklungen rund um Pflegebedürftigkeit.

Begleitet wird der Kongress von einer Fachausstellung, in der sich insbesondere Leistungsträger und Leistungserbringer aus dem Gesundheitswesen und die Kooperationspartner der DVSG präsentieren werden.

Das Kongressprogramm kann bei der DVSG-Bundesgeschäftsstelle, Tel: 0 30 / 39 40 64 540, E-Mail: info@dvsg.org, angefordert werden. Ausführliche Informationen auch im Internet unter www.dvsg-bundeskongress.de.

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