DEGEMED

 

DEGEMED news Nr. 60 ist erschienen

Die aktuelle Ausgabe der DEGEMED News Nr. 59 steht ab sofort für Sie im Internet unter www.degemed.de zur Verfügung. Sie können sich direkt die PDF-Datei herunterladen.

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Die DEGEMED wünscht eine angenehme Lektüre.

Kontakt:
Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e. V. (DEGEMED)
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10623 Berlin
Tel.: 030 28 44 9 66
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Entwurf des Bundesteilhabegesetzes: Zugang zur medizinischen Rehabilitation für Menschen mit Behinderung muss verbessert werden

Die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e. V. (DEGEMED) begrüßt, dass die Bundesregierung ihr Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag umsetzt und in Kürze den Entwurf des Bundesteilhabegesetzes veröffentlichen wird.

„Wir als DEGEMED befürworten sehr, dass mit dem neuen Teilhabgesetz die Lebensbedingungen für Menschen mit Behinderungen in Deutschland verbessert werden sollen. Dafür müssen aber auch Zugangsbarrieren zur medizinischen Rehabilitation dringend abgebaut werden. Zudem brauchen wir ein offenes und diskriminierungsfreies Zulassungssystem für alle Rehabilitationseinrichtungen, “ so Christof Lawall, Geschäftsführer der DEGEMED.

Das Bundesteilhabgesetz wird eine umfassende Neuregelung des SGB IX vornehmen. Die DEGEMED schlägt vor, diese Möglichkeit zu nutzen, um die Ausgestaltung des Leistungsrechts im Sinne des Erhalts Reha-Strukturen in einem offenen Zulassungssystem rechtssicher zu regeln. Hierfür sollte eine Ergänzung des § 21 SGB IX vorgenommen werden, die den Marktzugang in einem offenen Zulassungssystem für alle Leistungsanbieter in der Rehabilitation offen, transparent und diskriminierungsfrei gestaltet.

Noch immer sind die praktischen Hürden für eine Inanspruchnahme einer medizinischen Rehabilitation in Deutschland sehr hoch. Ärzte sehen sich mit komplizierten Antragsverfahren, Patienten mit Ablehnungsbescheiden der Krankenkassen konfrontiert. Insbesondere Migranten und Menschen mit Beeinträchtigungen sind in diesem System benachteiligt. Das verhindert nicht nur eine bedarfsgerechte Versorgung, sondern erzeugt auch hohe Folgekosten für das Gesundheitssystem.

 

Die DEGEMED ist Spitzenverband der medizinischen Rehabilitation in Deutschland. Sie setzt sich seit ihrer Gründung 1997 als indikationsübergreifender Fachverband für die Interessen stationärer und ambulanter Leistungserbringer ein. Zu ihren Mitgliedern zählen private, frei-gemeinnützige und öffentlich betriebene Einrichtungen. Mit ihrem DIN-ISO-basierten QM-System und über 300 teilnehmenden Einrichtungen ist die DEGEMED im Reha-Bereich Marktführer beim internen Qualitätsmanagement.


 

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Katharina Ruppelt

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Kinder-Reha sichert Lebensläufe: DEGEMED unterstützt DRV-Projekt „Medizinisch-schulisch orientierte Rehabilitation“

Presseinformation

 

Berlin, 23.10.2015

Die Anzahl der Anträge auf eine Kinder- und Jugend-Reha ist seit Jahren rückläufig. Dabei sind die Zahlen alarmierend: Nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Baden-Württemberg sind 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen in der Bundesrepublik zwischen drei und 17 Jahren über­gewich­tig, rund 800.000 sind sogar fettleibig. Etwa ein bis zwei Jugendliche pro Schulklasse haben Asthma; 17 Prozent der Kinder und Jugendlichen zwischen 11 und 17 Jahren zeigen psychische Auf­fälligkeiten.

Die DRV sei alarmiert angesichts der sinkenden Antragszahlen, bekannte Hubert Seiter, Vorsitzender der Geschäftsführung der DRV Baden-Württemberg, bei der regionalen Jubiläumsveranstaltung 125 Jahre gesetzliche Rentenversicherung in Baden-Württemberg, die am 21. Oktober 2015 unter dem Titel „Kinder-Reha sichert Lebens­läufe“ in den Fachkliniken Wangen stattfand. Um mehr Kindern und Jugendlichen einen gesunden Start ins Berufs­leben zu ermöglichen, startet die DRV Baden-Württemberg das Pilotprojekt „Medizinisch-schulisch orientierte Rehabilitation“ (MSOR), bei dem die Schulen stärker eingebunden werden, informierte Seiter die rund 300 Gäste der Veranstaltung. In Abstimmung mit der Heimatschule und den Eltern sollen Wege in Ausbildung oder Studium abgestimmt und die Eignung in der Rehaklinik erprobt werden.

Die DEGEMED hat vor zwei Jahren das Bündnis Kinder- und Jugend-Reha mit ins Leben gerufen und unterstützt das Pilot­projekt der DRV. „Es gibt einen großen Bedarf an medizinischen Reha-Leistungen für Kinder und Jugendliche. Zahlreiche Fachkliniken halten bundesweit ein hochwertiges und vielseiti­ges Leistungsangebot bereit“, sagt DEGEMED-Geschäftsführer Christof Lawall. „Deshalb ist es wichtig, die Betroffenen und ihre Familien zu erreichen. Das Pilotprojekt MSOR kann dabei gute Dienste leisten.“

 

 

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„Mehr Initiativen wie die Bäder- und Reha-Tour!“

Radler treten bei Bäder- und Reha-Tour 2015 für Inklusion und Reha ein

Seit vier Tagen zeigen zahlreiche Radler mit und ohne Behinderung, was gemeinsam möglich ist. Sie meistern weite Entfernungen mit anspruchsvollen Streckenprofilen und unterstützen sich dabei gegenseitig. Die von Hubert Seiter (erster Direktor DRV Baden-Württemberg) und Thomas Keck (erster Direktor DRV Westfalen) initiierte Tour tritt damit öffentlich für Inklusion und Rehabilitation ein. Inzwischen engagieren sich auch Spitzensportler wie die ehemaligen Fußballnationalspieler Olaf Thon oder Gerald Asamoah, Politiker und Mitarbeiter aus Rehabilitationseinrichtungen für die Tour und fahren einige Kilometer mit. Die Tour sammelt außerdem Spenden für den Krebsverband Baden-Württemberg und den Verein herzkranke Kinder e.V.

„Die Reha-Tour zeigt eindrucksvoll, was Menschen trotz einer Behinderung leisten können, wenn sie nicht alleine gelassen werden. Sie ist damit auch ein Appell, alles zu unternehmen, um Menschen nach einem Unfall oder einer schweren oder chronischen Erkrankung auf die Beine zu helfen“, hebt DEGEMED-Geschäftsführer Christof Lawall hervor. Jeder könne bei der Tour mitmachen oder sie durch eine Spende unterstützen. Lawall fordert: „Wir brauchen mehr Initiativen wie die Bäder- und Reha-Tour. So können wir zeigen, wie gut medizinische Reha wirkt und welchen Stellenwert sie für die Betroffenen und die gesamte Gesellschaft hat.“ Jährlich profitieren in Deutschland mehr als eine Million Menschen von Leistungen zur medizinischen Rehabilitation in ambulanten oder stationären Reha-Einrichtungen. Die DEGEMED vertritt als Fachgesellschaft und Spitzenverband zahlreiche Einrichtungen in öffentlicher, frei-gemeinnütziger und privater Trägerschaft.

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DEGEMED spricht sich gegen die Ausschreibung von Reha-Leistungen aus

Berlin, 26.06.2015.  Die DEGEMED positioniert sich in ihrer aktuellen Stellungnahme zum Vergaberechtsmodernisierungsgesetz (VergModG) eindeutig gegen europaweite Ausschreibungen von Reha-Leistungen. Der Gesetzentwurf regelt die Vorschriften zur Vergabe durch öffentliche Auftraggeber im Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) neu und setzt damit mehrere EU-Richtlinien aus dem Jahr 2014 um.

„Zulassungssysteme im Bereich der Rehabilitation funktionieren im so genannten sozialrechtlichen Dreieck zwischen Reha-Träger, Leistungsanbieter und Leistungsberechtigten. Sie brauchen keine Ausschreibung“, so DEGEMED-Geschäftsführer Christof Lawall, „Das ergebe sich bereits aus den EU-Richtlinien selbst. Das müsse das neue Gesetz in seiner Begründung ebenfalls klarstellen.“

Nach Ansicht der DEGEMED bietet das aktuelle Gesetzgebungsverfahren außerdem eine gute Gelegenheit, die Position der Leistungserbringer im SGB IX deutlich zu stärken. Die DEGEMED schlägt dazu die Verankerung eines Zulassungsanspruchs für Leistungserbringer sowie Rahmenverträge im Verhältnis von Reha-Trägern und Leistungserbringern vor.

15-06-26 DEGEMED Stellungnahme VergModG

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Abschluss der Kampagne „Meine Reha – Mein Leben.“ – DEGEMED zieht positive Bilanz

Presseinformation

DEGEMED Abschluss Kampagne 1 Berlin, 15. April 2015 – Fast genau ein Jahr nach ihrem Start hat die DEGEMED in ihrer heutigen Mitgliederversammlung ihre Kampagne „Meine Reha – Mein Leben.“ abgeschlossen. Die Kampagne hat bis zu zwei Millionen Menschen in Print- und Onlinemedien erreicht, über 250 Reha-Kliniken und mehr als 15.000 Einzelpersonen haben die Kampagne und ihre Forderungen aktiv unterstützt. Zahlreiche Menschen informierten sich auf der Kampagnenhomepage und verfolgten die Aktionen in den sozialen Medien. Für den Vorstandsvorsitzenden der DEGEMED, Prof. Bernd Petri, ein voller Erfolg: „Es ist uns gelungen, die Rehabilitation und ihre Forderungen in die Öffentlichkeit zu tragen.“

Dieser Erfolg hänge auch mit der breiten Beteiligung der Reha-Branche zusammen. „Viele Kliniken haben die Kampagne mit phantasievollen Aktionen unterstützt. Ganz besonders beeindruckt sind wir aber von den vielen Statements einzelner Menschen, die uns erreicht haben.“ Gerade sie hätten es verdient, dass sich die DEGEMED weiter für sie einsetze und die Forderungen der Kampagne in die Politik trage, so Petri.

DEGEMED Abschluss Kampagne 2Seit April 2014 setzt sich die DEGEMED mit ihrer Kampagne für einen einfacheren Zugang in die Reha, ihre Erhaltung als einrichtungsgebundene Komplexleistung und ihre bedarfsgerechte Finanzierung ein. Reha-Einrichtungen und Patienten konnten die Kampagne mit Unterschriftenlisten, Postkarten oder Posts auf Facebook unterstützen.

Die DEGEMED kündigte die Übergabe der gesammelten Unterschriften an die Bunderegierung an. „Wir wollen einen neuen Dialog über den Stellenwert der Rehabilitation. Sie ist notwendiger Bestandteil unseres Sozialsystems. Ohne Reha wäre unsere Gesundheitsversorgung unvollständig und für Menschen mit Behinderungen faktisch wertlos“, resümiert Petri.

 

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BamR und DEGEMED: Prävention betriebsnah organisieren!

Symposium in Leipzig zeigt Möglichkeiten und Schwächen des neuen Präventionsgesetzes

Leipzig, Berlin, 20.03.2015. Wenige Tage vor der ersten Lesung des Präventionsgesetzes im Deutschen Bundestag stand die Prävention auch im Mittelpunkt des Symposiums „Betrieb – Prävention – Rehabilitation“ im Congress Centrum Leipzig. Mit diesem Symposium eröffneten der Bundesverband ambulanter medizinischer Rehabilitationszentren (BamR) und die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation (DEGEMED) die Messe therapie Leipzig 2015.

Die sächsische Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz Barbara Klepsch unterstrich in ihrem Grußwort die Herausforderungen und die Erwartungen der Landespolitik deutlich. Es sei nun bereits der vierte Anlauf für das Präventionsgesetz. Der aktuelle Entwurf sieht die Aufstockung der finanziellen Mittel der Krankenkassen für Prävention auf etwa 500 Mio. Euro pro Jahr vor. Diese sollen künftig auch stärker in betriebliche Gesundheitsförderung fließen.

Wie sich durch die Impulsbeiträge aus verschiedenen Blickwinkeln zeigte, bestehen bei der Ausgestaltung von Präventionsprogrammen in und mit Betrieben aber offenkundig noch erhebliche Hürden. Vor allem kleine und mittlere Betriebe wüssten nicht, wie es geht oder sie scheuen nach Aussage von Holger Kammann (Paracelsus Gesundheitszentrum Bad Gandersheim) und Dr. Jan Henkel (Top Life Gesundheitszentrum Berghaupten) den Aufwand. Zur Unterstützung kündigte Dr. Ina Ueberschär (DRV Mitteldeutschland, Leipzig) einen Arbeitgeberservice der Rentenversicherung an. Künftig sollen sich alle Arbeitgeber mit ihren Fragen an eine bundesweit einheitliche Telefonnummer wenden können, wenn sie Fragen zur Prävention oder Rehabilitation für Mitarbeiter haben.

Ob das neue Präventionsgesetz betriebliche Gesundheitsstrategien tatsächlich messbar unterstützen wird, ist nach Einschätzung der Veranstalter noch offen. Joscha Brunßen, Vorstandsvorsitzender des BamR, betont, „ein Gesetz alleine bringt noch keine größere Akzeptanz für das Thema der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) in den Betrieben. Hierfür ist wichtig, dass alle Akteure einbezogen werden und Transparenz über die Vorteile von BGF hergestellt wird.“ „Der aktuelle Entwurf für das Präventionsgesetz ist nur eine kleine Lösung, die tatsächlichen Präventionspotentiale werden nicht ausgenutzt“, bemängelt DEGEMED-Geschäftsführer Lawall den aktuellen Entwurf. Die DEGEMED und der BamR fordern daher vor allem die systematische Einbindung der sozialmedizinischen Kompetenz in Reha-Einrichtungen und Prävention mit den Methoden der Rehabilitation.

Bildunterzeile: Die Teilnehmer des Symposiums v.l. Christof Lawall (DEGEMED), Ulrike Steinecke (Moderation), Dr. Jan Henkel (TOP Life), Olaf Liebig (Bundesministerium für Gesundheit), Dr. Ina Ueberschär (DRV Mitteldeutschland), Holger Kammann (Paracelsus Gesundheitszentrum Bad Gandersheim), Dr. Guido. Engelhardt (BMW Group) und Joscha Brunßen (BamR).

Weitere Informationen:

BamR
Bundesverband ambulanter medizinischer Rehabilitationszentren e. V.
Kerstin Toussaint
Lortzingstraße 19
04105 Leipzig
Tel.: 0341 2466525
E-Mail: post@bamr.de
Internet: www.bamr.de

DEGEMED
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24. Reha-Kolloquium 2015 in Augsburg: Diskussionsforum der DEGEMED „Sozialdaten – Unerschöpfliche Informationsquelle?“

17. März 2015
14:00bis15:50

24. Reha-Kolloquium 2015 in Augsburg

Diskussionsforum der DEGEMED

„Sozialdaten – Unerschöpfliche Informationsquelle?“

Dienstag 17.03.2015, 14.00 – 15.50 Uhr

Schaezler-Saal

Moderation: Prof. Dr. Heinz Völler, Universität Potsdam; Klinik am See, Rüdersdorf

Christof Lawall, DEGEMED, Berlin

 

Rehabilitationsträger erheben und verwenden schon im Antragsverfahren in großem Umfang Daten von Versicherten. Im Verlauf der Rehabilitation und nach deren Ende werden Kliniken und Arbeitgeber zu Datenlieferanten. Die meisten dieser Daten fließen in die Routineauswertungen der Reha-Träger. Sie machen das Leistungsgeschehen transparent, sind Grundlagen für Studien und zeigen Stärken und Schwächen der Versorgung. Ist also Big Data der Schlüssel für bessere Versorgung, bedarfsgerechtere Zuweisung und Fallsteuerung? Könnten wir nicht schon längst viel mehr wissen über die Erfolgs- und Risikofaktoren unserer Behandlung? Ist vielleicht sogar die EDV selbst der limitierende Faktor der Erkenntnis?

Intentionen und Diskussion:

Das Diskussionsforum will die Möglichkeiten und Grenzen der aktuellen Nutzung der Daten aufzeigen, die von Leistungsträgern und Leistungserbringern heute schon systematisch im Routinebetrieb erhoben und verarbeitet werden. Das Diskussionsforum betrachtet außerdem die Möglichkeiten, die in erkrankungsspezifischen Registern und periodisch erstellten Berichten liegen und welche Beiträge sie für weitere Qualitätsverbesserungen in der medizinischen Rehabilitation leisten können.

Impulsreferate/Referenten:

–     Möglichkeiten und Grenzen der Nutzung von Routinedaten der Deutschen Rentenversicherung
Dr. Here Klosterhuis, Leiter Bereich Reha-QS, Epidemiologie und Statistik, DRV Bund, Berlin

–     Möglichkeiten und Grenzen der Nutzung von Routinedaten in der Gesetzlichen Krankenversicherung
Prof. Dr. Roland Linder, WINEG, Hamburg

–     Auswertung von Abrechnungsdaten: Möglichkeiten und Grenzen am Beispiel der Qualitätssicherung
PD Dr. Kurt Bestehorn, Institut für Klinische Pharmakologie, TU Dresden

 


Reha-Standorte im ländlichen Bereich zukunftsfähig machen

Presseinformation  21.01.2015

 

 

Meine Reha-mein LebenDie heutige Fortbildungsveranstaltung der GLG Fachklinik Wolletzsee nutzte der Geschäftsführer der DEGEMED, Christof Lawall, um die Kampagne „Meine Reha – Mein Leben.“ den dortigen Mitarbeitern vorzustellen. Die Klinik ist seit 2014 Mitglied der DEGEMED und setzt sich für die Forderungen der Kampagne ein.

Nachdem im September Äpfel an die Patienten verteilt wurden, um für die Erhaltung der Reha als Komplexleistung mobil zu machen, verteilte das Kampagnenteam heute die blauen Postkarten mit einer Schokomünze. Diese steht als Symbol für die Notwendigkeit einer bedarfsgerechten Rehabilitation in Deutschland. Günter Janz kann diese Forderung nur unterstützen. „Um ländliche Reha-Standorte zukunftsfähig zu machen, ist eine bedarfsgerechte Finanzierung unabdingbar“, so der Verwaltungsdirektor der GLG Fachklinik Wolletzsee.

Die DEGEMED setzt sich mit ihrer im April 2014 gestarteten Kampagne „Meine Reha – Mein Leben.“ für die medizinischen Reha ein. Inzwischen unterstützen bereits mehr als 12 000 Menschen die Forderungen der Kampagne. Dazu gehören zahlreiche Reha-Einrichtungen, Klinik-Mitarbeiter und Rehabilitanden.

Bis April hat jeder Interessierte die Möglichkeit, sich ebenfalls für die Forderungen der DEGEMED einzusetzen und online, auf einer Postkarte oder einer Unterschriftenliste zu unterschreiben. Die gesammelten Unterschriften werden am Ende der Kampagne an die Politik übergeben.

 

 

 

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Update MBOR in der Psychosomatik 2015

12. Februar 2015

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DEGEMED-Fachtagung am 12.02.2015 in Berlin

 

Die DRV Bund wird im Jahr 2015 Medizinisch-Beruflich orientierte Rehabilitation (MBOR) in der Psychosomatik einführen. Neben konzeptionellen Fragen stehen für ambulante und stationäre Reha-Zentren dann die Integration in den Therapiealltag, Probleme in der praktischen Durchführung, das Fallmanagement und die Dokumentation der Leistungen im Vordergrund. Die eintägige Fachtagung zeigt die Anforderungen und das Verfahren der DRV bei der Auswahl der beteiligten Einrichtungen, Praxisbeispiele aus stationärer und ambulanter Rehabilitation und die Änderungen in der Dokumentation in der neuen KTL 2015 der DRV.

 

Die Fachtagung richtet sich Ärzte und Therapeuten sowie an alle Mitarbeiter in Reha-Einrichtungen, die mit MBOR befasst sind. Die Anerkennung als ärztliche Fortbildung ist beantragt. Die Teilnahmegebühr beträgt 225,- Euro, für DEGEMED-Mitglieder 125,- Euro. Anmeldungen sind schon jetzt per EMail unter degemed@degemed.de möglich.