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DEGEMED: Reha in den Fokus der Parlamentarier!

(Foto: DEGEMED)

Als Mitglied des Initiatorenkreises des Deutschen Reha-Tages hat die DEGEMED heute an einem Parlamentarischen Frühstück im Deutschen Bundestag teilgenommen und dieses aktiv gestaltet.

Zahlreiche Parlamentarier und Vertreter aus den für die Branche relevanten Ministerien kamen der Einladung zum Parlamentarischen Frühstück nach und informierten sich unter anderem zu diesen Themen: „Reha schafft Teilhabe und fördert Demokratie“, „Was ist Reha? Zahlen, Daten, Fakten“, „Fachkräfte durch Reha – Fachkräfte in Reha“, „Lassen Sie uns über Geld reden!“, „Bedarfe erkennen, Zugänge schaffen“ und „Flexirentengesetz – zwei Jahre später“.

„Wir setzen uns für die kontinuierliche Präsenz der Reha in der Politik ein, und bieten uns immer wieder als Dialogpartner an. Im Aktionsbündnis des Deutschen Reha-Tages nutzen wir dabei Synergien und profitieren inhaltlich voneinander”, so Christof Lawall, Geschäftsführer der DEGEMED.

Der Dialog mit der Politik soll auch zukünftig weiter geführt werden. Ebenso der Dialog mit der Öffentlichkeit, der im Rahmen des nächsten Deutschen Reha-Tages im Herbst in Form vieler Informations-Veranstaltungen und Aktivitäten in Reha-Kliniken und Einrichtungen geplant wird.

Die DEGEMED ist ein Spitzenverband der medizinischen Rehabilitation. Sie setzt sich für die Interessen der stationären und ambulanten Rehabilitationseinrichtungen ein und ist offen für alle Betreibermodelle und Rechtsformen. Ihre Anliegen und Themen vertritt die DEGEMED gegenüber Politik, Leistungsträgern und Öffentlichkeit.

Der Deutsche Reha-Tag ist ein Aktionsbündnis mit mehr als 20 Institutionen, Organisationen und Verbänden der medizinischen, beruflichen und sozialen Rehabilitation. Seine Akteure sind Vertreterinnen und Vertreter von Reha-Leistungsträgern und –Leistungserbringern, von Betroffenenverbänden und Bundesministerien. Das Bündnis hat sich zum Ziel gesetzt, die Bedeutung, Leistungsfähigkeit und Wirksamkeit der Reha in Deutschland in der Öffentlichkeit bekannter zu machen. Es setzt sich für die Stärkung und die bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Reha, die Einbindung der betroffenen Menschen sowie eine enge Zusammenarbeit und Vernetzung aller an der Reha beteiligten Akteure ein.

Die Presseinformation als PDF sowie ein Foto der Veranstaltung mit Bildunterschrift finden Sie auf unserer Website hier.

Foto: Parlamentarisches_Fruehstueck.jpg, Bildunterschrift: Auch die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Marlene Mortler (CDU/CSU) besuchte die Veranstaltung. Links neben ihr Emmi Zeulner MdB (CDU/CSU) und rechts Gotthard Lehner, Stellvertretender Vorsitzender des Bundesverbandes für stationäre Suchtkrankenhilfe e.V. (buss). (Foto: DEGEMED)

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DEGEMED eröffnet „therapie Leipzig“ mit politischem Dialog

Am 7. März startet die „therapie Leipzig“ als größte deutsche Fachmesse für Therapie, medizinische Rehabilitation und Prävention. Für das Eröffnungs-symposium hat die DEGEMED Sabine Dittmar MdB (SPD) und Alexander Krauß MdB (CDU/CSU) eingeladen, um mit ihnen über aktuelle gesundheitspolitische Pläne der Bundesregierung zu sprechen.

Was sind die gesundheitspolitischen Pläne von CDU/CSU und SPD für die letzten zwei Jahre bis zur Bundestagswahl?

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat in seiner bisherigen Amtszeit zahlreiche Gesetze auf den Weg gebracht, die das Gesundheitssystem verändern werden. Aktuell sind unter anderem das Terminservice und Versorgungsgesetz, das Gesetz zur Änderung des Transplantationsgesetzes, das Psychotherapeutenausbildungsreformgesetz, das Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung und das Gesetz zur Errichtung eines Implantationsregisters in der Beratung.

Die Regierungsfraktionen von CDU/CSU und SPD haben das hohe Tempo der  Gesetzentwürfe des Ministers mitgetragen. So konnten bereits in den ersten zwei Jahren der großen Koalition viele neue Weichen in der Gesundheitspolitik gestellt werden. Aber noch sind nicht alle Vorhaben abgeschlossen und noch hat der Minister zwei Jahre Amtszeit, in der er weiter gestalten kann.

Was also steht noch auf der Agenda an neuen Gesetzen in der Gesundheitspolitik der großen Koalition? Welche Themen erhofft sich die Gesundheitswirtschaft insgesamt und welche Themen erwarten insbesondere die Reha-Leistungserbringer für die nächsten zwei Jahre? Der Marktzugang für neue Leistungsanbieter, transparente Preisbildung und angemessene Vergütung für Leistungserbringer von medizinischer Rehabilitation stehen zur Gestaltung an.

Zu all diesen Fragen werden die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Bundestag, Sabine Dittmar, MdB und der Gesundheitsexperte der CDU/CSU Alexander Krauß, MdB auf dem Podium sprechen. Aus den gesundheitspolitischen Fachverbänden diskutieren Dr. Constanze Schaal (DEGEMED), Joscha Brunßen (BamR), Dirk van den Heuvel (BV Geriatrie) und Ute Repschläger (SHV).

Die Pressemeldung als PDF

Die DEGEMED ist ein Spitzenverband der medizinischen Rehabilitation. Sie setzt sich für die Interessen der stationären und ambulanten Rehabilitationseinrichtungen ein und ist offen für alle Betreibermodelle und Rechtsformen. Ihre Anliegen und Themen vertritt die DEGEMED gegenüber Politik, Leistungsträgern und Öffentlichkeit.

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Transparente Preismodelle müssen Unterfinanzierung in der Reha auflösen!

Berlin, 11.12.2018

Presseinformation

Reha-Wirtschaftstag stellt Fachkräftemangel, Vergütungsfragen und Preismodelle in den Mittelpunkt

Die größten Herausforderungen für die Einrichtungen der medizinischen Rehabilitation in Deutschland sind der herrschende Mangel an qualifizierten Fachkräften, die drängende Unterfinanzierung und intransparente Preismodelle. Das zeigen  zahlreiche Vorträge und Diskussionen der mehr als 120 Branchenvertreter beim diesjährigen Reha-Wirtschaftstag am 11.12.2019 in Berlin. Die Bedeutung der medizinischen Reha werde noch zunehmen, stellen übereinstimmend Klinikgeschäftsführer und Vertreter von Krankenkassen und Rentenversicherung fest.

Die Deutsche Rentenversicherung Bund erläuterte ihre Planung zur veränderten Einrichtungsauswahl, nach der die Bestimmung der richtigen Reha-Einrichtung künftig nach gleichen und transparenten Kriterien erfolgen solle. Bereits im Januar 2019 starte eine Machbarkeitsstudie in der Orthopädie. Die DRV Bund plant außerdem noch im nächsten Jahr die Einführung eines neuen und transparenten Preismodells für alle Indikationen.

„Die Kalkulation eines Preismodells auf der Basis von öffentlichen Tarifverträgen bietet auch große Chancen für eine Neubewertung der Rehabilitation“, begrüßt der Vorsitzende der Fachgruppe Reha, Achim Schäfer, die aktuelle Ankündigung der DRV.

DEGEMED-Geschäftsführer Christof Lawall unterstreicht: „Im Reha-Markt brauchen wir mehr Transparenz. Das schließt das Zustandekommen der Verträge ebenso wie die Preisbildung und die Einrichtungsauswahl mit ein.“

DKI-Geschäftsführerin Gabriele Gumbrich ist überzeugt, dass der Reha-Wirtschaftstag 2018 das richtige Signal setzt: „Wir bieten mit der Veranstaltung das richtige Forum zur intensiven Diskussion der aktuellen und auch heiklen Fragen. Die Beteiligung so vieler Experten verschafft den Forderungen der Reha-Branche die notwendige Legitimität.“

Hintergrund:

Der Reha-Wirtschaftstag wird seit fünf Jahren jährlich vom Deutschen Krankenhausinstitut (DKI) veranstaltet. Kooperationspartner sind der VKD – Fachgruppe Reha und die DEGEMED. Bei diesem Branchentreffen diskutieren Vertreter von Leistungsanbietern aus ganz Deutschland mit gesetzlichen Rehabilitationsträgern und Fachexperten über die aktuellen Herausforderungen der Reha-Szene. Der nächste Reha-Wirtschaftstag findet am 10.12.2019 in Berlin statt.

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DEGEMED-Fachtagung in Kooperation mit dem DVGS

Onkologische Trainings- und Bewegungstherapie in der medizinischen Rehabilitation

Berlin, 29.11.2018

Die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e.V. (DEGEMED) veranstaltet gemeinsam mit dem Deutschen Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie e. V. (DVGS) heute eine Fachtagung zum Thema onkologische Trainings- und Bewegungstherapie in der medizinischen Rehabilitation im Kaiserin Friedrich-Haus in Berlin und hat zahlreiche Fachleute geladen.

Der Erkenntnisgewinn der letzten Jahre hat die Rolle der Bewegungstherapie in der Onkologie stark verändert. Heute wird sie als ein fester Bestandteil im Behandlungskonzept onkologischer Patienten angesehen. Angelika Baldus, Geschäftsführerin des DVGS, betont: „Körperliche Aktivität und Bewegung sind unverzichtbar geworden in der onkologischen Rehabilitation. Die Aufnahme der Sporttherapie in die neue S3-Richtlinie Brustkrebs verdeutlicht die hohe Relevanz dieser Tatsache. Das ist ein richtiger und bedeutsamer Schritt.“

Bei der Fachtagung werden außerdem aktuelle Abrechnungsformen unter Einbeziehung der Fallpauschalierung, Prävention und Disease Management Programme (DMP) vorgestellt sowie über die neue Qualifizierungsmöglichkeit Sport- und Bewegungstherapie in der Onkologie informiert. Abschließend richtet sich der Blick auf den Stellenwert und die Erfahrungen der Bewegungstherapie in der onkologischen Rehabilitation in der Praxis sowie die KTL in der Sporttherapie aus Sicht der Leistungsträger.

Christof Lawall, Geschäftsführer der DEGEMED, ist erfreut über die erneute Zusammenarbeit mit dem DVGS im Rahmen der Veranstaltung. „Die Sport- und Bewegungstherapie spielt in der onkologischen Rehabilitation eine große Rolle und wir freuen uns, auch in diesem Jahr wieder eine fachlich hervorragende Veranstaltung zu diesem Thema anzubieten. Wir sind stolz auf unser breit aufgestelltes Veranstaltungsangebot für so unterschiedliche Fachgruppen“, so Lawall am Donnerstag im Kaiserin Friedrich-Haus. Aktuelle Informationen zu den vielseitigen Veranstaltungen im kommenden Jahr stehen bereits auf der Website der DEGEMED unter https://www.degemed.de/veranstaltungen/ zur Verfügung.

Die DEGEMED ist Spitzenverband der medizinischen Rehabilitation und vertritt in ganz Deutschland indikationsübergreifend die Interessen stationärer und ambulanter Reha-Einrichtungen gegenüber Politik, Leistungsträgern und Öffentlichkeit.

Weitere Informationen:
Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e.V.
Katharina Perl
Fasanenstraße 5, 10623 Berlin
Tel.: 030 28 44 96 6, Fax: 030 28 44 96 70
E-Mail: k.perl@degemed.de
Internet: www.degemed.de

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Bundesregierung positioniert sich zur Pflegesituation in der Rehabilitation

Stellungnahme aus Sicht der DEGEMED mehr als enttäuschend

Berlin, 09.11.2018

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat sich in seiner heute veröffentlichten Antwort auf die kleine Anfrage der FDP-Fraktion zur Pflegesituation in der Rehabilitation und zu weiteren wichtigen Fragestellungen zur medizinischen Rehabilitation positioniert. Die Veröffentlichung der Antwort fällt zeitlich zusammen mit den abschließenden Beratungen zum Pflegepersonalstärkungsgesetz (PpSG). Das PpSG soll ab 2019 die Situation von Pflegekräften in Krankenhäusern und stationären Pflegeeinrichtungen verbessern, verzichtet aber bewusst auf Maßnahmen für die Pflegekräfte in Reha-Einrichtungen. Die DEGEMED und andere Verbände haben das in dieser Woche massiv kritisiert.

Das BMG betont die Bedeutung der medizinischen Rehabilitation bei der Umsetzung des Zieles „Reha vor Pflege“. Neben den gesundheitlichen Vorteilen für die betroffenen Personen entstünden auch finanzielle und volkswirtschaftliche Vorteile. Die Nichtberücksichtigung der Reha-Einrichtungen im PpSG liege vor allem an ihrer unterschiedlichen Finanzierungsstruktur im Vergleich zu Krankenhäusern. Aus Sicht des BMG bestehen aber für Reha-Einrichtungen „insbesondere durch angemessene Vergütungsverträge mit dem Ziel einer besseren Bezahlung Gestaltungsspielräume“. Um angemessene Vergütungen durchzusetzen, verweist das BMG auf die gesetzlich vorgesehenen Schiedsstellenverfahren.

Die Stellungnahme der Bundesregierung ist aus Sicht der DEGEMED mehr als enttäuschend. Die Ungleichbehandlung der Pflegekräfte in den Reha-Einrichtungen verschärft den Wettbewerb um Fachkräfte und verschlechtert die Position der gesamten Reha-Branche. Die DEGEMED wird sich weiterhin für die wirkungsgleiche Übertragung der Instrumente des PpSG auf die medizinische Rehabilitation noch in dieser Legislaturperiode sowie für die Stärkung der Rechte der Leistungserbringer einsetzen.

Die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e. V. (DEGEMED) ist Spitzenverband der medizinischen Rehabilitation und vertritt in ganz Deutschland indikationsübergreifend die Interessen stationärer und ambulanter Reha-Einrichtungen gegenüber Politik, Leistungsträgern und Öffentlichkeit.

Weitere Informationen:
Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e.V.
Katharina Perl
Fasanenstraße 5, 10623 Berlin
Tel.: 030 28 44 96 6, Fax: 030 28 44 96 70
E-Mail: k.perl@degemed.de
Internet: www.degemed.de

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Die Bundesregierung verpasst die Chance, die Situation für Pflegekräfte flächendeckend zu verbessern

Trotz intensiver Bemühungen aller Reha-Verbände

Die Bundesregierung verpasst die Chance, die Situation für Pflegekräfte flächendeckend zu verbessern

Berlin, 08.11.2018

Trotz intensiver Bemühungen der DEGEMED und anderer Reha-Verbände in Bezug auf das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG) konnten für die Reha-Branche keine nennenswerten Fortschritte erzielt werden. Im PpSG wird es keine Regelung zur Verbesserung für die Finanzierung der medizinischen Rehabilitation geben.

„Die Rehabilitation hat in der Politik noch lange nicht den Stellenwert, den sie verdient“, kritisiert Constanze Schaal, Vorsitzende der DEGEMED. „Dabei nutzen die Maßnahmen nicht nur den Rehabilitanden, sondern kommen der gesamten Volkswirtschaft zugute. Für Gesundheitsminister Spahn scheint die Rehabilitation dagegen noch immer ein blinder Fleck auf der Versorgungslandkarte zu sein, die zu wenig Profilierungspotenzial in der politischen Arbeit bietet. Anders lassen sich für uns die aktuellen Entwicklungen nicht erklären.“

Die Verlierer sind die Reha-Einrichtungen im Wettbewerb um qualifizierte Pflegekräfte. „Die Bundesregierung verpasst die Chance, die Situation für Pflegekräfte flächendeckend zu verbessern. Die Enttäuschung in der Reha-Branche ist enorm“, so Schaal abschließend.

Die DEGEMED hält weiterhin an ihrer Forderung fest, die finanzielle Förderung für Pflegekräfte wirkungsgleich auf die medizinische Reha zu übertragen.

Die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e. V. (DEGEMED) ist Spitzenverband der medizinischen Rehabilitation und vertritt in ganz Deutschland indikationsübergreifend die Interessen stationärer und ambulanter Reha-Einrichtungen gegenüber Politik, Leistungsträgern und Öffentlichkeit.

Pressemeldung der DEGEMED als PDF

Weitere Informationen:
Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e.V.
Katharina Perl
Fasanenstraße 5, 10623 Berlin
Tel.: 030 28 44 96 6, Fax: 030 28 44 96 70
E-Mail: k.perl@degemed.de
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DRV kommt langjähriger DEGEMED-Forderung nach

Neues Informationsangebot zu Prävention und Rehabilitation

Einmal im Jahr verschickt die Deutsche Rentenversicherung (DRV) an ihre Versicherten, die mindestens 27 Jahre alt sind und fünf Jahre Beitragszeiten erworben haben, eine Rentenauskunft. Seit kurzem enthält das Anschreiben ein zusätzliches Informationsblatt über Leistungen der DRV zur Prävention und Rehabilitation.

Die Vorstandsvorsitzende der DEGEMED, Dr. Constanze Schaal, erklärt dazu: „Wir freuen uns sehr, dass die Rentenversicherung eine langjährige Forderung der DEGEMED aufgegriffen hat und ihre Versicherten zusammen mit der Rentenauskunft ab sofort auch über ihr Rehabilitations- und Präventionsangebot informiert.“

„Leistungen bleiben oft ungenutzt, weil sie nicht bekannt sind“, ist sich die Verbandsvorsitzende sicher. Das neue Informationsangebot erreiche bundesweit Millionen Erwerbstätige und biete ihnen einen guten Überblick über Angebote und Antragswege. „Aus unserer Sicht ist dies ein richtiger und wichtiger Schritt, um Rehabilitations- und Präventionsleistungen bekannter zu machen und Zugangshürden abzubauen“, lobt Constanze Schaal die Entscheidung der DRV.

Vollständige Pressemitteilung als PDF

Weitere Informationen:
DEGEMED
Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e.V.
Katharina Perl
Fasanenstraße 5
10623 Berlin
Tel.: 030 28 44 96 6
E-Mail: presse@degemed.de
Internet: www.degemed.de

 

 

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Neue Ausgabe der RehaStimme erschienen

RehaStimme Oktober 2018

Wir freuen uns, Ihnen die aktuelle Ausgabe der RehaStimme zur Verfügung stellen zu können.

Wichtige Themen der aktuellen Ausgabe auf einen Blick:

  • Konsolidierungsprozesse – Rehabilitation im Umbruch
  • Sozialpolitik – Rentenpaket vergisst Reha
  • Rückblick – DEGEMED-Sommerakademie 2018
  • Telemedizin in der Psychosomatik – Kein Ersatz für Face-to-face-Therapie

Jetzt lesen!

Die aktuelle Ausgabe der RehaStimme steht Ihnen ab sofort als E-Paper oder alternativ als PDF-Datei zur Verfügung.

Sie benötigen Printausgaben für Ihre Mitarbeiter?

Wie immer haben unsere Mitglieder die Möglichkeit, zusätzliche Printausgaben unserer DEGEMED news kostenfrei zu bestellen. Wenn Sie für sich oder für Ihre Mitarbeiter zusätzliche Exemplare benötigen, wenden Sie sich bitte an unsere Geschäftsstelle.

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Enttäuschung bei Pflegekräften in der Reha hält an!

Foto DEGEMED-PM-Anhörung PpSG

Anhörung zu Pflegepersonal-Stärkungsgesetz im Gesundheitsausschuss des Bundestags

Die heutige Beratung des Pflegepersonal-Stärkungsgesetzes im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages brachte für die Reha-Branche keine nennenswerten Fortschritte. Die Fragen der Parlamentarier kreisten vor allem um die Situation in Akutkrankenhäusern und in stationären Pflegeeinrichtungen. Auf sie zielt der Gesetzentwurf im Kern. Die DEGEMED kritisiert, dass der Gesetzentwurf für die vielen tausend Pflegekräfte in ambulanten und stationären Reha-Einrichtungen keine Verbesserungen enthält. Dieser Kritik hatte sich auch der Bundesrat Ende September auf Initiative des Freistaats Bayern angeschlossen.

„Das Gesetz benachteiligt ganz klar Pflegekräfte in Reha-Einrichtungen. Die Enttäuschung in der Reha-Branche ist enorm“, kritisiert Christof Lawall, der Geschäftsführer der DEGEMED. Die DEGEMED schlägt daher die wirkungsgleiche Übertragung der Maßnahmen des Gesetzentwurfs auch auf die Pflegekräfte in der medizinischen Reha vor. „Wir müssen mit den Kostenträgern offen darüber sprechen, was Pflege in der Reha wert ist. Und wir müssen dann auch Transparenz herstellen bei allen anderen Kostenfaktoren. Nur so können wir Strukturabbau in der Reha verhindern und für fairen Wettbewerb sorgen“, fordert Lawall.

Die DEGEMED ist ein Spitzenverband der medizinischen Rehabilitation. Sie setzt sich für die Interessen der stationären und ambulanten Rehabilitationseinrichtungen ein und vertritt indikationsübergreifend Einrichtungen in öffentlicher, freigemeinnütziger und privater Trägerschaft.

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Qualitätskongress von DEGEMED und Fachverband Sucht

Wettbewerbsfähigkeit der Reha-Branche hängt vom Wissensmanagement ab!

Berlin, 27.09.2018. Mit über 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmern startet heute der Gemeinsame Qualitätskongress von DEGEMED und Fachverband Sucht (FVS) in Berlin. Ein Schwerpunkt der zweitägigen Veranstaltung ist das Thema „Wissen der Einrichtung“. Effektives Wissensmanagement wird bei Anbietern der Gesundheitswirtschaft immer bedeutender. Die neue DIN ISO 9001 misst ihm deutlich höheres Gewicht als früher zu.

„Die Kompetenz der Mitarbeiter ist die wichtigste Ressource der Reha-Einrichtungen. In nahezu allen Gesundheitsberufen herrscht aber akuter Fachkräftemangel. Die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Reha-Branche hängt daher entscheidend davon ab, dass wir das Wissen der Einrichtungen und die Kompetenzen der Mitarbeiter erhalten“, erläutert DEGEMED-Geschäftsführer Christof Lawall am Donnerstag in Berlin. DEGEMED und FVS haben daher ein neues Produkt entwickelt, dass auf dem Qualitätskongress erstmals vorgestellt wird: „Als Marktführer im Qualitätsbereich ist es unser Auftrag, unsere Reha-Einrichtungen beim Wissensmanagement bestmöglich zu unterstützen. Unsere neue Wissensmatrix wird vielen Reha-Einrichtungen dabei helfen, sich mit dem Thema strukturiert und praxisnah auseinander zu setzen“, erklärt Lawall.

Eröffnet wird der Qualitätskongress von Werner Lobinger, der als Mitglied des Deutschen Normenausschusses für Qualitätsmanagement über Hintergründe und Absichten der Autoren bei der Überarbeitung der DIN ISO 9001 informiert. Ein weiterer Schwerpunkt am ersten Kongresstag ist der Datenschutz in Reha-Einrichtungen und die Folgen der neuen EU-Verordnung (EU-DSGVO), die im Mai in Kraft getreten ist. Am Freitag berichten Vertreter der Deutschen Rentenversicherung Bund und der AOK Nordost von ihren Erfahrungen mit den Qualitätsdialogen zwischen Leistungsträgern und Reha-Einrichtungen. Weiterhin stehen das Entlassmanagement der gesetzlichen Krankenkassen und die Pläne der DRV Bund für eine Belegungssteuerung nach Qualitätskriterien auf der Tagesordnung.

Der Qualitätskongress, der gemeinsam von DEGEMED und FVS einmal im Jahr ausgerichtet wird, zählt bundesweit zu den größten Veranstaltungen im Bereich Qualitätspolitik und Qualitätsmanagement in der Rehabilitation. Über 300 Reha-Einrichtungen in ganz Deutschland nutzen das Qualitätsmanagementsystem nach DEGEMED und FVS. Es ist damit mit deutlichem Abstand das System mit der größten Verbreitung. Der Kongress hat sich in den letzten Jahren zur zentralen Informationsplattform für Reha-Einrichtungen und Experten der Leistungsträger und aus der Wissenschaft entwickelt. Er richtet sich an Qualitätsmanagementverantwortliche in Kliniken und an alle, die sich für das Thema Qualitätsmanagement in der Rehabilitation interessieren.

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