INN-tegrativ gGmbH

 

Darauf kann man aufbauen.

Sechs von neun Teilnehmenden der Qualifizierung zum Bauhelfer auf dem Weg in Arbeit

Im August 2017 startete eine Gruppe junger Menschen mit Migrationshintergrund diese neun Monate dauernde und vom Jobcenter geförderte Qualifizierung am INN-tegrativ Berufsförderungswerk in Goslar.

Während drei Teilnehmende aus unterschiedlichen Gründen zum Jahreswechsel die Qualifizierung beenden mussten, konnten die übrigen sechs in eine Festanstellung wechseln oder haben Ihren Arbeitsvertrag bereits in der Tasche. Ein sehr gutes Ergebnis.

Fast 70% der von uns im Vorfeld befragten 98 Unternehmen der Bauwirtschaft zeigten Interesse, diese fachlich-technisch und sprachlich geschulten sowie motivierten Geflüchteten einzustellen. Nachfragen von Baufirmen bestätigen dies. Der Bedarf an Bauhelfer ist weiterhin groß. Dieses Projekt der INN-tegrativ gGmbH wurde in Zusammenarbeit mit der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft durchgeführt.

 

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Noch Plätze frei: Fortbildung für Fachkräfte zu rechtlichen Grundlagen der beruflichen Rehabilitation und arbeitsmedizinischem Fachwissen im Kompaktseminar

Das Seminar behandelt zum einen die grundlegenden Rechtsvorschriften für Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben. Die relevanten Sozialgesetzbücher und Besonderheiten der beruflichen Rehabilitation werden besprochen. Wichtige Begriffe wie die (Schwer-)Behinderung werden geklärt und Fälle aus der Arbeitspraxis diskutiert. Der zweite Teil des Seminars soll für die Menschen sensibilisieren, die möglicherweise Hilfen zur Teilhabe am Arbeitsleben benötigen. Ziel ist es, diese im Berufsalltag sicher zu identifizieren. Deshalb zeigt das Seminar auf, wie Informationen für die Entscheidungsfindung gewonnen werden können und unter welchen Voraussetzungen ein medizinisches/psychologisches Gutachten erforderlich ist. Außerdem werden häufig auftauchende Begriffe in Gutachten und die arbeitsmedizinischen Grundlagen des Mensch-Arbeits-Systems erläutert. Weiter werden Anforderungsprofile zu verschiedenen Berufen vorgestellt.

Zielgruppen: Fallmanagement in Jobcentern, Sozialdienst in Reha-Kliniken, Disability Management
Zeiten: 1. Tag 09:30 – 16:00 Uhr | 2. Tag 08:30 – 15:00 Uhr
Termine: 19.06. – 20.06.2018 im INN-tegrativ Berufsförderungswerk Weser-Ems in Bookholzberg

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Zurück in Arbeit nach Krankheit oder Unfall! Neue berufliche Reha Angebote in Lüneburg

Im Februar 2018 hat das Berufliche Reha- und Integrationszentrum Lüneburg (BRIZ) der INN-tegrativ gGmbH seine Pforten geöffnet und unterstützt Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen bei ihrem Weg zurück in das Arbeitsleben.

Wohnortnahe Angebote und passgenaue Vermittlung – zwei Pluspunkte mit denen an 10 weiteren Standorten der gemeinnützigen INN-tegrativ gGmbH bereits sehr gute Erfahrungen gemacht wurden. Unter Berücksichtigung der persönlichen und gesundheitlichen Voraussetzungen werden in Eignungserprobungen erfolgversprechende individuelle Möglichkeiten der Rückkehr in Arbeit geprüft.

Die darauf folgende Arbeitsmarktintegration orientiert sich an den Erfahrungen und Kompetenzen der Teilnehmenden und an wohnortnah verfügbaren Arbeitsmöglichkeiten. So wird die Rückkehr in Arbeit in weniger als einem Jahr geplant. Alle Teilnehmenden werden dabei von einem Expertenteam unterstützt und aktiv begleitet.

Das Berufliche Reha- und Integrationszentrum liegt gut erreichbar in der Horst-Nickel-Str. 4 in Lüneburg. Nähere Informationen zu den Angeboten an allen 11 Standorten in Niedersachsen und Bremen finden Sie auch hier: inn-tegrativ.de

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Seminare 2018 der INN-tegrativ gGmbH – Fortbildung für Reha-Fachberater, Sozialdienste von Kliniken, Disability Management, Case Manager

Das Fortbildungsprogramm der INN-tegrativ gGmbH führt die bisher von der Stiftung des Landes Niedersachsen für berufliche Rehabilitation angebotenen Schulungen wie gewohnt weiter. Die Fortbildungen wie z. B. Rechtsgrundlagen für Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben oder Rechtliche Grundlagen der beruflichen Rehabilitation und Arbeits- und sozialmedizinisches Basiswissen richten sich besonders an Mitarbeitende im Fallmanagement von Jobcentern, Sozialdienste von Reha-Kliniken, Disability Management, Rehaberatung und Arbeitsvermittlung der Arbeitsagenturen und Reha-Fachberatung der DRV. Die Organisation einer Unterkunft zum Seminar in einem der Gästezimmer der INN-tegrativ Berufsförderungswerke inkl. Frühstück und weiterer Mahlzeiten ist problemlos möglich. Fortbildungs- und Seminarangebote finden Sie hier: http://inn-tegrativ.de/arbeitgeber/fortbildungsangebote.html

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Berufliche Reha auch mit Haustier möglich

Wenn Rehabilitanden ihr Haustier während der beruflichen Reha nicht alleine lassen können oder wollen, haben wir eine gute Nachricht.

Wir bieten in den INN-tegrativ Berufsförderungswerken Bad Pyrmont, Goslar und Weser-Ems die Möglichkeit, dass Teilnehmer und Teilnehmerinnen Ihre berufliche Rehabilitation gemeinsam mit ihrem tierischen Begleiter antreten können. Die naturnahe Lage unserer Häuser ermöglicht in ausbildungsfreien Zeiten ausgedehnte Spaziergänge und eine entspannte Zeit – z. B. mit einem vierbeinigen Freund. Natürlich ist der Aufenthalt von Haustieren an einige Voraussetzungen gebunden. Eine davon ist, dass das Haustier selbstständig versorgt werden kann.

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Start der INN-tegrativ gGmbH – Niedersächsische Berufsförderungswerke (BFW) Weser-Ems, Bad Pyrmont und Goslar bündeln ihre Arbeit in einem gemeinnützigen Unternehmen

Am 20.06.2017 war es soweit. Die Stiftung des Landes Niedersachsen für berufliche Rehabilitation mit ihren beiden BFW Weser-Ems in Bookholzberg und dem BFW Bad Pyrmont sowie die Stiftung Berufsförderungswerk Goslar bündeln Ihre bisherige Zusammenarbeit nun in einem gemeinsamen Unternehmen: INN-tegrativ gGmbH. Geleitet wird die neue Gesellschaft, zu der auch die sieben regionalen beruflichen Reha- und Integrationszentren (BRIZ) in Braunschweig, Bremen, Göttingen, Hannover, Hildesheim, Leer und Osnabrück gehören, von den Geschäftsführern Jörg Barlsen und Pierre Noster mit Sitz in Hannover. Der Start der INN-tegrativ fiel zeitlich passend auf den Beginn der beruflichen Rehabilitation für mehr als 200 Teilnehmende an 10 Standorten, die im Juni begrüßt wurden.

Das Ziel der 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens ist auch weiterhin, benachteiligte Menschen, insbesondere diejenigen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen, beim Weg zurück in Arbeit zu unterstützen. „Die gemeinsame Gesellschaft erlaubt uns, Prozesse und Leistungen besser und schneller auf die veränderten Erwartungen von Reha-Trägern und Teilnehmern anzupassen und die Integrationsquoten weiter zu erhöhen“, erklärt Pierre Noster und betont: „Das Ziel unserer Expansion mit neuen Standorten wie in Bremen ist, unsere Angebote in Niedersachsen und Bremen im Tagespendelbereich mit maximal einer Stunde Anfahrt verfügbar zu machen und unsere Teilnehmer modular, bedarfsgerecht und möglichst auf konkret verfügbare Arbeitsplatzangebote hin zu qualifizieren“. Um dieses flächendeckende Angebot zu erreichen, plant das Unternehmen in den kommenden Jahren weitere Standorteröffnungen.

Das Portfolio wurde und wird auch in Zukunft erweitert. Neben den klassischen zweijährigen Umschulungsmaßnahmen werden verstärkt Integrations- und Vermittlungsmaßnahmen angeboten, für arbeitssuchende Menschen werden Förderungsmöglichkeiten über den Bildungsgutschein ermöglicht und in Kooperation mit Rehakliniken werden Eingliederungshemmnisse, auch abseits von medizinischen Indikationen, bearbeitet um Menschen den Weg zurück in Arbeit zu ebnen.

 

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Zusammenarbeit niedersächsischer Berufsförderungswerke und Jugendhilfeträger schafft Perspektiven für unbegleitete minderjährige Ausländer

Die niedersächsischen Berufsförderungswerke sowie die Jugendhilfeeinrichtung Leinerstift in Großefehn starten ein Unterstützungsangebot für unbegleitete minderjährige Ausländer.

Im Angebot bündeln die Partner ihre Kompetenzen aus der beruflichen Qualifikation und Integration mit den Erfahrungen aus der Jugendhilfe. Sie werden ausländischen Menschen im Alter von 16-18 Jahren, die ohne Begleitperson nach Niedersachsen flüchteten, Orientierung in der für sie ungewohnten Umgebung geben, sprachliche und soziale Hemmnisse überwinden helfen und auf dem Weg in die schulische und berufliche Integration geeignete Maßnahmen anbieten.

Die Umsetzung beginnt mit Beteiligung des Berufsförderungswerkes Weser-Ems, etwas später dann auch im Berufsförderungswerk Goslar und ist in fünf je drei Monate dauernde fachliche Schwerpunkte gegliedert: Nach Vermittlung von Sprachkenntnissen und Orientierungstrainings (wie z.B. Einkaufen, Verhalten im Straßenverkehr, Erlernen üblicher Umgangsformen) werden die vorhandenen fachlichen Kompetenzen ermittelt. In der darauf folgenden Erprobungsphase fokussiert die Arbeit auf die Findung beruflicher Perspektiven. Die Ergebnisse dienen dann als Entscheidungsgrundlage für Einstieg in die wichtige letzten Phase: Integration in Bildung, Ausbildung oder Beschäftigung.

„Das Konzept geht über eine reine Unterbringung und Wohnbetreuung für unbegleitete minderjährige Ausländer hinaus, die für das Miteinander an unseren Berufsförderungswerken ungeeignet wäre. In dieser Zusammenarbeit hingegen, verknüpfen wir unsere Bildungs- und Integrationsangebote optimal, um den jungen Menschen strukturiert zusätzlich notwendige sprachliche, soziale und kulturelle Kompetenzen zu vermitteln. Insbesondere werden die Qualifikations- und Integrationsangebote der Berufsförderungswerke dazu beitragen, dass die jungen Menschen am Ende der 15-monatigen Förderung idealerweise in eine Ausbildung, einen Arbeitsplatz oder einen weiterführenden Bildungsweg gelangen. Eine reelle Beschäftigungschance ist die erfolgversprechendste Integrationsoption“, erklärt Pierre Noster von der Geschäftsleitung der niedersächsischen Berufsförderungswerke die Ausrichtung des Bündnisses.

Laut Angaben des Landes sind zum März 2016 mehr als 5.000 unbegleitete minderjährige und teils traumatisierte Ausländer bei niedersächsischen Jugendämtern registriert. Die ganzheitliche Ausrichtung der Kooperation ist ein Baustein, diese gesellschaftliche Herausforderung zu bewältigen.

Zu den Kooperationspartnern:

Das Leinerstift bietet als Einrichtung der Jugendhilfe  jungen Menschen vielfältige, individuelle Hilfen im Bereich der Hilfen zur Erziehung an. Ziel unserer Arbeit ist es, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in ihrer Persönlichkeit zu stärken. Es gilt gemeinsam mit ihnen, ihren Eltern, den zuständigen Mitarbeitern des Jugendamtes und allen weiteren Beteiligten neue Perspektiven zu entwickeln, zu realisieren und sichere Orte zu schaffen (www.leinerstift.de)

Die niedersächsischen Berufsförderungswerke an den Standorten Bad Pyrmont, Goslar und Weser-Ems sowie 6 weiteren Geschäftsstellen in Braunschweig, Göttingen, Hannover, Hildesheim, Leer und Osnabrück fördern den beruflichen Wiedereinstieg nach Krankheit oder Unfall z.B. durch Qualifizierung, Umschulung oder integrative Unterstützung. (www.bfw-weser-ems.de)

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Neue Wege der Mitarbeiterfindung – MISTER MINIT und die niedersächsischen Berufsförderungswerke vereinbaren Zusammenarbeit für Praktika und Mitarbeitersuche

Herr Gröger erklärt die Ausbildung am BFW (v.l. Ralf Gröger Fachbereichsleiter, Pierre Noster Vorstand Berufsförderungswerk Goslar, Hermann Kamann Geschäftsführer MISTER MINIT)

Herr Gröger erklärt die Ausbildung am BFW (v.l. Ralf Gröger Fachbereichsleiter, Pierre Noster Vorstand Berufsförderungswerk Goslar, Hermann Kamann Geschäftsführer MISTER MINIT)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einen guten Start legt die noch junge Kooperation des Berufsförderungswerk Bad Pyrmont und MISTER MINIT hin. Gleich drei Umschüler entschieden sich wenige Tage nach der Unternehmenspräsentation von MISTER MINIT zu einem Besuch des Unternehmens. Sie werden in Kürze die abwechslungsreichen Aufgaben in einer MISTER MINIT Filiale persönlich kennenlernen und im besten Fall bald selbst in einer der über 200 deutschen Filialen des Unternehmens arbeiten.

Das Unternehmen MISTER MINIT ist bekannt für seine Sofortdienstleistungen rund um die Schuhreparatur, den Schlüsselservice und die Reparatur von Smartphones. Auf der Suche nach einer neuen Möglichkeit geeignete Bewerberinnen und Bewerber für die abwechslungsreichen Aufgaben als Filialmitarbeiter zu gewinnen, stieß der Geschäftsführer von MISTER MINIT, Herr Kamann, auf die Umschulung zum Schuhmacher und Orthopädieschuhmacher am Berufsförderungswerk Bad Pyrmont, einem der drei niedersächsischen Berufsförderungswerke.

Nach einigen vorbereitenden Gesprächen und einer MISTER MINIT Präsentation vor fast 50 Teilnehmenden, vereinbarten Pierre Noster, Vorstand des BFW Goslar und Herr Kamann die zukünftige Zusammenarbeit. MISTER MINIT bietet den hervorragend ausgebildeten Umschülerinnen und Umschülern der Orthopädieschuhmacher  und Schumacher die Möglichkeit, die Arbeit in den Filialen im Rahmen von Praktika und Hospitationen kennenzulernen. Die Ausbilder bei MISTER MINIT lernen auf diesem Weg frühzeitig geeignete Bewerberinnen und Bewerber kennen und können sich als attraktiver Arbeitgeber positionieren. Zusätzlich könnten Teilqualifizierungen, praxisnahe Schulungen und Portfolioerweiterungen die Chance bieten, Leistungen des jeweils anderen Partners in Anspruch zu nehmen.

Die Zusammenarbeit des Berufsförderungswerkes Bad Pyrmont mit Unternehmen der Wirtschaft verfolgt die Ziele, gut qualifizierte Umschülerinnen und Umschüler mit Mitarbeiter suchenden Firmen zusammenzubringen. Zusätzlich ergeben sich aus diesen Kooperationen Wissentransfers z.B. im Rahmen von gemeinsamen Workshops oder gegenseitigen Besuchen, auf denen Teilnehmende der Umschulungen die kooperierenden Unternehmen kennenlernen und ergänzendes Wissen für ihre Qualifizierung erhalten. Die Firmen nutzen ihrerseits die  Gelegenheit frühzeitig Kontakte zu potenziellen Bewerbern zu knüpfen.

Die Unternehmen:

MISTER MINIT ist vor allem für Schuhreparaturen und Schlüsselduplizierung – das Kerngeschäft – bekannt. Gravieren, Stempel, Austausch von Uhrbatterien und Armbändern und neuerdings die Reparatur von Smartphones ergänzen unser Angebot. Die MINIT GRUPPE ist der Marktführer im Bereich der Expressdienste für Kunden in Europa. Die Gruppe ist in 14 Ländern vertreten, betreibt 1.000 Filialen und beschäftigt mehr als 2.000 Mitarbeiter (im Dezember 2015).

Das Berufsförderungswerk Bad Pyrmont ist neben dem Standort Weser-Ems und Goslar eines der niedersächsischen Berufsförderungswerke. Zur Hauptaufgabe der BFWs gehört die berufliche Rehabilitation nach Krankheit oder Unfall z.B. durch Qualifizierung, Umschulung oder integrative Unterstützung.

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Bewegter Praxisworkshop – Berufsförderungswerk Bad Pyrmont begrüßt den Hilfsmittelhersteller Invacare zum Rollstuhlseminar und Verkaufstraining

Das Foto zeigt Frau Bierbaß mit Teilnehmern bei der Justierung der Rückenlehne eines Rollstuhls.

Das Foto zeigt Frau Bierbaß mit Teilnehmern bei der Justierung der Rückenlehne eines Rollstuhls.

Mit gebeugtem Rücken, vorgerücktem Becken und mühsam gehobenen Kopf simuliert Frau Silke Bierbaß eine offensichtlich unbequeme Art in einem Rollstuhl zu sitzen. „Nun helft mir mal, mich so zu setzen, dass ich ohne Anstrengung nach vorne blicken und gut sitzen kann“, fordert die Referentin des Unternehmens Invacare die Teilnehmer des dreitägigen Rollstuhlworkshops am Berufsförderungswerk Bad Pyrmont auf.

Seit nunmehr 15 Jahren ergänzt das Seminar der Firma Invacare die Umschulung der Fachkräfte für Rehatechnik und Sanitätshauswaren praxisnah und patientenorientiert in den Bereichen Beratungstraining, Mechanik sowie Sitzen und Positionieren. „Häufig gelingt die individuelle Ausrichtung der Rückenlehnen von Rollstühlen in den Fachgeschäften vor Ort nur unzureichend“, erinnert Frau Bierbaß und ergänzt: „Die Zusammenarbeit mit dem Berufsförderungswerk Bad Pyrmont in diesem Seminar verknüpft unsere praktische Erfahrung als Entwickler und Hersteller mit den Kenntnissen der Teilnehmenden aus Unterricht und Praktika. Ziel ist, die Umschüler und Umschülerinnen auf alltägliche Anforderungen Ihres Berufes vertiefend vorzubereiten.“

Für die späteren Absolventen des Berufsförderungswerkes ist dieser Workshop einer von mehreren: „Unsere Teilnehmenden erhalten auf diesen Workshops zusätzliches Detailwissen in einer Fülle, die sie für zukünftige Arbeitgeber besonders attraktiv macht“, betont Ralf Gröger, Fachbereichsleiter im Berufsförderungswerk.

Zur Überraschung der Anwesenden konnte der „gebrechlichen“ Frau Bierbaß nicht dadurch geholfen werden, durch Anspannen der Rückenlehne den gebeugten Rücken aufzurichten. Vielmehr führte das Lockern der Lehnengurte dazu, dass dem „Buckel“ mehr Raum nach hinten zur Verfügung stand und das Sitzen und Geradeausschauen nun auch ohne anstrengendes und ermüdendes Anheben des Kopfes erreicht wurde.

Die Unternehmen:

Seit 1985 sorgt Invacare auch in Deutschland für mehr Würde und Lebensqualität für ältere und körperbehinderte Menschen. Das Unternehmen bietet ein breit gefächertes Portfolio am deutschen Reha- und Hygienemarkt an.

Das Berufsförderungswerk Bad Pyrmont ist neben dem Standort Weser-Ems und Goslar eines der niedersächsischen Berufsförderungswerke. Zur Hauptaufgabe der BFWs gehört die berufliche Rehabilitation nach Krankheit oder Unfall z.B. durch Qualifizierung, Umschulung oder integrative Unterstützung.

Kontakt: Tobias Bachhausen | tobias.bachhausen@bfw-stiftung.de | 0511 898 440 106 Stiftung des Landes Niedersachsen für berufliche Rehabilitation | Kriegerstraße 1e | 30161 Hannover

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Niedersächsische Berufsförderungswerke mit neuem Angebot in Osnabrück

Aus der Berufsunfähigkeit oder Langzeitarbeitslosigkeit zurück in den Beruf –
Niedersächsische Berufsförderungswerke mit neuem Angebot in Osnabrück

Gesundheitliche Krisen wie z.B. Burn-out, Depressionen oder dauerhafte körperliche Einschränkungen nach einem Unfall führen vielfach dazu, dass Menschen über eine längere Zeit keine berufliche Tätigkeit mehr ausüben können. Diese Situation kann Betroffenen den Glauben an die erfolgreiche Suche und Aufnahme einer Beschäftigung verlieren lassen und vorhandene Kompetenzen bleiben ungenutzt.

Das am 5. April in zentraler Lage in Neuer Graben 22 eröffnete Berufliche Reha- und Integrationszentrum der niedersächsischen Berufsförderungswerke hilft Betroffenen, diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Das Team aus Reha- und Integrationsmanagerin Anja Prins und einer Psychologin ermittelt gemeinsam mit den Teilnehmern u.a. die Fähigkeiten und Förderbedarfe und erstellt individuelle Integrationspläne. Bei entsprechend aussichtsreicher Beurteilung durch die Rehaträger, wie z.B. der Rentenversicherung oder des Jobcenters, fördern die Mitarbeiter des Zentrums aktiv die Arbeitsaufnahme z.B. durch passgenaue Trainings, Stabilisierung des psychischen Wohlbefindens und unterstützen beim Bewerbungsverfahren und bei der Suche von Praktikumsstellen.

„Unser Erfolg misst sich insbesondere an der Integrationsquote unserer Teilnehmer, also daran, wieviel von ihnen nach Abschluss der Maßnahme die bisherigen Vermittlungshemmnisse überwunden und auch tatsächlich eine Beschäftigung aufgenommen haben. Das ist Motivation und Herausforderung zugleich und verbindet uns mit den Teilnehmern zu einem echten Team“, betont Anja Prins. Das Reha- und Integrationszentrum stützt sich bei seiner Arbeit auf Methoden und Maßnahmen, die von den niedersächsischen Berufsförderungswerken Bad Pyrmont, Goslar und Weser-Ems teils gemeinsam mit den Leistungsträgern entwickelt wurden.

Kontaktdaten zur Geschäftsstelle:

Berufliches Reha- und Integrationszentrum Osnabrück
Neuer Graben 22
49076 Osnabrück 

E-Mail: briz-osnabrueck@bfw-goslar.de
Telefon: 0541 335 993-17

Kontakt Pressestelle für Rückfragen oder Hintergrundinformationen:

Tobias Bachhausen
Leiter Marketing
Netzwerk der niedersächsischen Berufsförderungswerke
Stiftung des Landes Niedersachsen für berufliche Rehabilitation
Kriegerstraße 1e
30161 Hannover
Telefon: +49 511-898 440-106
Telefax: +49 511-898 440-120
Mobil: +49 172 2481977
E-Mail:
Tobias.Bachhausen@bfw-stiftung.de
Web: www.bfw-badpyrmont.de

 

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