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Psychisch Krank und doch in Arbeit integriert – 2 Jahre BTZ Chemnitz

Sebastian Kreschnak, Personalberater im BTZ Chemnitz. © M. Lindner, BFW Leipzig
Sebastian Kreschnak, Personalberater im BTZ Chemnitz. © M. Lindner, BFW Leipzig

Sebastian Kreschnak, Personalberater im BTZ Chemnitz. © M. Lindner, BFW Leipzig

Seit zwei Jahren bietet das Berufliche Trainingszentrum Chemnitz (BTZ Chemnitz) Maßnahmen für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen an. Ziel ist es, die Betroffenen wieder erfolgreich auf dem ersten Arbeitsmarkt zu integrieren.  

Über ein erfolgreiches Angebot im BTZ Chemnitz, das Berufliche Training, sprachen wir mit dem Fachbereichsleiter Marko Daubitz und.

Für wen ist das Berufliche Training gedacht und mit welchen Krankheitsbildern kommen die Teilnehmer zu Ihnen?

Kreschnak: Am Beruflichen Training nehmen Menschen mit verschiedenen psychischen oder neurologischen Beeinträchtigungen teil. Die Betroffenen haben oft Suchterkrankungen, Psychosen, affektive Störungen, Angst- und Belastungsstörungen oder Persönlichkeitsstörungen.

Unser Hauptziel ist die Wiedereingliederung in Arbeit. Dabei bauen wir auf bereits erzielte Erfolge hinsichtlich der Krankheitsbewältigung auf. In der Regel sollen unsere Teilnehmer für eine Belastbarkeit im Arbeitsalltag von mindestens 6 Stunden pro Tag fitgemacht werden.

Wie sieht die konkrete Unterstützung im BTZ Chemnitz für die Betroffenen bei der Rückkehr in Arbeit aus?

Kreschnak: Die Teilnehmer werden von einem Team aus Ausbildern, Trainern, Ergotherapeuten, Psychologen und Personalberatern während des Beruflichen Trainings begleitet. Es ist ein Prozess der intensiven Auseinandersetzung mit den eigenen Potentialen, um die Stärken der Teilnehmer zu erkennen und dort den Ansatz zu finden, um beispielsweise die EDV-Kenntnissen sowie schulischen Grundlagenkenntnissen zu vermitteln oder aufzufrischen. Und ganz wichtig ist das umfassende Bewerbungstraining.

Ebenso findet eine sukzessive und an den Bedarfen der Teilnehmer orientierte psychologische Begleitung in Form von Trainings und Gesprächen statt.

Weiterhin absolvieren sie ein arbeitsplatzbezogenes Training von Schlüsselqualifikationen an entsprechenden Trainingsplätzen.

Die mehrmonatigen betrieblichen Lernphasen (ähnlich einem Betriebspraktikum) direkt beim Arbeitgeber sind ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Maßnahme. Hier besteht die Möglichkeit berufliche Zielvorstellungen endgültig zu festigen und auf eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hinzuarbeiten. Gegebenenfalls finden arbeitsplatzbezogene Weiterbildungen statt.

Gibt es „Rückschläge“ und wie gehen Sie damit um?

Kreschnak: Durch unvorhergesehene gesundheitliche Probleme, die aus dem Krankheitsbild der Teilnehmer erwachsen, müssen wir manchmal die Maßnahme flexibel gestalten. Nach erfolgter Genesung gelingt uns meistens in Absprache mit allen Beteiligten eine schnelle Rückkehr zur vollen Belastbarkeit und die Einbindung in das Berufliche Training. Andernfalls unterstützen wir die Teilnehmer und ihren Leistungsträger gern bei der Erarbeitung alternativer Ideen.

Wenn die Integration ins Berufsleben nicht während der Maßnahme gelingt, organisieren wir bei uns im BTZ Chemnitz eine intensive Nachbetreuung bis zu einer späteren Vermittlung in Arbeit.

Marko Daubitz, Fachbereichsleiter BTZ Chemnitz © A.Starke, BFW Leipzig

Marko Daubitz, Fachbereichsleiter BTZ Chemnitz © A.Starke, BFW Leipzig

Auf welche Erfolge können Sie mit BTZ Chemnitz zurückblicken?

Daubitz: Wir haben in den letzten zwei Jahren eine überdurchschnittliche Vermittlungsquote von ca. 70% durch das Berufliche Training erreichen können. Allgemein konnten wir am BTZ Chemnitz einen kontinuierlichen Zuwachs der Teilnehmerzahlen verzeichnen. Aufgrund dessen haben wir uns räumlich und personell erweitern. Und wir haben mit dem Berufliches Basistraining (BBT) ein neues Angebot einführen können. Erstmals konnten wir in 2018 insgesamt 20 Teilnehmer in dieser Maßnahme begrüßen. Dies übertraf bei Weitem unsere Erwartungen und hat uns personell und organisatorisch vor Herausforderungen gestellt. Die Kolleginnen und Kollegen vor Ort haben diese gut und mit hohem Einsatz bewältigt. Dadurch konnten wir diese neue Maßnahme am Markt etablieren.

Eine fast 80-prozentige Steigerung war in der Berufsfindung/Arbeitserprobung lang zu verzeichnen. Das ist einerseits einer deutlich gestiegenen Zahl an Teilnehmern und andererseits der Einführung dieses 6-wöchigen Assessments zuzuschreiben. Aus dieser Zunahme resultiert auch eine stärkere Zuweisung in das berufliche Training in 2019. Somit gehen wir auch dieses Jahr von einer sehr positiven Entwicklung in Chemnitz aus.

Werden Sie das BTZ Chemnitz weiter ausbauen?

Daubitz: Es wurde eine engere Zusammenarbeit mit psychiatrischen Kliniken – wie z.B. mit dem Klinikum Chemnitz – vereinbart. Zusätzliche fokussieren wir uns auf den Ausbau des niederschwelligen BBT Angebotes, als Vorbereitung zum Beruflichen Training.

Zur Erweiterung der Angebote gehört auch ein breiteres Portfolio an psychosozialen Kursangeboten, welche wir vergleichbar mit unserem Beruflichen Trainingszentrum in Leipzig umgesetzt werden. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Stärkung der Jugendmaßnahmen am BTZ Chemnitz.

Im Bezug auf das BT gilt es die hohe Qualität zu festigen und die erreichte Integrationsquote als dauerhaften Maßstab zu sehen, welches ein hohes Maß an Professionalität und Engagement fordert.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Schlagworte:

BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, Teilhabe am Arbeitsleben, Berufliches Trainingszentrum Chemnitz, BTZ Chemnitz, Berufliches Training, Berufliches Basistraining

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Seit über 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Ein berufliches Trainingszentrum, das BTZ Leipzig, ergänzt das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

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Neuer Umschulungsberuf: Kaufleute im E-Commerce

Mit der Umschulung zu Kaufleuten im E-Commerce reagiert das BFW Leipzig ab Juni 2019 auf die Digitalisierung der Gesellschaft. © omgimages, iStock

Mit der Umschulung zu Kaufleuten im E-Commerce reagiert das BFW Leipzig ab Juni 2019 auf die Digitalisierung der Gesellschaft. © omgimages, iStock

Das Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig) wird ab Juni 2019 den Umschulungsberuf Kaufleute im E-Commerce anbieten. Der Ausbildungsberuf wurde neu im August 2018 in Deutschland eingeführt.

Das BFW Leipzig wird zum Start der Umschulungen am 18. Juni den neuen Beruf der Kaufleute im E-Commerce in sein Programm aufnehmen. Mit diesem branchenübergreifenden Umschulungsberuf reagiert die Bildungseinrichtung auf das anwachsende Online-Geschäft. „Der kaufmännische Beruf wurde erst zum 1. August 2018 in Deutschland eingeführt. Die Besonderheit für unsere Teilnehmer wird sein, dass der Rahmen- und der Ausbildungslehrplan in zwei, statt drei Jahren im Gegensatz zur Erstausbildung absolviert werden kann“, erläutert Marika Bild, pädagogische Leiterin des BFW Leipzig.

Während der 24-monatigen Umschulung werden die Teilnehmer systematisch an neue Anforderungen, die mit der Digitalisierung und verändertem Kundenverhalten im Online-Handel einhergehen, herangeführt. Daher ist eine projektorientierte Arbeitsweise ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung. Der Beruf erfordert Interesse am IT-basierten Verkaufen und Vermarkten, an betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen und rechtlichen Vorgaben. Weiterhin ist ein analytisches und logisches Denkvermögen erforderlich. Eine Medienaffinität und das Interesse an neuen Entwicklungen im Online-Vertrieb und in den Vertriebskanälen sind gute Voraussetzungen für die Ausbildung. Die Umschulung endet mit einer Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer.

Einsatz finden Kaufleute im E-Commerce in allen Wirtschaftsunternehmen, die über eine Online-Plattform Waren und Dienstleistungen an Privat- oder Geschäftskunden vertreiben. Durch die Branchenunabhängigkeit bietet sich eine Vielzahl an Arbeitgebern an. Dabei sind ihr Wissen und ihre Erfahrung insbesondere an den externen und internen Schnittstellen gefragt – zum Beispiel, wenn es um Werbung, Logistik, IT oder Rechts- und Controlling-Aspekte geht. Im Einzelnen gehören zu ihren Aufgaben neben den redaktionellen Aufbau sowie der Pflege von Webshops, der Einsatz von Online-Vertriebskanälen und der Mitarbeit bei der Gestaltung des Waren- und Dienstleistungssortiments, die Vertragsanbahnung und -abwicklung im Online-Vertrieb sowie die Unterstützung bei der Beschaffung. Weitere wichtige Aufgaben sind die Kundenkommunikation, die Entwicklung und Umsetzung des Online-Marketings sowie die kaufmännische Steuerung und Kontrolle.

„Mit der Umschulung Kaufleute im E-Commerce orientieren wir uns an den Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt und gehen mit unserer Bildungseinrichtung einen weiteren Schritt in Richtung Zukunft“, betont Marika Bild.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

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BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, Teilhabe am Arbeitsleben, Umschulung, Kaufleute im E-Commerce, Online-Handel, Digitalisierung

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Seit über 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Ein berufliches Trainingszentrum, das BTZ Leipzig, ergänzt das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

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Vom Forstwirt zum Immobilienkaufmann – Künftige Fachkräfte starten ihre Umschulung am BFW Leipzig

Die pädagogische Leiterin Marika Bild eröffnet die neuen Umschulungskurse vor 166 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. © M. Lindner, BFW Leipzig

Die pädagogische Leiterin Marika Bild eröffnet die neuen Umschulungskurse vor 166 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. © M. Lindner, BFW Leipzig

Am 15. Januar starteten im Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig) die neuen Umschulungskurse in 17 Berufen. Insgesamt 166 Teilnehmer werden die kommenden 24 Monate auf ihren Wiedereinstieg in Arbeit vorbereitet.

Unter den 166 neuen Umschüler in der Aula des BFW Leipzig saß am 15. Januar 2019 auch Marcel Stephan. Der 46-jährige gelernte Forstwirt konnte nach 20 Jahren den Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben. Nun sucht er über eine Umschulung zum Immobilienkaufmann einen Weg zurück in Arbeit.

Marcel Stephan und alle anderen Teilnehmer, die ihre Umschulung in 17 verschiedenen Berufen begonnen haben, wurden von der pädagogischen Leiterin, Marika Bild, am BFW Leipzig herzlich begrüßt. In ihrer Eröffnungsrede betonte sie, dass mit der Umschulung im Rahmen der beruflichen Rehabilitation nicht nur eine Neuorientierung im Beruf, sondern für viele auch ein neuer Lebensabschnitt beginnt. „Mit dieser hochwertigen Ausbildung und dem erfolgreichen Kammerabschluss, schaffen Sie sich eine nachhaltige Perspektive für den Wiedereinstieg ins Arbeitsleben“. Sie versicherte, dass die Teilnehmer durch ihre eigene Mitwirkung während der 24-montigen Umschulungen und der erfahrenen Unterstützung des BFW Leipzig ihr Ziel erfolgreich erreichen werden. Die Aussichten, anschließend eine adäquate Anstellung zu finden, sind gut. Das beweisen die Vermittlungsquoten der letzten Jahre, die bei etwa 80 % liegen.

Der Reha Manager wird den gesamten Umschulungsprozess begleiten und u. a. sowohl bei der Suche eines geeigneten Praktikumsbetriebes für die berufliche Lernphase als auch bei der Anfertigung professioneller Bewerbungsunterlagen behilflich sein. Die Ausbilder behalten nicht nur die Vermittlung der Fachkenntnisse entsprechend des Rahmenlehrplans im Auge, sondern fördern und fordern die Teilnehmer, um beste Prüfungsergebnisse zu erreichen. Die besonderen Hilfen, wie die ärztliche und psychologische Unterstützung, Physiotherapie sowie Trainingsprogramme zur Raucherentwöhnung oder für die richtige Ernährung, sind u. a. eine Besonderheit der beruflichen Rehabilitation.

„Ich bin gespannt, was mich in der kommenden Zeit erwarten wird“, sagt Marcel Stephan im Anschluss an die Eröffnung der Hauptkurse. „Mein Ziel ist klar: Ich will mit dem Abschluss als Immobilienkaufmann wieder zurück in den Wald und mich dort um die Forstimmobilien kümmern.“

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

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BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, Teilhabe am Arbeitsleben, Umschulung, Bildungsgutschein, IHK, HWK

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Berufe im Fokus: Schnuppertag für Konstruktive

In den Konstruktions- und Entwicklungsabteilungen von Industrieunternehmen sind Technische Produktdesigner gesuchte Fachleute. © AndreyPopov; Thinkstockphotos
In den Konstruktions- und Entwicklungsabteilungen von Industrieunternehmen sind Technische Produktdesigner gesuchte Fachleute. © AndreyPopov; Thinkstockphotos

In den Konstruktions- und Entwicklungsabteilungen von Industrieunternehmen sind Technische Produktdesigner gesuchte Fachleute. © AndreyPopov; Thinkstockphotos

Am 13. Dezember findet im Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig) eine Berufsinformationsveranstaltung statt. Es werden Einblicke in den Beruf des Technischen Produktdesigners gegeben.

In der Reihe „Berufe im Fokus“ wird am 13. Dezember von 10 bis 12 Uhr der Beruf des Technischen Produktdesigners im BFW Leipzig vorgestellt. Auf der Veranstaltung werden die Zugangsmöglichkeiten und Voraussetzungen sowie der Aufbau und die Inhalte der Umschulung vorgestellt.

In den zwei Stunden erhalten die Interessenten auch einen Einblick in die praktische Tätigkeit. Die Interessenten können während der Veranstaltung ein kleines 3D-Projekt am PC selbst erstellen. Dabei werden die Vorteile einer Umschulung am BFW Leipzig präsentiert. Die hohe fachliche Kompetenz der Absolventen des BFW Leipzig wird durch einen hohen Praxisanteil der Umschulung sowie eine moderne Ausstattung erreicht. Zum Einsatz kommen aktuelle Versionen der am Markt üblichen 3D-CAD-Programme und moderner Computertechnik sowie zwei 3D-Drucker.

Die Technischen Produktdesigner konstruieren mit Hilfe von 2D- und 3D-CAD-Systemen detaillierte technische Anlagen, Maschinen und Fahrzeuge. Sie setzen Designvorgaben von Ingenieuren um. Sie müssen dabei gleichermaßen funktionale, gestalterisch-ästhetische und ökonomische Ansprüche berücksichtigen. Als Fachleute begleiten sie den gesamten Prozess der Produktentwicklung, von der Konstruktion einschließlich des Designentwurfs bis zum fertigen Erzeugnis.

In den Konstruktions- und Entwicklungsabteilungen von Industrieunternehmen sind Technische Produktdesigner gesuchte Fachleute. Im Maschinen- und Anlagenbau, in der Automobil- und -zulieferindustrie, der Herstellung technischer Produkte und der Verpackungsindustrie sowie in Ingenieurbüros werden Technische Produktdesigner beschäftigt.

Der nächste Umschulungskurs, der neben der beruflichen Rehabilitation auch für Inhaber eines Bildungsgutscheins der Agenturen für Arbeit und der Jobcenter offen ist, startet am 19. März 2019.

Interessenten können sich per E-Mail (veranstaltungen@bfw-leipzig.de) oder Telefon (0341 9175-306) bis zum 10. Dezember 2018 anmelden.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

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BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, Technische Produktdesigner, Umschulung, Bildungsgutschein, Berufe im Fokus, Schnuppertag

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Richterin spricht Urteil über Projektarbeit von IT-Umschülern

Richterin Andrea Niermann (3.v.l.) im Gespräch mit der pädagogischen Leiterin Marika Bild (2.v.r.) und Geschäftsführer Jörg Beenken vom BFW Leipzig. Weiter im Bild: Marvin Zahedi, Michael Urbaniak und Stefan Kusiek, BFW Leipzig (v.l.n.r.) © M. Lindner, BFW Leipzig
Richterin Andrea Niermann (3.v.l.) im Gespräch mit der pädagogischen Leiterin Marika Bild (2.v.r.) und Geschäftsführer Jörg Beenken vom BFW Leipzig. Weiter im Bild: Marvin Zahedi, Michael Urbaniak und Stefan Kusiek, BFW Leipzig (v.l.n.r.) © M. Lindner, BFW Leipzig

Richterin Andrea Niermann (3.v.l.) im Gespräch mit der pädagogischen Leiterin Marika Bild (2.v.r.) und Geschäftsführer Jörg Beenken vom BFW Leipzig. Weiter im Bild: Marvin Zahedi, Michael Urbaniak und Stefan Kusiek, BFW Leipzig (v.l.n.r.) © M. Lindner, BFW Leipzig

Das Urteil der Leipziger Richterin am Landgericht Andrea Niermann über die Zusammenarbeit des 72. Deutschen Juristentags (72. djt) mit Umschülern der IT-Ausbildung fällt eindeutig positiv aus. Sie empfiehlt eine Wiederholung der Projektarbeit des Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig) beim 73. djt in Hamburg 2020.

Andrea Niermann, Geschäftsführerin des 72. Deutschen Juristentages in Leipzig und Richterin am Landgericht wollte es sich nicht nehmen lassen, dem Team von Umschülern der IT-Ausbildung aus dem BFW Leipzig für ihre Arbeit auf dem Treffen von ca. 2600 Juristen aus ganz Deutschland zu danken. „Der Juristentag in Leipzig ist sehr gut verlaufen“, berichtete die Juristin. „Sie waren mit Ihrem Team von Umschülern ein wichtiger Teil des Erfolges. Ich war froh, den Bereich IT in so gute Hände gegeben zu haben.“ Richterin Andrea Niermann verwies auch darauf, dass dieses besondere Modell der Zusammenarbeit einen positiven Effekt sowohl für den 72. Deutschen Juristentag als auch für das BFW Leipzig hatte. Einerseits habe das Organisationsteam mit dem BFW einen zuverlässigen Partner gehabt. Andererseits können die künftigen Fachinformatiker für Systemintegration bei späteren Bewerbungen auf eine wichtige Referenz verweisen.

Marvin Zahedi und Michael Urbaniak vom technischen Organisationsteam des 72. djt überreichten den Projektteilnehmern ein Zertifikat für ihre erfolgreiche Teilnahme. Beide bedankten sich auch noch einmal für die Zuverlässigkeit und hohe Qualität der Arbeit.

Andrea Niermann betonte in einem abschließenden Gespräch mit dem Geschäftsführer des BFW Leipzig, Jörg Beenken, dass dieses Projekt sie überzeugt habe. Daher werde sie ihrem Nachfolger, dem Geschäftsführer des 73. djt, Dr. Christopher Sachse, eine Weiterführung der Kooperation mit dem BFW Leipzig empfehlen.

Vom 26. bis 28. September 2018 waren die künftigen Fachinformatiker für Systemintegration für die gesamte Informationstechnologie auf dem 72. djt verantwortlich. Der 73. djt findet im September 2020 in Hamburg statt.

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BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, 72. Deutscher Juristentag, Fachinformatiker Systemintegration

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Weniger Umschulungsabbrecher mit psychischen Diagnosen

Die Zahl der Umschulungsabbrecher mit psychischen Diagnosen ist seit Eröffnung des BTZ Leipzig um 64 Prozent zurückgegangen. © A. Starke, BFW Leipzig
Die Zahl der Umschulungsabbrecher mit psychischen Diagnosen ist seit Eröffnung des BTZ Leipzig um 64 Prozent zurückgegangen. © A. Starke, BFW Leipzig

Die Zahl der Umschulungsabbrecher mit psychischen Diagnosen ist seit Eröffnung des BTZ Leipzig um 64 Prozent zurückgegangen. © A. Starke, BFW Leipzig

Nach zwei Jahren kann das Berufliche Trainingszentrum am BFW Leipzig eine positive Bilanz seiner Arbeit mit psychisch kranken Menschen ziehen. Die Zahl der Abbrecher bei den Umschulungen im BFW Leipzig sank erheblich. Das führt auch zu Einsparungen bei den Leistungsträgern.

In den letzten Jahren haben die psychischen Beeinträchtigungen als eine der Hauptdiagnosen in der beruflichen Rehabilitation zugenommen. Sie haben mittlerweile die Erkrankungen der Muskel-Skelett-Systems in ihrer Häufigkeit „überholt“. 2017 hatte 39,8 Prozent der Teilnehmer, die eine Umschulung begonnen hatte, eine psychische Beeinträchtigung. Dagegen standen 36,3 Prozent Diagnosen des Muskel-Skelett-Systems. Im September 2016 hatte das BFW Leipzig auf diese Entwicklung konsequent mit der Gründung des Beruflichen Trainingszentrums Leipzig am BFW (BTZ Leipzig) reagiert. Ein halbes Jahr später wurde das BTZ auch in der Außenstelle Chemnitz eröffnet.

Mit diesem BTZ Leipzig wurden gleichzeitig neue Maßnahmen konzipiert, die auf eine individuellere Betreuung der Teilnehmer abzielen. Eine dieser Maßnahmen ist die Stabilisierung und Vorbereitung auf eine Umschulung (SVU). Jetzt liegen erste Zahlen vor, die belegen, dass das Team um Fachbereichsleiter Marko Daubitz den richtigen Weg eingeschlagen hat. Die Zahl der Abbrecher einer Umschulung hat bei den Teilnehmern mit psychischen Diagnosen von 2016, also im Startjahr des BTZ Leipzig, bis heute um 64 Prozent abgenommen.

Das führt Marko Daubitz darauf zurück, „dass die Teilnehmer entsprechend ihrer gesundheitlichen Möglichkeiten auf einen für sie passenden Umschulungsberuf orientiert und somit auch motiviert werden. Die sechsmonatige Stabilisierungs- und Vorbereitungsphase beinhaltet ein umfangreiches psychosoziales Paket mit einer engmaschigen Betreuung durch Psychologen, berufliche Trainer, Reha-Manager, Sozialpädagogen, Sport- und Ergotherapeuten sowie Ärzten.“ Angeboten werden Kurse zum Umgang mit Krisensituationen, Konzentrations- und Gedächtnistraining, Kommunikationstraining, Kurse zur Stress- und Angstbewältigung sowie zur Steigerung der Selbstwirksamkeit. „Wir trainieren in den sechs Monaten zudem die sozialen Kompetenzen und führen ein Verhaltenstraining in ausgewählten Situationen, wie z.B. bei Präsentationsängsten, durch.“ Wichtige Bestandteile sind die Qualifizierungsanteile in Mathematik, Deutsch und EDV. Über eine mehrwöchige praktische Orientierungsphase an individuellen Trainingsplätzen erhalten die Teilnehmer einen tieferen Einblick in ihren späteren „Wunschberuf“.

„In dieser Orientierungsphase kommt es schon vor, dass Teilnehmer ihre Wahl der Umschulung noch einmal überdenken und entsprechend ihres Leistungsbildes sich neu ausrichten“, so Marko Daubitz. „Mit dieser Wechselmöglichkeit geben wir den Teilnehmern in dieser Phase viel Sicherheit. Zumal wir nicht nur in den Berufen, die das BFW Leipzig ausbildet, die SVU durchführen. Wir haben regelmäßig auch Teilnehmer in der Maßnahme, die in anderen Einrichtungen eine Umschulung absolvieren, so hatten wir beispielsweise auch schon einen künftigen Schornsteinfeger erfolgreich vorbereitet.“

Die Absenkung der Zahl der abgebrochenen Umschulungen bei Teilnehmern mit psychischen Beeinträchtigungen ist nicht nur eine statistische Größe für das BTZ Leipzig. Für die Leistungsträger von Rentenversicherungen, Arbeitsagenturen und Jobcentern bedeutet dies, dass sie in einen durchgängigen Verlauf einer beruflichen Rehabilitation investieren. „Jeder Abbruch kostet die Leistungsträger zusätzliches Geld für einen anderen Weg zur Rückführung ihrer Versicherten in den Arbeitsmarkt“, weiß Marko Daubitz.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

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BFW Leipzig, BTZ Leipzig, Berufliches Trainingszentrum, Psychische Erkrankung, Psychische Beeinträchtigung, Umschulung, berufliche Rehabilitation

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Ein viertel Jahrhundert im Zeichen der Qualität

Friederike Samel Leiterin der DGQ-Geschäftsstelle Berlin (l.) überreichte gemeinsam mit DGQ-Regionalkreisleiter Thomas Zeuge dem Geschäftsführer des BFW Leipzig Jörg Beenken (2.v.l.) und Corinna Schulze vom Marketing des BFW Leipzig die silberne Ehrenurkunde für die 25-jährige Mitgliedschaft in der Deutschen Gesellschaft für Qualität. © M. Lindner, BFW Leipzig
Friederike Samel Leiterin der DGQ-Geschäftsstelle Berlin (l.) überreichte gemeinsam mit DGQ-Regionalkreisleiter Thomas Zeuge dem Geschäftsführer des BFW Leipzig Jörg Beenken (2.v.l.) und Corinna Schulze vom Marketing des BFW Leipzig die silberne Ehrenurkunde für die 25-jährige Mitgliedschaft in der Deutschen Gesellschaft für Qualität. © M. Lindner, BFW Leipzig

Friederike Samel Leiterin der DGQ-Geschäftsstelle Berlin (l.) überreichte gemeinsam mit DGQ-Regionalkreisleiter Thomas Zeuge dem Geschäftsführer des BFW Leipzig Jörg Beenken (2.v.l.) und Corinna Schulze vom Marketing des BFW Leipzig die silberne Ehrenurkunde für die 25-jährige Mitgliedschaft in der Deutschen Gesellschaft für Qualität. © M. Lindner, BFW Leipzig

Auf dem 12. Netzwerkabend für Fachleute aus der Konstruktion und dem Qualitätsmanagement wurde das Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig) für seine 25-jährige Mitgliedschaft in der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) geehrt.

Auf dem 12. Netzwerkabend für Fachleute der Bereiche Konstruktion und Qualitätssicherung überreichte die Leiterin der DGQ-Geschäftsstelle Berlin Friederike Samel gemeinsam mit dem DGQ-Regionalkreisleiter Leipzig Thomas Zeuge eine Ehrenurkunde für die 25-jährige Mitgliedschaft in der Gesellschaft an den Geschäftsführer des BFW Leipzig Jörg Beenken. Thomas Zeuge bedankte sich bei Herrn Beenken für die Plattform, die das BFW Leipzig dem Leipziger Regionalkreis biete. Über die Netzwerkabende kämen die Unternehmen über die Verbandsarbeit hinaus zusammen und „können über Fachvorträge miteinander ins Gespräch kommen. Der Begriff der Qualität hat sich in den letzten Jahren verändert. Von gleicher Höhe, gleicher Breite und gleicher Länge wurde ein Wandel zu immer komplizierteren und auf die individuellen Erfordernisse der Industrie angepassten Teile vollzogen. Daher ist die Netzwerkarbeit mit dem Wissensaustausch sehr wichtig in der Branche.“ Friederike Samel betonte, „dass sich die DGQ in den 25 Jahren immer auf das BFW Leipzig als Partner verlassen konnte. Das hohe Ausbildungsniveau resultiert auch aus der Nähe zur Industrie und den Trendsettern im Bereich der Qualitätskontrolle. Im BFW Leipzig werden gute Fachkräfte entwickelt.“

Auf den Netzwerkabenden treffen sich zweimal im Jahr Fachleute aus den Bereichen Konstruktion und Qualitätssicherung, um sich über Neuerungen und Trends aus ihren Gebieten zu informieren. Dabei geht es häufig um neue Verfahren anhand von Praxisbeispielen, die in der Konstruktion angewandt werden. Oder es werden neue Normierungen vorgestellt, die sich auf Messverfahren beziehen. So standen beim vergangenen Netzwerkabend die Themen „Trends in der Messtechnik und Datenauswertung sowie Automatisierte Messprogrammerzeugung in der Luftfahrtbranche“ und „Vom Prototypen zur Serie – die Verbindung von Werkzeugbau, 3D Druck und 3D Scanning als technologische Chance für das Feingießen“ auf dem Programm.

Die Fachleute aus der Praxis reisen aus ganz Mitteldeutschland an, um mit den Referenten aus der Industrie sowie aus der Forschung und Entwicklung ins Gespräch zu kommen. Der Netzwerkabend bietet die Gelegenheit, das BFW Leipzig auch als Bildungspartner für die Technischen Produktdesigner und Qualitätsfachleute sowie für Firmenschulungen kennen zu lernen. Die Gäste können sich so ein Bild von der modernen Ausstattung und der hohen Qualität der Ausbildung machen, um neue Fachkräfte zu gewinnen.

Neben dem Netzwerkabend Konstruktion und Qualitätssicherung bietet das BFW Leipzig viermal im Jahr auch einen Netzwerkabend für die Fachleute aus der Informationstechnologie an.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ)

Die Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ) unterstützt Unternehmen dabei, mit hochwertigen Produkten und Dienstleistungen erfolgreich am Markt zu bestehen. Als zentrale, deutsche Qualitätsgesellschaft ist die DGQ erster Ansprechpartner für Qualität, Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung. Das einzigartige Netzwerk der DGQ vereint über 6.000 Qualitätsexperten in mehr als 4.000 Unternehmen aller Größen und Branchen. Berufseinsteiger, Fachexperten und Manager nutzen den direkten Erfahrungsaustausch in deutschlandweit über 70 Regional- und Fachkreisen. Das DGQ-Netzwerk bietet die vielseitigste und umfassendste Plattform zum Austausch von Wissen, Praxiserfahrungen und Trends rund um qualitätsrelevante Themen. Die DGQ engagiert sich in nationalen und internationalen Initiativen, Partnerschaften, Gremien zur Gestaltung zentraler Normen sowie Innovations- und Forschungsprojekten. Mit rund 300 Trainern und 1.000 praxisbezogenen Trainings stellt die DGQ ein breites Weiterbildungsangebot zur Verfügung und erteilt im Markt anerkannte Personenzertifikate. Sie trägt wirkungsvoll dazu bei, „Qualität Made in Germany“ als Erfolgsprinzip in Wirtschaft und Gesellschaft zu verankern. Dabei sichert die DGQ bestehendes Know-how. In einer Welt der Transformation entwickelt sie zudem neue Qualitätsansätze für die Zukunft. www.dgq.de

Schlagworte:

BFW Leipzig, Deutsche Gesellschaft für Qualität, DGQ, Netzwerkabend Konstruktion und Qualitätssicherung, Technische Produktdesigner, Qualitätsfachleute

BFW Leipzig

Seit über 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Ein berufliches Trainingszentrum, das BTZ Leipzig, ergänzt das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

Weitere Informationen und Bildmaterial:

Berufsförderungswerk Leipzig gemeinnützige GmbH
Michael Lindner
Leiter PR | Unternehmenskommunikation
Georg-Schumann-Straße 148
04159 Leipzig
Tel.: 0341 | 9175120
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Traumberuf: Steuerfachangestellter

Als Steuerfachangestellter hat Robert Müller über die betriebliche Lernphase 2018 seinen neuen Arbeitsplatz in einer Steuerberatungskanzlei in Weißenfels gefunden. © M. Lindner, BFW Leipzig

Der Beruf eines Steuerfachangestellten kann auch zu den Traumberufen gehören. Wer gern mit Zahlen jongliert, ist in diesem Beruf gerade richtig und wird von den Kanzleien als Fachkraft gesucht. Das Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig) bietet diesen Umschulungsberuf im Rahmen der beruflichen Rehabilitation und für Interessenten mit Bildungsgutschein an.

Als Steuerfachangestellter hat Robert Müller über die betriebliche Lernphase 2018 seinen neuen Arbeitsplatz in einer Steuerberatungskanzlei in Weißenfels gefunden. © M. Lindner, BFW Leipzig

Als Steuerfachangestellter hat Robert Müller über die betriebliche Lernphase 2018 seinen neuen Arbeitsplatz in einer Steuerberatungskanzlei in Weißenfels gefunden. © M. Lindner, BFW Leipzig

„Wir haben uns entschlossen, ihn einzustellen. Das Format von Robert Müller passt sehr gut zu uns. Er hat eine positive Einstellung und bringt von der Ausbildung her alles mit. Wir haben ihn als hochqualifizierten Mitarbeiter von Beginn an schätzen gelernt. Er ist jetzt soweit, bereits kompliziertere Mandanten zu betreuen. Seine erste GmbH liegt auf dem Tisch.“ Das sagt Jörg Richter. Er ist stellvertretender Niederlassungsleiter in Weißenfels bei der Connex Steuer- und Wirtschaftsberatung.

Und wer ist Robert Müller? Ein neuer Kollege. Als Auszubildender kam er im Januar 2016 in die Kanzlei. Immer im Wechsel zwischen Praxis vor Ort in Weißenfels und der Theorie in der Bildungseinrichtung. Die Besonderheit dabei: Robert Müller absolvierte eine Umschulung zum Steuerfachangestellten. In zwei Jahren. Im Rahmen einer beruflichen Rehabilitation. Die Bildungseinrichtung war das Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig), der Spezialist für Umschulungen und Qualifizierungen von Menschen, die aufgrund von gesundheitlichen Einschränkungen ihre vorhergehende Tätigkeit nicht mehr ausüben konnten.

Was war der Grund für diesen Weg, durch eine Umschulung den Beruf des Steuerfachangestellten zu erlernen? Robert Müller ist Diplom Mathematiker. Der 34-jährige wollte diesen Weg auch noch weitergehen bis zur Promotion. „Zahlen sind mein Faible“, meint er, wenn er zurück- und auf seine jetzige Arbeit blickt. „Aber damals ging es im Universitätsbetrieb in Jena von einer befristeten Stelle zur nächsten. Ich hatte stets das Gefühl nichts geleistet zu haben.“ Die aufkommenden Selbstzweifel verstärkten sich und die Suche nach einem Neuanfang gestaltete sich schwerer, als er zu hoffen wagte.

Er brannte aus. Mit Klinikaufenthalten und medizinischer Rehabilitation kämpfte er sich zurück. Die RPK in Halle empfahl ihm das BFW Leipzig. Zum Infotag suchte er den Kontakt und bekam einen Platz in der Berufsfindung/Arbeitserprobung. Nach sechs Wochen stand für den Mathematiker fest, dass er bei den Zahlen bleiben und Steuerfachangestellter werden möchte. Weißenfels liegt im Pendelbereich zu Leipzig und mit der Connex Steuer- und Wirtschaftsberatung fand er vor Ort den passenden Umschulungsbetrieb.

„Ich bin sehr gut im Team aufgenommen worden“, erzählt Robert Müller an seinem Schreibtisch. Gerade hat er zwei Stücken Kuchen von einer Kollegin gereicht bekommen. Ein kleiner Energiespender, wie sie meinte. „Die Kolleginnen und Kollegen haben mir viel erklärt. Jeder hat sich hier auf einen bestimmten Bereich spezialisiert. Und je mehr ich wusste, umso eigenständiger konnte ich im und für das Team arbeiten. Ich hatte Glück mit der Kanzlei gehabt.“ Die sehr gute Theorievermittlung am BFW Leipzig half ihm, sich schneller in die Steuerproblematik einzuarbeiten. „Diese Umschulung ist sehr gut aufgebaut, weil man gleich sein Wissen anwenden kann. Das hat Spaß gemacht.“

Und der Spaß an der Arbeit als Steuerfachangestellter scheint ihm erhalten geblieben zu sein. „Die Fährte in Richtung Steuerfachangestellter, die durch das BFW Leipzig gelegt wurde, hat sich gelohnt“, Robert Müller ist der Neueinstieg ins Berufsleben gelungen. Darauf ist er stolz: „Das muss man erst einmal schaffen, in zwei Jahren zum Abschluss in einem hochqualifizierten Berufszweig.“ Den Beruf des Steuerfachangestellten erlebt er nicht als verstaubt und trocken. Jeder neue Fall ist eine individuelle Angelegenheit im Umgang mit den Mandanten, mit den Finanzbehörden sowie eine kleine technische Herausforderung. Und ein Teamspiel.

Maik Nicodemus betreute den damaligen Umschüler im Steuerbüro und weiß über den Teamspieler Robert Müller ganz genau Bescheid. „Wissenswillig war und ist er. Fragt Kolleginnen und Kollegen solange, bis er eine Antwort hat. Und da ist er schon etwas speziell. Herr Müller betrachtet immer den Gesamtvorgang und gibt sich erst zufrieden, wenn das Problem gelöst wurde. Dann ist es stimmig für den Mandanten und für uns als Steuerkanzlei. Die Vorleistungen vom BFW Leipzig waren sehr gut. Ich bin super zufrieden.“

Am 10. Dezember 2018 beginnt für Bildungsgutscheinberechtigte ein Vorbereitungskurs. Die Steuerberaterkammer Sachsen hat diesen Vorbereitungskurs für alle Teilnehmer vorgeschrieben. Auch Robert Müller musste vor seiner Umschulung diesen durchlaufen. Die anschließende 24-monatige Umschulung startet am 15. Januar 2019.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

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BFW Leipzig, Umschulung, Bildungsgutschein, berufliche Rehabilitation, Agentur für Arbeit, Jobcenter, Arbeitssuchende, Steuerfachangestellte

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Seit über 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Ein berufliches Trainingszentrum, das BTZ Leipzig, ergänzt das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

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Mit Bildungsgutschein über das BFW zurück in Arbeit

Die Umschulung zum/zur Kosmetiker/-in ist sehr praxisorientiert. © BFW Leipzig

Die Umschulung zum/zur Kosmetiker/-in ist sehr praxisorientiert. © BFW Leipzig

Das Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig) bietet Interessenten mit Bildungsgutschein ein breites Umschulungsprogramm an. Arbeitssuchende können sich darüber eine neue berufliche Perspektive schaffen.

Am 15. Januar 2019 starten am BFW Leipzig 16 Umschulungen im kaufmännischen und gewerblich-technischen Bereich sowie im Gesundheitswesen. Die meisten davon können auch von Interessenten mit einem Bildungsgutschein belegt werden.

Zu den Berufen, die auch gute Vermittlungschancen nach der absolvierten
24-monatigen Umschulung haben, zählen im Gesundheitsbereich die Kosmetiker, in den kaufmännischen Berufen der Steuerfachangestellte sowie in den gewerblich-technischen Berufen der Mediengestalter. Auf die hohen Vermittlungsergebnisse kann das BFW Leipzig verweisen, weil für die Unternehmen die praxisnahe theoretische Ausbildung der Teilnehmer und die umfangreichen Praktika in Form der betrieblichen Lernphase zählt. Dadurch lernen die künftigen Berufsneueinsteiger ihre potentiellen Arbeitgeber gut kennen und sind nach ihrer Ausbildung schnell im Betrieb einsetzbar.

Es stehen aber auch noch weitere interessante Berufe für Inhaber eines Bildungsgutscheins offen: z.B. der Elektroniker für Geräte und Systeme. Als kaufmännische Berufe sind beispielsweise der Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistungen, der Industriekaufmann sowie der Kaufmann im Groß- und Außenhandel gefragte Umschulungen, die mit einem Bildungsgutschein absolviert werden können.

Ziel des Bildungsgutscheins ist die Rückkehr in den Arbeitsmarkt, also der Abbau von Qualifikationsdefiziten und die dauerhafte berufliche Eingliederung mit einem neuen Berufsabschluss. Der Bildungsgutschein wird über die Agentur für Arbeit und das Jobcenter ausgegeben.

Weitere Informationen und Beratung für Arbeitssuchende mit Bildungsgutschein:

Corinna Schulze, Tel.: 0341/9175-341

E-Mail: info@bfw-leipzig.de

Eine Übersicht sowie ausführliche Beschreibungen der angebotenen Berufsbilder finden Interessierte auf dieser Seite: www.bfw-leipzig.de/bg

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Schlagworte:

BFW Leipzig, Umschulung, Bildungsgutschein, Agentur für Arbeit, Jobcenter, Arbeitssuchende, Kosmetiker, Steuerfachangestellte, Mediengestalter

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Seit über 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Ein berufliches Trainingszentrum, das BTZ Leipzig, ergänzt das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

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Geschäftsführerwechsel nach 22 Jahren im BFW Leipzig

Auf der Veranstaltung fand auch die feierliche Übergabe des Schlüssels für das BFW Leipzig statt. (v.l.n.r. Jork Beßler, Alois Fischer, Jörg Beenken, Detlev Lehmann) © M. Lindner, BFW Leipzig
Auf der Veranstaltung fand auch die feierliche Übergabe des Schlüssels für das BFW Leipzig statt. (v.l.n.r. Jork Beßler, Alois Fischer, Jörg Beenken, Detlev Lehmann) © M. Lindner, BFW Leipzig

Auf der Veranstaltung fand auch die feierliche Übergabe des Schlüssels für das BFW Leipzig statt. (v.l.n.r. Jork Beßler, Alois Fischer, Jörg Beenken, Detlev Lehmann) © M. Lindner, BFW Leipzig

Nach mehr als 22 Jahren geht Geschäftsführer Alois Fischer in den Ruhestand. Ab dem 1. Oktober wird Jörg Beenken die Geschäfte des Berufsförderungswerkes Leipzig (BFW Leipzig) weiterführen. Die Leipziger Bildungseinrichtung kann auf positive Bilanz zurückblicken.

Am 27. September wurde Alois Fischer, der bis zum 30. September 2018 als Geschäftsführer der BFW Leipzig fungiert, offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Vor den mehr als 80 geladenen Gästen beschrieben ihn die Redner als Garant für die stabile Entwicklung des BFW Leipzig. Im Grußwort der Sächsischen Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz Barbara Klepsch betont sie, dass diese 22 Jahre nicht einfach waren. „Das Berufsförderungswerk, aber eben auch Sie ganz persönlich, hatten zahlreiche Herausforderungen zu meistern.“ Die Staatsministerin dankte Herrn Fischer ausdrücklich für sein Engagement.

Als langjähriger Partner in der beruflichen Rehabilitation lobte Richard Fischels vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales die Kontinuität, mit der Alois Fischer auf die sich verändernden Rahmenbedingungen in der Bildungslandschaft reagierte.

Die Gesellschafterversammlung würdigte Herrn Fischer im Grußwort des Vorsitzenden Detlev Lehmann für das geradlinige Wachstum der Leipziger Bildungseinrichtung. „Sie übergeben nun ein Berufsförderungswerk, das zu den besten sieben in ganz Deutschland zählt“, so Detlev Lehmann.

Brigitte Gross, stellvertretende Vorsitzende des Verwaltungsrates des BFW Leipzig und Direktorin der Deutschen Rentenversicherung Bund, verwies auf die oft schwierigen Themen, die man gemeinsam zu bewältigen hatte. Alois Fischer habe sich immer als Ideengeber und handlungsorientierter Geschäftsführer erwiesen. Dies habe sie immer an ihm geschätzt.

Gerhard Witthöft, Mitglied im Verwaltungsrat des BFW Leipzig und Direktor der Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd, sprach Alois Fischer seinen Dank für die von Fachlichkeit und Beharrlichkeit getragene Zusammenarbeit mit den Gremien aus. Das habe ihm den Respekt verschafft, neue Wege zu gehen, die letztlich für die gute Platzierung des BFW Leipzig sorgten.

Die Mitteldeutschen Berufsförderungswerke wurden durch den Geschäftsführer des BFW Staßfurt Frank Memmler mit seinem Grußwort vertreten. Er beschrieb Alois Fischer als guten Freund und Partner, der durch seine Ideen und auch seine Hartnäckigkeit positive Impulse für die Entwicklung aller mitteldeutschen Berufsförderungswerke setzte.

Angesichts der vielen lobenden Worte sagte Jörg Beenken, der mit dem 1. Oktober die Geschäfte des BFW Leipzig führen wird, dass er in große Fußstapfen treten werde. Es sei für ihn ein Ansporn, das BFW Leipzig auf dem Erfolgsweg zu halten und entsprechend den politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen weiter voranzubringen. Er übernehme mit großem Respekt und Ehrgeiz die Funktion des Geschäftsführers des BFW Leipzig.

Zu den Erfolgen der letzten 22 Jahre, in denen Alois Fischer Geschäftsführer des BFW Leipzig war, zählte eine Verdreifachung des Umsatzes von knapp 8 Millionen Euro im Jahr 1996 bis auf gut 23 Millionen Euro zum Jahresabschluss 2017. Die Mitarbeiterzahl wuchs in dem Zeitraum von 107 auf 250. In Bau und Sanierung von Gebäuden wurden über 64 Millionen Euro aus eigenen Mitteln investiert. Durch Löhne und Gehälter, das Übergangsgeld der Teilnehmer und Anschaffungen und Investitionen wurden allein im vergangenen Jahr mehr als 20 Millionen Euro an Kaufkraft für die Stadt und die Region Leipzig eingebracht.

Beim anschließenden Empfang dankten die Gäste Herrn Fischer für die geleistete Arbeit sowie die gute Zusammenarbeit über verschiedenste Gremien hinaus. Herrn Beenken wünschten die Anwesenden viel Erfolg bei seiner künftigen Arbeit als Geschäftsführer des BFW Leipzig. Alle versicherten, dass sie das BFW Leipzig in seiner Entwicklung weiter als verlässliche Partner begleiten werden.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Schlagworte:

BFW Leipzig, Geschäftsführerwechsel, Alois Fischer, Jörg Beenken, Berufliche Rehabilitation, Erfolgsgeschichte

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Seit über 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Ein berufliches Trainingszentrum, das BTZ Leipzig, ergänzt das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

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