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Beratung zur beruflichen Reha am weißen BARKAS in Grimma

Der weiße BARKAS ist als Infomobil des BFW Leipzig in Sachen Beratung zur beruflichen Rehabilitation in Grimma unterwegs. © A. Starke, BFW Leipzig

Der weiße BARKAS ist als Infomobil des BFW Leipzig in Sachen Beratung zur beruflichen Rehabilitation in Grimma unterwegs. © A. Starke, BFW Leipzig

In Grimma wird der weißen BARKAS des Berufsförderungswerks Leipzig (BFW Leipzig) am 1. Juni 2018 seinen nächsten Halt auf der Infomobiltour durch Mitteldeutschland machen. Dort informiert das Team des BFW Leipzig Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen über die berufliche Rehabilitation.

Um nach langer Krankheit oder einem Unfall wieder einen Weg zurück in Arbeit zu finden, bietet das BFW Leipzig seit über 25 Jahren Umschulungen und Qualifizierungen an. Über die vielen verschiedenen Berufe und die Zugangsvoraussetzungen können sich die Interessierten am 1. Juni, von 9:00 Uhr an auf dem Sachsenmarkt in Grimma informieren. Die Berater aus dem BFW Leipzig führen ihre Gespräche am markanten weißen BARKAS durch. „Wenn Menschen nach einer Krankheit oder einem Unfall ihre bisherige Tätigkeit nicht mehr ausführen können“, erläutert Steffen Gonsior vom Bereich Marketing des BFW Leipzig, „dann bieten wir ihnen eine zweite Chance, um durch einen neuen Beruf wieder in Arbeit zu kommen.“ „Die Infomobiltour erweitert in den Sommermonaten das Beratungsangebot, wenn Interessenten nicht zu der monatlichen Informationsveranstaltung nach Leipzig oder zur Beratung in eine unserer fünf Außenstellen kommen können“, ergänzt seine Kollegin Corinna Schulze.

Diese Tour mit der Vorortberatung wird mittlerweile seit sechs Jahren durchgeführt und bietet die Möglichkeit auf einzelne Fälle gezielt eingehen zu können.

Das Umschulungsangebot umfasst über 14 Berufe im kaufmännischen und gewerblich-technischen Bereich. Weiterhin findet man im BFW Leipzig Vermittlungsmaßnahmen für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen. „Um dieses breite Angebot nutzen zu können, ist wichtig, dass wir unserem Gesprächspartner die Zugangsvoraussetzungen erläutern“, so Steffen Gonsior weiter.

Es gehöre viel Willen und Engagement dazu, trotz gesundheitlicher Einschränkungen wieder ins Arbeitsleben einsteigen zu wollen. Diese Bereitschaft und die Lebenserfahrung aus dem ersten Beruf sind wichtige Argumente, um schnell in ein Unternehmen integriert zu werden. Die Erfahrungen und unsere hohen Vermittlungsquoten auf dem Arbeitsmarkt zeigen, dass viele Unternehmenslenker genau auf diese Werte bauen.

Eilenburg wird am 14. Juni 2018 die nächste Station der Infomobiltour sein. In den Frühjahrs- und Sommermonaten fährt der weiße BARKAS insgesamt 7 Standorte in Sachsen und Sachsen-Anhalt an. Interessenten können vorab die Termine auf dieser Seite einsehen: http://www.bfw-leipzig.de/angebote/beratung/infomobiltour/.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Schlagworte:

BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, Infomobiltour, BARKAS, Beratung, Grimma

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Seit über 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz, Döbeln, Plauen und Zwickau zur Verfügung. Ein berufliches Trainingszentrum, das BTZ Leipzig, ergänzt das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

Weitere Informationen und Bildmaterial:

Berufsförderungswerk Leipzig gemeinnützige GmbH
Michael Lindner
Leiter PR | Unternehmenskommunikation
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04159 Leipzig
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Ein Krankenpfleger macht seine Passion zum Beruf

Alexander Geisenhainer hat seine IT-Passion durch eine Umschulung zum Fachinformatiker Fachrichtung Systemintegration zum Beruf gemacht. © M. Lindner, BFW Leipzig
Alexander Geisenhainer hat seine IT-Passion durch eine Umschulung zum Fachinformatiker Fachrichtung Systemintegration zum Beruf gemacht. © M. Lindner, BFW Leipzig

Alexander Geisenhainer hat seine IT-Passion durch eine Umschulung zum Fachinformatiker Fachrichtung Systemintegration zum Beruf gemacht. © M. Lindner, BFW Leipzig

Am 19. Juni 2018 starten 14 Umschulungen am Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig). Zu den gewerblich-technischen Berufen zählt u.a. der Fachinformatiker mit seinen Fachrichtungen Systemintegration und Anwendungsentwicklung. Während dieser Umschulung, die neben der beruflichen Rehabilitation auch offen für Inhaber von Bildungsgutscheinen ist, kann man auch in der Welt herumkommen kann.

Mit einem Erlebnisbericht über die WorldSkills 2017 in Abu Dhabi sorgte er bereits für Aufmerksamkeit. Da stand der 38-jährige Alexander Geisenhainer vor den gut 40 Gästen des 22. IT-Netzwerkabends im Berufsförderungswerk Leipzig und erzählte mit einer gewissen Unaufgeregtheit, wie er die Hälfte der Computer zur Berufsweltmeisterschaft im Wüstenstaat gerockt hatte. Es hinterließ schon einen Eindruck auf die Spezialisten aus der IT-Branche, dass ein Umschüler aus dem BFW Leipzig für ein so groß angelegtes Event die Rechner betriebsbereit machte. Und, so wurde vorher von seinem Ausbilder Stefan Kusiek berichtet, es waren auch die einzigen Rechner, die während der gesamten Veranstaltung stabil und zuverlässig ihren Dienst taten.

Eine kleine Freeware war seine Lösung, um auf alle 450 PC’s, für die das Projektteam um Stefan Kusiek in Abu Dhabi verantwortlich zeichnete, das Betriebssystem sowie die weitere notwendige Software automatisch aufzuspielen. Dafür hatte das Team 35 Stunden Zeit. Und es hatte offensichtlich gereicht, um mit der FOG-Projekt-Software die Workstations zum Laufen zu bringen. Der zentrale Roll-Out war schon deshalb notwendig, weil alle Wettbewerbsteilnehmer gleiche Arbeitsbedingungen vorfinden sollten und keine Möglichkeit, die Rechner zu manipulieren. Immerhin bewarben sich bei den 51 Berufswettbewerben knapp 1.300 junge Leute aus 58 Ländern um die Meistertitel bei den 44. WorldSkills.

Zurück in Deutschland. Alexander Geisenhainer bleibt ruhig, wenn er über die Ereignisse bei 35 Grad Außentemperatur und 90 Prozent Luftfeuchtigkeit berichtet. Es mag daran liegen, dass er sich schon immer für die technischen Details der Bits und Bytes interessierte. Im Freundeskreis war er der Ansprechpartner, wenn die Maschine mal nicht so lief, wie es sich der Nutzer vorstellte. Er bastelte und schraubte und die Freunde waren zufrieden mit seiner Leistung.

Dabei hatte der Jenaer ursprünglich gar nichts mit dieser Branche zu tun. Krankenpfleger war er, am dortigen Universitätsklinikum. Der Beruf machte ihm Spaß. Bis zu dem Zeitpunkt, wo er nicht mehr schwer heben konnte. Die Ellenbogen schmerzten. Eine Knorpelerweichung führte dazu, dass er den Beruf des Krankenpflegers nicht mehr ausüben konnte. Doch der holprige anderthalbjährige Weg bis zur Genehmigung der beruflichen Reha entmutigte ihn nicht.

Im Januar 2016 begann er seine Umschulung. Noch stand für den Bastler Alexander Geisenhainer der Systemelektroniker als Berufswunsch auf dem Plan. Er entschied sich um. Wollte doch lieber Fachinformatiker für Systemintegration werden. Eine gute Entscheidung. Zu seinem Do-it-yourself-Wissen gesellten sich nun neue Gebiete, die er als Bereicherung empfand. Netzwerkkomponenten, Datenbanken, das war Neuland.

Er liebt das strukturierte Vorgehen, um Probleme zu lösen. Das hatte ihm an der Umschulung auch so gefallen. Man mache sich einen Plan, recherchiere nach Umsetzungsvarianten und dann geht’s an die Arbeit. Die Ausbildung befähigte ihn dazu, solche Aufgaben wie bei der Berufsweltmeisterschaft zu bewältigen. Er hat im BFW Leipzig das Selbstvertrauen aufbauen können, das er früher für diese „großen“ Aufgaben noch nicht hatte.

Abu Dhabi, die DreamHack in Leipzig, die Leipziger DOK-Filmwoche und andere Projekte, die während der Umschulung umgesetzt wurden, sind ein gutes Aushängeschild für Alexander Geisenhainer, um sich zu bewerben. Wo es genau hingehen soll, da muss er erst noch einen Plan entwickeln. Leipzig passt für seine zweite Leidenschaft, dem Schwimmen, gut und es ist hier auch schöner. Jena hingegen hat sich zum Technologiestandort entwickelt und dort leben seine Freunde. Letztendlich fiel seine Wahl auf Leipzig. Als Fachinformatiker für Systemintegration fand er bei der Leipziger Lecos GmbH den Wiedereinstieg in Arbeit.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Schlagworte:
BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, Umschulung, Fachinformatiker, Systemintegration, Anwendungsentwicklung,

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Infomobiltour zur beruflichen Reha startet in Borna

Corinna Schulze und Steffen Gonsior beraten am weißen BARKAS vor Ort zur beruflichen Rehabilitation. Auto: A. Starke, BFW Leipzig

Corinna Schulze und Steffen Gonsior beraten am weißen BARKAS vor Ort zur beruflichen Rehabilitation. Auto: A. Starke, BFW Leipzig

Am 17. Mai startet die diesjährige Tour des weißen BARKAS des Berufsförderungswerks Leipzig (BFW Leipzig) durch Mitteldeutschland. Die erste Station ist der Marktplatz in Borna. Das Team des BFW Leipzig berät Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen, um ihnen neue Wege in Arbeit durch eine Umschulung bzw. Qualifizierung aufzuzeigen.

Von 8:30 Uhr bis 14:30 Uhr beraten Corinna Schulze und Steffen Gonsior aus dem BFW Leipzig Interessenten zur beruflichen Rehabilitation. „Unser Informationsangebot richtet sich an Menschen, die aufgrund von Krankheit oder Unfall ihre bisherige Tätigkeit nicht mehr ausüben können“, erläutert Corinna Schulze. „Die Infomobiltour ist eine Erweiterung unseres Beratungsangebotes während der Sommermonate. Wir sind vor Ort für Interessenten, die nicht zu der monatlichen Informationsveranstaltung nach Leipzig oder zur Beratung in eine unserer fünf Außenstellen kommen können.“ Gezielt könne man dann auch auf einzelne Fälle eingehen. „Wir erklären Zugangswege zur beruflichen Rehabilitation und Chancen, um durch einen neuen Beruf wieder in Arbeit kommen zu können.“

Im kaufmännischen oder gewerblich-technischen Bereich werden zusammen mit Vermittlungsmaßnahmen über 45 Qualifizierungen und Weiterbildungen angeboten. „Um dieses breite Angebot nutzen zu können, ist wichtig, dass wir unserem Gesprächspartner die Zugangsvoraussetzungen erläutern“, ergänzt Steffen Gonsior.

Die berufliche Rehabilitation bietet für alle Seiten positive Aspekte. „Zum einen erhalten betroffene Menschen eine zweite Chance auf einen Neubeginn im Arbeitsleben. Zum anderen könnten Unternehmen besonders auf diese Menschen bauen, die hoch motiviert die berufliche Qualifizierung absolvieren“, so Steffen Gonsior weiter. Es gehöre viel Willen und Engagement dazu, trotz gesundheitlicher Einschränkungen wieder ins Arbeitsleben einsteigen zu wollen. Diese Bereitschaft und die Lebenserfahrung aus dem ersten Beruf sind wichtige Argumente, um schnell in ein Unternehmen integriert zu werden. Die Erfahrungen zeigen, dass viele Unternehmenslenker genau auf diese Werte bei ihrer Suche nach qualifizierten Fachkräften bauen.

Grimma wird am 1. Juni 2018 die nächste Station der Infomobiltour sein. In den Frühjahrs- und Sommermonaten fährt der weiße BARKAS insgesamt 7 Standorte in Sachsen und Sachsen-Anhalt an. Interessenten können vorab die Termine auf www.bfw-leipzig.de/angebote/beratung/infomobiltour einsehen.

Seit sieben Jahren ist so der weiße BARKAS als Infomobil in der Region Mitteldeutschland unterwegs, um Betroffene vor Ort zu beraten.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

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BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, Infomobiltour, BARKAS, Beratung, Borna

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Seit über 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz, Döbeln, Plauen und Zwickau zur Verfügung. Ein berufliches Trainingszentrum, das BTZ Leipzig, ergänzt das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

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Was haben Kaffee, Tee und Mineralwasser mit einer Umschulung am BFW Leipzig zu tun?

Ein gefragter Beruf: Steuerfachangestellte. Die Umschulung bietet das BFW Leipzig an. © monkeybusinessimages/Thinkstockphotos

In Deutschland gelten Kaffee und Tee steuerrechtlich als Grundnahrungsmittel, Mineralwasser jedoch nicht. Mit diesen und vielen weiteren Details aus dem deutschen und europäischen Steuerrecht haben sich Steuerfachangestellte auseinanderzusetzen. Der Beruf wird im Rahmen einer Umschulung am Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig) angeboten.

Ein gefragter Beruf: Steuerfachangestellte. Die Umschulung bietet das BFW Leipzig an. © monkeybusinessimages/Thinkstockphotos

Ein gefragter Beruf: Steuerfachangestellte. Die Umschulung bietet das BFW Leipzig an. © monkeybusinessimages/Thinkstockphotos

Diese Spitzfindigkeiten um Kaffee, Tee und Mineralwasser werden während der Umschulung zum Steuerfachangestellten am BFW Leipzig vermittelt. Jedoch erwerben die Teilnehmer hauptsächlich Kenntnisse über allgemeine Wirtschaftslehre, die Steuerlehre, das Rechnungswesen sowie integrierte Datenverarbeitung vermittelt. Zusätzlich können anerkannte Zertifikate, wie DATEV, erworben werden.

Allgemein wird der Beruf des Steuerfachangestellten nicht als kreativ bewertet. Der Berufsalltag gestaltet sich aber doch sehr abwechslungsreich. Mit Grips und Hintergrundwissen findet der Steuerfachangestellte bei der Anwendung von Gesetzen Spielräume und Zusammenhänge, die seine Arbeit kreativ und herausfordernd machen. Doch nicht nur deshalb wird die Arbeit in einer Steuerkanzlei nie langweilig. Gesetzliche Regelungen unterliegen einem ständigen Wandel und kein Mandant gleicht dem anderen.

Darauf werden die Teilnehmer in einer sehr praxisorientierten Umschulung vorbereitet. Nach einer kurzen Startphase wird die Umschulung im Wechsel zwischen BFW Leipzig und betrieblichen Lernphasen in einer Steuerkanzlei fortgesetzt. Dadurch lernen die Teilnehmer von Beginn an ihren potentiellen Arbeitgeber kennen.

Der Mangel an Fachkräften auf dem Arbeitsmarkt stellt zudem eine hohe Übernahmemöglichkeit dar. Derzeit sind mehr als 50 freie Stellen für Steuerfachangestellte in der Region rund um und in Leipzig ausgeschrieben.

Die Umschulung zum Steuerfachangestellten steht offen für Menschen, die durch Krankheit oder Unfall ihren alten Beruf nicht mehr ausüben können, aber auch für Arbeitssuchende mit Bildungsgutschein. Die Bildungsgutscheine können beim Jobcenter oder der Agentur für Arbeit erfragt und im BFW Leipzig eingereicht werden.

Die Kammer hat einen Vorbereitungskurs für alle Teilnehmer vorgeschrieben. Dieser beginnt bereits am 7. Mai 2018 für Rehabilitanden und 22. Mai 2018 für Bildungsgutscheinberechtigte, die 24-monatige Umschulung schließt sich ab dem 19. Juni 2018 an.

Die Umschulung endet mit der Prüfung vor der Steuerberaterkammer des Freistaates Sachsen.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

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BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, Umschulung Bildungsgutschein, Steuerfachangestellte, Steuerkanzlei, Finanzen

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Seit über 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz, Döbeln, Plauen und Zwickau zur Verfügung. Ein berufliches Trainingszentrum, das BTZ Leipzig, ergänzt das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

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Durch Dick und Dünn – Reha-Kolloquium zu Essstörungen in der Arbeitswelt

Essstörungen können im Arbeitsleben zu erheblichen Ausfallzeiten führen. Montage BFW Leipzig © ronniechua+turk_stock_photographer/Thinkstockphotos

Das Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig) und das IFB AdipositasErkrankungen (ein gemeinsames Zentrum der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig und des Universitätsklinikums Leipzig) laden am 16. Mai 2018 zu einem rehawissenschaftlichen Kolloquium mit dem Thema „Durch Dick und Dünn – Essstörungen in der Arbeitswelt“ ein.

Essstörungen können im Arbeitsleben zu erheblichen Ausfallzeiten führen. Montage BFW Leipzig © ronniechua+turk_stock_photographer/Thinkstockphotos

Essstörungen können im Arbeitsleben zu erheblichen Ausfallzeiten führen. Montage BFW Leipzig © ronniechua+turk_stock_photographer/Thinkstockphotos

Beim diesjährigen rehawissenschaftlichen Kolloquium soll es um die Auswirkungen von Essstörungen auf die Arbeitswelt gehen. So stuft die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Menschen mit einem Body-Mass-Index (BMI) über 30 kg/m² als adipös ein. Das Robert Koch Institut stellt in einer Erhebung fest, dass zwei Drittel der Männer (67 %) und die Hälfte der Frauen (53 %) in Deutschland sind übergewichtig. Ein Viertel der Erwachsenen (23 % der Männer und 24 % der Frauen) ist stark übergewichtig (adipös).* Noch wird die Essstörung Adipositas nicht als Erkrankung, sondern als ungesunde Lebensweise eingestuft. Adipositas ist aber, laut Einschätzung des IFB AdipositasErkrankungen eine Erkrankung mit vielen unterschiedlichen Ursachen und weitreichenden Folgen. Bei einer anderen Essstörung, der Magersucht (Anorexie), verweigern die Betroffenen die Nahrungsaufnahme so gut wie total. Essen wird auf das Notwendigste reduziert, um am Leben zu bleiben. An den Folgen sterben 4 bis 8 Prozent der Erkrankten. 2012 wurden in Deutschland 70 Todesfälle aufgrund von Essstörungen gezählt.

Um diese Unterschiede in der Bewertung mit ihren Wirkungen auf die Arbeitswelt besser zu differenzieren, haben das BFW Leipzig und das IFB AdipositasErkrankungen Referenten eingeladen, die darüber mit den Gästen aus Wirtschaft, Medizin und Vertretern von Rentenversicherungen, Arbeitsagenturen und Jobcentern ins Gespräch kommen wollen.

Über die Alltagsdiskriminierung wird Natalie Rosenke, 1. Vorsitzende der Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung (GgG) e.V., referieren.

Die Referenten vom IFB AdipositasErkrankungen Dr. Thomas Ebert, Facharzt für Innere Medizin, Universitätsklinikum Leipzig, Prof. Dr. Claudia Luck-Sikorski, Professorin für Psychische Gesundheit und Psychotherapie und Dr. Tatjana Schütz, IFB AdipositasErkrankungen Core Unit Ernährung und klinische Phänotypisierung erklären, welche Folgeerkrankungen bei Essstörungen wie Adipositas auftreten oder wie sie sich auf die Psyche der Betroffenen auswirken können. Dazu stellen sie neue Therapieansätze vor.

Dr. Ina Ueberschär, Direktorin der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland a.D. breitet den Fächer der Essstörungen von Anorexie bis Adipositas aus der Perspektive der medizinischen und beruflichen Rehabilitation auf.

Rechtsanwalt Dr. Stefan Müller beleuchtet als Fachanwalt das Feld des Arbeitsrechts und erläutert, wie sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber auf das Thema im Unternehmen einstellen müssen.

In den Pausen und zum Ende des Kolloquiums werden die Gäste die Gelegenheit haben, sich mit den Referenten sowie untereinander über die Erfahrungen mit der Problematik Essstörungen im Arbeitsleben auszutauschen.

Noch bis zum 9. Mai 2018 können sich die Interessierten beim Berufsförderungswerk Leipzig für diese Veranstaltung anmelden.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

* Quelle: www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Themen/Uebergewicht_Adipositas/Uebergewicht_Adipositas_node.html

Weitere Informationen zum Rehawissenschaftlichen Kolloquium und Anmeldung: www.bfw-leipzig.de/reha-kolloquium

Weitere Informationen zum IFB AdipositasErkrankungen:

Universitätsmedizin Leipzig – IFB AdipositasErkrankungen
Philipp-Rosenthal-Straße 27 (Haus M, Rotes Haus)
04103 Leipzig
Telefon: 0341 | 97-15940
Fax: 0341 | 97-15949
E-Mail: info@ifb-adipositas.de
Internet: www.ifb-adipositas.de

Schlagworte:

BFW Leipzig, IFB AdipositasErkrankungen, Essstörungen, Arbeitswelt, Reha-Kolloquium, Adipositas, Anorexie

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Seit 15 Jahren wohnortnahe berufliche Rehabilitation in Chemnitz

Ein Starkes Team vor Ort in der Außenstelle Chemnitz des BFW Leipzig. © S. Gonsior, BFW Leipzig
Ein Starkes Team vor Ort in der Außenstelle Chemnitz des BFW Leipzig. © S. Gonsior, BFW Leipzig

Ein Starkes Team vor Ort in der Außenstelle Chemnitz des BFW Leipzig. © S. Gonsior, BFW Leipzig

Vor 15 Jahren wurde in Chemnitz die Außenstelle des Berufsförderungswerkes Leipzig (BFW Leipzig) eröffnet. Durch die wohnortnahen Angebote hat sich die Außenstelle zu einem wichtigen regionalen Partner in der beruflichen Rehabilitation und damit der Fachkräfteentwicklung herausgebildet.

Im März 2003 haben zwei Ausbilderinnen und eine Personalvermittlerin sowie der damalige Leiter der Außenstelle Gerd Wagner zusammen mit einer Sachbearbeiterin begonnen. 218 Rehabilitanden besuchten im ersten Jahr die angebotenen Maßnahmen wie arbeitsplatznahe Umschulung, die Berufsfindung/Arbeitserprobung (BF/AP) und die Integrationsmaßnahmen.

Heute sind 23 Ausbilder, Reha-Manager, Sozialpädagogen, Psychologen und Bildungsbegleiter für ein breiteres Spektrum an Qualifizierungsangeboten in der Außenstelle Chemnitz verantwortlich. Die Außenstellenleiterin Cornelia Dittmann verwies in ihren Dankesworten vor den Kolleginnen und Kollegen darauf, dass sich „die Vielfalt der Qualifizierungsmaßnahmen und damit das Aufgabenspektrum wesentlich erhöht haben. Neben den Umschulungen in Form der Arbeitsplatznahen Qualifizierungen (AQUA) können die Teilnehmer heute viele Weiterbildungsangebote mit Zertifikatsabschluss, das QualiCoach, das Berufliche Training sowie verschiedene Vorbereitungslehrgänge absolvieren.“

Einen wichtigen Schritt in der Entwicklung der Außenstelle habe die Einrichtung des Beruflichen Trainingszentrums am BFW in Chemnitz bewirkt, betonte der Geschäftsführer des BFW Leipzig Alois Fischer. „Die Berufsfindung und Arbeitserprobung sowie die Vorbereitung auf das Berufsleben von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen haben einen hohen Stellenwert. Wir haben innerhalb des ersten Jahres ein stetes Anwachsen der Anmeldezahlen zu verzeichnen.“

„Unsere Stärke liegt vor allem in der Wohnortnähe für die Rehabilitanden“, schätzt Cornelia Dittmann ein. „Unsere Teilnehmer müssen für ihre Qualifizierungen keine weiten Wege auf sich nehmen, sondern werden von uns hier in der Region Chemnitz betreut.“ Die gezielten Förderung und Unterstützung ermöglichen auch die vielen Partner, die von Beginn an mit dem BFW Leipzig in Chemnitz zusammenarbeiten. Dazu zählen die Leistungsträger wie Rentenversicherungen, die Agentur für Arbeit sowie die Jobcenter und Berufsgenossenschaften. Besonders stolz sei man über die Zusammenarbeit mit über 150 Unternehmen aus der Region. „Wir sind seit 15 Jahren auch ein kompetenter Ansprechpartner, wenn es nach langer Krankheit oder Unfall darum geht, Fachkräfte im Unternehmen zu halten oder neue Fachkräfte zu gewinnen“, betonte Cornelia Dittmann die Bedeutung der Außenstelle Chemnitz des BFW Leipzig.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

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BFW Leipzig, Außenstelle Chemnitz, BTZ Chemnitz, berufliche Rehabilitation, Berufliches Trainingszentrum, 15 Jahre, Fachkräfte,

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BT-Trauma: einmaliges Angebot zur Bewältigung von Traumata im Arbeitsprozess

Mit dem BT-Trauma nach einem traumatischen Erlebnis am Arbeitsplatz wieder zurück in Arbeit finden. © Arsgera, Thinkstockphotos
Mit dem BT-Trauma nach einem traumatischen Erlebnis am Arbeitsplatz wieder zurück in Arbeit finden. © Arsgera, Thinkstockphotos

Mit dem BT-Trauma nach einem traumatischen Erlebnis am Arbeitsplatz wieder zurück in Arbeit finden. © Arsgera, Thinkstockphotos

„Die Nachrichten über traumatische Erfahrungen am Arbeitsplatz haben in der letzten Zeit zugenommen. Seien es die Polizisten und Bundeswehrangehörigen bei ihren Einsätzen, Zugbegleiter, die Verkäuferin im Laden, der Busfahrer oder Rettungskräfte, die während ihrer Arbeitszeit Opfer verbaler, physischer oder erlebter Gewalt werden. Die Folge sind psychische Beeinträchtigungen, die zu langen Arbeitsausfällen oder dem Wechsel des Arbeitsplatzes führen.“

Der das sagt, ist Marko Daubitz, Leiter des Beruflichen Trainingszentrums am Berufsförderungswerk Leipzig (BTZ Leipzig am BFW). Er hat während seiner Arbeit mit psychisch erkrankten Menschen diese Erfahrungen gesammelt und eine Maßnahme entwickelt: Das BT-Trauma – Berufliches Training für Menschen mit komplexen Trauma-Folgestörungen.

Das Berufliche Training-Trauma richtet sich an erwachsene Menschen mit komplexen Trauma-Folgestörungen. „Dazu zählen psychische Beeinträchtigungen wie zum Beispiel Posttraumatische Belastungsstörung, Anpassungsstörung, andauernde Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung, Dissoziative Störungsbilder sowie emotional instabile Persönlichkeitsstörung“, weiß der studierte Psychologe zu berichten.

Die Menschen in ihrem Beruf, an ihrem Arbeitsplatz zu halten, ist das Ziel der Maßnahme. „Oder sie wieder in den Arbeitsprozess auf den ersten Arbeitsmarkt nach einer langen psychischen Folgeerkrankung aufgrund des Traumas zurückzuführen“, erklärt Marko Daubitz.

Er weiß, dass es einer spezifischen Betreuung bedarf, denn Belastungen, die durch ein Trauma entstehen, sind extrem. „Stellen Sie sich eine Verkäuferin vor, die am Abend nach Dienstschluss überfallen wird“, rekonstruiert der Fachbereichsleiter einen konkreten Fall. „Sie hat Angst, sich jemals wieder in diese Situation begeben zu müssen. Da greift beispielsweise unser speziell entwickeltes Angstbewältigungstraining als ein Bestandteil des Konzeptes von BT-Trauma. Wir erreichen, dass sich die Verkäuferin dieser schwierigen Situation, ohne Angst an den Arbeitsplatz zurückzukehren, stellen kann.“

Die Maßnahme, die so einmalig in Deutschland angeboten wird, beinhaltet dazu weiterhin die Einzelberatung und Kleingruppentrainings, das Kommunikationstraining, Kurse zur Stressbewältigung, Training sozialer Kompetenzen und das Training zu Trauma-Folgestörungen (z. B. Suchtvorsorge, Selbstwirksamkeit, Training zum Umgang mit Aggression etc.).

„Während der gesamten Maßnahme besteht zum psychosozialen Team des BTZ Leipzig am BFW eine enge und tragfähige Beziehung, um die psychische Stabilität zu erhalten und zu fördern“, erläutert Marko Daubitz. „Am wichtigsten sind natürlich die speziell geschulten Psychologen, die als Traumafachberater qualifiziert sind.“ Zudem werden die Teilnehmer während der 12-monatigen Maßnahme durch Reha-Manager, einen Ergotherapeut, Sozialpädagogen und einen Arzt betreut.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

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BFW Leipzig, BTZ Leipzig, berufliche Rehabilitation, Trauma am Arbeitsplatz, BT-Trauma, Berufliches Training,

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Seit über 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz, Döbeln, Plauen und Zwickau zur Verfügung. Die Leistungen des BFW Leipzig sind nicht nur ein wichtiger Beitrag um Menschen wieder gesundheitsgerecht in Arbeit zubringen, sie tragen auch zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei.

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Berufsförderungswerk Leipzig gemeinnützige GmbH
Michael Lindner
Leiter PR | Unternehmenskommunikation
Georg-Schumann-Straße 148
04159 Leipzig
Tel.: 0341 | 9175120
Fax: 0341 | 917563120
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Bevor der Lack ab ist – Smart Repair neue Qualifizierung am BFW Leipzig

Für Fahrzeugaufbereitung und Smart Repair werden Fachkräfte gesucht © AndreyPopov, Thinkstockphotos
Für Fahrzeugaufbereitung und Smart Repair werden Fachkräfte gesucht © AndreyPopov, Thinkstockphotos

Für Fahrzeugaufbereitung und Smart Repair werden Fachkräfte gesucht © AndreyPopov, Thinkstockphotos

Steinschlag, Kratzer und Dellen professionell reparieren oder mal wieder richtig Reinemachen im Auto, dem Deutschen liebstes Kind. Das und mehr gehört zu den Aufgaben der Fachkraft für Fahrzeugaufbereitung und Smart Repair. Die Qualifizierung für diese Tätigkeit wird ab August 2018 neu im Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig) ins Programm der beruflichen Rehabilitation aufgenommen.

Fachkräfte für Fahrzeugaufbereitung und Smart Repair erlernen Reparaturmethoden zur Beseitigung von kleinen Schäden, z. B. im Lack an Kraftfahrzeugen. Sehr gute Arbeitsmarktchancen bieten hier Kfz-Werkstätten, Autohäuser, Betriebe für Smart Repair, für Fahrzeugaufbereitung oder für Hagelschadenentfernung, Auto-Lackierereien, Autohäuser aber auch die Automobilindustrie.

12 Monate dauert die Qualifizierung, davon 8 Monate beim Kooperationsbetrieb „Albrecht und Grimm GmbH“ in Leipzig, einem der führenden Anbieter in dieser Branche. Am Ende legen die Teilnehmer bei guten Leistungen eine Zertifikatsprüfung vor dem Bundesverband für Fahrzeugaufbereitung e.V. (BFA) ab.

Das neue Angebot eignet sich gleichermaßen für ältere und jüngere Teilnehmer und Teilnehmerinnen, die aufgrund körperlicher oder psychischer Beeinträchtigungen ihren alten Beruf nicht mehr ausüben können. Fachliche Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Erwartet werden handwerkliches Geschick und eine sorgfältige, genaue Arbeitsweise. Eine Fahrerlaubnis ist von Vorteil, damit Fahrzeuge auf dem Firmengelände bewegt werden können.

Praktisch vermittelt und geübt werden die professionelle Innen- und Außen-Fahrzeugaufbereitung, u.a. mit Lackaufbereitung, Versiegelung und Konservierung, Reinigung des Innenraums sowie Beseitigung feiner Kratzer und Lackverwitterungen. Ebenso wird das lackschadenfreie Ausbeulen von Dellen erlernt. Beim Spot Repair werden kleine und mittlere Lackschäden an der Karosserie punktuell ohne Demontage der Teile ausgebessert. Auch Innenraum- und Spezialreparaturen an Polstern und Leder sowie an Kunststoff und Glasteilen gehören dazu.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Schlagworte:

BFW Leipzig, berufliche Rehabilitation, Qualifizierung mit Zertifikat, Fachkraft für Fahrzeugaufbereitung, Smart Repair, Auto, Autohaus, Automobilindustrie, Lack

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Seit über 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz, Döbeln, Plauen und Zwickau zur Verfügung. Die Leistungen des BFW Leipzig sind nicht nur ein wichtiger Beitrag um Menschen wieder gesundheitsgerecht in Arbeit zubringen, sie tragen auch zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei.

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Psychisch Erkrankten eine bessere Perspektive für den Neustart ins Arbeitsleben geben

Sind die Wünsche realistisch? Das will man in der Berufsfindung/ Arbeitserprobung am BTZ Chemnitz herausfinden. © H. Blumentritt, BFW Leipzig
Sind die Wünsche realistisch? Das will man in der Berufsfindung/ Arbeitserprobung am BTZ Chemnitz herausfinden. © H. Blumentritt, BFW Leipzig

Sind die Wünsche realistisch? Das will man in der Berufsfindung/ Arbeitserprobung am BTZ Chemnitz herausfinden. © H. Blumentritt, BFW Leipzig

Das Berufliche Trainingszentrum Chemnitz (BTZ Chemnitz) besteht im März genau ein Jahr. Die Einrichtung des Berufsförderungswerkes Leipzig (BFW Leipzig) baut aufgrund der Erfahrungen seine Angebote weiter aus. Dazu gehört die Verlängerung der Berufsfindung und Arbeitsprobung für Menschen mit psychischen Erkrankungen von vier auf sechs Wochen.

„Wir wollen die Voraussetzungen schaffen, dass sich Betroffene schneller wieder im Arbeitsleben integrieren können“, sagt Marko Daubitz, seit September letzten Jahres Fachbereichsleiter des BTZ Chemnitz. Die Berufsfindung/Arbeitserprobung hilft dabei, eine fundierte Entscheidung für eine berufliche Neuorientierung der psychisch kranken Menschen zu treffen. Die Einschätzung der beruflichen Eignung auf Basis persönlicher Fähigkeiten und Potenziale für eine oder mehrere Tätigkeiten ist dabei der wichtigste Bestandteil der Maßnahme. „Die Verlängerung haben wir auch durchgeführt, um die Abläufe und die Qualitätsstandards an das BTZ Leipzig anzugleichen. Es ist uns zudem für die Teilnehmer sehr wichtig, dass wir die Zeit für eine tiefergehende Testung und Erprobung haben“, betont Marko Daubitz.

Bei der Berufsorientierung geht es um realistische und arbeitsmarktkonforme Berufsziele. Die Menschen kämen oft nach persönlichen und/oder beruflichen Überlastungserlebnissen in die Maßnahme und suchen einen Neuanfang. Berufliche Vorstellungen und eigene Fähigkeiten sollten dann übereinstimmen. „Wir wollen niemandem etwas überstülpen. Deshalb bedarf es dieser Verlängerung. Das sagen uns die Erfahrungen aus Leipzig“, weiß der Leiter des BTZ Chemnitz zu berichten.

Neben dem beruflichen Orientierungsprozess sowie der Beurteilung konkreter Leistungs- und Fähigkeitsmerkmale stellt insbesondere die Beurteilung der Belastbarkeit des Teilnehmers unter schul- und berufsalltagstypischer Beanspruchung einen wesentlichen Schwerpunkt der Maßnahme dar. „Die verlängerte Maßnahmedauer bietet dafür eine verlässlichere Bewertungsbasis“, ist sich Marko Daubitz sicher.

In der Arbeitserprobung gibt es eine enge Zusammenarbeit mit den Ausbildern in der Außenstelle des BFW Leipzig. Hier wird eine berufspraktische Erprobung durchgeführt.

„Der größere zeitliche Umfang und die dadurch entstehenden komplexeren Ergebnisse sind vor allem für Rehabilitanden mit einer psychischen Erkrankung wichtig, die keine oder nur kaum berufliche Vorstellungen in Bezug auf einen Neuanfang auf dem jetzigen Arbeitsmarkt haben“, berichtet Anika Walter, Personalberaterin im BTZ Chemnitz, aus ihrem Arbeitsalltag mit den Rehabilitanden. „In der Gesamtheit ermöglichen die Maßnahmen der Berufsorientierung und Arbeitserprobung eine noch facettenreichere Berufsfindung und eine konkrete Darstellung der Förderbedarfe für den Wiedereinstieg in den ersten Arbeitsmarkt.“

Mit einer klaren Empfehlung im Abschlussbericht bzw. dem Aufzeigen einer Alternative können die Kostenträger gemeinsam mit dem Teilnehmer eine zielgerichtete Entscheidung für den weiteren Weg über eine Umschulung oder eine andere Qualifizierung im Rahmen der beruflichen Rehabilitation treffen.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Schlagworte:

BFW Leipzig, BTZ Chemnitz, Berufsfindung/Arbeitserprobung, psychisch Erkrankte, Testung, Arbeitsmarkt, Belastung

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Seit über 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet der beruflichen Rehabilitation tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück in ein erfülltes Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz, Döbeln, Plauen und Zwickau zur Verfügung. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

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In einem Jahr 36 Kilo Minus ist eine psychische Höchstleitung

Kai Voss vor einem Jahr und heute © Kai Voss, privat/M. Lindner, BFW Leipzig
Kai Voss vor einem Jahr und heute © Kai Voss, privat/M. Lindner, BFW Leipzig

Kai Voss vor einem Jahr und heute © Kai Voss, privat/M. Lindner, BFW Leipzig

Am 16. Mai 2018 veranstaltet das Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig) ein Reha-Kolloquium zum Thema „Durch Dick und Dünn – Essstörungen in der Arbeitswelt“. Das Kolloquium wird in diesem Jahr gemeinsam mit dem IFB AdipositasErkrankungen Leipzig durchgeführt. Den Experten wird es u.a. auch darum gehen, wie man durch eine Umstellung von Ernährung und Bewegung wieder aus der Adipositas-Spirale ausbrechen kann. Wir haben dazu ein Beispiel aus unserem Umschulungsalltag gefunden.

Kai Voss ist 28 Jahre und wohnt in Leipzig. Wenn er einem entgegenkommt, dann vermutet man nicht, dass dieser jungen Mann einmal 126 Kilo auf die Wage gebracht hatte. Das war noch vor einem Jahr. Da hatte gerade seine Berufsfindung/Arbeitserprobung im Berufsförderungswerk Leipzig absolviert und startete mit einem Stabilisierungs- und Vorbereitungslehrgang für eine spätere Umschulung. Er war also bereits im BFW Leipzig angekommen und kannte die hiesigen Bedingungen. Dazu zählte auch das Sportangebot während der Qualifizierungen und danach in der Freizeit.

Gelernt hatte er bei der Stadt Leipzig und wollte ursprünglich Zierpflanzengärtner werden. Eine Depression warf seine Zukunftspläne um. Durch die lange Krankheit verstärkte sich der Frust bei dem jungen Mann. Die Antriebslosigkeit waren der Grund für mangelnde bis gar keine Bewegung und viel zu viel Essen, wie er selber von sich heute sagt. Ein schlechter Mix, um wieder einen Halt im Leben zu finden. Selbst Freunde gaben ihm die Rückmeldung, dass er zu dick wäre.

Im BFW Leipzig sollte er eine neue Chance bekommen, den Weg zurück in Arbeit zu finden. Aber, mit einem BMI von 37? Mit Adipositas?

Die Sporttherapeutin Isabell Wagner vom BFW Leipzig war es, die Kai Voss mit einem auf seine Verhältnisse zugeschnittenen Fitnessprogramm langsam an ein neues Denken heranführte. Das war Anfang 2017. „Ich habe mich damals nicht mehr in meiner Haut wohlgefühlt“, gibt er heute als wichtigen Auslöser für den Neubeginn an. „Und dann war da noch das kostenlose Fitnessangebot für uns Rehabilitanden. Bedingungen, die man sonst nirgendwo vorfindet.“

Langsam ging der Nachmittagssport in Fleisch und Blut über. Wenn andere um 16 Uhr nach Hause gingen, legte er in seiner Freizeit noch ein paar Trainingseinheiten an den Geräten nach.

Mit der Zeit verbesserte sich sein Blutdruck. Die Werte sanken. Und, die Pfunde, ja, Kilos purzelten. Der regelmäßige Sport war gleichzeitig ein guter Ausgleich: „Wenn ich mal frustriert war oder den Kopf voll hatte, dann fühlte ich mich abends nach dem Training immer besser.“ Es war ein schwerer Weg, doch Trainingspartner und die Sporttherapeuten des BFW ermutigten ihn, sahen die Fortschritte und sagten es ihm auch. „Abnehmen mit Sport ist eine psychische Höchstleistung“, weiß er mit einem Jahr Abstand und 36 Kilo leichter zu berichten.

Was mit kleinen Zielen anfing hat sich nun zu einem kleinen Ritual entwickelt. Vier- bis sechsmal die Woche geht’s ins Studio. Und dazu zweimal auf die Laufpiste. Je 10 Kilometer schafft Kai Voss jetzt. Es sind harte Ansprüche, die er sich selbst gesetzt hat. „Ich habe ein Idealbild von einem gut aussehenden Mann. In der Perspektive möchte ich den Sport und die Ernährung so umstellen, dass es in Richtung Muskelaufbau geht“.

Der Gewichtsverlust, die Freude und der Erfolg, was er durch die intensive Bewegung erlebte, steigerten sein Selbstwertgefühl. Das wird Kai Voss helfen, seine Umschulung als Mediengestalter zu meistern. Mit dem neuen Beruf gibt es eine Möglichkeit, einen stabilen Platz im Leben, in der Arbeitswelt einzunehmen. Dabei hat ihm das sporttherapeutische Angebot im BFW Leipzig geholfen. „Ich habe etwas gefunden, womit ich mich auf lange Zeit wohlfühle.“

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Weitere Informationen zum Reha-Kolloquium: www.bfw-leipzig.de/reha-kolloquium

Schlagworte:

BFW Leipzig, Reha-Kolloquium, Essstörungen, IFB AdipositasErkrankungen, Adipositas, Übergewicht, Ernährung, Fitness, Sporttherapie

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Seit über 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet der beruflichen Rehabilitation tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück in ein erfülltes Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz, Döbeln, Plauen und Zwickau zur Verfügung. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

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