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Neue Jobchancen über berufliche Rehabilitation – Beratung am weißen BARKAS in Halle

Der weiße BARKAS ist als Infomobil des BFW Leipzig in Sachen Beratung zur beruflichen Rehabilitation in Halle unterwegs. © A. Starke, BFW Leipzig

Der weiße BARKAS ist als Infomobil des BFW Leipzig in Sachen Beratung zur beruflichen Rehabilitation in Halle unterwegs. © A. Starke, BFW Leipzig

Am 14. Mai 2019 ist Halle die erste Station für das Infomobil des Berufsförderungswerkes Leipzig (BFW Leipzig). Dann startet der weiße BARKAS der Leipziger Bildungseinrichtung zu seiner Infomobiltour durch Mitteldeutschland mit Informationen zur beruflichen Rehabilitation.

Von 9.00 bis 14.00 Uhr wird das Team aus dem BFW Leipzig für Gespräche am weißen BARKAS auf dem Marktplatz (vor dem New Yorker) der Salzstadt Halle (Saale) zur Verfügung stehen. Dann können Menschen, die nach langer Krankheit oder Unfall eine neue Perspektive für die Rückkehr in Arbeit suchen, ihre Fragen an Corinna Schulze vom Beraterteam des BFW Leipzig stellen. „Auf unserer Infomobiltour haben wir erfahren, wie wichtig es ist, vor Ort mit den Interessenten über die Zugangswege und Möglichkeiten einer beruflichen Rehabilitation zu sprechen“, erläutert Corinna Schulze. „So können wir bereits auf erste Fragen eingehen und uns die Fälle etwas genauer anschauen.“

„Seit nunmehr acht Jahren gehen wir auf diese Infomobiltour durch Mitteldeutschland“, ergänzt Corinna Schulze. „Die Infomobiltour erweitert in den Frühjahrs- und Sommermonaten das Beratungsangebot als Vorort-Service, wenn Interessenten nicht zur monatlichen Informationsveranstaltung nach Leipzig oder zur Beratung in eine unserer Außenstellen kommen können.“

Das Angebot reicht von Umschulungen und Weiterbildungen im kaufmännischen und gewerblich-technischen Bereich bis hin zu verschiedenen Vermittlungsmaßnahmen, um die Teilnehmer auf ihren Weg zurück in Arbeit vorbereitet.

„Mit unseren Bildungsangeboten haben wir uns an den Erfordernissen des aktuellen Arbeitsmarktes ausgerichtet“, betont Corinna Schulze. „Dadurch können die Unternehmen in der Region sichergehen, gut ausgebildete Fachkräfte in den Absolventen des BFW Leipzig zu finden.“ Die Bereitschaft der Rehabilitanden zum beruflichen Neuanfang und die Lebenserfahrung aus den vorhergehenden Tätigkeiten sind wichtige Argumente, um schnell in ein Unternehmen integriert zu werden. Diese Erfahrungen und die hohen Vermittlungsquoten auf dem Arbeitsmarkt zeigen, dass viele Unternehmenslenker genau auf diese Werte bauen.

 

Nach Halle wird Chemnitz die nächste Station der Infomobiltour sein. Dort hält der weiße BARKAS am 12. Juni 2019. Insgesamt werden in diesem Jahr fünf Standorte in Sachsen und Sachsen-Anhalt angefahren. Interessenten können weitere Informationen auf dieser Seite einsehen:
https://www.bfw-leipzig.de/angebote/beratung/infomobiltour.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Schlagworte:

BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, Infomobiltour, BARKAS, Beratung, Wege in Arbeit, Halle (Saale)

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Seit über 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Ein berufliches Trainingszentrum, das BTZ Leipzig, ergänzt das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

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„Ich war ein Morgenmuffel, den ganzen Tag über.“

Eric-Richard Marks (l.) freut sich mit seinem Bildungsbegleiter er BvB-Maßnahme Thomas Eilers über den positiven Start ins Arbeitsleben. © M. Lindner, BFW Leipzig

Eric-Richard Marks (r.) freut sich mit seinem Bildungsbegleiter er BvB-Maßnahme Thomas Eilers über den positiven Start ins Arbeitsleben. © M. Lindner, BFW Leipzig

Im August 2016 startete die erste Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB) im BTZ Leipzig. Die 10 jungen Menschen mit unterschiedlichsten Ausgangspositionen wollten damals ihren Schulabschluss nachholen und sich somit für eine anschließende Erstausbildung fit machen.

Heute sitzen 29 junge Leute in der BvB. Sie saßen bei einer Gesprächsrunde zusammen. „Arbeit und Beruf“ nennt sich der Kursbestandteil. Sehen, welche beruflichen Möglichkeiten es geben kann und wie man sie erreicht. Der Referent ist kein Ausbilder, Trainer, Bildungsbegleiter oder Psychologe. Es ist Eric-Richard Marks. Selbst einmal Schüler in der BvB. Der Einstieg in die Maßnahme war für ihn nicht einfach, darüber ist er sich in der Rückschau mit dem Team vom Beruflichen Trainingszentrum Leipzig (BTZ Leipzig) einig.

Das war bei weitem keine Bloßstellung. Eric Marks begann auch gleich seine Geschichte mit dem Satz: „Ich hatte nie Lust auf Schule, hatte keinen Bock. Ich war ein Morgenmuffel.“ Und dann beginnt er zu erzählen. „Erzählen“, fragte sich Lenka Lingk, Ausbilderin im BTZ Leipzig. Sie betreute den jungen Mann in den ersten Tagen im August 2016. „Erik war schon ganz schön besonders. Viel reden wollte und konnte er nicht“, bestätigt sie seine ersten Erzählungen. „Er war speziell und hat uns manchmal ganz schön gefordert. Doch wir waren uns sicher, dass auch Erik eine tolle Seite an sich haben wird, die es zu fördern sich lohnen würde.“ Das war dann auch so. Sicherlich hatten dazu auch die intensive psychologische Betreuung und die Arbeit am gewerblichen Trainingsplatz beigetragen. Jürgen Geißler wusste als Trainer im gewerblichen Bereich des BTZ Leipzig, wie man den jungen Mann mit verschiedenen handwerklichen Tätigkeiten motivieren konnte.

Die elf Monate in der BvB gestalteten sich wie eine kleine Achterbahnfahrt. Eric Marks erzählt selbst, dass er während dieser Zeit weiterhin Probleme mit der Pünktlichkeit, dem Lernen und dem Schlafen während des Unterrichts hatte. „Es hat lange gedauert, bis ich mich in den Griff bekommen habe. Ich war auch in dieser Zeit ein Morgenmuffel.“

Das will Bildungsbegleiter Thomas Eilers so nicht stehen lassen. Auch er glaubte an Eric und den „wahren Kern“, den es kennen zu lernen galt. Thomas Eilers war mit der Vorgeschichte von Eric vertraut. Der frühe Tod seiner Mutter könnte dabei ein Auslöser gewesen sein. Sprachlich zurückgeblieben. Lerneifer gleich Null. Abgebrochene Schulausbildung. Das waren und sind in der heutigen Zeit keine Voraussetzungen, um sein Leben eigenverantwortlich und sinnvoll gestalten zu können. „Wir haben Eric durch die BvB begleitet und ihn angestachelt, sich selbst zu bewegen. Vielleicht ist das eines unserer Erfolgsgeheimnisse im BTZ Leipzig.“

Die 11 Monate reichten so nicht für Eric aus. Das Jobcenter Leipzig in Persona der Betreuerin Regina Höfer konnte überzeugt werden, die Option zur Verlängerung der Maßnahme für den jungen Mann auszureizen. „Wie gesagt, wir wollten ihn nicht aufgeben“, betont Thomas Eilers. „Und langsam hatten wir auch einen Zugang zu ihm gefunden.“ In den Ferien begleitete er seinen Vater. Der Berufskraftfahrer war viel unterwegs und durfte seinen Sohn Eric mit auf Tour nehmen. „Aber nur, wenn ich mit anpacken würde, hatte der Chef zu meinem Vater gesagt“, bringt Eric in die Erzählung mit ein. „Das hat mir Spaß gemacht. Jetzt wusste ich, was ich wollte. Im BTZ konnte man sich in Richtung Lagerlogistik orientieren.“ Und Thomas Eilers ergänzt: „Das hatte sich alles während eines Gesprächs über die Ferien ergeben und war endlich ein positiver Ansatz.“

Der ehemalige Förderschüler machte nun seinen „Flurfördermittelschein“, kurz Staplerschein. „Für den Staplerschein habe ich richtig gebüffelt. Zwei Stunden pro Tag. Was man im Kopp hat, das vergisst man nicht“, klingt Eric fast schon belehrend gegenüber den Schülern. Gut gerüstet kam er nach der BvB bei einem großen Logistikunternehmen unter. Doch die Freude bei Eric und dem Team aus dem BTZ währte nicht lange. „Ich habe 15 Mal den Bereich gewechselt. Das habe ich nicht ausgehalten. Mir wurde nach zwei Monaten gekündigt“, berichtet Eric über seinen ersten Startversuch ins Berufsleben. Ein herber Rückschlag. „Das dachten wir alle“, weiß Thomas Eilers. „Doch kein Grund zum Aufgeben.“

„Mit meinem Kumpel waren wir 24/7-Zocker“, blickt Eric zurück. „Jeden Tag nur vor dem PC. Irgendwann hat uns das gereicht. Wir haben uns einen Zettel genommen und aufgeschrieben, was wir erreichen wollen.“ Sein Kumpel macht jetzt eine Malerausbildung. „Ich wollte kein Hartz-IV-er werden“, sagt Eric mit Nachdruck zu den neuen Teilnehmern der BvB, die ihm gebannt zuhören. „Da gibt’s zwar Geld vom Arbeitsamt, aber nicht so richtig. Das reicht nicht für meine Wünsche.“ Eric blickt verschmitzt in die Runde. „Dann habe ich eine Bewerbung geschrieben und Herrn Eilers angerufen. Der hat mir geholfen. Bei der Zeitarbeitsfirma haben sie mich gefragt, ob ich lieber zu Porsche oder BMW gehen möchte. Ich habe mich für BMW entschieden.“ Es dauerte gerade einmal zwei Wochen bis zum Vorstellungsgespräch und dann noch einmal zwei Wochen bis er seinen befristeten Arbeitsvertrag in den Händen hielt.

Nach einem halben Jahr für eine Zeitarbeitsfirma bei BMW wechselte Eric Marks zu Porsche. „Ich bin jetzt für die Buchung von Autoteilen und das Beladen von Fahrzeugen verantwortlich. Ich bin ganz glücklich, dass ich dort reingekommen bin.“ Das sagt einer, der keinen Berufsabschluss hat, von Grünau und zurück täglich zum Job zwei Stunden Fahrzeit in Kauf nimmt und dafür um halb Vier aufstehen muss. „Es ist eine geregelte Arbeit. Mir macht es dort Spaß.“ Thomas Eilers sieht darin das Geheimnis für Eric Marks und andere Teilnehmer der BvB, die für junge Menschen mit psychischen Problemen im Lernalltag geschaffen wurde. „Sicherlich kommen zu uns nicht nur junge Menschen wie Eric“, erläutert der Bildungsberater, „vielen von ihnen haben aufgrund von psychischen Beeinträchtigungen Lernschwierigkeiten, mussten die Schule abbrechen und wären somit von einer Teilhabe am Arbeits- und gesellschaftlichen Leben von Beginn an ausgeschlossen. Wir holen die jungen Leute dort ab, wo sie sich gerade befinden und versuchen sie zu begeistern. Dabei spielen die Regeln, die wir mit ihnen hier besprechen eine große Rolle. Erstmals fühlen sie sich wieder wahrgenommen. Und wenn sie dann nach den 11 Monaten gehen und durch eine Ausbildung im BTZ Leipzig oder in einer anderen Einrichtung sowie später im Berufsleben weiterhin in geregelten Bahnen weiterlaufen können, dann bleiben sie stabil. Für lange Zeit, so hoffen wir.“

Mit Eric-Richard Marks fühlt sich das Team vom BTZ Leipzig bestätigt, dass sie auf dem richtigen Weg sind. Der ist nicht geradlinig und führt durch die Betrachtung der individuellen Schicksale immer mal wieder über einen Umweg zum Ziel. Man wird abwarten, welche Langzeitwirkungen das BvB-Konzept haben wird. Noch absolvieren viele von den ersten Teilnehmern des Jahrgangs 2016 eine Ausbildung oder haben wie Eric-Richard Marks einen Job bekommen. Es wäre wünschenswert, wenn sich für die jungen Menschen durch die BvB über die Zeit eine gesundheitliche Stabilisierung einstellt und daraus ein erfülltes privates und berufliches Leben entwickeln kann.

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Seit über 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Ein berufliches Trainingszentrum, das BTZ Leipzig, ergänzt das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

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Psychisch Krank und doch in Arbeit integriert – 2 Jahre BTZ Chemnitz

Sebastian Kreschnak, Personalberater im BTZ Chemnitz. © M. Lindner, BFW Leipzig
Sebastian Kreschnak, Personalberater im BTZ Chemnitz. © M. Lindner, BFW Leipzig

Sebastian Kreschnak, Personalberater im BTZ Chemnitz. © M. Lindner, BFW Leipzig

Seit zwei Jahren bietet das Berufliche Trainingszentrum Chemnitz (BTZ Chemnitz) Maßnahmen für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen an. Ziel ist es, die Betroffenen wieder erfolgreich auf dem ersten Arbeitsmarkt zu integrieren.  

Über ein erfolgreiches Angebot im BTZ Chemnitz, das Berufliche Training, sprachen wir mit dem Fachbereichsleiter Marko Daubitz und.

Für wen ist das Berufliche Training gedacht und mit welchen Krankheitsbildern kommen die Teilnehmer zu Ihnen?

Kreschnak: Am Beruflichen Training nehmen Menschen mit verschiedenen psychischen oder neurologischen Beeinträchtigungen teil. Die Betroffenen haben oft Suchterkrankungen, Psychosen, affektive Störungen, Angst- und Belastungsstörungen oder Persönlichkeitsstörungen.

Unser Hauptziel ist die Wiedereingliederung in Arbeit. Dabei bauen wir auf bereits erzielte Erfolge hinsichtlich der Krankheitsbewältigung auf. In der Regel sollen unsere Teilnehmer für eine Belastbarkeit im Arbeitsalltag von mindestens 6 Stunden pro Tag fitgemacht werden.

Wie sieht die konkrete Unterstützung im BTZ Chemnitz für die Betroffenen bei der Rückkehr in Arbeit aus?

Kreschnak: Die Teilnehmer werden von einem Team aus Ausbildern, Trainern, Ergotherapeuten, Psychologen und Personalberatern während des Beruflichen Trainings begleitet. Es ist ein Prozess der intensiven Auseinandersetzung mit den eigenen Potentialen, um die Stärken der Teilnehmer zu erkennen und dort den Ansatz zu finden, um beispielsweise die EDV-Kenntnissen sowie schulischen Grundlagenkenntnissen zu vermitteln oder aufzufrischen. Und ganz wichtig ist das umfassende Bewerbungstraining.

Ebenso findet eine sukzessive und an den Bedarfen der Teilnehmer orientierte psychologische Begleitung in Form von Trainings und Gesprächen statt.

Weiterhin absolvieren sie ein arbeitsplatzbezogenes Training von Schlüsselqualifikationen an entsprechenden Trainingsplätzen.

Die mehrmonatigen betrieblichen Lernphasen (ähnlich einem Betriebspraktikum) direkt beim Arbeitgeber sind ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Maßnahme. Hier besteht die Möglichkeit berufliche Zielvorstellungen endgültig zu festigen und auf eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hinzuarbeiten. Gegebenenfalls finden arbeitsplatzbezogene Weiterbildungen statt.

Gibt es „Rückschläge“ und wie gehen Sie damit um?

Kreschnak: Durch unvorhergesehene gesundheitliche Probleme, die aus dem Krankheitsbild der Teilnehmer erwachsen, müssen wir manchmal die Maßnahme flexibel gestalten. Nach erfolgter Genesung gelingt uns meistens in Absprache mit allen Beteiligten eine schnelle Rückkehr zur vollen Belastbarkeit und die Einbindung in das Berufliche Training. Andernfalls unterstützen wir die Teilnehmer und ihren Leistungsträger gern bei der Erarbeitung alternativer Ideen.

Wenn die Integration ins Berufsleben nicht während der Maßnahme gelingt, organisieren wir bei uns im BTZ Chemnitz eine intensive Nachbetreuung bis zu einer späteren Vermittlung in Arbeit.

Marko Daubitz, Fachbereichsleiter BTZ Chemnitz © A.Starke, BFW Leipzig

Marko Daubitz, Fachbereichsleiter BTZ Chemnitz © A.Starke, BFW Leipzig

Auf welche Erfolge können Sie mit BTZ Chemnitz zurückblicken?

Daubitz: Wir haben in den letzten zwei Jahren eine überdurchschnittliche Vermittlungsquote von ca. 70% durch das Berufliche Training erreichen können. Allgemein konnten wir am BTZ Chemnitz einen kontinuierlichen Zuwachs der Teilnehmerzahlen verzeichnen. Aufgrund dessen haben wir uns räumlich und personell erweitern. Und wir haben mit dem Berufliches Basistraining (BBT) ein neues Angebot einführen können. Erstmals konnten wir in 2018 insgesamt 20 Teilnehmer in dieser Maßnahme begrüßen. Dies übertraf bei Weitem unsere Erwartungen und hat uns personell und organisatorisch vor Herausforderungen gestellt. Die Kolleginnen und Kollegen vor Ort haben diese gut und mit hohem Einsatz bewältigt. Dadurch konnten wir diese neue Maßnahme am Markt etablieren.

Eine fast 80-prozentige Steigerung war in der Berufsfindung/Arbeitserprobung lang zu verzeichnen. Das ist einerseits einer deutlich gestiegenen Zahl an Teilnehmern und andererseits der Einführung dieses 6-wöchigen Assessments zuzuschreiben. Aus dieser Zunahme resultiert auch eine stärkere Zuweisung in das berufliche Training in 2019. Somit gehen wir auch dieses Jahr von einer sehr positiven Entwicklung in Chemnitz aus.

Werden Sie das BTZ Chemnitz weiter ausbauen?

Daubitz: Es wurde eine engere Zusammenarbeit mit psychiatrischen Kliniken – wie z.B. mit dem Klinikum Chemnitz – vereinbart. Zusätzliche fokussieren wir uns auf den Ausbau des niederschwelligen BBT Angebotes, als Vorbereitung zum Beruflichen Training.

Zur Erweiterung der Angebote gehört auch ein breiteres Portfolio an psychosozialen Kursangeboten, welche wir vergleichbar mit unserem Beruflichen Trainingszentrum in Leipzig umgesetzt werden. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Stärkung der Jugendmaßnahmen am BTZ Chemnitz.

Im Bezug auf das BT gilt es die hohe Qualität zu festigen und die erreichte Integrationsquote als dauerhaften Maßstab zu sehen, welches ein hohes Maß an Professionalität und Engagement fordert.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Schlagworte:

BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, Teilhabe am Arbeitsleben, Berufliches Trainingszentrum Chemnitz, BTZ Chemnitz, Berufliches Training, Berufliches Basistraining

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Neuer Umschulungsberuf: Kaufleute im E-Commerce

Mit der Umschulung zu Kaufleuten im E-Commerce reagiert das BFW Leipzig ab Juni 2019 auf die Digitalisierung der Gesellschaft. © omgimages, iStock

Mit der Umschulung zu Kaufleuten im E-Commerce reagiert das BFW Leipzig ab Juni 2019 auf die Digitalisierung der Gesellschaft. © omgimages, iStock

Das Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig) wird ab Juni 2019 den Umschulungsberuf Kaufleute im E-Commerce anbieten. Der Ausbildungsberuf wurde neu im August 2018 in Deutschland eingeführt.

Das BFW Leipzig wird zum Start der Umschulungen am 18. Juni den neuen Beruf der Kaufleute im E-Commerce in sein Programm aufnehmen. Mit diesem branchenübergreifenden Umschulungsberuf reagiert die Bildungseinrichtung auf das anwachsende Online-Geschäft. „Der kaufmännische Beruf wurde erst zum 1. August 2018 in Deutschland eingeführt. Die Besonderheit für unsere Teilnehmer wird sein, dass der Rahmen- und der Ausbildungslehrplan in zwei, statt drei Jahren im Gegensatz zur Erstausbildung absolviert werden kann“, erläutert Marika Bild, pädagogische Leiterin des BFW Leipzig.

Während der 24-monatigen Umschulung werden die Teilnehmer systematisch an neue Anforderungen, die mit der Digitalisierung und verändertem Kundenverhalten im Online-Handel einhergehen, herangeführt. Daher ist eine projektorientierte Arbeitsweise ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung. Der Beruf erfordert Interesse am IT-basierten Verkaufen und Vermarkten, an betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen und rechtlichen Vorgaben. Weiterhin ist ein analytisches und logisches Denkvermögen erforderlich. Eine Medienaffinität und das Interesse an neuen Entwicklungen im Online-Vertrieb und in den Vertriebskanälen sind gute Voraussetzungen für die Ausbildung. Die Umschulung endet mit einer Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer.

Einsatz finden Kaufleute im E-Commerce in allen Wirtschaftsunternehmen, die über eine Online-Plattform Waren und Dienstleistungen an Privat- oder Geschäftskunden vertreiben. Durch die Branchenunabhängigkeit bietet sich eine Vielzahl an Arbeitgebern an. Dabei sind ihr Wissen und ihre Erfahrung insbesondere an den externen und internen Schnittstellen gefragt – zum Beispiel, wenn es um Werbung, Logistik, IT oder Rechts- und Controlling-Aspekte geht. Im Einzelnen gehören zu ihren Aufgaben neben den redaktionellen Aufbau sowie der Pflege von Webshops, der Einsatz von Online-Vertriebskanälen und der Mitarbeit bei der Gestaltung des Waren- und Dienstleistungssortiments, die Vertragsanbahnung und -abwicklung im Online-Vertrieb sowie die Unterstützung bei der Beschaffung. Weitere wichtige Aufgaben sind die Kundenkommunikation, die Entwicklung und Umsetzung des Online-Marketings sowie die kaufmännische Steuerung und Kontrolle.

„Mit der Umschulung Kaufleute im E-Commerce orientieren wir uns an den Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt und gehen mit unserer Bildungseinrichtung einen weiteren Schritt in Richtung Zukunft“, betont Marika Bild.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

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BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, Teilhabe am Arbeitsleben, Umschulung, Kaufleute im E-Commerce, Online-Handel, Digitalisierung

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Vom Forstwirt zum Immobilienkaufmann – Künftige Fachkräfte starten ihre Umschulung am BFW Leipzig

Die pädagogische Leiterin Marika Bild eröffnet die neuen Umschulungskurse vor 166 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. © M. Lindner, BFW Leipzig

Die pädagogische Leiterin Marika Bild eröffnet die neuen Umschulungskurse vor 166 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. © M. Lindner, BFW Leipzig

Am 15. Januar starteten im Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig) die neuen Umschulungskurse in 17 Berufen. Insgesamt 166 Teilnehmer werden die kommenden 24 Monate auf ihren Wiedereinstieg in Arbeit vorbereitet.

Unter den 166 neuen Umschüler in der Aula des BFW Leipzig saß am 15. Januar 2019 auch Marcel Stephan. Der 46-jährige gelernte Forstwirt konnte nach 20 Jahren den Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben. Nun sucht er über eine Umschulung zum Immobilienkaufmann einen Weg zurück in Arbeit.

Marcel Stephan und alle anderen Teilnehmer, die ihre Umschulung in 17 verschiedenen Berufen begonnen haben, wurden von der pädagogischen Leiterin, Marika Bild, am BFW Leipzig herzlich begrüßt. In ihrer Eröffnungsrede betonte sie, dass mit der Umschulung im Rahmen der beruflichen Rehabilitation nicht nur eine Neuorientierung im Beruf, sondern für viele auch ein neuer Lebensabschnitt beginnt. „Mit dieser hochwertigen Ausbildung und dem erfolgreichen Kammerabschluss, schaffen Sie sich eine nachhaltige Perspektive für den Wiedereinstieg ins Arbeitsleben“. Sie versicherte, dass die Teilnehmer durch ihre eigene Mitwirkung während der 24-montigen Umschulungen und der erfahrenen Unterstützung des BFW Leipzig ihr Ziel erfolgreich erreichen werden. Die Aussichten, anschließend eine adäquate Anstellung zu finden, sind gut. Das beweisen die Vermittlungsquoten der letzten Jahre, die bei etwa 80 % liegen.

Der Reha Manager wird den gesamten Umschulungsprozess begleiten und u. a. sowohl bei der Suche eines geeigneten Praktikumsbetriebes für die berufliche Lernphase als auch bei der Anfertigung professioneller Bewerbungsunterlagen behilflich sein. Die Ausbilder behalten nicht nur die Vermittlung der Fachkenntnisse entsprechend des Rahmenlehrplans im Auge, sondern fördern und fordern die Teilnehmer, um beste Prüfungsergebnisse zu erreichen. Die besonderen Hilfen, wie die ärztliche und psychologische Unterstützung, Physiotherapie sowie Trainingsprogramme zur Raucherentwöhnung oder für die richtige Ernährung, sind u. a. eine Besonderheit der beruflichen Rehabilitation.

„Ich bin gespannt, was mich in der kommenden Zeit erwarten wird“, sagt Marcel Stephan im Anschluss an die Eröffnung der Hauptkurse. „Mein Ziel ist klar: Ich will mit dem Abschluss als Immobilienkaufmann wieder zurück in den Wald und mich dort um die Forstimmobilien kümmern.“

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

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BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, Teilhabe am Arbeitsleben, Umschulung, Bildungsgutschein, IHK, HWK

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Berufe im Fokus: Schnuppertag für Konstruktive

In den Konstruktions- und Entwicklungsabteilungen von Industrieunternehmen sind Technische Produktdesigner gesuchte Fachleute. © AndreyPopov; Thinkstockphotos
In den Konstruktions- und Entwicklungsabteilungen von Industrieunternehmen sind Technische Produktdesigner gesuchte Fachleute. © AndreyPopov; Thinkstockphotos

In den Konstruktions- und Entwicklungsabteilungen von Industrieunternehmen sind Technische Produktdesigner gesuchte Fachleute. © AndreyPopov; Thinkstockphotos

Am 13. Dezember findet im Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig) eine Berufsinformationsveranstaltung statt. Es werden Einblicke in den Beruf des Technischen Produktdesigners gegeben.

In der Reihe „Berufe im Fokus“ wird am 13. Dezember von 10 bis 12 Uhr der Beruf des Technischen Produktdesigners im BFW Leipzig vorgestellt. Auf der Veranstaltung werden die Zugangsmöglichkeiten und Voraussetzungen sowie der Aufbau und die Inhalte der Umschulung vorgestellt.

In den zwei Stunden erhalten die Interessenten auch einen Einblick in die praktische Tätigkeit. Die Interessenten können während der Veranstaltung ein kleines 3D-Projekt am PC selbst erstellen. Dabei werden die Vorteile einer Umschulung am BFW Leipzig präsentiert. Die hohe fachliche Kompetenz der Absolventen des BFW Leipzig wird durch einen hohen Praxisanteil der Umschulung sowie eine moderne Ausstattung erreicht. Zum Einsatz kommen aktuelle Versionen der am Markt üblichen 3D-CAD-Programme und moderner Computertechnik sowie zwei 3D-Drucker.

Die Technischen Produktdesigner konstruieren mit Hilfe von 2D- und 3D-CAD-Systemen detaillierte technische Anlagen, Maschinen und Fahrzeuge. Sie setzen Designvorgaben von Ingenieuren um. Sie müssen dabei gleichermaßen funktionale, gestalterisch-ästhetische und ökonomische Ansprüche berücksichtigen. Als Fachleute begleiten sie den gesamten Prozess der Produktentwicklung, von der Konstruktion einschließlich des Designentwurfs bis zum fertigen Erzeugnis.

In den Konstruktions- und Entwicklungsabteilungen von Industrieunternehmen sind Technische Produktdesigner gesuchte Fachleute. Im Maschinen- und Anlagenbau, in der Automobil- und -zulieferindustrie, der Herstellung technischer Produkte und der Verpackungsindustrie sowie in Ingenieurbüros werden Technische Produktdesigner beschäftigt.

Der nächste Umschulungskurs, der neben der beruflichen Rehabilitation auch für Inhaber eines Bildungsgutscheins der Agenturen für Arbeit und der Jobcenter offen ist, startet am 19. März 2019.

Interessenten können sich per E-Mail (veranstaltungen@bfw-leipzig.de) oder Telefon (0341 9175-306) bis zum 10. Dezember 2018 anmelden.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

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BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, Technische Produktdesigner, Umschulung, Bildungsgutschein, Berufe im Fokus, Schnuppertag

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Richterin spricht Urteil über Projektarbeit von IT-Umschülern

Richterin Andrea Niermann (3.v.l.) im Gespräch mit der pädagogischen Leiterin Marika Bild (2.v.r.) und Geschäftsführer Jörg Beenken vom BFW Leipzig. Weiter im Bild: Marvin Zahedi, Michael Urbaniak und Stefan Kusiek, BFW Leipzig (v.l.n.r.) © M. Lindner, BFW Leipzig
Richterin Andrea Niermann (3.v.l.) im Gespräch mit der pädagogischen Leiterin Marika Bild (2.v.r.) und Geschäftsführer Jörg Beenken vom BFW Leipzig. Weiter im Bild: Marvin Zahedi, Michael Urbaniak und Stefan Kusiek, BFW Leipzig (v.l.n.r.) © M. Lindner, BFW Leipzig

Richterin Andrea Niermann (3.v.l.) im Gespräch mit der pädagogischen Leiterin Marika Bild (2.v.r.) und Geschäftsführer Jörg Beenken vom BFW Leipzig. Weiter im Bild: Marvin Zahedi, Michael Urbaniak und Stefan Kusiek, BFW Leipzig (v.l.n.r.) © M. Lindner, BFW Leipzig

Das Urteil der Leipziger Richterin am Landgericht Andrea Niermann über die Zusammenarbeit des 72. Deutschen Juristentags (72. djt) mit Umschülern der IT-Ausbildung fällt eindeutig positiv aus. Sie empfiehlt eine Wiederholung der Projektarbeit des Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig) beim 73. djt in Hamburg 2020.

Andrea Niermann, Geschäftsführerin des 72. Deutschen Juristentages in Leipzig und Richterin am Landgericht wollte es sich nicht nehmen lassen, dem Team von Umschülern der IT-Ausbildung aus dem BFW Leipzig für ihre Arbeit auf dem Treffen von ca. 2600 Juristen aus ganz Deutschland zu danken. „Der Juristentag in Leipzig ist sehr gut verlaufen“, berichtete die Juristin. „Sie waren mit Ihrem Team von Umschülern ein wichtiger Teil des Erfolges. Ich war froh, den Bereich IT in so gute Hände gegeben zu haben.“ Richterin Andrea Niermann verwies auch darauf, dass dieses besondere Modell der Zusammenarbeit einen positiven Effekt sowohl für den 72. Deutschen Juristentag als auch für das BFW Leipzig hatte. Einerseits habe das Organisationsteam mit dem BFW einen zuverlässigen Partner gehabt. Andererseits können die künftigen Fachinformatiker für Systemintegration bei späteren Bewerbungen auf eine wichtige Referenz verweisen.

Marvin Zahedi und Michael Urbaniak vom technischen Organisationsteam des 72. djt überreichten den Projektteilnehmern ein Zertifikat für ihre erfolgreiche Teilnahme. Beide bedankten sich auch noch einmal für die Zuverlässigkeit und hohe Qualität der Arbeit.

Andrea Niermann betonte in einem abschließenden Gespräch mit dem Geschäftsführer des BFW Leipzig, Jörg Beenken, dass dieses Projekt sie überzeugt habe. Daher werde sie ihrem Nachfolger, dem Geschäftsführer des 73. djt, Dr. Christopher Sachse, eine Weiterführung der Kooperation mit dem BFW Leipzig empfehlen.

Vom 26. bis 28. September 2018 waren die künftigen Fachinformatiker für Systemintegration für die gesamte Informationstechnologie auf dem 72. djt verantwortlich. Der 73. djt findet im September 2020 in Hamburg statt.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Schlagworte:

BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, 72. Deutscher Juristentag, Fachinformatiker Systemintegration

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Seit über 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Ein berufliches Trainingszentrum, das BTZ Leipzig, ergänzt das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

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Weniger Umschulungsabbrecher mit psychischen Diagnosen

Die Zahl der Umschulungsabbrecher mit psychischen Diagnosen ist seit Eröffnung des BTZ Leipzig um 64 Prozent zurückgegangen. © A. Starke, BFW Leipzig
Die Zahl der Umschulungsabbrecher mit psychischen Diagnosen ist seit Eröffnung des BTZ Leipzig um 64 Prozent zurückgegangen. © A. Starke, BFW Leipzig

Die Zahl der Umschulungsabbrecher mit psychischen Diagnosen ist seit Eröffnung des BTZ Leipzig um 64 Prozent zurückgegangen. © A. Starke, BFW Leipzig

Nach zwei Jahren kann das Berufliche Trainingszentrum am BFW Leipzig eine positive Bilanz seiner Arbeit mit psychisch kranken Menschen ziehen. Die Zahl der Abbrecher bei den Umschulungen im BFW Leipzig sank erheblich. Das führt auch zu Einsparungen bei den Leistungsträgern.

In den letzten Jahren haben die psychischen Beeinträchtigungen als eine der Hauptdiagnosen in der beruflichen Rehabilitation zugenommen. Sie haben mittlerweile die Erkrankungen der Muskel-Skelett-Systems in ihrer Häufigkeit „überholt“. 2017 hatte 39,8 Prozent der Teilnehmer, die eine Umschulung begonnen hatte, eine psychische Beeinträchtigung. Dagegen standen 36,3 Prozent Diagnosen des Muskel-Skelett-Systems. Im September 2016 hatte das BFW Leipzig auf diese Entwicklung konsequent mit der Gründung des Beruflichen Trainingszentrums Leipzig am BFW (BTZ Leipzig) reagiert. Ein halbes Jahr später wurde das BTZ auch in der Außenstelle Chemnitz eröffnet.

Mit diesem BTZ Leipzig wurden gleichzeitig neue Maßnahmen konzipiert, die auf eine individuellere Betreuung der Teilnehmer abzielen. Eine dieser Maßnahmen ist die Stabilisierung und Vorbereitung auf eine Umschulung (SVU). Jetzt liegen erste Zahlen vor, die belegen, dass das Team um Fachbereichsleiter Marko Daubitz den richtigen Weg eingeschlagen hat. Die Zahl der Abbrecher einer Umschulung hat bei den Teilnehmern mit psychischen Diagnosen von 2016, also im Startjahr des BTZ Leipzig, bis heute um 64 Prozent abgenommen.

Das führt Marko Daubitz darauf zurück, „dass die Teilnehmer entsprechend ihrer gesundheitlichen Möglichkeiten auf einen für sie passenden Umschulungsberuf orientiert und somit auch motiviert werden. Die sechsmonatige Stabilisierungs- und Vorbereitungsphase beinhaltet ein umfangreiches psychosoziales Paket mit einer engmaschigen Betreuung durch Psychologen, berufliche Trainer, Reha-Manager, Sozialpädagogen, Sport- und Ergotherapeuten sowie Ärzten.“ Angeboten werden Kurse zum Umgang mit Krisensituationen, Konzentrations- und Gedächtnistraining, Kommunikationstraining, Kurse zur Stress- und Angstbewältigung sowie zur Steigerung der Selbstwirksamkeit. „Wir trainieren in den sechs Monaten zudem die sozialen Kompetenzen und führen ein Verhaltenstraining in ausgewählten Situationen, wie z.B. bei Präsentationsängsten, durch.“ Wichtige Bestandteile sind die Qualifizierungsanteile in Mathematik, Deutsch und EDV. Über eine mehrwöchige praktische Orientierungsphase an individuellen Trainingsplätzen erhalten die Teilnehmer einen tieferen Einblick in ihren späteren „Wunschberuf“.

„In dieser Orientierungsphase kommt es schon vor, dass Teilnehmer ihre Wahl der Umschulung noch einmal überdenken und entsprechend ihres Leistungsbildes sich neu ausrichten“, so Marko Daubitz. „Mit dieser Wechselmöglichkeit geben wir den Teilnehmern in dieser Phase viel Sicherheit. Zumal wir nicht nur in den Berufen, die das BFW Leipzig ausbildet, die SVU durchführen. Wir haben regelmäßig auch Teilnehmer in der Maßnahme, die in anderen Einrichtungen eine Umschulung absolvieren, so hatten wir beispielsweise auch schon einen künftigen Schornsteinfeger erfolgreich vorbereitet.“

Die Absenkung der Zahl der abgebrochenen Umschulungen bei Teilnehmern mit psychischen Beeinträchtigungen ist nicht nur eine statistische Größe für das BTZ Leipzig. Für die Leistungsträger von Rentenversicherungen, Arbeitsagenturen und Jobcentern bedeutet dies, dass sie in einen durchgängigen Verlauf einer beruflichen Rehabilitation investieren. „Jeder Abbruch kostet die Leistungsträger zusätzliches Geld für einen anderen Weg zur Rückführung ihrer Versicherten in den Arbeitsmarkt“, weiß Marko Daubitz.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

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BFW Leipzig, BTZ Leipzig, Berufliches Trainingszentrum, Psychische Erkrankung, Psychische Beeinträchtigung, Umschulung, berufliche Rehabilitation

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Ein viertel Jahrhundert im Zeichen der Qualität

Friederike Samel Leiterin der DGQ-Geschäftsstelle Berlin (l.) überreichte gemeinsam mit DGQ-Regionalkreisleiter Thomas Zeuge dem Geschäftsführer des BFW Leipzig Jörg Beenken (2.v.l.) und Corinna Schulze vom Marketing des BFW Leipzig die silberne Ehrenurkunde für die 25-jährige Mitgliedschaft in der Deutschen Gesellschaft für Qualität. © M. Lindner, BFW Leipzig
Friederike Samel Leiterin der DGQ-Geschäftsstelle Berlin (l.) überreichte gemeinsam mit DGQ-Regionalkreisleiter Thomas Zeuge dem Geschäftsführer des BFW Leipzig Jörg Beenken (2.v.l.) und Corinna Schulze vom Marketing des BFW Leipzig die silberne Ehrenurkunde für die 25-jährige Mitgliedschaft in der Deutschen Gesellschaft für Qualität. © M. Lindner, BFW Leipzig

Friederike Samel Leiterin der DGQ-Geschäftsstelle Berlin (l.) überreichte gemeinsam mit DGQ-Regionalkreisleiter Thomas Zeuge dem Geschäftsführer des BFW Leipzig Jörg Beenken (2.v.l.) und Corinna Schulze vom Marketing des BFW Leipzig die silberne Ehrenurkunde für die 25-jährige Mitgliedschaft in der Deutschen Gesellschaft für Qualität. © M. Lindner, BFW Leipzig

Auf dem 12. Netzwerkabend für Fachleute aus der Konstruktion und dem Qualitätsmanagement wurde das Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig) für seine 25-jährige Mitgliedschaft in der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) geehrt.

Auf dem 12. Netzwerkabend für Fachleute der Bereiche Konstruktion und Qualitätssicherung überreichte die Leiterin der DGQ-Geschäftsstelle Berlin Friederike Samel gemeinsam mit dem DGQ-Regionalkreisleiter Leipzig Thomas Zeuge eine Ehrenurkunde für die 25-jährige Mitgliedschaft in der Gesellschaft an den Geschäftsführer des BFW Leipzig Jörg Beenken. Thomas Zeuge bedankte sich bei Herrn Beenken für die Plattform, die das BFW Leipzig dem Leipziger Regionalkreis biete. Über die Netzwerkabende kämen die Unternehmen über die Verbandsarbeit hinaus zusammen und „können über Fachvorträge miteinander ins Gespräch kommen. Der Begriff der Qualität hat sich in den letzten Jahren verändert. Von gleicher Höhe, gleicher Breite und gleicher Länge wurde ein Wandel zu immer komplizierteren und auf die individuellen Erfordernisse der Industrie angepassten Teile vollzogen. Daher ist die Netzwerkarbeit mit dem Wissensaustausch sehr wichtig in der Branche.“ Friederike Samel betonte, „dass sich die DGQ in den 25 Jahren immer auf das BFW Leipzig als Partner verlassen konnte. Das hohe Ausbildungsniveau resultiert auch aus der Nähe zur Industrie und den Trendsettern im Bereich der Qualitätskontrolle. Im BFW Leipzig werden gute Fachkräfte entwickelt.“

Auf den Netzwerkabenden treffen sich zweimal im Jahr Fachleute aus den Bereichen Konstruktion und Qualitätssicherung, um sich über Neuerungen und Trends aus ihren Gebieten zu informieren. Dabei geht es häufig um neue Verfahren anhand von Praxisbeispielen, die in der Konstruktion angewandt werden. Oder es werden neue Normierungen vorgestellt, die sich auf Messverfahren beziehen. So standen beim vergangenen Netzwerkabend die Themen „Trends in der Messtechnik und Datenauswertung sowie Automatisierte Messprogrammerzeugung in der Luftfahrtbranche“ und „Vom Prototypen zur Serie – die Verbindung von Werkzeugbau, 3D Druck und 3D Scanning als technologische Chance für das Feingießen“ auf dem Programm.

Die Fachleute aus der Praxis reisen aus ganz Mitteldeutschland an, um mit den Referenten aus der Industrie sowie aus der Forschung und Entwicklung ins Gespräch zu kommen. Der Netzwerkabend bietet die Gelegenheit, das BFW Leipzig auch als Bildungspartner für die Technischen Produktdesigner und Qualitätsfachleute sowie für Firmenschulungen kennen zu lernen. Die Gäste können sich so ein Bild von der modernen Ausstattung und der hohen Qualität der Ausbildung machen, um neue Fachkräfte zu gewinnen.

Neben dem Netzwerkabend Konstruktion und Qualitätssicherung bietet das BFW Leipzig viermal im Jahr auch einen Netzwerkabend für die Fachleute aus der Informationstechnologie an.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ)

Die Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ) unterstützt Unternehmen dabei, mit hochwertigen Produkten und Dienstleistungen erfolgreich am Markt zu bestehen. Als zentrale, deutsche Qualitätsgesellschaft ist die DGQ erster Ansprechpartner für Qualität, Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung. Das einzigartige Netzwerk der DGQ vereint über 6.000 Qualitätsexperten in mehr als 4.000 Unternehmen aller Größen und Branchen. Berufseinsteiger, Fachexperten und Manager nutzen den direkten Erfahrungsaustausch in deutschlandweit über 70 Regional- und Fachkreisen. Das DGQ-Netzwerk bietet die vielseitigste und umfassendste Plattform zum Austausch von Wissen, Praxiserfahrungen und Trends rund um qualitätsrelevante Themen. Die DGQ engagiert sich in nationalen und internationalen Initiativen, Partnerschaften, Gremien zur Gestaltung zentraler Normen sowie Innovations- und Forschungsprojekten. Mit rund 300 Trainern und 1.000 praxisbezogenen Trainings stellt die DGQ ein breites Weiterbildungsangebot zur Verfügung und erteilt im Markt anerkannte Personenzertifikate. Sie trägt wirkungsvoll dazu bei, „Qualität Made in Germany“ als Erfolgsprinzip in Wirtschaft und Gesellschaft zu verankern. Dabei sichert die DGQ bestehendes Know-how. In einer Welt der Transformation entwickelt sie zudem neue Qualitätsansätze für die Zukunft. www.dgq.de

Schlagworte:

BFW Leipzig, Deutsche Gesellschaft für Qualität, DGQ, Netzwerkabend Konstruktion und Qualitätssicherung, Technische Produktdesigner, Qualitätsfachleute

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Seit über 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Ein berufliches Trainingszentrum, das BTZ Leipzig, ergänzt das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

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Traumberuf: Steuerfachangestellter

Als Steuerfachangestellter hat Robert Müller über die betriebliche Lernphase 2018 seinen neuen Arbeitsplatz in einer Steuerberatungskanzlei in Weißenfels gefunden. © M. Lindner, BFW Leipzig

Der Beruf eines Steuerfachangestellten kann auch zu den Traumberufen gehören. Wer gern mit Zahlen jongliert, ist in diesem Beruf gerade richtig und wird von den Kanzleien als Fachkraft gesucht. Das Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig) bietet diesen Umschulungsberuf im Rahmen der beruflichen Rehabilitation und für Interessenten mit Bildungsgutschein an.

Als Steuerfachangestellter hat Robert Müller über die betriebliche Lernphase 2018 seinen neuen Arbeitsplatz in einer Steuerberatungskanzlei in Weißenfels gefunden. © M. Lindner, BFW Leipzig

Als Steuerfachangestellter hat Robert Müller über die betriebliche Lernphase 2018 seinen neuen Arbeitsplatz in einer Steuerberatungskanzlei in Weißenfels gefunden. © M. Lindner, BFW Leipzig

„Wir haben uns entschlossen, ihn einzustellen. Das Format von Robert Müller passt sehr gut zu uns. Er hat eine positive Einstellung und bringt von der Ausbildung her alles mit. Wir haben ihn als hochqualifizierten Mitarbeiter von Beginn an schätzen gelernt. Er ist jetzt soweit, bereits kompliziertere Mandanten zu betreuen. Seine erste GmbH liegt auf dem Tisch.“ Das sagt Jörg Richter. Er ist stellvertretender Niederlassungsleiter in Weißenfels bei der Connex Steuer- und Wirtschaftsberatung.

Und wer ist Robert Müller? Ein neuer Kollege. Als Auszubildender kam er im Januar 2016 in die Kanzlei. Immer im Wechsel zwischen Praxis vor Ort in Weißenfels und der Theorie in der Bildungseinrichtung. Die Besonderheit dabei: Robert Müller absolvierte eine Umschulung zum Steuerfachangestellten. In zwei Jahren. Im Rahmen einer beruflichen Rehabilitation. Die Bildungseinrichtung war das Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig), der Spezialist für Umschulungen und Qualifizierungen von Menschen, die aufgrund von gesundheitlichen Einschränkungen ihre vorhergehende Tätigkeit nicht mehr ausüben konnten.

Was war der Grund für diesen Weg, durch eine Umschulung den Beruf des Steuerfachangestellten zu erlernen? Robert Müller ist Diplom Mathematiker. Der 34-jährige wollte diesen Weg auch noch weitergehen bis zur Promotion. „Zahlen sind mein Faible“, meint er, wenn er zurück- und auf seine jetzige Arbeit blickt. „Aber damals ging es im Universitätsbetrieb in Jena von einer befristeten Stelle zur nächsten. Ich hatte stets das Gefühl nichts geleistet zu haben.“ Die aufkommenden Selbstzweifel verstärkten sich und die Suche nach einem Neuanfang gestaltete sich schwerer, als er zu hoffen wagte.

Er brannte aus. Mit Klinikaufenthalten und medizinischer Rehabilitation kämpfte er sich zurück. Die RPK in Halle empfahl ihm das BFW Leipzig. Zum Infotag suchte er den Kontakt und bekam einen Platz in der Berufsfindung/Arbeitserprobung. Nach sechs Wochen stand für den Mathematiker fest, dass er bei den Zahlen bleiben und Steuerfachangestellter werden möchte. Weißenfels liegt im Pendelbereich zu Leipzig und mit der Connex Steuer- und Wirtschaftsberatung fand er vor Ort den passenden Umschulungsbetrieb.

„Ich bin sehr gut im Team aufgenommen worden“, erzählt Robert Müller an seinem Schreibtisch. Gerade hat er zwei Stücken Kuchen von einer Kollegin gereicht bekommen. Ein kleiner Energiespender, wie sie meinte. „Die Kolleginnen und Kollegen haben mir viel erklärt. Jeder hat sich hier auf einen bestimmten Bereich spezialisiert. Und je mehr ich wusste, umso eigenständiger konnte ich im und für das Team arbeiten. Ich hatte Glück mit der Kanzlei gehabt.“ Die sehr gute Theorievermittlung am BFW Leipzig half ihm, sich schneller in die Steuerproblematik einzuarbeiten. „Diese Umschulung ist sehr gut aufgebaut, weil man gleich sein Wissen anwenden kann. Das hat Spaß gemacht.“

Und der Spaß an der Arbeit als Steuerfachangestellter scheint ihm erhalten geblieben zu sein. „Die Fährte in Richtung Steuerfachangestellter, die durch das BFW Leipzig gelegt wurde, hat sich gelohnt“, Robert Müller ist der Neueinstieg ins Berufsleben gelungen. Darauf ist er stolz: „Das muss man erst einmal schaffen, in zwei Jahren zum Abschluss in einem hochqualifizierten Berufszweig.“ Den Beruf des Steuerfachangestellten erlebt er nicht als verstaubt und trocken. Jeder neue Fall ist eine individuelle Angelegenheit im Umgang mit den Mandanten, mit den Finanzbehörden sowie eine kleine technische Herausforderung. Und ein Teamspiel.

Maik Nicodemus betreute den damaligen Umschüler im Steuerbüro und weiß über den Teamspieler Robert Müller ganz genau Bescheid. „Wissenswillig war und ist er. Fragt Kolleginnen und Kollegen solange, bis er eine Antwort hat. Und da ist er schon etwas speziell. Herr Müller betrachtet immer den Gesamtvorgang und gibt sich erst zufrieden, wenn das Problem gelöst wurde. Dann ist es stimmig für den Mandanten und für uns als Steuerkanzlei. Die Vorleistungen vom BFW Leipzig waren sehr gut. Ich bin super zufrieden.“

Am 10. Dezember 2018 beginnt für Bildungsgutscheinberechtigte ein Vorbereitungskurs. Die Steuerberaterkammer Sachsen hat diesen Vorbereitungskurs für alle Teilnehmer vorgeschrieben. Auch Robert Müller musste vor seiner Umschulung diesen durchlaufen. Die anschließende 24-monatige Umschulung startet am 15. Januar 2019.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Schlagworte:

BFW Leipzig, Umschulung, Bildungsgutschein, berufliche Rehabilitation, Agentur für Arbeit, Jobcenter, Arbeitssuchende, Steuerfachangestellte

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Seit über 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Ein berufliches Trainingszentrum, das BTZ Leipzig, ergänzt das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

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