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Berufe im Fokus: Schnuppertag für Konstruktive

In den Konstruktions- und Entwicklungsabteilungen von Industrieunternehmen sind Technische Produktdesigner gesuchte Fachleute. © AndreyPopov; Thinkstockphotos
In den Konstruktions- und Entwicklungsabteilungen von Industrieunternehmen sind Technische Produktdesigner gesuchte Fachleute. © AndreyPopov; Thinkstockphotos

In den Konstruktions- und Entwicklungsabteilungen von Industrieunternehmen sind Technische Produktdesigner gesuchte Fachleute. © AndreyPopov; Thinkstockphotos

Am 13. Dezember findet im Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig) eine Berufsinformationsveranstaltung statt. Es werden Einblicke in den Beruf des Technischen Produktdesigners gegeben.

In der Reihe „Berufe im Fokus“ wird am 13. Dezember von 10 bis 12 Uhr der Beruf des Technischen Produktdesigners im BFW Leipzig vorgestellt. Auf der Veranstaltung werden die Zugangsmöglichkeiten und Voraussetzungen sowie der Aufbau und die Inhalte der Umschulung vorgestellt.

In den zwei Stunden erhalten die Interessenten auch einen Einblick in die praktische Tätigkeit. Die Interessenten können während der Veranstaltung ein kleines 3D-Projekt am PC selbst erstellen. Dabei werden die Vorteile einer Umschulung am BFW Leipzig präsentiert. Die hohe fachliche Kompetenz der Absolventen des BFW Leipzig wird durch einen hohen Praxisanteil der Umschulung sowie eine moderne Ausstattung erreicht. Zum Einsatz kommen aktuelle Versionen der am Markt üblichen 3D-CAD-Programme und moderner Computertechnik sowie zwei 3D-Drucker.

Die Technischen Produktdesigner konstruieren mit Hilfe von 2D- und 3D-CAD-Systemen detaillierte technische Anlagen, Maschinen und Fahrzeuge. Sie setzen Designvorgaben von Ingenieuren um. Sie müssen dabei gleichermaßen funktionale, gestalterisch-ästhetische und ökonomische Ansprüche berücksichtigen. Als Fachleute begleiten sie den gesamten Prozess der Produktentwicklung, von der Konstruktion einschließlich des Designentwurfs bis zum fertigen Erzeugnis.

In den Konstruktions- und Entwicklungsabteilungen von Industrieunternehmen sind Technische Produktdesigner gesuchte Fachleute. Im Maschinen- und Anlagenbau, in der Automobil- und -zulieferindustrie, der Herstellung technischer Produkte und der Verpackungsindustrie sowie in Ingenieurbüros werden Technische Produktdesigner beschäftigt.

Der nächste Umschulungskurs, der neben der beruflichen Rehabilitation auch für Inhaber eines Bildungsgutscheins der Agenturen für Arbeit und der Jobcenter offen ist, startet am 19. März 2019.

Interessenten können sich per E-Mail (veranstaltungen@bfw-leipzig.de) oder Telefon (0341 9175-306) bis zum 10. Dezember 2018 anmelden.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Schlagworte:

BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, Technische Produktdesigner, Umschulung, Bildungsgutschein, Berufe im Fokus, Schnuppertag

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Seit über 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Ein berufliches Trainingszentrum, das BTZ Leipzig, ergänzt das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

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Berufsförderungswerk Leipzig gemeinnützige GmbH
Michael Lindner
Leiter PR | Unternehmenskommunikation
Georg-Schumann-Straße 148
04159 Leipzig
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Richterin spricht Urteil über Projektarbeit von IT-Umschülern

Richterin Andrea Niermann (3.v.l.) im Gespräch mit der pädagogischen Leiterin Marika Bild (2.v.r.) und Geschäftsführer Jörg Beenken vom BFW Leipzig. Weiter im Bild: Marvin Zahedi, Michael Urbaniak und Stefan Kusiek, BFW Leipzig (v.l.n.r.) © M. Lindner, BFW Leipzig
Richterin Andrea Niermann (3.v.l.) im Gespräch mit der pädagogischen Leiterin Marika Bild (2.v.r.) und Geschäftsführer Jörg Beenken vom BFW Leipzig. Weiter im Bild: Marvin Zahedi, Michael Urbaniak und Stefan Kusiek, BFW Leipzig (v.l.n.r.) © M. Lindner, BFW Leipzig

Richterin Andrea Niermann (3.v.l.) im Gespräch mit der pädagogischen Leiterin Marika Bild (2.v.r.) und Geschäftsführer Jörg Beenken vom BFW Leipzig. Weiter im Bild: Marvin Zahedi, Michael Urbaniak und Stefan Kusiek, BFW Leipzig (v.l.n.r.) © M. Lindner, BFW Leipzig

Das Urteil der Leipziger Richterin am Landgericht Andrea Niermann über die Zusammenarbeit des 72. Deutschen Juristentags (72. djt) mit Umschülern der IT-Ausbildung fällt eindeutig positiv aus. Sie empfiehlt eine Wiederholung der Projektarbeit des Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig) beim 73. djt in Hamburg 2020.

Andrea Niermann, Geschäftsführerin des 72. Deutschen Juristentages in Leipzig und Richterin am Landgericht wollte es sich nicht nehmen lassen, dem Team von Umschülern der IT-Ausbildung aus dem BFW Leipzig für ihre Arbeit auf dem Treffen von ca. 2600 Juristen aus ganz Deutschland zu danken. „Der Juristentag in Leipzig ist sehr gut verlaufen“, berichtete die Juristin. „Sie waren mit Ihrem Team von Umschülern ein wichtiger Teil des Erfolges. Ich war froh, den Bereich IT in so gute Hände gegeben zu haben.“ Richterin Andrea Niermann verwies auch darauf, dass dieses besondere Modell der Zusammenarbeit einen positiven Effekt sowohl für den 72. Deutschen Juristentag als auch für das BFW Leipzig hatte. Einerseits habe das Organisationsteam mit dem BFW einen zuverlässigen Partner gehabt. Andererseits können die künftigen Fachinformatiker für Systemintegration bei späteren Bewerbungen auf eine wichtige Referenz verweisen.

Marvin Zahedi und Michael Urbaniak vom technischen Organisationsteam des 72. djt überreichten den Projektteilnehmern ein Zertifikat für ihre erfolgreiche Teilnahme. Beide bedankten sich auch noch einmal für die Zuverlässigkeit und hohe Qualität der Arbeit.

Andrea Niermann betonte in einem abschließenden Gespräch mit dem Geschäftsführer des BFW Leipzig, Jörg Beenken, dass dieses Projekt sie überzeugt habe. Daher werde sie ihrem Nachfolger, dem Geschäftsführer des 73. djt, Dr. Christopher Sachse, eine Weiterführung der Kooperation mit dem BFW Leipzig empfehlen.

Vom 26. bis 28. September 2018 waren die künftigen Fachinformatiker für Systemintegration für die gesamte Informationstechnologie auf dem 72. djt verantwortlich. Der 73. djt findet im September 2020 in Hamburg statt.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

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BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, 72. Deutscher Juristentag, Fachinformatiker Systemintegration

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Seit über 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Ein berufliches Trainingszentrum, das BTZ Leipzig, ergänzt das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

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Weniger Umschulungsabbrecher mit psychischen Diagnosen

Die Zahl der Umschulungsabbrecher mit psychischen Diagnosen ist seit Eröffnung des BTZ Leipzig um 64 Prozent zurückgegangen. © A. Starke, BFW Leipzig
Die Zahl der Umschulungsabbrecher mit psychischen Diagnosen ist seit Eröffnung des BTZ Leipzig um 64 Prozent zurückgegangen. © A. Starke, BFW Leipzig

Die Zahl der Umschulungsabbrecher mit psychischen Diagnosen ist seit Eröffnung des BTZ Leipzig um 64 Prozent zurückgegangen. © A. Starke, BFW Leipzig

Nach zwei Jahren kann das Berufliche Trainingszentrum am BFW Leipzig eine positive Bilanz seiner Arbeit mit psychisch kranken Menschen ziehen. Die Zahl der Abbrecher bei den Umschulungen im BFW Leipzig sank erheblich. Das führt auch zu Einsparungen bei den Leistungsträgern.

In den letzten Jahren haben die psychischen Beeinträchtigungen als eine der Hauptdiagnosen in der beruflichen Rehabilitation zugenommen. Sie haben mittlerweile die Erkrankungen der Muskel-Skelett-Systems in ihrer Häufigkeit „überholt“. 2017 hatte 39,8 Prozent der Teilnehmer, die eine Umschulung begonnen hatte, eine psychische Beeinträchtigung. Dagegen standen 36,3 Prozent Diagnosen des Muskel-Skelett-Systems. Im September 2016 hatte das BFW Leipzig auf diese Entwicklung konsequent mit der Gründung des Beruflichen Trainingszentrums Leipzig am BFW (BTZ Leipzig) reagiert. Ein halbes Jahr später wurde das BTZ auch in der Außenstelle Chemnitz eröffnet.

Mit diesem BTZ Leipzig wurden gleichzeitig neue Maßnahmen konzipiert, die auf eine individuellere Betreuung der Teilnehmer abzielen. Eine dieser Maßnahmen ist die Stabilisierung und Vorbereitung auf eine Umschulung (SVU). Jetzt liegen erste Zahlen vor, die belegen, dass das Team um Fachbereichsleiter Marko Daubitz den richtigen Weg eingeschlagen hat. Die Zahl der Abbrecher einer Umschulung hat bei den Teilnehmern mit psychischen Diagnosen von 2016, also im Startjahr des BTZ Leipzig, bis heute um 64 Prozent abgenommen.

Das führt Marko Daubitz darauf zurück, „dass die Teilnehmer entsprechend ihrer gesundheitlichen Möglichkeiten auf einen für sie passenden Umschulungsberuf orientiert und somit auch motiviert werden. Die sechsmonatige Stabilisierungs- und Vorbereitungsphase beinhaltet ein umfangreiches psychosoziales Paket mit einer engmaschigen Betreuung durch Psychologen, berufliche Trainer, Reha-Manager, Sozialpädagogen, Sport- und Ergotherapeuten sowie Ärzten.“ Angeboten werden Kurse zum Umgang mit Krisensituationen, Konzentrations- und Gedächtnistraining, Kommunikationstraining, Kurse zur Stress- und Angstbewältigung sowie zur Steigerung der Selbstwirksamkeit. „Wir trainieren in den sechs Monaten zudem die sozialen Kompetenzen und führen ein Verhaltenstraining in ausgewählten Situationen, wie z.B. bei Präsentationsängsten, durch.“ Wichtige Bestandteile sind die Qualifizierungsanteile in Mathematik, Deutsch und EDV. Über eine mehrwöchige praktische Orientierungsphase an individuellen Trainingsplätzen erhalten die Teilnehmer einen tieferen Einblick in ihren späteren „Wunschberuf“.

„In dieser Orientierungsphase kommt es schon vor, dass Teilnehmer ihre Wahl der Umschulung noch einmal überdenken und entsprechend ihres Leistungsbildes sich neu ausrichten“, so Marko Daubitz. „Mit dieser Wechselmöglichkeit geben wir den Teilnehmern in dieser Phase viel Sicherheit. Zumal wir nicht nur in den Berufen, die das BFW Leipzig ausbildet, die SVU durchführen. Wir haben regelmäßig auch Teilnehmer in der Maßnahme, die in anderen Einrichtungen eine Umschulung absolvieren, so hatten wir beispielsweise auch schon einen künftigen Schornsteinfeger erfolgreich vorbereitet.“

Die Absenkung der Zahl der abgebrochenen Umschulungen bei Teilnehmern mit psychischen Beeinträchtigungen ist nicht nur eine statistische Größe für das BTZ Leipzig. Für die Leistungsträger von Rentenversicherungen, Arbeitsagenturen und Jobcentern bedeutet dies, dass sie in einen durchgängigen Verlauf einer beruflichen Rehabilitation investieren. „Jeder Abbruch kostet die Leistungsträger zusätzliches Geld für einen anderen Weg zur Rückführung ihrer Versicherten in den Arbeitsmarkt“, weiß Marko Daubitz.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

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BFW Leipzig, BTZ Leipzig, Berufliches Trainingszentrum, Psychische Erkrankung, Psychische Beeinträchtigung, Umschulung, berufliche Rehabilitation

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Ein viertel Jahrhundert im Zeichen der Qualität

Friederike Samel Leiterin der DGQ-Geschäftsstelle Berlin (l.) überreichte gemeinsam mit DGQ-Regionalkreisleiter Thomas Zeuge dem Geschäftsführer des BFW Leipzig Jörg Beenken (2.v.l.) und Corinna Schulze vom Marketing des BFW Leipzig die silberne Ehrenurkunde für die 25-jährige Mitgliedschaft in der Deutschen Gesellschaft für Qualität. © M. Lindner, BFW Leipzig
Friederike Samel Leiterin der DGQ-Geschäftsstelle Berlin (l.) überreichte gemeinsam mit DGQ-Regionalkreisleiter Thomas Zeuge dem Geschäftsführer des BFW Leipzig Jörg Beenken (2.v.l.) und Corinna Schulze vom Marketing des BFW Leipzig die silberne Ehrenurkunde für die 25-jährige Mitgliedschaft in der Deutschen Gesellschaft für Qualität. © M. Lindner, BFW Leipzig

Friederike Samel Leiterin der DGQ-Geschäftsstelle Berlin (l.) überreichte gemeinsam mit DGQ-Regionalkreisleiter Thomas Zeuge dem Geschäftsführer des BFW Leipzig Jörg Beenken (2.v.l.) und Corinna Schulze vom Marketing des BFW Leipzig die silberne Ehrenurkunde für die 25-jährige Mitgliedschaft in der Deutschen Gesellschaft für Qualität. © M. Lindner, BFW Leipzig

Auf dem 12. Netzwerkabend für Fachleute aus der Konstruktion und dem Qualitätsmanagement wurde das Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig) für seine 25-jährige Mitgliedschaft in der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) geehrt.

Auf dem 12. Netzwerkabend für Fachleute der Bereiche Konstruktion und Qualitätssicherung überreichte die Leiterin der DGQ-Geschäftsstelle Berlin Friederike Samel gemeinsam mit dem DGQ-Regionalkreisleiter Leipzig Thomas Zeuge eine Ehrenurkunde für die 25-jährige Mitgliedschaft in der Gesellschaft an den Geschäftsführer des BFW Leipzig Jörg Beenken. Thomas Zeuge bedankte sich bei Herrn Beenken für die Plattform, die das BFW Leipzig dem Leipziger Regionalkreis biete. Über die Netzwerkabende kämen die Unternehmen über die Verbandsarbeit hinaus zusammen und „können über Fachvorträge miteinander ins Gespräch kommen. Der Begriff der Qualität hat sich in den letzten Jahren verändert. Von gleicher Höhe, gleicher Breite und gleicher Länge wurde ein Wandel zu immer komplizierteren und auf die individuellen Erfordernisse der Industrie angepassten Teile vollzogen. Daher ist die Netzwerkarbeit mit dem Wissensaustausch sehr wichtig in der Branche.“ Friederike Samel betonte, „dass sich die DGQ in den 25 Jahren immer auf das BFW Leipzig als Partner verlassen konnte. Das hohe Ausbildungsniveau resultiert auch aus der Nähe zur Industrie und den Trendsettern im Bereich der Qualitätskontrolle. Im BFW Leipzig werden gute Fachkräfte entwickelt.“

Auf den Netzwerkabenden treffen sich zweimal im Jahr Fachleute aus den Bereichen Konstruktion und Qualitätssicherung, um sich über Neuerungen und Trends aus ihren Gebieten zu informieren. Dabei geht es häufig um neue Verfahren anhand von Praxisbeispielen, die in der Konstruktion angewandt werden. Oder es werden neue Normierungen vorgestellt, die sich auf Messverfahren beziehen. So standen beim vergangenen Netzwerkabend die Themen „Trends in der Messtechnik und Datenauswertung sowie Automatisierte Messprogrammerzeugung in der Luftfahrtbranche“ und „Vom Prototypen zur Serie – die Verbindung von Werkzeugbau, 3D Druck und 3D Scanning als technologische Chance für das Feingießen“ auf dem Programm.

Die Fachleute aus der Praxis reisen aus ganz Mitteldeutschland an, um mit den Referenten aus der Industrie sowie aus der Forschung und Entwicklung ins Gespräch zu kommen. Der Netzwerkabend bietet die Gelegenheit, das BFW Leipzig auch als Bildungspartner für die Technischen Produktdesigner und Qualitätsfachleute sowie für Firmenschulungen kennen zu lernen. Die Gäste können sich so ein Bild von der modernen Ausstattung und der hohen Qualität der Ausbildung machen, um neue Fachkräfte zu gewinnen.

Neben dem Netzwerkabend Konstruktion und Qualitätssicherung bietet das BFW Leipzig viermal im Jahr auch einen Netzwerkabend für die Fachleute aus der Informationstechnologie an.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ)

Die Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ) unterstützt Unternehmen dabei, mit hochwertigen Produkten und Dienstleistungen erfolgreich am Markt zu bestehen. Als zentrale, deutsche Qualitätsgesellschaft ist die DGQ erster Ansprechpartner für Qualität, Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung. Das einzigartige Netzwerk der DGQ vereint über 6.000 Qualitätsexperten in mehr als 4.000 Unternehmen aller Größen und Branchen. Berufseinsteiger, Fachexperten und Manager nutzen den direkten Erfahrungsaustausch in deutschlandweit über 70 Regional- und Fachkreisen. Das DGQ-Netzwerk bietet die vielseitigste und umfassendste Plattform zum Austausch von Wissen, Praxiserfahrungen und Trends rund um qualitätsrelevante Themen. Die DGQ engagiert sich in nationalen und internationalen Initiativen, Partnerschaften, Gremien zur Gestaltung zentraler Normen sowie Innovations- und Forschungsprojekten. Mit rund 300 Trainern und 1.000 praxisbezogenen Trainings stellt die DGQ ein breites Weiterbildungsangebot zur Verfügung und erteilt im Markt anerkannte Personenzertifikate. Sie trägt wirkungsvoll dazu bei, „Qualität Made in Germany“ als Erfolgsprinzip in Wirtschaft und Gesellschaft zu verankern. Dabei sichert die DGQ bestehendes Know-how. In einer Welt der Transformation entwickelt sie zudem neue Qualitätsansätze für die Zukunft. www.dgq.de

Schlagworte:

BFW Leipzig, Deutsche Gesellschaft für Qualität, DGQ, Netzwerkabend Konstruktion und Qualitätssicherung, Technische Produktdesigner, Qualitätsfachleute

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Seit über 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Ein berufliches Trainingszentrum, das BTZ Leipzig, ergänzt das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

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Traumberuf: Steuerfachangestellter

Als Steuerfachangestellter hat Robert Müller über die betriebliche Lernphase 2018 seinen neuen Arbeitsplatz in einer Steuerberatungskanzlei in Weißenfels gefunden. © M. Lindner, BFW Leipzig

Der Beruf eines Steuerfachangestellten kann auch zu den Traumberufen gehören. Wer gern mit Zahlen jongliert, ist in diesem Beruf gerade richtig und wird von den Kanzleien als Fachkraft gesucht. Das Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig) bietet diesen Umschulungsberuf im Rahmen der beruflichen Rehabilitation und für Interessenten mit Bildungsgutschein an.

Als Steuerfachangestellter hat Robert Müller über die betriebliche Lernphase 2018 seinen neuen Arbeitsplatz in einer Steuerberatungskanzlei in Weißenfels gefunden. © M. Lindner, BFW Leipzig

Als Steuerfachangestellter hat Robert Müller über die betriebliche Lernphase 2018 seinen neuen Arbeitsplatz in einer Steuerberatungskanzlei in Weißenfels gefunden. © M. Lindner, BFW Leipzig

„Wir haben uns entschlossen, ihn einzustellen. Das Format von Robert Müller passt sehr gut zu uns. Er hat eine positive Einstellung und bringt von der Ausbildung her alles mit. Wir haben ihn als hochqualifizierten Mitarbeiter von Beginn an schätzen gelernt. Er ist jetzt soweit, bereits kompliziertere Mandanten zu betreuen. Seine erste GmbH liegt auf dem Tisch.“ Das sagt Jörg Richter. Er ist stellvertretender Niederlassungsleiter in Weißenfels bei der Connex Steuer- und Wirtschaftsberatung.

Und wer ist Robert Müller? Ein neuer Kollege. Als Auszubildender kam er im Januar 2016 in die Kanzlei. Immer im Wechsel zwischen Praxis vor Ort in Weißenfels und der Theorie in der Bildungseinrichtung. Die Besonderheit dabei: Robert Müller absolvierte eine Umschulung zum Steuerfachangestellten. In zwei Jahren. Im Rahmen einer beruflichen Rehabilitation. Die Bildungseinrichtung war das Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig), der Spezialist für Umschulungen und Qualifizierungen von Menschen, die aufgrund von gesundheitlichen Einschränkungen ihre vorhergehende Tätigkeit nicht mehr ausüben konnten.

Was war der Grund für diesen Weg, durch eine Umschulung den Beruf des Steuerfachangestellten zu erlernen? Robert Müller ist Diplom Mathematiker. Der 34-jährige wollte diesen Weg auch noch weitergehen bis zur Promotion. „Zahlen sind mein Faible“, meint er, wenn er zurück- und auf seine jetzige Arbeit blickt. „Aber damals ging es im Universitätsbetrieb in Jena von einer befristeten Stelle zur nächsten. Ich hatte stets das Gefühl nichts geleistet zu haben.“ Die aufkommenden Selbstzweifel verstärkten sich und die Suche nach einem Neuanfang gestaltete sich schwerer, als er zu hoffen wagte.

Er brannte aus. Mit Klinikaufenthalten und medizinischer Rehabilitation kämpfte er sich zurück. Die RPK in Halle empfahl ihm das BFW Leipzig. Zum Infotag suchte er den Kontakt und bekam einen Platz in der Berufsfindung/Arbeitserprobung. Nach sechs Wochen stand für den Mathematiker fest, dass er bei den Zahlen bleiben und Steuerfachangestellter werden möchte. Weißenfels liegt im Pendelbereich zu Leipzig und mit der Connex Steuer- und Wirtschaftsberatung fand er vor Ort den passenden Umschulungsbetrieb.

„Ich bin sehr gut im Team aufgenommen worden“, erzählt Robert Müller an seinem Schreibtisch. Gerade hat er zwei Stücken Kuchen von einer Kollegin gereicht bekommen. Ein kleiner Energiespender, wie sie meinte. „Die Kolleginnen und Kollegen haben mir viel erklärt. Jeder hat sich hier auf einen bestimmten Bereich spezialisiert. Und je mehr ich wusste, umso eigenständiger konnte ich im und für das Team arbeiten. Ich hatte Glück mit der Kanzlei gehabt.“ Die sehr gute Theorievermittlung am BFW Leipzig half ihm, sich schneller in die Steuerproblematik einzuarbeiten. „Diese Umschulung ist sehr gut aufgebaut, weil man gleich sein Wissen anwenden kann. Das hat Spaß gemacht.“

Und der Spaß an der Arbeit als Steuerfachangestellter scheint ihm erhalten geblieben zu sein. „Die Fährte in Richtung Steuerfachangestellter, die durch das BFW Leipzig gelegt wurde, hat sich gelohnt“, Robert Müller ist der Neueinstieg ins Berufsleben gelungen. Darauf ist er stolz: „Das muss man erst einmal schaffen, in zwei Jahren zum Abschluss in einem hochqualifizierten Berufszweig.“ Den Beruf des Steuerfachangestellten erlebt er nicht als verstaubt und trocken. Jeder neue Fall ist eine individuelle Angelegenheit im Umgang mit den Mandanten, mit den Finanzbehörden sowie eine kleine technische Herausforderung. Und ein Teamspiel.

Maik Nicodemus betreute den damaligen Umschüler im Steuerbüro und weiß über den Teamspieler Robert Müller ganz genau Bescheid. „Wissenswillig war und ist er. Fragt Kolleginnen und Kollegen solange, bis er eine Antwort hat. Und da ist er schon etwas speziell. Herr Müller betrachtet immer den Gesamtvorgang und gibt sich erst zufrieden, wenn das Problem gelöst wurde. Dann ist es stimmig für den Mandanten und für uns als Steuerkanzlei. Die Vorleistungen vom BFW Leipzig waren sehr gut. Ich bin super zufrieden.“

Am 10. Dezember 2018 beginnt für Bildungsgutscheinberechtigte ein Vorbereitungskurs. Die Steuerberaterkammer Sachsen hat diesen Vorbereitungskurs für alle Teilnehmer vorgeschrieben. Auch Robert Müller musste vor seiner Umschulung diesen durchlaufen. Die anschließende 24-monatige Umschulung startet am 15. Januar 2019.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

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BFW Leipzig, Umschulung, Bildungsgutschein, berufliche Rehabilitation, Agentur für Arbeit, Jobcenter, Arbeitssuchende, Steuerfachangestellte

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Mit Bildungsgutschein über das BFW zurück in Arbeit

Die Umschulung zum/zur Kosmetiker/-in ist sehr praxisorientiert. © BFW Leipzig

Die Umschulung zum/zur Kosmetiker/-in ist sehr praxisorientiert. © BFW Leipzig

Das Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig) bietet Interessenten mit Bildungsgutschein ein breites Umschulungsprogramm an. Arbeitssuchende können sich darüber eine neue berufliche Perspektive schaffen.

Am 15. Januar 2019 starten am BFW Leipzig 16 Umschulungen im kaufmännischen und gewerblich-technischen Bereich sowie im Gesundheitswesen. Die meisten davon können auch von Interessenten mit einem Bildungsgutschein belegt werden.

Zu den Berufen, die auch gute Vermittlungschancen nach der absolvierten
24-monatigen Umschulung haben, zählen im Gesundheitsbereich die Kosmetiker, in den kaufmännischen Berufen der Steuerfachangestellte sowie in den gewerblich-technischen Berufen der Mediengestalter. Auf die hohen Vermittlungsergebnisse kann das BFW Leipzig verweisen, weil für die Unternehmen die praxisnahe theoretische Ausbildung der Teilnehmer und die umfangreichen Praktika in Form der betrieblichen Lernphase zählt. Dadurch lernen die künftigen Berufsneueinsteiger ihre potentiellen Arbeitgeber gut kennen und sind nach ihrer Ausbildung schnell im Betrieb einsetzbar.

Es stehen aber auch noch weitere interessante Berufe für Inhaber eines Bildungsgutscheins offen: z.B. der Elektroniker für Geräte und Systeme. Als kaufmännische Berufe sind beispielsweise der Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistungen, der Industriekaufmann sowie der Kaufmann im Groß- und Außenhandel gefragte Umschulungen, die mit einem Bildungsgutschein absolviert werden können.

Ziel des Bildungsgutscheins ist die Rückkehr in den Arbeitsmarkt, also der Abbau von Qualifikationsdefiziten und die dauerhafte berufliche Eingliederung mit einem neuen Berufsabschluss. Der Bildungsgutschein wird über die Agentur für Arbeit und das Jobcenter ausgegeben.

Weitere Informationen und Beratung für Arbeitssuchende mit Bildungsgutschein:

Corinna Schulze, Tel.: 0341/9175-341

E-Mail: info@bfw-leipzig.de

Eine Übersicht sowie ausführliche Beschreibungen der angebotenen Berufsbilder finden Interessierte auf dieser Seite: www.bfw-leipzig.de/bg

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

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BFW Leipzig, Umschulung, Bildungsgutschein, Agentur für Arbeit, Jobcenter, Arbeitssuchende, Kosmetiker, Steuerfachangestellte, Mediengestalter

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Seit über 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Ein berufliches Trainingszentrum, das BTZ Leipzig, ergänzt das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

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Geschäftsführerwechsel nach 22 Jahren im BFW Leipzig

Auf der Veranstaltung fand auch die feierliche Übergabe des Schlüssels für das BFW Leipzig statt. (v.l.n.r. Jork Beßler, Alois Fischer, Jörg Beenken, Detlev Lehmann) © M. Lindner, BFW Leipzig
Auf der Veranstaltung fand auch die feierliche Übergabe des Schlüssels für das BFW Leipzig statt. (v.l.n.r. Jork Beßler, Alois Fischer, Jörg Beenken, Detlev Lehmann) © M. Lindner, BFW Leipzig

Auf der Veranstaltung fand auch die feierliche Übergabe des Schlüssels für das BFW Leipzig statt. (v.l.n.r. Jork Beßler, Alois Fischer, Jörg Beenken, Detlev Lehmann) © M. Lindner, BFW Leipzig

Nach mehr als 22 Jahren geht Geschäftsführer Alois Fischer in den Ruhestand. Ab dem 1. Oktober wird Jörg Beenken die Geschäfte des Berufsförderungswerkes Leipzig (BFW Leipzig) weiterführen. Die Leipziger Bildungseinrichtung kann auf positive Bilanz zurückblicken.

Am 27. September wurde Alois Fischer, der bis zum 30. September 2018 als Geschäftsführer der BFW Leipzig fungiert, offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Vor den mehr als 80 geladenen Gästen beschrieben ihn die Redner als Garant für die stabile Entwicklung des BFW Leipzig. Im Grußwort der Sächsischen Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz Barbara Klepsch betont sie, dass diese 22 Jahre nicht einfach waren. „Das Berufsförderungswerk, aber eben auch Sie ganz persönlich, hatten zahlreiche Herausforderungen zu meistern.“ Die Staatsministerin dankte Herrn Fischer ausdrücklich für sein Engagement.

Als langjähriger Partner in der beruflichen Rehabilitation lobte Richard Fischels vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales die Kontinuität, mit der Alois Fischer auf die sich verändernden Rahmenbedingungen in der Bildungslandschaft reagierte.

Die Gesellschafterversammlung würdigte Herrn Fischer im Grußwort des Vorsitzenden Detlev Lehmann für das geradlinige Wachstum der Leipziger Bildungseinrichtung. „Sie übergeben nun ein Berufsförderungswerk, das zu den besten sieben in ganz Deutschland zählt“, so Detlev Lehmann.

Brigitte Gross, stellvertretende Vorsitzende des Verwaltungsrates des BFW Leipzig und Direktorin der Deutschen Rentenversicherung Bund, verwies auf die oft schwierigen Themen, die man gemeinsam zu bewältigen hatte. Alois Fischer habe sich immer als Ideengeber und handlungsorientierter Geschäftsführer erwiesen. Dies habe sie immer an ihm geschätzt.

Gerhard Witthöft, Mitglied im Verwaltungsrat des BFW Leipzig und Direktor der Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd, sprach Alois Fischer seinen Dank für die von Fachlichkeit und Beharrlichkeit getragene Zusammenarbeit mit den Gremien aus. Das habe ihm den Respekt verschafft, neue Wege zu gehen, die letztlich für die gute Platzierung des BFW Leipzig sorgten.

Die Mitteldeutschen Berufsförderungswerke wurden durch den Geschäftsführer des BFW Staßfurt Frank Memmler mit seinem Grußwort vertreten. Er beschrieb Alois Fischer als guten Freund und Partner, der durch seine Ideen und auch seine Hartnäckigkeit positive Impulse für die Entwicklung aller mitteldeutschen Berufsförderungswerke setzte.

Angesichts der vielen lobenden Worte sagte Jörg Beenken, der mit dem 1. Oktober die Geschäfte des BFW Leipzig führen wird, dass er in große Fußstapfen treten werde. Es sei für ihn ein Ansporn, das BFW Leipzig auf dem Erfolgsweg zu halten und entsprechend den politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen weiter voranzubringen. Er übernehme mit großem Respekt und Ehrgeiz die Funktion des Geschäftsführers des BFW Leipzig.

Zu den Erfolgen der letzten 22 Jahre, in denen Alois Fischer Geschäftsführer des BFW Leipzig war, zählte eine Verdreifachung des Umsatzes von knapp 8 Millionen Euro im Jahr 1996 bis auf gut 23 Millionen Euro zum Jahresabschluss 2017. Die Mitarbeiterzahl wuchs in dem Zeitraum von 107 auf 250. In Bau und Sanierung von Gebäuden wurden über 64 Millionen Euro aus eigenen Mitteln investiert. Durch Löhne und Gehälter, das Übergangsgeld der Teilnehmer und Anschaffungen und Investitionen wurden allein im vergangenen Jahr mehr als 20 Millionen Euro an Kaufkraft für die Stadt und die Region Leipzig eingebracht.

Beim anschließenden Empfang dankten die Gäste Herrn Fischer für die geleistete Arbeit sowie die gute Zusammenarbeit über verschiedenste Gremien hinaus. Herrn Beenken wünschten die Anwesenden viel Erfolg bei seiner künftigen Arbeit als Geschäftsführer des BFW Leipzig. Alle versicherten, dass sie das BFW Leipzig in seiner Entwicklung weiter als verlässliche Partner begleiten werden.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Schlagworte:

BFW Leipzig, Geschäftsführerwechsel, Alois Fischer, Jörg Beenken, Berufliche Rehabilitation, Erfolgsgeschichte

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Seit über 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Ein berufliches Trainingszentrum, das BTZ Leipzig, ergänzt das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

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Berufsförderungswerk Leipzig gemeinnützige GmbH
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04159 Leipzig
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Volle Datensicherheit beim Juristentag in Leipzig

Über 100 Rechner der Firma Lecos GmbH wurden von der IT-Ausbildung des BFW Leipzig für den 72. Deutschen Juristentag vorbereitet. © M. Lindner, BFW Leipzig
Über 100 Rechner der Firma Lecos GmbH wurden von der IT-Ausbildung des BFW Leipzig für den 72. Deutschen Juristentag vorbereitet. © M. Lindner, BFW Leipzig

Über 100 Rechner der Firma Lecos GmbH wurden von der IT-Ausbildung des BFW Leipzig für den 72. Deutschen Juristentag vorbereitet. © M. Lindner, BFW Leipzig

Vom 26. bis 28. September 2018 findet in Leipzig der 72. Deutsche Juristentag statt. Die IT-Ausbildung des Berufsförderungswerkes Leipzig (BFW Leipzig) sorgt für eine sichere Datenaufbereitung der Tagung.

Alle Reden, Vorträge und Diskussionen auf dem diesjährigen Juristentag in Leipzig (www.djt.de) den zu Papier gebracht und am Ende der viertägigen Veranstaltung in einer Zusammenfassung den Teilnehmern ausgehändigt. Später wird eine komplette Ausgabe aller Inhalte der Fachveranstaltung in Buchform herausgegeben.

Dass diese Erfassung und Speicherung der Texte für eine digitale Weiterverarbeitung sicher funktionieren kann, dafür sorgen die Umschüler der IT-Ausbildung des BFW Leipzig. Die Verantwortung für die gesamte Informationstechnologie während dieser großen Fachtagung mit ca. 3.000 Juristen aus ganz Deutschland ist ein wichtiges Projekt im Rahmen der Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration in der Bildungseinrichtung. Dem Team um die Ausbilder Stefan Kusiek und Jens Schneefuß wurden eigens dafür von der Leipziger Firma Lecos GmbH über einhundert Rechner zur Verfügung gestellt.

Die PC’s wurden vor dem Aufspielen der notwendigen Software im Beruflichen Trainingszentrum des BFW Leipzig von Teilnehmern der Inklusionsgestützten Erstausbildung vorbereitet. „Wir haben die Azubis mit in das Projekt eingebunden, weil sie so ebenfalls einen praktischen Teil ihrer Ausbildung absolvieren können“, sagt Ausbilder Jens Schneefuß. „Aufgabe der künftigen Fachinformatiker für Systemintegration während des Juristentages wiederum wird es sein“, ergänzt Ausbilder Stefan Kusiek, „die erfassten Daten nicht nur an einem zentralen Ort zu bündeln, sondern auch für deren sichere Transfer und die Speicherung zu sorgen.“

In den Fachausschüssen (Verfahrensrecht/Familienrecht/Strafrecht/Öffentliches Recht, Arbeits- und Sozialrecht/Wirtschaftsrecht/Zivil-, Wirtschafts- und Steuerrecht) werden wichtige Aussagen für die künftige juristische Arbeit diskutiert. Alle Referate und Diskussionen werden digital aufgezeichnet und nochmals abgeschrieben. „Daher ist es wichtig, dass alle Daten ohne Fehler zur Verfügung stehen“, berichtet Jens Schneefuß. „Wir haben zusätzliche Sicherheitsrechner integriert, um dies zu gewährleisten. Unsere Umschüler müssen hier ihr erlerntes Wissen in der Praxis in Realtime anwenden. Wir haben sie darauf entsprechend vorbereitet, so dass sich der Deutsche Juristentag auf seine inhaltliche Arbeit konzentrieren kann.“

Zu den wichtigsten Bestandteilen der Umschulungen im Berufsförderungswerk gehört es, die künftigen Absolventen auf den Arbeitsalltag vorzubereiten. Speziell für die IT-Ausbildung werden immer wieder Projekte wie der 72. Deutsche Juristentag, der 100. Katholikentag oder die Dok-Filmwoche realisiert. „Unsere Partner waren bislang immer sehr zufrieden mit dem professionellen Herangehen an die Umsetzung der Aufgaben“, erzählt Stefan Kusiek. „So erhalten wir wiederkehrende Anfragen beispielsweise von der DreamHack in Leipzig. Das sind für unsere künftigen Absolventen sehr gute Referenzen, die sie ihren potentiellen Arbeitgebern vorweisen können.“ Durch diese Praxisnähe kann das BFW Leipzig auf die guten Vermittlungszahlen von 100 Prozent im IT-Bereich verweisen.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

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BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, 72. Deutscher Juristentag, Fachinformatiker Systemintegration

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Seit über 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Ein berufliches Trainingszentrum, das BTZ Leipzig, ergänzt das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

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Letzte Station des weißen BARKAS des BFW Leipzig führt nach Chemnitz

Am 18. September ist der weiße BARKAS als Infomobil des BFW Leipzig in Sachen Beratung zur beruflichen Rehabilitation in Chemnitz unterwegs. © A. Starke, BFW Leipzig

Am 18. September ist der weiße BARKAS als Infomobil des BFW Leipzig in Sachen Beratung zur beruflichen Rehabilitation in Chemnitz unterwegs. © A. Starke, BFW Leipzig

Am 18. September endet die diesjährige Infomobiltour durch Mitteldeutschland des Berufsförderungswerkes Leipzig (BFW Leipzig) in Chemnitz. Dort wird das Beraterteam über die Möglichkeiten, durch eine berufliche Rehabilitation nach Krankheit oder Unfall wieder in Arbeit zu kommen, informieren.

Von 9.30 bis 14:30 Uhr wird das Team aus dem BFW Leipzig für Gespräche am weißen BARKAS vor der Galeria Kaufhof zur Verfügung stehen. Dann können Menschen, die nach langer Krankheit oder Unfall eine neue Perspektive für die Rückkehr in Arbeit suchen, ihre Fragen an Corinna Schulze und Steffen Gonsior vom Beraterteam des BFW Leipzig stellen. „Auf unserer Infomobiltour haben wir erfahren, wie wichtig es ist, vor Ort mit den Interessenten über die Zugangswege und Möglichkeiten einer beruflichen Rehabilitation zu sprechen“, erläutert Steffen Gonsior. „So können wir bereits auf diese ersten Fragen eingehen und uns die Fälle etwas genauer anschauen.“

„Unsere Erfahrungen aus sieben Jahren Infomobiltour durch Mitteldeutschland zeigen“, ergänzt Corinna Schulze, „dass viele Betroffene nach mehr Informationen zu den Möglichkeiten suchen, um wieder in Arbeit zu kommen. Daher erweitern wir in den Sommermonaten mit unserer Infomobiltour das Beratungsangebot als Vorort-Service. Dieses zusätzliche Angebot zu den monatlichen Informationsveranstaltungen in Leipzig oder zur Beratung in eine unserer Außenstellen wurde bisher rege genutzt.“

„Durch eine berufliche Orientierung, gezielte Anpassung bzw. Nutzung bereits erworbener Kenntnisse sowie Umschulungen und Vermittlungsmaßnahmen werden die Teilnehmer auf ihren Weg zurück in Arbeit vorbereitet“, berichtet Steffen Gonsior über die berufliche Rehabilitation am BFW Leipzig. Das Angebot reicht von 15 Umschulungsberufen im kaufmännischen und gewerblich-technischen Bereich bis hin zu verschiedenen Vermittlungs- und Weiterbildungsmaßnahmen.

Mit viel Willen und Engagement stellen sich die Teilnehmer den Anforderungen während der Qualifizierungsmaßnahmen, um trotz ihrer gesundheitlichen Einschränkungen wieder ins Arbeitsleben zurückzukehren. Diese Bereitschaft und die Lebenserfahrung aus dem ersten Beruf sind wichtige Argumente, um schnell in ein Unternehmen integriert zu werden. Die Erfahrungen und unsere hohen Vermittlungsquoten auf dem Arbeitsmarkt zeigen, dass viele Unternehmenslenker genau auf diese Werte bauen.

Chemnitz ist die letzte Station von insgesamt 8 Standorte in Sachsen und Sachsen-Anhalt, die der weiße BARKAS angefahren ist. Auch für das nächste Jahr ist wieder eine Infomobiltour durch Mitteldeutschland geplant. Die Termine werden ab Frühjahr kommenden Jahres auf der Internetseite des BFW Leipzig veröffentlicht: https://www.bfw-leipzig.de/angebote/beratung/infomobiltour/.

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BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, Infomobiltour, BARKAS, Beratung, Chemnitz

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29 Schulanfänger bei der Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme (BvB)

Marko Daubitz, Fachbereichsleiter BTZ Leipzig und BTZ Chemnitz am Berufsförderungswerk Leipzig. © A. Starke, BFW Leipzig
Marko Daubitz, Fachbereichsleiter BTZ Leipzig und BTZ Chemnitz am Berufsförderungswerk Leipzig. © A. Starke, BFW Leipzig

Marko Daubitz, Fachbereichsleiter BTZ Leipzig und BTZ Chemnitz am Berufsförderungswerk Leipzig. © A. Starke, BFW Leipzig

Am 27. August 2018 beginnen 29 „Schulanfänger“ eine BvB-Maßnahme. Ziel ist die Vorbereitung auf eine Ausbildung. Agentur für Arbeit Leipzig zeigt sich zufrieden mit der Arbeit.

Mit großen Erwartungen starten 29 Jugendliche im Alter von 16 bis 25 Jahren am 27. August 2018 eine Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB). Im Beruflichen Trainingszentrum am Berufsförderungswerk Leipzig (BTZ Leipzig) können sich die jungen Leute auf die Ausbildung vorbereiten, sich stabilisieren und gegebenenfalls ihren Hauptschulabschluss erwerben. „Wir beobachten seit Jahren eine Entwicklung, dass immer mehr junge Menschen wegen psychischer Probleme die Schule ohne einen Abschluss verlassen“, sagt der Fachbereichsleiter des BTZ Leipzig Marko Daubitz. „Zu den meisten Ursachen zählen Persönlichkeitsentwicklungsstörungen bei den Kindern und Jugendlichen wie Mobbing, Depression, Drogen, Alkohol, Anpassungsstörungen.“

Die BvB ist eine besondere Form der Rehabilitation für diese jungen Leute, die noch nicht über die erforderliche Ausbildungsreife verfügen. „Wir unterstützen nicht nur den Hauptschulabschluss nachzuholen, sondern bereiten auf eine Ausbildung vor, helfen auch bei der Berufswahl und fördern die Persönlichkeitsentwicklung.“ Dabei greift die BvB am BTZ Leipzig berufliche Ideen und Potenziale der Schulabgänger auf und entwickelt diese weiter.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um Marko Daubitz setzen auf eine individuelle Betreuung ihrer Teilnehmer. Bildungsbegleiter, Psychologen, Ausbilder, Berufliche Trainer, Sozialpädagogen, Ergotherapeuten, Ärzte bilden das multiprofessionelle Team. „Wir haben uns in den letzten zwei Jahren zusammen mit den Jugendlichen weiterentwickelt“, sagt der Leiter des BTZ Leipzig.

Die kleinen Klassen von bis zu 10 Schülern sind ein wichtiger Grund, warum in den letzten zwei Jahrgängen, seit die BvB-Maßnahme im Sommer 2016 an den Start ging, fast alle eine Erstausbildung beginnen konnten. „Wir merken, wie die jungen Leute diese ihnen entgegengebrachte Wertschätzung dankbar annehmen“, berichtet Marko Daubitz weiter. Einige von den Jugendlichen gehen ihren Weg weiter über eine Inklusionsgestützte Erstausbildung, die ebenfalls im BTZ Leipzig absolviert werden kann.

Regina Höfer, die als Reha-Spezialistin der Agentur für Arbeit Leipzig die Kinder und Jugendlichen begleitet, zeigte sich von den bisherigen Erfolgen der Maßnahmen am BTZ Leipzig begeistert: „Von der Eignungsanalyse über die Grundstufe, weiter über eine Halbjahresauswertung bis hin zur Auswertung am Ende der Maßnahme sind wir über die Entwicklung der Jugendlichen sehr gut informiert. Und dabei erleben wir, wie individuell die jungen Menschen hier betreut werden. Wir sind sehr zufrieden.“

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

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BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, BTZ Leipzig, Berufliches Trainingszentrum, BvB, Berufsvorbereitende Maßnahme, Persönlichkeitsentwicklungsstörungen, psychische Beeinträchtigungen

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