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Selbstverwaltung beschließt Krankenhausentgeltkataloge 2018 – Pflege im Krankenhaus wird gestärkt

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG

Der GKV-Spitzenverband, die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) und der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) haben für das Jahr 2018 den Fallpauschalenkatalog (DRG-Katalog) für Krankenhäuser vereinbart. Der DRG-Katalog ist seit dem Jahr 2004 die verbindliche Abrechnungsgrundlage für aktuell rund 20 Millionen stationäre Fälle und steuert ein Finanzierungsvolumen von über 70 Milliarden Euro. Zugleich haben sich die drei Vertragspartner über den pauschalierenden, tagesbezogenen Entgeltkatalog für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen (PEPP-Entgeltkatalog 2018) verständigt. Der PEPP-Katalog kann seit 2013 von den Krankenhäusern optional zur Abrechnung angewendet werden. Ab 2018 ist eine verpflichtende budgetneutrale Anwendung vorgesehen.

Krankenhäuser mit vielen pflegebedürftigen Patienten profitieren

Die Weiterentwicklung des DRG-Systems setzt im nächsten Jahr vor allem bei einer sachgerechten Abbildung des Pflegebedarfs im Krankenhaus an. Für Patienten mit höheren Pflegegraden (ab Grad 3 bei mindestens fünftägigem Aufenthalt) können Krankenhäuser künftig eins von zwei Zusatzentgelten abrechnen. Mit dieser besseren Verteilung des Finanzvolumens wird der höhere Versorgungsaufwand der Krankenhäuser für schwer pflegebedürftige Patienten berücksichtigt.

Johann-Magnus von Stackelberg, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbandes: „Es ist gut, dass es der Selbstverwaltung gelungen ist, das Geld dorthin zu leiten, wo besonderer Pflegebedarf besteht.“

Der DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum erklärt: „Die Stärkung der Pflege steht in diesem Jahr zentral im Mittelpunkt. Neben den schon bestehenden Maßnahmen wie der Umverteilung von Sachkosten zu Personalkosten in den Bewertungsrelationen der DRGs, dem Pflegezuschlag, dem Pflegestellenförderprogramm sowie dem Pflegekomplexmaßnahmen Score (PKMS) sind die Zusatzentgelte zur Abbildung des Pflegeaufwandes ein weiteres wichtiges Instrument, um dies zu erreichen.“

Im PEPP-Entgeltkatalog haben die drei Vertragspartner den finanziellen Grundstein für die Behandlung von bestimmten psychiatrischen Patienten durch das multiprofessionelle Krankenhausteam im häuslichen Umfeld gelegt (home treatment oder Stationsäquivalente psychiatrische Behandlung). Inhaltlich hatte man sich hierzu bereits im August verständigt. Die Regelung soll ab kommendem Jahr greifen.

Der DRG-Katalog wurde durch das von den Partnern der Selbstverwaltung gemeinsam getragene Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) auf der Grundlage von Fallkostendaten von Krankenhäusern weiterentwickelt. Neben der Umsetzung der Vorgaben aus dem Gesetz zeigt der Katalog für 2018 im Vergleich zu 2017 eine Vielzahl von Detailverbesserungen insbesondere für die Intensivmedizin, die Neurochirurgie und die Neurologie, die Behandlung multiresistenter Erreger und die Kinderheilkunde. Hierzu hat das InEK auf einer, dank der Unterstützung durch die Kalkulationskrankenhäuser, nochmals erweiterten Datenbasis sämtliche zur Verfügung stehenden Merkmale überprüft.

Hintergrund

Der DRG-Fallpauschalenkatalog bestimmt über Relativgewichte das Verhältnis der Vergütungen verschiedener Behandlungsfälle zueinander. Die mit den Kassen abgerechnete Vergütungshöhe wird maßgeblich durch die in den Bundesländern vereinbarten Basisfallwerte festgelegt. Der PEPP-Entgeltkatalog ist ebenfalls ein leistungsorientiertes, pauschalierendes Vergütungssystem, das über Relativgewichte und einen zunächst krankenhausindividuellen Basisentgeltwert die Vergütung der Behandlungsfälle bestimmt. Im Gegensatz zum DRG-System erfolgt die Vergütung tagesbezogen, d. h. jeder Behandlungstag ist abrechnungsfähig.

Die Kataloge sind abrufbar unter www.g-drg.de

 

Pressekontakt:

Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG):
Joachim Odenbach; Telefon: 030 398 01 1020, pressestelle@dkgev.de

Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV):
Stefan Reker; Telefon: 030 204 589 44, presse@pkv.de

GKV-Spitzenverband (GKV-SV):
Florian Lanz; Telefon: 030 206 288 4200, presse@gkv-spitzenverband.de


Studie: Junge Bundesbürger vernachlässigen die eigene Gesundheit

Die Schwenninger Krankenkasse

Villingen-Schwenningen. Herzinfarkt, Krebs und Diabetes haben offenbar ihren Schrecken verloren – zumindest für die 14- bis 34-Jährigen. Immer mehr junge Bundesbürger sind überzeugt, dass der medizinische Fortschritt und digitale Helfer sie ein Leben lang gesund halten werden. Eine gesunde Lebensführung ist nach Überzeugung von fast 40 Prozent daher zunehmend überflüssig. Das zeigt die Studie „Zukunft Gesundheit – Jungen Bundesbürgern auf den Puls gefühlt“ der Schwenninger Krankenkasse und der Stiftung „Die Gesundarbeiter“. Jährlich werden mehr als 1.000 Jugendliche und junge Erwachsene in Deutschland zwischen 14 und 34 Jahren befragt.

Prävention ist für sechs von zehn 14- bis 34-Jährigen kein Thema. Die Bereitschaft zur Gesundheitsvorsorge sinkt dabei von Jahr zu Jahr. Der aktuellen Studie zufolge verlassen sich 38 Prozent der Befragten darauf, dass beispielsweise Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen immer besser geheilt werden können – 2016 vertrat nur knapp jeder Vierte diese Ansicht.

Zudem halten 28 Prozent es für weniger wichtig, sich um die eigene Gesundheit zu kümmern, da medizinische Hilfsmittel sie gesund halten werden (2016: 21 Prozent).

„Diese Entwicklung ist besorgniserregend, insbesondere auch vor dem Hintergrund, dass immer mehr junge Menschen aufgrund von Bewegungsmangel und einer ungesunden Ernährungsweise an Übergewicht leiden. Damit legen sie schon in der Jugend den Grundstein für chronische Erkrankungen wie Diabetes mellitus oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen“, warnt Dr. Tanja Katrin Hantke. Die Ärztin und Gesundheitsexpertin der Schwenninger weist darauf hin, dass das Leben mit einer chronischen Erkrankung noch immer eine große Beeinträchtigung darstellt – trotz aller medizinischen Fortschritte. Diese Tatsache werde häufig übersehen.

„Wenn es um die Themen Gesundheit und gesunde Lebensführung geht, haben junge Menschen große Bildungslücken. Im Elternhaus und in der Schule wird dieses Wissen oft nicht ausreichend vermittelt“, bedauert Hantke.

Immerhin hat die Mehrheit der Befragten erkannt, dass hier Defizite bestehen. 78 Prozent wünschen sich ein Schulfach Gesundheit. Fast sechs von zehn Befragten (58 Prozent) sehen in puncto Gesundheitsaufklärung die Kassen in der Pflicht. Die Schwenninger ist sich dieser Verantwortung bewusst und steht mit ihrer Stiftung „Die Gesundarbeiter“ Schulen und Unternehmen als Kooperationspartner zur Seite, wie beispielsweise mit dem Projekt Gesundheitsscout (http://ots.de/NsRPR).

Die Umfrage „Zukunft Gesundheit 2017 – Jungen Bundesbürgern auf den Puls gefühlt“ (PDF) finden Sie hier: www.Die-Schwenninger.de/PraeventionsStudie

Kurzprofil „Die Schwenninger Krankenkasse“:

Die Schwenninger Krankenkasse zählt mit rund 330.000 Kunden zu den Top 20 der bundesweit geöffneten gesetzlichen Krankenkassen. Sitz der Zentrale ist Villingen-Schwenningen, dazu kommen 15 Geschäftsstellen. Den Vorstand bilden seit 2006 Siegfried Gänsler als Vorsitzender und Thorsten Bröske. Die für ihre Leistungen mehrfach ausgezeichnete Schwenninger beschäftigt rund 800 Mitarbeiter. Mit „Die Gesundarbeiter – Zukunftsverantwortung Gesundheit“ hat die Schwenninger 2012 als erste gesetzliche Krankenkasse eine Stiftung gegründet. Diese fördert Projekte im Bereich Prävention und Gesundheitsfürsorge, schwerpunktmäßig für Kinder und Jugendliche.

Pressekontakt:

Roland Frimmersdorf
Unternehmenssprecher

Die Schwenninger Krankenkasse
Spittelstraße 50
78056 Villingen-Schwenningen

Telefon: 07720 9727-11500
Fax: 07720 9727-12500
Mail: R.Frimmersdorf@Die-Schwenninger.de
Web: www.Die-Schwenninger.de

Büro Berlin:
Telefon: 030 98363885


Jeder zweite Beschäftigte wünscht sich mehr Sicherheit und Gesundheit im Unternehmen

 

Berufsgenossenschaften und Unfallkassen starten neue Präventionskampagne kommmitmensch

18.10.2017

Rund die Hälfte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sieht bei der Sicherheit und Gesundheit in ihrem Betrieb Verbesserungspotenzial. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage von Unfallkassen und Berufsgenossenschaften zum Auftakt ihrer neuen Präventionskampagne kommmitmensch. Befragt zu den Themen innerbetriebliche Kommunikation, Beteiligung, Betriebsklima, Fehlerkultur, Führung sowie Sicherheit und Gesundheit, bewertete nur jeder Fünfte die Situation im Unternehmen überaus positiv. Rund die Hälfte war hingegen eher unzufrieden mit den Informationen und Angeboten zu Sicherheit und Gesundheit. Vor allem von den Führungskräften wünschten sich die Beschäftigten mehr Aufmerksamkeit für das Thema.

Die neue Kampagne kommmitmensch will deshalb sowohl Führungskräfte als auch Beschäftigte ins Boot holen, um zu zeigen: Sicherheit und Gesundheit sind wertvolle Ressourcen für Unternehmen und Beschäftigte. „Ein Unternehmen, das dafür sorgt, dass seine Beschäftigten keinen körperlichen und psychischen Gefahren ausgesetzt sind, trägt dazu bei, dass sich weniger Unfälle ereignen und Beschäftigte seltener krankheitsbedingt ausfallen“, so Dr. Walter Eichendorf, stv. Hauptgeschäftsführer des Spitzenverbandes der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen (DGUV). „Dadurch steigen Qualität und Attraktivität der Unternehmen und sie können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter langfristig binden.“

Einer der Anlässe für die Kampagne ist, dass die Unfallzahlen in den vergangenen Jahren nicht mehr so deutlich wie vorher gesunken sind. „Um dem Ziel der Vision Zero, einer Welt ohne Arbeitsunfälle und arbeitsbedingte Erkrankungen, immer näher zu kommen, brauchen wir einen ganzheitlichen Präventionsansatz“, erklärt Eichendorf. „Hinzu kommt, dass die Art, wie wir arbeiten und leben, sich tiefgreifend wandelt. Wir müssen deshalb mögliche Risiken in den Blick nehmen, bevor sie in der betrieblichen Praxis ankommen. Der Schlüssel ist eine Unternehmenskultur, in der Sicherheit und Gesundheit bei allen Entscheidungen mitgedacht werden – kurz eine Präventionskultur.“

So lenkt die Kampagne den Blick darauf, welchen Stellenwert Sicherheit und Gesundheit in Betrieben und öffentlichen Einrichtungen genießen. Zugleich zeigt sie, wo die Stellschrauben für eine gute Präventionskultur liegen – in den Handlungsfeldern Führung, Kommunikation, Beteiligung, Fehlerkultur, Betriebsklima, Sicherheit und Gesundheit. kommmitmensch unterstützt Unternehmen und Beschäftigte dabei, die zentralen Handlungsfelder in ihrem Betrieb zu entdecken und dort anzusetzen.

Mehr zu den Hintergründen der Kampagne gibt es unter www.kommmitmensch.de . Dort stehen unter anderem Handlungshilfen, Checklisten und Hintergrundinformationen zur Verfügung.

Umfrage

Im Rahmen der Umfrage wurden insgesamt 510 Unternehmerinnen und Unternehmer sowie 994 Beschäftigte mit und ohne Führungsfunktion in einer standardisierten Befragung über ein Onlinepanel eines Meinungsforschungsinstituts befragt. Abgefragt wurden die sechs Handlungsfelder Führung, Kommunikation, Beteiligung, Fehlerkultur, Betriebsklima sowie Sicherheit und Gesundheit. Mit ihnen lässt sich der Stellenwert von Sicherheit und Gesundheit in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen beschreiben.

Die Befragung ergab, dass die Unternehmensleitungen die sechs abgefragten Aspekte überwiegend positiv bis sehr positiv bewerten. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ohne Führungsverantwortung beurteilten die sechs Aspekte hingegen wesentlich kritischer als die Unternehmensleitungen und Beschäftigten mit Führungsaufgaben. Insgesamt haben 4 von 5 der befragten Angestellten keine besondere Funktion bzgl. der Sicherheit und Gesundheit im Unternehmen.

 

Kontakt:

Stefan Boltz
Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)
Pressestelle
Tel.: 030 288763768
Fax: 030 288763771

E-Mail: presse@dguv.de

 

 

 

 


Neue Herausforderungen: Das E-Health-Gesetz Teil II kommt – schon 2018

ClinicAll Germany

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe zu Gast bei ClinicAll.  Quellenangabe: „obs/ClinicAll Germany/Thomas John“

Neuss. – In der kommenden Legislaturperiode – somit ab 2018 – soll das E-Health-Gesetz um einen zweiten Teil ergänzt werden. Zentrale Punkte sind die elektronische Patientenakte sowie eine Kostenerstattung für die Einrichtung der Telematik-Infrastruktur.

Details zu dem neuen Gesetz wurden von Stefan Bales, Ministerialrat im Bundesministerium für Gesundheit, am 26. September 2017 anläßlich der Fachtagung „eHealth.NRW – Das digitale Gesundheitswesen“ erstmals bekanntgegeben.

Demnach sollen in der neuen Legislaturperiode nun die digitale Patientenakte sowie das Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) auf breiter Basis eingeführt werden. Wichtig sei auch, dass eine Lösung bereitsteht, um die digitale Patientenakte für den Patienten einsehbar zu gestalten. Zusätzlich ist der Start zweier weiterer Anwendungen geplant, die auch versorgungsrelevant sind – somit also Ärzten und Patienten erstmal auch einen ganz konkreten Mehrwert der Digitalisierung bringen werden: Laut Stefan Bales handelt es sich dabei um den elektronischen Medikationsplan und das Notfalldatenmanagement (NFDM).

Die Zeit drängt für Kliniken und Ärzte, da das E-Health-Gesetz einen straffen Plan vorgibt: Bis Ende 2018 sollen alle Praxen in Deutschland mit der Telematik-Infrastruktur ausgestattet sein. Ein auch im Kundenkontakt mit ClinicAll immer wieder geäußerter Problempunkt sind dabei die nicht unerheblichen Kosten, die im Rahmen der Einführung der neuen Technologien unvermeidlich sind. Aber auch hier kündigte Stefan Bales an, dass es eine Kostenerstattung geben soll – wie diese im Detail aussieht, wird noch zu einem späteren Zeitpunkt konkretisiert werden.

Weitere Details zu der Ankündigung des E-Health Gesetzes Teil II finden Sie aktuell auf http://aerzteblatt.de.

Wir von ClinicAll haben uns gerade in den letzten Jahren bereits verstärkt in Kooperation mit verschiedenen Kliniken mit der Digitalisierung des Gesundheitswesens auseinandergesetzt und zahlreiche innovative Lösungsansätze verwirklichen können. Mit unserem Portfolio bieten wir Kliniken für die neuen Herausforderungen des E-Health Gesetzes ein unverzichtbares, zukunftsweisendes Angebot. Gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch.

Im September besuchte uns Hermann Gröhe bei ClinicAll: In der Gesprächsrunde mit anwesenden Klinikbetreibern wurden Möglichkeiten und Schwierigkeiten der Digitalisierung sowie das E-Health-Gesetz angeregt diskutiert. Weitere Informationen erhalten Sie gerne direkt bei uns:

ClinicAll Germany GmbH
Hellersbergstraße 6
41460 Neuss - Germany 
+49 2131 52813-0
www.clinicall.de
info@clinicall.de

Pressekontakt:

Jessica Löbig,
jel@clinicall.de,
+49 2131 52813-0


Weil Kommunikation gerade in Extremsituationen so wichtig ist: Deutsch für Pflegekräfte

 

Düsseldorf, 16.10.2017 Die Anwerbung von ausländischen Pflegekräften läuft auf Hochtouren. So vermittelte die Bundeagentur für Arbeit (BA) in den letzten vier Jahren 1.000 Pflegekräfte an deutsche Alten- und Pflegeheime. Über 12 Prozent der Pflegekräfte stammen schon jetzt aus dem Ausland. Deutsch gelernt haben zwar alle Pflegekräfte, die hier arbeiten, doch im Arbeitsalltag werden sie mit vielen Situationen konfrontiert, die sie nicht im Deutschkurs gelernt haben. Das Institut für Internationale Kommunikation (IIK) in Düsseldorf bietet ein spezielles Kommunikationstraining „Deutsch für Pflegekräfte“ an. Zielgruppe sind ausländische Pflegekräfte, die schon fortgeschrittene Deutschlerner auf dem Niveau B1.2 bis B2 sind.

In 24 Unterrichtseinheiten werden von November bis Dezember Gespräche mit Kollegen, Ärzten und Angehörigen sowie Telefonate trainiert und Dokumentationen verfasst. Außerdem stehen Grammatik- und Wortschatztraining sowie das Erlernen von Lesestrategien auf dem Lehrplan. Der Unterricht ist interaktiv und mit Gesprächen und Rollenspielen sehr lebendig gestaltet.

Für die Arbeitgeber wichtig: Der Kurs kann über eine Bildungsprämie oder einen Bildungsscheck gefördert werden.

Kurstermin: 28.11.-14.12.2017 (jeweils dienstags und donnerstags von 14.45 Uhr bis 18.00 Uhr) beim IIK Düsseldorf, Eulerstraße 50, 40477 Düsseldorf. Kursgebühr 320,00 Euro. Weitere Auskünfte unter info-medizin@iik-duesseldorf.de

 

Kontakt:

Institut für Internationale Kommunikation e.V.

Anke Peters M.A., MBA

Eulerstraße 50

40477 Düsseldorf

Tel.: 0211-566 22-0

presse@iik-deutschland.de

www.iik-deutschland.de

 

Pressekontakt:

Textpublik

Dr. Susan Tuchel

Remscheider Str. 6

40215 Düsseldorf

Tel.: 0211-370511

Mobil: 0179-7063852

drtuchel@textpublik.de

www.textpublik.de


Durch die ‚Sonnenaufgang-Brille‘: Wie Lichttherapie bei Depressionen helfen kann

Studie mit jungen Patienten startet an der LWL-Universitätsklinik Hamm

Im Gestell der Lichttherapie-Brille sind spezielle LED-Leuchten eingebaut, die mit einer Lichtintensität eines Sonnenaufgangs auf die Netzhaut wirken. Foto: LWL/Suilmann

Hamm (lwl). Welche Wirkung hat eine Lichttherapie bei Depressionen im Kindes- und Jugendalter? Dieser – wahrlich nicht nur in der kommenden ‚dunklen‘ Jahreszeit akuten – Frage spürt die Forschungsabteilung der kinder- und jugendpsychiatrischen Universitätsklinik Hamm (Träger: Landschaftsverband Westfalen-Lippe, LWL) nach. Und freut sich jetzt umso mehr über einen positiven Bescheid: Für eine Lichttherapie-Studie hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung Fördermittel in Höhe von knapp 1,8 Millionen Euro genehmigt.

Freuen sich über die Genehmigung der Lichttherapie-Studie in der LWL-Universitätsklinik Hamm: Prof. Dr. Dr. med. Martin Holtmann, Ärztlicher Direktor, (li.)und Prof. Dr. Tanja Legenbauer, Leiterin der Forschungsabteilung. Foto: LWL/Suilmann

Depressive Störungen bei Kindern und Jugendlichen zeigen eine hohe Zuwachsrate. Trotz der großen Bedeutung dieser Erkrankung im Kindes- und Jugendalter sind Effektivität und Sicherheit der gängigen medikamentösen und psychotherapeutischen Behandlungsansätze immer noch unzureichend untersucht. Ergänzende Behandlungen wie die Lichttherapie, die ohne Nebenwirkung auskommen, gelten aber als sehr vielversprechend. Hierbei kommt eine Lichttherapiebrille zum Einsatz: Sie wird morgens für eine halbe Stunde wie eine normale Brille aufgesetzt. In dem Gestell sind spezielle LED-Leuchten eingebaut, die mit der Lichtintensität eines Sonnenaufgangs auf die Netzhaut wirken. Normale Alltagshandlungen wie Frühstücken und Lesen sind damit möglich. Die handliche Brille könnte eine Alternative zur apparativ ungleich aufwändigeren Leuchtlampen-Therapie in Extra-Behandlungsräumen sein.

Die Lichttherapie-Brille stört kaum – Lesen zum Beispiel oder Essen sind ganz normal möglich. Fotos: LWL/Suilmann

„Studien an Erwachsenen belegen, dass eine morgendliche Lichttherapie nicht nur bei Winterdepression effektiv ist“, sagt Professor Dr. Dr. Martin Holtmann, Ärztlicher Direktor der LWL-Universitätsklinik Hamm und einer der Studienleiter. „In unseren Vorstudien mit Jugendlichen konnten wir zeigen, dass sich vor allem der Schlaf der jungen Probanden verbessert hat“, sagt Prof. Dr. Tanja Legenbauer, Leiterin der Forschungsabteilung. „Vermutlich wird darüber die Depression günstig beeinflusst.“ Dies wollen Legenbauer und Holtmann in der geplanten Studie bei stationär behandelten depressiven Jugendlichen näher untersuchen. Ziel der Studie ist es, die Lichttherapie an einer größeren Patientengruppe zu erforschen und die Behandlungsdauer von derzeit zwei auf vier Wochen auszudehnen.

Hintergrund:
Im Rahmen der geplanten Lichttherapie-Studie hat die LWL-Universitätsklinik Hamm die verantwortliche Gesamtkoordination inne und kooperiert mit den Kinderpsychiatrien dreier weiterer Kliniken (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Universität Ulm und Medizinische Hochschule Brandenburg in Neuruppin). So werden insgesamt 224 stationär behandelte Jugendliche mit Depressionen an der Studie teilnehmen und zusätzlich zur stationären Regelbehandlung untersucht. Nach 28 Tagen werden erste Effekte überprüft und die Patienten weitere sechs Monate beobachtet. Die ersten Patienten werden ab Februar 2018 behandelt, die Förderung läuft bis 2020.

Die LWL-Universitätsklinik Hamm im Überblick:
Die LWL-Universitätsklinik Hamm ist eine der größten Fachkliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Deutschland. Sie übernimmt die stationäre kinder- und jugendpsychiatrische Versorgung für ca. 1,5 Millionen Menschen in der Versorgungsregion. Insgesamt verfügt die Klinik über 110 vollstationäre und 60 tagesklinische Behandlungsplätze in den fünf Tageskliniken Hamm, Rheda-Wiedenbrück, Bergkamen, Soest und Warendorf. Träger der Klinik ist der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). Erste Anlaufstellen für Patienten oder deren Angehörige ist die Institutsambulanz der Klinik: LWL-Universitätsklink Hamm, Heithofer Allee 64, 59071 Hamm, Telefon 02381 893-3000.

 

Pressekontakt:
Karl G. Donath, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Klaudia Suilmann, LWL-Universitätsklinik Hamm, Telefon: 02381 893-5018, klaudia.suilmann@lwl.org
presse@lwl.org

 

LWL-Einrichtung:
LWL-Universitätsklinik für Kinder und Jugendliche Hamm
Heithofer Allee 64
59071 Hamm
Karte und Routenplaner

 


Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 16.000 Beschäftigten für die 8,2 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


Der LWL auf Facebook:
http://www.facebook.com/LWL2.0


Menschen mit Tumorerkrankungen sind schmerzmedizinisch zu einem beträchtlichen Teil unter- und fehlversorgt

Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V.

Das belegen aktuelle Ergebnisse aus einer Online-Befragung unter Betroffenen

Berlin. Um Informationen über die schmerzmedizinische Versorgung und das Ausmaß schmerzbedingter Beeinträchtigungen auf Lebensqualität und Alltag der Betroffenen standardisiert erfassen zu können, startete die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) e.V. und die Deutsche Schmerzliga (DSL) e.V. gemeinsam Anfang des Jahres die „PraxisUmfrage Tumorschmerz“ (www.Praxisumfrage-Tumorschmerz.de). Bundesweit wurden Betroffene dazu aufgerufen, unter Verwendung eines standardisierten Online-Fragebogens Auskunft über ihre Schmerzen zu geben.

Die Ergebnisse der Online-Befragung decken ernstzunehmende schmerzmedizinische Versorgungslücken bei Menschen mit Tumorerkrankungen auf. „Die Erkenntnisse, die wir aus dieser Befragung gewonnen haben, sollten alle Beteiligten zum Umdenken motivieren“, erläuterte PD Dr. med. Michael A. Überall, Präsident der DSL, Vizepräsident der DGS und Leiter der Patientenumfrage am Rande des Schmerzkongresses in Mannheim. Bisher lagen von Patienten mit einer Tumorerkrankung zu wenige Daten über Häufigkeit, Charakteristik, Intensität und Ausmaß tumorschmerz-bedingter Beeinträchtigungen sowie die medikamentöse Behandlung vor, um die Versorgungsituation richtig einschätzen zu können. „Dabei ist eine effektive Schmerztherapie für die betroffenen Patienten eine wesentliche Voraussetzung, um am alltäglichen Leben mit einer befriedigenden Lebensqualität teilhaben zu können“, so die Einschätzung des Schmerzmediziners.

Die Analyse der Daten zeigt, dass ein Großteil der Befragten (n=3.707) neben Dauerschmerzen zusätzlich unter akuten Schmerzattacken leidet. Laut Überall könnten bei einem Drittel dieser Patienten (n=1.064) allein durch eine Optimierung der Dauerschmerztherapie die akuten Schmerzattacken vermieden werden. Bei den übrigen Patienten (n=2.643) wäre aus Sicht der Schmerzmediziner eine spezifische Notfall- / Rescuetherapie sinnvoll – diese erhält aber weniger als ein Drittel der dafür eigentlich infrage kommenden Betroffenen.

Schmerzmedizinische Ausbildung in allen beteiligten Disziplinen nötig

„Wir müssen die schmerzmedizinische Ausbildung in den beteiligten Disziplinen stärker fokussieren und die Bedeutung einer suffizienten, individualisierten schmerzmedizinischen Versorgung von Tumorpatienten mit Dauer- und Durchbruchschmerzen in Bezug auf Alltagsfunktionalität und Lebensqualität noch stärker verdeutlichen“, so die Schlussfolgerung des Schmerzexperten. Das gelinge z. B. durch spezifische Fortbildungsveranstaltungen sowie die Implementierung versorgungsrelevanter Leitlinien, wie der DGS-PraxisLeitlinie zu Tumorschmerzen und tumorbedingten Durchbruchschmerzen.

Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) e.V.

Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) e.V. ist mit rund 4.000 Mitgliedern die größte Gesellschaft praktisch tätiger Schmerztherapeuten in Europa. Sie setzt sich für ein besseres Verständnis und für bessere Diagnostik und Therapie des chronischen Schmerzes ein. Bundesweit ist sie in rund 125 regionalen Schmerzzentren organisiert, in denen interdisziplinäre Schmerzkonferenzen veranstaltet werden. Oberstes Ziel der DGS ist die Verbesserung der Versorgung von Menschen mit chronischen Schmerzen. Dazu gehört die Qualitätssicherung in der Schmerzmedizin durch die Etablierung von Therapiestandards sowie die Verbesserung der Aus-, Fort- und Weiterbildung auf den Gebieten der Schmerzdiagnostik und Schmerztherapie für Ärzte aller Fachrichtungen.

Deutsche Schmerzliga (DSL) e.V.

Zur Deutschen Schmerzliga (DSL) e.V. gehören inzwischen mehr als 3.000 Mitglieder, die von spezifischen Informationsangeboten und individueller Beratung profitieren. Mehr als 80 regionale Selbsthilfegruppen bieten Patienten sogar konkrete Unterstützung vor Ort. Auf Bundesebene engagiert sich der Verein darüber hinaus für die Rechte von Betroffenen in Öffentlichkeit und Politik. Zudem hat die Patientenorganisation mit der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) einen starken ärztlichen Partner an der Seite – mit dem Überblick über die aktuellsten Erkenntnisse auf dem Gebiet der Schmerzmedizin.

Weiterführende Links: 
www.PraxisUmfrage-Tumorschmerz.de 
www.dgschmerzmedizin.de 
www.schmerzliga.de

Kontakt:

Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V.
Geschäftsstelle
Lennéstraße 9 | 10785 Berlin
Tel. 030-8562188-0 | Fax 030-22185342
info@dgschmerzmedizin.de
www.dgschmerzmedizin.de

Deutsche Schmerzliga e.V.
Postfach 740123 | 60570 Frankfurt
info@schmerzliga.de
www.schmerzliga.de

Presseanfragen:
Selinka/Schmitz Public Relations GmbH
Nicole Zeuner
Weinsbergstr. 118a | 50823 Köln
Tel. 0221-94999-80 | Fax 0221-94999-79
nicole.zeuner@selinka-schmitz-pr.de


Tag der offenen Tür im St. Franziska-Stift

Pressemitteilung                                                               

 

 

Deutscher Reha-Tag: Psychische Erkrankungen ins Bewusstsein der Öffentlichkeit tragen

 

Interessierte Besucherin und Klinik-Mitarbeiterin Bettina Griep (r.) im Gespräch.

Bad Kreuznach. Zum 14. Deutschen Reha-Tag am 23. September beteiligte sich die Psychosomatische Fachklinik St. Franziska-Stift mit einem Tag der offenen Tür an dieser Aktion, zu der einmal im Jahr Kliniken und Rehabilitationseinrichtungen in Deutschland aufgerufen werden.

Mehr als 100 Besucher nutzten das umfangreiche Programmangebot, um sich in Vorträgen über psychosomatische Erkrankungen sowie über die Angebote der Selbsthilfegruppen, die sich regelmäßig in der Reha-Fachklinik treffen, zu informieren. Mit praktischen Übungen in der Kunst- und Ergotherapie sowie den Behandlungstherapien Feldenkrais und Progressive Muskelentspannung nach Jacobson konnten Interessierte eigene Erfahrungen machen.

Auch am Informationstisch der Klinik konnten viele Fragen rund um das Antragsverfahren einer Rehabilitationsmaßnahme erklärt werden. Die Möglichkeiten zur ambulanten Psychotherapie und der Nachsorge nach einer medizinischen Rehabilitation im St. Franziska-Stift wurden an diesem Tag ebenfalls vorgestellt

In seiner Ansprache begrüßte der Kaufmännische Direktor der ctt Reha-Fachklinik, Armin Weiand, alle interessierten Besucher und hob gleichzeitig die Bedeutung, die Leistungsfähigkeit sowie die Wirksamkeit der psychosomatischen Rehabilitation hervor. Mit der Veranstaltung möchte er dazu beitragen die psychischen Erkrankungen ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu tragen. Die Rehabilitation zu stärken heißt auch „Lebensqualität und Arbeitskraft erhalten“.

Die Landrätin Bettina Dickes lobte die gute Arbeit des St. Franziska-Stiftes und die Bedeutung der Rehabilitationskliniken in Bad Kreuznach. Auch als Wirtschaftskraft sind diese von großer Bedeutung für die Stadt und den Landkreis. Die Landrätin sieht die Klinik sehr gut aufgestellt, chronisch kranke und behinderte Menschen dabei zu unterstützten, durch medizinische, berufliche und soziale Rehabilitation am gesellschaftlichen und beruflichen Leben teilhaben zu können.

Der Ärztliche Direktor und Chefarzt der Klinik für Psychosomatik, Dr. Thomas Wilde, erklärte den Besuchern, dass jeder Dritte im Laufe seines Lebens mindestens einmal an behandlungsbedürftigen psychischen oder psychosomatischen Störungen erkrankt. „Unser Leitmotiv Mut zur Verantwortung und wieder gut im Leben in der medizinischen Rehabilitation umzusetzen, ist für das Reha-Team des St. Franziska-Stifts eine zentrale Aufgabe, die wir alle mit großem Engagement umsetzen“, betonte der Chefarzt.

Die psychosomatische Rehabilitation kann betroffene Menschen mittels einer therapeutischen Gemeinschaft sowie einem gesundheitsfördernden und Sicherheits gebenden Umfeld dabei unterstützen der Teilhabe am Leben wieder ein Stück näher zu kommen.

Informationen für die Redaktion:

 Der Deutsche Reha-Tag ist ein Zusammenschluss von Leistungserbringer- und Leistungsträgerorganisationen der medizinischen, beruflichen und sozialen Rehabilitation. Der Initiatorenkreis hat den vierten Samstag im September zum Deutschen Reha-Tag erklärt, an dem Kliniken, Einrichtungen und Organisationen der Rehabilitation Informationsveranstaltungen zur Rehabilitation durchführen

Die Psychosomatische Fachklinik St. Franziska-Stift in Bad Kreuznach ist eine Einrichtung der ctt Reha-Fachkliniken GmbH. Die ctt Reha-Fachkliniken GmbH ist ein kirchlicher Träger von somatischen und psychosomatischen Reha-Fachkliniken und beschäftigt in 4 Einrichtungen über 800 Mitarbeitende.

 

 

Medienkontakt:

Eleonore Anton

Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit

Telefon: 0671 8820-121

E-Mail: e.anton@fskh.de

 

 


Positive Psychologie – Herbsttreffen des Forschungsverbundes medizinische Rehabilitation

Potsdam.  Wirkfaktoren Positiver Psychologie in der Rehabilitation diskutieren Wissenschaftler, Mediziner,  Therapeuten und Vertreter von Kostenträgern am 18. Oktober beim diesjährigen Herbsttreffen des Forschungsverbundes medizinische Rehabilitation der Universität Potsdam. Gastgeber ist erstmals die Heinrich-Heine-Klinik in Potsdam/Neu Fahrland. Das Zentrum für Psychosomatik und Psychotherapie bietet den fachlichen Hintergrund für ein Thema, das in der Vorbeugung und Therapie von Krankheiten an Bedeutung gewinnt.  Das Treffen ist eine Veranstaltung in der Reihe „Rehabilitation im Dialog“.

Die sogenannte Salutotherapie zur Gesunderhaltung  und zur Stärkung der Widerstandskraft hat nicht nur in der psychosomatischen Behandlung Einzug gehalten, sondern auch in der somatisch orientierten Rehabilitation. Neben dem Training von berufsbezogenen Fertigkeiten kommt  auch der gezielten Regeneration und gesunden Selbstfürsorge zur Stressbewältigung eine wachsende Bedeutung zu. Beim diesjährigen Herbsttreffen des Forschungsverbundes medizinische Rehabilitation wird Prof. Dr. Michael  Linden von der Charité–Universitätsmedizin Berlin eine Einführung in das Thema geben und verschiedene Aspekte der Salutotherapie in Forschung und Praxis benennen. Im Anschluss werden aktuelle Ergebnisse empirischer Studien zum Einsatz Positiver Psychologieverfahren vorgestellt.
Die Veranstaltungsreihe „Rehabilitation im Dialog“ bietet immer auch Gelegenheit, aktuelle

Forschungsprojekte zu präsentieren. Unter anderem berichtet Monique Schugardt von der Universität Potsdam über eine groß angelegte Untersuchung zur Prävention des Metabolischen Syndroms und seiner Folgeschäden. Den traditionellen Gastvortrag hält in diesem Herbst  Prof. Dr. Matthias Bethge von der Universität Lübeck. Er wird über gesicherte Erkenntnisse der medizinisch-beruflich orientierten Ausrichtung der Rehabilitation sprechen und den noch bestehenden Forschungsbedarf aufzeigen.

Der Forschungsverbund medizinische Rehabilitation vernetzt Berliner und brandenburgische Rahabilitationskliniken untereinander und mit der Universität Potsdam. Regelmäßige Treffen bieten ein Forum für den wissenschaftlichen Austausch zwischen den Kliniken, Fachdisziplinen und verschiedenen Professionen und befördern den Wissenstransfer von Forschungsergebnissen in die medizinische Praxis.

Programm und Anmeldung sind im Internet unter www.uni-potsdam.de/rehawiss zu finden.

Zeit: 18.10.2017, 15.00–18.15 Uhr

Ort: Heinrich-Heine-Klinik, Fachzentrum  für Psychosomatik und Psychotherapie, Am Stinthorn 42, 14476 Potsdam/Neu Fahrland, Vortragssaal

Kontakt: Prof. Dr. med. Heinz Völler, Professur für Rehabilitationswissenschaften der Universität Potsdam

Sekretariat: Beate Barnack

Telefon: 0331 977-4063

E-Mail: beate.barnack@uni-potsdam.de

Internet: www.uni-potsdam.de/rehawiss

Kontakt Presse

Antje Horn-Conrad
Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Fax: +49 331 977-1130

Universität Potsdam
Am Neuen Palais 10
D-14469 Potsdam


Einladung zur Fortbildungsveranstaltung „Selbsthilfe in der Rehabilitation“

Der Rehabilitationswissenschaftliche Forschungsverbund Freiburg e.V. lädt Sie sehr herzlich zur Fortbildungsveranstaltung „Selbsthilfe in der Rehabilitation“ ein.

Die Veranstaltung findet am 20.10.2017 von 14:30-17:30 Uhr im Hörsaal des Instituts für Psychologie in der Engelbergerstr. 41 in Freiburg statt.

 

Folgendes Programm haben wir für Sie zusammen gestellt:

 

  • Die Bedeutung der Selbsthilfe in der Onkologie (Joachim Weis)
  • Die Beteiligung der Selbsthilfe an Forschungsprojekten: Erfahrungen bei der Mitarbeit als Forschungspartner (Peter Böhm)
  • Die Situation der Selbsthilfe in Freiburg und Breisgau-Hochschwarzwald und ihre Bedeutung für die Rehabilitation (Bernarda Deufel)

 

Für die Veranstaltung wurde die Anerkennung als Fortbildungsveranstaltung mit 3 Punkten bei den relevanten Landeskammern beantragt.

Darüber hinaus wird unsere Veranstaltung vom Freiburger Ausbildungsinstitut für Verhaltenstherapie (FAVT) sowie für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie (FAKIP) anerkannt.

 

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie wie gewohnt unter https://www.uniklinik-freiburg.de/rfv/reha-update.html.

 

Kontakt:

Susanne Walter, Soziologin (M.A.)
‚Wissenschaftliche Mitarbeiterin

UNIVERSITÄTSKLINIKUM FREIBURG
Institut für Medizinische Biometrie und Statistik
Sektion Versorgungsforschung und Rehabilitationsforschung (SEVERA)

Koordinierungsstelle Versorgungsforschung und Rehabilitationswissenschaftlicher Forschungsverbund Freiburg e.V.

Hugstetter Str. 49

D-79106 Freiburg

Telefon: +49 761 270-73530

Fax: +49 761 270-73310

Mail: susanne.walter@uniklinik-freiburg.de

Homepages: www.severa-fr.de, www.versorgungsforschung.uni-freiburg.de, www.uniklinik-freiburg.de/rfv