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MEDIAN Qualitätsbericht gibt transparente Einblicke in Deutschlands führenden Anbieter für Rehabilitation

Pressemitteilung

Berlin, 13.12.2017

 

Der Qualitätsbericht 2016/2017 liefert eine Gesamtsicht auf die insgesamt 123 Kliniken und Therapiezentren MEDIANs. Auf diese Weise lädt er dazu ein, das Unternehmen anhand des übergreifenden Qualitätsanspruchs, der täglichen Arbeit aller Kliniken und Mitarbeiter sowie der dabei gelebten Expertise kennen zu lernen.

Qualität und Transparenz stehen dabei für MEDIAN an erster Stelle. Patienten achten bei der Auswahl einer für sie passenden Klinik immer mehr auf Qualitätsmerkmale und informieren sich diesbezüglich umfänglich. Auch die Deutsche Rentenversicherung, als wesentlicher Kostenträger, richtet die Belegung von Kliniken zunehmend anhand von Qualitätsmerkmalen aus.

„Nach drei Jahren des Neuaufbaus von MEDIAN, mit der Umstrukturierung der gesamten IT-Landschaft, ist dieser erste übergreifenden Qualitätsbericht ein großer Meilenstein, mit dem wir aufzeigen, wohin der weitere Weg gehen soll. Die Erstellung dieses Berichtes war technisch daher ein immenser Kraftakt für uns. Dabei zeigen wir gerade einmal 10% dessen, was wir in den kommenden fünf Jahren umsetzen möchten“, macht Dr. André Schmidt, CEO der MEDIAN Kliniken, deutlich.

Entsprechend ist es der Transparenzanspruch des Qualitätsberichtes, neben den Bereichen, in denen die größten Stärken und Erfolge MEDIANs liegen, auch aufzuzeigen, welche Optimierungspotenziale aktuell existieren und wie diese angegangen werden. „In unseren Medical Boards arbeiten wir zum Wohl unserer Patienten stetig am Austausch und Know how Transfer zwischen den einzelnen Kliniken. Dabei gilt es, die jeweils besten Behandlungspfade und Therapieprozesse als Basis für die Arbeit in unseren 123 Einrichtungen zu identifizieren und zu nutzen. Wir befinden uns somit auf dem kontinuierlichen Weg, unsere medizinisch-therapeutische Versorgung stetig zu verbessern und weiterzuentwickeln“, betont Benedikt Simon, Leiter Business Development bei MEDIAN, entsprechend.

Mitarbeiter und ihre Expertise als Kern einer übergreifenden MEDIAN Qualität

Kai Swoboda, Geschäftsführer (COO) bei MEDIAN, fügt an dieser Stelle hinzu: „Die therapeutisch-medizinische Leistungsqualität MEDIANs hat ihren Ursprung in der Qualität und der Leistungsbereitschaft unserer Mitarbeiter. Durch ihre tägliche Arbeit mit und für die Patienten ist es möglich, hohe Qualitäts- & Leistungsstandards nicht nur konzeptionell auszugestalten, sondern diese auch mit Leben zu füllen.“ Entsprechend finden sich im Qualitätsbericht auch Interviews mit Experten MEDIANs, die einen unmittelbaren Einblick in aktuelle Behandlungsweisen und neue innovative Möglichkeiten geben.

Qualitative Einblicke in alle medizinischen Schwerpunktbereiche – flankiert durch innovative Initiativen und ein hohes Maß an Wissenschaftlichkeit

 Aktuelle Maßnahmen und Initiativen zur Digitalisierung haben bei MEDIAN eine hohe Bedeutung und finden daher auch innerhalb des Qualitätsberichtes ihren Raum. Diese flankieren die detaillierte Vorstellung von Konzepten, Kennzahlen und Projekten aus den medizinischen Schwerpunktbereichen Neurologie, Kardiologie, Orthopädie, Psychosomatik, Psychiatrie, Innere Medizin, Kinder- und Jugendmedizin, Sucht- und Abhängigkeitserkrankungen sowie Soziotherapie. Eigens festgelegte Qualitäts-Parameter, über alle Indikationen, helfen dabei, wesentliche Kennzahlen systematisch über alle Kliniken zu erheben und zu vergleichen.

Als weiteren Baustein nachhaltiger Therapieerfolge sieht MEDIAN die enge Verzahnung von Medizin, Wissenschaft und Forschung. Daher zeigt der Qualitätsbericht auch, wie sich MEDIAN an neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen ausrichtet und dabei auch bereit ist, Bewährtes immer wieder kritisch zu hinterfragen.

Über MEDIAN

MEDIAN ist ein modernes Gesundheitsunternehmen mit 123 Rehabilitationskliniken, Akutkrankenhäusern, Therapiezentren, Ambulanzen und Wiedereingliederungseinrichtungen und ca. 15.000 Beschäftigten in 14 Bundesländern. Als größter privater Betreiber von Rehabilitationseinrichtungen mit 18.000 Betten und Behandlungsplätzen besitzt MEDIAN eine besondere Kompetenz in allen Therapiemaßnahmen zur Erhaltung der Teilhabe.

Hier finden Sie den MEDIAN Qualitaetsbericht 2016_2017 als PDF zum Download.

Kontakt und Nachfragen:

Fachlicher Ansprechpartner:

Benedikt Simon
Leiter Business Development
Franklinstr. 28-29, 10587 Berlin
Telefon +49 (0) 30 / 53 00 55 – 260
E-Mail: benedikt.simon@median-kliniken.de
www.median-kliniken.de

 

PR/Öffentlichkeitsarbeit:
Dr. Frank Grundmann
Leiter Marketing, Kommunikation & CRM
Franklinstr. 28-29, 10587 Berlin
Telefon +49 (0) 30 / 53 00 55 – 161
E-Mail: frank.grundmann@median-kliniken.de
www.median-kliniken.de


Zugang zur Reha erleichtern

 130 Reha-Kliniken fordern auf Reha-Wirtschaftstag mehr Engagement der Politik bei Pflegebedürftigen

Die Bedeutung der medizinischen Reha wird vor dem Hintergrund des demographischen Wandels wachsen. Die Hürden für eine adäquate Umsetzung medizinischer Reha zur Vermeidung von Pflegebedürftigkeit und Erwerbsunfähigkeit sind jedoch weiterhin zu groß. Über 130 Vertreter von Reha-Einrichtungen aus ganz Deutschland fordern deshalb anlässlich des Reha-Wirtschaftstages in Berlin ein Umdenken der Politik.

„Die Bundesregierung hat in der abgelaufenen Legislaturperiode mit dem Flexirentengesetz viel auf den Weg gebracht. Der Zugang zur Reha ist aber immer noch zu schwierig, insbesondere für ältere und gesundheitlich eingeschränkte Personen“, bewertet der Vorsitzende der Fachgruppe Reha, Achim Schäfer, die aktuelle Situation. DEGEMED-Geschäftsführer Christof Lawall unterstreicht: „Das komplizierte Antragsverfahren wirkt sich leistungsvermeidend aus. Das hat hohe Folgekosten für das Gesundheitssystem und Volkswirtschaft.“ DKI-Geschäftsführerin Gabriele Gumbrich ist überzeugt, dass der Reha-Wirtschaftstag 2017 das richtige Signal setzt: „Die Beteiligung so vieler Experten aus der Reha-Branche verschafft den Forderungen die notwendige Legitimität.“

Neben der Forderung nach einem vereinfachten Antragsverfahren votierten die Teilnehmer für verbindliche Rahmenvereinbarungen zwischen Leistungserbringern und Kostenträgern sowie für die Soziale Pflegeversicherung als Reha-Träger.

Hintergrund:
Der Reha-Wirtschaftstag wird seit vier Jahren jährlich vom Deutschen Krankenhausinstitut (DKI) veranstaltet. Kooperationspartner sind der VKD – Fachgruppe Reha und die DEGEMED. Bei dem Treff der Reha-Szene werden unter anderem die politischen Forderungen der Branche eruiert und abgestimmt.

Kontakt:

DEGEMED Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e.V.
Christof Lawall
Fasanenstraße 5
10623 Berlin
Tel.: 030 28 44 96 80
Fax: 030 28 44 96 6
E-Mail: degemed@degemed.de
Internet: www.degemed.de


Gelenkerkrankungen besser behandeln: MEDIAN Kliniken beteiligen sich an PROMISE-Projekt

Wiesbaden, 11.12.2017

 

Forschungsprojekt der Universitätsmedizin Mainz will Versorgungsqualität bei Hüft- und Knieendoprothesen optimieren / MEDIAN Kliniken in Wiesbaden und Bad Rappenau als stationäre Reha-Kliniken eingebunden / MEDIAN-App unterstützt die Kontrolle des Behandlungsablaufs

: Gruppenbild bei der Kick-off-Veranstaltung Anfang Dezember in Mainz mit Staatssekretär Prof. Dr. Salvatore Barbaro, Pflegevorstand Marion Hahn, dem Vorstandsvorsitzenden und Medizinischen Vorstand Univ.-Prof. Dr. med. Norbert Pfeiffer und Univ.-Prof. Dr. Philipp Drees, Leiter der Orthopädie und Rheumaorthopädie der Universitätsmedizin Mainz, als Initiator, Leiter und Antragsteller des PROMISE-Projektes. Links im Bild: Mitinitiator Dr. med. Johannes Schröter. Quelle: Peter Pulkowski (Universitätsmedizin Mainz)

Gruppenbild bei der Kick-off-Veranstaltung Anfang Dezember in Mainz mit Staatssekretär Prof. Dr. Salvatore Barbaro, Pflegevorstand Marion Hahn, dem Vorstandsvorsitzenden und Medizinischen Vorstand Univ.-Prof. Dr. med. Norbert Pfeiffer und Univ.-Prof. Dr. Philipp Drees, Leiter der Orthopädie und Rheumaorthopädie der Universitätsmedizin Mainz, als Initiator, Leiter und Antragsteller des PROMISE-Projektes. Links im Bild: Mitinitiator Dr. med. Johannes Schröter. Quelle: Peter Pulkowski (Universitätsmedizin Mainz)

Sie gehören zu den 20 häufigsten Operationen in Deutschland: Hüft- und Kniegelenkprothesen. Insgesamt 420.000 Mal wurde 2016 ein künstliches Gelenk eingesetzt. Durchschnittlich rund zwölf Tage müssen Patienten bisher warten, bis sie das Krankenhaus verlassen können. Das soll jetzt besser werden. Anfang Dezember ist dazu an der Universitätsmedizin Mainz das Projekt PROMISE (PROzessoptiMIerung durch interdisziplinäre und SEktorenübergreifende Versorgung bei Patienten mit Hüft- und Knieendoprothesen) gestartet worden. Sein Ziel ist es, angesichts des demographischen Wandels und steigender Fallzahlen, den kompletten Behandlungsweg zu verbessern und für einen optimierten und standardisierten Gesamtversorgungsprozess einen Best-Practice-Leitfaden zu entwickeln. Diesen sollen dann regionale und überregionale Krankenhäuser der Regelversorgung nutzen können.

Millionen-Projekt mit breiter Beteiligung

5,1 Millionen Euro aus dem Innovationsfonds stellt der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) für das Forschungsvorhaben zur Verfügung. Insgesamt werden 16 Kooperationspartner und 5.000 Patienten am Projekt beteiligt sein. Initiator, Leiter und Antragsteller des Projektes ist Univ.-Prof. Dr. Philipp Drees, Leiter der Orthopädie und Rheumaorthopädie der Universitätsmedizin Mainz. Wichtiger Partner im Projekt sind die MEDIAN Kliniken. „Wir sind mit drei Kliniken in das Projekt eingebunden“, erklärt Dr. med. Johannes Schröter, Mitinitiator von PROMISE, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Orthopädie an der MEDIAN Rehaklinik Aukammtal in Wiesbaden. „Die MEDIAN Klaus-Miehlke-Klinik in Wiesbaden und die MEDIAN Vesalius-Klinik in Bad Rappenau sind als stationäre Reha-Kliniken eingebunden, von der MEDIAN Rehaklinik Aukammtal aus werden die Aktivitäten bei MEDIAN koordiniert. Dazu haben wir eigens zwei Drittmittel-Stellen eingerichtet.“ Wesentliche Aufgabe der Kliniken ist es, zusammen mit den operierenden Ärzten und Akuthäusern in Wiesbaden, Mainz und Bad Rappenau, den Behandlungsverlauf nach der Operation in der Reha anzupassen. „Die Patienten sollen künftig nach der OP früher mobilisiert werden, um schneller zu genesen. In der Rehabilitation wollen wir den Patienten zudem eine aktivere Rolle im Behandlungsprozess zukommen lassen“, so Dr. Schröter.

Behandlung wird digital dokumentiert

Dabei wird auch eine von MEDIAN entwickelte APP zum Einsatz kommen, die die Gesamtdaten des Behandlungsverlaufs automatisiert erfassen und den Patienten via Tablet-PC oder Smartphone bei seinem Klinikaufenthalt begleiten und informieren soll. „Wir sind als Projektpartner nicht nur aufgrund unserer großen Erfahrung mit Endoprothetik-Patienten ausgewählt worden, sondern auch, weil wir in der Lage sind, das Projekt mit einer modernen digitalen Infrastruktur zu unterstützen“, so Dr. Schröter weiter. MEDIAN hat im vergangenen Jahr damit begonnen, seine Kliniken systematisch mit einem flächendeckenden W-LAN-Netz auszurüsten, um Patienten in Zukunft digital durch die Therapie zu begleiten und Behandlungsprozesse optimieren zu können.

Erste Ergebnisse sind vielversprechend

Arbeiten künftig bei PROMISE eng zusammen: (v.l.) Dr. med. Johannes Schröter (Chefarzt Orthopädie der MEDIAN Rehaklinik Aukammtal), Dr. Thomas Frey (Projekt-Koordinator bei MEDIAN) Dr. Ulrich Betz (Leiter des Instituts für Physikalische Therapie, Prävention und Rehabilitation der Universitätsmedizin Mainz), Birgit Ayosso (Chefärztin der MEDIAN Klaus-Miehlke-Klinik), Theresa Liebenthal (Leiterin der Physiotherapie der der MEDIAN Rehaklinik Aukammtal)

Arbeiten künftig bei PROMISE eng zusammen: (v.l.) Dr. med. Johannes Schröter (Chefarzt Orthopädie der MEDIAN Rehaklinik Aukammtal), Dr. Thomas Frey (Projekt-Koordinator bei MEDIAN) Dr. Ulrich Betz (Leiter des Instituts für Physikalische Therapie, Prävention und Rehabilitation der Universitätsmedizin Mainz), Birgit Ayosso (Chefärztin der MEDIAN Klaus-Miehlke-Klinik), Theresa Liebenthal (Leiterin der Physiotherapie der der MEDIAN Rehaklinik Aukammtal)

In drei Jahren – so das Ziel – sollen erste Ergebnisse von PROMISE vorliegen. An der Universitätsmedizin Mainz ist man diesbezüglich optimistisch. So konnte im Rahmen eines bereits 2015 gestarteten Programms die Verweildauer der Patienten, die eine Knieprothese erhalten hatten, von durchschnittlich 12,45 Tagen auf 7,73 Tage gesenkt werden. Auch nach dem Einsatz einer Hüftprothese verweilten die Patienten im Durchschnitt nur noch 6,5 Tage in der Klinik statt der bislang rund 11 Tage. Neben der Fortführung dieser Vorläuferstudie soll im Rahmen von PROMISE nun ein Best Practice-Leitfaden entstehen, nach dem regionale und überregionale Krankenhäuser der Regelversorgung ihre Behandlung ausrichten können. So sollen unter anderem beim Gelenkersatz neuartige schonendere chirurgische Verfahren zum Einsatz kommen, um Komplikationen weitgehend zu vermeiden, die Versorgungsqualität zu verbessern und den Genesungsverlaufs deutlich zu beschleunigen.

 

Pressekontakt Universitätsmedizin Mainz

Universitätsmedizin Mainz
Stabsstelle Unternehmenskommunikation
Oliver Kreft
Telefon 06131 17-7424,
Fax 06131 17-3496,
E-Mail: pr@unimedizin-mainz.de

 

Kontakt und Nachfragen MEDIAN:

MEDIAN Rehaklinik Aukammtal
Dr. med. Johannes Schröter
Ärztlicher Direktor und Chefarzt Orthopädie
Leibnizstr. 25
65191 Wiesbaden
Tel.: 0611 / 571 750 Fax: 0611 / 571 140
E-Mail: johannes.schroeter@median-kliniken.de

www.median-kliniken.de


BDPK-Vorstand: Neubesetzungen in der Führungsspitze

Berlin, 7. Dezember 2017

 

  • Thomas Lemke und Dr. Marina Martini neue Vizepräsidenten im BDPK-Vorstand
    • Dr. Mate Ivančić neues Mitglied im BDPK-Vorstand

Der BDPK-Vorstand wählte auf seiner letzten Sitzung in Berlin Thomas Lemke, Vorstandsvorsitzender der Sana Kliniken AG zum 1. Vizepräsidenten und Dr. Marina Martini, Vorstand AMEOS Gruppe zur 2. Vizepräsidentin im BDPK-Vorstand.

Außerdem wurde Dr. Mate Ivančić, Regionalgeschäftsführer Region Mitte und Mitglied der erweiterten Geschäftsführung der Helios Kliniken GmbH einstimmig als neues Vorstandsmitglied gewählt.

BDPK-Präsidentin Dr. Katharina Nebel M. Sc., Geschäftsführende Gesellschafterin der Private Kliniken Dr. Dr. Nebel, Vlotho gratulierte den drei Gewählten zu ihren neuen Aufgaben und betonte: „Thomas Lemke, Dr. Marina Martini und Dr. Mate Ivančić zählen zur Riege der Top-Krankenhausmanager im deutschsprachigen Raum. In Zeiten wachsender gesundheitspolitischer Herausforderungen sind sie in der BDPK-Führungsspitze für unseren Bundesverband ein großer Gewinn. Meine Vorstandskollegen und ich freuen uns auf die enge Zusammenarbeit.“

Anlass für die Neuwahlen waren personelle Veränderungen im BDPK-Vorstand: Dr. Michael Philippi, der zum 29.12.2016 die Sana Kliniken AG, München als Vorsitzender des Vorstandes verlassen hatte, stand infolgedessen nicht mehr als 1. BDPK-Vizepräsident zur Verfügung. Auch Dr. Francesco De Meo legte sein Amt als 2. Vizepräsident nieder. Beide bedankten sich für das konstruktive und vertrauensvolle Zusammenwirken bei der BDPK-Vorstandsriege und bekräftigten, dem Bundesverband weiterhin mit ihrer Expertise und ihren Erfahrungen unterstützend zur Seite zu stehen.


Ihr Ansprechpartner:

Thomas Bublitz
Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes
Deutscher Privatkliniken e.V.
Friedrichstraße 60
10117 Berlin
Tel.: 0 30 – 2 40 08 99 -0
Fax: 0 30 – 2 40 08 99 -30

Thomas.Bublitz@bdpk.de
http://www.bdpk.de

 

Der Bundesverband Deutscher Privatkliniken e.V. (BDPK) vertritt seit über 60 Jahren die Interessen von mehr als 1.000 Krankenhäusern und Rehabilitationskliniken in privater Trägerschaft. Als deutschlandweit agierender Spitzenverband setzt er sich für eine qualitativ hochwertige, innovative und wirtschaftliche Patientenversorgung in Krankenhäusern und Rehabilitationskliniken ein.

Nähere Informationen: http://www.bdpk.de


Initiative Kinderreha: Stigmatisierende Diagnosen für Angehörige bei Begleitung von Kindern abgeschafft

Obmann Markus Wieser: „Eltern und Geschwister erhalten unbürokratisch Therapieplätze, um gemeinsam wieder zu Kräften zu kommen“

Wien (OTS)Mit der flächendeckenden Umsetzung der Kinder- und Jugendlichen-Rehabilitation hat die Initiative Kinderreha ein neues Kapitel in der Gesundheitsversorgung in Österreich aufgeschlagen. Nun wurde der nächste Erfolg erzielt: Angehörige, die ihren Kindern vor Ort in den Reha-Einrichtungen zur Seite stehen und entsprechende Therapie-Angebote wahrnehmen möchten, erhalten nun unbürokratisch und niederschwellig Zuweisungen von den Krankenkassen. „Damit ist sichergestellt, dass Familien gemeinsam wieder zu Kräften kommen“, betont Markus Wieser, Gründer und Obmann der Initiative Kinderreha. 

Für Eltern oder Geschwister sind Erkrankungen der Kinder eine Belastung, die in alle Lebensbereiche wirkt. Um im Zuge der Rehabilitation eine Zuweisung für eine Therapie zu bekommen, wurden dafür mitunter stigmatisierende psychiatrische Diagnosen verordnet. Das gehört nun der Vergangenheit an. „Es gibt jetzt eine einheitliche Regelung. Die schwere Erkrankung des Kindes ist Grundlage für die künftige Indikation“, so Wieser. Krankenkassen verwenden dafür nun eine einheitliche Codierung (Z 63.7 – belastende Lebensumstände, welche die Familie in Mitleidenschaft zieht).

Diese durchgesetzte Maßnahme ist vor allem für die soziale und berufliche Absicherung der Familien ein ganz entscheidender Schritt. Teilweise aufgetretene berufliche Schwierigkeiten sollten damit hintangestellt sein.

Durch den jahrelangen Einsatz der Initiative Kinderreha ist heuer die flächendeckende Versorgung für Kinder- und Jugendrehabilitation endgültig sichergestellt worden. An sechs Standorten in vier Versorgungszonen (Nord, Ost, Süd, West) entstehen 343 Betten für die Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen sowie 50 Betten für die familiengeführte Rehabilitation.

Rückfragen & Kontakt:

Markus Wieser
Obmann und Gründer „Initiative Kinderreha“

Tel: +43 664 614 59 49
Mail: info@initiative-kinderreha.at
Web: www.initiative-kinderreha.at

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung: neue Vorsitzende gewählt

 

06.12.2017

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat neue Vorsitzende. Die Mitgliederversammlung des Spitzenverbandes der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen wählte in ihrer Sitzung am 30. November 2017 Stefan Weis für die Versicherten und Helmut Etschenberg für die Arbeitgeber zu ihren Vorsitzenden. Weis folgt auf Sönke Bock, der nicht mehr zur Wahl antrat. Der ebenfalls von der Mitgliederversammlung neu gewählte Vorstand wählte Manfred Wirsch und Volker Enkerts zu seinen neuen Vorsitzenden. Wirsch vertrat bereits in der vergangenen Sozialwahlperiode die Versichertenseite als Vorstandsvorsitzender. Enkerts folgt auf Arbeitgeberseite auf Dr. Rainhardt Freiherr von Leoprechting.

Die Wahlen folgten auf die Konstituierung der Mitgliederversammlung der DGUV in der neuen Sozialwahlperiode. Wie die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen wird die DGUV von einer Selbstverwaltung aus ehrenamtlichen Vertreterinnen und Vertretern der Arbeitgeber und Versicherten gesteuert. Jede Berufsgenossenschaft und Unfallkasse entsendet zwei Vertreter in die Mitgliederversammlung des Verbandes, je eine Person für die Versicherten- und eine für die Arbeitgeberseite. Aufgabe der Selbstverwaltung ist es, Erkenntnisse aus der Praxis in die Arbeit der Unfallversicherung einzubringen und so eine praxisnahe Ausgestaltung von Prävention und Rehabilitation sicherzustellen.

DGUV-Hauptgeschäftsführer Dr. Joachim Breuer bedankte sich bei Bock und von Leoprechting für die geleistete Arbeit und gratulierte den neugewählten Vorsitzenden: „Selbstverwaltung ist gelebte Demokratie. Das ehrenamtliche Engagement der Arbeitgeber und Versicherten für die gesetzliche Unfallversicherung stellt sicher, dass dieser Teil der Sozialversicherung nah an den Menschen ist und bleibt.“

Zu den Personen:

Manfred Wirsch wird von der Berufsgenossenschaft für Handel und Warenlogistik (BGHW) entsendet, wo er ebenfalls das Amt des Vorstandsvorsitzenden bekleidet. Wirsch ist im Hauptberuf Bundesfachgruppenleiter Großhandel bei der Gewerkschaft ver.di.

Volker Enkerts kommt von der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG), deren Vorstandsvorsitzender er seit 2013 ist. Der Geschäftsführer eines Zeitarbeitsunternehmens ist außerdem Präsident des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister (BAP).

Stefan Weis vertritt die Berufsgenossenschaft Rohstoffe und Chemische Industrie (BG RCI) in der Selbstverwaltung der DGUV. Bei der BG RCI ist er Mitglied des Vorstandes. Im Hauptberuf ist Weis Abteilungsleiter Arbeits- und Gesundheitsschutz bei der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie.

Helmut Etschenberg

kommt von der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen (UK NRW), deren Vorstandsvorsitzender er ist. Der Kommunalpolitiker hatte bereits verschiedene politische Ämter inne. Seit 2009 ist er Städteregionsrat der Region Aachen.

Kontakt:

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) – Spitzenverband der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen
Stefan Boltz
Pressestelle
Glinkastraße 40
10117 Berlin
Tel.: 030 288763768
Fax: 030 288763771
E-Mail: presse@dguv.de
Internet: http://www.dguv.de

 

 

 


Jeder achte kann nicht auf Alkohol verzichten

Leverkusen (ots) – Die große Mehrheit der Menschen in Deutschland trinkt Alkohol: 84 Prozent nehmen zumindest gelegentlich alkoholische Getränke zu sich. Jede(r) Fünfte tut dies sogar mindestens einmal pro Woche. 13 Prozent aller Befragten geben an, sich ein Leben ohne Alkohol nicht vorstellen zu können. Dies räumen Männer mit 17 Prozent der Nennungen rund doppelt so häufig ein wie Frauen. Die Ergebnisse basieren auf der aktuellen repräsentativen Studie „Die Süchte der Deutschen 2017“, die im Auftrag der Krankenkasse pronova BKK im August 2017 durchgeführt wurde.

Alkohol ist die Droge, die weltweit am häufigsten zu Suchterkrankungen führt. Zugleich löst sie bei übermäßigem Konsum schwere, mitunter tödliche Folgeschäden aus. Dennoch ist die gesellschaftliche Akzeptanz von Alkohol ungebrochen: Mehr als 70 Prozent der jüngeren BundesbürgerInnen unter 50 Jahren sind der Meinung, dass Alkoholkonsum gesellschaftlich akzeptiert ist. Bei älteren Befragten sinkt dieser Wert allerdings deutlich bis auf 55 Prozent. Dies könnte daran liegen, dass die Folgen einer Suchterkrankung erst nach zehn bis 15 Jahren offen sichtbar werden. In der zweiten Lebenshälfte haben also schon mehr Menschen in ihrem Umfeld die Folgen intensiven Alkoholkonsums miterleben müssen.

Strengeres Reglement gefordert

So groß die Offenheit für den Alkoholkonsum in der Gesellschaft allgemein ist, so hoch ist aber auch die Erwartung, verantwortungsvoll mit der Alltagsdroge umzugehen. Dies gilt insbesondere für den Straßenverkehr. 91 Prozent der Befragten sprechen sich für eine Erhöhung des Strafmaßes für Fahren unter Alkoholeinfluss aus. 64 Prozent befürworten sogar die Einführung einer Null-Promillegrenze, also ein völliges Alkoholverbot für Autofahrer. Klare Mehrheiten finden sich zudem für eine Heraufsetzung des Mindestalters für den Kauf alkoholischer Getränke. Drei Viertel sprechen sich dafür aus, alkoholische Getränke nur noch an Volljährige zu verkaufen. Für Hochprozentiges wie Schnaps oder Likör möchten zwei Drittel das Mindestalter für den Kauf sogar auf 21 Jahre erhöhen. Auf wenig Gegenliebe stößt hingegen eine Kontrolle der Verkaufsstellen nach schwedischem Vorbild: Nur 36 Prozent halten staatlich lizenzierte Spezialgeschäfte für eine gute Idee.

„Alkohol ist deshalb so gefährlich, weil die Abhängigkeit schleichend eintritt und sich die schädlichen Auswirkungen auf die Gesundheit und das soziale Umfeld erst nach vielen Jahren manifestieren“, sagt Dr. Gerd Herold, Beratungsarzt der pronova BKK. „Zu diesem Zeitpunkt ist es jedoch oft schon sehr schwer, gegenzusteuern. Alkoholabhängige ahnen häufig schon sehr viel früher als ihr Umfeld, dass ihr Konsum aus dem Ruder läuft. In einem ersten Schritt können ein anonymer Online-Test oder ein vertrauliches Gespräch mit einem Arzt helfen, Klarheit zu gewinnen und rechtzeitig etwas gegen die Sucht zu unternehmen.“

Zur Studie

Die Studie „Die Süchte der Deutschen 2017“ wurde im August 2017 im Auftrag der pronova BKK online durchgeführt. Dafür wurden 1.000 Bundesbürger ab 18 Jahren befragt. Die Studie ist repräsentativ nach Geschlecht, Alter und Bundesland.

Über die pronova BKK

Die pronova BKK ist aus Zusammenschlüssen der Betriebskrankenkassen großer Weltkonzerne wie z.B. Ford, Bayer, BASF und Continental entstanden. Die Kasse ist bundesweit für alle Interessierten geöffnet. Über 670.000 Kundinnen und Kunden schätzen die persönliche Betreuung, den exzellenten Service und die umfassenden Leistungen. Die pronova BKK ist mit einem dichten Geschäftsstellennetz an rund 80 Kundenservice- und Beratungsstellen vertreten. Sie gehört zu den vier größten Betriebskrankenkassen und zu den 20 größten Krankenkassen in Deutschland. Weitere Informationen unter www.pronovabkk.de.

Pressekontakt:

Ulrich Rosendahl
pronova BKK
Ludwig-Erhard-Platz 1
51373 Leverkusen
Tel.: 0214 32296-3700
presse@pronovabkk.de


5 Renten-Wünsche an eine neue Regierung

Vorstandsvorsitzender Alfons Eilers präsentierte den Bericht des Vorstandes.

 

Münster, 5. Dezember 2017

Deutsche Rentenversicherung Westfalen spricht Aufgabenstellung für die künftige Politik an

Vorstandsvorsitzender Alfons Eilers präsentierte den Bericht des Vorstandes.

Vorstandsvorsitzender Alfons Eilers präsentierte den Bericht des Vorstandes.

Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) Westfalen gibt einer neuen Bundesregierung gleich 5 Wünsche und Erwartungen mit auf den Weg. Diese Punkte nannte der Vorstandsvorsitzende der DRV Westfalen, Alfons Eilers, heute (5. Dezember) vor der Vertreterversammlung des westfälischen Rentenversicherungsträgers in Münster. Die Vertreterversammlung ist das Parlament der DRV Westfalen. Sie setzt sich paritätisch aus Vertretern der Versicherten und der Arbeitgeber zusammen. Die DRV Westfalen betreut rund 4 Millionen Versicherte der gesetzlichen Rentenversicherung in dieser Region.
Die Entwicklung des Rentenniveaus nannte der Vorstandsvorsitzende in seinem Bericht als erste dieser Anregungen: „Es sollte aus unserer Sicht geprüft werden, ob nicht auf das aktuelle Niveau stabilisiert werden kann und sollte“, sagte Alfons Eilers mit Blick auf das vom Gesetz her vorgesehene Absinken des Niveaus bis zum Jahr 2030.

Eilers plädierte zudem dafür, dass sich die Lebens- und Erwerbsleistung des Einzelnen anschließend in der Rente lohnen müsse. Mit der Anrechnung von Freibeträgen könne ein gangbarer Weg gefunden werden, um die Rentenleistung auskömmlicher zu gestalten. Die gelte insbesondere für diejenigen, die trotz einer vollen Erwerbsleistung über ihr ganzes Arbeitsleben hinweg später nur geringe Rentenansprüche erzielen.

Keine systemfremden Belastungen für die Rentenkasse auf Kosten der Beitragszahler – dieser Punkt hat für die DRV Westfalen grundsätzliche Bedeutung: „Erfüllen Änderungen im Rentenrecht primär staatliche oder gesamtgesellschaftliche Aufgabenstellungen, so sollte primär dafür auch das Steuersäckel und nicht der Beitragszahler aufkommen“, stellte der Vorstandsvorsitzende unmissverständlich den 3. Punkt in Richtung Politik klar. Er zielte dabei konkret auch auf die Überlegungen der Ausweitung der sog. Mütterrente ab. Dieses Vorhaben dürfe ausschließlich nur aus Steuermitteln finanziert werden.

Dennoch sieht die Rentenversicherung auch Verbesserungsbedarf in den Leistungen. Alfons Eilers nannte dabei die Erwerbsminderungsrenten, die für die betroffenen Menschen auskömmlich sein sollten. Allerdings zog er eine klare Grenze: „Weitere Verbesserungen dürfen nicht zu rentenrechtlichen Fehlanreizen durch eine faktische Besserstellung von Erwerbsminderungsrentnern gegenüber Altersrentnern führen“, sagte der Vorstandsvorsitzende.

Als letzten Punkt schlug Alfons Eilers vor, die Untergrenze der Nachhaltigkeitsrücklage anzuheben. Bislang liegt sie bei 0,2 Monatsausgaben und ist damit aus Sicht der Rentenversicherung knapp bemessen. „Die Rentenkasse muss immer liquide bleiben!“, unterstrich Eilers die Notwendigkeit.

Kontakt:

Jörg Grabenschröer
Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Deutsche Rentenversicherung
Westfalen

Gartenstraße 194, 48147 Münster
Postanschrift: 48125 Münster
Telefon 0251 238-2049, Telefax 0251 238-2570
pressestelle@drv-westfalen.de
www.deutsche-rentenversicherung-westfalen.de

 


Relaunch der Internetseite „Station Ernährung“

Die neu gestaltete Internetseite setzt die DGE-Qualitätsstandards stärker in den Mittelpunkt

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) hat ihre fünf Internetseiten von IN FORM in der Gemeinschaftsverpflegung überarbeitet und in ihrer Darstellung modernisiert. So ist seit dem 01.12.2017 auch die neue Homepage des IN FORM-Projekts „Station Ernährung – Vollwertige Verpflegung in Krankenhäusern und Rehakliniken“ online. Der Internetauftritt ist durch die klare Struktur besser navigierbar und passt sich nun auch mobilen Endgeräten an.

Zentrale Elemente der Internetseite https://www.station-ernaehrung.de bleiben der „DGE-Qualitätsstandard für die Verpflegung in Krankenhäusern“ sowie der „DGE-Qualitätsstandard für die Verpflegung in Rehabilitationskliniken“, welche den Verantwortlichen der Klinikverpflegung Hilfestellungen bei der Umsetzung einer gesundheitsfördernden Verpflegung bieten. Es werden umfangreiche Empfehlungen zur Gestaltung eines vollwertigen und genussvollen Verpflegungsangebotes mit Kriterien der drei Qualitätsbereiche Lebensmittel, Speiseplanung & -herstellung gegeben. Darüber hinaus bietet der neue Seitenaufbau die Möglichkeit, relevante lebensweltspezifische Themen dauerhaft zu präsentieren und damit Akzente zu setzen.

Selbstverständlich sind die umfangreiche Rezeptdatenbank, die FAQs sowie die Veranstaltungs- und Seminarankündigungen weiter Bestandteil des Internetangebots.

Im neu gestalteten Online-Angebot finden Sie weiterhin umfangreiche Zusatzinformationen zu allgemeinen Fragen der Verpflegung in der Klinik, speziellen Kostformen wie beispielsweise zu Mangelernährung sowie Fachinformationen für die Gemeinschaftsverpflegung. Das sind unter anderem eine Darstellung von Verpflegungs- und Ausgabesystemen, Informationen zur Personalqualifikation sowie eine Zusammenfassung zur Allergenkennzeichnung und den Gesetzen, die für die Gemeinschaftsverpflegung Gültigkeit haben.

Falls Sie Interesse an der „Station Ernährung-Zertifizierung“ oder „Station Ernährung-PREMIUM-Zertifizierung“ haben, bietet die Homepage dazu ebenfalls zahlreiche Informationen und Praxisbeispiele. Die Internetseite liefert darüber hinaus eine übersichtliche Darstellung aller Informationsmedien, die sie online abrufen oder sich über den DGE-Medienservice bestellen können.

 

Kontakt:
Eva Hoffmann                                 

Diplom Oecotrophologin
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE)
Projekt: Station Ernährung – Vollwertige Verpflegung
in Krankenhäusern und Rehakliniken.
Tel.: 0228/3776 – 636
E-Mail: hoffmann@dge.de

  

IN FORM ist Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung. Sie wurde 2008 vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) initiiert und ist seitdem bundesweit mit Projektpartnern in allen Lebensbereichen aktiv. Ziel ist, das Ernährungs- und Bewegungsverhalten der Menschen dauerhaft zu verbessern. Weitere Informationen unter: www.in-form.de


Zuhause entspannen mit gesundem Rücken

Egal ob Stuhl, Sessel oder Sofa: Rückenfreundliche Sitzmöbel lassen sich an die individuellen Bedürfnisse des Nutzers anpassen. Quellenangabe: "obs/Aktion Gesunder Rücken e. V./AGR/himolla"
Egal ob Stuhl, Sessel oder Sofa: Rückenfreundliche Sitzmöbel lassen sich an die individuellen Bedürfnisse des Nutzers anpassen.  Quellenangabe: "obs/Aktion Gesunder Rücken e. V./AGR/himolla"

Egal ob Stuhl, Sessel oder Sofa: Rückenfreundliche Sitzmöbel lassen sich an die individuellen Bedürfnisse des Nutzers anpassen. Quellenangabe: „obs/Aktion Gesunder Rücken e. V./AGR/himolla“

Bremervörde (ots) – Je ungemütlicher und kälter es draußen wird, desto beliebter werden Aktivitäten in den eigenen vier Wänden. Vor dem Kamin sitzend ein gutes Buch lesen, Fernsehen oder einfach abschalten: Hauptsache es ist warm und gemütlich. All diese Beschäftigungen haben etwas gemeinsam: Sie werden größtenteils im Sitzen oder in „Relaxposition“ ausgeübt. Doch das lange Sitzen birgt bekanntermaßen Gesundheitsgefahren. Hinzu kommt, dass es in vielen deutschen Haushalten an geeigneten „rückengerechten“ Sitzmöglichkeiten mangelt. Diese sind jedoch gerade in der kalten Jahreszeit von großer Bedeutung, um schmerzhafte Verspannungen zu vermeiden und den Rücken bestmöglich zu unterstützen. Doch wie findet man rückengerechte Sitzmöbel? Das Gütesiegel der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. gibt Aufschluss.

Gesund Sitzen und Essen

Vor allem beim Essen achten viele auf möglichst gesunde Zutaten und schonende Zubereitung. Doch nicht nur die Mahlzeiten an sich, auch die Sitzhaltung beim Essen ist entscheidend, um sich dauerhaft wohl zu fühlen. Speziell für den Einsatz am Esszimmertisch entworfene Sitzmöbel sollten nicht nur bequem und stilvoll, sondern auch ergonomisch gestaltet sein. Wichtig sind insbesondere eine passende Sitzhöhe und -tiefe sowie eine ausreichend breite Sitzfläche. Um die Wirbelsäule ausreichend zu stützen, sollte der Stuhl über eine anatomisch geformte Rückenlehne verfügen. Der Stuhl muss zudem bewegtes Sitzen erlauben und die Polsterung muss atmungsaktiv sein. Ein gutes Beispiel sind Esszimmerstühle der Firma moizi, denn sie erfüllen all diese Anforderungen. Mehr Infos gibt es unter www.agr-ev.de/esszimmermoebel.

Das rückenfreundliche Sofa

Auf einem gemütlichen, weich gepolsterten Sofa lässt es sich bei einem spannenden Film gut aushalten. Doch bei vielen handelsüblichen Sofas steckt hinter einer hübschen Fassade nur wenig Mehrwert für den Rücken. Besser geeignet sind Sitzmöbel, die sich an die Bedürfnisse des Nutzers anpassen lassen. Worauf auf jeden Fall zu achten ist sind Sitzhöhe, Sitztiefe sowie eine wirbelsäulengerechte Ausformung der Rückenlehne. Sitzhöhe und -tiefe lassen sich idealerweise individuell anpassen, jedoch gibt es auch Modellreihen, bei denen Sofa und Sessel in verschiedenen Höhen und Tiefen ausgewählt und miteinander kombiniert werden können. Leben im Haushalt unterschiedlich große Personen, kann durch die Kombination unterschiedlicher Sitzabmessungen auf jeden Rücksicht genommen werden. Damit es richtig gemütlich wird ist eine Liegefunktion inklusive Lehnenkopfverstellung empfehlenswert, die sich auf Wunsch integrieren lässt. Weitere notwendige Voraussetzungen sind ein guter Sitzkomfort sowie die Möglichkeit, durch Gewichtsverlagerung die Belastung bestimmter Körperteile leicht zu variieren. Eine verstellbare Sitzneigung, eine ausreichende Sitzbreite sowie höhen- und neigungsverstellbare Kopfstützen machen zusätzlich Sinn. Die „Planopoly Motion“-Modelle von himolla vereinen diese Vorteile zu einem rückenfreundlichem Gesamtkonzept. Mehr dazu unter www.agr-ev.de/polstermoebel.

Relaxsessel bieten gesunde Entspannung

Auch Sessel sollten aus ergonomischer Sicht gewissen Mindestanforderungen gerecht werden, um Rückenschmerzen zu vermeiden. Sogenannte Relaxsessel bieten besonders viel Entspannung und Komfort. Beim Probesitzen vor dem Kauf gilt es Folgendes zu beachten: Tiefe, Breite und Höhe des Sitzes sollten zum Körperbau passen. Mindestens zwei Finger breit Platz Zwischen Kniekehle und Sitz sind ratsam. Breite Armlehnen in der richtigen Höhe sorgen dafür, dass die Schultern im Idealfall weder nach unten durchhängen, noch nach oben gedrückt werden. Die Rückenlehne sollte den ganzen Körper gut stützen und dafür mindestens bis zur Schulter reichen, leicht verstellbar sein und entweder eine Becken- oder Lendenstütze besitzen oder über ein optionales Lordosenkissen verfügen. Auch eine Fußstütze oder ein passender Hocker sollte vorhanden sein. Bei der Liegefunktion müssen sich Rücken- und Sitzfläche synchron absenken lassen, wobei auch der Kopf gestützt sein sollte. Zusätzlich sinnvoll sind eine Massagefunktion sowie eine Sitz- und Rückenheizung. Die Modelle „Senator“ und „EasySwing“ von himolla und die „Fitform“-Sessel von Wellco erfüllen all diese Bedingungen und sind daher als besonders rückenfreundlich eingestuft. Weitere Informationen gibt es auf www.agr-ev.de/fernsehsessel.

Aufstehsessel motivieren zur Mobilität

Im höheren Alter gewinnen Sitztätigkeiten oft stark an Bedeutung. Der Grund sind häufig Einschränkungen hinsichtlich der Mobilität, wie Gelenkverschleiß und der allmähliche Rückgang der Muskulatur. Aufstehsessel können hier Abhilfe schaffen: Sie unterstützen durch ihren elektronischen Hebe- und Senkmechanismus die natürliche Aufsteh- und Hinsetzbewegung. Durch ihre Stützfunktion nehmen sie zudem Druck von den Gelenken, entlasten Muskulatur und Wirbelsäule und motivieren zur Mobilität. Aufstehsessel werden Tag ein Tag aus von ein und derselben Person benutzt, wodurch sich Sitzhöhe, -tiefe und -breite genau an individuelle Bedürfnisse anpassen lassen. Entweder über die vorhandenen Einstellmöglichkeiten, oder durch eine Anfertigung nach Maß. Die Lehne sollte hoch genug sein, um sowohl Rücken als auch Kopf zu stützen. Eine stufenlose Verstellung der Sitz- oder Liegeposition und eine intuitive Bedienung vereinfachen Haltungswechsel. Eine großflächige Lordosenstütze ist hier unverzichtbar. Für maximale Sicherheit beim Aufstehen sollte die Aufstehhilfe den Nutzer nicht nach vorne drücken und beim gesamten Aufstehprozess gut unterstützen. Wichtig sind auch eine Nackenstütze sowie Armlehnen in passender Höhe. In allen Bereichen empfehlenswert sind die Aufstehsessel der Serie Senator von himolla (mit Lordosenstütze und anpassbarer Sitztiefe) sowie verschiedene Fitform Sessel des Herstellers Wellco. Weitere Informationen finden Sie unter www.agr-ev.de/aufstehsessel.

Rückenfit abhängen

Viele Rückenbeschwerden hängen direkt mit Stress im Alltag zusammen. Daher ist es wichtig, zwischendrin immer wieder mal die Seele baumeln zu lassen. Und wo geht das besser, als in einer Hängematte? Das Problem hierbei: Herkömmliche Hängematten finden im Privatbereich oft keinen Platz, weil sie an zwei Enden befestigt werden müssen und somit viel Platz benötigen, der oft nicht vorhanden ist. Ganz anders hingegen sogenannte Hängestühle: Sie werden mittels einer Ein-Punkt-Aufhängung an der Zimmerdecke befestigt und nehmen nicht viel mehr Fläche in Anspruch als herkömmliche Wohnzimmersessel. Die Art der Aufhängung sorgt für ein sanftes Kreisen und Pendeln – so fühlt man sich schnell entspannt und geborgen. Darüber hinaus fördert das Schwingen und Schaukeln die Körperwahrnehmung und entfaltet eine beruhigende, entspannende und entkrampfende Wirkung. Ihr weiches, knotenfreies Netzgeflecht passt sich optimal an den Körper an – Druckstellen werden vermieden. Damit verschiedene Personen den Hängestuhl in unterschiedlichen Situationen nutzen können, sollte dieser sich leicht in Höhe und Neigung verstellen lassen. Wer auf der Suche nach einem geeigneten, rückengerechten Hängestuhl ist, wird zum Beispiel bei Mira ART fündig. Weitere Infos gibt es unter www.agr-ev.de/haengestuehle.

Über die AGR

Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. arbeitet seit über 20 Jahren daran, ein Bewusstsein für die Bedeutung rückengerechter Verhältnisse zu schaffen. Eine wichtige Entscheidungshilfe für Verbraucher stellt das AGR-Gütesiegel „Geprüft & empfohlen“ dar. Von unabhängigen medizinischen Gremien als besonders rückenfreundlich eingestufte Alltagsgegenstände können mit dem Gütesiegel ausgezeichnet werden.

Weiterführende Informationen über Produkte mit dem AGR-Gütesiegel finden Sie unter www.ruecken-produkte.de.

 

 

Pressekontakt:

Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V.
Tanja Cordes
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E-Mail: tanja.cordes@agr-ev.de
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