Alexander Schunicht

 

Schultüte zur Begrüßung: Kooperation gibt Pflege-Azubis neue Möglichkeiten im Rahmen der praktischen Ausbildung

In Deutschland fehlt es an Pflegepersonal. Der Fachkräftemangel wirkt sich auch auf Reha-Kliniken aus. Strategien zur Mitarbeitergewinnung und -bindung sind gefragt! Da eine Reha-Klinik nicht selbst Pflegepersonal ausbilden darf, geht man in der Knappschafts-Klinik Bad Driburg den Weg der Kooperation mit Krankenpflegeschulen, deren Träger Krankenhäuser aus der Region sind.
Die Schwerpunktklinik für kardiologische Rehabilitation kooperiert bereits seit 2011 mit der Krankenpflegeschule des Klinikum Weser-Egge mit insgesamt 859 Betten an vier Standorten im Kreis Höxter. Die Kooperation mit Krankenpflegeschulen wurde ausgeweitet und mit dem Bildungszentrum St. Johannisstift ergänzt. Die Stiftung St. Johannisstift betreibt u.a. das Ev. Krankenhaus St. Joannisstift mit 213 Betten in Paderborn.
Mit dem Praxiseinsatzort in der Knappschafts-Klinik bietet das St. Johannisstift den Azubis der Gesundheits- und Krankenpflege eine Chance, berufliche Einblicke und Erfahrungen in einer Rehaklinik mit Schwerpunkt Kardiologie (Herzmedizin) und Angiologie (Gefäßmedizin) zu sammeln. In der Knappschafts-Klinik werden Patienten mit Erkrankungen des Herz- und Kreislaufsystems wie koronarer Herzkrankheit, Herzklappenerkrankungen, arteriellen Verschlusskrankheiten oder Bluthochdruck, sehr häufig im Rahmen von Anschlussheilbehandlungen nach Herz- und Gefäßoperationen und nach Herzinfarkten behandelt.
Im Rahmen der dreijährigen Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege sind die Azubis zum Großteil im Krankenhaus auf den unterschiedlichen Stationen tätig. Zudem gibt es weitere Praxiseinsätze von vier bis sechs Wochen bei Kooperationspartnern wie der Knappschafts-Klinik in der Region. „Damit ermöglichen wir den Azubis, die Vielfalt ihrer späteren Aufgaben oder Arbeitgeber als Gesundheits- und Krankenpfleger ganz konkret zu erleben.“, erläutert Dirk Lau, Leitung der Krankenpflegeschule St. Johannisstift.

„Wir freuen uns sehr, dass wir als Knappschafts-Klinik nun auch mit dem St. Johannisstift zusammenarbeiten und so einen Beitrag für eine optimale Pflegeausbildung unter Einbezug der ganzheitlichen und individuellen Pflege in der Rehabilitation leisten können.“, fügt Alexander Schunicht, Verwaltungsleiter Knappschafts-Klinik, hinzu. Die Einsätze werden von der Schulleitung geplant und ermöglichen einen breit gefächerten Einblick in die praktischen Arbeitsfelder einer Pflegekraft in einer Reha-Klinik. Praxisanleiter/innen in der Knappschafts-Klinik helfen den Schülern, das vermittelte Wissen in der Pflegepraxis einzuüben, zu reflektieren und selbstständig anzuwenden. Pflegedienstleitung Annette Baacke ergänzt: „Gut ausgebildetes und qualifizierte Pflegefachkräfte sind uns wichtig, um den alltäglichen Anforderungen und Bedürfnissen unserer Patienten kompetent und den medizinischen Herausforderungen ständig auf aktualisiertem, höchsten Niveau begegnen zu können. Die Krankenpflege leistet einen wesentlichen Beitrag zu einer erfolgreichen Rehabilitation. Die therapeutische Pflege dient dazu, den Patienten zu aktivieren und seine Selbstständigkeit soweit wie möglich wiederherzustellen und hat die Aufgabe, eine individuelle, ganzheitliche pflegerisch-therapeutische Versorgung umzusetzen.“

Kooperation zwischen dem Bildungszentrum St. Johannisstift und der Knappschafts-Klinik Bad Driburg

Bild (von links)
Freuen sich sehr über die Kooperation im Rahmen der praktischen Ausbildung, Annette Baacke, Pflegedienstleitung Knappschafts-Klinik, Bianca Mönnekes, Praxisanleiterin und Krankenschwester Knappschafts-Klinik, Martina Kösters, Pflegeschülerin St. Johannisstift, Dirk Lau, Leitung Krankenpflegeschule St. Johannisstift, Alexander Schunicht, Verwaltungsleitung Knappschafts-Klinik

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Veranstaltung zum Thema “BUNTE PILLEN ALS HEILSBRINGER!?! – Medikamentensucht und Medikamentenmissbrauch” am 08. September 2018

Bad Driburg. Die Selbsthilfegruppe SELBST.HILFE.SUCHT. e.V. informiert in ihrer Veranstaltung über Medikamentensucht und Medikamentenmissbrauch. Nach Berechnungen der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (www.dhs.de) gibt es in Deutschland rund 1,5 – 1,9 Millionen Menschen, die medikamentenabhängig sind. Die öffentliche Informationsveranstaltung findet am Samstag, 08. September 2018, 14 bis 18 Uhr; im großen Vortragssaal der Knappschafts-Klinik in Bad Driburg (www.knappschafts-klinik-driburg.de) statt.

Die Schirmherrschaft über die Tagung des gemeinnützigen Selbsthilfevereins hat der Abgeordnete des Europäischen Parlaments, Elmar Brok MdEP, Gütersloh, übernommen.

Den einführenden Fachvortrag unter dem Thema: „Medikamentenabhängigkeit – Wege aus der Sucht“ hält Dr. med. Rüdiger Holzbach, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Klinikum Arnsberg. Als Suchtexperte ist Dr. Holzbach ferner im Zentrum für interdisziplinäre Suchtforschung der Universität Hamburg aktiv und hat in den letzten Jahren an der Akquirierung mehrerer Forschungsprojekte mitgewirkt. Neben seiner Spezialisierung im Bereich der Suchtmedizin verfügt er über umfangreiche Expertise in der Behandlung allgemeinpsychiatrischer Krankheitsbilder. Dr. Holzbach hat sich mit bei Sozialversicherungsträger dafür eingesetzt, dass Medikamentenabhängigkeit als behandlungsbedürftige Krankheit anerkannt wird und somit die Kosten für Therapien von den Renten- und Krankenversicherungen übernommen werden.

In einem Podiumsgespräch wird das Thema unter der Überschrift „Medikamente – Segen oder Fluch?“ aus den verschiedensten Blickwinkeln angegangen. Es diskutieren: Dr. med. Hans-Georg Heinemann, Facharzt für Innere Medizin und niedergelassener Arzt aus Dortmund; Dr. rer.nat. Andreas Genau, approbierter Apotheker und Inhaber der Teutonenburg-Apotheke aus Warburg, sowie zwei Betroffene.

Anmeldungen zu der Veranstaltung nimmt Wolfgang Laudage, Vorsitzender der SELBST-HILFE-SUCHT. e.V. entgegen. Unter seiner Mail wolf-laudage@web.de ist eine Anmeldung bis zum 30.08.2018 möglich und es kann das ausführliche Programm angefordert werden.

Wolfgang Laudage, Vorsitzender des SELBST.HILFE.SUCHT. e.V. Willebadessen und Schatzmeister Willi Scheideler präsentieren das Veranstaltungsplakat für die öffentliche Veranstaltung am 08.09.2018 in Bad Driburg

 

 

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Prävention und Behandlung von Hypertonie: Bluthochdruck – die schleichende Gefahr

Bad Driburg. Die Knappschafts-Klinik  bietet am 09.08.2018 in der Zeit von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr eine informative Veranstaltung zum Thema Prävention und Behandlung von Bluthochdruck an.

Inhalte und Zielsetzung der Veranstaltung:
–        Vortrag der Chefärztin und Kardiologin Dr. med. Gabriele Augsten zum Thema: “Arterielle Hypertonie” – Warum ist hoher Blutdruck so gefährlich?
–        Informationen zur richtigen Blutdruckmessung und Aufklärung bei Fragen zur Medikation durch unsere weitergebildeten Pflegekräfte zur Hypertonie-Assistenten

Prävention und Behandlung von Bluthochdruck

Ziel der Veranstaltung ist es, interessierte Gäste ausführlich mit den Möglichkeiten zur Erkennung der Erkrankung, den möglichen Ursachen sowie den Behandlungsmöglichkeiten vertraut zu machen. Bluthochdruck ist eine weit verbreitete Krankheit und kann jeden treffen. In Deutschland leidet etwa jeder dritte Erwachsene darunter. Männer sind in jüngeren Jahren häufiger davon betroffen als Frauen. Bluthochdruck bleibt oft unerkannt, da lange Zeit keine Symptome auftreten. Zu hohe Blutdruckwerte schaden auf Dauer jedoch dem Körper. Oft wird die Diagnose auf die leichte Schulter genommen. Treten Folgeschäden an Herz oder Nieren auf, ist die Erkrankung meist schon sehr weit fortgeschritten. Der Blutdruck sollte über längere Zeit die Grenzwerte von 140/90 Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) nicht übersteigen. Risikofaktoren wie zu wenig Bewegung, ungesunde und salzreiche Ernährung, zu viel Alkohol, Rauchen, Übergewicht und Stress tragen ganz wesentlich zu einem hohen Blutdruck bei. Rund die Hälfte aller Schlaganfälle oder Herzinfarkte könnten durch einen gut eingestellten Blutdruck verhindert werden.

Zertifiziertes Hypertonie-Zentrum DHL®:
Die Knappschafts-Klinik Bad Driburg, eine Fachklinik für kardiologische und angiologische Rehabilitation, ist seit Januar 2018 „Zertifiziertes Hypertonie-Zentrum DHL®“ (Hypertonie = Bluthochdruck). Das Zertifikat wurde von der „Deutschen Hochdruckliga e.V. DHL® – Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention“ an Chefärztin Dr. Gabriele Augsten überreicht. Zertifizierte Hypertonie-Zentren sind medizinische Einrichtungen, die nachweislich einen besonders hohen Qualitätsstandard in der Diagnose und Behandlung von Bluthochdruck einhalten.

Weitere Informationen:
www.hypertonietag.de

www.knappschafts-klinik-driburg.de

 

 

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Selbsthilfe bewegt und ist anderen eine Stütze – NRW Selbsthilfe-Tour 2018 – Tourstop in Höxter

Höxter. Unter dem Motto “Selbsthilfe bewegt in NRW” findet die NRW Selbsthilfe-Tour 2018 bis Oktober statt. In vielen Städten Nordrhein-Westfalens gehen in diesem Zeitraum die Selbsthilfekontaktstellen, -büros und Landesorganisationen mit einem Truck und einer mobilen Bühne in die Städte, um die Selbsthilfe vorzustellen und für die zu werben.

In Deutschland engagieren sich rund 3,5 Millionen Patienten und ihre Angehörigen in Selbsthilfegruppen. In NRW haben sich über eine halbe Million Menschen in einer Selbsthilfegruppe zusammengeschlossen. Die Veranstaltungen, Treffen und Aktionen dieser Gruppen sind sehr unterschiedlich. Ihre Arbeit vielfältig. Dies soll mit der NRW Selbsthilfe-Tour deutlich werden.

NRW Selbsthilfe-Tour 2018 in Höxter: Lokale Selbsthilfegruppen und Fachleute zum Thema, stehen Rede und Antwort.

Auf Initiative der rund 70 Selbsthilfegruppen im Kreisgebiet Höxter sowie des Selbsthilfe-Büros Kreis Höxter machte der Selbsthilfe-Truck am 29.06.2018 einen Tourstop in Höxter. Im Rahmen des ersten Tages der Selbsthilfe im Kreis Höxter präsentierten sich 12 von 70 Selbsthilfegruppen, die als “Selbsthilfefreundliche Reha-Klinik” ausgezeichnete Knappschafts-Klinik Bad Driburg sowie das Selbsthilfe-Büro und machten auf ihr Angebote aufmerksam.

“Besonders in schwierigen persönlichen Lebenssituationen hilft es, sich mit anderen in ähnlichen Situationen auszutauschen. Nicht selten führen Belastungssituationen, durch Krankheit oder Schicksalsschläge verursacht, dass sich die sozialen Beziehungen durch Ängste, Unsicherheiten und Sorgen verändern. Hier ist es besonders wichtig, sich nicht zurückzuziehen. Im Austausch mit anderen Betroffenen können Selbsthilfegruppen emotionale Unterstützung geben und oft Entlastung  und Hilfe anbieten”, berichtet Martina Gittel vom Selbsthilfe-Büro Kreis Höxter als Veranstalter und ergänzt, dass sich in Selbsthilfegruppen verständnisvolle Menschen finden, die Experten in eigener Sache sind, aber auch Informationen geben können zu fachlicher, kompetenter Hilfe.

 

NRW Selbsthilfe-Tour 2018 in Höxter: Antje Drewes, Selbsthilfebeauftragte der Knappschafts-Klinik Bad Driburg im Gespräch mit Wolfgang Laudage von SELBST.HILFE.SUCHT. e.V. Willebadessen

Die Selbsthilfekontaktstellen und -büros sind Facheinrichtungen rund um das Thema Selbsthilfe.

Das Selbsthilfe-Büro Kreis Höxter ist eine zentrale Anlaufstelle für alle Fragen zur Selbsthilfe:
• Information über Selbsthilfe und Selbsthilfegruppen
• Vermittlung in bestehende Gruppen
• Unterstützung und Beratung bei Gruppengründungen

 

“Selbsthilfe bewegt in NRW” ist ein Projekt von FAS – Fachausschuss Sucht, Gesundheitsselbsthilfe NRW, LAG Selbsthilfe NRW und KOSKON – Koordination für Selbsthilfe in NRW. Gefördert wird die NRW Selbsthilfe-Tour 2018 durch die Krankenkassen/-verbände in NRW.

Weitere Infos zur Selbsthilfe-Tour gibt es unter:

www.nrw-selbsthilfe-tour.de

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Fachtagung „Update – Rentenversicherung: Ergebnisse – Erfahrungen – Meinungen“ Experten informierten den Klinik-Sozialdienst über Änderungen im Renten- und Reha-Recht

Bad Driburg. Die Fachtagung wurde gemeinsam durch den Sozialdienst der Klinik Berlin und der Knappschafts-Klinik, Reha-Kliniken der Deutschen Rentenversicherung in Bad Driburg organisiert. An der Tagung in der Knappschafts-Klinik nahmen 75 Personen aus dem Sozialdienst und aus dem Case-Management der Krankenhäuser und Rehabilitationskliniken sowie aus dem Bereich der Reha–Beratung der Kranken- und Rentenversicherungen und der Berufsgenossenschaften teil.

Ausgewiesene Experten von Rentenversicherungsträgern (DRV) informierten als Referenten über die Themen Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA), RehaFuturReal® – Berufliche Teilhabe integrationsorientiert gestalten, Rentenberechnung, Erwerbsminderung („Reha vor Rente“), Altersrente, Flexirente und Hinzuverdienst. Die Begrüßung der Tagung übernahmen die Ärztlichen Leitungen Dr. Gabriele Augsten (Knappschafts-Klinik) und Dr. Gregor Kosmützky (Klinik Berlin).  Die Moderation erfolgte durch die Sozialdienstmitarbeiterinnen Isabelle Koziol (Knappschafts-Klinik) und Irmgard Busse (Klinik Berlin).

Begrüßung durch Dr. Gabriele Augsten, Kardiologin und Chefärztin der Knappschafts-Klinik Bad Driburg

Peter Rottmann und Winfried Fockele vom Reha-Berater der DRV Bund aus Bielefeld, gaben einen Überblick über einzelne Aufgaben und die Vorgehensweise des Reha-Beratungsdienst. Wenn wegen einer Krankheit oder Behinderung der Job in Gefahr ist oder eine berufliche Neuorientierung ansteht, hilft die berufliche Rehabilitation. Sie umfasst ein sehr weites Spektrum an Leistungen, die von Arbeitsplatzausstattungen über Leistungen an Arbeitgeber bis zu mehrjährigen Umschulungen reichen. Ärztliche Aussagen zum Krankheitsverlauf und aktuellen Gesundheitsstand bilden die Basis der Beurteilung, welche Leistung der Deutschen Rentenversicherung der Patient benötigt. Im Vortrag wurden die LTA (Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben) ausführlich erläutert.

Mit ihrem Modellprojekt RehaFuturReal® startete die DRV Westfalen im Jahr 2013 einen Veränderungsprozess mit dem Ziel, möglichst individualisierte und passgenaue Teilhabeleistungen zu entwickeln. Eine erfolgreiche berufliche Integration wird durch ein ganzheitliches Gesamtbild der Beeinträchtigungen (Gesundheit und arbeitsplatzbezogene Faktoren bzw. berufliche Problemlagen) der Betroffenen erst möglich. Über das Beratungskonzept für ein strukturiertes Reha-Management informierte Projektleiter Norbert Gödecker-Geenen (Abt. Rehabilitation, DRV Westfalen, Münster).

Wer dauerhaft zu krank zum Arbeiten ist, kann eine Erwerbsminderungsrente beanspruchen.  Die Rentenberater der DRV Knappschaft-Bahn-See aus Bochum Sheila Meyer und Guido Rubart stellten die verschiedenen Rentenarten, deren Berechnung und die Erwerbsminderung vor. Experteninformationen zu den unterschiedlichen Voraussetzungen, Wartezeiten und Renten je nach Art der Leistung, z.B. bei einer Schwerbehinderteneigenschaft, wurden vermittelt.

Abschließend berichtete Elke Wich, Auskunfts- und Beratungsstelle der DRV Westfalen in Bielefeld, über die Altersrente, Flexirente und Hinzuverdienst. Mit der Flexirente können Arbeitnehmer flexibler als bisher vom Berufsleben in die Rente wechseln. Für diejenigen, die noch nicht das gesetzliche Rentenalter erreicht haben und vorgezogene Altersrenten oder Teilrenten beziehen, gelten seit Juli 2017 neue Regeln und Hinzuverdienstgrenzen.

Abgerundet wurde die Tagung mit einer Abschlussdiskussion mit den Referenten und weitere Fragen aus dem Teilnehmerkreis zum Renten- und Rehabilitationsrecht erörtert.

Neuerungen im Renten-und Reha-Recht, Referenten & Organisatoren der Fachtagung in der Knappschafts-Klinik Bad Driburg für den Klinik-Sozialdienst

 

 

 

 

 

 

 

 

(auf dem Foto von links:

Dr. Gregor Kosmützky, Ärztlicher Direktor, Klinik Berlin

Winfried Fockele, Reha-Berater der DRV Bund

Elke Wich, Auskunfts- und Beratungsstelle der DRV Westfalen

Dr. Gabriele Augsten, Chefärztin, Knappschafts-Klinik

Peter Rottmann, Reha-Berater der DRV Bund

Sheila Meyer, Rentenberaterin der DRV Knappschaft-Bahn-See

Guido Rubart, Rentenberater der DRV Knappschaft-Bahn-See

Isabelle Koziol, Sozialdienst, Knappschafts-Klinik

Norbert Gödecker-Geenen, Abteilung Rehabilitation, DRV Westfalen

Irmgard Busse, Sozialdienst, Klinik Berlin

Alexander Schunicht, Verwaltungsleiter, Knappschaft-Klinik)

 

Informationen zum Rehabilitationszentrum Bad Driburg der Deutschen Rentenversicherung:

www.rehabilitationszentrum-bad-driburg.de

 

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Einladung zur Fachtagung: “Update – Rentenversicherung: Ergebnisse – Erfahrungen – Meinungen” für den Sozialdienst und die Reha-Beratung

12. Juni 2018

Bad Driburg. Die Fachtagung wird am 12.06.2018 gemeinsam durch den Sozialdienst der Klinik Berlin und der Knappschafts-Klinik, Reha-Kliniken der Deutschen Rentenversicherung in Bad Driburg organisiert.

Die Einladung richtet sich an den Sozialdienst sowie das Case-Management im Krankenhaus und in der Rehabilitationsklinik, die Reha-Beratung der Kranken- und Rentenversicherungen sowie an das Reha-Management der Berufsgenossenschaften.

Agenda des „Renten-Update“:

– Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA)
– RehaFuturReal® – Berufliche Teilhabe integrationsorientiert gestalten
– Rentenberechnung, Erwerbsminderung („Reha vor Rente“)
– Altersrente, Flexirente und Hinzuverdienst

Die Begrüßung der Tagung übernehmen die Ärztlichen Leitungen Frau Dr. Gabriele Augsten (Knappschafts-Klinik) und Herr Dr. Gregor Kosmützky (Klinik Berlin).

Herr Winfried Fockele, Rehabilitationsberater der DRV Bund aus Bielefeld, gibt einen Überblick über die Rehabilitation sowie den Reha-Beratungsdienst. Wenn wegen einer Krankheit oder Behinderung der Job in Gefahr ist oder eine berufliche Neuorientierung ansteht, hilft die berufliche Rehabilitation. Sie umfasst ein sehr weites Spektrum an Leistungen, die von Arbeitsplatzausstattungen über Leistungen an Arbeitgeber bis zu mehrjährigen Umschulungen reichen. Ärztliche Aussagen zum Krankheitsverlauf und aktuellen Gesundheitsstand bilden die Basis der Beurteilung, welche Leistung der Deutschen Rentenversicherung der Patient benötigt. Im Vortrag werden die LTA (Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben) ausführlich erläutert.

Mit ihrem Modellprojekt RehaFuturReal® startete die DRV Westfalen im Jahr 2013 einen Veränderungsprozess mit dem Ziel, möglichst individualisierte und passgenaue Teilhabeleistungen zu entwickeln. Über das Beratungskonzept für ein strukturiertes Reha-Management informiert Projektleiter Herr Norbert Gödecker-Geenen (Abt. Rehabilitation, DRV Westfalen, Münster).

Wer dauerhaft zu krank zum Arbeiten ist, kann eine Erwerbsminderungsrente beanspruchen. Die Rentenberater der DRV Knappschaft-Bahn-See aus Bochum Frau Sheila Meyer und Herr Guido Rubart stellen die Rentenberechnung und die Erwerbsminderung vor.

Abschließend berichtet Frau Elke Wich, Auskunfts- und Beratungsstelle der DRV Westfalen in Bielefeld, über die Altersrente, Flexirente und Hinzuverdienst. Mit der Flexirente können Arbeitnehmer flexibler als bisher vom Berufsleben in die Rente wechseln. Für diejenigen, die noch nicht das gesetzliche Rentenalter erreicht haben und vorgezogene Altersrenten oder Teilrenten beziehen, gelten seit Juli 2017 neue Regeln und Hinzuverdienstgrenzen.

Begleitend besteht die Möglichkeit, sich an den verschiedenen Stand-Präsentationen der jeweiligen Rentenversicherungsträger zu informieren und sich auszutauschen.

Nähere Einzelheiten zum Tagungsprogramm (Einladungsschreiben) sind über nachfolgenden Link abrufbar.

https://www.kbs.de/DE/05_medizinisches_netz/2_reha-kliniken/05_bad_driburg/_ueber-uns/veranstaltungen/fachtagung_180612_pdf.html?nn=116778

Sozialdienst in der Reha-Klinik

Information & Anmeldung für die Tagung am 12.06.2018:

– per E-Mail: isabelle.koziol@kbs.de oder
– per Telefon: 05253 83 – 459 oder
– per Fax: 05253 83 – 250

Veranstaltungsort in Bad Driburg:

Knappschafts-Klink Bad Driburg, Georg-Nave-Straße 28, 33014 Bad Driburg
(www.knappschafts-klinik-driburg.de)

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Orientierungshilfe für Bluthochdruckpatienten – Knappschafts-Klinik Bad Driburg als Hypertonie-Zentrum zertifiziert

Bad Driburg. Die Knappschafts-Klinik, eine Fachklinik für kardiologische und angiologische Rehabilitation, darf sich ab sofort „Zertifiziertes Hypertonie-Zentrum DHL®“ (Hypertonie = Bluthochdruck) nennen. Das Zertifikat wurde von der „Deutschen Hochdruckliga e.V. DHL® – Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention“ an Chefärztin Dr. Gabriele Augsten überreicht.
Zertifizierte Hypertonie-Zentren sind medizinische Einrichtungen, die nachweislich einen besonders hohen Qualitätsstandard in der Diagnose und Behandlung von Bluthochdruck einhalten. Um die Versorgungsqualität von Bluthochdruck-Patienten zu verbessern, wurden die einzuhaltenden Standards von der Deutschen Hochdruckliga anhand von Erkenntnissen aus der hypertensiologischen Wissenschaft und der Versorgungsforschung definiert.

Siegel – Zertifiziertes Hypertonie-Zentrum Deutsche Hochdruckliga

Die Angebote zur Diagnose und Behandlung von Bluthochdruck sind vielfältig und nehmen stetig zu. Die Vielzahl von Angeboten überfordern Patienten schnell und verunsichern, welche Behandlung die richtige ist. Das Zertifikat der Deutschen Hochdruckliga will Transparenz schaffen und Patienten Orientierung bei der Auswahl des Therapieangebots geben. Ist eine medizinische Einrichtung als „Zertifiziertes Hypertonie-Zentrum DHL®“ ausgezeichnet, weiß der Patient, dass er hier von Spezialisten, also Fachärzten für Innere Medizin mit Tätigkeitsschwerpunkt Hypertensiologie (Hypertensiologen DHL®), fachgerecht versorgt wird. Besondere Fachkenntnisse und hohe medizinische Qualitätsstandards sind damit garantiert. So muss eine zertifizierte Reha-Klinik – wie die Knappschafts-Klinik Bad Driburg -beispielsweise mindestens zwei Ärzte mit der Zusatzqualifikation Hypertensiologie und weitergebildete Pflegekräfte als Hypertonie-Assistenten beschäftigen sowie alle diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen im Bereich der Hypertensiologie vorhalten. Erforderlich sind darüber hinaus eine Einrichtung zur nicht-medikamentösen Intervention (Diät- und Ernährungsberatung) und es müssen interdisziplinäre Kooperationen mit anderen medizinischen Fachbereichen wie Endokrinologie, Nephrologie, Neurologie usw. gewährleistet sein.
„Bluthochdruck braucht eine fachgerechte Versorgung, die besondere Fachkenntnisse voraussetzt und hohe medizinische Qualitätsstandards erfüllt. Die Zertifizierung stellt besonders für Patienten einen Mehrwert dar, die Transparenz schafft und somit eine wertvolle Orientierungshilfe bietet.“ lautet das Fazit von Kardiologin Dr. Augsten.

Chefärztin und Kardiologin Dr. med. Gabriele Augsten, Knappschafts-Klinik Bad Driburg

Bluthochdruck:
Bluthochdruck ist eine weit verbreitete Krankheit und kann jeden treffen. In Deutschland leidet etwa jeder dritte Erwachsene darunter. Männer sind in jüngeren Jahren häufiger davon betroffen als Frauen. Bluthochdruck bleibt oft unerkannt, da lange Zeit keine Symptome auftreten. Zu hohe Blutdruckwerte schaden auf Dauer jedoch dem Körper. Oft wird die Diagnose auf die leichte Schulter genommen. Treten Folgeschäden an Herz oder Nieren auf, ist die Erkrankung meist schon sehr weit fortgeschritten. Der Blutdruck sollte über längere Zeit die Grenzwerte von 140/90 Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) nicht übersteigen.
Risikofaktoren wie zu wenig Bewegung, ungesunde und salzreiche Ernährung, zu viel Alkohol, Rauchen, Übergewicht und Stress tragen ganz wesentlich zu einem hohen Blutdruck bei. Rund die Hälfte aller Schlaganfälle oder Herzinfarkte könnten durch einen gut eingestellten Blutdruck verhindert werden.
Ziel der Knappschafts-Klinik Bad Driburg ist es, die Patienten ausführlich mit den Möglichkeiten zur Erkennung der Erkrankung, den möglichen Ursachen sowie den Behandlungsmöglichkeiten vertraut zu machen. Grundlage ist die aktuelle Leitlinie zur Behandlung der arteriellen Hypertonie der Deutschen Hochdruckliga. Die Patienten sollen ermutigt werden, bei der Behandlung des arteriellen Hypertonus aktiv mitzuwirken und im Gespräch mit ihrem Arzt die „richtigen“ Fragen stellen zu können.

 

Informationen zum Thema:

www.hochdruckliga.de/zertifiziertes-hypertonie-zentrum.html

www.knappschafts-klinik-driburg.de

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Weltdiabetestag 2017 – Vortrag über Behandlung und Therapie von Diabetes und Herzinsuffizienz

Bad Driburg. Der Weltdiabetestag macht seit 1991 jedes Jahr auf die immer stärkere Verbreitung von Diabetes mellitus aufmerksam. Diabetes mellitus Typ 2 hat sich zu einer Volkskrankheit entwickelt. In Deutschland gibt es laut Deutscher Diabetes Gesellschaft über 6 Millionen Patienten mit der Diagnose Diabetes mellitus, dabei weiß rund ein Viertel nichts von der Erkrankung. Jährlich kommen ca. 300.000 Patienten hinzu.

Bei einem Stimmgabeltest überprüft der Arzt die Empfindlichkeit der Füße (Untersuchung nach Stoffwechselstörungen wie Diabetes).

Der Vortrag „Diabetes und Herzinsuffizienz” am 14.11.2017 um 16:00 Uhr in der Knappschafts-Klinik Bad Driburg, Reha- und AHB-Klinik für Kardiologie und Angiologie, soll dazu anregen, sich mit Vorbeugung und Therapie des Diabetes zu befassen. Referent ist Professor Dr. Andreas Holstein vom Klinikum Lippe Detmold, unterstützt wird er durch Dr. Martin Hohmann, Oberarzt und Diabetologe der Knappschafts-Klinik.

Die Herzinsuffizienz ist eine der häufigsten Begleiterkrankungen bei Diabetikern. Fast jeder zweite Patient mit einem Typ-2-Diabetes leidet auch an einer Herzinsuffizienz („Herzschäche“).

„Bei Menschen mit Diabetes Typ 2 treten die Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Stoffwechselstörungen und Übergewicht häufiger auf als bei Nichtdiabetikern.“ berichtet Dr. Martin Hohmann, Diabetologe der Knappschafts-Klinik Bad Driburg und ergänzt, dass auch Faktoren wie höheres Alter, Insulintherapie, schlechte Durchblutung des Herzmuskels das Auftreten einer Herzinsuffizienz begünstigen können.

Bei der Herzinsuffizienz sind zwei Formen zu unterscheiden, die jeweils isoliert, aber auch zusammen auftreten können. Bei der systolischen Herzinsuffizienz handelt es sich um eine Pumpschwäche. Bei der diastolischen Herzinsuffizienz ist die Füllung des Herzens in der Entspannungsphase vermindert.

Herzschwäche verursacht keine Beschwerden zu Beginn der Erkrankung, daher wird Herzinsuffizienz häufig übersehen oder zu spät erkannt. Unscheinbare Beschwerden wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Erschöpfung und Atemnot nach einer Aktivität oder sogar bereits in der Phase der Ruhe sollten ernst genommen werden und dem Hausarzt mitgeteilt werden. Durch rechtzeitiges Erkennen der Herzschwäche und eine abgestimmte Behandlung können Lebenserwartung und Lebensqualität verbessert werden. Untersuchungen wie Elektrokardiogramm, Echokardiografie und Laborparameter zur Bestimmung von Herzinsuffizienz ermöglichen, die Herzschwäche in einem frühen Stadium zu erkennen und dann zu behandeln. Die Therapie des Diabetes mellitus erfolgt durch eine gute Blutzuckereinstellung, Blutdruckeinstellung, Blutfetteinstellung sowie regelmäßiger Bewegung, einer Gewichtsreduzierung und gesunde Ernährung. Die medikamentöse Therapie der Herzinsuffizienz erfolgt häufig mit ACE-Hemmer, Betablocker, Blutverdünner und wassertreibendem Mittel. Diese Medikamente stellen die Grundlagentherapie dar.

Für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger gibt es am 14.11.2017 bereits ab 14:00 Uhr in der Knappschafts-Klinik Bad Driburg ein zusätzliches Programm mit Blutdruckmessung, Blutzuckermessung und Tests zur Bestimmung der Durchblutung der Beine, des Vibrationsempfindens zum Ausschluss einer Nervenstörung bei Diabetes mellitus und die Möglichkeit einer individuellen Ernährungsberatung.

Weitere Informationen: www.weltdiabetestag.de und www.knappschafts-klinik-driburg.de

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Das schwache Herz – Diagnose und Therapie der Herzinsuffizienz – Knappschafts-Klinik Bad Driburg beteiligt sich an Herzwoche 2017

Bad Driburg. Herz-Kreislauferkrankungen wie Herzinfarkt, Herzschwäche und Arteriosklerose sind in Deutschland die Todesursache Nummer eins. Risikofaktoren sind Bewegungsmangel, Diabetes, Rauchen, unausgewogene Ernährung und Übergewicht.  Das schwache Herz lautet das diesjährige Motto im Rahmen der Herzwoche der Deutschen Herzstiftung mit dem Thema Diagnose und Therapie der Herzinsuffizienz.

Herzschwäche ist eine ernste Krankheit, die im fortgeschrittenen Stadium zu schweren Beschwerden bei den Betroffenen führt, ihren Alltag stark beeinträchtigt und das Leben der Patienten bedroht. Die statistischen Zahlen zu Herzschwäche sind alarmierend: In Deutschland wird die Zahl der Patienten mit Herzschwäche auf 2-3 Millionen geschätzt. Hierzulande ist diese Erkrankung der häufigste Grund für einen Krankenhausaufenthalt, rund 450.000 Patienten wurden in 2015 laut Herzbericht 2016 der Herzstiftung mit diesem Krankheitsbild stationär behandelt.
Die Herzinsuffizienz ist keine eigenständige Krankheit, sondern die Folge anderer Herzerkrankungen. Sie äußert sich anfangs in unspektakulären Beschwerden und Symptomen wie Atemnot, allgemeiner Leistungsabfall und geschwollenen Beinen. Die wichtigsten Ursachen sind die koronare Herzkrankheit (Erkrankung der Herzkranzgefäße) und ein zu hoher Blutdruck. Aber auch Herzklappenerkrankungen, Herzmuskelentzündungen oder angeborene Herzfehler sind Ursachen der Herzschwäche.

„Eine Herzschwäche führt zur Beeinträchtigung des Alltags und kann im fortgeschrittenen Stadium zum Tode führen. Die Therapiemöglichkeiten werden oftmals nicht ausreichend genutzt, da viele Patienten gar nicht wissen, dass ein schwaches Herz behandelbar ist.„ berichtet Chefärztin und Kardiologin Dr. Gabriele Augsten und ergänzt, dass Diagnose und Therapie daher von großer Bedeutung sind, um das Voranschreiten der Krankheit zu verhindern. Inzwischen sind große Fortschritte erzielt worden, und die Therapiemöglichkeiten sind vielfältig. Vor jeder Therapie steht eine sorgfältige Diagnostik, um gezielt behandeln zu können. Deshalb sollten Patienten, die über eine verminderte Leistungsfähigkeit, Luftnot, Müdigkeit und Appetitlosigkeit klagen oder vermehrt Herzrhythmusstörungen verspüren, den Arzt aufsuchen, um zu klären, ob eine Herzschwäche die Ursache ist, denn je früher eine Herzschwäche erkannt und behandelt wird, desto größer sind die Chancen, sie wirksam zu bekämpfen.
Die Knappschafts-Klinik Bad Driburg als überregional anerkannte Schwerpunktklinik für kardiologische Rehabilitation, beteiligt sich mit einem medizinischen Vortrag und einer Reanimationsschulung an der bundesweiten Aufklärungskampagne und zeigt unter dem Motto „Das schwache Herz“ Präventions- und Behandlungsmöglichkeiten auf.

Herzwochen 2017 „Das schwache Herz – Diagnose und Therapie der Herzinsuffizienz“

Herzwochen 2017 „Das schwache Herz – Diagnose und Therapie der Herzinsuffizienz“
Veranstaltungen am 08.11.2017 (Die Teilnahme ist kostenfrei!)

Knappschafts-Klinik Bad Driburg, Georg-Nave-Straße 28, 33014 Bad Driburg, Tel. (0 52 53 / 83-1)
Klinikinfos unter: www.knappschafts-klinik-driburg.de

Folgende Fragen werden u.a. beantwortet: Wie zeigt sich eine Herzschwäche, und welche Auswirkungen hat sie auf den Organismus? Was sind die Ursachen für Herzinsuffizienz? Was kann man dagegen tun? Wann bin ich besonders gefährdet? Wie wird Herzschwäche diagnostiziert? Welche Untersuchungen sind nötig? Wie sieht das Therapiekonzept aus? Was erreichen Medikamente? Wann kommt der Einbau eines Defibrillators in Betracht? Ist der herzinsuffiziente Patient flug- und reisefähig? Wie meistert man als Betroffener den Alltag und kann man einer Herzschwäche vorbeugen?

Mittwoch, 08.11.2017
„Herzinsuffizienz-Therapie – Was gibt es Neues?“
(Arztvortrag)
Beginn: 16:00 Uhr (Dauer ca. 1h), Referentin: Frau Dr. Gabriele Augsten (Chefärztin, Kardiologin)

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung informiert, dass der Herz-Kreislauf-Stillstand in Deutschland nach aktuellen Angaben des Statistischen Bundesamtes von 2015 am häufigsten durch eine Herzerkrankung verursacht wird. Als Ursache dafür werden Durchblutungsstörungen des Herzmuskels, akuter Herzinfarkt und Herzschwäche genannt. Wenn mehr Menschen unverzüglich Wiederbelebungsmaßnahmen einleiten würden, könnten sich die Überlebenschancen der Patientinnen und Patienten verdoppeln bis verdreifachen. In den letzten Jahren haben immer mehr Laien bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand reanimiert. Dennoch greifen immer noch zu wenige Menschen im Notfall ein. Im Jahr 2016 wurde nur bei knapp 37 Prozent aller Herz-Kreislauf-Stillstände eine Reanimation durch Laien begonnen. Wenn Passanten oder Angehörige im Ernstfall sofort mit einer Herzdruckmassage beginnen würden, könnten jedes Jahr in Deutschland 10.000 Leben zusätzlich gerettet werden (Infos unter www.einlebenretten.de, www.wiederbelebung.de)

„Herz-Lungen-Wiederbelegung – Erste Hilfe bei Notfällen und richtiges Verhalten bei einem Herzstillstand“
(Kurs)
Beginn: 17:00 Uhr (Dauer ca. 1h), Referent: Herr Dr. Ismail Civelek (Stationsarzt)

Reanimationsschulung durch Dr. Ismael Civelek, Stationsarzt, Knappschafts-Klinik Bad Driburg

Vor den v. g. Veranstaltungen besteht die Möglichkeit der Blutdruck- und Blutzuckermessung. Die Referenten stehen nach den Vorträgen für individuelle Fragen zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Thema: www.herzstiftung.de

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Erneute Auszeichnung für „Essen mit gutem Gefühl“ – 10 Jahre RAL GÜTEZEICHEN Kompetenz richtig Essen

Bad Driburg. Die Knappschafts-Klinik, Fachklinik für kardiologische und angiologische Rehabilitation, hat erneut die externe RAL Regelprüfung mit Erfolg bestanden und ist seit 2007 berechtigt, das vom RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V. anerkannte und durch Eintragung beim Deutschen Patent- und Markenamt geschützte Gütezeichen zu führen. Das RAL-Institut ist einer der bekanntesten und ältesten Zertifizierer Deutschlands.

RAL GÜTEZEICHEN “Kompetenz richtig Essen” der RAL Gütegemeinschaft Ernährungs-Kompetenz e.V.

Durch die Auszeichnung mit dem RAL GÜTEZEICHEN „Kompetenz richtig Essen“ ist ein sehr hoher Qualitätsanspruch an das Speisenangebot und die Ernährungsberatung nachweislich belegt. Denn nur Betrieben, die den vielfältigen Anforderungen der RAL-Gütekriterien gerecht werden, wird das Gütezeichen verliehen.  Die RAL Gütegemeinschaft Ernährungs-Kompetenz e.V. gehört zum RAL Dachverband Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V. und unterstützt bereits seit über 50 Jahren zuverlässig und objektiv ihre Mitgliedsbetriebe, beispielsweise Gesundheitsreinrichtungen wie Reha-Kliniken, in der Einhaltung der strengen Gütestandards im Bereich Ernährung.

Die Unternehmen, die sich diesen strikten Anforderungen stellen, werden im 2-Jahres Turnus durch unabhängige Sachverständige geprüft. Dabei wird der gesamte Produktionsprozess systematisch überprüft. Dies beinhaltet die gezielte Lieferantenauswahl, einen kontrollierten Wareneingang, die optimale Lebensmittellagerung sowie eine hygienische und temperaturoptimierte Speisenproduktion. Weitere Prüfkriterien sind die Sicherstellung der empfohlenen Nährwerte sowie eine gesetzeskonforme Deklaration und Kennzeichnung der ausgegebenen Speisen. Die Klinik erfüllt damit auch die Kriterien einer fach- und sachgerechten Beratung zu unterschiedlichen Kostformen und Diäten.

„Unseren Patienten, Gästen und Mitarbeitern garantiert das RAL Gütezeichen ein genussvolles und gesundes Essen einschließlich krankheitsbezogener Spezialdiäten, mehr Lebensqualität und kompetente Beratung.“ informiert Diabetes- und Ernährungsberaterin Hildegard Claes und ergänzt, dass für die Verleihung des RAL Gütezeichens eine hygienische und nährstoffschonende Zubereitung hochwertiger Lebensmittel eine Grundvoraussetzung ist.
Damit garantiert dieses Gütezeichen den kardiologischen Patienten der Knappschafts-Klinik Bad Driburg eine abwechslungsreiche und insbesondere herzgesunde Kost. Dies bedeutet vor allem: viel Salat, viel Gemüse, Obst, bevorzugt Vollkornprodukte, gesunde Fette, so das für eine bedarfsgerechte Versorgung mit Nährstoffen und essentiellen Fettsäuren gesorgt ist.

 

„Essen mit gutem Gefühl“, Praktische Umsetzung durch Schulung in der Lehrküche, Diätassistentin Renate Zawatzki (1. von links), Diabetesberaterin Hildegard Claes (3. von links), Ernährungsexperten der Knappschafts-Klinik Bad Driburg

Die Klinik versorgt täglich rund 210 Essensteilnehmer. Über die Speisenversorgung hinaus bieten anerkannte Ernährungsfachkräfte Patienten und Mitarbeitern Beratungs- und Trainingsveranstaltungen für gesunde Ernährung – und zwar stets unter Berücksichtigung individueller Bedürfnisse und Vorlieben und nicht zuletzt mit Spaß am Genuss.

“Qualität schafft Vertrauen, und gerade das ist uns in der Ernährungs- und Diätberatung sehr wichtig! Wir garantieren jeden Tag dieses hohe Niveau und kreieren immer wieder aufs Neue ein gesundheitsbetontes Geschmackserlebnis, damit „Essen mit gutem Gefühl“ für unsere Gäste alltäglich ist.“, berichtet Diätassistentin Renate Zawadzki über das Anliegen der Klinik.

 

 

Weitere Informationen:

www.gek-ev.de

www.knappschafts-klinik-driburg.de

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