Ausländische Pflegekräfte werden heimisch in Bad Liebenstein

Veröffentlicht am 21.02.2017 15:56 von admin

Zwölf neue Pflegefachkräfte konnte die MEDIAN Heinrich-Mann-Klinik in den vergangenen sechs Monaten gewinnen / Neues Recruiting-Konzept verbindet berufliche Qualifizierung und soziale Integration / Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen mit großem Engagement neugewonnene Kollegen

 

Sie freuen sich, an der MEDIAN Meinrich-Mann-Klinik zu sein: Die zwölf neuen Gesundheits- und Krankenpfleger/rinnen stammen aus Ungarn, Rumänien, der Ukraine und Albanien.

Sie freuen sich, an der MEDIAN Meinrich-Mann-Klinik zu sein: Die zwölf neuen Gesundheits- und Krankenpfleger/rinnen stammen aus Ungarn, Rumänien, der Ukraine und Albanien.

Eine durchweg positive Halbjahresbilanz zieht die MEDIAN Heinrich-Mann-Klinik in Bad Liebenstein mit ihrem neuen Konzept zur Rekrutierung und Integration ausländischer Pflegefachkräfte. Zwölf ausgebildete Gesundheits- und Krankenpfleger und -pflegerinnen konnte die Klinik in den vergangenen sechs Monaten gewinnen und in unbefristete Arbeitsverhältnisse übernehmen. Sie kommen aus Ungarn, Rumänien, der Ukraine und Albanien. Im ersten Halbjahr 2017 werden weitere acht Pflegekräfte aus dem Kosovo, vier aus Tunesien und Marokko, fünf von den Philippinen sowie weitere aus der Ukraine erwartet. „Unsere Idee, Pflegekräfte im Ausland anzuwerben und ihnen mithilfe unserer Integrationsbeauftragten den Weg zu eben für eine langfristige berufliche und persönliche Perspektive in unserer Region, geht auf“, freut sich Martin Kubiessa, Kaufmännischer Leiter der MEDIAN Heinrich-Mann-Klinik. „Die Kolleginnen und Kollegen, die wir in feste Arbeitsverträge übernommen haben, sind in ihren Abteilungen gut integriert, bei den Patienten beliebt, und wohnen mittlerweile auch in ihren eigenen vier Wänden.“

Angehende Pflegekräfte sind hochmotiviert

Nadja Lipp, die die Neuankömmlinge seit Mitte 2016 begleitet, weiß auch, wie viel Anstrengung hinter diesem Erfolg steckt. „Schon das Bewerbungsverfahren ist ungewöhnlich, denn das Bewerbungsgespräch wird per Videokonferenz geführt und für eine Hospitation in unserer Klinik wird ein Flug gebucht“, erklärt die Integrationsbeauftragte. Wenn dann alles zusammen passt, bekommt der Bewerber einen auf ein Jahr befristeten Arbeitsvertrag als Pflegehelfer. In diesem Jahr wird seine Anerkennung als Gesundheits- und Krankenpfleger angestrebt – manchmal nur eine Formsache, manchmal jedoch mit einem hohen Lernaufwand verbunden. „Die Anforderungen an die Ausbildung in Deutschland sind hoch und die Bewerber je nach Herkunftsland sehr unterschiedlich qualifiziert“, beschreibt Nadja Lipp die Situation. „Und neben dem pflegefachlichen Lernstoff büffeln sie in ihrer Freizeit auch noch Deutsch, um ihre Sprachkenntnisse stetig zu verbessern“, lobt die examinierte Krankenschwester und ausgebildete Kauffrau im Gesundheitswesen die hohe Motivation der jungen Pflegekräfte. Nach erfolgreicher Anerkennung vor dem Thüringer Landesverwaltungsamt werden die Pflegekräfte in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis an der Heinrich-Mann-Klinik übernommen.

Engagement der Kollegen ist Erfolgsrezept

Mit welch großem persönlichen Engagement sich auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik für ihre neuen Kolleginnen und Kollegen einsetzen, zeigt das Beispiel von Liridona Spahija. Die 26-jährige junge Frau kam im Oktober aus dem Kosovo nach Bad Liebenstein. Als Hospitantin sollte sie drei Monate lang die Klinik kennenlernen und bereitete sich intensiv auf ihre Abschlussprüfung vor. Weil das Fach „Deutsch“ dabei leider etwas zu kurz kam, boten spontan zwei Kolleginnen der Beatmungsstation an, die junge Frau privat bei sich zu Hause unterzubringen, um so die Deutschkenntnisse zu verbessern. Mit „Familienanschluss“ klappte es dann mit dem Sprechen und Verstehen deutlich besser. Als für Liridona Spahija dann kurz vor Weihnachten die Rückreise in den Kosovo anstand, legten die Kolleginnen und Kollegen Geld zusammen, um ihr einen Deutschkurs in ihrer Heimat möglich zu machen. Wenn mit dem Visum und der Anerkennung alles klappt, wird die junge Frau schon bald als Pflegehelferin und später als Krankenschwester das Team der MEDIAN Klinik Bad Liebenstein verstärken.

Konzept soll Schule machen

Damit sich Liridona Spahija und die anderen ausländischen Kolleginnen und Kollegen in ihrer neuen Umgebung auch wohl fühlen können, ist dann wieder Nadja Lipp gefragt. Die Integrationsbeauftragte hilft bei alltäglichen und organisatorischen Notwendigkeiten wie der Anmietung einer Wohnung, Behördengängen oder der Wahl eines Hausarztes. „Die Arbeit als Integrationsbeauftragte ist außerordentlich vielseitig und man sammelt eine Reihe von Erfahrungen, die in das Konzept einfließen“, erläutert sie den Prozess. „Im Laufe dieses Jahres wollen wir ein tragfähiges Konzept entwickeln, das auch in anderen MEDIAN Kliniken implementiert werden kann zum erfolgreichen Recruiting ausländischer Pflegekräfte und anderer medizinischer Fachkräfte“, ergänzt der Kaufmännische Leiter, Martin Kubiessa.

Über MEDIAN

MEDIAN wird im Jahr 2017 zu einem Gesundheitsunternehmen mit 121 Rehabilitationskliniken, Akutkrankenhäusern, Therapiezentren, Ambulanzen und Wiedereingliederungseinrichtungen in 14 Bundesländern wachsen. Als größter privater Betreiber von Rehabilitationseinrichtungen mit zukünftig 18.000 Betten und Behandlungsplätzen und ca. 15.000 Beschäftigten besitzt MEDIAN eine besondere Kompetenz in allen Therapiemaßnahmen zur Erhaltung der Teilhabe und gestaltet die Entwicklung der medizinischen Rehabilitation in Deutschland aktiv mit.

 

 

Kontakt:

MEDIAN Heinrich-Mann-Klinik Bad Liebenstein

Heinrich-Mann-Straße 34 | 36448 Bad Liebenstein

www.median-kliniken.de

Martin Kubiessa

Kaufmännischer Leiter

Tel.: 036961 37-203

E-Mail: martin.kubiessa@median-kliniken.de

Nadja Lipp

Integrationsbeauftragte

Tel.: 036961 37-326

E-Mail: nadja.lipp@median-kliniken.de

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