Auftaktveranstaltung „PAULI“ – Start des neuen Frühinterventionskonzepts zur strukturierten psychotherapeutischen Therapie und Rehabilitation

Veröffentlicht am 23.01.2015 16:11 von Redaktion RehaNews24

AHGUnter dem Motto „Psychosomatik – Auffangen, Unterstützen, Leiten und Integrieren – PAULI“ fand am 22.01.2015 die gemeinsame Pressekonferenz von AHG Allgemeine Hospitalgesellschaft AG, AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse und der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz als Auftaktveranstaltung im AHG Gesundheitszentrum Ludwigshafen statt. Erstmalig in Rheinland-Pfalz wird mit einem Frühinterventionskonzept ein neuer Ansatz zur strukturierten psychotherapeutischen Therapie und Rehabilitation vorgestellt.

PAULI stellt ein Behandlungsangebot dar, das sich bereits frühzeitig an Patienten wendet, die aufgrund von psychosomatischen Leiden arbeitsunfähig geworden sind. Die Betroffenen sollen spätestens nach der Lohnfortzahlung durch ihren Arbeitgeber (sechs Wochen), idealerweise sogar noch früher in die Behandlung aufgenommen werden. Sie erhalten während des Behandlungszeitraums von sechs Wochen insgesamt 20 Behandlungseinheiten á 3,5 Stunden, innerhalb dessen ein multimodales Behandlungssetting realisiert wird. Das PAULI-Team besteht u.a. aus Ärzten, Psychologen, Sozialarbeitern, Ergo- und Sporttherapeuten.

Ziel dieses umfangreichen Behandlungsangebotes ist es, den Patienten eine rasche Rückkehr an den Arbeitsplatz zu ermöglichen oder aber auch weitergehende Behandlungen einzuleiten und zu strukturieren. Die aus der Region kommenden Versicherten der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland werden im AHG Gesundheitszentrum Ludwigshafen in der Yorkstrasse 1 (LUSANUM) behandelt. Das AHG Gesundheitszentrum ist eine Facheinrichtung u.a. für ganztägig ambulante psychosomatische Rehabilitation und zählt zu gut einem Dutzend vergleichbarer Einrichtungen im gesamten Bundesgebiet.

Das Besondere an dem Konzept ist, dass Krankenkasse und Rentenversicherung ein gemeinsames Ziel haben, nämlich die Wartezeit bis zum Beginn einer fachspezifischen Behandlung für die Versicherten deutlich zu verkürzen, um so eine Manifestierung oder Chronifizierung einer psychischen Erkrankung möglichst zu vermeiden.

Denn bislang sind Patienten, die erstmals in einer stationären psychosomatischen Rehabilitationsklinik aufgenommen werden, im Durchschnitt bereits über sieben Jahre chronisch erkrankt. Daher stellt jeder Schritt in eine Verkürzung der Chronifizierungszeiten und insbesondere eine Frühintervention wie PAULI wichtige Weichen zur Kostenreduktion und Kostenvermeidung.

Es ist vorgesehen, bei zu erwartetem Erfolg des Projektes, daraus ein festes Angebot der AOK an ihre Versicherten zu machen und die Kooperation langfristig fortzuführen. „Unser Ziel ist es, im Rahmen dieses trägerübergreifenden Pilotprojektes, AOK-Versicherten bei psychischen Erkrankungen Versorgungssicherheit zu bieten. Mit „Pauli“ erhalten unsere Versicherten eine neue Chance zur schnellstmöglichen gesellschaftlichen und beruflichen Teilhabe “, erklärt Dr. Irmgard Stippler, Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse.

Hartmut Hüfken, Geschäftsführer der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz: „Eine gut aufeinander abgestimmte Versorgungskette ist zentraler Faktor für eine erfolgreiche Rehabilitation. Gerade Menschen, die an einer psychischen Erkrankung leiden, sind auf eine professionelle Begleitung ‚Hand-in-Hand‘ besonders angewiesen. Für unsere Versicherten erwarten wir von PAULI einen echten Mehrwert für eine gelingende Rückkehr in Alltag und Beruf.“

Die Vorteile dieses ganzheitlichen Ansatzes stellt auch Chefärztin Jutta Metko vom AHG Gesundheitszentrum Ludwigshafen heraus und gibt zugleich Einblicke in die medizinisch-therapeutische Praxis: „Gerade in der Frühphase der Erkrankung profitieren die Patienten von einer stützenden und lenkenden Intervention. Einen kompetenten Ansprechpartner zu haben und mit “Leidensgenossen” eine Tagesstruktur und Gemeinschaft zu erleben, ist ein wichtiger Schritt in die Krankheitsbewältigung.”

Bei Fragen erreichen Sie uns unter folgenden Kontaktdaten:

AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse
Direktion
Jan Rößler
Pressereferent
Virchowstraße 30
67304 Eisenberg
Tel.: 0 63 51.4 03-4 19
jan.roessler@rps.aok.de
www.aok.de/rheinland-pfalz-saarland

Deutsche Rentenversicherung
Rheinland-Pfalz
Hans-Georg Arnold
Pressesprecher
Eichendorffstraße 4-6
67346 Speyer
Postanschrift: 67340 Speyer
Tel.: 0 62 32.17-18 67
hans-georg.arnold@drv-rlp.de
www.deutsche-rentenversicherung-rlp.de

AHG Gesundheitszentrum Ludwigshafen
Gehard Illig
Verwaltungsdirektor
Yorckstr. 1
67061 Ludwigshafen
Tel.: 0 63 22.93 42 60
gillig@ahg.de
www.ahg.de/ludwigshafen

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