Auch der Fachverbandes Sucht e.V. kritisiert Pflegepersonal-Stärkungs-Gesetz

Veröffentlicht am 08.11.2018 09:40 von Redaktion RehaNews24

Pflegepersonal-Stärkungs-Gesetz: Gesetzesinitiative benachteiligt tausende Pflegekräfte in der medizinischen Rehabilitation

Das Gesetzesvorhaben der Bundesregierung ignoriert eine wichtige Säule des Gesundheitswesens. So soll ein großer Teil der Pflegefachkräfte, die in ca. 1150 Rehabilitationseinrichtungen arbeiten von der Bundesregierung keine Unterstützung erhalten. Hilfe kommt nur für Beschäftigte in der Altenpflege oder den Akutkrankenhäusern.

Diese einseitige Benachteiligung ist aus Sicht des Fachverbandes Sucht e.V. als einem Spitzenverband in der medizinischen Rehabilitation nicht nachvollziehbar. Auch in der Rehabilitation leisten Pflegekräfte tagtäglich eine anspruchsvolle Arbeit, um Rehabilitanden/innen wieder leistungsfähig zu bekommen und in den Alltag zu integrieren. Deren Tätigkeit ist ein wichtiger Bestandteil rehabilitativer Angebote. Gerade vor dem Hintergrund eines zunehmenden Fachkräftemangels ist es notwendig in allen Bereichen des Gesundheitswesens die Situation der Pflegefachkräfte zu verbessern, ansonsten droht deren Abwanderung aus der medizinischen Rehabilitation in andere Sektoren der Versorgung.

Rückfragen bitte an:
Dr. Volker Weissinger
Geschäftsführer
Fachverband Sucht e.V.
Walramstraße 3
53175 Bonn
v.weissinger@sucht.de
Telefon: 0228/261555
Internet: http://www.sucht.de

 

Quelle: Fachverband Sucht e.V.

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