Anspruch auf Geriatrische Reha konsequent nutzen

Veröffentlicht am 03.04.2013 09:51 von Uwe H. Sattler

 

Pressemitteilung 04-2013 (03.04.2013)

 

Bundesverband Geriatrie: Bericht der Zeitschrift „test“ belegt Vorteile der fachspezifischen Rehabilitation für betagte und hochbetagte Patienten mit mehreren Erkrankungen und gibt konkrete Hilfestellung, wie der bestehende Rechtsanspruch vom einzelnen Patienten eingefordert und umgesetzt werden kann.

 Das „Journal Gesundheit“ innerhalb des aktuellen Test-Heftes (Ausgabe 4/2012) informiert in seiner jüngsten Ausgabe umfassend über die Rehabilitationsmöglichkeiten für alte Menschen. Dabei gehen die Experten der Stiftung auch auf den Vergleich zwischen indikationsspezifischer und geriatrischer Reha ein und empfehlen, bei Vorliegen mehrerer Erkrankungen die Versorgung in einer geriatrischen Rehabilitationseinrichtung in Betracht zu ziehen. „Die geriatrische Reha bietet älteren Menschen weit mehr als klassische Behandlungen. Sie werden dort umfassend betreut, geschult und trainiert, um später ein möglichst selbstständiges Leben zu führen“, heißt es in dem Beitrag der Zeitschrift von Stiftung Warentest. Seit 2007 gibt es bei Vorliegen der entsprechenden Indikationen einen Rechtsanspruch auf geriatrische Rehabilitation, betont „test“.

 Als Service hat die Test-Redaktion eine sehr ausführliche Liste mit geriatrischen Rehabilitationseinrichtungen – sortiert nach Bundesländern – erstellt. Diese ist kostenfrei unter www.test.de/pdf-reah-liste abrufbar. Als Ergänzung kann auch die im Internet unter www.bv-geriatrie.de veröffentlichte Mitgliederliste des Verbandes hinzugezogen werden.

 Mit den Hinweisen im Artikel und mit der Einrichtungsliste gibt die Stiftung Warentest den betagten Menschen eine sehr gute und konkrete Hilfe an die Hand.

Der Bundesverband Geriatrie e.V. sieht sich nach dem Plädoyer der Zeitschrift „test“ für die geriatrische Reha in seinem Kurs bestärkt: „Die Empfehlung der Stiftung Warentest, bei betagten Patienten mit mehreren Erkrankungen die Einleitung einer geriatrischen Rehabilitation zu prüfen, entspricht dem von unserem Verband entwickelten umfassenden und abgestuften Versorgungskonzept“, so Geschäftsführer Dirk van den Heuvel.

 „Der Bericht bestätigt leider auch die Erfahrungen unserer Mitgliedseinrichtungen, dass eine geriatrische Reha von einzelnen Kostenträgern häufig abgelehnt oder die Notwendigkeit einer solchen ärztlich nicht erkannt wird“, so Dirk van den Heuvel. Gefordert seien die Krankenkassen, um die Durchführung einer geriatrischen Reha zu ermöglichen, und zugleich die Ärzte, die über ausreichend geriatrierelevante Grundkenntnisse verfügen müssen, um einen solchen Versorgungsbedarf zu erkennen, unterstrich der Bundesverband Geriatrie, der in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag begeht. „Nur über diesen Weg lässt sich der gesetzlich verankerte Grundsatz Reha vor Pflege konsequent umsetzen“, so Geschäftsführer Dirk van den Heuvel.

  

Bundesverband Geriatrie e.V.

Vorstandsvorsitzender: Herr Ansgar Veer

Geschäftsführer: Dirk van den Heuvel

Reinickendorfer Straße 61

13347 Berlin

Tel.: 030 / 339 88 76 – 10

Fax: 030 / 339 88 76 – 20

E-Mail: Geschaeftsstelle@bv-geriatrie.de

http://www.bv-geriatrie.de

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Uwe H. Sattler

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