Alkohol in der Schwangerschaft muss Tabu bleiben

Veröffentlicht am 09.09.2010 16:28 von Redaktion RehaNews24

Anlässlich des „internationalen Tags des alkoholgeschädigten Kindes“ erklärt die Behindertenbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Maria Michalk, MdB:

Alkohol wird vielfach als Genussmittel verharmlost, seine schädigenden Folgen für den Körper oft unterschätzt. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion appelliert daher vor allem an alle werdenden Eltern, die Gefahren von Alkohol ernst zu nehmen und in der Zeit der „guten Hoffnung“ darauf konsequent zu verzichten. Traurige Tatsache ist, dass der Konsum von Alkohol während der Schwangerschaft die häufigste nichtgenetische Ursache für körperliche oder geistige Behinderungen bei Neugeborenen ist. Jedes Jahr kommen in Deutschland etwa 10 000 Kinder mit schweren Schädigungen oder Entwicklungsstörungen zur Welt, mit denen die Familie und die Gesellschaft umgehen müssen. Das sind Fakten, die werdende Eltern und auch ihr Umfeld ernst nehmen müssen. Ihre Verantwortung für ihr Kind beginnt nicht erst mit dem Tag der Geburt, sondern bereits mit dem Tag der Empfängnis.

Hintergrund:
Die schwerste Form der Schädigung von Kindern durch Alkohol in der Schwangerschaft ist das so genannte Fetale Alkoholsyndrom (FAS). Die betroffenen Kinder weisen etwa körperliche Missbildungen wie Fehlbildungen im Gesicht – vor allem im Bereich der Augen -, Fehlbildungen des Skeletts und der Extremitäten sowie Nierenschäden und Herzfehler auf. Außerdem treten viele Schäden erst im Laufe der Kindheit auf (fetale Alkoholeffekte), wie neurologische und psychische Störungen, Verhaltensauffälligkeiten, geistige Entwicklungsstörungen, Sprach- und Hörstörungen, aber auch Hyperaktivität, Autismus und Aggressivität.

Kontakt:

Maria Michalk MdB
Behindertenbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

Bundestagsbüro in Berlin
Tanja Ergin
Referentin für Behindertenpolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Tel.: 030 – 227 51348
Fax: 030 – 227 76681
E-Mail: tanja.ergin(at)cducsu.de

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