5,1 Milliarden DRV-Überschuss: DEGEMED fordert Investition in Reha

Veröffentlicht am 02.07.2013 11:23 von redaktion

Berlin. Mit einem Überschuss von 5,1 Milliarden Euro hat die Deutsche Rentenversicherung das Jahr 2012 abgeschlossen. Das gab Annelie Buntenbach, Vorsitzende des Bundesvorstandes der Deutschen Rentenversicherung Bund, bei der Bundesvertreterversammlung der DRV am Donnerstag in Düsseldorf bekannt. Aufgrund der insgesamt positiven finanziellen Entwicklung, so Buntenbach, sei die Nachhaltigkeitsrücklage Ende 2012 auf 29,5 Milliarden Euro angestiegen.

Nachhaltige Finanzierung der Reha

„Anstatt nun über wahltaktische Beitragssatzsenkungen zu diskutieren, sollten wir die finanziellen Spielräume lieber zur langfristigen Finanzierung notwendiger Reha- und Teilhabeleistungen nutzen“, erklärt dazu Christof Lawall, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e.V., DEGEMED. Ambulante und stationäre Reha-Einrichtungen stellten wohnortnah hochwertige und qualitätsgesicherte Angebote bereit. Um die Rehabilitation als leistungs- und innovationsfähige Branche zu erhalten, müssten zusätzliche Mittel bereit gestellt werden. Sonst sei die Erhaltung dieser hoch entwickelten Versorgungsstruktur gefährdet. „Wir halten daher an unserer Forderung fest, eine zusätzliche Milliarde Euro pro Jahr für die medizinische Rehabilitation zur Verfügung zu stellen“, so der DEGEMED-Geschäftsführer.

Die DEGEMED tritt seit 2011 mit ihrer Kampagne „Eine Milliarde MEHR!“ für eine Aufstockung des Reha-Budgets ein. Zur Unterstützung hat der Verband die Homepage www.eine-milliarde-mehr.de eingerichtet.

Kontakt und Nachfragen:

Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e.V. (DEGEMED)
Fasanenstraße 5
10623 Berlin
Telefon: 030 284496-6
Telefax : 030 284496-70
E-Mail : degemed@degemed.de
Internet: www.degemed.de
und www.eine-milliarde-mehr.de

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