4. Expertenforum für Sozialdienste und Klinische Sozialarbeit des PASSAUER WOLF in Ingolstadt

Veröffentlicht am 10.11.2016 17:30 von Redaktion RehaNews24.de

10.11.2016


Am 9. November 2016 fand das 4. Expertenforum für Sozialdienste und Klinische Sozialarbeit des PASSAUER WOLF in Ingolstadt statt. „Anspruch der Versicherten auf Durchführung des Entlassmanagements“ war das Thema der Veranstaltung.

 

Entlassmanagement als Teil der Krankenhausbehandlung

Die Referenten des 4. PASSAUER WOLF Expertenforums für Sozialdienste.

Die Referenten des 4. PASSAUER WOLF Expertenforums für Sozialdienste.

Am Ende eines Aufenthaltes in Krankenhäusern oder Reha-Kliniken ist es für den Sozialdienst und Mitarbeiter der Klinischen Sozialarbeit wichtig, die nahtlose Weiterversorgung für Patienten sicherzustellen. Der Gesetzgeber nimmt Kliniken verstärkt in die Pflicht, ein umfangreiches Entlassmanagement in die Abläufe zu integrieren. Versicherte haben durch die neue Gesetzgebung einen Anspruch auf Durchführung des Entlassmanagements. Den aktuellen Stand der Rahmenvereinbarungen auf Bundesebene, die Unterschiede zwischen Krankenhaus- und Reha-Entlassmanagement sowie die daraus resultierenden Pflichten, stellte Erwin Felber, Bereichsleiter Grundsatz Privatkunden der AOK Bayern, vor.

 

Herausforderungen und Schnittstellenmanagement

Wie man den Herausforderungen, die durch den Leistungsanspruch der Versicherten entstehen, in der Praxis am Klinikum der Universität München begegnet, erläuterte Kirsten Schätz, Stabstelle Betriebliches Gesundheits-, Konflikt- & Sozialmanagement am Klinikum der Universität München. Einblicke in den Prozess des Entlassmanagements in den PASSAUER WOLF Reha ∙ Hotelkliniken, gewährte Christine Schmidt, Leitung der Sozialberatung des PASSAUER WOLF Bad Gögging. „Oft stehen Patienten am Ende ihrer Reha vor einschneidenden Erlebnissen, z. B. wenn ein Umzug in ein Pflegeheim erforderlich ist. Wichtig ist dabei immer, die Ängste und Sorgen der Patienten wahrzunehmen und ausreichend Zeit zu gewähren, um mit den Patienten und den Angehörigen gemeinsam die beste Lösung für die Weiterversorgung zu finden.“, betont Christine Schmidt.

 

Optionen und Erfolgsfaktoren

Welche Möglichkeiten es zur Nachsorge nach einer Akutbehandlung oder auch im Anschluss an eine Rehabilitation gibt, zeigte Dr. med. Michael Grubwinkler, Chefarzt der Orthopädie des PASSAUER WOLF Ingolstadt, auf. Wie eine nahtlose Weiterversorgung in der PASSAUER WOLF City-Reha Ingolstadt, in der Patienten im Rahmen einer ganztägig ambulanten orthopädischen Rehabilitation behandelt werden, gelingen kann, stellte er vor. „Ein entscheidender Vorteil unserer City-Reha ist, dass die Patienten aus der näheren Umgebung kommen. Die Behandlung endet daher nicht gleich nach der Rehabilitation, sondern wir knüpfen mit Nachsorgeprogrammen direkt an die Reha-Erfolge an. Für die Patienten ist das optimal, denn die Ärzte und Therapeuten kennen sie ja schon.“, erklärt Dr. med. Michael Grubwinkler. Die Räumlichkeiten der PASSAUER WOLF City-Reha Ingolstadt und des Reha-Zentrums, in dem neurologische Patienten stationär behandelt werden, konnten die Teilnehmer der Veranstaltung direkt im Anschluss bei einem Rundgang besichtigen.

 

Das PASSAUER WOLF Expertenforum für Sozialdienste und Klinische Sozialarbeit hat sich in den vergangenen Jahren fest etabliert. Für das kommende Jahr ist die Fortführung im PASSAUER WOLF Bad Gögging geplant, einem von vier Standorten der PASSAUER WOLF Reha ∙ Hotelkliniken.

 

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Isabel Vijoglavic

isabel.vijoglavic@passauerwolf.de

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