32.Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Hyperthermische Onkologie Berlin mit Patiententag

Veröffentlicht am 08.05.2018 15:11 von Riedel

Hyperthermie im Rahmen multimodaler Behandlungen bei Krebs und Unterleibstumoren

Die Europäische Gesellschaft für Hyperthermische Onkologie (ESHO) und die Deutsche Gesellschaft für Hyperthermie (DGHT) laden ein zur 32. Jahrestagung nach Berlin vom 16. bis 19. Mai 2018. Unterstützt wird der wissenschaftliche Kongress u.a. von der Troisdorfer Oncotherm GmbH. Eine Besonderheit im Sinne des Wissenstransfers und der Nähe zum Patienten: Der wissenschaftliche Kongress öffnet sich für einen „Patiententag“ (Campus Charité Universitätsmedizin Berlin, Hörsaal Innere Medizin, Virchowweg 9, 10.30-12.30 Uhr.) Die Vorträge werden gehalten im Langenbeck-Virchow-Haus, Luisenstraße 58/59. Der Kongress findet in Zusammenarbeit statt mit der European Society for Radiotherapy and Oncology (ESTRO) und der Oncotherm GmbH (Stand 10).

Das Schwerpunkt-Thema der Tagung: „Die multimodale Behandlung von Unterleibstumoren im Rahmen einer thermischen Therapie. Potential und Einschränkungen“ . Am 18. 5. 2018 spricht dazu PD Dr. Oliver Szász  über  Oncothermie als modulierte Elektrohyperthermie: „Modulated electrohyperthermia from bench to clinic“. Der Vortrag von Prof. Dr. med. Lars Lindner,  Klinikum der Universität München, Medizinische Klinik und Poliklinik III, – Hyperthermie -, überschreibt programmatisch die gesamten Kongresstage: „Die Rolle der regionalen Hyperthermie bei der Behandlung von Weichteilsarkomen.

So behandeln Vorträge u.a. Themen wie Nanotechnologie und Hyperthermie induzierte physiologische Veränderungen. In der Klinik-Session wird diskutiert u.a. über Re-Bestrahlung und Hyperthermie nach der Operation bei rezidivierendem Brustkrebs, Re-Bestrahlung plus Hyperthermie bei wiederkehrendem pädiatrischem Sarkom, Re-Bestrahlung in Kombination mit kapazitiver Hyperthermie bei irreversiblem rezidivierendem Brustkrebs. Weitere Themen u.a.: „Regionale Hyperthermie bei lokalisierten Hochrisiko-Weichteilsarkomen im Kindesalter“, „Gebärmutterhalskrebs mit oder ohne assoziierte HIV-Infektion und modulierte Elektro-Hyperthermie in Kombination mit Chemo-Strahlentherapie“, „Hyperthermie in Kombination mit Strahlentherapie und Chemotherapie bei lokal fortgeschrittenen, rezidivierenden oder metastasierten Erkrankungen“. Dazu kommen spezielle Anwendungen wie: „ Hyperthermie bei Bauchspeicheldrüsenkrebs und Lebertumoren“ „Präoperative Radiochemotherapie kombiniert mit tiefen- regionaler Hyperthermie bei fortgeschrittenem Rektumkarzinom“ (Mastdarmkrebs), „Hyperthermie bei Gebärmutterhalskrebs“, „Chemotherapie und regionale Hyperthermie bei  rezidivierendem Pankreaskarzinom nach adjuvanter Chemotherapie“ oder „Hyperthermie im Rahmen einer multimodalen Immuntherapie bei Kindern mit DIPG“, einem aggressiven Hirntumor.
Prof. Dr. András Szász, Begründer der loko-regionalen Hyperthermie (Oncothermie): „Die Vorträge unterschiedlichster Disziplinen der Onkologie zeigen die Vielzahl der Einsatzmöglichkeiten der regionalen Hyperthermie. Die Oncothermie versteht sich  hier  als spezielle Form der Hyperthermie, um Krebs lokal begrenzt mit Wärme und elektrischem Feld anzugreifen. Die Elektro-Hyperthermie ist daher besonders geeignet, um an der Oberfläche begrenzte oder tiefergelegene Tumoren und deren Metastasen zu attackieren, vor allem bei Tumoren in Gehirn, Lunge, Pankreas, Niere.

 

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