30 Jahre Hilfe zur Selbsthilfe: NAKOS feiert Jubiläum mit einer Fachtagung in Berlin

Veröffentlicht am 19.09.2014 13:40 von redaktion

Berlin, 11. September 2014

Pressemitteilung

Mit einer Fachtagung begeht die Nationale Kontakt-und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS) am 22. September 2014 in Berlin ihr 30-jähriges Bestehen. Zu der Veranstaltung in der Katholischen Akademie Berlin werden rund 140 Gäste aus Politik und Gesellschaft erwartet. Unter dem Motto
„Selbsthilfefähigkeiten stärken – Selbstorganisation unterstützen – Gemeinschaftliche Selbsthilfe ermöglichen“ sollen dabei aktuelle Herausforderungen an die professionelle Selbsthilfeunterstützung diskutiert werden.

Dr. Christopher Kofahl vom Institut für Medizinische Soziologie des Universitätsklinikums Hamburg Eppendorf wird Ergebnisse aus der bundesweiten Studie „Gesundheitsbezogene Selbsthilfe in Deutschland – Entwicklungen, Wirkungen, Perspektiven“ (SHILD) vorstellen. Zu der Gesprächsrunde „Gemeinschaftliche Selbsthilfe in der Gesellschaft“ werden unter anderem der Vorsitzende des Unterausschusses „Bürgerschaftliches Engagement“ des Deutschen Bundestages, Willi Brase (SPD), die gesundheitspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90 / die Grünen, Maria Klein-Schmeink, und der frühere Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe (CDU), erwartet. Mit
ihnen diskutieren werden die Berliner Patientenbeauftragte Karin Stötzner sowie Karin Niederbühl vom Verband der Ersatzkassen, VdEK. In einer zweiten Gesprächsrunde berichten zudem Engagierte aus Selbsthilfegruppen über ihre Erfahrungen und Motivationen.

Die NAKOS mit Sitz in Berlin ist eine Einrichtung der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. (DAG SHG). Die DAG SHG ist eine der vier maßgeblichen Spitzenorganisationen der Selbsthilfe und anerkannter Vertreterverband der
Patienteninteressen. In den vergangenen 30 Jahren hat sich die NAKOS themen-und organisationsübergreifend zum zentralen Ansprechpartner für die Belange von Selbsthilfegruppen, der Selbsthilfeunterstützung und der Selbsthilfeförderung in Deutschland entwickelt. Als bundeszentrale Netzwerkeinrichtung bringt sie die Akteure zusammen und vertritt grundsätzliche Belange der Selbsthilfe in Öffentlichkeit und Politik. Als Service- Einrichtung bietet sie Bürgerinnen und Bürgern, Selbsthilfegruppen, Fachleuten und Medien vielfältige Informationen und Unterstützungsleistungen. Die Angebote sind unentgeltlich und stehen allen Interessierten offen.

In Deutschland engagieren sich rund 3,5 Millionen Menschen in 70.000 bis 100.000 Selbsthilfegruppen. An 340 Orten in Deutschland gibt es zudem Unterstützungsangebote von Selbsthilfekontakt-, Beratungs-und Vernetzungsstellen. Ausgangspunkt des Engagements ist ein gemeinsames Anliegen. Bei gut zwei Drittel der Selbsthilfegruppen stehen Erkrankungen oder Behinderungen im Zentrum. Bei anderen Gruppen sind es soziale Fragen oder Probleme, zum Beispiel in den Bereichen Familie, Alter, Nachbarschaft, Migration oder im Kontext von Lebensführung und -krisen. Das Themenspektrum reicht von Allergie bis Zeckenbiss, Alleinerziehend bis Zwillingselternschaft, Arbeitslosigkeit bis Zölibat.

Rückfragen an: Jutta Hundertmark-Mayser, Tel: 030 / 31 01 89 80

Kontakt:

NAKOS
Nationale Kontakt-und Informationsstelle zur
Anregung und Unterstützung von SelbsthilfegruppenOtto-Suhr-Allee 115
10585 Berlin-Charlottenburg

Tel: 030 / 31 01 89 80
Fax: 030/ 31 01 89 70E-Mail: info@nakos.de
Internet: www.nakos.de
www.selbsthilfe-interaktiv.de
www.schon-mal-an-selbsthilfegruppen-gedacht.de

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