24. Reha-Kolloquium 2015 in Augsburg: Diskussionsforum der DEGEMED „Sozialdaten – Unerschöpfliche Informationsquelle?“

Veröffentlicht am 05.03.2015 11:33 von DEGEMED

24. Reha-Kolloquium 2015 in Augsburg

Diskussionsforum der DEGEMED

„Sozialdaten – Unerschöpfliche Informationsquelle?“

Dienstag 17.03.2015, 14.00 – 15.50 Uhr

Schaezler-Saal

Moderation: Prof. Dr. Heinz Völler, Universität Potsdam; Klinik am See, Rüdersdorf

Christof Lawall, DEGEMED, Berlin

 

Rehabilitationsträger erheben und verwenden schon im Antragsverfahren in großem Umfang Daten von Versicherten. Im Verlauf der Rehabilitation und nach deren Ende werden Kliniken und Arbeitgeber zu Datenlieferanten. Die meisten dieser Daten fließen in die Routineauswertungen der Reha-Träger. Sie machen das Leistungsgeschehen transparent, sind Grundlagen für Studien und zeigen Stärken und Schwächen der Versorgung. Ist also Big Data der Schlüssel für bessere Versorgung, bedarfsgerechtere Zuweisung und Fallsteuerung? Könnten wir nicht schon längst viel mehr wissen über die Erfolgs- und Risikofaktoren unserer Behandlung? Ist vielleicht sogar die EDV selbst der limitierende Faktor der Erkenntnis?

Intentionen und Diskussion:

Das Diskussionsforum will die Möglichkeiten und Grenzen der aktuellen Nutzung der Daten aufzeigen, die von Leistungsträgern und Leistungserbringern heute schon systematisch im Routinebetrieb erhoben und verarbeitet werden. Das Diskussionsforum betrachtet außerdem die Möglichkeiten, die in erkrankungsspezifischen Registern und periodisch erstellten Berichten liegen und welche Beiträge sie für weitere Qualitätsverbesserungen in der medizinischen Rehabilitation leisten können.

Impulsreferate/Referenten:

–     Möglichkeiten und Grenzen der Nutzung von Routinedaten der Deutschen Rentenversicherung
Dr. Here Klosterhuis, Leiter Bereich Reha-QS, Epidemiologie und Statistik, DRV Bund, Berlin

–     Möglichkeiten und Grenzen der Nutzung von Routinedaten in der Gesetzlichen Krankenversicherung
Prof. Dr. Roland Linder, WINEG, Hamburg

–     Auswertung von Abrechnungsdaten: Möglichkeiten und Grenzen am Beispiel der Qualitätssicherung
PD Dr. Kurt Bestehorn, Institut für Klinische Pharmakologie, TU Dresden

 

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Deutsche Gesellschaft für
Medizinische Rehabilitation e.V.
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Fax: 030.284496-70
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