24. Heidelberger Kongress: Was bleibt? Nachhaltigkeit in der Suchtbehandlung

Veröffentlicht am 23.11.2010 09:17 von redaktion

24. Heidelberger Kongress des Fachverbandes Sucht e.V. 6. – 8. Juni 2011

„Was bleibt? Nachhaltigkeit in der Suchtbehandlung“

Im Mittelpunkt des nächsten Heidelberger Kongresses steht das Thema „Was bleibt? Nachhaltigkeit in der Suchtbehandlung“. Die Suchtbehandlung zielt darauf ab, die Selbstheilungskräfte von abhängigkeitskranken Menschen zu fördern, ihre gesundheitliche, soziale und persönliche Situation zu stabilisieren, eine weitere Chronifizierung und Verschlimmerung der Erkrankung zu verhüten, Pflegebedürftigkeit und Beeinträchtigungen zu vermeiden, die Erwerbsfähigkeit wiederherzustellen und die Teilhabe an verschiedenen Lebensbereichen (soziale Beziehungen, Arbeit, Wohnen, Freizeit) im Sinne einer weit
reichenden Inklusion zu fördern. Die Festigung und Verstetigung des Rehabilitationserfolges ist von daher von zentraler Bedeutung, um dauerhaft eine Verbesserung im Alltagsleben zu erreichen. Bereits während der Suchtbehandlung ist der Nachhaltigkeit des Rehabilitationserfolges besondere Aufmerksamkeit zu schenken und beispielsweise frühzeitig die Bereitschaft von Patienten zu fördern, geeignete soziale bzw. professionelle Unterstützungsangebote (z.B. im Bereich der Nachsorge, poststationäre Rehabilitationsleistungen, Psychotherapie) oder Angebote der Selbsthilfe in Anspruch zu nehmen, um zu einer dauerhaften Lebensstiländerung zu kommen. Darüber hinaus sind auch Perspektiven hinsichtlich der beruflichen Wiedereingliederung, wie auch die Beschäftigung mit Fragen des persönlichen Lebenssinns von wesentlicher Bedeutung, um einen Rückfall in alte Gewohnheiten und Lebensweisen zu vermeiden und Abstinenz aufrechterhalten zu können.

Im einzelnen werden in Form von Plenumsvorträgen, Foren, Workshops und Postern folgende Themen behandelt:
• Förderung nachhaltiger Veränderungsprozesse durch Psychotherapie
• Bedeutung von Lebensführung und Lebenssinn für die Prävention chronischer Erkrankungen
• Verhaltens- und Lebensstiländerung durch nachhaltige medizinische Rehabilitation: Wunsch und Wirklichkeit
• Was bleibt? Impulse der Suchtforschung zur Förderung der Nachhaltigkeit
• Sicherung der Nachhaltigkeit von Leistungen der Suchtrehabilitation aus Sicht der Leistungsträger
• Was bleibt? Nachhaltigkeit der ambulanten, ganztägig ambulanten und stationären Suchtbehandlung (in unterschiedlichen Indikationsbereichen)
• Förderung der Teilhabe als zentrales Element für nachhaltige Angebote (z.B. bei mehrfach beeinträchtigten abhängigkeitserkrankten Menschen)

Das Programm erhalten Sie unter folgender Anschrift:
Fachverband Sucht e. V.
Walramstraße 3, 53175 Bonn
Tel. 02 28 – 26 15 55, Fax 02 28 – 21 58 85
service@sucht.de

Ab Januar 2011 finden Sie das Kongressprogramm auf der Homepage:
http://www.sucht.de->Veranstaltungen->Kongresse/Tagungen des FVS

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