Mittwoch, Juni 13th, 2018

 

Studie zeigt: Private Kliniken arbeiten wirtschaftlich effizienter

Köln (ots) – Das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und die Hochschule Fresenius in München, Fachbereich Wirtschaft & Medien, haben in einer aktuellen Studie die Produktivität privater Kliniken untersucht. Dazu haben sie zahlreiche Krankenhaus-Kennziffern aus den Jahren 1996 bis 2016 ausgewertet.

Pflegenotstand, überfüllte Notfallambulanzen, fehlende medizinische Versorgung in ländlichen Regionen: Schlagwörter, die die Berichterstattung über das deutsche Gesundheitswesen dominieren. Wie private Kliniken aufgestellt sind und welche Maßnahmen notwendig sind, um die medizinische Versorgung zu verbessern, haben Wissenschaftler des RWI und der Hochschule Fresenius in einer Studie analysiert.

Die Ergebnisse zeigen: Deutsche Krankenhäuser in privater Trägerschaft sind im Durchschnitt deutlich ertragskräftiger als freigemeinnützige oder öffentlich-rechtliche Krankenhäuser. Die privaten Häuser nehmen weniger öffentliche Fördermittel in Anspruch und zahlen mehr Steuern als Krankenhäuser in anderer Trägerschaft. In ihrer Ausstattung und der Zufriedenheit der Patienten liegen sie gleichauf mit Kliniken anderer Träger. Die privaten Einrichtungen haben die höchste Arbeitsproduktivität aller Krankenhäuser, die Zahl der zu betreuenden Patienten je Vollkraft ist liegt etwas höher als in Häusern anderer Träger. Für die Studie wurden zahlreiche Krankenhaus-Kennziffern aus den Jahren 1996 bis 2016 trägerspezifisch aufbereitet und ausgewertet. Der Fokus der Studie liegt auf den Versorgungskrankenhäusern, die nach diagnosebezogenen Fallgruppen (DRG) abrechnen. Datengrundlage sind die amtlichen Krankenhausdaten des Statistischen Bundesamts. Sie umfassten für das Jahr 2015 Daten von 1.463 Versorgungskrankenhäusern, darunter 405 in privater, 572 in freigemeinnütziger und 486 in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft. Psychiatrische oder psychotherapeutische Krankenhäuser, reine Tages- und Nachtkliniken sowie Universitätskliniken wurden nicht in die Analysen mit einbezogen. Die Untersuchung basiert auf einem Projekt im Auftrag des Bundesverbands Deutscher Privatkliniken e.V. (BDPK), Berlin.

“Bereits heute gibt es im Gesundheitswesen einen kaum zu bewältigenden Fachkräftemangel”, erklärt Prof. Dr. Andreas Beivers, Mitautor der Studie und Professor für Gesundheitsökonomie an der Hochschule Fresenius. “Für Krankenhäuser wird es immer schwieriger, qualifiziertes Personal zu finden.” Daher fordert er mehr Offenheit für die Digitalisierung, Robotik und künstliche Intelligenz sowie ein modernes Zuwanderungsgesetz. “Die politischen Reformen, die im Koalitionsvertrag verankert sind, sind hier nicht zielführend, sondern verhindern eher Innovation”, kritisiert Beivers.

Die Studie steht unter https://bit.ly/2HIqoIw kostenfrei zum Download bereit.

Über die Hochschule Fresenius

Die Hochschule Fresenius mit ihren Standorten in Frankfurt am Main, Hamburg, Idstein, Köln, München und den Studienzentren in Berlin, Düsseldorf und New York gehört mit rund 12.000 Studierenden zu den größten und renommiertesten privaten Hochschulen in Deutschland. Sie blickt auf eine mehr als 170-jährige Tradition zurück. 1848 gründete Carl Remigius Fresenius in Wiesbaden das “Chemische Laboratorium Fresenius”, das sich von Beginn an sowohl der Laborpraxis als auch der Ausbildung widmete. Seit 1971 ist die Hochschule staatlich anerkannt. Sie verfügt über ein sehr breites, vielfältiges Fächerangebot und bietet in den Fachbereichen Chemie & Biologie, Design, Gesundheit & Soziales, onlineplus sowie Wirtschaft & Medien Bachelor- und Masterprogramme in Vollzeit sowie berufsbegleitende und ausbildungsbegleitende (duale) Studiengänge an. Die Hochschule Fresenius ist vom Wissenschaftsrat institutionell akkreditiert. Bei der Erstakkreditierung 2010 wurden insbesondere ihr “breites und innovatives Angebot an Bachelor- und Master-Studiengängen”, “ihre Internationalität” sowie ihr “überzeugend gestalteter Praxisbezug” vom Wissenschaftsrat gewürdigt. Im April 2016 wurde sie vom Wissenschaftsrat für weitere fünf Jahre re-akkreditiert. Weitere Informationen finden Sie auf unseren Websites: www.hs-fresenius.de / www.wir-sind-unsere-Zukunft.de

Pressekontakt:

Melanie Hahn
melanie.hahn@hs-fresenius.de
Tel. +49 (0) 221 – 973 199 507
Mobil: +49 (0) 171 – 359 2590

Pressesprecherin
Hochschule Fresenius – Fachbereich Wirtschaft & Medien
Business School – Media School – Psychology School
Im MediaPark 4c – 50670 Köln

www.hs-fresenius.de

Quelle: https://www.presseportal.de/pm/105717/3969960?utm_source=directmail&utm_medium=email&utm_campaign=push, 13.06.2018

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14. GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS am 19. und 20. September 2018 in Hamburg

Programm des 14. GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESSES ab sofort online
Hamburg – „Telefon und Fax werden in Krankenhäusern leider immer noch für moderne Kommunikationsmittel gehalten“, beklagt der Gesundheitsunternehmer Prof. Heinz Lohmann bei der Vorstellung des Programms des 14. GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESSES am 19. und 20. September 2018 in Hamburg. Der zentrale Grund für diesen unhaltbaren Zustand sei die bisher zu zögerliche Hinwendung der Gesundheitsbranche zur Digitalisierung. Das ändere sich allerdings gerade radikal. Deshalb sei das jetzt vorliegende Programm des wichtigsten Treffens der Manager und Unternehmer der Gesundheitswirtschaft durchzogen von diesem Thema. Es gebe fast kein Forum, in dem die Digitalisierung keine Rolle spiele. „Die Modernisierung der Pflege steht ganz oben auf der Agenda“, freut sich Prof. Lohmann. Gerade hier sei es wichtig, realistische Lösungen für die großen gesellschaftlichen Herausforderungen der Zukunft zu finden. Die bisher vorliegenden Konzepte seien leider größtenteils äußerst unrealistisch. „Einfach immer mehr Beschäftigte in den ineffektiven Arbeitsprozessen zu verplempern ist unverantwortlich, weil die Mitarbeiter heute schon äußerst knapp sind und künftig immer rarer werden.“ Der Kongress zeige gangbare Wege aus diesem Dilemma auf.„Ab sofort ist das Programm des 14. GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESSES mit einer Rekordzahl von Foren und Akteuren online“, ergänzt Ines Kehrein, Geschäftsführerin der den Kongress veranstaltenden WISO HANSE management GmbH. Hier geht es direkt zum Programm. Rund 45 Einzelveranstaltungen mit mehr als 200 Referenten und Moderatoren werden alle aktuellen Themen der Gesundheitsbranche beleuchten. Das Treffen ist mit rund 800 Unternehmern und Managern der Branche wieder die große Branchenveranstaltung nach der Sommerpause.Aktuelle Informationen zum diesjährigen GESUNDHEITS-WIRTSCHAFTSKONGRESS am 19. und 20. September im Grand Elysée Hotel ständig unter: www.gesundheitswirtschaftskongress.de. Dort ist auch jederzeit die Anmeldung möglich
Für Rückfragen:Ines Kehrein (V. i. S. d. P.), Geschäftsführerin
WISO HANSE management GmbH
Stormsweg 3
22085 Hamburg
Tel.: 040/288072199
ines.kehrein@gesundheitswirtschaftskongress.de

Quelle: http://www.gesundheit-adhoc.de/gwknews-heilen-statt-faxen-programm-des-14-gesundheitswirtschaftskongresses-ab-sofort-online.html, 13.06.2018

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Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen legt aktualisierte Studiengangsliste der Psychologie vor

Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. (BDP) überprüft seit 2008 alle in Deutschland angebotenen Psychologie-Studiengänge. Unter anderem werden die Gesamtmenge an psychologischen Lehrinhalten und der Einschluss der Kernfächer berücksichtigt. Bei der Beurteilung orientiert sich der BDP an den Kriterien des European Certificate in Psychology (EuroPsy), die von der Europäischen Vereinigung der Psychologenverbände getragen werden.
„Die weiter wachsende Zahl von Studienangeboten privater und staatlicher Hochschulen erschwert zunehmend die Orientierung für Studierende der Psychologie. Mit unserer Studiengangsliste wollen wir die Entscheidungsfindung für ein grundständiges Psychologiestudium erleichtern. Außerdem gewährleisten wir durch die Beurteilung anhand der Kriterien des EuroPsy die Vergleichbarkeit auf europäischer Ebene“, erklärt BDP-Präsident Prof. Dr. Michael Krämer.
Die anerkannten Studiengänge bilden die Grundlage für eine Aufnahme in den Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. (BDP). Eine aktualisierte Studiengangsliste liegt ab sofort zum kostenfreien Download vor: www.bdp-verband.de/beruf/ba-ma/

Weiterführende Informationen:
Zur Liste der anerkannten Bachelor- und Masterstudiengänge: www.bdp-verband.de/beruf/ba-ma/
Zu den Kriterien des EuroPsy: www.europsy.de
Zu den berufsethischen Richtlinien des BDP: www.bdp-verband.de/bdp/verband/ethik.shtml

Diese Pressemitteilung steht auch als PDF zur Verfügung:
www.bdp-verband.de/bdp/presse/2018/PM_08-18.pdf

Philipp Kardinahl, Pressereferent des BDP
Am Köllnischen Park 2, 10179 Berlin
Tel. 030 – 209 166 620
Fax: 030 – 209 166 77 620
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Quelle: https://www.bdp-verband.de/bdp/presse/2018/08_studiengangsliste.html, 13.06.2018

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