Mittwoch, Mai 9th, 2018

 

Schlaganfall-Hilfe : Neue Kampagne zum Jubiläum

Neue Kampagne zum Jubiläum / Guido Maria Kretschmer ist prominenter Unterstützer der neuen Kampagne.

Schlaganfall-Hilfe hat prominente Unterstützer

Neue Kampagne zum Jubiläum / Guido Maria Kretschmer ist prominenter Unterstützer der neuen Kampagne.

Neue Kampagne zum Jubiläum / Guido Maria Kretschmer ist prominenter Unterstützer der neuen Kampagne.

Gütersloh – 25 Jahre Deutsche Schlaganfall-Hilfe – zum bundesweiten „Tag gegen den Schlaganfall“ am 10. Mai startet die Stiftung eine neue Kampagne. Prominente Gesichter darin sind Frauke Ludowig, Guido Maria Kretschmer und Verona Pooth.

Unter dem Motto „Ich setze ein Zeichen.“ werden ab sofort in Anzeigen, auf Plakaten, im Internet und in sozialen Netzwerken Menschen gezeigt, die sich mit Schlaganfall-Betroffenen solidarisieren. Sie tragen einen roten Farbbalken auf der Stirn, der sich aus dem Logo der Schlaganfall-Hilfe ableitet. Und damit tragen sie eine zentrale Botschaft der Stiftung weiter: „Schlaganfall kann jeden treffen!“

Neben einem Zeichen der Solidarität mit Schlaganfall-Betroffenen verfolgt die Deutsche Schlaganfall-Hilfe weitere Ziele. „Wir wollen aufklären und zu Spenden animieren, damit wir Schlaganfall-Patienten in Deutschland zukünftig noch besser versorgen können“, erklärt Sylvia Strothotte, Vorstand der Stiftung.

Schlaganfall-Betroffene und Nicht-Betroffene sind auf den Motiven zu sehen. Die prominenten „Zeichensetzer“ Frauke Ludowig und Guido Maria Kretschmer moderierten am vergangenen Wochenende den Rosenball zugunsten der Schlaganfall-Hilfe in Berlin. Beide engagieren sich seit Jahren ehrenamtlich als Botschafter der Stiftung.

Die kreativen Köpfe hinter der Kampagne sind Karin Albers und Jens Sommerfeld von der Agentur TERRITORY. „Das war uns wirklich eine Herzensangelegenheit, die Entwicklung hat uns unglaublich viel Freude bereitet“, berichtet Karin Albers begeistert. Geschäftsführer Stefan Postler hat der Schlaganfall-Hilfe die Kreativleistungen der Agentur unentgeltlich zur Verfügung gestellt.

„Wir freuen uns riesig über dieses Geschenk zu unserem Jubiläum“, sagt Sylvia Strothotte. „Aus Bordmitteln hätten wir das kaum auf die Beine stellen können“. Die Kampagne setzt auch auf einen viralen Effekt. Wer mag, kann Teil von ihr werden, im Internet auf schlaganfall.de sein eigenes Bild hochladen und sich virtuell im „Kampagnen-Generator“ auf der Stirn den roten Strich zeichnen.

Ergänzt wird die Print- und Online-Kampagne durch einen Fernsehspot, der in den nächsten Tagen auf Sendung gehen soll. Medien können die gute Sache der Stiftung durch die Schaltung von Freianzeigen unterstützen. Ein Download aller Motive ist möglich unter: www.schlaganfall-hilfe.de/anzeigenmotive

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Im Dialog mit der Politik: Bundestagsabgeordneter Axel Müller informiert sich in der Rehaklinik Überruh über Prävention und Rehabilitation

Dem Motto Prävention vor Reha – Reha vor Rente – Reha vor Pflege“ folgend bietet die Rehaklinik Überruh Prävention und Rehabilitation auf hohem Niveau. Über die vielfältigen medizinischen und therapeutischen Möglichkeiten die hier zur Verfügung stehen, informierte sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Müller nun vor Ort in Isny-Bolsternang. Neben dem intensiven Austausch zu gesundheits- und sozialpolitischen Themen stand auch eine Klinikführung auf dem Besuchsprogramm.
„Wie schnell und unerwartet es jeden von uns treffen kann, sehen wir in der täglichen Arbeit mit unseren Patientinnen und Patienten – eine Unfall, eine Erkrankung oder eine Operation und das gewohnte Leben gerät erst einmal aus den Fugen. In diesen Situationen leistet die medizinische Rehabilitation die nötige Hilfe. Gemeinsam mit den Betroffenen arbeiten wir intensiv daran, ihnen die Teilhabe an ihrem gewohnten privaten und beruflichen Leben wieder zu ermöglichen sowie ein nachhaltiges Plus an Lebensqualität zu erreichen“, erläuterten Chefarzt Dr. Thomas Bösch und die Kaufmännische Leiterin Miriam Milz bei der Vorstellung des breiten Therapieangebots der Rehaklinik Überruh.

Von der intensiven Arbeit, die hinter einer erfolgreichen Behandlung steckt, konnte sich der Bundestagsabgeordnete Axel Müller bei seinem Besuch in der Rehaklinik Überruh selbst ein Bild machen. Auf besonderes Interesse stießen bei dem CDU-Politiker die Bereiche der medizinischen Prävention und der verhaltensmedizinisch orientierten Rehabilitation (VMOR). „Die demographische Entwicklung in unserem Land ist eine gesellschaftliche und politische Herausforderung, der wir uns stellen müssen. Wir sehen uns nicht nur mit einem zunehmenden Fachkräftemangel konfrontiert, auch die Lebenserwartung und die Lebensarbeitszeit steigen an. Professionelle medizinische Prävention und Rehabilitation unterstützen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aktiv dabei, gesund durch ihr Arbeitsleben zu gehen“, so Müller.

Und genau auf diese Gruppe legt die Rehaklinik Überruh in ihrem Leistungsportfolio einen besonderen Fokus: „Die große Bedeutung der gesundheitlichen Prävention kommt immer mehr in den Köpfen an. Nicht nur bei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sondern auch bei den Arbeitgebern. Dementsprechend bauen wir hier in der Überruh unser Angebot an berufsspezifischen Präventionsangeboten kontinuierlich aus“, erläutert Dieter Beh, Leiter Gesamttherapie der Rehaklinik.

Nicht nur beruflicher Druck sondern insbesondere chronische Erkrankungen belasten neben dem Körper auch die Psyche. Daher gilt: Nur wenn die psychischen Belastungen ernst genommen und mitbehandelt werden, lassen sich körperliche Beschwerden nachhaltig bessern. „Hier setzen wir mit der verhaltensmedizinisch orientierten Rehabilitation, kurz VMOR, an. Bei diesem Konzept wird den psychosomatischen Zusammenhängen mit körperlichen Erkrankungen eine höhere Bedeutung beigemessen als bei herkömmlichen Rehabilitationsverfahren. Gerade betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können wir mit einer erfolgreichen Therapie den Weg zurück ins Arbeitsleben ermöglichen. Rehabilitation rettet damit nicht nur Leben sondern auch Lebensläufe“, so Chefarzt Dr. Bösch.

Durch diese Erfolge wird auch die volkswirtschaftliche Bedeutung von Prävention und Rehabilitation deutlich: Viele Betroffene kehren ins aktive Berufsleben zurück und Frühverrentungen werden vermieden. Ähnliches gilt für den Bereich der Pflege, da jede zeitliche Verschiebung der Pflegebedürftigkeit Pflegekosten senkt. „Wir sprechen hier von einer wichtigen Investition nicht nur in unsere Gesellschaft sondern auch in unser Land als Wirtschaftsstandort. Für mich ist es daher eine wichtige politische Aufgabe, Prävention und Rehabilitation aktiv zu stärken und zu unterstützen“, bekräftigte der Bundestagsabgeordnete Müller.

Im Round-Table-Gespräch unterstrich Dr. Constanze Schaal, Geschäftsführerin der RehaZentren Baden-Württemberg gGmbH das in Kraft treten des Flexirentengesetz als einen der zentralen politischen Schritte: „Da das Gesetz u.a. Prävention, medizinische Rehabilitation, Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben sowie Nachsorge zu Pflichtleistungen erklärt, ist seine Bedeutung enorm. Nun gilt es für uns als Leistungserbringer, die Potenziale zu nutzen. Wir entwickeln unser Leistungsangebot stetig weiter, und passen es an die individuellen Bedürfnisse unserer Patientinnen und Patienten an“, so Dr. Constanze Schaal. Gleichzeitig wirkt sich der Ausbau der Angebote direkt auf das Reha-Budget und damit auf Finanzierung aus. Daher der direkte Appell der Geschäftsführerin der RehaZentren an die Politik: „Für unsere Arbeit benötigen wir Planungssicherheit und eine faire Finanzierung, die die Leistungsbereitschaft und Innovationsbereitschaft der Reha-Einrichtungen erhält. Hier müssen wir gemeinsam mit der Politik Lösungswege finden“.

Zum Abschluss des Klinikbesuchs betonte Axel Müller die Bedeutung des Treffens: „Ein zentraler Aspekt erfolgreicher Politik ist der Dialog. Nur gemeinsam mit allen Beteiligten können wir unsere Gesundheits- und Sozialpolitik erfolgreich weiterentwickeln. Ich freue mich sehr über die zahlreichen Anregungen, die ich aus der Rehaklinik Überruh mit nach Berlin nehmen kann.“

Bildnachweis:
Bundestagsabgeordneter Axel Müller (Bildmitte) im Gespräch mit Dr. Constanze Schaal (links) und Dr. Thomas Bösch (rechts) (Foto: RehaZentren Baden-Württemberg)

Rehaklinik Überruh
Die Rehaklinik Überruh ist eine Fachklinik für Innere Medizin, Orthopädie und verhaltensmedizinisch orientierte Rehabilitation (VMOR). Sie gehört zur Gruppe der RehaZentren Baden-Württemberg, welche 2007 aus dem Zusammenschluss der Rehakliniken der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg entstanden ist. Heute gehören dazu acht Kliniken in Baden-Württemberg und eine in Bayern an den Standorten Baden-Baden, Bad Mergentheim, Bad Kissingen, Donaueschingen, Glottertal, Heidelberg, Isny und Nordrach.

www.rehaklinik-ueberruh.de

Kontakt:
RehaZentren Baden-Württemberg:
Jörg Skupin, Referent PR
Tel.: 0711 – 6994 639-20, j.skupin@rehazentren-bw.de

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