Mai, 2018

 

Beratung zur beruflichen Reha am weißen BARKAS in Grimma

Der weiße BARKAS ist als Infomobil des BFW Leipzig in Sachen Beratung zur beruflichen Rehabilitation in Grimma unterwegs. © A. Starke, BFW Leipzig

Der weiße BARKAS ist als Infomobil des BFW Leipzig in Sachen Beratung zur beruflichen Rehabilitation in Grimma unterwegs. © A. Starke, BFW Leipzig

In Grimma wird der weißen BARKAS des Berufsförderungswerks Leipzig (BFW Leipzig) am 1. Juni 2018 seinen nächsten Halt auf der Infomobiltour durch Mitteldeutschland machen. Dort informiert das Team des BFW Leipzig Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen über die berufliche Rehabilitation.

Um nach langer Krankheit oder einem Unfall wieder einen Weg zurück in Arbeit zu finden, bietet das BFW Leipzig seit über 25 Jahren Umschulungen und Qualifizierungen an. Über die vielen verschiedenen Berufe und die Zugangsvoraussetzungen können sich die Interessierten am 1. Juni, von 9:00 Uhr an auf dem Sachsenmarkt in Grimma informieren. Die Berater aus dem BFW Leipzig führen ihre Gespräche am markanten weißen BARKAS durch. „Wenn Menschen nach einer Krankheit oder einem Unfall ihre bisherige Tätigkeit nicht mehr ausführen können“, erläutert Steffen Gonsior vom Bereich Marketing des BFW Leipzig, „dann bieten wir ihnen eine zweite Chance, um durch einen neuen Beruf wieder in Arbeit zu kommen.“ „Die Infomobiltour erweitert in den Sommermonaten das Beratungsangebot, wenn Interessenten nicht zu der monatlichen Informationsveranstaltung nach Leipzig oder zur Beratung in eine unserer fünf Außenstellen kommen können“, ergänzt seine Kollegin Corinna Schulze.

Diese Tour mit der Vorortberatung wird mittlerweile seit sechs Jahren durchgeführt und bietet die Möglichkeit auf einzelne Fälle gezielt eingehen zu können.

Das Umschulungsangebot umfasst über 14 Berufe im kaufmännischen und gewerblich-technischen Bereich. Weiterhin findet man im BFW Leipzig Vermittlungsmaßnahmen für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen. „Um dieses breite Angebot nutzen zu können, ist wichtig, dass wir unserem Gesprächspartner die Zugangsvoraussetzungen erläutern“, so Steffen Gonsior weiter.

Es gehöre viel Willen und Engagement dazu, trotz gesundheitlicher Einschränkungen wieder ins Arbeitsleben einsteigen zu wollen. Diese Bereitschaft und die Lebenserfahrung aus dem ersten Beruf sind wichtige Argumente, um schnell in ein Unternehmen integriert zu werden. Die Erfahrungen und unsere hohen Vermittlungsquoten auf dem Arbeitsmarkt zeigen, dass viele Unternehmenslenker genau auf diese Werte bauen.

Eilenburg wird am 14. Juni 2018 die nächste Station der Infomobiltour sein. In den Frühjahrs- und Sommermonaten fährt der weiße BARKAS insgesamt 7 Standorte in Sachsen und Sachsen-Anhalt an. Interessenten können vorab die Termine auf dieser Seite einsehen: http://www.bfw-leipzig.de/angebote/beratung/infomobiltour/.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Schlagworte:

BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, Infomobiltour, BARKAS, Beratung, Grimma

BFW Leipzig

Seit über 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz, Döbeln, Plauen und Zwickau zur Verfügung. Ein berufliches Trainingszentrum, das BTZ Leipzig, ergänzt das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

Weitere Informationen und Bildmaterial:

Berufsförderungswerk Leipzig gemeinnützige GmbH
Michael Lindner
Leiter PR | Unternehmenskommunikation
Georg-Schumann-Straße 148
04159 Leipzig
Tel.: 0341 | 9175120
Fax: 0341 | 917563120
E-Mail: presse@bfw-leipzig.de
Internet: http://www.bfw-leipzig.de/presse

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13. Abschlussprüfung der „ZERCUR GERIATRIE Fachweiterbildung Pflege“

Pressemitteilung 5-2018 (15.05.2018)

 

Zum 13. Mal haben am 3. und 4. Mai 2018 die Abschlussprüfungen für die „ZERCUR GERIATRIE Fachweiterbildung Pflege“ stattgefunden. Von insgesamt 37 Teilnehmern des bundesweiten Lehrgangs haben 31 Teilnehmer die Prüfungen zur „ZERCUR Pflegefachkraft Geriatrie“ absolviert.

 

Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung werden geriatriespezifisches Fachwissen sowie Fortbildungsangebote immer wichtiger. Die vom Bundesverband Geriatrie gemeinsam mit dem Evangelischen Diakonieverein Berlin-Zehlendorf entwickelte „ZERCUR GERIATRIE Fachweiterbildung Pflege“ hat sich als Fortbildung etabliert und wird von der Zielgruppe der Pflegenden sehr gut angenommen.

Seit 2010 haben insgesamt 285 Teilnehmer diese 520 Stunden umfassende Fachweiterbildung durchlaufen und die abschließenden Prüfungen erfolgreich bestanden. Durch die flexible Dauer von maximal fünf Jahren und die modularisierte Struktur lässt sich die Fortbildung sehr gut in den Berufsalltag der Pflegefachkräfte integrieren. Das Programm ermöglicht dem in einem interdisziplinären Team arbeitenden Pflegepersonal, die hohen Qualitätsstandards in der Geriatrie zu gewährleisten. Die Abschlussprüfungen finden zweimal jährlich in Berlin statt.

 

Aufgrund der hohen Nachfrage wurde die Weiterqualifizierung zum 1. Januar 2017 um eine Fachweiterbildung für Therapeuten im Bereich der Geriatrie erweitert. Die „ZERCUR GERIATRIE Fachweiterbildung Therapeuten“ ist ebenfalls modular aufgebaut und setzt gleichfalls auf den ZERCUR Basiskurs auf. Im Januar 2018 wurde das ZERCUR Programm durch die Weiterbildung „ZERCUR GERIATRIE Pflegehelfer“ ergänzt. Sie richtet sich an Pflegehelfer mit ein- oder zweijähriger Ausbildung.

 

Nähere Informationen zum „ZERCUR GERIATRIE Basiskurs“ sowie zu den darauf aufbauenden Programmen „ZERCUR GERIATRIE Fachweiterbildung Pflege“, „ZERCUR GERIATRIE Fachweiterbildung Therapeuten“ und „ZERCUR GERIATRIE Pflegehelfer“ finden sich auch auf der Webseite des Bundesverbands Geriatrie e.V.: http://bv-geriatrie.de/verbandsarbeit/zercur-geriatrie/ueber-zercur

 

Bundesverband Geriatrie e.V.

Vorstandsvorsitzender: Dipl.-Kfm. Ansgar Veer

Geschäftsführer: RA Dirk van den Heuvel

Reinickendorfer Straße 61

13347 Berlin

Tel.: 030 / 339 88 76 – 10

Fax: 030 / 339 88 76 – 20

 

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Bundesweiter Suchtkongress „Sucht und Komorbidität – Sucht als Komorbidität“

Bundesweiter Suchtkongress „Sucht und Komorbidität – Sucht als Komorbidität“ vom 20. bis 22. Juni 2018 in der Stadthalle Heidelberg

 

Der 31. Bundeskongress des Fachverbandes Sucht e.V. findet vom 20. bis 22. Juni 2018 im Kongresshaus Stadthalle in Heidelberg statt. Thema des diesjährigen Kongresses sind komorbide Störungen in Verbindung mit Abhängigkeitserkrankungen.

Suchtkranke Menschen leiden deutlich häufiger als die Allgemeinbevölkerung an psychiatrischen Diagnosen, wie Angsterkrankungen, Depressionen, Persönlichkeitsstörungen oder Traumafolge-Störungen. Aber auch somatische Diagnosen, wie etwa Stoffwechselkrankheiten, Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems, des Verdauungs- oder Kreislaufsystems, kommen häufiger bei ihnen vor. Hieraus ergeben sich zwei zentrale Themenstellungen, mit denen sich der Kongress befassen wird:

Zum einen geht es um die Frage, inwieweit im Vorfeld bzw. auch während der Behandlung neben der Suchterkrankung auch komorbide Störungen diagnostiziert werden und diese auch Eingang in der Behandlung finden. Die vielfältigen Interdependenzen zwischen dem Substanzmittelkonsum und vorhandenen komorbiden Störungen erfordern integrierte Behandlungsmodelle. Diese stellen jedoch vielfältige Herausforderungen an die Behandler, da die mehrdimensionalen Problembereiche der komorbiden Patientinnen und Patienten bei der Therapiezielplanung und der Gestaltung des gesamten Behandlungsprozesses zu berücksichtigen sind.

Zum anderen kann eine Suchterkrankung im Kontext der Behandlung einer somatischen oder psychischen Störung selbst als Komorbidität auftreten. Eine zusätzliche Suchterkrankung wird jedoch häufig übersehen bzw. nicht ausreichend berücksichtigt. Hier stellt sich die Herausforderung, durch die Entwicklung einer „Kultur des Hinschauens“ im Verlauf der weiteren Diagnostik und Behandlungsplanung die Aufmerksamkeit auch auf die Suchterkrankung zu lenken und die Patientin oder den Patienten zur Inanspruchnahme entsprechender suchtspezifischer Beratungs- und Behandlungseinrichtungen sowie Selbsthilfegruppenangebote zu motivieren

Es erwartet uns ein spannender Kongress, der Orientierung bieten soll und bei dem in Form von Plenumsvorträgen, neun Foren, sieben Workshops und Posterbeiträgen u. a. folgende Themen behandelt werden:

  • Alkohol-/substanzbezogene Störungen, somatische Komorbidität und Frühintervention
  • Diagnostik und Behandlung psychischer Störungen unter besonderer Berücksichtigung von Angsterkrankungen
  • Persönlichkeitsstörungen – Überblick über Diagnostik, Behandlungsmethoden und -techniken
  • Depression und Suizidalität bei Suchterkrankungen
  • Psychopharmaka und Suchtbehandlung
  • Return to Work – unter Berücksichtigung psychischer und substanzbezogener Störungen
  • Behandlung psychischer und somatischer Erkrankungen in der Suchttherapie
  • Komorbide Erkrankungen in der Behandlung Drogenabhängiger sowie bei pathologischem Glücksspiel und pathologischem PC-/Internetgebrauch
  • Komorbidität und Sucht: Rahmenbedingungen, Anforderungen und deren Finanzierung
  • Sucht und Komorbidität – Sucht als Komorbidität: Erfordernisse aus Sicht der Leistungsträger und Behandler

Auf der Homepage des Fachverbandes Sucht e.V. (http://www.sucht.de) finden Sie unter der Rubrik „Fachpublikum/Veranstaltungen/Kongresse des FVS“ Informationen u. a. zur Anmeldung sowie Hinweise zur Organisation, Unterkunft und Zertifizierung.

Das Kongressprogramm ist dort ebenfalls verfügbar oder kann direkt unter dem nachfolgenden Link heruntergeladen werden:

http://www.sucht.de/files/pdf/veranstaltungen/31.%20Heidelberger%20Kongress/28752%20FVS%20Kongressprogramm%202018.pdf

 

Das Programmheft zum Kongress kann ebenfalls als Broschüre bei der Geschäftsstelle des Fachverbandes Sucht e.V. bestellt werden. Dorthin können Sie sich auch gerne bei Rückfragen wenden:

 

FACHVERBAND SUCHT e.V.

– Geschäftsstelle –

Walramstraße 3

53175 Bonn

Tel.: 0228 – 26 15 55

Fax: 0228 – 21 58 85

E-Mail: sucht@sucht.de

Internet: http://www.sucht.de

 

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Verband stellt sich neu auf – Zukunft der beruflichen Reha ist digital

Pressemitteilung                                                                            Berlin, 17. Mai 2018

 

BAG Berufsbildungswerke wählt Tobias Schmidt zum neuen Vorsitzenden

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke e. V. (BAG BBW) hat auf ihrer Mitgliederversammlung am 16./17. Mai 2018 in Berlin einen neuen Vorstand gewählt. An der Spitze des Verbands steht für die kommenden vier Jahre der Leipziger Tobias Schmidt. Er folgt auf Michael Breitsameter, der seit 2011 die Interessen der BAG BBW als Vorstandsvorsitzender vertreten hatte.

„In den vergangenen sieben Jahren meiner Arbeit haben wir gemeinsam das Netzwerk für die Berufsbildungswerke in Deutschland intensiv gepflegt und ausgebaut. Es ist uns gelungen, die Rahmenbedingungen für die Berufsbildungswerke auf zukunftssichere Fundamente zu stellen. Dazu gehört der neue Rahmenvertrag mit der Bundesagentur für Arbeit, die tarifliche Absicherung unserer Mitarbeiter zur Sicherung der Qualität unserer Leistungen und diese messbar und transparent zu machen“, zieht Breitsameter Bilanz. „Zusammen haben wir viel bewegt, um Jugendliche mit Behinderung auf den ersten Arbeitsmarkt vorzubereiten und nachhaltig erfolgreich zu vermitteln. Und dass mit einer im Verhältnis zu ihrer Mitgliederzahl kleinen, aber sehr schlagfähigen Truppe. Ich wünsche mir, dass uns das auch weiterhin gelingt“, so Breitsameter. Der Verband entwickle sich stetig weiter. Dies möchte der 57-Jährige auch in Zukunft fördern und begleiten. Daher wählten ihn die Delegierten erneut als Mitglied in den Vorstand.

Der neue Vorsitzende Tobias Schmidt möchte die Zukunft der beruflichen Rehabilitation aktiv mitgestalten: „Das neue Bundesteilhabegesetz stellt uns als Leistungserbringer vor viele Aufgaben, die wir mit unserer Praxiserfahrung gemeinsam mit der Politik angehen werden. Vor allem der digitale Wandel hat für die Berufsbildungswerke erhebliche Folgen, die schon heute spürbar sind. Neue Berufsbilder, die Qualifikation der Mitarbeiter und sich wandelnde Lernprozesse werden künftig darüber entscheiden, wie wettbewerbsfähig Berufsbildungswerke sind und bleiben. Auch in Zukunft wollen wir jungen Menschen mit Behinderungen optimale und an ihren individuellen Bedarfen ausgerichtete Leistungen anbieten. Dafür stellen wir in den kommenden Jahren die Weichen“, kündigte der 40-Jährige vor den Delegierten an.

Hintergrund

Die BAG Berufsbildungswerke e.V. ist ein Zusammenschluss von bundesweit 51 Berufsbildungswerken. Sie sind Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation für Jugendliche und junge Erwachsene mit Behinderungen nach § 51 Sozialgesetzbuch, Neuntes Buch (SGB IX). Die Geschäftsstelle der BAG Berufsbildungswerke ist in Berlin.

Im neuen Vorstand sind neben dem Vorsitzenden folgende Mitglieder vertreten:

Samuel Breisacher (CJD), Michael Breitsameter (KJF Augsburg), Roman Hanle (BBW Waiblingen), Walter Krug (BBW Abensberg), Georg Kruse (Christophorus-Werk Lingen), Herbert Lüdtke (BBW Ravensburg), Manfred Schulte (Josefs-Gesellschaft Köln), Kerstin Stoye (BBW Annedore-Leber-Berufsbildungswerk Berlin), Dr. Thorsten Hinz (Caritasverband), Jürgen Wonn (Deutsches-Rotes-Kreuz)

Kontakt:

Tanja Ergin
Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke e.V.
Oranienburger Straße 13/14
10178 Berlin
Fon 030 2639809-90
Fax 030 2639809-99
info@bagbbw.de
www.bagbbw.de

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Zehn Jahre im Einsatz für abhängige Menschen

MEDIAN Klinik Dormagen feiert zehnjähriges Bestehen mit einer Fachtagung und zahlreichen geladenen Gästen / Außergewöhnliche therapeutische Behandlungsansätze für suchtkranke Menschen zeichnen Fachklinik aus

Gruppenbild anlässlich der Jubiläums-Fachtagung mit (v.l.) Oberärztin Dr. (C) Laycen  Chuey- Ferrer, Stellvertretender Bürgermeister Michael Dries, Chefarzt Günther K. Mainusch, Geschäftsführer des Fachverbands Sucht e.V. Dr. Volker Weissinger, MEDIAN Geschäftsbereichsleiter Andreas Finkel, Dezernatsleiter der Deutschen Rentenversicherung Bund Andreas Petermann, Prof. Dr. phil. Johannes Michalak von der Universität Witten/Herdecke, Kaufmännischer Leiter Martin Pieper,  Leitende Psychologin Christina Rohde und der Leiter des EMDR-Instituts Deutschland Dr. med. Arne Hoffmann.

Gruppenbild anlässlich der Jubiläums-Fachtagung mit (v.l.) Oberärztin Dr. (C) Laycen Chuey- Ferrer, Stellvertretender Bürgermeister Michael Dries, Chefarzt Günther K. Mainusch, Geschäftsführer des Fachverbands Sucht e.V. Dr. Volker Weissinger, MEDIAN Geschäftsbereichsleiter Andreas Finkel, Dezernatsleiter der Deutschen Rentenversicherung Bund Andreas Petermann, Prof. Dr. phil. Johannes Michalak von der Universität Witten/Herdecke, Kaufmännischer Leiter Martin Pieper, Leitende Psychologin Christina Rohde und der Leiter des EMDR-Instituts Deutschland Dr. med. Arne Hoffmann.

Die MEDIAN Klinik Dormagen feierte am 16. Mai ihr zehnjähriges Bestehen. Anlässlich des Jubiläums hatte die Klinik zu einer Fachtagung unter dem Titel „10 Jahre Komorbiditätsbehandlung im Rheinland” eingeladen. Unter den rund 100 Gästen waren auch Vertreter von Kostenträgern und Verbänden, wie Andreas Petermann, Dezernatsleiter der Deutschen Rentenversicherung Bund in Berlin und Dr. Volker Weissinger, Geschäftsführer des Fachverbandes Sucht e.V. Von der Stadt Dormagen war deren stellvertretender Bürgermeister Michael Dries der Einladung gefolgt. Zu Beginn der Veranstaltung zog Chefarzt Günther K. Mainusch eine positive Bilanz der vergangenen Jahre. Die Klinik habe sich durch ihre Expertise insbesondere in der Trauma- und Depressionsbehandlung einen Namen gemacht und sei heute hervorragend positioniert und gut belegt.

Außergewöhnliche Initiative

Mainusch hatte im Jahr 2008 selbst die Initiative ergriffen, die Klinik in Dormagen aufzubauen. Der innovative Ansatz war damals, eine Spezialeinrichtung für Entwöhnungsbehandlungen bei alkoholabhängigen und medikamentenabhängigen Männern und Frauen mit einer wohnortnahen stationären Behandlung in einer Region mit hoher Bevölkerungsdichte zu verwirklichen. Neu im therapeutischen Konzept war, sich auch mit komorbiden Störungen, also Neben- und Begleiterkrankungen bei suchtkranken Menschen zu beschäftigten. Diese sind nach heutigem Wissensstand eher die Regel als die Ausnahme. So leiden Suchtkranke häufiger auch unter Angsterkrankungen, Depressionen, Persönlichkeitsstörungen oder Traumafolgestörungen. Auch somatische Diagnosen, wie etwa Stoffwechselkrankheiten, Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems, des Verdauungssystems oder Kreislaufsystems, kommen häufiger bei ihnen vor.

Therapeutisches Neuland beschritten

Maßgeblich beteiligt an der therapeutischen Konzeption war seinerzeit auch Oberärztin Dr. (C) Laycen Chuey-Ferrer, die schon zu Beginn ihrer Arbeit in Dormagen einen Schwerpunkt auf die Traumabehandlung und die EMDR Methode legte. EMDR steht für Eye Movement Desensitization and Reprocessing (auf Deutsch: Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegung). Die Psychotherapieform zur Behandlung von Traumafolgestörungen wurde Ende der 1980er Jahre in den USA entwickelt. Ein zentrales Element ist die Nachverarbeitung der belastenden Erinnerung unter Nutzung bilateraler Stimulation: Die Patientin bzw. der Patient folgt den Fingern der Therapeutin mit den Augen, während diese ihre Hand abwechselnd nach rechts und links bewegt. Diese Stimulation unterstützt nachweislich das Gehirn, die eigenen Selbstheilungskräfte zu aktivieren und die belastenden Erinnerungen zu verarbeiten. In Deutschland wird EMDR etwa seit 1991 angewendet.

 

Hochkarätige Fachvorträge

Folgerichtig lagen auch die Themen der Fachbeiträge am Jubiläumstag rund um diesen therapeutischen Schwerpunkt. So hatte die Klinik Prof. Dr. phil. Johannes Michalak vom Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie II der Universität Witten/Herdecke gewinnen können, der zum Thema „Achtsamkeit, Depression und der Körper“ sprach. Auf besonderes Interesse stieß auch der Fachvortrag von Dr. med. Arne Hoffmann, dem Leiter des EMDR-Instituts Deutschland. Er sprach zum Thema „EMDR als moderner Behandlungsansatz in der stationären Psychotherapie“. „Wir freuen uns, dass wir unseren Gästen zum Jubiläum ein so hochkarätiges Programm anbieten konnten und dass wir als hochspezialisierte Klinik hier in Dormagen stark gefragt sind“, freute sich der kaufmännische Leiter Martin Pieper. „Die MEDIAN Klinik Dormagen ist nicht nur in der Region sondern auch in der Fachwelt anerkannt. Das sind gute Voraussetzungen für die nächsten zehn Jahre.“

 

Über MEDIAN

MEDIAN ist ein modernes Gesundheitsunternehmen mit 120 Rehabilitationskliniken, Akutkrankenhäusern, Therapiezentren, Ambulanzen und Wiedereingliederungseinrichtungen und ca. 15.000 Beschäftigten in 14 Bundesländern. Als größter privater Betreiber von Rehabilitationseinrichtungen mit 18.000 Betten und Behandlungsplätzen besitzt MEDIAN eine besondere Kompetenz in allen Therapiemaßnahmen zur Erhaltung der Teilhabe.

Kontakt und Nachfragen:

NEDIAN Klinik Dormagen
Kaufmännischer Leiter Martin Pieper
Kurt-Tucholsky-Str. 4 · 41539 Dormagen
Telefon +49 (0)2133 2660-0
E-Mail: Martin.Pieper@median-kliniken.de
www.median-kliniken.de

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Noch ein Jahr bis zur 20. REHAB

+ Viele Keyplayer haben bereits Standflächen gebucht. Foto: Messe Karlsruhe

Noch ein Jahr bis zur 20. REHAB – Fachmesse für Rehabilitation, Therapie, Pflege und Inklusion

Am 16. Mai 2019 startet die 20. Auflage der Fachmesse für Rehabilitation, Therapie, Pflege und Inklusion (REHAB) in der Messe Karlsruhe. Bereits jetzt ist die Hälfte der verfügbaren Standflächen belegt: Branchengrößen wie AAT Alber Antriebstechnik GmbH, Burmeier GmbH & Co. KG, Otto Bock Healthcare GmbH und Schuchmann GmbH & Co. KG haben sich ihren Stand frühzeitig gesichert.

 

 +  Viele Keyplayer haben bereits Standflächen gebucht. Foto: Messe Karlsruhe

Viele Keyplayer haben bereits Standflächen gebucht. Foto: Messe Karlsruhe

Ebenso konnten für den Marktplatz Homecare & Pflege neben bereits teilnehmenden Ausstellern wie den Firmen Mölnlycke Health Care GmbH und Börgel GmbH, zahlreiche Neu-Aussteller wie das Unternehmen Manfred Sauer GmbH hinzugewonnen werden. „Für die Jubiläumsausgabe schmieden wir derzeit an neuen Ideen mit unseren Netzwerk-Partnern und auch der Standflächenverkauf hat schon gut Fahrt aufgenommen“, so Projektleiterin Annika Gehrmeyer. Erstmalig wird das Reha-Netzwerk ROLLETS für das Rahmenprogramm eine Seminarreihe zur komplexen Hilfsmittelversorgung für Therapie- und Pflegeberufe sowie weitere Leistungserbringer und Kostenträger anbieten. Die 4. Pflegeregionalkonferenz des Pflegebündnisses der TechnologieRegion Karlsruhe mit rund 300 erwarteten Teilnehmern und die 43. Fortbildungstagung der Bobath-Therapeuten Deutschland e.V. mit rund 250 erwarteten Teilnehmern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz finden im Konferenz Center der Messe Karlsruhe begleitend zur REHAB statt.

REHAB Karlsruhe

Seit 1980 ist die REHAB als eine der weltweit führenden Fachmessen für Rehabilitation, Therapie, Pflege und Inklusion alle zwei Jahre eine feste Größe im Veranstaltungskalender für Reha-Fachleute sowie Menschen mit Handicap und deren Angehörigen. Hier werden die neuesten Reha-, Orthopädie- und Medizintechnikprodukte sowie Innovationen für Pflege und Therapie präsentiert. Marktplätze bündeln die vielfältigen Messethemen und fördern den lebendigen Austausch untereinander. Zahlreiche Vorträge, Live-Vorführungen, Diskussionsrunden und Fortbildungen runden das Rahmenprogramm ab. Die 20. REHAB findet vom 16. bis 18. Mai 2019 in der Messe Karlsruhe statt. Nähere Informationen unter www.rehab-karlsruhe.de

Kontakt Presse:

Pressereferentin
Marion Künstel
Telefon +49 (0) 721 3720 2307
Fax +49 (0) 721 3720 99 2307
E-Mail marion.kuenstel@messe-karlsruhe.de

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Gesundheit fängt mit Lesen an

Pressemitteilung

Mainz / Berlin – Neues Projekt von Stiftung Lesen und AOK-Bundesverband: HEAL – Health Literacy im Kontext von Alphabetisierung und Grundbildung / Förderung durch Bundesministerium für Bildung und Forschung

Die Stiftung Lesen und der AOK-Bundesverband starten mit „HEAL – Health Literacy im Kontext von Alphabetisierung und Grundbildung“ ein neues Kooperationsprojekt. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Schnittstellen auszuloten und Handlungsempfehlungen für Politik, Gesellschaft und Wirtschaft zu entwickeln. Denn mehr als 7,5 Millionen Menschen in Deutschland sind funktionale Analphabeten. Sie können Texte nicht oder nur schwer lesen. Das hat oft auch Folgen für die Gesundheit.

Auf zwei Tagungen bündeln die Initiatoren gemeinsam mit Experten aus Gesundheit, Bildung, Wissenschaft und Medien das Wissen aus den Bereichen Gesundheits- und Schriftsprachkompetenz. Der Auftakt fand heute in Berlin zum Thema „Health Literacy“ statt, die kommende Veranstaltung im November nimmt „Food Literacy“ in den Blick. HEAL läuft bis April 2019 und wird im Rahmen der Nationalen Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt. Mit dem Projekt bauen Stiftung Lesen und der AOK-Bundesverband ihre Zusammenarbeit aus. Bereits seit 2011 engagiert sich die AOK beim bundesweiten Vorlesetag.

Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen, erklärt: „Lesen spielt in allen Lebensbereichen eine entscheidende Rolle. Wenn Akteure der Lese- und Gesundheitsförderung über den eigenen Tellerrand hinausschauen, wird die Gesellschaft in beiden Bereichen profitieren. Wir danken dem Bundesministerium für Bildung und Forschung für die großzügige Förderung des innovativen Projekts.“

Martin Litsch, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes, bestärkt: „Wer Beipackzettel nicht verstehen, Medikamente nicht richtig dosieren oder Hygienevorschriften nicht befolgen kann, gefährdet sein körperliches Wohlbefinden. Im Umkehrschluss bedeutet das jedoch auch: Eine Verbesserung der Schriftsprachkompetenz aller Menschen in Deutschland wirkt sich positiv auf deren Gesundheit aus. Da die meisten Menschen im Krankheitsfall Ärzte oder Apotheker aufsuchen, sollten funktionale Analphabeten dort – innerhalb des Gesundheitssystems – geeignete Unterstützung erhalten.“

Thomas Bartelt, Referent in der Abteilung Weiterbildung, Arbeitsmarkt, ESF im Bundesministerium für Bildung und Forschung betont: „Wer in der Lage ist, sich über Ernährung, Prävention und Behandlung zu informieren, lebt gesünder. HEAL schafft die Grundlagen, um das Leben vieler Menschen in Deutschland zu verbessern. Daher unterstützen wir sehr gern die gemeinsame Initiative der Stiftung Lesen und des AOK-Bundesverbandes.“

Die Stiftung Lesen arbeitet dafür, dass Lesen Teil jeder Kindheit und Jugend wird. Denn Lesefreude und Lesekompetenz sind wichtige Voraussetzungen für die persönliche Entwicklung und ein erfolgreiches Leben. Als operative Stiftung führt sie in enger Zusammenarbeit mit Bundes- und Landesministerien, wissenschaftlichen Einrichtungen, Stiftungen, Verbänden und Unternehmen breitenwirksame Programme sowie Forschungs- und Modellprojekte durch. Dazu zählen der „Bundesweite Vorlesetag“, der „Welttag des Buches“ und „Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen“, ein bundesweites frühkindliches Leseförderprogramm, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird. Die Stiftung Lesen steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und wird von zahlreichen prominenten Lesebotschaftern unterstützt. Mehr unter www.stiftunglesen.de

Der AOK-Bundesverband ist der dienstleistungsorientierte Interessenvertreter der AOK-Gemeinschaft. Die Gesundheitskasse versichert in elf verschiedenen AOKs bundesweit mehr als 26 Millionen Menschen – fast ein Drittel der gesamten Bevölkerung. Kernaufgabe des AOK-Bundesverbandes ist es, die Interessen des AOK-Systems gegenüber der Bundes- und Europapolitik, dem GKV-Spitzenverband und den Vertragspartnern der AOK zu vertreten. Hier engagiert sich der Bundesverband für eine qualitativ gute und wirtschaftliche Gesundheitsversorgung der AOK-Versicherten.

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Deutsche Schmerzgesellschaft e. V. legt Forschungsagenda vor

PRESSEMITTEILUNG

 

Deutsche Schmerzgesellschaft e. V. legt Forschungsagenda vor

Schmerzforschung muss vernetzt, transparent und patientennah sein

 

Berlin – Chronische Schmerzen betreffen Millionen von Menschen in Deutschland. Um diese in Zukunft besser behandeln zu können, muss die Schmerzforschung sich an den therapeutischen Bedürfnissen der Patienten orientieren, fordert die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. Mit ihrer jüngst erschienenen Forschungsagenda „Perspektive Schmerzforschung Deutschland“ will die Fachgesellschaft die Weichen für die Erforschung von Schmerzen neu stellen: Sie soll dabei helfen, Forschende verschiedenster Fachgebiete besser zu vernetzen und die Patientenperspektive weiter in den Mittelpunkt wissenschaftlicher Studien zu rücken. Neue Erkenntnisse sollen so schneller den Weg in die Behandlungspraxis finden.

In Deutschland leiden etwa sechs Millionen Menschen an chronischen, nicht tumorbedingten Schmerzen, die ihren Alltag und das Berufsleben beeinträchtigen. Die Zahl derjenigen, die insgesamt angeben, chronische Schmerzen zu haben, ist sogar weit höher und wird auf 23 Millionen geschätzt. „Wir sprechen mit Recht von einer Volkskrankheit. Um diese zu bekämpfen, müssen wir jedoch viel mehr Anstrengungen unternehmen als bisher“, sagt Thomas Isenberg, Geschäftsführer der Deutschen Schmerzgesellschaft e. V. aus Berlin. Sie fordert bereits seit Jahren einen Aktionsplan gegen den Schmerz, zu dessen vier Punkten neben „Bewusstsein schaffen“, „Aus- und Weiterbildung stärken“ sowie „Versorgung verbessern“ auch „Forschung fördern“ gehört. Daher hat die Schmerzgesellschaft ein Forum geschaffen, das Wissenschaftler aus allen Schmerzdisziplinen zusammenbringt: Den Wissenschaftstag. „Ziel war es, eine Plattform für den wissenschaftlichen Diskurs zu schaffen und zugleich eine Bestandsaufnahme der Schmerzforschung in Deutschland zu versuchen“, erläutert Isenberg. Nach zwei Wissenschaftstagen 2015 und 2016 sowie einer intensiven Arbeit von mehr als 70 in der Schmerzgesellschaft organisierten Schmerzexperten legt die Fachgesellschaft nun ihre Forschungsagenda vor.

„Medizinische Forschung ist nie Selbstzweck. Sie muss den betroffenen Menschen zugutekommen, und das möglichst schnell“, betont Professor Dr. med. Martin Schmelz, Präsident der Deutschen Schmerzgesellschaft. Eine der zentralen Fragestellungen ist etwa, wie sich Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung mit Zell- und Tierversuchen schneller in die Praxis transportieren lassen. „Eine Voraussetzung dafür ist die Vernetzung aller, die sich an Schmerzforschung beteiligen“, so Schmelz.

Die Forschungsagenda hat darüber hinaus die Funktion, strukturbildend zu wirken. Nach einer einführenden Analyse der Situation der Versorgung Schmerzkranker in Deutschland stehen Ziele und Positionen der Schmerzforschung im Fokus, um dann zukünftige Forschungsfelder zu identifizieren. Neben eindeutig auf Körperbereiche bezogene Felder wie „Rückenschmerz“, „Gelenkschmerz“ oder „Kopfschmerz“, nimmt die Forschungsagenda auch „Mechanismen der Schmerzwahrnehmung“, „Schmerzverlauf“ und „Versorgung“ in den Blick. Der Präsident der Schmerzgesellschaft fasst zusammen: „Anwendungsbezogene Grundlagenforschung, die den Patienten im Blick hat, Vernetzung von Forschenden, Forschungsförderung, Versorgungsforschung und die Einrichtung eines Schmerzregisters sind mehr als bloße Forderungen unserer Agenda. Sie ist eine Roadmap, die aufzeigt, wie vernetzte Strukturen aufgebaut und dadurch mittel- und langfristig die Versorgung von Schmerzpatienten verbessert werden kann.“

 

Literatur:

Forschungsagenda. Perspektive Schmerzforschung Deutschland. Herausgeber: Deutsche Schmerzgesellschaft e. V., 1. Auflage: Oktober 2017. https://www.dgss.org/fileadmin/pdf/171220_DGSS_Forschungsagenda_2017.pdf

 

 

Zur Deutschen Schmerzgesellschaft e. V.

Die Deutsche Schmerzgesellschaft e. V. ist mit über 3600 persönlichen Mitgliedern die größte wissenschaftlich-medizinische Fachgesellschaft im Bereich Schmerz in Europa. Die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. ist Mitglied der IASP (International Association for the Study of Pain) sowie der AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften). Sie ist zudem die interdisziplinäre Schmerzdachgesellschaft von derzeit 19 mitgliederstarken weiteren medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaften im Bereich Schmerz. Diese Perspektive wird zudem erweitert durch die institutionelle korrespondierende Mitgliedschaft der Vereinigung aktiver Schmerzpatienten SchmerzLOS e.V. in der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V.

Die Mitgliedschaft der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. ist interdisziplinär und interprofessionell und besteht aus Schmerzexperten aus Praxis, Klinik, Psychologen, Pflege, Physiotherapie u. a. sowie wissenschaftlich ausgewiesenen Schmerzforschern aus Forschung, Hochschule und Lehre.

 

 

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Pressekontakt:

Dagmar Arnold

Postfach 30 11 20

70451 Stuttgart

Telefon: 0711 8931-380

Telefax: 0711 8931-167

E-Mail: arnold@medizinkommunikation.org

 

sowie

 

Thomas Isenberg

– Geschäftsführer –

Deutsche Schmerzgesellschaft e.V.

Bundesgeschäftsstelle

Alt-Moabit 101 b , 10559 Berlin

Telefon: 030 39409689-0

Telefax: 030 39409689-9

Mobil: 0171 7831155

E-Mail: isenberg@dgss.org

Internet: www.dgss.org

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Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik eröffnet Akutstation

Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, das Rheinisch-westfälische Zentrum für Frührehabilitation und Beatmung (RWZFB) zu besichtigen.

Nümbrecht. Am Mittwoch, den 9. Mai 2018, fand in der Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik eine Seminartagung für Sozialdienstmitarbeiter statt. Anlass war die offizielle Eröffnung des Rheinisch-westfälischen Zentrums für Frührehabilitation und Beatmung (RWZFB) durch Dr. Ursula Becker, geschäftsführende Gesellschafterin der Dr. Becker Klinikgruppe.

Zentrales Thema für externe Sozialdienste

Im Rahmen der Eröffnung des Rheinisch-westfälischen Zentrums für Frührehabilitation und Beatmung fand in der Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik am vergangenen Mittwoch eine Seminartagung für Sozialdienste statt.

Im Rahmen der Eröffnung des Rheinisch-westfälischen Zentrums für Frührehabilitation und Beatmung fand in der Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik am vergangenen Mittwoch eine Seminartagung für Sozialdienste statt.

Mit dem RWZFB bietet die Nümbrechter Rehaeinrichtung Betroffenen mit schweren neurologischen Erkrankungen, z. B. Hirnschädigungen nach einem Schlaganfall, eine intensive Versorgung auf Krankenhausniveau. Dabei gilt: Je früher die Reha-Maßnahmen einsetzen, desto besser sind die Erfolgsaussichten für den Patienten. Ein zentrales Thema also, das auch die Sozialdienste der umliegenden Krankenhäuser beschäftigt: Sie sind seit Ende 2017 dazu verpflichtet, für ihre Patienten zu prüfen, welche medizinischen, rehabilitativen oder pflegerischen Leistungen unmittelbar nach dem Aufenthalt in einem Akutkrankenhaus erforderlich sind und diese einzuleiten.

Rund viereinhalb Stunden lang drehte sich in der Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik am vergangenen Mittwochnachmittag daher alles um das Thema „Optimales Entlassmanagement“. Insgesamt nahmen zehn Teilnehmer*innen aus fünf regionalen wie überregionalen Krankenhäusern, u.a. Köln, Bonn und Aachen, an der Seminartagung teil.

Einblicke, Infos und Tipps für die Teilnehmer

Der Nachmittag gestaltete sich abwechslungsreich: Zunächst wurden die Teilnehmer in zwei Vorträgen über das Wunsch- und Wahlrecht des Patienten, das Patientenrecht bei der Reha-Beantragung sowie den optimalen Entlassungszeitpunkt von Patienten informiert. Das regte zur Diskussion und zum Erfahrungsaustausch an. Im Anschluss bekamen sie die Möglichkeit, das RWZFB gemeinsam mit Dr. Thomas Brand, Chefarzt Neurologie, zu besichtigen. Die Veranstaltung klang bei Bergischer Kaffeetafel aus.

Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, das Rheinisch-westfälische Zentrum für Frührehabilitation und Beatmung (RWZFB) zu besichtigen.

Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, das Rheinisch-westfälische Zentrum für Frührehabilitation und Beatmung (RWZFB) zu besichtigen.

„Wir ziehen eine sehr positive Resonanz aus der Veranstaltung. Uns ist es gelungen, die Teilnehmer abzuholen und ihnen wertvolle Einblicke, Infos und Tipps mitzugeben“, sagt Dr. Tim Kleiber, Verwaltungsdirektor der Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik. „Auch die Führung über unsere Akutstation kam sehr gut an. Die Sozialdienstmitarbeiter konnten sich ein umfangreiches Bild davon machen, wie hier mit den Patienten gearbeitet wird und sich dazu mit Herrn Dr. Brand austauschen. Uns ist es wichtig, die Sozialdienstmitarbeiter in ihrem Arbeitsalltag zu unterstützen – und ich denke, das ist uns gelungen.“

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Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik
Die Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik ist seit über 20 Jahren auf Rehabilitationsmaßnahmen in den Bereichen Neurologie, Orthopädie und Osteologie spezialisiert. Sie verfügt außerdem über eine interdisziplinäre neuro-orthopädische Station sowie eine Station mit 20 neurologisch-neurochirurgischen Frührehabetten. Insgesamt behandelt die Klinik pro Jahr durchschnittlich 4.300 Rehabilitanden und beschäftigt rund 200 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen am Standort Nümbrecht im Bergischen Land. Die Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik gehört mit acht weiteren Rehabilitationskliniken zur Dr. Becker Klinikgruppe. Das inhabergeführte Familienunternehmen mit Hauptsitz in Köln hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Rehabilitation des 21. Jahrhunderts zu gestalten. www.dbkg.de/rhein-sieg-klinik
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Kontakt:

Dr. Becker Klinikgruppe

Kim Ernst

Redakteurin
Parkstraße 10
50968 Köln
Tel.: (+49) 221-934647 -0 / Fax: -40
kernst@dbkg.de / http://www.dbkg.de / www.dr-becker-karriere.de

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Willkommen Sapia! Der NetDoktor-Chatbot ist da!

München (ots) – Kopfschmerzen, Fieber, Hautausschlag? Mit der Hilfe von Sapia gehen Sie Ihren Beschwerden auf den Grund. Ab sofort ist der NetDoktor-Symptom-Chatbot rund um die Uhr erreichbar.

„Sapia basiert auf einem ausgeklügelten Algorithmus, den wir seit 2014 bereits äußerst erfolgreich für unseren mehrfach prämierten Online-Symptomchecker einsetzen“, sagt Dr. Florian Geuppert, CEO von NetDoktor. Das Gesundheitsportal erstellt aktuell pro Jahr über eine Million Diagnosevorschläge auf Basis einer von Ärzten entwickelten und durch Mediziner geprüften Datengrundlage. Unter dem Namen Sapia gibt es diese digitale Sprechstunde jetzt auch als Chatbot-Variante.

Wegweiser durch den Symptom-Dschungel

Sapia geleitet den User charmant und spielerisch durch den Symptom-Dschungel. Am Ende des Chats präsentiert der Bot drei bis fünf mögliche Verdachtsdiagnosen. „Neben unserem stets sehr hohen Anspruch an die medizinische Qualität haben wir bei der Entwicklung von Sapia ein besonderes Augenmerk auf eine spielerische User-Experience gelegt, die es so interaktiv und empathisch bei NetDoktor noch nicht gegeben hat“, sagt Geuppert.

Von Medizinern entwickelter Algorithmus

Anders als vergleichbare Programme arbeitet Sapia keinen starren Fragenkatalog ab. Denn der Chatbot-Algorithmus reagiert individuell auf die Antworten des Users. Dabei gewichtet er Haupt- und Nebensymptome unterschiedlich und bewertet von Fall zu Fall, welche Krankheitszeichen eine bestimmte Verdachtsdiagnose weiter stärken – oder unwahrscheinlich machen.

Der virtuelle Gesprächsverlauf beruht auf medizinischer Standardliteratur und ärztlichen Leitlinien und funktioniert somit ähnlich wie ein Anamnesegespräch beim Arzt. Zudem gibt Sapia Warnhinweise bei bedrohlichen Symptomen oder Diagnosevorschlägen. Einen Arzt ersetzen kann und will allerdings auch Sapia nicht: „Dafür müsste ich dich sehen und genauer untersuchen können“, erklärt der Bot seinen Besuchern, bevor er die Verdachtsdiagnosen präsentiert.

770 Symptome, 560 Diagnosen

Derzeit greift Sapia auf eine von Medizinern entwickelte Datenbank mit rund 770 Symptomen und 560 Diagnosen zu. Dieser Bestand wird laufend erweitert. Und der Chatbot lernt ständig dazu. In einem nächsten Update soll ergänzend zu den Verdachtsdiagnosen auch eine Empfehlung angezeigt werden, welcher Facharzt bei diesen Beschwerden aufgesucht werden sollte. Abrufbar ist Sapia zunächst über den Messenger von Facebook.

Symptomchecker auch für B2B-Partner lizensierbar

NetDoktor betreibt seit einigen Jahren neben der Eigenmarke ein Content-Lizensierungs-Geschäft für B2B-Partner – darunter zahlreiche namhafte Versicherungen und Reichweitenportale. Jetzt können Geschäftspartner auch die webbasierte sowie die Chatbot-Lösung des Symptomcheckers lizensieren. „Dies ist Teil unserer übergreifenden Tools-Strategie, die darauf abzielt, weiterführende Mehrwerte zu unserem reinen Contentangebot zu generieren“, so Geuppert. „Neben dem Symptomchecker gehören auch unsere neu konzipierten NetDoktor-Schnelltests zum Portfolio. Mit Hilfe dieser können User anhand weniger Fragen abklären, wie wahrscheinlich es ist, dass sie an Krankheiten wie einer Schilddrüsenunterfunktion oder Grippe leiden.“

Mehr Informationen zu Sapia: https://www.netdoktor.de/sapia

Sapia jetzt ausprobieren (im Facebook Messenger): https://m.me/NetDoktor.de

NetDoktor.de ist der Pionier unter den deutschen Gesundheitsportalen. Seit 1999 finden User auf www.netdoktor.de (https://www.netdoktor.de) laienverständliche medizinische Informationen zu den wichtigsten Krankheiten, Symptomen, Untersuchungen und Medikamenten. Die NetDoktor-Redaktion besteht aus erfahrenen Fachjournalisten, Biologen und Ärzten. Sie berichten unabhängig und neutral über aktuelle Erkenntnisse aus Forschung, Medizin und Ge¬sundheit. Außerdem bietet NetDoktor umfassende Specials zu wichtigen Themen wie Alternativmedizin, Allergien, Ernährung, Rückenschmerzen, Stress oder Sport und Fitness. NetDoktor zählt mit 6,3 Millionen Unique Usern (AGOF, Januar, 2018) zu den führenden Gesundheitsportalen im deutschsprachigen Raum. Die NetDoktor.de GmbH gehört zur Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck.

Pressekontakt:

Jens Richter, Chefredakteur
e-mail: jens.richter@netdoktor.de

NetDoktor.de GmbH
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