Donnerstag, April 26th, 2018

 

“Handlungsfeld Reha – Chancen nutzen, Barrieren abbauen” – Einladung zur Podiumsdiskussion am 03. Mai in Stuttgart

Reha-Branche diskutiert am 03. Mai mit Politik in Stuttgart
Jeden kann es treffen. Ein Verkehrsunfall, eine Operation oder eine Krankheit. Medizinische Rehabilitation leistet in diesen Situationen die nötige Hilfe zur Wiederherstellung unserer Fähigkeiten. Gesundheitsschäden werden behoben, abgemildert oder die Folgen beseitigt. Darüber hinaus hat die medizinische Reha eine wichtige volkswirtschaftliche Funktion. Sie unterstützt Erwerbstätige dabei, ihren Beruf möglichst lange ausüben zu können. Auch hilft sie, Pflegebedürftigkeit zu vermeiden oder zu verzögern.

Wie das Bewusstsein für die Notwendigkeit und die Wirksamkeit von Rehabilitation gestärkt werden kann, diskutieren am 03. Mai 2018 von 17-19 Uhr in Stuttgart bei der Veranstaltung “Handlungsfeld Reha: Chancen nutzen, Barrieren abbauen” Vertreter aus Politik, Deutscher Rentenversicherung und Reha-Wirtschaft.

Podiumsgäste:
Heike Baehrens, MdB, Ausschuss für Gesundheit
Dr. Martin Rosemann, MdB, Ausschuss für Arbeit und Soziales
Elisabeth Benöhr, Direktorin Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg
Robert Zucker, Geschäftsführer Klinik Höhenried gGmbH und Mitglied im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation DEGEMED

Moderiert wird die Veranstaltung von Geli Hensolt (SWR)

Die Veranstaltung ist kostenlos.

Veranstaltungsort:
Haus der Wirtschaft Baden-Württemberg
Willi-Bleicher-Straße 19
70174 Stuttgart

DEGEMED
Die DEGEMED ist ein Spitzenverband der medizinischen Rehabilitation. Sie setzt sich für die Interessen der stationären und ambulanten Rehabilitationseinrichtungen ein und ist offen für alle Betreibermodelle und Rechtsformen. Ihre Anliegen und Themen vertritt die DEGEMED gegenüber Politik, Leistungsträgern und Öffentlichkeit.

www.degemed.de

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Männermangel in der Psychologie

Anlässlich des Boys‘ & Girls‘Day am 26.04.2018 weist der BDP auf die sinkenden Zahlen an männlichen Berufsträgern in der Psychologie hin und fordert ein gesellschaftliches Umdenken

„Die Psychologie entwickelt sich zu einer der Leitwissenschaften des 21. Jahrhunderts. Dies bestätigte jüngst auch die Veröffentlichung des Wissenschaftsrats zu den Perspektiven der Psychologie in Deutschland“, so BDP-Präsident Prof. Dr. Michael Krämer. Im Wintersemester 2016/17 zählte die Psychologie mit über 75.000 Studierenden zu den zehn beliebtesten Studienfächern in Deutschland. Allerdings sind Männer hier deutlich unterrepräsentiert. Ca. 75 Prozent der Studierenden sind weiblich. „Anders als in vielen anderen Fächern sind in der Psychologie Maßnahmen zur Erhöhung des Männeranteils sinnvoll, um eine Ausgewogenheit der Geschlechter im Beruf sicherzustellen“, so Krämer weiter, „Männer dürfen nicht zu Exoten in unserer Profession werden.“ Besonders dramatisch ist diese Entwicklung in der Psychotherapie. Während immer mehr Männer Hilfe suchen, sinkt gleichzeitig die Zahl der männlichen Psychotherapeuten dramatisch. Laut Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) sind heute bereits 71 Prozent der Mitglieder Frauen. Bei den Mitgliedern unter 35 sind es bereits 91 Prozent. „Unserer Gesellschaft darf es nicht gleichgültig sein, dass einzelne Berufsfelder zu sehr von dem einen oder anderen Geschlecht ausgefüllt werden. Als berufsständische Interessenvertretung setzen wir uns dafür ein, die Psychologie für Männer und Frauen gleichermaßen attraktiv zu gestalten. Der Boys‘Day ist ein guter Anlass jungen Männern die Attraktivität des Psychologenberufs nahezubringen.“

Diese Pressemitteilung steht auch als PDF zur Verfügung:
www.bdp-verband.de/bdp/presse/2018/PM_03-18.pdf

Ansprechpartner für die Presse:
Philipp Kardinahl, Pressereferent des BDP
Am Köllnischen Park 2
10179 Berlin
Tel. 030 – 209 166 620
Fax: 030 – 209 166 77 620
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Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. (BDP) vertritt die beruflichen Interessen der niedergelassenen, selbständigen und angestellten/beamteten Psychologinnen und Psychologen aus allen Tätigkeitsbereichen. Als anerkannter Berufs- und Fachverband ist der BDP Ansprechpartner und Informant für Politik, Medien und Öffentlichkeit in allen Fragen der beruflichen Anwendung von Psychologie und Psychotherapie. Der BDP wurde vor 70 Jahren am 5. Juni 1946 in Hamburg gegründet. Heute gehören dem Verband rund 11.500 Mitglieder in 13 Landesgruppen und 11 Sektionen an.

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