Mittwoch, April 25th, 2018

 

Einladung zur Fachtagung: „Update – Rentenversicherung: Ergebnisse – Erfahrungen – Meinungen“ für den Sozialdienst und die Reha-Beratung

12. Juni 2018

Bad Driburg. Die Fachtagung wird am 12.06.2018 gemeinsam durch den Sozialdienst der Klinik Berlin und der Knappschafts-Klinik, Reha-Kliniken der Deutschen Rentenversicherung in Bad Driburg organisiert.

Die Einladung richtet sich an den Sozialdienst sowie das Case-Management im Krankenhaus und in der Rehabilitationsklinik, die Reha-Beratung der Kranken- und Rentenversicherungen sowie an das Reha-Management der Berufsgenossenschaften.

Agenda des „Renten-Update“:

– Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA)
– RehaFuturReal® – Berufliche Teilhabe integrationsorientiert gestalten
– Rentenberechnung, Erwerbsminderung („Reha vor Rente“)
– Altersrente, Flexirente und Hinzuverdienst

Die Begrüßung der Tagung übernehmen die Ärztlichen Leitungen Frau Dr. Gabriele Augsten (Knappschafts-Klinik) und Herr Dr. Gregor Kosmützky (Klinik Berlin).

Herr Winfried Fockele, Rehabilitationsberater der DRV Bund aus Bielefeld, gibt einen Überblick über die Rehabilitation sowie den Reha-Beratungsdienst. Wenn wegen einer Krankheit oder Behinderung der Job in Gefahr ist oder eine berufliche Neuorientierung ansteht, hilft die berufliche Rehabilitation. Sie umfasst ein sehr weites Spektrum an Leistungen, die von Arbeitsplatzausstattungen über Leistungen an Arbeitgeber bis zu mehrjährigen Umschulungen reichen. Ärztliche Aussagen zum Krankheitsverlauf und aktuellen Gesundheitsstand bilden die Basis der Beurteilung, welche Leistung der Deutschen Rentenversicherung der Patient benötigt. Im Vortrag werden die LTA (Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben) ausführlich erläutert.

Mit ihrem Modellprojekt RehaFuturReal® startete die DRV Westfalen im Jahr 2013 einen Veränderungsprozess mit dem Ziel, möglichst individualisierte und passgenaue Teilhabeleistungen zu entwickeln. Über das Beratungskonzept für ein strukturiertes Reha-Management informiert Projektleiter Herr Norbert Gödecker-Geenen (Abt. Rehabilitation, DRV Westfalen, Münster).

Wer dauerhaft zu krank zum Arbeiten ist, kann eine Erwerbsminderungsrente beanspruchen. Die Rentenberater der DRV Knappschaft-Bahn-See aus Bochum Frau Sheila Meyer und Herr Guido Rubart stellen die Rentenberechnung und die Erwerbsminderung vor.

Abschließend berichtet Frau Elke Wich, Auskunfts- und Beratungsstelle der DRV Westfalen in Bielefeld, über die Altersrente, Flexirente und Hinzuverdienst. Mit der Flexirente können Arbeitnehmer flexibler als bisher vom Berufsleben in die Rente wechseln. Für diejenigen, die noch nicht das gesetzliche Rentenalter erreicht haben und vorgezogene Altersrenten oder Teilrenten beziehen, gelten seit Juli 2017 neue Regeln und Hinzuverdienstgrenzen.

Begleitend besteht die Möglichkeit, sich an den verschiedenen Stand-Präsentationen der jeweiligen Rentenversicherungsträger zu informieren und sich auszutauschen.

Nähere Einzelheiten zum Tagungsprogramm (Einladungsschreiben) sind über nachfolgenden Link abrufbar.

https://www.kbs.de/DE/05_medizinisches_netz/2_reha-kliniken/05_bad_driburg/_ueber-uns/veranstaltungen/fachtagung_180612_pdf.html?nn=116778

Sozialdienst in der Reha-Klinik

Information & Anmeldung für die Tagung am 12.06.2018:

– per E-Mail: isabelle.koziol@kbs.de oder
– per Telefon: 05253 83 – 459 oder
– per Fax: 05253 83 – 250

Veranstaltungsort in Bad Driburg:

Knappschafts-Klink Bad Driburg, Georg-Nave-Straße 28, 33014 Bad Driburg
(www.knappschafts-klinik-driburg.de)

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Barrierefreie Webangebote werden verpflichtend

Webangebote öffentlicher Stellen müssen für Menschen mit Behinderungen zugänglich werden. Dafür sorgt eine neue EU-Richtlinie, die Deutschland bis zum Herbst 2018 in nationales Recht übertragen wird. Das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderte Projekt BIK für Alle erläutert die Zusammenhänge. 

Die EU-Richtlinie 2102 ‚über den barrierefreien Zugang zu den Websites und mobilen Anwendungen öffentlicher Stellen‘ verpflichtet öffentlich-rechtliche Webanbieter von der Bundes- über die Landes- bis zur kommunalen Ebene zu Barrierefreiheit. In den kommenden Jahren werden sich also Verwaltungen und beispielsweise Gerichte, Polizeistellen, öffentliche Krankenhäuser, Universitäten oder Bibliotheken um die Barrierefreiheit ihrer Internetseiten und Apps kümmern müssen.

Die Übergangsfristen stehen: Demnach müssen neuentwickelte Webseiten bis September 2019 und bestehende bis September 2020 barrierefrei angeboten werden. Für mobile Anwendungen bleibt Zeit bis Juni 2021. Die EU-Richtlinie legt auch fest, dass öffentliche Stellen für ihre Webangebote in Zukunft eine „Erklärung zur Barrierefreiheit“ bereitstellen sollten. Darüber hinaus ist die Einrichtung eines „Feedback-Mechanismus“ vorgesehen.

Feedback erwünscht!

Für Menschen mit Behinderungen sind das gute Nachrichten. Denn wird Barrierefreiheit umgesetzt, können sich zum Beispiel blinde Menschen Internetseiten von ihrer Sprachausgabe vorlesen lassen, schwerhörige Nutzer können ein Online-Video verstehen, weil es eine Untertitelung hat, und Tastaturnutzer – das sind Menschen, die etwa wegen einer Körperbehinderung nicht mit der Computer-Maus arbeiten können – erreichen alle Elemente.

Auch die Möglichkeit Feedback zu geben, schafft bessere Voraussetzungen der Teilhabe: Nutzer können so „der betreffenden öffentlichen Stelle jegliche Mängel der Website oder mobilen Anwendungen bei der Einhaltung der Barrierefreiheitsanforderungen dieser Richtlinie mitteilen und die ausgenommenen Informationen anfordern“. Für den Fall, dass die öffentliche Stelle auf das Feedback der Nutzer nicht eingeht, wird es ein „Durchsetzungsverfahren“ geben. Die EU-Richtlinie sieht vor, dass die Mitgliedstaaten hierfür Beschwerde- oder Schlichtungsstellen einrichten, an die man sich wenden kann.

Ein Blick in die Zukunft: Auch die Privatwirtschaft wird verpflichtet

Doch nicht nur der öffentlich-rechtliche Sektor muss zukünftig Barrierefreiheit umsetzen, auch private Anbieter werden sie in den Blick nehmen müssen: Noch 2018 soll eine EU-Richtlinie in Kraft treten, die Barrierefreiheitsanforderungen für Produkte und Dienstleistungen definiert. Neben IT-Produkten wie Hardware und Betriebssysteme, E-Book-Lesegräte oder Selbstbedienungsterminals, werden dann auch webbasierte Prozesse wie sie beispielsweise beim elektronischen Handel, bei Bankendienstleistungen oder bei der Ticketbuchung im Luft-, Bus-, Schienen- und Schiffsverkehr vorkommen, barrierefrei zur Verfügung gestellt werden müssen.
Projekt BIK für Alle
www.bik-für-alle.de

 

Kontakt:

BIK für Alle

DIAS GmbH

Simone Lerche

Haubachstraße 72, D – 22765 Hamburg
Tel: +49 40 43 18 75 14

Fax: +49 40 43 18 75 34

E-Mail: lerche@dias.de

 

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BKK Dachverband: Neue Broschüre „Psychische Arbeitsbelastung und Gesundheit“

BKK Dachverband e.V.

Berlin (ots) – Insgesamt 15,3% aller AU-Tage der Beschäftigten gingen im Jahr 2016 auf eine psychische Störung zurück. Das zeigen Analysen, die im Rahmen des BKK Gesundheitsreport 2017 durchgeführt wurden. Die aktuelle Broschüre „Psychische Arbeitsbelastung und Gesundheit“ des Arbeitsprogramms Psyche will Aufklärung schaffen und zeigt anhand von Fallbeispielen typische Belastungsfaktoren auf, die Beschäftigte in die Krise führen können. Besonders häufig betroffen sind Berufe mit „Kundenkontakt“ und viel zwischenmenschlicher Interaktion. Hierzu zählen z.B. die Alten- und Krankenpfleger, Erzieher und Lehrer.

„Die heutigen Beschäftigungsverhältnisse fordern neben Arbeitsverdichtung von den Mitarbeitern auch ein großes Maß an Flexibilität. Wir müssen trotz der zunehmenden Belastung erreichen, dass die persönlichen Ressourcen der Beschäftigten gestärkt und auch das Wohlbefinden am Arbeitsplatz verbessert wird. Für eine erfolgreiche Prävention und Gesundheitsförderung ist es daher unverzichtbar zu wissen, welche Faktoren potenziell gesundheitsgefährdend sein können“, sagt Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes.

Die Broschüre „Psychische Arbeitsbelastung und Gesundheit“ richtet sich an Führungskräfte, Personalverantwortliche sowie Arbeitnehmervertreterinnen und -vertreter. Sie gibt einen kurzen Überblick über den Zusammenhang von Arbeit und psychischer Gesundheit und präsentiert zentrale wissenschaftliche Erkenntnisse über psychische Belastungsfaktoren am Arbeitsplatz. Interviews mit Beschäftigten unterschiedlicher Branchen dienen als Fallbeispiele und veranschaulichen sowohl Problemlagen als auch Lösungsansätze. Davon ausgehend werden sieben Leitsätze für eine gute Praxis entwickelt.

Die Broschüre kann kostenlos unter presse@gda-psyche.de bestellt werden.

Hintergrund: Das Arbeitsprogramm Psyche

Das Arbeitsprogramm „Schutz und Stärkung der Gesundheit bei arbeitsbedingten psychischen Belastungen“ – kurz „Arbeitsprogramm Psyche“ – ist eines von drei Arbeitsprogrammen der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA). Ziel ist es, die betrieblichen Akteurinnen und Akteure umfassend zum Thema psychische Belastungen bei der Arbeit zu informieren und zu qualifizieren. Der BKK Dachverband ist Mitglied des Arbeitsprogrammes Psyche der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) und hat an der Erstellung dieser Broschüre mitgewirkt.

Der BKK Dachverband ist die politische Interessenvertretung von 76 Betriebskrankenkassen und vier BKK Landesverbänden mit rund zehn Millionen Versicherten.

Pressekontakt:

BKK Dachverband e.V.
Andrea Röder
Stellv. Pressesprecherin
Tel.: (030) 2700406-302
E-Mail: andrea.roeder@bkk-dv.de

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Sana will den Wandel aktiv mitgestalten

Thomas Lemke, Vorsitzender des Vorstands (CEO) , Quellenangabe "Sana Kliniken AG/Esther Neuman"
24.04.2018, Ismaning

Geschäftszahlen für 2017 vorgelegt

  • Konzernumsatz steigt auf 2.569,9 Millionen Euro.
  • EAT erhöht sich auf 95,3 Millionen Euro.
  • EBIT liegt bei 140,3 Millionen Euro.

Die Sana Kliniken AG hat ihren Wachstumskurs im Jahr 2017 fortgesetzt. Der Umsatz des drittgrößten privaten Klinikbetreibers in Deutschland verbesserte sich auf 2.569,9 Millionen Euro, damit konnte Sana eine Steigerung um 6,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2016: 2.404,2 Millionen Euro) verzeichnen. Das Ergebnis (EAT) stieg auf 95,3 Millionen Euro, das entspricht einem Plus von 5,8 Prozent (2016: 90,1 Millionen Euro).

Thomas Lemke, Vorsitzender des Vorstands (CEO) , Quellenangabe "Sana Kliniken AG/Esther Neuman"

Thomas Lemke, Vorsitzender des Vorstands (CEO) , Quellenangabe „Sana Kliniken AG/Esther Neuman“

Der Vorsitzende des Vorstandes, Thomas Lemke, zeigte sich mit diesem Ergebnis, gerade mit Blick auf die 2017 erfolgten Akquisitionen und die damit verbundenen Herausforderungen, sehr zufrieden. „Sana hat das medizinische Portfolio durch gezielte Zukäufe weiter gestärkt. Wir haben wichtige Schritte bei der horizontalen Erweiterung unseres Geschäftsmodells gemacht und uns auf den aus unserer Sicht relevanten Zukunftsfeldern, wie etwa der Digitalisierung maßgeblich weiterentwickelt.“

Auch das operative Ergebnis (EBITDA) stieg 2017 trotz hoher Sanierungsbelastungen an, um 1,9 Prozent auf 225,9 Millionen Euro (2016: 221,6 Millionen Euro). Das EBIT verbesserte sich um 2,8 Prozent auf 140,3 Millionen Euro (2016: 136,5 Millionen Euro) und der Return on Capital Employed (RoCE) auf 12,1 Prozent gegenüber 11,1 Prozent im Vorjahr.

Sanierungs- und Integrationsfortschritte

Belastet wurde das EBIT im vergangenen Jahr durch die hohen Sanierungskosten in Folge der Akquisitionen. „Die Defizite der Einrichtungen, die Sana im vergangenen Jahr übernommen hat, haben zu einer deutlich negativen Beeinflussung des Konzernergebnisses vor Steuern und Zinsen geführt. Dass wir das Jahr dennoch mit einem so positiven Ergebnis abschließen können, liegt neben einem überdurchschnittlichen organischem Wachstum im Kernbereich von 4 Prozent sowie weiterer positive Sanierungseffekte der Kliniken, die vor zwei Jahren übernommen worden sind“, sagte Irmgard Wübbeling, die seit April 2017 als CFO im Vorstand der Sana Kliniken AG für die Finanzen verantwortlich zeichnet.

Leistungsportfolio weiter ausgebaut

Zum Stichtag 31. Dezember 2017 gehörten 53 Krankenhäuser zur Sana Kliniken AG. Neu hinzugekommen sind im vergangenen Jahr das Dreifaltigkeits-Krankenhaus in Köln, die Schreiber-Klinik in München-Bogenhausen, die Fachklinik für geriatrische Rehabilitation in Zwenkau und das DRK-Krankenhaus in Middelburg. „Diese Käufe folgten dabei der klaren Zielsetzung, in den vorhandenen lokalen Märkten das Leistungsangebot gezielt nachhaltig zu erweitern“, sagte Thomas Lemke.

Zudem hat Sana im vergangenen Jahr den Essener Großhändler ROESER übernommen und so das bestehenden Leistungsportfolio beim Einkauf weiter ausgebaut.

Umdenken bei lokalen Partnern zu spüren

Thomas Lemke betonte, dass der Markt für Neuakquisitionen nach wie vor kaum in Bewegung sei – und dies obwohl sich die regulatorischen Herausforderungen durchaus bemerkbar machten. Dies gelte beispielsweise im Hinblick auf noch höhere Qualitätsanforderungen, den spürbaren Personalmangel vor allem in der Pflege und das sich verändernde medizinische Portfolio angesichts einer älter werdenden Bevölkerung. „Diese Perspektiven werden über kurz oder lang zu den vom Gesetzgeber forcierten Veränderungen in der Krankenhauslandschaft beitragen. An der ein oder anderen Stelle ist bereits ein Umdenken bei den lokalen Trägern zu spüren.“ Schließlich werde nicht nur der finanzielle Druck noch stärker wachsen, sondern der Wettbewerb um die knappen Ressourcen, die für den Betrieb von Kliniken gefordert werden, schränke den Handlungsspielraum viele Häuser bzw. Träger deutlich ein.

Bedingungen für Wachstum verbessern

„Sana ist auf diese Entwicklung vorbereitet und will sie aktiv mitgestalten“, sagte Thomas Lemke mit Blick auf das laufende Jahr und die mittelfristigen Perspektiven der Branche. Gerade die horizontale Erweiterung des Geschäftsmodells und die noch stärkere Vernetzung der Häuser untereinander werde die Zukunftsfähigkeit der Sana Kliniken stärken. So verbessere die Kooperation der Häuser beispielsweise bei der Pathologie nicht nur die medizinische Versorgung der Patienten. „Aus solchen Netzwerken ergeben sich finanzielle Spielräume, die in einem ersten Schritt zu wirtschaftlichen Synergien innerhalb des Verbundes führen, in einem weiteren Schritt aber eben auch eine Öffnung des Modells für andere Kliniken ermöglichen und damit aus der Vernetzung auch eine Dienstleistung machen“.

Ein organisches Wachstum stehe immer im Fokus, dieses komme aber nicht von alleine und man dürfe sich nicht darauf verlassen, dass andere die Bedingungen dafür verbessern. „Sana denkt hier vor und will sich autarke Wachstumsräume schaffen, um von den Entscheidungen Dritter unabhängiger zu werden“, sagte Thomas Lemke. „Wir sehen, dass der Gesundheitsmarkt für diese neuen Impulse offen ist und sind daher der festen Überzeugung, dass wir aus dem sich beschleunigten Konsolidierungsprozess in der Gesundheitsbranche gestärkt hervorgehen werden.“

Kontakt

Patrick Engelke | Leiter Stabsstelle Unternehmenskommunikation

T. (089) 678 204 340

E-Mail: patrick.engelke@sana.de | www.sana.de

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