Donnerstag, April 19th, 2018

 

Die Patienten können kommen

Johannesbad Fachklinik eröffnet Anbau mit 14 neuen Appartements – Wirtschaftsminister lobt komfortable Unterbringung und Behandlungsangebot

Freude bei der Eröffnung in der Johannesbad Fachklinik Klaus Störtebeker Ostseestrand: 1. Reihe von links nach rechts: Harry Glawe (Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit des Landes Mecklenburg-Vorpommern), Werner Weißenberger (Finanzvorstand Johannesbad Gruppe), Birgit Kruckenberg (Klinikleiterin), Dr. York Dhein (Vorstandsvorsitzender Johannesbad Gruppe), Ulrich Hahn (Bürgermeister Kölpinsee); 2. Reihe von links nach rechts: Horst Prehn (Prehn Bau), Burkard Hilsch (Landschaftsbau), Ulrich Thomas (AOK Nord-Ost), Dr. Barbara Syrbe (Ländrätin des Landkreises Vorpommern-Greifswald) Achim Dreischmeier, Architekt. Foto: Johannesbad

KÖLPINSEE. Am Mittwoch (11. April 2018) ist in der Johannesbad Fachklinik Klaus Störtebeker Ostseestrand der Anbau für die Mutter-Vater-Kind-Vorsorgemaßnahmen eröffnet worden, pünktlich nach einem Jahr Bauzeit. Bei der Eröffnungsfeier waren 80 Gäste vor Ort. Neben Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit des Landes Mecklenburg-Vorpommern, und Barbara Syrbe, Landrätin des Kreises Vorpommern-Greifswald, waren auch Dr. York Dhein, Vorstandsvorsitzender der Johannesbad Gruppe, und Werner Weißenberger, Finanzvorstand des Gesundheitsdienstleisters, nach Kölpinsee gekommen. Die Erweiterung schafft Platz für 14 neue Appartements für Patienten. „Der Neubau bietet Müttern und Vätern in Familienverantwortung mit ihren Kindern eine gute Möglichkeit, Kraft für den Alltag zu tanken. Die komfortable Unterbringung und das vielseitige Behandlungsangebot ergänzen den Erholungseffekt in besonderer Weise“, sagte Harry Glawe. Barbara Syrbe freute sich ebenfalls: „Ich finde es fantastisch, dass sich nun noch mehr Eltern und ihre Kinder im gesunden Klima der Insel Usedom erholen können. Es ist eine sehr gute Investition für Familien, die aus allen Teilen Deutschlands kommen. Darüber hinaus wird der Gesundheitsstandort Kölpinsee im Landkreis Vorpommern-Greifswald weiter gestärkt.“

„Usedom ist für unser Unternehmen ein wichtiger Standort“, betonte Dr. York Dhein, Vorstandsvorsitzender der Johannesbad Gruppe, zu der die Fachklinik für Eltern-Kind-Vorsorgemaßnahmen sowie Kinderrehabilitation gehört. In den Anbau hat der Gesundheitsdienstleister rund drei Millionen Euro investiert. „Die Lage an der Ostsee bietet beste Voraussetzungen für die Prävention und Rehabilitation unserer kleinen und großen Patienten.“ Klinikleiterin Birgit Kruckenberg ergänzt: „Der Erweiterungsbau zeigt, dass die Johannesbad Fachklinik Klaus Störtebeker auf Expansionskurs ist.“

Für die Gesundheit von Körper und Seele

In Zukunft bietet die Fachklinik 56 statt bisher 42 Appartements. Außerdem lädt das großzügige Außengelände mit vielen Sitzmöglichkeiten, Ruheoasen sowie Spielgeräten zum Verweilen ein. Hier behandelt Chefarzt Dr. Stefan Jarzombek funktionelle Störungen und psychovegetative Erschöpfung, Erkrankungen der Atemwege wie Asthma, Hauterkrankungen (wie Neurodermitis, Psoriasis) sowie Stoffwechselerkrankungen (Adipositas, Übergewicht) und Rückenschmerzen. Dabei setzt er bei den Vorsorgemaßnahmen für Eltern mit ihren Kindern auf integrative Medizin. Dr. Stefan Jarzombek verbindet Schulmedizin mit Naturheilverfahren sowie anthroposophischer, chinesischer und indischer Medizin. „Gerade in der Psychosomatik erreichen wir mit der integrativen Medizin sehr viel“, betont der Chefarzt.

Herausforderung gemeistert

Ein Bau parallel zum laufenden Klinikbetrieb stellt besondere Anforderungen dar. Feste Ruhezeiten, kein Baulärm am Wochenende, enge Abstimmung zwischen Planern und Klinikverantwortlichen – Birgit Kruckenberg und ihr Team haben in den vergangenen Monaten eng mit den Handwerkern zusammengearbeitet. „Für alle Beteiligten war dies eine Herausforderung. Daher gilt unser besonderer Dank den ehemaligen und jetzigen Patientinnen und Patienten, den Krankenkassen, die uns in den Argumentationen zur Baustelle unterstützt haben und vor allem unserem Personal. Ich bin stolz auf das Ergebnis, das heute präsentiert wird: mehr Platz für unsere Gäste, mehr Raum für gemütliche Aufenthalte, eine neue Rezeption, eine professionelle Außendarstellung mit ‚blühenden Landschaften‘“, erklärt die Klinikleiterin. Vor Ort sorgten besondere Einblicke auf die Baustelle für Spannung: Durch Plexiglas-Gucklöcher im Bauzaun konnten Kinder und ihre Eltern den Fortgang beobachten. Außerdem konnten sie auf der eigens eingerichteten Kinderbaustelle selbst zu Handwerkern werden.

Die neuen Appartements sind bereits sehr gefragt, wie Birgit Kruckenberg betont: „Schon jetzt sind wir bis Oktober ausgebucht. Gerade Eltern stehen immer häufiger vor der Aufgabe, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Das strengt an“, erklärt die Klinikleiterin und ergänzt: „In unserem Haus können sie wieder Kraft für den Alltag schöpfen und Strategien für zu Hause entwickeln.“

 

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