Mittwoch, April 4th, 2018

 

MEDIAN Kliniken erweitern die Geschäftsführung – „Digitalisierung“ erhält nochmals stärkeres Gewicht

MEDIAN Chief Development Officer Benedikt Simon

Pressemitteilung

04.04.2018

 

Nach dem Wechsel von Kai Swoboda (COO) zur IKK Classic erweitert MEDIAN die Geschäftsführung / Benedikt Simon wird als Chief Development Officer (CDO) vierter Geschäftsführer/ Neuer COO tritt ab Oktober seinen Dienst an

 Nach dem Wechsel von COO Kai Swoboda in den Vorstand der IKK Classic hat MEDIAN zum 1. April seine Geschäftsführung erweitert und damit gleichzeitig die Digitalisierungsstrategie des Unternehmens noch stärker als bisher in den Fokus gestellt. „Ein neuer Chief Development Officer (CDO) wird sich ab sofort auf Geschäftsführungsebene gezielt den Themen widmen, die maßgeblich für uns sind: Medizinentwicklung und Digitalisierung. In beidem wollen wir eine Vorreiter-Position in der Rehabilitation in Deutschland einnehmen und uns fortlaufend weiterentwickeln“, erklärt Dr. André M. Schmidt, CEO bei MEDIAN. „Ein Nachfolger für Kai Swoboda, dessen Weggang wir nachdrücklich bedauern, ist bereits gefunden und wird voraussichtlich im Oktober seinen Dienst antreten.“

 Erfahrene Besetzung aus den eigenen Reihen

MEDIAN Chief Development Officer Benedikt Simon

MEDIAN Chief Development Officer Benedikt Simon

Besetzt wir die neue Position des vierten Geschäftsführers und Chief Development Officers durch Benedikt Simon (34), den bisherigen Leiter Business Development bei MEDIAN. Diplom Gesundheitsökonom Simon, der vor seinem Wechsel zu MEDIAN u.a. für die Unternehmensberatung McKinsey und die AMEOS Klinikgruppe arbeitete, bringt für diese Position umfangreiche Erfahrungen mit. So bearbeitete er bei MEDIAN neben klassischen Aufgaben der Unternehmensentwicklung auch unterschiedliche Themen aus dem Qualitätsmanagement sowie dem Auf- und Ausbau medizinischer Initiativen wie beispielweise der Etablierung indikationsspezifischer Medical Boards. Diese bündeln die fachärztliche Expertise MEDIANs und entwickeln eigene evidenzbasierter Therapie- und Versorgungsstandards mit dem Ziel, die Behandlungsqualität nachhaltig zu optimieren und zu stärken. Insbesondere in diesen Projekten wird bereits heute verstärkt auf digitale Technik zur Unterstützung gesetzt.

 Ganzheitliche Digitalisierungsstrategie

MEDIAN verfolgt bereits seit 2015 eine umfassende Digitalisierungsstrategie und gilt damit als Vorreiter der Branche. Ihr Ziel ist es, die Prozesse vor, während und nach einem Reha-Aufenthalt zu vernetzen und damit die gesamte Versorgungskette neu zu gestalten. Dabei geht MEDIAN auch über die Grenzen des eigenen Unternehmens hinaus, um Schnittstellen zu anderen Akteuren der Rehabilitation zu verbessern und die Qualität der Behandlung für den Patienten noch weiter zu steigern. In den kommenden Jahren sollen dabei in weiteren Entwicklungsschritten auch Prozesse von der Reha-Antragstellung durch den niedergelassenen Arzt über die Behandlung in Akutkliniken bis zur Nachsorge eingebunden werden. „Im Mittelpunkt steht dabei die Entwicklung der MEDIAN App, die bereits seit Februar 2017 in ausgewählten Kliniken im Pilot-Einsatz ist“, erläutert der neue CDO Benedikt Simon. „Sie begleitet den Patienten aktiv während seines Klinikaufenthalts und in der Nachsorge und wird aktuell in den Kliniken ausgerollt.“

Über MEDIAN

MEDIAN ist ein modernes Gesundheitsunternehmen mit 120 Rehabilitationskliniken, Akutkrankenhäusern, Therapiezentren, Ambulanzen und Wiedereingliederungseinrichtungen sowie ca. 15.000 Beschäftigten in 14 Bundesländern. Als größter privater Betreiber von Rehabilitationseinrichtungen mit 18.000 Betten und Behandlungsplätzen besitzt MEDIAN eine besondere Kompetenz in allen Therapiemaßnahmen zur Erhaltung der Teilhabe.

  

Kontakt:

MEDIAN Unternehmenszentrale
Frau Antje Kuhne
Marketing, Kommunikation & CRM
Franklinstr. 28-29
10587 Berlin
Telefon: +49 (0)30 53 00 55-165
Telefax: +49 (0)30 53 00 55-144
E-Mail: antje.kuhne@median-kliniken.de
www.median-kliniken.de

 

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vdek fordert rasche Schritte zur Reduzierung der Wartezeiten bei Ärzten

Pressemitteilung – Verband der Ersatzkassen e.V.

Berlin – 4. April 2018

– Terminservicestellen müssen einheitliche Rufnummer bereitstellen

– Digitale Vermittlung von Terminen muss möglich sein

– Terminvergabe muss konsequent nach Versorgungsnotwendigkeit erfolgen

Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek), begrüßt die Ankündigung des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn, noch vor der Sommerpause gesetzliche Schritte zur Reduzierung der Wartezeiten bei niedergelassenen Ärzten einzuleiten. „Dass GKV-Versicherte länger auf einen Termin beim Arzt warten müssen als privat Versicherte oder Selbstzahler, ist nicht länger hinzunehmen“, erklärte Elsner.

Dringend erforderlich sei es, die Terminservicestellen bei den Versicherten bekannter zu machen, forderte die vdek-Vorstandsvorsitzende. Die zuständigen Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) sollten verpflichtet werden, bundesweit eine einheitliche Rufnummer für alle GKV-Versicherten bereitzustellen. Derzeit gibt es in allen KV-Regionen unterschiedliche Rufnummern. Laut einer Forsa-Umfrage des vdek war nur etwa 52 Prozent der befragten Versicherten bekannt, dass sie sich bei Problemen wegen eines Facharzttermins an eine Terminservicestelle wenden können.

„Im Zeitalter der Digitalisierung sollten die KVen auch einen elektronischen Terminservice für Versicherte einrichten, über den diese einen freien Sprechstundentermin bei einem Facharzt direkt buchen können“, so Elsner. Damit könnten die Telefonhotlines entlastet werden und Buchungen zu jeder Tages- und Nachtzeit problemlos online erfolgen.

Der vdek fordert zudem gesetzliche Regelungen, die sicherstellen, dass die Terminvergabe konsequent nach Versorgungsnotwendigkeit erfolgt und nicht nach Kassenzugehörigkeit. Auch die im Koalitionsvertrag verankerte Erhöhung des Mindestsprechstundenangebots der Vertragsärzte für die Versorgung von gesetzlich versicherten Patienten von derzeit 20 auf 25 Stunden sollte nach Auffassung der vdek-Vorstandsvorsitzenden nun zügig angegangen werden.

Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) ist Interessenvertretung und Dienstleistungsunternehmen aller sechs Ersatzkassen, die zusammen mehr als 28 Millionen Menschen in Deutschland versichern:

– Techniker Krankenkasse (TK)
– BARMER
– DAK-Gesundheit
– KKH Kaufmännische Krankenkasse
– hkk – Handelskrankenkasse
– HEK – Hanseatische Krankenkasse

Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) wurde am 20. Mai 1912 unter dem Namen „Verband kaufmännischer eingeschriebener Hilfskassen (Ersatzkassen)“ in Eisenach gegründet. Bis 2009 firmierte der Verband unter dem Namen „Verband der Angestellten-Krankenkassen e. V.“ (VdAK).

In der vdek-Zentrale in Berlin sind mehr als 270 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. In den einzelnen Bundesländern sorgen 15 Landesvertretungen mit insgesamt rund 340 sowie mehr als 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Pflegestützpunkten für die regionale Präsenz der Ersatzkassen.

Kontakt:

Michaela Gottfried
Verband der Ersatzkassen e. V.
Askanischer Platz 1
10963 Berlin
Tel.: 0 30 / 2 69 31 – 12 00
Fax: 0 30 / 2 69 31 – 29 00
michaela.gottfried@vdek.com
www.vdek.com

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