April, 2018

 

Familiengeführte Beteiligungsholding Porterhouse soll Paracelsus Kliniken übernehmen

Dr. Michael Philippi, Vorstandsvorsitzender der Sana Kliniken AG
20. April 2018 | Ort: Konzernzentrale Osnabrück

Osnabrück/Luzern 20. April 2018 Die in Familienbesitz befindliche Beteiligungsholding Porterhouse Group AG hat am 19. April 2018 vom Gläubigerausschuss der Paracelsus Unternehmensgruppe den Zuschlag für die Übernahme der Klinikgruppe erhalten. Die Beteiligungsholding mit Sitz in Luzern beabsichtigt, den privaten Krankenhausbetreiber nach rechtlicher Übernahme wieder zurück auf Erfolgskurs zu bringen. Die Paracelsus Kliniken befinden sich seit Dezember 2017 in einem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung, dessen Abschluss vor der rechtlichen Übernahme durch Porterhouse stattfinden wird. Bis zum Abschluss der rechtlichen Übernahme durch Porterhouse wird das bisherige Team der Eigenverwaltung das Unternehmen weiterhin leiten.

Dr. Michael Philippi, Vorstandsvorsitzender der Sana Kliniken AG

Prof. Dr. Michael Philippi
Foto: Sana-Kliniken (Archiv)

Der Gläubigerausschuss der Paracelsus-Kliniken Deutschland GmbH & Co. KGaA i. I. hat dem Vorschlag der Eigenverwaltung und der Sachwaltung, den Konzern an Porterhouse zu verkaufen, bereits zugestimmt. Dabei wurde die Entscheidung an den Interessen der Gläubiger als Ganzes, darunter auch der Mitarbeiter, ausgerichtet.

Die Eigenverwaltung mit dem Restrukturierungsteam um die Generalbevollmächtigten Andreas Ziegenhagen, Daniel F. Fritz und Dr. Reinhard Wichels wird in Abstimmung mit Porterhouse die Insolvenzpläne unmittelbar bei Gericht einreichen. Neben den expliziten Sanierungsmaßnahmen werden die Insolvenzpläne für die Übernahme der Anteile die Zahlung einer Kapitaleinlage seitens Porterhouse vorsehen, aus der anschließend die Gläubiger bedient werden. Die Entscheidung über die Annahme der Insolvenzpläne bleibt den Gläubigern vorbehalten, die in einer Gläubigerversammlung über die Insolvenzpläne abzustimmen haben. Nach Zustimmung durch die Gläubiger und Umsetzung der Insolvenzpläne kann das Insolvenzverfahren aufgehoben werden.

Nach der rechtlichen Übernahme durch Porterhouse wird Prof. Dr. Michael Philippi, der bis Ende 2016 die Sana Kliniken AG führte, die Leitung der Paracelsus Kliniken übernehmen. Unter seiner achtjährigen Leitung vervielfachte die Sana Kliniken AG ihren Umsatz und wuchs zu einem der führenden Klinikbetreiber in Deutschland heran. Der Diplom-Kaufmann und promovierte Wirtschaftswissenschaftler, der beinahe seine gesamte berufliche Karriere bei Sana in verschiedensten Führungspositionen verbrachte, ist ein ausgewiesener Experte für das deutsche Gesundheitswesen. Über viele Jahre engagierte sich der heutige Honorarprofessor an der Apollon Hochschule der Gesundheitswirtschaft als Vizepräsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) und als Vizepräsident des Bundesverbandes Deutscher Privatkliniken (BDPK).

„Wir freuen uns, dass wir mit der in Familienbesitz befindlichen Beteiligungsholding Porterhouse Group AG einen neuen Eigentümer für die Paracelsus Kliniken gewinnen konnten. Der Gläubigerausschuss hat sich in einem intensiven Auswahlprozess am gestrigen Tag für Porterhouse entschieden. Mit der Entscheidung wurde ein wichtiger Schritt auf dem Weg aus der Krise gemacht. Der anstehende Weg wird steinig bleiben, aber mit Porterhouse hat Paracelsus nun einen zukünftigen Eigentümer, der dem Unternehmen wieder eine Perspektive gibt“, so Dr. Rainer Eckert, Sachwalter der Paracelsus-Kliniken Deutschland GmbH & Co. KGaA i. I.

„Für Paracelsus wie für Porterhouse ist dies ein Tag der Freude, aber auch der Verantwortung, denn nur im Team werden wir unser Unternehmen langfristig wieder zu alter Stärke führen können. Gemeinsam wollen wir Paracelsus wieder zu einem stabilen und profitablen Unternehmen entwickeln, das aus eigener Kraft und auch durch Zukäufe wächst. Bis dahin wird es kein einfacher Weg sein. Aber wir werden versuchen alle Chancen der Zukunft zu nutzen. Für einen verbesserten Patientenservice und für effiziente Prozesse werden wir verstärkt in die Möglichkeiten der Digitalisierung investieren und mit unserem Knowhow Paracelsus zu einem der digitalen Leuchtturm-Unternehmen im deutschen Klinikwesen entwickeln. Paracelsus soll Klinik der Wahl werden – für Patienten und Mitarbeiter. An dieser Stelle möchte ich allen Beteiligten für den konstruktiven Austausch, die Zusammenarbeit und die Zuversicht danken.“, so Felix Happel, Verwaltungsratspräsident der Porterhouse Group AG.

„Paracelsus wieder zu einer der führenden Marken im deutschen Klinikmarkt zu machen, die für erstklassiges Knowhow, Qualität und Service steht, ist eine Aufgabe, die ich im Team mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den neuen Eigentümern gerne annehme. Die neue Eigentümerstruktur, die für langfristiges Denken und Engagement steht, wird uns die Freiheit und Stabilität für künftiges Wachstum geben. Ich freue mich, dass ich dieses neue Unternehmenskapitel an leitender Position mitgestalten darf“, so Dr. Michael Philippi, designierter CEO der Paracelsus Kliniken.

Porterhouse hat sich erfolgreich darauf spezialisiert, mittelständische Unternehmen mehrheitlich zu erwerben und langfristig in ihrem Wachstum zu unterstützen. Dabei greift Porterhouse auf sein internationales Netzwerk, ausgeprägtes Branchenverständnis und operative Erfahrung zurück. Eigentümer von Porterhouse ist Felix Happel. Der Beteiligungsfokus liegt auf Unternehmen, deren Produkte und Dienstleistungen für die Erfüllung menschlicher Grundbedürfnisse direkt oder indirekt eine bedeutende Rolle spielen. Porterhouse hält heute Beteiligungen an innovativen Unternehmen mit Digitalkompetenz in der Gesundheitsbranche.

Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung des Bundeskartellamts. Über die finanziellen Aspekte der Übernahme wurde Vertraulichkeit vereinbart. Porterhouse Group AG finanziert die Übernahme komplett aus eigenen Mitteln.

Paracelsus Kliniken
Die Paracelsus-Kliniken zählen mit rund 40 Einrichtungen an insgesamt 22 Standorten zu den großen privaten Klinikträgern in Deutschland. Bundesweit betreuen ca. 5.200 Mitarbeiter jährlich mehr als 100.000 stationäre Patienten. Sitz der Gesellschaft ist Osnabrück.

Porterhouse
Die Porterhouse Group AG ist eine internationale, in Familienbesitz befindliche Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in Luzern. Das Unternehmen wurde 2016 gegründet. Die Beteiligungsgesellschaft investiert in gut positionierte Unternehmen in Märkten mit nachhaltigem Wachstum und einem Umsatz von bis zu EUR 500 Mio. Porterhouse ist langfristig orientiert und strebt mehrheitliche Beteiligungen an. Neben ausschließlich eigenem Kapital wird unternehmerisches Wissen eingebracht. In der Gruppe mit ihren verbundenen Unternehmen arbeiten rund 1.500 Mitarbeiter in sieben Ländern. www.porterhouse.ch

Medienkontakte:

Paracelsus-Kliniken Deutschland GmbH & Co. KGaA i. I.
Simone Hoffmann
Direktorin
Unternehmenskommunikation und Marketing
Sedanstraße 109
D-49076 Osnabrück
T. +49541 6692-121
simone.hoffmann(at)paracelsus-kliniken.de

Eigenverwaltung Paracelsus-Kliniken Deutschland GmbH & Co. KGaA i. I.
Pietro Nuvoloni
Geschäftsführer
dictum media gmbh
Zollstockgürtel 63 |
D-50969 Köln
T. +4922139 760 670
M. +49171 31 030 25
nuvoloni(at)dictum-media.de

Porterhouse Group AG
Peter Dietlmaier
CCounselors GmbH & Co. KG
Königsallee 6
D-40489 Düsseldorf
T. +492112107380
peter.dietlmaier(at)ccounselors.com


Die Patienten können kommen

Johannesbad Fachklinik eröffnet Anbau mit 14 neuen Appartements – Wirtschaftsminister lobt komfortable Unterbringung und Behandlungsangebot

Freude bei der Eröffnung in der Johannesbad Fachklinik Klaus Störtebeker Ostseestrand: 1. Reihe von links nach rechts: Harry Glawe (Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit des Landes Mecklenburg-Vorpommern), Werner Weißenberger (Finanzvorstand Johannesbad Gruppe), Birgit Kruckenberg (Klinikleiterin), Dr. York Dhein (Vorstandsvorsitzender Johannesbad Gruppe), Ulrich Hahn (Bürgermeister Kölpinsee); 2. Reihe von links nach rechts: Horst Prehn (Prehn Bau), Burkard Hilsch (Landschaftsbau), Ulrich Thomas (AOK Nord-Ost), Dr. Barbara Syrbe (Ländrätin des Landkreises Vorpommern-Greifswald) Achim Dreischmeier, Architekt. Foto: Johannesbad

KÖLPINSEE. Am Mittwoch (11. April 2018) ist in der Johannesbad Fachklinik Klaus Störtebeker Ostseestrand der Anbau für die Mutter-Vater-Kind-Vorsorgemaßnahmen eröffnet worden, pünktlich nach einem Jahr Bauzeit. Bei der Eröffnungsfeier waren 80 Gäste vor Ort. Neben Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit des Landes Mecklenburg-Vorpommern, und Barbara Syrbe, Landrätin des Kreises Vorpommern-Greifswald, waren auch Dr. York Dhein, Vorstandsvorsitzender der Johannesbad Gruppe, und Werner Weißenberger, Finanzvorstand des Gesundheitsdienstleisters, nach Kölpinsee gekommen. Die Erweiterung schafft Platz für 14 neue Appartements für Patienten. „Der Neubau bietet Müttern und Vätern in Familienverantwortung mit ihren Kindern eine gute Möglichkeit, Kraft für den Alltag zu tanken. Die komfortable Unterbringung und das vielseitige Behandlungsangebot ergänzen den Erholungseffekt in besonderer Weise“, sagte Harry Glawe. Barbara Syrbe freute sich ebenfalls: „Ich finde es fantastisch, dass sich nun noch mehr Eltern und ihre Kinder im gesunden Klima der Insel Usedom erholen können. Es ist eine sehr gute Investition für Familien, die aus allen Teilen Deutschlands kommen. Darüber hinaus wird der Gesundheitsstandort Kölpinsee im Landkreis Vorpommern-Greifswald weiter gestärkt.“

„Usedom ist für unser Unternehmen ein wichtiger Standort“, betonte Dr. York Dhein, Vorstandsvorsitzender der Johannesbad Gruppe, zu der die Fachklinik für Eltern-Kind-Vorsorgemaßnahmen sowie Kinderrehabilitation gehört. In den Anbau hat der Gesundheitsdienstleister rund drei Millionen Euro investiert. „Die Lage an der Ostsee bietet beste Voraussetzungen für die Prävention und Rehabilitation unserer kleinen und großen Patienten.“ Klinikleiterin Birgit Kruckenberg ergänzt: „Der Erweiterungsbau zeigt, dass die Johannesbad Fachklinik Klaus Störtebeker auf Expansionskurs ist.“

Für die Gesundheit von Körper und Seele

In Zukunft bietet die Fachklinik 56 statt bisher 42 Appartements. Außerdem lädt das großzügige Außengelände mit vielen Sitzmöglichkeiten, Ruheoasen sowie Spielgeräten zum Verweilen ein. Hier behandelt Chefarzt Dr. Stefan Jarzombek funktionelle Störungen und psychovegetative Erschöpfung, Erkrankungen der Atemwege wie Asthma, Hauterkrankungen (wie Neurodermitis, Psoriasis) sowie Stoffwechselerkrankungen (Adipositas, Übergewicht) und Rückenschmerzen. Dabei setzt er bei den Vorsorgemaßnahmen für Eltern mit ihren Kindern auf integrative Medizin. Dr. Stefan Jarzombek verbindet Schulmedizin mit Naturheilverfahren sowie anthroposophischer, chinesischer und indischer Medizin. „Gerade in der Psychosomatik erreichen wir mit der integrativen Medizin sehr viel“, betont der Chefarzt.

Herausforderung gemeistert

Ein Bau parallel zum laufenden Klinikbetrieb stellt besondere Anforderungen dar. Feste Ruhezeiten, kein Baulärm am Wochenende, enge Abstimmung zwischen Planern und Klinikverantwortlichen – Birgit Kruckenberg und ihr Team haben in den vergangenen Monaten eng mit den Handwerkern zusammengearbeitet. „Für alle Beteiligten war dies eine Herausforderung. Daher gilt unser besonderer Dank den ehemaligen und jetzigen Patientinnen und Patienten, den Krankenkassen, die uns in den Argumentationen zur Baustelle unterstützt haben und vor allem unserem Personal. Ich bin stolz auf das Ergebnis, das heute präsentiert wird: mehr Platz für unsere Gäste, mehr Raum für gemütliche Aufenthalte, eine neue Rezeption, eine professionelle Außendarstellung mit ‚blühenden Landschaften‘“, erklärt die Klinikleiterin. Vor Ort sorgten besondere Einblicke auf die Baustelle für Spannung: Durch Plexiglas-Gucklöcher im Bauzaun konnten Kinder und ihre Eltern den Fortgang beobachten. Außerdem konnten sie auf der eigens eingerichteten Kinderbaustelle selbst zu Handwerkern werden.

Die neuen Appartements sind bereits sehr gefragt, wie Birgit Kruckenberg betont: „Schon jetzt sind wir bis Oktober ausgebucht. Gerade Eltern stehen immer häufiger vor der Aufgabe, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Das strengt an“, erklärt die Klinikleiterin und ergänzt: „In unserem Haus können sie wieder Kraft für den Alltag schöpfen und Strategien für zu Hause entwickeln.“

 


Deutsche Tinnitus-Liga e. V. unterstützt 21. Tag gegen Lärm am 25. April mit bundesweiten Veranstaltungen

Unter dem Motto „Laut war gestern“ findet am Mittwoch, den 25. April 2018 der 21. Tag gegen Lärm statt, zeitgleich mit dem International Noise Awareness Day. Das diesjährige Motto verdeutlicht zum einen, dass in vielen Bereichen in den letzten Jahren in puncto Lärmprävention Erfolge erzielt wurden. Zum anderen zeigt es aber auch auf, dass der Wunsch nach einer angenehmen akustischen Umwelt in der Bevölkerung sehr groß ist. Die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) unterstützt auch in diesem Jahr wieder mit bundesweiten Aktionen den Tag gegen Lärm, der hierzulande initiiert wird von der Deutschen Gesellschaft für Akustik (DEGA).

Die Aktionen der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. (DTL) und ihrer Selbsthilfegruppen sind auch in diesem Jahr wieder sehr vielfältig. So richtet das Berliner Beratungsbüro der DTL gemeinsam mit dem Unfallkrankenhaus Berlin (UKB) unter dem Motto „Was Sie schon immer über Tinnitus und Lärm wissen wollten“ eine Expertenrunde zum Thema Tinnitus und Lärmprävention aus, an der sich neben einer DTL-Beraterin ein HNO-Arzt, eine Psychologin und eine Hörakustikerin beteiligen. Die offene Fragerunde bietet Betroffenen und Interessierten ausreichend Zeit, um alle Fragen rund um Tinnitus und Lärm zu stellen, die sie auf dem Herzen haben.

Der Paul-Gerhardt-Kindergarten in Kulmbach veranstaltet in Zusammenarbeit mit Steffi Daubitz, DTL-Vorstandsmitglied und Erzieherin, wieder ein Projekt zur Lärmprävention für Kinder. Die Aufmerksamkeit auf die Ursachen und Wirkungen von Lärm zu lenken mit dem Ziel, die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern, ist Schwerpunkt dieser Aktion. Außerdem machen Selbsthilfegruppen der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. mit Infoständen auf die Gefahren der Lärmbelastung aufmerksam. Folgendes wird an den einzelnen Stationen angeboten:


Berlin
„Was Sie schon immer über Tinnitus und Lärm wissen wollten“ – Expertenrunde zu Tinnitus und Lärmprävention am Unfallkrankenhaus Berlin (UKB)
Ort: Unfallkrankenhaus Berlin (UKB), Hörsaal im Kesselhaus, Warener Straße 7, 12683 Berlin
Zeit: Mittwoch, 25. April 2018, 11.00-13.00 Uhr
In der offenen Fragerunde haben Betroffene und Interessierte ausreichend Zeit, alle Fragen rund um Tinnitus, Lärm und Schwerhörigkeit zu stellen, die sie auf dem Herzen haben. Die Teilnehmer der Expertenrunde – Dr. med. Philipp Mittmann, Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Reha-Arzt am Unfallkrankenhaus Berlin, die Psychologin Isabelle Stolper, M. Sc., ebenfalls vom UKB, die Hörakustik-Meisterin Jennifer Koch sowie Tamara Oetting, Beraterin des Berliner Beratungsbüros der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. ‒ stehen kompetent Rede und Antwort.

Rostock
Ort: Rathaus Rostock, Neuer Markt 1, 18055 Rostock
Zeit: Mittwoch, 25. April 2018, 10.00-14.00 Uhr
Die Selbsthilfegruppe „Ohrwurm“ Rostock der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. (DTL) präsentiert sich am Tag gegen Lärm im Rahmen des Rostocker Gesundheitstages von 10.00-14.00 Uhr im Rathaus Rostock mit einem Infostand. Ein regional ansässiger Hörakustiker bietet zudem einen kostenlosen Hörtest an.

Singen
Ort: AWO (Arbeiterwohlfahrt), Heinrich-Weber-Platz 2, 78224 Singen
Zeit: Mittwoch, 25. April 2018, 13.00-15.00 Uhr
Die Selbsthilfegruppen Singen und Radolfzell stellen sich mit einem Infostand vor und klären über die Lärmproblematik sowie die gesundheitlichen Auswirkungen der Lärmbelastung auf.

Hof
Ort: Hörgeräteladen Alexander Toth, Bismarckstraße 21, 95028 Hof
Zeit: Mittwoch, 25. April 2018, 10.00-13.00 Uhr und 14.00-17.00 Uhr
Die Selbsthilfegruppe Hof informiert im Hörgeräteladen Alexander Toth über das Thema Lärmbelastung sowie über Tinnitus, Hörsturz, Morbus Menière und Hyperakusis. Außerdem bietet der Hörakustikermeister Alexander Toth einen kostenlosen Hörtest an.

Kulmbach
Ort:
Einkaufszentrum fritz Kulmbach, Fritz-Hornschuch-Straße 9, 95326 Kulmbach
Zeit: Mittwoch, 25. April 2018, 10.00-14.00 Uhr
Die Selbsthilfegruppe Kulmbach stellt sich und die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. an ihrem Infostand vor. Die Veranstaltung soll die Öffentlichkeit über Lärm, seine Ursachen und gesundheitlichen Auswirkungen informieren und die Menschen für die Lärmproblematik sowie für die Sinneswahrnehmung Hören sensibilisieren.

Kulmbach
Ort:
Paul-Gerhardt-Kindergarten der DIE KITA gGmbH, Friedrich-Schönauer-Straße 17, 95326 Kulmbach
Zeit: Mittwoch, 25. April 2018, vormittags
Dies ist keine öffentliche Veranstaltung.
Die Aufmerksamkeit auf die Ursachen und Wirkungen von Lärm zu lenken mit dem Ziel, die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern, ist Schwerpunkt einer Aktion des Paul-Gerhardt-Kindergartens in Kulmbach zum Tag gegen Lärm. In diesem Projekt werden sich die Kinder des Paul-Gerhardt-Kindergartens mit dem Thema Hören und den Auswirkungen von Lärm auseinandersetzen, um bewusstes Verhalten in Bezug auf Lärm zu erlernen.

Bildunterschrift:
„Lärm war gestern“ – das Plakat zum 21. Tag gegen Lärm. Plakat: Deutsche Gesellschaft für Akustik e. V. (DEGA).

Über die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL)
Die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) vertritt als gemeinnützige Selbsthilfeorganisation die Interessen der Patienten mit Tinnitus, Hörsturz, Hyperakusis und Morbus Menière sowie ihrer Angehörigen. Rund 12.000 Mitglieder machen die DTL zum größten Tinnitus-Zusammenschluss in Europa und zum anerkannten Partner des Gesundheitswesens in Deutschland. Über 800 Fachleute gehören der DTL als Partner und fördernde Mitglieder an, darunter renommierte Wissenschaftler, HNO-Ärzte, Ärzte weiterer Disziplinen, Hörakustiker, Psychologen und Therapeuten. Außerdem werden rund 90 Selbsthilfegruppen in Deutschland durch die DTL betreut. Gegründet wurde die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. 1986 in Wuppertal. Weitere Informationen: www.tinnitus-liga.de


Abbrüche verhindern, Azubis passgenau unterstützen

Pressemitteilung                                                                            Berlin, 18. April 2018

 

 

Berufsbildungsbericht ist Bilanz des Scheiterns in Zeiten des Fachkräftemangels

Für Jugendliche und junge Erwachsene ist eine abgeschlossene Ausbildung die Grundvoraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben. Der heute vom Bundeskabinett verabschiedete Berufsbildungsbericht legt jedoch offen: Mehr als jeder Vierte scheitert bei dem Versuch, diesen wichtigen Grundstock für das weitere Berufsleben zu legen. In Zeiten des Fachkräftemangels ist diese Bilanz aus Sicht der Berufsbildungswerke verheerend. 

„Diese Zahlen sind für die Berufsbildungswerke keine Überraschung“, erklärt Michael Breitsameter, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke (BAG BBW). „Denn jeder Vierte, der in einem Berufsbildungswerk ankommt, ist vorher in betrieblichen Ausbildungen gescheitert. Das ist vor allem bei Jugendlichen mit psychischen Erkrankungen der Fall. Sie machen mittlerweile den Großteil unserer bundesweit 13 000 Teilnehmer in Berufsbildungswerken aus.“ Berufsbildungswerke seien für sie der richtige Ort, um sich zu stabilisieren und mit der notwendigen, individuellen Unterstützung einen Beruf zu erlernen. „Auch im Berufsbildungswerk gibt es keine Erfolgsgarantie, obwohl die Abschlussquote bei rund 86 Prozent (ohne Abbrecher) liegt. Denn wir haben es mit Menschen zu tun, die meist mehrere Förderbedarfe haben. Für diejenigen, die abbrechen, suchen die Ausbildungs-Teams im BBW gemeinsam mit dem Teilnehmer eine Anschlussperspektive und lassen sie nicht allein“, so Breitsameter.

Die Ergebnisse des Berufsbildungsberichts seien ein klarer Warnschuss an die Politik, der angesichts des Fachkräftebedarfs nicht ungehört bleiben dürfe. „Wer es im Betrieb nicht schafft, braucht passgenaue, alternative und vor allem betriebsnahe Ausbildungsangebote, wie sie die Berufsbildungswerke anbieten. Das gilt insbesondere für Jugendliche in schwierigen sozial-emotionalen Lebenssituationen und unabhängig davon, ob sie einen Reha-Bedarf haben oder nicht“, fordert Breitsameter. In Modellversuchen hätten Berufsbildungswerke an verschiedenen Standorten ihre Expertise für neue Zielgruppen unter Beweis gestellt. Jetzt sei es an der Zeit, dies zum flächendeckenden Angebot auszubauen.

Zudem zeige der Bericht, dass Arbeitgeber mehr Unterstützung im richtigen Umgang mit Jugendlichen brauchen. „Die Berufsbildungswerke sind dafür der richtige Partner. Sie haben seit vielen Jahren Erfahrung mit der Ausbildung von jungen Menschen mit Förderbedarf. Diese Expertise müssen Betriebe noch stärker nutzen können. Dafür braucht es eine solide Finanzierungsgrundlage, damit das Angebot für alle Beteiligten attraktiv und realisierbar wird“, ergänzt der Vorsitzende.

 

Kontakt:

Tanja Ergin                                                                                                                         Fon 030 2639809-90

Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke e.V.                                      Fax 030 2639809-99

Oranienburger Straße 13/14                                                                                            www.bagbbw.de

10178 Berlin                                                                                                                        info@bagbbw.de


Pflege in Krankenhäusern und Reha-Kliniken zielgerichtet stärken

PRESSEMITTEILUNG

 

Berlin, 18.04.2018

 

  • Zentrale Personalvorgaben helfen nicht weiter.
  • Die Ursachen für die Belastung in der Pflege erkennen und konstruktiv lösen.

Der Gesundheitsausschuss des Bundestages beschäftigt sich heute mit der angespannten Situation der Pflege in deutschen Krankenhäusern und in der Altenpflege. Anträge der Fraktionen DIE LINKE und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sehen u.a. vor, in Krankenhäusern eine verbindliche Personalbemessung einzuführen. Der BDPK lehnt die Einführung starrer Personalvorgaben für Krankenhäuser ab.

Dazu Hauptgeschäftsführer Thomas Bublitz: „Gesetzlich vorgeschriebene Personalzahlen werden die hohe Arbeitsverdichtung und Belastung der Pflegekräfte in den Krankenhäusern nicht wirklich ändern. Viel wichtiger ist ein Umdenken aller Akteursgruppen im Bereich der medizinischen Gesundheitsversorgung, um die Pflege in Krankenhäusern und Rehakliniken langfristig zu stärken.“

In seiner Stellungnahme fordert der BDPK mit konkreten gesundheitspolitischen Maßnahmen, die Situation der Pflege gezielt und nachhaltig zu verbessern:

  • Die im heutigen Finanzierungssystem enthaltenen Elemente der Unterfinanzierung müssen beseitigt werden.
  • Die Pflege sollte mit einem gezielten Sofortprogramm ausreichend gefördert werden.
  • Förderprogramme dürfen die Pflege in Rehabilitationskliniken nicht ausschließen.
  • Der Pflegeberuf muss von bürokratischen und anderen pflegefernen Tätigkeiten entlastet werden. Neben einem Mehr an Geld ist es für die Attraktivität des Berufs wichtig, ihn interessant und abwechslungsreich zu gestalten.

Die Stellungnahme des BDPK zur öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Gesundheit des Bundestages am 18. April 2018 zu den Anträgen der Fraktionen DIE LINKE und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ist in der Anlage Stellungnahme des BDPK (PDF) nachzulesen.

Ihr Ansprechpartner:
Thomas Bublitz
Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes
Deutscher Privatkliniken e.V.
Friedrichstraße 60
10117 Berlin
Tel.: 0 30 – 2 40 08 99 -0
Fax: 0 30 – 2 40 08 99 -30
presse@bdpk.de
http://www.bdpk.de

Der Bundesverband Deutscher Privatkliniken e.V. (BDPK) vertritt seit über 60 Jahren die Interessen von mehr als 1.000 Krankenhäusern und Rehabilitationskliniken in privater Trägerschaft. Als deutschlandweit agierender Spitzenverband setzt er sich für eine qualitativ hochwertige, innovative und wirtschaftliche Patientenversorgung in Krankenhäusern und Rehabilitationskliniken ein.

Nähere Informationen: http://www.bdpk.de


Menschen mit psychischen Erkrankungen dürfen nicht wie Kriminelle behandelt werden

PRESSEstatement

  1. April 2018

 

Die DGPPN kritisiert aufs Schärfste den aktuellen Entwurf der Bayerischen Landesregierung zu einem Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz (BayPsychKHG). Menschen mit psychischen Erkrankungen dürfen in keinem Fall mit psychisch kranken Straftätern und Kriminellen gleichgesetzt werden und zur Gefahrenabwehr nach den Vorschriften des Strafgesetzes oder Maßregelvollzugs gegen ihren Willen behandelt und untergebracht werden. Sie darüber hinaus als „Gefährder“ einzustufen und lege artis ihre Daten zur Gefahrenabwehr langfristig zu speichern, ist unethisch und menschenunwürdig und als ein Rückschritt für eine moderne, rechtsstaatliche Gesellschaft zu bewerten.

„Das Bayerische Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz hat in der vorgelegten Fassung die gesamte Fachwelt alarmiert und hält in keinster Weise, was sein Titel verspricht. Sinnvolle Ansätze, die das BayPsychKHG gleichwohl bereithält – wie den Aufbau eines flächendeckenden Krisendienstes – werden angesichts der restriktiven Maßnahmen im Umgang mit Menschen mit psychischen Erkrankungen konterkariert“, so Professor Arno Deister, Präsident der DGPPN. „So ist es vollkommen unverständlich, „dass dem Thema „Stärkung der psychiatrischen Versorgung“ im Gesetzesentwurf nur eine Seite gewidmet wird, während die Regelungen zur „Öffentlich-rechtlichen Unterbringung“, zum „Datenschutz“ und zu den „Schlussvorschriften“ die übrigen 80 Seiten des Dokumentes füllen. Diese Herangehensweise kann nur Ausdruck von Vorurteilen und mangelnder Information über Menschen mit psychischen Erkrankungen sein.“ Weiter betont Deister: „Menschen mit psychischen Erkrankungen gefährden weder per se die Sicherheit der Bevölkerung, noch dürfen psychiatrische Kliniken als Verwahranstalten verstanden werden. An erster Stelle muss für die Politik stets das Bemühen stehen, Menschen mit seelischen Problemen frühzeitig den Zugang zu geeigneten Hilfe- und Versorgungsangeboten zu eröffnen. Deshalb setzen wir uns als Fachgesellschaft mit einer intensiven entstigmatisierenden Aufklärungsarbeit dafür ein, die Situation von Menschen mit psychischen Erkrankungen umfassend zu verändern. Neben den Rahmenbedingungen muss das Vertrauen und die Zusammenarbeit zwischen Menschen mit psychischen Erkrankungen, Angehörigen und Professionellen dringend verbessert werden. Auf politischer Ebene wird sich der Deutsche Ärztetag Anfang Mai mit unserer Beteiligung intensiv mit diesem Thema befassen.“

Zusammenfassend schlägt die DGPPN der Bayerischen Landesregierung vor, ihr geplantes Gesetzesvorhaben zu überarbeiten und steht ihr zusammen mit dem „Aktionsbündnis Bayerisches Psychiatrie-Kranken-Hilfe-Gesetz“ dazu beratend zur Verfügung. 

Die DGPPN beteiligt sich seit vielen Jahren an diesem öffentlichen Diskurs. Aktuell wird eine wissenschaftliche S3-Leitlinie zur Vermeidung von Zwangsmaßnahmen erarbeitet, die noch in diesem Jahr veröffentlicht wird. Die Fachgesellschaft spricht sich zudem für eine weitgehende Angleichung der äußerst heterogenen Regelungen aus – denn die Gesetze zur öffentlich-rechtlichen Unterbringung sind Ländersache. Sie bringt sich deshalb aktiv in die Novellierungsprozesse der einzelnen Bundesländer ein. Um hierbei neue Impulse zu geben, hat die DGPPN ein umfangreiches Online-Informationsangebot geschaffen, das die Regelungen nebeneinanderstellt.

> mehr erfahren

Kontakt

DGPPN-Pressestelle
Reinhardtstraße 27 B
10117 Berlin
Telefon: 030 2404772-11
pressestelle@dgppn.de


health tv jetzt auch bundesweit über Kabel zu empfangen

Annika de Buhr - Moderatorin des Magazins "Gesund tv" bei health tv. Quellenangabe: "obs/health tv"

Hamburg (ots) – Deutschlands einziger Gesundheitsfernsehsender überall im Kabelnetz und per Satellit erreichbar

   - Repräsentative Umfrage bestätigt Nachfrage nach Sendungen zu 
     Gesundheit, Fitness und Ernährung
   - Annika de Buhr moderiert das Magazin "Gesund tv"
Annika de Buhr - Moderatorin des Magazins "Gesund tv" bei health tv. Quellenangabe: "obs/health tv"

Annika de Buhr – Moderatorin des Magazins „Gesund tv“ bei health tv. Quellenangabe: „obs/health tv“

Fast ein Jahr hat die Beta-Phase gedauert, jetzt ist der einzige TV-Sender, der sich nur mit dem Thema Gesundheit beschäftigt, über alle TV-Kanäle (Satellit und Kabel TV) frei empfangbar. Rund um die Uhr senden die Experten von health tv alles zum Thema Gesundheit, Ernährung, Fitness und Bewegung.

Das Interesse an Informationen zu Stressbewältigung, gesunder Ernährung, Fitness und Krankheitsvorsorge ist hierzulande groß: Jeder zweite Deutsche (57 Prozent) würde Gesundheitssendungen in einem Spartensender anschauen. Das ist ein Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Gesundheitssenders health tv. Das größte Bedürfnis nach medialen Ratschlägen besteht in der jüngeren Zielgruppe der 30- bis 39-Jährigen.Unter ihnen interessieren sich 69 Prozent aller Befragten für derartige Programme und Sendungen. Erster und kompetentester Ansprechpartner ist und bleibt laut Umfrage der Hausarzt, doch Beiträge auf Gesundheitsportalen und die Spartensender zum Thema erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Besonders Tipps zu Bewegung und gesunder Ernährung finden einen großen Anklang bei den unter 30-Jährigen. „Mit unseren Kochsendungen wollen wir Menschen motivieren, gesund und bewusst zu essen und häufiger selbst den Kochlöffel zu schwingen“, erklärt health tv Geschäftsführer Axel Link und ergänzt: „Wir arbeiten eng mit der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) zusammen. Alle Rezepte sind anhand der DGE-Empfehlungen geprüft und entsprechen damit auch den Gesundheitskriterien von IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung.“

Doch nicht nur das Thema Ernährung ist ein Schwerpunkt bei health tv. Seit Beginn des Jahres gibt es monatliche Thementage wie beispielsweise den „Weltkrebstag“, „Tag der gesunden Ernährung“, „Welt-Parkinsontag“ und den „Alzheimer-Tag“. „Von morgens bis abends beleuchten wir zahlreiche Facetten der Gesundheit in Reportagen, Gesprächsrunden oder informativen Beiträgen. Ein absoluter Mehrwert für die Zuschauer“, sagt Axel Link.

Aber auch Kooperationen mit Organisationen wie der DKMS LIFE (Gemeinnützige Einrichtung, die u.a. Kosmetikseminare für Frauen ermöglicht) wurden erfolgreich initiiert. „Gemeinsam wollen wir Krebspatienten wertvolle Hilfestellungen geben, damit sie mit mehr Lebensfreude und Hoffnung den Kampf gegen den Krebs meistern“, so Link. Im Rahmen der Zusammenarbeit entstanden bewegende Reportagen, informative Experten-Interviews und persönliche Gespräche mit Betroffenen und prominenten Unterstützern, wie der Bestseller-Autorin Charlotte Link. Sie spricht im Interview mit health tv offen und emotional über die Krebserkrankung und den Tod ihrer Schwester, den sie in ihrem autobiographischen Buch „Sechs Jahre – Der Abschied von meiner Schwester“ verarbeitet hat.

In dem neuen Format VIP Visite bittet health tv zum ganz privaten Gespräch. So erfahren die Zuschauer zum Beispiel von Harry Wijnvoord alles darüber, wie das Dschungelkamp sein Leben gerettet hat und wie der gebürtige Holländer mit Diabetes und Fressattacken umgeht. „Ein tolles Format, in dem wir künftig noch weitere Prominente zu ihren persönlichen Gesundheitserfahrungen befragen werden“, sagt Axel Link, der Chefredakteur von health tv.

Stolz ist Link auch auf die Zusammenarbeit mit Moderatorin Annika de Buhr, die aus dem ZDF und dem NDR Fernsehen bekannt ist und seit Dezember 2017 durch die Sendung „Gesund tv“ führt.

„Wir freuen uns sehr, dass wir Annika de Buhr für health tv gewinnen konnten. Der Sender profitiert von ihrer Bekanntheit und ihren jahrelangen Erfahrungen im Medizinjournalismus.“ Das Programm von health tv ist als SD Sender im Free-TV Angebot von Vodafone zu empfangen und ist auch über Unitymedia sowie über die Kabelangebote der Deutschen Netzmarketing GmbH (Willytel, Netcologne etc.) im digitalen SD-Format erreichbar. Ebenso ist health tv über Satellit (Astra, 19.2, Transponder 113, Frequenz 12.633 H, SR 22000, FEC 5/6) und über IPTV-Netze wie freenet TV connect, zattoo oder waiputv empfangbar. Falls das Programm in diesen Netzen nicht zu finden ist, empfiehlt sich ein Sendersuchlauf.

Über die Studie:

Die Studie „Gesundheitskompetenz der Deutschen“ stellt die Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung dar. Dazu wurden bundesweit 1000 Personen im Alter ab 18 Jahren online befragt sowie zusätzlich jeweils 200 Personen aus den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg. Die Befragung wurde im Zeitraum Oktober bis November 2017 vom Marktforschungsinstitut ToLuna Germany GmbH durchgeführt.

Über health tv:

health tv ist der neue bundesweite private Fernseh-Spartensender für gesundes Leben. In Zeiten von Informationsüberflutung, hoher Komplexität und ‚Dr. Google‘ will der Sender allgemeinverständlich und kompetent über Gesundheit, Ernährung, Wohlbefinden und Medizin informieren. health tv nimmt sich die Zeit, Dinge ausführlich zu erklären und aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten – aus der Sicht von Forschung und Technik, aus dem medizinischen Alltag in Klinik und Praxis sowie aus Sicht von Betroffenen.

Pressekontakt:

German health tv GmbH
Anja Gerloff-Goy
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Zippelhaus 5
20457 Hamburg
Tel: (040) 30 70 85 60
E-Mail: a.gerloffgoy@healthtv.de
www.healthtv.de


Langjähriger Chefarzt geht von Bord

 

Dr. Wilfried Böhning gilt als Vater der Schlafmedizin in Bad Lippspringe

 

Bild: Großer Bahnhof bei der Verabschiedung. V. l.: Andreas Bee (MZG-Aufsichtsratsvorsitzender und Bürgermeister der Stadt Bad Lippspringe), Achim Schäfer, Dr. Wilfried Böhning, Prof. Dr. Dr. Andreas S. Lübbe und Dr. Dieter Specht, neuer Leiter des Schlaflabors in der Karl-Hansen-Klinik. Foto: Heiko Appelbaum

Bild: Großer Bahnhof bei der Verabschiedung. V. l.: Andreas Bee (MZG-Aufsichtsratsvorsitzender und Bürgermeister der Stadt Bad Lippspringe), Achim Schäfer, Dr. Wilfried Böhning, Prof. Dr. Dr. Andreas S. Lübbe und Dr. Dieter Specht, neuer Leiter des Schlaflabors in der Karl-Hansen-Klinik. Foto: Heiko Appelbaum

Sichtlich bewegt war Dr. Wilfried Böhning bei einer Feierstunde anlässlich seiner Verabschiedung als Chefarzt in Diensten des Medizinischen Zentrums für Gesundheit (MZG) Bad Lippspringe. Zahlreiche Weggefährten waren in das Lippe-Institut gekommen, um mit dem Schlafmediziner über die vergangenen Jahrzehnte des gemeinsamen Wirkens zu sprechen.

Knapp 40 Jahre lang war Böhning als Chefarzt tätig; 1975 kam er aus Hannover zur Karl-Hansen-Klinik nach Bad Lippspringe. „Der heutige Tag ist für unser Unternehmen ein denkwürdiger“, sagte der MZG-Geschäftsführer Achim Schäfer in seiner Laudatio. „Ihnen gebührt unser tiefster Dank dafür, dass Sie auch in schwierigsten Zeiten immer bereit waren, der Karl-Hansen-Klinik zu helfen.“

Prof. Dr. Dr. Andreas S. Lübbe, Ärztlicher Direktor des MZG, zollte seinem Kollegen Achtung „für die damalige Entscheidung, aus der niedersächsischen Landeshauptstadt in das beschauliche Bad Lippspringe zu kommen, um hier quasi aus dem Nichts etwas aufzubauen.“ Dr. Wilfried Böhning sei wesentlich an der positiven Entwicklung des Gesundheitsstandortes Bad Lippspringe beteiligt gewesen und gelte als Vater der Schlafmedizin. Dieser Ruf strahle heute weit über Ostwestfalen hinaus und sei eine perfekte Basis für die weitere Entwicklung dieses wichtigen Themenfeldes der Medizin.

Dr. Wilfried Böhning blickte in seiner Rede auf die eigene Tätigkeit in Bad Lippspringe zurück und sparte nicht mit Lob. „Ich habe in den vergangenen Jahrzehnten neun Geschäftsführer erlebt und Achim Schäfer, der das MZG nun seit vielen Jahren leitet, ist ein sehr, sehr guter Steuermann, der das Unternehmen in schwerer See übernommen und ihm Rückenwind gegeben hat.“

Maßgeblich für den Erfolg seiner eigenen Tätigkeit waren nach den Worten von Böhning „meine guten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mir das Arbeiten wesentlich erleichtert haben.“

Zum Abschied äußerte er noch einen visionären Wunsch: „Ich möchte, dass der Schlaf bei der Diagnose von Krankheiten generell mehr in den Fokus rückt.“

 

 

Kontakt:

Heiko Appelbaum M.A.

Abteilungsleiter

Stabsabteilung Unternehmenskommunikation

Tel.: 05252 95-1038

Fax: 05252 95-1027

E-Mail: h.appelbaum@medizinisches-zentrum.de

www.medizinisches-zentrum.de


Marburger Bund und bvitg erarbeiten Checkliste zum digitalen Reifegrad der Krankenhäuser

 

Berlin, 16.04.2018: Der Marburger Bund und der Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e.V. wollen mit Hilfe einer strukturierten Checkliste den Digitalisierungsgrad von Krankenhäusern bestimmen und dadurch konkrete Verbesserungspotenziale ermitteln. Dies kündigten beide Organisationen heute vor der morgen beginnenden Fachmesse conhIT – Connecting Healthcare IT an, Europas führender Veranstaltung für Gesundheits-IT.

Das Gemeinschaftsprojekt hat zum Ziel, klinisch tätigen Ärztinnen und Ärzten ein handhabbares Online-Befragungstool zur Verfügung zu stellen, mit dem sie die IT-Nutzung, die Nutzbarkeit (Usability) und den praktischen Nutzen von eHealth-Lösungen in klinischen Prozessen erfassen und bewerten können. Nach übereinstimmender Einschätzung beider Kooperationspartner besteht hier erhebliches Verbesserungspotenzial zur Unterstützung der Anwender. Fundierte, belastbare Daten seien in diesem Feld kaum verfügbar, betonen bvitg und Marburger Bund.

Das Ausfüllen der Checkliste soll dem klinischen Anwender eine unmittelbare Möglichkeit zur Selbsteinschätzung und Ableitung von konkreten Handlungsempfehlungen bieten. Gleichzeitig sollen Ärztinnen und Ärzte besser in die Lage versetzt werden, das Nutzenpotenzial von IT im Krankenhaus bewerten zu können. Nach einer Ad hoc-Umfrage des Marburger Bundes im Jahr 2017 unter rund 1.800 angestellten Ärztinnen und Ärzten sind 80 Prozent der Klinikärzte der Meinung, dass durch die Digitalisierung die ärztliche Arbeit im Krankenhaus verbessert werden kann.

„Wir wollen Licht ins Dunkel der Materie bringen und den digitalen Reifegrad der Krankenhäuser aus der Perspektive der Nutzer betrachten. Ärztinnen und Ärzte in den Krankenhäusern sollen mit der Checkliste die Möglichkeit bekommen, im Detail zu beschreiben, wie die derzeitigen Rahmenbedingungen aussehen und wie klinische Prozesse durch Digitalisierung zum Nutzen von Anwendern und Patienten verbessert werden können“, begründete Dr. Peter Bobbert, Bundesvorstandsmitglied des Marburger Bundes, die gemeinsame Initiative.

„Als fester Bestandteil in den Abläufen unterstützt IT jeden Tag Ärzte bei ihrer Arbeit. Unser Ziel ist es, ein Instrument zu entwickeln, mit dem der IT- Reifegrad eines Krankenhauses differenziert erhoben werden kann und mit dem auf dieser Grundlage konkrete Empfehlungen für ein Krankenhaus ausgesprochen werden können. Dabei sollen nicht nur Verfügbarkeit („habe ich Zugang?“) und Nutzungsgrad („setze ich die Software ein?“), sondern auch Nutzen („hilft die Lösung mir?“) erhoben werden. Denn: Je besser IT in die jeweiligen Prozesse und Abläufe der Anwender eingebunden ist, umso mehr kann IT an Nutzen entfalten“, erklärt Andreas Kassner, stellvertretender Vorstand des bvitg und zuständiger Vorstand der Arbeitsgruppe Marktforschung des bvitg.

Die Checkliste wird nicht kommerziell genutzt. Gemeinsames Ziel ist es, den Weg für eine moderne digitale Struktur in deutschen Krankenhäusern aufzuzeigen, die die Basis für eine zukunftsfähige, leistungsstarke und auf den Menschen ausgerichtete Medizin darstellt.

Die über die Checkliste ermöglichte Datenerhebung wird von Anfang an anonymisiert erfolgen, so dass keine Rückverfolgung auf die beteiligten Kliniken oder auf die ausfüllenden Personen möglich ist. Die Ergebnisse der Befragung sollen zudem wissenschaftlich aufbereitet werden. Perspektivisch soll auf Grundlage der Erhebung ein umfassendes Benchmarking-Modell für die Gesundheits-IT in Krankenhäusern entstehen.

Der Startschuss zum gemeinsamen Projekt wird morgen auf der conhIT gegeben, wenn bvitg und Marburger Bund ihre Kooperation zur Entwicklung der Checkliste schriftlich besiegeln. Die Arbeiten an der Checkliste sollen bis Herbst 2018 abgeschlossen sein, um danach in die Phase der Befragung eintreten zu können.

Kontakt:

Natalie Gladkov

Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Bereich Politik & Kommunikation

T +49 (0) 30 206 22 58 – 18

F +49 (0) 30 206 22 58 – 69

M +49 (0) 170 5521 798

natalie.gladkov@bvitg.de

__________________________________

 

Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V.

Friedrichstraße 200 | D – 10117 Berlin

www.bvitg.de

www.health-it-portal.de

www.conhit.de


„Unternehmensprozesse und Digitalisierung“ – Dr. Becker Klinikgruppe schafft neuen Geschäftsleitungsbereich

Michael Schiffgen verantwortet bei der Dr. Becker Klinikgruppe den neu geschaffenen Bereich „Unternehmensprozesse und Digitalisierung“.


Michael Schiffgen verantwortet bei der Dr. Becker Klinikgruppe den neu geschaffenen Bereich „Unternehmensprozesse und Digitalisierung“.

Michael Schiffgen verantwortet bei der Dr. Becker Klinikgruppe den neu geschaffenen Bereich „Unternehmensprozesse und Digitalisierung“.

Köln. Die Dr. Becker Klinikgruppe hat ihre Geschäftsleitung erweitert. Seit März verantwortet Michael Schiffgen den vom Unternehmen neu geschaffenen Bereich „Unternehmensprozesse und Digitalisierung“. „Wir wollen die Reha von morgen mit gestalten“, sagt Schiffgen. „Die neuen Technologien ermöglichen es uns in Teilen, interne Prozesse zu optimieren. Es braucht aber jemanden, der solche Veränderungen plant und auch bewertet. Denn Digitalisierung ist kein Selbstzweck, sondern verfolgt immer ein Ziel. Zum Beispiel die Entlastung der Mitarbeiter oder aber die Intensivierung der Therapie für den Patienten.“

Die ersten konkreten Aufgaben hat sich Schiffgen bereits gesteckt. „Wir wollen die elektronische Patientenakte unternehmensweit vorantreiben, um effizienter interdisziplinär arbeiten zu können. Darüber hinaus entwickeln wir gerade eine App, die uns die mobile und digitale Darstellung der Therapiepläne ermöglicht“, sagt der 37-Jährige. „Grundsätzlich werde ich darauf achten, dass Patienten und Mitarbeiter den Sinn solcher Veränderungen immer als positiv erleben. Kommunikation spielt also eine zentrale Rolle für meinen Geschäftsbereich.“

Michael Schiffgen ist bereits seit 2004 im Unternehmen tätig. Seit rund drei Jahren leitet er die auf psychosomatische Reha spezialisierte Dr. Becker Burg-Klinik im thüringischen Stadtlengsfeld. Dieser Tätigkeit wird er, neben seiner neuen Rolle, auch in Zukunft weiterhin nachgehen.

Dr. Becker Klinikgruppe
Die   Dr.   Becker   Klinikgruppe   ist   ein   inhabergeführtes mittelständisches Familienunternehmen   mit Hauptsitz  in  Köln.  Deutschlandweit  betreiben  die  beiden  Schwestern  Dr.  Petra  Becker  und  Dr.  Ursula Becker  neun  Rehabilitationskliniken  mit  den  Indikationen  Orthopädie,  Neurologie,  Kardiologie  und Psychosomatik sowie drei ambulanten Therapiezentren. Rund 1.300 Mitarbeiter betreuen jährlich 19.000  stationäre und 700 ambulante Patienten. Die Unternehmensvision der Dr. Becker Klinikgruppe ist es, die Reha des 21. Jahrhunderts zu gestalten. Weitere Informationen unter www.dbkg.de

Kontakt:

Dr. Becker Klinikgruppe
Redakteurin Kim Ernst
Parkstraße 10
50968 Köln
Tel.: (+49)  221-934647 -0 Fax: -40
kernst@dbkg.de
http://www.dbkg.de
www.dr-becker-karriere.de