Mittwoch, März 21st, 2018

 

Ausbildungen von Berufsbildungswerken mit Betrieben stärken

Pressemitteilung                                                                            Berlin, 21. März 2018

 

Austausch mit BA-Vorstandsvorsitzenden Detlef Scheele in Nürnberg

 

Am gestrigen Dienstag trafen sich der Vorstand und die Geschäftsführung der BAG Berufsbildungswerke (BAG BBW) mit dem Vorstandsvorsitzenden der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, in der Zentrale der Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg. Schwerpunkt des Austauschs war, die beruflichen Reha-Angebote für Jugendliche mit hohem Unterstützungsbedarf weiterzuentwickeln und die gemeinsame Ausbildung von Berufsbildungswerken und Betrieben zu stärken.

 „Die Ausbildung von Jugendlichen mit Behinderung gemeinsam mit Betrieben gehört inzwischen zum Reha-Alltag in Berufsbildungswerken. Heute werden durchschnittlich rund 20 Prozent der Auszubildenden in der so genannten Verzahnten Ausbildung erfolgreich in Betrieben des ersten Arbeitsmarktes ausgebildet“, erklärte der Vorsitzende der BAG Berufsbildungswerke, Michael Breitsameter, im Austausch mit BA-Chef Scheele.

Immer mehr Betriebe wünschten sich darüber hinaus Berufsbildungswerke als verlässlichen Ansprechpartner vor Ort, der sie in Krisensituationen mit den eigenen Auszubildenden unterstützt. „Es gibt immer mehr Jugendliche, die eine betriebliche Ausbildung starten und sie aufgrund vielfältiger Probleme nicht zu Ende bringen können. Das BBW kann in einer solchen Krise sofort in die Ausbildung einsteigen. Unsere Experten unterstützen den jungen Menschen passgenau und helfen, dass er oder sie die Ausbildung erfolgreich abschließt. Darin liegt eine wesentliche Stärke der Berufsbildungswerke“, so Breitsameter. Damit Arbeitgeber diesen Service für ihre eigenen Auszubildenden künftig unkompliziert abrufen könnten, brauche es jedoch neue Lösungen, forderte der Vorsitzende. Es sei daher nötig, weitere Gespräche zur Umsetzung kreativer Wege mit der BA und Arbeitgebern zu führen.

Kontakt:

Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke e.V.
Tanja Ergin
Oranienburger Straße 13/14
10178 Berlin
Fon 030 2639809-90
Fax 030 2639809-99

www.bagbbw.de

info@bagbbw.de

 

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Gesund bleiben mit einer Prävention der Deutschen Rentenversicherung

Ein Leben lang fit – Mit der richtigen Vorsorge

Berlin –Weil vorbeugen besser ist als heilen, bietet die Deutsche Rentenversicherung Versicherten mit ersten gesundheitlichen Beschwerden ein berufsbegleitendes Angebot zur Prävention an. Die Teilnehmer lernen darin, Bewegung, Entspannung und gesunde Ernährung in ihren Alltag zu integrieren und einen gesünderen Lebensstil zu entwickeln. Ziel ist es, Krankheiten frühzeitig entgegen zu wirken und Arbeitnehmer gesund und leistungsfähig zu erhalten.

Aufbau der Prävention

Das Programm findet in Gruppen mit maximal 15 Teilnehmern statt und gliedert sich in mehrere Phasen: Die Initialphase dauert nur wenige Tage und erfolgt stationär oder ganztägig ambulant in einer Reha-Einrichtung der Rentenversicherung. Die anschließende berufsbegleitende Trainingsphase umfasst mehrere Monate. Gesunde Ernährung, Sport und Bewegung sowie Entspannungstechniken sollen in den eigenen Alltag integriert werden. Ein- bis zweimal pro Woche besuchen die Teilnehmer dafür entsprechende Kurse. In der Eigeninitiativphase sollen diese Strategien fester Bestandteil des Lebens werden, damit die positiven Effekte wirken können. An einem Auffrischungstag treffen sich die Teilnehmer in der Reha-Einrichtung, um Bilanz zu ziehen und aufgetretene Probleme zu lösen.

Eine Präventionsleistung beantragen

Bescheinigt wird der Präventionsbedarf von einem Arzt, zum Beispiel dem Hausarzt oder dem Werksarzt, in einem ärztlichen Befundbericht. Diesen reichen die Arbeitnehmer mit dem Antrag bei ihrem Rentenversicherungsträger ein. Arbeitgeber können ihre Arbeitnehmer unterstützen und über den Betriebs- oder Werksarzt oder über den Firmenservice der Rentenversicherung mit einer für die Prävention zugelassenen Einrichtung Kontakt aufnehmen.

Weitere Informationen für Versicherte gibt es unter der kostenlosen Servicenummer 0800 1000 4800 oder für Arbeitgeber über den Firmenservice der Rentenversicherung unter 08001000 453. Die Antragsformulare sind im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung.de/praevention oder praevention.drv.info erhältlich sowie in einer Auskunfts- und Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung.

Microsite zum Thema
Prävention

Faltblatt zum Thema
Prävention – werden Sie aktiv
Präventionsleistungen – ein Angebot der Deutschen Rentenversicherung, damit Sie gesundheitliche Probleme und Risiken frühzeitig und aktiv angehen können. Welche Präventionsleistungen es im Einzelnen gibt und welche Voraussetzungen Sie dafür erfüllen müssen, dies und mehr erläutern wir in unserem neuen Faltblatt.

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Wasser denken – Ausgezeichnetes Therapiekonzept an der Rehaklinik Glotterbad

Unter dem Motto „Wasser denken“ bietet die Rehaklinik Glotterbad ein umfassend überarbeitetes Konzept für die Hydro-Kneipptherapie an. Die Rehaklinik hat es sich zur Aufgabe gemacht, die lebendige Tradition und das umfangreiche Wissen Sebastian Kneipps nicht nur zu bewahren sondern aktiv in den Therapiealltag zu integrieren. Der Erfolg dieses Konzepts wurde durch die Verleihung des Gütesiegels „Vom Kneipp-Bund e.V. anerkannte Einrichtung“ offiziell bestätigt.
Das Gesamtkonzept der Hydro-Kneipptherapie in der Rehaklinik Glotterbad, also Wasser zu Heilzwecken einzusetzen, zielt darauf ab, unterschiedlichste Wasseranwendungen als einen wichtigen therapeutischen Baustein in die psychosomatischen Rehabilitation zu integrieren. Neben dem weithin bekannten Kneippschen Wassertreten beinhaltet das Kneipp-Konzept zahlreiche weitere Übungen rund um das Element Wasser. Dazu gehört auch eine Vielzahl von Teilbädern, wie Arm-, Fuß- und Sitzbäder, die noch unterschieden werden durch medizinische Zusätze sowie eine große Bandbreite Kneipp’scher Güsse mit abwechselnd warmem und kaltem Wasser.

Durch die gezielte Anwendung der Hydro-Kneipptherapie werden Selbstheilungskräfte angeregt und damit gewinnen die Widerstandsfähigkeit und das innere Gleichgewicht an Kraft. Somit können durch die Kneipp-Wasseranwendungen zahlreiche Erkrankungen positiv beeinflusst werden.

Um die Nachhaltigkeit zu erhöhen beschränkt sich das Therapiekonzept in der Rehaklinik Glotterbad nicht ausschließlich auf die praktischen Anwendungen. Die Rehabilitandinnen und Rehabilitanden erhalten darüber hinaus in einem Vortrag ergänzende Informationen zur Wirkungsweise der Hydro-Therapie. Insbesondere deren große Bedeutung innerhalb der psychosomatischen Rehabilitation und wie die einzelnen Anwendungen unkompliziert in den Alltag nach der Reha integriert werden können, werden hierbei ausführlich dargelegt.

Die erfolgreiche Entwicklung und Einführung des überarbeiteten Therapiekonzeptes wurde nun auch offiziell durch den Kneipp-Bund e.V. mit dem „Gütesiegel als anerkannte Einrichtung“ bestätigt.

Weitere Informationen: www.rehaklinik-glotterbad.de

Rehaklinik Glotterbad
Die Rehaklinik Glotterbad arbeitet in Trägerschaft der RehaZentren der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg gGmbH und ist eine Fachklinik für Psychosomatik, Psychotherapeutische und Innere Medizin mit einem ganzheitlichen bio-psycho-sozialen Therapieansatz, der die vielfältigen und lebendigen Wechselwirkungen zwischen körperlichen, seelischen und sozialen Lebens- und Krankheitsaspekten in den Mittelpunkt von Diagnostik und Therapie stellt.
Behandelt werden Patienten mit chronisch internistischen Erkrankungen verbunden mit psychischen Begleiterkrankungen. Patienten mit Ängsten und Depressionen, chronischen Schmerzsyndromen und somatoformen Störungen, mit Essstörungen, Zwängen und Persönlichkeitsstörungen (insbesondere Borderline-Störungen) sowie Posttraumatischen Belastungsstörungen und Arbeitsplatzkonflikten.
Die Klinik liegt am Rande des Glottertals nahe an Freiburg, in einer sehr ruhigen und parkähnlichen Anlage. Insgesamt verfügt sie über 170 komfortable Einzelzimmer.
Kostenträger sind alle Deutschen Rentenversicherer und Krankenkassen.

Kontakt:
RehaZentren Baden-Württemberg:
Jörg Skupin, Referent Public Relations
E-Mail: j.skupin@rehazentren-bw.de; Tel.: 0711 6994 639 20

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