Freitag, März 9th, 2018

 

Bundeskongress des Fachverbandes Sucht e.V. in Heidelberg

Bundesweiter Suchtkongress „Sucht und Komorbidität – Sucht als Komorbidität“ vom 20. bis 22. Juni 2018 in der Stadthalle Heidelberg – Anmeldung zu Frühbucherpreisen nur noch bis 17. April 2018 möglich!

 

Der 31. Bundeskongress des Fachverbandes Sucht e.V. findet vom 20. bis 22. Juni 2018 im Kongresshaus Stadthalle in Heidelberg statt. Thema des diesjährigen Kongresses sind komorbide Störungen in Verbindung mit Abhängigkeitserkrankungen.

Suchtkranke Menschen leiden deutlich häufiger als die Allgemeinbevölkerung an psychiatrischen Diagnosen, wie Angsterkrankungen, Depressionen, Persönlichkeitsstörungen oder Traumafolge-Störungen. Aber auch somatische Diagnosen, wie etwa Stoffwechselkrankheiten, Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems, des Verdauungs- oder Kreislaufsystems, kommen häufiger bei ihnen vor. Hieraus ergeben sich zwei zentrale Themenstellungen, mit denen sich der Kongress befassen wird:

Zum einen geht es um die Frage, inwieweit im Vorfeld bzw. auch während der Behandlung neben der Suchterkrankung auch komorbide Störungen diagnostiziert werden und diese auch Eingang in der Behandlung finden. Die vielfältigen Interdependenzen zwischen dem Substanzmittelkonsum und vorhandenen komorbiden Störungen erfordern integrierte Behandlungsmodelle. Diese stellen jedoch vielfältige Herausforderungen an die Behandler, da die mehrdimensionalen Problembereiche der komorbiden Patientinnen und Patienten bei der Therapiezielplanung und der Gestaltung des gesamten Behandlungsprozesses zu berücksichtigen sind.

Zum anderen kann eine Suchterkrankung im Kontext der Behandlung einer somatischen oder psychischen Störung selbst als Komorbidität auftreten. Eine zusätzliche Suchterkrankung wird jedoch häufig übersehen bzw. nicht ausreichend berücksichtigt. Hier stellt sich die Herausforderung, durch die Entwicklung einer „Kultur des Hinschauens“ im Verlauf der weiteren Diagnostik und Behandlungsplanung die Aufmerksamkeit auch auf die Suchterkrankung zu lenken und die Patientin oder den Patienten zur Inanspruchnahme entsprechender suchtspezifischer Beratungs- und Behandlungseinrichtungen sowie Selbsthilfegruppenangebote zu motivieren

Es erwartet uns ein spannender Kongress, der Orientierung bieten soll und bei dem in Form von Plenumsvorträgen, neun Foren, sieben Workshops und Posterbeiträgen u. a. folgende Themen behandelt werden:

 

  • Alkohol-/substanzbezogene Störungen, somatische Komorbidität und Frühintervention
  • Diagnostik und Behandlung psychischer Störungen unter besonderer Berücksichtigung von Angsterkrankungen
  • Persönlichkeitsstörungen – Überblick über Diagnostik, Behandlungsmethoden und -techniken
  • Depression und Suizidalität bei Suchterkrankungen
  • Psychopharmaka und Suchtbehandlung
  • Return to Work – unter Berücksichtigung psychischer und substanzbezogener Störungen
  • Behandlung psychischer und somatischer Erkrankungen in der Suchttherapie
  • Komorbide Erkrankungen in der Behandlung Drogenabhängiger sowie bei pathologischem Glücksspiel und pathologischem PC-/Internetgebrauch
  • Komorbidität und Sucht: Rahmenbedingungen, Anforderungen und deren Finanzierung
  • Sucht und Komorbidität – Sucht als Komorbidität: Erfordernisse aus Sicht der Leistungsträger und Behandler

 

Auf der Homepage des Fachverbandes Sucht e.V. (http://www.sucht.de) finden Sie unter der Rubrik „Fachpublikum/Veranstaltungen/Kongresse des FVS“ Informationen u. a. zur Anmeldung sowie Hinweise zur Organisation, Unterkunft und Zertifizierung.

 

Das Kongressprogramm ist dort ebenfalls verfügbar oder kann direkt unter dem nachfolgenden Link heruntergeladen werden:

 

http://www.sucht.de/files/pdf/veranstaltungen/31.%20Heidelberger%20Kongress/28752%20FVS%20Kongressprogramm%202018.pdf

 

Das Programmheft zum Kongress kann ebenfalls als Broschüre bei der Geschäftsstelle des Fachverbandes Sucht e.V. bestellt werden. Dorthin können Sie sich auch gerne bei Rückfragen wenden:

 

FACHVERBAND SUCHT e.V.

Walramstraße 3

53175 Bonn

Tel.: 0228 – 26 15 55

Fax: 0228 – 21 58 85

E-Mail: sucht@sucht.de

Internet: http://www.sucht.de

 

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