Mittwoch, Januar 31st, 2018

 

5. Networking-Dinner von Softsolution am 26.2.2018

Die Softsolution AG aus Finnland hat das definitive Programm für ihr Networking-Dinner anlässlich des Reha-Kolloquiums in München veröffentlicht. Bei der hochkarätigen Veranstaltung werden kompetente Referenten aus dem In- und Ausland sowie Hubert Seiter  als Moderator erwartet. Anmeldeschluss ist der 19.2.2018.

Das Networking-Dinner findet statt am Montag den 26.2.2018, Aperitif ab 17.30 Uhr

Thema: “Gesundheit – Alter – Prävention – Rehabilitation und Arbeit – multinationale Perspektiven”
Ort: Hotel H4 , Konrad-Zuse-Platz 14, Messe München
Ablauf: Referat und Podiumsdiskussion von 18.00-20.00 Uhr mit anschließendem Buffet

Impulsreferat
Prof. Dr. Andreas Kruse, Institut für Gerontologie, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Podiumsdiskussion mit Impuls-Statements
Dr. Helga Seel, Geschäftsführerin Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation e.V. (BAR)
Dr. Freek Lapré, Gesundheitswissenschaftler, Wirtschaftsexperte und Organisationsberater aus Holland
Dr. med. Minna Kujala, Spezialistin für Allgemeinmedizin im Gesundheitszentrum Hollola, Finnland

Moderation : Hubert Seiter, Erster Direktor der DRV-BW a.D.

Der renommierte Altersforscher Prof. Dr. Andreas Kruse sieht erheblichen Handlungsbedarf bei der Einrichtung altersgerechter Arbeitsplätze: “Kluge Arbeitgeber halten ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit innovativen und flexiblen Angeboten im Unternehmen, weil es sich für das Unternehmen lohnt. Und sie investieren in die Bildung – und zwar in allen Phasen der Berufstätigkeit”.
Er fragt: „Wer ist eigentlich hauptverantwortlich für die Erhaltung der Gesundheit und der Erwerbsfähigkeit? Allein das Unternehmen, oder auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selbst”?
Und nicht zuletzt will der neugierige Wissenschaftler von den Sozialleistungs- und Rehabilitationsträgern wissen: „Sind die bestehenden Präventions- und Rehabilitationsangebote optimal für die Aufrechterhaltung oder Wiederherstellung der beruflichen Leistungsfähigkeit? Oder sind hier Weiterentwicklungen notwendig?”

Im Rahmen der Podiumsdiskussion werden Frau Dr. Helga Seel, Frau Dr. med. Minna Kujala und Herr Dr. Freek Lapré über holländische, finnische und deutsche Präventions- und Rehabitationserfahrungen berichten. Vor allem, was können wir voneinander lernen?

Zu diesem interessanten und gewollt kurzweiligen Meinungsaustausch laden wir Sie herzlich ein.
Wir würden uns sehr freuen, wenn wir neben ausgewiesenen Präventions- und Reha-ExpertInnen auch EntscheidungsträgerInnen aus der Selbstverwaltung und interessierte BesucherInnen des Reha-Kongresses begrüßen könnten.

Aufgrund der Vorankündigung im Dezember haben wir schon über 150 Anmeldungen erhalten. Da die Raumkapazität begrenzt ist, empfehlen wir Ihnen, sich baldmöglichst anzumelden. Anmeldeschluss ist der 1.2.2018.

Anmeldungen ausschließlich über diesen Link: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLScWLwugPu_gZk6jzAjTUJ8Ydo117ZkANdyXJeHeB6Wxe5GKwg/viewform
(Falls Sie aus Datenschutzgründen keinen Zugriff auf diesen Link bekommen, können Sie sich ausnahmsweise auch durch Rückantwort auf diese Mail an- oder abmelden.)
Ansprechpartner bei Fragen zur Veranstaltung:
Frau Ute Schalles uschalles@softsolution.de  07738 6969 605
Frau Priska Stamm pstamm@softsolution.de  07738 6969 600

 

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Gesundheitskongress des Westens: Programm steht online

 

 

Das Programm für den Gesundheitskongress des Westens, dem führenden Kongress für Gesundheitspolitik und Gesundheitswirtschaft im Westen Deutschlands, steht in aktualisierter Fassung online (http://www.gesundheitskongress-des-westens.de/programm). Das Motto des Kongresses lautet in diesem Jahr: „Das Gesundheitswesen muss zusammenwachsen!“

Warum das Gesundheitswesen zusammenwachsen muss? Damit sektorenübergreifende Versorgung endlich reibungslos funktioniert. Damit Integrierte Versorgung zur Normalität wird. Damit in der Krankenhauspolitik Bund und Länder an einem Strang ziehen. Damit die Krankenkassen geschlossen hinter dem Morbi-RSA stehen. Und damit es mit der Digitalisierung endlich voran geht. Anders ausgedrückt: Es geht um mehr Versorgungsqualität!

Der Kongress nimmt sich solcher über Jahre ungelöster Probleme an – unter intensiver Mitwirkung prominenter Vertreter beteiligter Institutionen. Aus dem Bundesgesundheitsministerium kommt Staatssekretär Lutz Stroppe, aus Nordrhein-Westfalen Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann und Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart, vom Gemeinsamen Bundesausschuss Prof. Josef Hecken, von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung der Vorstandsvorsitzende Andreas Gassen und vom Bundesversicherungsamt dessen Präsident Frank Plate. Es sind Chefs großer Krankenkassen und Kassenärztlicher Vereinigungen dabei und ebenso Wissenschaftler aus dem Sachverständigenrat Gesundheit. Die Aufzählung ließe sich noch lange fortsetzen.

Aber auch Referenten mit überraschenden Geschichten kommen zu Wort. Wie Michael Butler, Qualitätsmanager bei Ford, der während einer Krebsbehandlung genug hatte von unzureichend organisierten Prozessen im Krankenhaus. Nach seiner Genesung organisierte er ein gemeinsames Projekt von Ford und der Klinik: Know-how aus der Fahrzeugproduktion wurde mit großem Erfolg auf die Abläufe in Krankenhäusern übertragen.

Natürlich geht es auch darum, welche gesundheitspolitischen Akzente die neue schwarz-gelbe Landesregierung Nordrhein-Westfalens setzt und ob diese Auswirkungen über das Bundesland hinaus haben könnten – etwa bei der Krankenhausversorgung, dem Pflegenotstand und der ambulanten Versorgung in ländlichen Gebieten.

Der Gesundheitskongress des Westens ist der führende Kongress für Gesundheitspolitik und Gesundheitswirtschaft im Westen Deutschlands. Auch in diesem Jahr werden wieder rund 1.000 Besucher erwartet – Klinikmanager, Ärzte, Verantwortliche aus Gesundheitspolitik und -unternehmen, aus Forschung und Wissenschaft sowie der Pflege. Die zwölfte Auflage der jährlich ausgerichteten Veranstaltung findet am 13. und 14. März 2018 im Kölner Kongresszentrum Gürzenich statt.

Weiterführende Information:

http://www.gesundheitskongress-des-westens.de | @GdW_Kongress

 

Pressekontakt und Akkreditierung für Journalisten:

Ralf-Thomas Hillebrand

presse@wiso-gruppe.de

Tel.: 030 2639249-17, Fax: 030 2639249-10

WISO S. E. Consulting GmbH – Nymphenburger Str. 9 – 10285 Berlin

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Neuer Internetauftritt des Fachverbandes Sucht e.V.

Pressemitteilung

Bonn, 31.01.2018 – Der Fachverband Sucht e.V. (FVS) ist unter der bisher bekannten Internetadresse www.sucht.de mit einem neuen Webauftritt gestartet. Das Ziel des Relaunchs war es, die Internetseite nutzerfreundlicher zu gestalten und mit einem klaren Design auszustatten.

Mit der überarbeiteten Internetseite hat der FVS seinen Webauftritt grundlegend erneuert. Bei der Entwicklung der Webseite standen die Nutzerfreundlichkeit und ein klares Design an erster Stelle. Die Webseite hat nun eine übersichtliche Gliederung in die Bereiche „Betroffene und Angehörige“, „Einrichtungssuche“ und „Fachpublikum“. Dies ermöglicht es den unterschiedlichen Besuchergruppen problemlos die für sie relevanten Informationen zu erhalten. So finden Betroffene und deren Angehörige unter der entsprechenden Rubrik beispielsweise Hinweise zu Beratungs- und Behandlungs-angeboten und eine Checkliste zur Einschätzung des Konsums sowie Hinweise zur Beantragung von Rehabilitationsleistungen und zur Zuzahlung bei Suchtbehandlungen. Unter der Rubrik „Einrichtung suchen“ besteht die Möglichkeit, gezielt Rehabilitations- und soziotherapeutische Einrichtungen für Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen, die Mitglied im Fachverband Sucht e.V. sind, zu suchen. Im Bereich „Fachpublikum“ sind für Fachleute, Journalisten und Journalistinnen sowie weitere interessierte Personen zu verschiedenen Themenbereichen Informationen zusammengestellt. Hier können unter anderem Stellungnahmen, Gutachten und weitere Publikationen heruntergeladen bzw. bestellt werden. Zudem sind über die Homepage weiterhin Anmeldungen zu Kongressen, Tagungen und Fortbildungen des FVS möglich.

Vereinfacht wird die Navigation durch die Einrichtung einer Sitemap, die die Seitenstruktur des Internetauftritts vollständig aufzeigt. Wie gewohnt verfügt die Webseite über einen internen Bereich, in dem Informationen für die Mitglieder des FVS, wie z. B. die FVS-Mitgliederrundschreiben „Intern“, enthalten sind.

 

Ansprechpartner:

Dr. Volker Weissinger

Geschäftsführer

Alexandra Sagel

Referentin der Geschäftsführung

Fachverband Sucht e.V.

Walramstraße 3

53175 Bonn

Telefon: 0228/26 15 55

sucht@sucht.de www.sucht.de

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Fixierung vermeiden: Personal ist der Schlüssel

 

Das Bundesverfassungsgericht hat sich gestern und heute in einer mündlichen Verhandlung mit der Frage von Zwangsmaßnahmen im Rahmen der öffentlich-rechtlichen Unterbringung befasst. Die DGPPN beteiligt sich seit vielen Jahren intensiv an der gesellschaftlichen Diskussion zu diesem Thema und begleitet aktiv die Prozesse zur Neuregelung der Psychisch-Kranken-Gesetze (PsychKGs). DGPPN-Präsident Prof. Dr. med. Arno Deister stellte die Position der Fachgesellschaft in der mündlichen Verhandlung in Karlsruhe vor. In seinem Statement wies er auf die Notwendigkeit von politischen Weichenstellungen und insbesondere auf die erforderlichen Verbesserungen in der Versorgung hin, damit Fixierungen weitestgehend verhindert werden können. Zwangsmaßnahmen müssen zukünftig bundesweit einheitlich und für alle Bereiche der Medizin erfasst werden.

„Die Fixierung von Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen im stationären Bereich darf nur der Abwendung von akuter Eigen- oder Fremdgefährdung dienen, wenn andere Maßnahmen, die einen geringeren menschenrechtlichen Eingriff bedeuten würden, nicht ausreichend sind. An erster Stelle muss das Bemühen stehen, dass gefährliche Situationen gar nicht erst auftreten. Zur Vermeidung und Reduzierung von Zwangsmaßnahmen ist eine qualitativ und quantitativ ausreichende Personalausstattung unverzichtbar. Wenn zu viele Patientinnen und Patienten auf zu wenig Raum mit zu geringer Personalausstattung untergebracht sind, kann dies zur Entstehung von Gewalt beitragen. Hier gilt es Abhilfe zu schaffen. Das Personal muss umfangreich in Deeskalationstechniken geschult werden. Insgesamt wirken alle Maßnahmen präventiv, die geeignet sind, das Vertrauen und die Zusammenarbeit zwischen Menschen mit psychischen Erkrankungen, Angehörigen und Professionellen zu verbessern. Dafür müssen entsprechende Rahmenbedingungen in der Psychiatrie geschaffen werden – das ist vor allem auch eine politische Aufgabe“, fordert Professor Arno Deister.

Weiterhin stellt er fest: „Die Diskussion über medizinische Maßnahmen, die bei schweren Krankheiten gegen den Willen des Patienten oder ohne seine Zustimmung erfolgen müssen, betrifft dabei die gesamte Medizin.“

Die DGPPN beteiligt sich seit vielen Jahren an diesem öffentlichen Diskurs. Aktuell wird eine wissenschaftliche S3-Leitlinie zur Vermeidung von Zwangsmaßnahmen erarbeitet, die noch in diesem Jahr veröffentlicht wird. Die Fachgesellschaft spricht sich zudem für eine weitgehende Angleichung der äußerst heterogenen Regelungen aus – denn die Gesetze zur öffentlich-rechtlichen Unterbringung sind Ländersache. Sie bringt sich deshalb aktiv in die Novellierungsprozesse der einzelnen Bundesländer ein. Um hierbei neue Impulse zu geben, hat die DGPPN ein umfangreiches Online-Informationsangebot geschaffen, das die Regelungen nebeneinanderstellt.

Mehr Informationen auf www.dgppn.de

Kontakt

DGPPN-Pressestelle
Reinhardtstraße 27 B
10117 Berlin
Telefon: 030 2404772-11
pressestelle@dgppn.de

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