Donnerstag, Januar 18th, 2018

 

Prostatakrebs: Vorsorge betreiben und als Partner zusammenstehen

Stuttgart/Ravensburg– Prostatakrebs ist die häufigste bösartige Tumorerkrankung bei Männern. Die Diagnose löst bei Betroffenen und deren Partnerinnen Ängste aus. Wie man diesen begegnet und wie wichtig dabei Aufklärung, aber auch psychologische Unterstützung sind, zeigt der Ratgeber „Prostatakrebs. Der Therapiebegleiter für Paare“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2017). Die Ärzte Maximilian Burger, Wolfgang Otto und Georges Akoa liefern Fakten, beleuchten psychosoziale Aspekte und stellen das Paar in den Fokus der Therapie. Am 18. Januar wurde er in Ravensburg der Öffentlichkeit vorgestellt.
„Je früher ein Prostatakrebs erkannt wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass durch eine Behandlung eine Heilung erzielt werden kann“, so das Autorenteam. Männern ab 45 Jahren  empfehlen Mediziner regelmäßige Prostata-Vorsorgeuntersuchungen beim Urologen. Diese finden mittels PSATest oder einer digital-rektalen Untersuchung statt. „Durch die PSAbasierte  Vorsorge wird heute in über 90 Prozent das Prostatakarzinom in einem lokal begrenzten Stadium diagnostiziert“, so die Autoren „Ein Großteil dieser Patienten kann mit etablierten Therapieverfahren geheilt werden.“

 Ein Ruf gegen die Hilflosigkeit

Trotzdem erleben Patienten und ihre Partnerinnen nach einer Krebsdiagnose oft Hilflosigkeit. Unterschiedliche Entscheidungen stehen an: Operieren oder nicht? Ist eine Hormon-, Strahlen- oder Chemotherapie das Beste? Welche Klinik ist die richtige?
Begleitende Maßnahmen, Nachsorgemöglichkeiten und Rehabilitation sind zu klären. Paare müssen lernen, mit der Krankheit und potenziellen Folgen der Krebstherapie, wie Inkontinenz und Impotenz, umzugehen und zu leben. Ziel jeder Behandlung ist neben dem Zurückdrängen des Krebses die Herstellung einer hohen Lebensqualität für den Patienten. Dazu zählen die Empfehlungen zur Ernährung unter Hormon- oder Chemotherapie sowie praktische Hinweise bis hin zu Rezepten genauso wie die eingehende Beleuchtung der psychosozialen Fakten. Wie können Ängste, Gedankenkreise abgebaut, das Körpergefühl wieder positiv erlebt und die Sinnhaftigkeit gestärkt werden? Praktische Beispiele und Entspannungsübungen geben Mut.
Darüber hinaus sollten Familie beziehungsweise Partner von Anfang an in Entscheidungen mit einbezogen werden. Das Ärzteteam liefert in dem Ratgeber wichtige Informationen für verschiedene Stadien der Therapie: Sie erklären, welche Therapieentscheidungen zu treffen sind, klären über Akutfolgen und Nebenwirkungen während der Therapie auf und informieren über anschließende Rehabilitation und psychosoziale Unterstützung.

 Die Autoren:

 Professor Maximilian Burger ist Direktor der Klinik für Urologie an der Universität Regensburg. Dr. Wolfgang Otto ist Privatdozent und niedergelassener Urologe und als Forschungskoordinator an der Universtätig Regensburg tätig. Dr. Georges Akoa ist leitender Urologe im Waldburg-Zeil Parksanatorium Aulendorf, einer Fachklinik für Onkologische Rehabilitation.

Wissenswertes: Die Prostata

Die Prostata geht auf das griechische Wort „prostates“ zurück und bedeutet Vorsteher. Sie liegt zwischen Harnblase und Beckenboden und ähnelt in Größe und Form einer Kastanie. Die Vorsteherdrüse zählt zu den inneren männlichen Geschlechtsorganen und ist
sowohl für die Fortpflanzung als auch für das Lustempfinden wichtig. Die Prostata ist auch am Verschluss der Harnblase beteiligt. Eine gutartige Vergrößerung wie sie oft altersbedingt vorkommt,
kann unangenehme Funktionsstörungen der Blase hervorrufen. Beim bösartigen Tumor werden Symptome erst sehr spät erkannt, was das Ganze besonders gefährlich macht.


Projekt DreamHack Leipzig folgt auf Chaos Computer Club

DreamHack 2017: Voller Spielgenuss für die 1.500 Gamer auch durch den Support des Teams von Umschülern aus dem BFW Leipzig. © M. Lindner, BFW Leipzig
DreamHack 2017: Voller Spielgenuss für die 1.500 Gamer auch durch den Support des Teams von Umschülern aus dem BFW Leipzig. © M. Lindner, BFW Leipzig

DreamHack 2017: Voller Spielgenuss für die 1.500 Gamer auch durch den Support des Teams von Umschülern aus dem BFW Leipzig. © M. Lindner, BFW Leipzig

Am vierten Januar-Wochenende (26. – 28. Januar 2018) trifft sich zum dritten Mal die PC-Gamer Elite aus Deutschland und Europa zur DreamHack in Leipzig. Auf der neuen Messe müssen für die 2.000 Spieler sowohl logistische, als auch technische Bedingungen für ein stimmungsvolles und reibungsloses Festival der Szene geschaffen werden. Ein Team von IT-Umschülern aus dem Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig) hält die Netzwerkfäden in der Hand.

Nach dem zweimaligen Erfolg und dem gestiegenen Interesse an Deutschlands größter LAN-Party musste das Team der DreamHack für 2018 die Kapazitäten von 1.500 geplanten auf 2.000 Plätze aufstocken. Das setzt ein gut funktionierendes Netzwerk, schnelle Leitungen und leistungsfähige Server voraus. Eine Herausforderung an das Team von IT-Umschülern aus dem BFW Leipzig. Die Server müssen für die gestiegene Anzahl an Spielern aufgerüstet werden. Und die IT-Sicherheit findet ebenfalls Beachtung. Zusätzlich sorgen die insgesamt sechs Umschüler für den Support während der „Spiele“.

Zu Spitzenzeiten rasen 6,5 Gigabit/s durch die Leitungen und bis zum Ende des Festivals werden rund 70 Terabyte an Daten aus dem Internet herunter- und hochgeladen. Ein einzelner Heavy-User hatte es im letzten Jahr sogar auf einen Durchsatz von nahezu 400 Gigabyte geschafft.

„Es wird wieder eine Challenge zwischen unserer guten Vorarbeit und Umsetzung der IT-Infrastruktur und dem realen LAN-Party-Geschehen an dem Wochenende“, betont Ausbilder Stefan Kusiek. Im letzten Jahr habe die Crew nicht nur von ihrem Admin-Stützpunkt aus das Geschehen beobachtet, sondern stand den Gamern auch als technischer Support bei Problemen mit deren Rechnern zur Seite. „Wir wissen, was uns erwartet“, berichtet Stefan Kusiek, „und doch stellt jeder der 2.000 verschiedenen PC’s erst einmal einen Fremdkörper für das Netz dar. Wir sichern ab, dass alle Spieler mit einander kommunizieren können und sie viel Spaß in den 56 Stunden Dauerzocken haben werden.“

Für die Umschüler aus dem BFW Leipzig gehören solche Projekte zum praxisbezogenen Unterricht. Nur unter realen Bedingungen müssen sie ihr Wissen anwenden. Das ist bei den verschiedensten Projekten immer sehr gut gelungen und zeugt vom hohen Grad der Ausbildung im BFW Leipzig. So wurde erst vor dem Jahreswechsel die Messe Leipzig bei der Ausrichtung der Tagung des Chaos Computer Clubs unterstützt und Umschüler sorgten in Abu Dhabi für einen reibungslosen netzwerktechnischen Ablauf bei den WorldSkills 2017. Die Leipziger Dok-Filmwoche setzt ebenfalls regelmäßig beim Aufbau des Festival-W-LAN auf die Kompetenz der Ausbildung am BFW Leipzig.

Die DreamHack wird für die künftigen Fachinformatiker in der Fachrichtung Systemintegration eine gute Referenz beim Wiedereinstieg ins Arbeitsleben bedeuten. Viele von den Umschülern haben durch die berufliche Rehabilitation nach einem Unfall oder längerer Krankheit, die Chance genutzt, diesen neuen Beruf unter weiteren 20 am BFW Leipzig zu erlernen.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Schlagworte:

BFW Leipzig, berufliche Rehabilitation, Fachinformatiker, Systemintegration, DreamHack Leipzig, Digitalisierung, Umschulung, Gamer, LAN-Party

BFW Leipzig

Über 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet der beruflichen Rehabilitation tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück in ein erfülltes Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz, Döbeln, Plauen und Zwickau zur Verfügung. Ein berufliches Trainingszentrum, das BTZ Leipzig, ergänzt das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten. 

Weitere Informationen und Bildmaterial:

Berufsförderungswerk Leipzig gemeinnützige GmbH
Michael Lindner
Leiter PR | Unternehmenskommunikation
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BU: DreamHack 2017: Voller Spielgenuss für die 1.500 Gamer auch durch den Support des Teams von Umschülern aus dem BFW Leipzig. © M. Lindner, BFW Leipzig