Januar, 2018

 

Prostatakrebs: Vorsorge betreiben und als Partner zusammenstehen

Stuttgart/Ravensburg– Prostatakrebs ist die häufigste bösartige Tumorerkrankung bei Männern. Die Diagnose löst bei Betroffenen und deren Partnerinnen Ängste aus. Wie man diesen begegnet und wie wichtig dabei Aufklärung, aber auch psychologische Unterstützung sind, zeigt der Ratgeber „Prostatakrebs. Der Therapiebegleiter für Paare“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2017). Die Ärzte Maximilian Burger, Wolfgang Otto und Georges Akoa liefern Fakten, beleuchten psychosoziale Aspekte und stellen das Paar in den Fokus der Therapie. Am 18. Januar wurde er in Ravensburg der Öffentlichkeit vorgestellt.
„Je früher ein Prostatakrebs erkannt wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass durch eine Behandlung eine Heilung erzielt werden kann“, so das Autorenteam. Männern ab 45 Jahren  empfehlen Mediziner regelmäßige Prostata-Vorsorgeuntersuchungen beim Urologen. Diese finden mittels PSATest oder einer digital-rektalen Untersuchung statt. „Durch die PSAbasierte  Vorsorge wird heute in über 90 Prozent das Prostatakarzinom in einem lokal begrenzten Stadium diagnostiziert“, so die Autoren „Ein Großteil dieser Patienten kann mit etablierten Therapieverfahren geheilt werden.“

 Ein Ruf gegen die Hilflosigkeit

Trotzdem erleben Patienten und ihre Partnerinnen nach einer Krebsdiagnose oft Hilflosigkeit. Unterschiedliche Entscheidungen stehen an: Operieren oder nicht? Ist eine Hormon-, Strahlen- oder Chemotherapie das Beste? Welche Klinik ist die richtige?
Begleitende Maßnahmen, Nachsorgemöglichkeiten und Rehabilitation sind zu klären. Paare müssen lernen, mit der Krankheit und potenziellen Folgen der Krebstherapie, wie Inkontinenz und Impotenz, umzugehen und zu leben. Ziel jeder Behandlung ist neben dem Zurückdrängen des Krebses die Herstellung einer hohen Lebensqualität für den Patienten. Dazu zählen die Empfehlungen zur Ernährung unter Hormon- oder Chemotherapie sowie praktische Hinweise bis hin zu Rezepten genauso wie die eingehende Beleuchtung der psychosozialen Fakten. Wie können Ängste, Gedankenkreise abgebaut, das Körpergefühl wieder positiv erlebt und die Sinnhaftigkeit gestärkt werden? Praktische Beispiele und Entspannungsübungen geben Mut.
Darüber hinaus sollten Familie beziehungsweise Partner von Anfang an in Entscheidungen mit einbezogen werden. Das Ärzteteam liefert in dem Ratgeber wichtige Informationen für verschiedene Stadien der Therapie: Sie erklären, welche Therapieentscheidungen zu treffen sind, klären über Akutfolgen und Nebenwirkungen während der Therapie auf und informieren über anschließende Rehabilitation und psychosoziale Unterstützung.

 Die Autoren:

 Professor Maximilian Burger ist Direktor der Klinik für Urologie an der Universität Regensburg. Dr. Wolfgang Otto ist Privatdozent und niedergelassener Urologe und als Forschungskoordinator an der Universtätig Regensburg tätig. Dr. Georges Akoa ist leitender Urologe im Waldburg-Zeil Parksanatorium Aulendorf, einer Fachklinik für Onkologische Rehabilitation.

Wissenswertes: Die Prostata

Die Prostata geht auf das griechische Wort „prostates“ zurück und bedeutet Vorsteher. Sie liegt zwischen Harnblase und Beckenboden und ähnelt in Größe und Form einer Kastanie. Die Vorsteherdrüse zählt zu den inneren männlichen Geschlechtsorganen und ist
sowohl für die Fortpflanzung als auch für das Lustempfinden wichtig. Die Prostata ist auch am Verschluss der Harnblase beteiligt. Eine gutartige Vergrößerung wie sie oft altersbedingt vorkommt,
kann unangenehme Funktionsstörungen der Blase hervorrufen. Beim bösartigen Tumor werden Symptome erst sehr spät erkannt, was das Ganze besonders gefährlich macht.


Projekt DreamHack Leipzig folgt auf Chaos Computer Club

DreamHack 2017: Voller Spielgenuss für die 1.500 Gamer auch durch den Support des Teams von Umschülern aus dem BFW Leipzig. © M. Lindner, BFW Leipzig
DreamHack 2017: Voller Spielgenuss für die 1.500 Gamer auch durch den Support des Teams von Umschülern aus dem BFW Leipzig. © M. Lindner, BFW Leipzig

DreamHack 2017: Voller Spielgenuss für die 1.500 Gamer auch durch den Support des Teams von Umschülern aus dem BFW Leipzig. © M. Lindner, BFW Leipzig

Am vierten Januar-Wochenende (26. – 28. Januar 2018) trifft sich zum dritten Mal die PC-Gamer Elite aus Deutschland und Europa zur DreamHack in Leipzig. Auf der neuen Messe müssen für die 2.000 Spieler sowohl logistische, als auch technische Bedingungen für ein stimmungsvolles und reibungsloses Festival der Szene geschaffen werden. Ein Team von IT-Umschülern aus dem Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig) hält die Netzwerkfäden in der Hand.

Nach dem zweimaligen Erfolg und dem gestiegenen Interesse an Deutschlands größter LAN-Party musste das Team der DreamHack für 2018 die Kapazitäten von 1.500 geplanten auf 2.000 Plätze aufstocken. Das setzt ein gut funktionierendes Netzwerk, schnelle Leitungen und leistungsfähige Server voraus. Eine Herausforderung an das Team von IT-Umschülern aus dem BFW Leipzig. Die Server müssen für die gestiegene Anzahl an Spielern aufgerüstet werden. Und die IT-Sicherheit findet ebenfalls Beachtung. Zusätzlich sorgen die insgesamt sechs Umschüler für den Support während der „Spiele“.

Zu Spitzenzeiten rasen 6,5 Gigabit/s durch die Leitungen und bis zum Ende des Festivals werden rund 70 Terabyte an Daten aus dem Internet herunter- und hochgeladen. Ein einzelner Heavy-User hatte es im letzten Jahr sogar auf einen Durchsatz von nahezu 400 Gigabyte geschafft.

„Es wird wieder eine Challenge zwischen unserer guten Vorarbeit und Umsetzung der IT-Infrastruktur und dem realen LAN-Party-Geschehen an dem Wochenende“, betont Ausbilder Stefan Kusiek. Im letzten Jahr habe die Crew nicht nur von ihrem Admin-Stützpunkt aus das Geschehen beobachtet, sondern stand den Gamern auch als technischer Support bei Problemen mit deren Rechnern zur Seite. „Wir wissen, was uns erwartet“, berichtet Stefan Kusiek, „und doch stellt jeder der 2.000 verschiedenen PC’s erst einmal einen Fremdkörper für das Netz dar. Wir sichern ab, dass alle Spieler mit einander kommunizieren können und sie viel Spaß in den 56 Stunden Dauerzocken haben werden.“

Für die Umschüler aus dem BFW Leipzig gehören solche Projekte zum praxisbezogenen Unterricht. Nur unter realen Bedingungen müssen sie ihr Wissen anwenden. Das ist bei den verschiedensten Projekten immer sehr gut gelungen und zeugt vom hohen Grad der Ausbildung im BFW Leipzig. So wurde erst vor dem Jahreswechsel die Messe Leipzig bei der Ausrichtung der Tagung des Chaos Computer Clubs unterstützt und Umschüler sorgten in Abu Dhabi für einen reibungslosen netzwerktechnischen Ablauf bei den WorldSkills 2017. Die Leipziger Dok-Filmwoche setzt ebenfalls regelmäßig beim Aufbau des Festival-W-LAN auf die Kompetenz der Ausbildung am BFW Leipzig.

Die DreamHack wird für die künftigen Fachinformatiker in der Fachrichtung Systemintegration eine gute Referenz beim Wiedereinstieg ins Arbeitsleben bedeuten. Viele von den Umschülern haben durch die berufliche Rehabilitation nach einem Unfall oder längerer Krankheit, die Chance genutzt, diesen neuen Beruf unter weiteren 20 am BFW Leipzig zu erlernen.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Schlagworte:

BFW Leipzig, berufliche Rehabilitation, Fachinformatiker, Systemintegration, DreamHack Leipzig, Digitalisierung, Umschulung, Gamer, LAN-Party

BFW Leipzig

Über 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet der beruflichen Rehabilitation tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück in ein erfülltes Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz, Döbeln, Plauen und Zwickau zur Verfügung. Ein berufliches Trainingszentrum, das BTZ Leipzig, ergänzt das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten. 

Weitere Informationen und Bildmaterial:

Berufsförderungswerk Leipzig gemeinnützige GmbH
Michael Lindner
Leiter PR | Unternehmenskommunikation
Georg-Schumann-Straße 148
04159 Leipzig
Tel.: 0341 | 9175120
Fax: 0341 | 917563120
E-Mail: presse@bfw-leipzig.de
Internet: http://www.bfw-leipzig.de/presse

Bildmaterial:

BU: DreamHack 2017: Voller Spielgenuss für die 1.500 Gamer auch durch den Support des Teams von Umschülern aus dem BFW Leipzig. © M. Lindner, BFW Leipzig


Neues Internetportal bietet Rat und Hilfe gegen Gewalt in der Pflege

Pressemitteilung

Berlin – Das Internetangebot des ZQP gibt Pflegebedürftigen, Angehörigen und Pflegekräften gesicherte Informationen dazu, wie man Gewalt in der Pflege erkennen und vorbeugen kann. Zudem findet man Telefonkontakte zu Beratungsangeboten deutschlandweit, die Betroffenen weiterhelfen können.

Gewalt in der Pflege betrifft Pflegebedürftige, Angehörige sowie Pflegekräfte und ist kein Einzelfall. In einer Untersuchung des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) gab etwa ein Drittel der Befragten mit Pflegeerfahrung an, sich schon unangemessen in der Pflege verhalten zu haben. 40 Prozent berichteten, mit aggressivem Verhalten von Pflegebedürftigen konfrontiert worden zu sein. Von interviewten Pflegekräften äußerten 47 Prozent, dass Pflegeheime durch Gewalt und Aggression vor ganz besondere Herausforderungen gestellt sind.

„Gewalt in der Pflege ist keine Ausnahme. Sie hat viele Gesichter und fängt nicht erst beim Schlagen an. Wir haben es dabei mit einem immensen Problemfeld zu tun, über das ungern gesprochen wird“, erklärt Dr. Ralf Suhr, Vorstandsvorsitzender des ZQP. „Dabei könnte Vieles verhindert werden, wenn die notwendige Sensibilität und das Wissen über das Thema stärker ausgeprägt wären“, ist Suhr überzeugt.

Darum hat die gemeinnützige Stiftung heute ihr neues, kostenloses Onlineangebot www.pflege-gewalt.de in Berlin vorgestellt. Das Portal ist bundesweit einzigartig und richtet sich gleichermaßen an Interessierte ohne Vorwissen wie an Fachleute. Es bietet multimediale Informationselemente sowie prägnante, wissenschaftlich und pflegefachlich fundierte Texte zum Beispiel zu Häufigkeit, Erscheinungsformen und Anzeichen von Gewalt. Zudem gibt es konkrete Tipps zur Gewaltprävention in der Pflege. Alle Inhalte basieren auf aktuellem Wissen. Sie sind allgemein verständlich, übersichtlich und barrierearm aufbereitet.

Zudem finden Menschen in Krisensituationen auf der Webseite schnell die Kontaktdaten zu telefonischen Beratungseinrichtungen, die einen inhaltlichen Schwerpunkt auf dem Thema Gewalt in der Pflege haben. Dort kann anrufen, wer als Opfer von Gewalt Rat sucht – aber auch, wer als Pflegender in einer schwierigen Pflegesituation ist und Sorge hat, selbst die Kontrolle zu verlieren.

„Gerade bei dem Thema Gewalt ist es häufig nicht leicht, sich jemandem anzuvertrauen und über seine persönlichen Erfahrungen zu sprechen. Daher sind telefonische Angebote für viele Menschen sicherlich eine erste gute Kontaktmöglichkeit“, so der Vorstandsvorsitzende der Stiftung weiter.

Gewalt kann sich gegen alle Beteiligten in der Pflege richten – und von allen Beteiligten ausgeübt werden. Dabei muss es sich nicht um eine Straftat handeln und nicht einmal böswillig geschehen. Besonders Pflegebedürftige sind in einer schwierigen Lage, wenn sie Opfer werden. Sie sind nämlich von ihren Helfern oft abhängig, wissen nicht wem sie sich anvertrauen sollen und können sich gerade bei weiter fortgeschrittenem Pflegebedarf oft nur schwer mitteilen. Neben ruppigem Anfassen, Schubsen oder Schlagen bedeutet Gewalt auch, jemanden lange auf Hilfe warten zu lassen, ihn zum Essen zu zwingen, ihn anzuschreien, ihn zu beschämen oder seine Freiheit zu entziehen, etwa indem er eingeschlossen, mit Gurten fixiert oder mithilfe von Medikamenten ruhig gestellt wird.

Suhr fordert zudem: „Neben der Pflege selbst ist auch die Politik in der kommenden Legislaturperiode gefordert. Sie muss Strukturen in der Pflege stärken, die Gewaltprävention begünstigen und Gewaltrisiken vermindern. Das ist eine Grundbedingung für gute Pflegequalität. Pflege ohne Gewalt sind wir all denjenigen schuldig, die oft hilflos und manchmal verzweifelt auf gute Pflege in Deutschland hoffen. Und wir sind es auch denjenigen schuldig, die sich für die gute Versorgung pflegebedürftiger Menschen einsetzen – ob beruflich oder privat.“

Das neue ZQP-Portal zur Gewaltprävention finden Sie unter www.pflege-gewalt.de.


Uwe Klemens als alternierender Vorsitzender des GKV-SV wiedergewählt

Pressemitteilung – Verband der Ersatzkassen e.V.

Berlin – Der Verwaltungsrat des GKV-Spitzenverbandes (GKV-SV) hat auf seiner heutigen konstituierenden Sitzung als alternierende Vorsitzende Uwe Klemens, Verbandsvorsitzender des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek), als Versichertenvertreter und als Arbeitgebervertreter Dr. Volker Hansen, alternierender Aufsichtsratsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes, einstimmig wiedergewählt. Ulrike Elsner, vdek-Vorstandsvorsitzende, gratuliert beiden zur Wahl.

„Wir freuen uns besonders über die Wiederwahl unseres Verbandsvorsitzenden Uwe Klemens“, erklärte Elsner. „Mit ihm steht ein erfahrener Selbstverwalter an der Spitze des GKV-SV, der die Versicherteninteressen mit starker Stimme vertreten wird.“

Klemens ist seit 2014 Mitglied im Verwaltungsrat des GKV-SV, im März 2016 wechselte er an die Spitze des wichtigsten Entscheidungsgremiums der Selbstverwaltung im GKV-SV. Klemens bildet als Versichertenvertreter zusammen mit Arbeitgebervertreter Dr. Volker Hansen die Spitze des GKV-SV. Der Vorsitz wechselt jährlich zum 1. Juli.

Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) ist Interessenvertretung und Dienstleistungsunternehmen aller sechs Ersatzkassen, die zusammen mehr als 28 Millionen Menschen in Deutschland versichern:

– Techniker Krankenkasse (TK)
– BARMER
– DAK-Gesundheit
– KKH Kaufmännische Krankenkasse
– hkk – Handelskrankenkasse
– HEK – Hanseatische Krankenkasse

Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) wurde am 20. Mai 1912 unter dem Namen „Verband kaufmännischer eingeschriebener Hilfskassen (Ersatzkassen)“ in Eisenach gegründet. Bis 2009 firmierte der Verband unter dem Namen „Verband der Angestellten-Krankenkassen e. V.“ (VdAK).

In der vdek-Zentrale in Berlin sind mehr als 270 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. In den einzelnen Bundesländern sorgen 15 Landesvertretungen mit insgesamt rund 340 sowie mehr als 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Pflegestützpunkten für die regionale Präsenz der Ersatzkassen.


Erstmals auf der conhIT: Startup-Café bringt Healthcare IT-Entscheider und junge Unternehmen zusammen

conhIT 2017
– Eingang Süd –

Berlin (ots) – Apps, mit denen sich frühzeitig Herzrhythmusstörungen erkennen lassen, oder Lösungen rund um die Cybersicherheit im Krankenhaus: Startups im Bereich Healthcare IT sind agil, hoch innovativ und können einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung leisten. Gerade jungen Unternehmen fehlt anfangs jedoch häufig das nötige Netzwerk. An dieser Stelle setzt die conhIT – Connecting Healthcare IT mit dem neuen Format „Startup-Café“ an.

Das „Startup-Café“ auf dem Branchenevent conhIT, das vom 17. bis zum 19. April 2018 in Berlin stattfindet, richtet sich an junge innovative Startups im „Early Stage“-Status mit zukunftsweisenden produkt- und verfahrenstechnischen Entwicklungen im Bereich Healthcare IT. Auf einer eigenen Ausstellungsfläche können die jungen Unternehmen ihr Portfolio Branchenexperten, Investoren, Kooperationspartnern und Inkubatoren präsentieren und gezielt mit potentiellen Geschäftspartnern in einer lockeren Atmosphäre bei einer Tasse Kaffee in Kontakt treten.

Damit trifft die conhIT den Nerv der Zeit, denn immer mehr etablierte Akteure im Gesundheitswesen setzen auf Kooperation mit jungen Unternehmen. Die Gründe für diese Entwicklung kennt Dr. Markus Müschenich, Managing Partner des Digital Health Inkubators Flying Health und Mitglied im conhIT-Kongress-Beirat: „Startups sind essentiell für die Weiterentwicklung unserer Gesundheitswirtschaft. Mit dem Anspruch, das Bestehende noch besser zu machen, entwickeln diese jungen Unternehmen frei von Altlasten neue Produkte für die Zukunft der Medizin. Damit diese Produkte im Markt ankommen, sind Kooperationen mit bestehenden Platzhirschen sinnvoll – profitieren werden beide jedoch nur, wenn die Partner auf Augenhöhe miteinander arbeiten, denn klein heißt noch lange nicht schwach.“

Mit einem hochkarätigen Fachpublikum und einer Entscheiderquote von rund 80 Prozent bildet die conhIT einen hervorragenden Anlaufpunkt für Startups, um ihre Ideen zu präsentieren. So sei die conhIT, laut Lars Grieten, CEO des belgischen Startups FibriCheck, das am schnellsten wachsende Branchenevent, auf dem Startup-Unternehmen viel Feedback einholen können.

Über die conhIT – Connecting Healthcare IT

Die conhIT richtet sich an Entscheider in den IT-Abteilungen, im Management, der Medizin und Pflege sowie an Ärzte, Ärztenetze und Medizinische Versorgungszentren, die sich über die aktuellen Entwicklungen von IT im Gesundheitswesen informieren, Kontakte in der Branche knüpfen und sich auf hohem Niveau weiterbilden wollen. Als integrierte Gesamtveranstaltung mit Messe, Kongress, Akademie und Networking-Events bündelt sie an drei Tagen die Angebote, die für die Branche attraktiv sind. Die conhIT, die 2008 vom Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e.V. als Branchentreff der Healthcare IT initiiert wurde und von der Messe Berlin organisiert wird, hat sich mit über 500 Ausstellern und rund 9.500 Besuchern zu Europas wichtigster Veranstaltung rund um IT im Gesundheitswesen entwickelt. Die conhIT wird vom Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e.V. in Kooperation mit den Branchenverbänden GMDS (Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie) e.V., BVMI (Berufsverband Medizinischer Informatiker) e.V. sowie unter inhaltlicher Mitwirkung von KH-IT (Bundesverband der Krankenhaus-IT-Leiterinnen/Leiter) e.V. und CIO-UK (Chief Information Officers – Universitätsklinika) gestaltet.

Weitere Informationen über Produkte, Themen, Veranstaltungen und Trends der Branche bietet das Health IT-Portal der bvitg Service GmbH, ein Tochterunternehmen des Bundesverbands Gesundheits-IT – bvitg e.V.: www.health-it-portal.de

ACHTUNG: Der Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e.V. ist umgezogen. Die neue Adresse lautet: Friedrichstraße 200, 10117 Berlin.

Diese Presse-Information finden Sie auch im Internet: www.conhit.de

Pressekontakt:

Messe Berlin GmbH
Britta Wolters
Pressereferentin
Messedamm 22
14055 Berlin
Tel.: +49 30 3038 2279
Fax: +49 30 3038 912279
wolters@messe-berlin.de


Inklusion und Ergotherapeuten: Eine besondere Beziehung

Karlsbad (ots) – Die Bemühungen, Menschen mit Behinderung zu integrieren, Inklusion zu leben, sind vielfältig. Doch wo steht Deutschland in diesem Prozess? „Wir haben eine integrative Gesellschaft, der Zustand der Inklusion ist noch lange nicht für alle erreicht.“, stellt die Ergotherapeutin Azize Kasberg, DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.) fest. Ihr Fazit: Es gibt Erfolge und Veränderungen. In Kindergärten und Schulen, in Werkstätten und anderen Einrichtungen bis hin zu wenigen Vorzeigeunternehmen. Doch unterm Strich gibt es noch viel zu tun: Es ist ein großes Aufgabengebiet, Menschen mit Behinderung ebenso wie ihr Umfeld vorzubereiten und zu gestalten.

Kann Inklusion einfach sein? „Ja.“, sagt Azize Kasberg, „Wenn alle mitmachen. Dann geht es leichter.“ Die Ergotherapeutin befasst sich vorwiegend mit dem Thema Behinderung. Inklusion und das Einbeziehen von Menschen mit Behinderung sind ihr wie eigentlich allen Ergotherapeuten eine Herzensangelegenheit. Voller Begeisterung berichtet sie von Projekten und Menschen, die zeigen, welch positive Wirkung gelebte Inklusion hat- auf die Menschen mit Behinderung ebenso wie auf ihr Umfeld.

Inklusion braucht Fördernde

Es sind Viele: Immerhin fast jeder zehnte Mensch in Deutschland ist schwerbehindert, also mit einem Grad der Behinderung von 50 bis 100%. Nur die wenigsten, nämlich lediglich vier Prozent aller Betroffenen, haben ihre Behinderung von Geburt an. „Diese Fakten hat man nicht sofort vor Augen.“, bestätigt Kasberg. Aus diesem Grund kommt Unternehmen eine besonders wichtige Rolle bei der Inklusion erwachsener Menschen mit Behinderung zu. „Bei weit über 80% geht die Behinderung auf eine Krankheit zurück.“, fährt die Expertin fort und erklärt weiter, dass Viele durch ihre Erkrankung aus ihrem Berufsleben gerissen wurden und dorthin auch gerne zurückkehren wollen. Vor dem Hintergrund von Fachkräftemangel und demografischer Entwicklung sind Firmen mittlerweile verstärkt an eingearbeiteten, qualifizierten Fachkräften interessiert. Häufig rufen sie dann Ergotherapeuten auf den Plan, die sich um die berufliche Wiedereingliederung kümmern. Menschen mit einer Behinderung steht ebenso wie dem Unternehmen, das sie beschäftigt, Unterstützung auf mehreren Ebenen zu. Gibt es beispielsweise Schwierigkeiten am Arbeitsplatz, kommen so genannte Job-Coaches, die häufig einen ergotherapeutischen Background haben, zum Einsatz. Das Besondere: Job-Coaches arbeiten erst einmal selbst mit, lernen die Prozesse kennen, packen mit an und haben somit eine große Akzeptanz im Unternehmen.

Inklusion birgt viele Chancen

Wer sich mit Inklusion und den Besonderheiten und Befähigungen von Menschen mit Behinderung befasst, kann auch die Chancen der Inklusion erkennen. Mittlerweile reifen Geschäftsideen, die es vorher nicht gab: So gibt es inzwischen beispielsweise in der IT-Branche Unternehmen, die die besonderen Begabungen von Menschen mit einer leichten Autismus-Spektrum-Störung, dem Asperger-Syndrom, zum Geschäftsmodell machen. Menschen mit Asperger-Syndrom zeichnen sich durch ihre große Leidenschaft für ihr Spezialgebiet aus, sind dabei sehr detailgenau und schnell, auch bei komplexen Aufgabenstellungen. Doch nicht nur, weil sich ihre Dienstleistungen bei höchster Qualität rechnen, prosperieren solche Unternehmen. Die Kunden wollen die Inklusion, unterstützen aktiv den Integrationsprozess und gehen sogar so weit, sich durch Ergotherapeuten in Sachen Umgang und Kommunikation mit den autistischen Geschäftspartnern beraten und schulen zu lassen. Denn eines ist klar: Inklusion ist nur dann einfach, wenn sich das Umfeld bei der Vorbereitung und Anpassung professionell beraten und unterstützen lässt. Der Change-Prozess muss begleitet werden, damit das Miteinander gelingt.

Inklusion ist ein Imagegewinn und verbessert das Arbeitsklima

Gleiches gilt bei der Übernahme und Integration von Mitarbeitenden aus Werkstätten. Denn es findet eine Öffnung statt, immer mehr Unternehmen bieten sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze an, anstatt die Werkstatt als Dienstleister zu beauftragen. Der zielgerichteten Unterstützung von Spezialisten wie Ergotherapeuten ist es zu verdanken, dass das Ganze zum Erfolg führt. Indem sie die Rahmenbedingungen prüfen, den Einstieg mit möglichst wenig Reibungsverlusten gestalten und insbesondere die Menschen mit einer Behinderung befähigen, ihre eigenen Grenzen wahrzunehmen und zu artikulieren. Auch alle anderen Beteiligten profitieren von der allparteilichen Haltung und Arbeit der hier tätigen Ergotherapeuten. Es hat sich gezeigt, dass – bestärkt durch diese Haltung von Menschen mit Behinderung – auch andere stärker auf ihre Selbstwahrnehmung und eigenen Stärken und Grenzen achten. Und ein neues Bewusstsein für körperliche oder psychische Belastungen und die Möglichkeiten der Entlastung entwickeln. In Summe entsteht mehr Awareness, also Bewusstheit, mit Beeinträchtigen oder belastenden, Stress verursachenden Situationen umzugehen.

Das ergotherapeutische „Wie“ macht den Unterschied

Haben Ergotherapeuten ein besonderes „Händchen“ für Menschen mit Behinderung? „Es ist ein ergotherapeutisches Grundverständnis, sich auf die Fähigkeiten und Ressourcen der Klientel zu fokussieren.“, erläutert die Ergotherapeutin Kasberg. Ergotherapeuten lenken die Aufmerksamkeit auf das, was jemand kann. Was bedeutet, dass nicht die Krankheit oder in diesem Fall die Behinderung des Menschen im Vordergrund steht, sondern seine Begabungen und Fertigkeiten. Und die fördern Ergotherapeuten, so dass die Betroffenen Defizite, die durch eine Erkrankung oder eine Behinderung da sind, kompensieren können. Und dadurch das, was sie tun, erfolgreich tun. Konsequent im Positiven zu bleiben, Handlungskompetenzen zu erweitern, die Autonomie zu fördern und die Menschen in ihrem Handeln zu bestärken: das sind die Motivatoren, die Ergotherapeuten nutzen, um eine nachhaltige, dauerhafte Wirkung zu erzielen.

Informationsmaterial gibt es bei den Ergotherapeuten des DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.); Ergotherapeuten in Wohnortnähe auf der Homepage des Verbandes unter www.dve.info im Navigationspunkt Service und Ergotherapeutische Praxen.

Pressekontakt:

Angelika Reinecke, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit des DVE e.V.
Telefon: 033203 – 80026, E-Mail: a.reinecke@dve.info


Orientierungshilfe für Bluthochdruckpatienten – Knappschafts-Klinik Bad Driburg als Hypertonie-Zentrum zertifiziert

Bad Driburg. Die Knappschafts-Klinik, eine Fachklinik für kardiologische und angiologische Rehabilitation, darf sich ab sofort „Zertifiziertes Hypertonie-Zentrum DHL®“ (Hypertonie = Bluthochdruck) nennen. Das Zertifikat wurde von der „Deutschen Hochdruckliga e.V. DHL® – Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention“ an Chefärztin Dr. Gabriele Augsten überreicht.
Zertifizierte Hypertonie-Zentren sind medizinische Einrichtungen, die nachweislich einen besonders hohen Qualitätsstandard in der Diagnose und Behandlung von Bluthochdruck einhalten. Um die Versorgungsqualität von Bluthochdruck-Patienten zu verbessern, wurden die einzuhaltenden Standards von der Deutschen Hochdruckliga anhand von Erkenntnissen aus der hypertensiologischen Wissenschaft und der Versorgungsforschung definiert.

Siegel – Zertifiziertes Hypertonie-Zentrum Deutsche Hochdruckliga

Die Angebote zur Diagnose und Behandlung von Bluthochdruck sind vielfältig und nehmen stetig zu. Die Vielzahl von Angeboten überfordern Patienten schnell und verunsichern, welche Behandlung die richtige ist. Das Zertifikat der Deutschen Hochdruckliga will Transparenz schaffen und Patienten Orientierung bei der Auswahl des Therapieangebots geben. Ist eine medizinische Einrichtung als „Zertifiziertes Hypertonie-Zentrum DHL®“ ausgezeichnet, weiß der Patient, dass er hier von Spezialisten, also Fachärzten für Innere Medizin mit Tätigkeitsschwerpunkt Hypertensiologie (Hypertensiologen DHL®), fachgerecht versorgt wird. Besondere Fachkenntnisse und hohe medizinische Qualitätsstandards sind damit garantiert. So muss eine zertifizierte Reha-Klinik – wie die Knappschafts-Klinik Bad Driburg -beispielsweise mindestens zwei Ärzte mit der Zusatzqualifikation Hypertensiologie und weitergebildete Pflegekräfte als Hypertonie-Assistenten beschäftigen sowie alle diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen im Bereich der Hypertensiologie vorhalten. Erforderlich sind darüber hinaus eine Einrichtung zur nicht-medikamentösen Intervention (Diät- und Ernährungsberatung) und es müssen interdisziplinäre Kooperationen mit anderen medizinischen Fachbereichen wie Endokrinologie, Nephrologie, Neurologie usw. gewährleistet sein.
„Bluthochdruck braucht eine fachgerechte Versorgung, die besondere Fachkenntnisse voraussetzt und hohe medizinische Qualitätsstandards erfüllt. Die Zertifizierung stellt besonders für Patienten einen Mehrwert dar, die Transparenz schafft und somit eine wertvolle Orientierungshilfe bietet.“ lautet das Fazit von Kardiologin Dr. Augsten.

Chefärztin und Kardiologin Dr. med. Gabriele Augsten, Knappschafts-Klinik Bad Driburg

Bluthochdruck:
Bluthochdruck ist eine weit verbreitete Krankheit und kann jeden treffen. In Deutschland leidet etwa jeder dritte Erwachsene darunter. Männer sind in jüngeren Jahren häufiger davon betroffen als Frauen. Bluthochdruck bleibt oft unerkannt, da lange Zeit keine Symptome auftreten. Zu hohe Blutdruckwerte schaden auf Dauer jedoch dem Körper. Oft wird die Diagnose auf die leichte Schulter genommen. Treten Folgeschäden an Herz oder Nieren auf, ist die Erkrankung meist schon sehr weit fortgeschritten. Der Blutdruck sollte über längere Zeit die Grenzwerte von 140/90 Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) nicht übersteigen.
Risikofaktoren wie zu wenig Bewegung, ungesunde und salzreiche Ernährung, zu viel Alkohol, Rauchen, Übergewicht und Stress tragen ganz wesentlich zu einem hohen Blutdruck bei. Rund die Hälfte aller Schlaganfälle oder Herzinfarkte könnten durch einen gut eingestellten Blutdruck verhindert werden.
Ziel der Knappschafts-Klinik Bad Driburg ist es, die Patienten ausführlich mit den Möglichkeiten zur Erkennung der Erkrankung, den möglichen Ursachen sowie den Behandlungsmöglichkeiten vertraut zu machen. Grundlage ist die aktuelle Leitlinie zur Behandlung der arteriellen Hypertonie der Deutschen Hochdruckliga. Die Patienten sollen ermutigt werden, bei der Behandlung des arteriellen Hypertonus aktiv mitzuwirken und im Gespräch mit ihrem Arzt die „richtigen“ Fragen stellen zu können.

 

Informationen zum Thema:

www.hochdruckliga.de/zertifiziertes-hypertonie-zentrum.html

www.knappschafts-klinik-driburg.de


Neuer Geschäftsführer bei der Dr. Becker Klinikgruppe

Bastian Liebsch ist neuer Geschäftsführer der Dr. Becker Klinikgruppe.
Bastian Liebsch ist neuer Geschäftsführer der Dr. Becker Klinikgruppe.

Bastian Liebsch ist neuer Geschäftsführer der Dr. Becker Klinikgruppe.

Köln – Bastian Liebsch, bislang Geschäftsleiter Kundenmanagement und Prokurist der Dr. Becker Klinikgruppe, ist in die Geschäftsführung des Kölner Familienunternehmens aufgerückt. Der Solinger ist damit neben Dr. Ursula Becker, Dr. Petra Becker und Tobias Hummel der vierte Geschäftsführer der Klinikgruppe. Liebsch studierte unter anderem an der Rheinischen Fachhochschule Köln Betriebswirtschaftslehre sowie Gesundheitsökonomie an der European Business School Oestrich-Winkel (EBS) und machte hier die Abschlüsse zum Diplom Kaufmann und Gesundheitsökonom. Hinzu kam ein Studium im Bereich Strategie und Leadership an der Universität St. Gallen (HSG).

Für die Dr. Becker Klinikgruppe ist Bastian Liebsch seit 2004 in verschiedenen Positionen, u. a. als Leiter der Unternehmenskommunikation, tätig.

 

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Dr. Becker Klinikgruppe:

Die Dr. Becker Klinikgruppe ist ein inhabergeführtes mittelständisches Familienunternehmen mit Hauptsitz in Köln. Deutschlandweit betreiben die beiden Schwestern Dr. Petra Becker und Dr. Ursula Becker neun Rehabilitationskliniken mit den Indikationen Orthopädie, Neurologie, Kardiologie und Psychosomatik sowie drei ambulanten Therapiezentren. Rund 1.300 Mitarbeiter betreuen jährlich 19.000  stationäre und 700 ambulante Patienten. www.dbkg.de

Kontakt:

Rebecca Jung
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Becker Unternehmensgruppe
Parkstraße 10 / 50968 Köln
Tel. : (+49) 221 – 934647-48 / Fax : -40
rjung@dbkg.de   http://www.dbkg.de /


Dresdner Herz-Kreislauf-Tage 2018 erstmals mit Reha-Symposium

Pressemitteilung

  1. Januar 2018

 

Experten der MEDIAN Klinik Bad Gottleuba und MEDIAN Klinik am Südpark Bad Nauheim gestalten erste Satelliten-Veranstaltung zur kardiologischen Rehabilitation. Diese stellt Patienten nach der Akutbehandlung in den Mittelpunkt

Mehr als 1.200 Kardiologen und Spezialisten für Herz-Kreislauf-Erkrankungen aus ganz Deutschland werden zu den Dresdner Herz-Kreislauf-Tagen vom 26. bis 28. Januar erwartet. Die bundesweit drittgrößte kardiologische Veranstaltung bietet in diesem Jahr erstmals in ihrer 18jährigen Geschichte unter der wissenschaftlichen Leitung von Frau Univ.-Prof. Dr. Ruth H. Strasser ein eigenes Zusatz-Symposium zum Schwerpunktthema „Kardiologische Rehabilitation“ an. Dr. med. Christoph Altmann, Chefarzt der Kardiologie an der MEDIAN Klinik Bad Gottleuba, initiierte und plante dieses Symposium. Unter dem Titel „Patienteninformation und Motivation: Eine Chance für Praxis und Reha“ stellt das Satelliten-Symposium am 26. Januar im Hotel Bellevue die Zusammenarbeit mit dem Patienten im Rahmen der medizinischen Rehabilitation in den Mittelpunkt. Als Schirmherrin konnten die Veranstalter die Deutsche Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation (DGPR) gewinnen.

Vorträge namhafter Experten auf dem Programm

„Den Patienten zu motivieren und ihn zum Experten seiner eigenen Gesundheit zu machen, ist ein wichtiges Ziel in der Reha. Nach dem akutstationären Aufenthalt werden bei uns die Weichen für einen nachhaltigen Erfolg der Behandlung gestellt“, erklärt Dr. Christoph Altmann die Bedeutung des Themas. „Darum sind wir sehr erfreut, dass wir die medizinische Rehabilitation in diesem Jahr erstmals im Programm haben.“ Mit dem Vortrag „Komplexe medikamentöse Therapien mit dem Patienten umsetzen“ ist Dr. Altmann beim Satelliten-Symposium selbst als erfahrener Experte und Referent vertreten. Ein weiterer Kardiologe aus dem Hause MEDIAN ist Dr. Bernd Friedrichs von der MEDIAN Klinik am Südpark Bad Nauheim. Er referiert unter dem Titel „Komplexe Devicetherapie mit dem Patienten sicher umsetzen“ über den Umgang mit Herzschrittmachern und anderen technischen Hilfsmitteln. Als dritten Experten konnten die Organisatoren den international anerkannten Kardiologen und Sportmediziner Prof. Dr. med. Herbert Löllgen aus Remscheid gewinnen, der sich durch kardiologische Projekte in der Luft- und Raumfahrtmedizin, als Berater der European Space Agency (ESA) und Betreuer der ISS-Astronauten einen Namen gemacht hat. Sein Vortrag behandelt das Thema „Bewegungstherapie bei Herzinsuffizienz: Wie viel und wie motivieren“. „Wir hoffen sehr, dass sich das Symposium in diesem wichtigen Kongress etablieren kann“, so Dr. Christoph Altmann. „Wir laden alle Kardiologen, Internisten und kardiologisch interessierte Hausärzte aber auch Klinikärzte herzlich ein, die Veranstaltung zu besuchen und sich zu informieren.“

Über MEDIAN

MEDIAN ist ein modernes Gesundheitsunternehmen mit 123 Rehabilitationskliniken, Akutkrankenhäusern, Therapiezentren, Ambulanzen und Wiedereingliederungseinrichtungen und ca. 15.000 Beschäftigten in 14 Bundesländern. Als größter privater Betreiber von Rehabilitationseinrichtungen mit 18.000 Betten und Behandlungsplätzen besitzt MEDIAN eine besondere Kompetenz in allen Therapiemaßnahmen zur Erhaltung der Teilhabe.

 

Kontakt:

MEDIAN Klinik Bad Gottleuba
Chefarzt Dr. Christoph Altmann, MBA
Königstraße 39
01816 Bad Gottleuba-Berggießhübel
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Deutlich mehr Berufskrankheiten anerkannt: Bericht „Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit – Berichtsjahr 2016“ veröffentlicht

Deutlich mehr Berufskrankheiten anerkannt / Bericht "Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit - Berichtsjahr 2016" veröffentlicht / Titel des Berichts "Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit - Berichtsjahr 2016. Unfallverhütungsbericht Arbeit". Quellenangabe: "obs/Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin/BAuA"
Deutlich mehr Berufskrankheiten anerkannt / Bericht "Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit - Berichtsjahr 2016" veröffentlicht / Titel des Berichts "Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit - Berichtsjahr 2016. Unfallverhütungsbericht Arbeit". Quellenangabe: "obs/Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin/BAuA"

Deutlich mehr Berufskrankheiten anerkannt / Bericht „Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit – Berichtsjahr 2016“ veröffentlicht / Titel des Berichts „Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit – Berichtsjahr 2016. Unfallverhütungsbericht Arbeit“. Quellenangabe: „obs/Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin/BAuA“

Dortmund (ots) – Mit 22.320 Fällen stieg die Zahl der anerkannten Berufskrankheiten im Jahr 2016 um fast ein Viertel (23,7 %) an. Hingegen sanken die Anzeigen auf eine Berufskrankheit um 1,9 Prozent. Zwar stieg die Zahl der Arbeitsunfälle auf knapp 960.000, aufgrund der steigenden Beschäftigung sank jedoch die Unfallquote pro 1.000 Vollarbeiter leicht und liegt bei rund 23 Unfällen (23,2; Vorjahr 23,3). Nach Schätzungen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) fielen 2016 etwa 675 Millionen Erwerbstage durch Arbeitsunfähigkeit aus. Dies führte zu einem Produktionsausfall anhand der Lohnkosten von 75 Milliarden Euro. Durch Verlust an Arbeitsproduktivität gingen der deutschen Volkswirtschaft damit rund 133 Milliarden Euro an Bruttowertschöpfung verloren. Diese und weitere Ergebnisse enthält der statistische Bericht „Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit“ (SuGA), den die BAuA jährlich im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) erstellt. Als klassische Indikatoren für die Güte von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit führt er die Unfallentwicklung und die Anzahl der Berufserkrankungen auf.

Im Jahr 2016 war jeder Beschäftigte durchschnittlich 17,2 Tage arbeitsunfähig. Bei der Berechnung hat sich im Vergleich zu 2015 die Bezugsgröße verändert. Für die Berechnung der Mitgliederzahlen in der gesetzlichen Krankenversicherung wurden erstmals Mitgliedsjahre herangezogen. Ein Mitgliedsjahr bedeutet, dass eine Person zwölf Monate gesetzlich versichert war. Eine Person, die zum Beispiel durch Ausbildungsbeginn oder Saisonarbeit lediglich ein halbes Jahr versichert war, fließt mit einem halben Mitgliedsjahr in die Berechnungen ein. Aufgrund der Einführung dieser neuen genaueren Bezugsgröße lassen sich die Zahlen jedoch nicht mit denen des Vorjahres vergleichen. Insgesamt flossen die Arbeitsunfähigkeitsdaten von rund 29 Millionen gesetzlich Versicherten in die Berechnungen ein. Nach wie vor hat die Diagnosegruppe „Muskel-Skelett-Erkrankungen“ mit knapp einem Viertel (22,8 %) den größten Anteil an den Ausfalltagen aufgrund von Krankschreibung. Die Diagnosegruppe „Psychische und Verhaltensstörungen“ folgt mit 16,2 Prozent auf Rang zwei, während „Krankheiten des Atmungssystems“ Ursache für mehr als jeden siebten Ausfalltag (13,5 %) waren.

Die Zahl der Verrentungen aufgrund verminderter Erwerbsfähigkeit blieb insgesamt stabil. Mit 174.000 Fällen in 2016 gab es lediglich einen Zuwachs von nur 0,6 Prozent. Dabei nahmen Verrentungen aufgrund von Muskel-Skelett-Erkrankungen um etwa 1.500 Fälle (+7,2 %) deutlich zu. Mit 42,8 Prozent bleiben „Psychische und Verhaltensstörungen“ mit großem Abstand häufigste Ursache für eine vorzeitige Verrentung.

Die anerkannten Berufskrankheiten wuchsen um knapp ein Viertel (23,7 %) im Vergleich zum Vorjahr auf 22.320 Fälle in 2016 an. Ursache war die Aufnahme neuer Berufskrankheiten in die Liste der Berufskrankheiten im Jahr 2015. Allein für die neu aufgenommene BK 5103 Hautkrebs durch UV-Strahlung gab es fast 3.000 neue Anerkennungen und 138 Rentenfälle. Dagegen sank die Zahl der Verdachtsanzeigen auf Berufskrankheit um rund 2 Prozent auf etwa 80.000.

An den Folgen einer Berufskrankheit starben im Berichtsjahr 2.576 Menschen. Rund zwei Drittel dieser Todesfälle gehen auf den Umgang mit asbesthaltigem Material zurück. Insgesamt 873 Personen verunglückten 2016 bei der Arbeit oder auf dem Weg dorthin tödlich. Das waren rund 9 Prozent weniger als 2015. Während die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle um etwa 15.000 auf fast 960.000 anstieg, sank die Unfallquote je 1.000 Vollarbeiter leicht von 23,3 in 2015 auf 23,2 in 2016. Die meldepflichtigen Wegeunfälle verzeichnen einen leichten Anstieg, wobei die Unfallquote je 1.000 Versicherungsverhältnisse mit 3,7 fast stabil ist.

Im seinem Schwerpunkt geht der SuGA 2016 vertiefend auf die Leiharbeit ein. Dabei beleuchtet er die Arbeitsbedingungen und den Gesundheitszustand von Beschäftigten in Leiharbeit. Darüber hinaus stellt er verschiedene Instrumente vor, mit denen sich Leiharbeit in Verleih- und Entleihunternehmen sicher und gesund gestalten lässt. Kurzberichte über die Aktivitäten verschiedener Arbeitsschutzakteure wie der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA), den Arbeitsschutzbehörden der Länder, den Trägern der gesetzlichen Unfallversicherung (UVT) sowie der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) und ein Überblick über das Unfallgeschehen bei Schülern runden den Bericht ab.

Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit – Berichtsjahr 2016. Unfallverhütungsbericht Arbeit; 1. Auflage; Dortmund; Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 2017; ISBN: 978-3-88261-241-7, 198 Seiten, DOI: 10.21934/baua:bericht20171211. Eine Version im PDF-Format zum Herunterladen gibt es im Internetangebot der BAuA unter www.baua.de/publikationen.

Direkter Link: www.baua.de/dok/8732292

Weitere Informationen unter www.baua.de/suga.

Forschung für Arbeit und Gesundheit

Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben – im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Über 700 Beschäftigte arbeiten an den Standorten in Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz. www.baua.de

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Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
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