Donnerstag, Dezember 14th, 2017

 

Fachkraft für Lagerlogistik gefragter Beruf im Logistik-Drehkreuz Leipzig-Halle

Fachkraft für Lagerlogistik gefragter Beruf im Logistik-Drehkreuz Leipzig-Halle.
Fachkraft für Lagerlogistik gefragter Beruf im Logistik-Drehkreuz Leipzig-Halle.

Fachkraft für Lagerlogistik gefragter Beruf im Logistik-Drehkreuz Leipzig-Halle.
© Xavier Arnau, Thinkstockfotos

Das Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig) reagiert mit seinem Umschulungsangebot auf die wachsende Nachfrage der Logistikbranche nach Fachkräften. Die 24-monatige Umschulung zur Fachkraft für Lagerlogistik bietet gute Zukunftsperspektiven in der Region Leipzig.

Im Jahr 2016 wurden am Flughafen Leipzig rund 1,04 Millionen Tonnen Luftfracht und Luftpost umgeschlagen. 2005 waren es nur etwas mehr als 11 Tausend Tonnen. Im gleichen Zeitraum stieg laut Amt für Statistik der Stadt Leipzig die Anzahl der Beschäftigten von 19.062 auf 35.056. Es ist damit eine der am schnellsten wachsenden Branchen in der Region Leipzig/Halle. Durch die weitere Ansiedlung von Industrie ist die Nachfrage an neuen Fachkräften weiterhin groß.

Um den Fachkräftebedarf zu decken, können die Unternehmen der Logistikbranche auf die Absolventen des BFW Leipzig zurückgreifen. Hier werden u.a. Fachkräfte für Lagerlogistik im Rahmen der beruflichen Rehabilitation ausgebildet. In der praxisorientierten Umschulung werden die Teilnehmer auf ihre späteren Einsatzgebiete u.a. als Lagerverwalter, Lagerleiter, Disponent, Logistiker oder Kommissionierer vorbereitet. Ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung ist die betriebliche Lernphase in einem Unternehmen. Hier können die Teilnehmer ihr erlerntes Wissen in der Praxis anwenden und lernen oft den neuen Arbeitsplatz kennen. Die Vermittlungsquote liegt derzeit bei 100 Prozent.

Neben Firmen aus der Logistikbranche wie Speditionsunternehmen und logistischen Dienstleistern können die künftigen Absolventen im Groß-, Einzel- und Versandhandel, aber auch bei Industriebetrieben eingesetzt werden. Die Automobil- und Automobilzulieferindustrie, die chemische und pharmazeutische Industrie sowie das Ernährungs- und Baugewerbe oder die metallverarbeitenden Unternehmen sind ebenfalls typische Branchen, die Arbeitsstellen anbieten.

Derzeit können sich Interessenten für den Beruf Fachkraft für Lagerlogistik noch um einen Platz beim BFW Leipzig bewerben. Am 16. Januar 2018 beginnen die neuen Kurse. Die Umschulung ist neben der beruflichen Rehabilitation auch offen für Inhaber von Bildungsgutscheinen der Agenturen für Arbeit und der Jobcenter der Region.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Schlagworte:

BFW Leipzig, berufliche Rehabilitation, Fachkraft für Lagerlogistik, Logistikbranche, Logistik, Umschulung, Bildungsgutschein, Arbeitssuchende, Agentur für Arbeit, Jobcenter

BFW Leipzig

Über 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet der beruflichen Rehabilitation tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück in ein erfülltes Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz, Döbeln, Plauen und Zwickau zur Verfügung. Ein berufliches Trainingszentrum, das BTZ Leipzig, ergänzt das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

Weitere Informationen und Bildmaterial:

Berufsförderungswerk Leipzig gemeinnützige GmbH
Michael Lindner
Leiter PR | Unternehmenskommunikation
Georg-Schumann-Straße 148
04159 Leipzig
Tel.: 0341 | 9175120
Fax: 0341 | 917563120
E-Mail: presse@bfw-leipzig.de
Internet: http://www.bfw-leipzig.de/presse


Reha-Zukunftspreis-Verleihung 2017 auf der IQMG-Jahrestagung in Berlin

14. Dezember 2017 11:00bis14. Dezember 2018 11:00
14. Dezember 2017 11:00bis14. Dezember 2018 11:00

Auf der IQMG-Tagung am 29. November in Berlin wurden die diesjährigen Gewinner des Reha-Zukunftspreises geehrt.  Das Institut für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen (IQMG) und der Bundesverband Deutscher Privatkliniken e. V. (BDPK) fördern mit dem „Reha-Zukunftspreis“ nun zum zweiten Mal Best-Practice-Beispiele, die mit ihren Innovationen die rehabilitative Versorgung inspirieren und verbessern.

Viele Verbesserungen der Patientenversorgung entstehen durch Engagement und Kreativität des Reha-Teams direkt in der täglichen Arbeit -. Einzellösungen, die zur Optimierung der rehabilitativen Versorgung beitragen sollen mit dem Reha-Zukunftspreis öffentlich gewürdigt werden. Die drei unterschiedlich dotierten Auszeichnungen wurden im Rahmen der IQMG Jahrestagung am 29. November 2017 vergeben. Zuvor hatte eine Jury aus Vertretern von Kostenträgern, aus Reha-Wissenschaft und -Praxis alle eingereichten Arbeiten bewertet. Zu den Bewertungskriterien gehörten Originalität / Innovation, verbesserte Versorgung / Umsetzbarkeit und effizienter Einsatz von Ressourcen.

Den 1. Platz belegte eine Projektgruppe aus der Mühlenbergklinik-Holsteinische Schweiz für sein Programm zur multimodalen Rehabilitation für Erwachsene mit Marfan-Syndrom. Im Rahmen eines Pilotprojektes wurden in zwei geschlossenen Gruppen insgesamt 18 Rehabilitanden mit Marfan-Syndrom rehabilitiert. Das Behandlungsprogramm sah aufeinander abgestimmte Therapieangebote durch ein interdisziplinäres Rehabilitationsteam vor. Die Rehabilitationsbehandlung erwies sich als erfolgreich. Das heißt: es traten keine medizinisch unerwünschten Ereignisse auf, die körperliche Fitness und die psychische Befindlichkeit der Rehabilitanden verbesserten sich signifikant. Diese Effekte blieben im 1-Jahres-Follow-up tendenziell erhalten. Das beschriebene Konzept entstand in Kooperation mit der Marfan Hilfe Deutschland e.V. und dem Universitären Herzzentrum in Hamburg und wird aufgrund seiner positiven Effekte fortgesetzt. Die weitere Evaluation sowie eine Optimierung auf der Grundlage der gesammelten Erfahrungen sind vorgesehen.

Die Langzeitevaluation eines interdisziplinären, ambulant-stationären Rehabilitationsprogrammes bei Patienten mit schweren und chronischen Hauterkrankungen wurde mit Platz 2 ausgezeichnet. Die Preisträger sind ein Projektteam vom Institut für interdisziplinäre Dermatologische Prävention und Rehabilitation (iDerm) an der Universität Osnabrück. Bei schweren, ambulant therapieresistenten berufsbedingten Hauterkrankungen mit drohendem Zwang zur Unterlassung der schädigenden beruflichen Tätigkeit sieht das „Verfahren Haut“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) die Durchführung eines Rehabilitationsprogrammes vor. Zu dem dreiwöchigen stationären Aufenthalt in einem berufsdermatologischen Schwerpunktzentrum gehören ein interdisziplinäres medizinisches und pädagogisches Interventionsprogramm und eine engmaschige nachstationäre ambulante hautärztliche Betreuung. Die Maßnahme zählt zur tertiären Individualprävention (TIP) und hat unter der Bezeichnung „TIP-Maßnahme“ Eingang in die Praxis gefunden. Die vorliegenden 5-Jahres-Langzeit-Ergebnisse zeigen die Effektivität des Maßnahmenprogramms. Nur rund ein Viertel der Fälle gab aufgrund der schweren Berufsdermatose in dem untersuchten Zeitraum die berufliche Tätigkeit auf. Auch die Anzahl der Arbeitsunfähigkeitstage verringerte sich signifikant bei gleichzeitiger Reduktion von Hauterscheinungen und nebenwirkungsreicher Therapien, begleitet von einer signifikanten Steigerung der Lebensqualität der Patienten.

Den 3. Platz beim Reha-Zukunftspreis 2017 belegte Ann-Christin Weiland und ihr Team vom Neurologisches Rehabilitationszentrum Quellenhof. Mit dem prämierten Trainingsprogramm „MS- Int@kt“ werden Patienten mit Multipler Sklerose und Fatigue Symptomatik nachhaltig und  internetbasiert unterstützt. Das „e-Training“ ist ein computergestütztes bewegungstherapeutisches Heimtraining, gesteuert und betreut durch Physiotherapeuten. Die Ergebnisse der Studie zeigen auf, dass die Effekte der Rehabilitation bezüglich der Fatigue Symptomatik, der Lebensqualität wie auch der Mobilität mit einem dreimonatigen poststationären internetbasierten Trainingsprogramm sechs Monate nachhaltig aufrechterhalten werden kann.

DEU, Deutschland, Berlin, Hotel Golden Tulip, Landgrafenstraße 4, 29.11.2017: „IQMG-Jahrestagung 2017“.
[Foto: Dietmar Gust / IQMG; web: http://www.gustfoto.de]

v.l.n.r.: Prof. Eike Hoberg und Dr. Dieter Benninghoven, Mühlenbergklinik-Holsteinische Schweiz, Prof. Dr. med. Christoph Skudlik, Institut für interdisziplinäre Dermatologische Prävention und Rehabilitation (iDerm) an der Universität Osnabrück, Ann-Christin Weiland, Neurologisches Rehabilitationszentrum Quellenhof

 


Neue MEDIAN Website – Umfassendes Expertenwissen und vielfältige Hilfeangebote

 

Benutzerorientierte Website – mobil und auf dem PC / Zahlreiche Hilfestellungen und unmittelbare Kontaktangebote / Anschauliche Einblicke und optimierte Sichtbarkeit

MEDIAN präsentiert sich seinen Interessenten auf einer neuen, modernen und vollständig benutzerorientierten Unternehmenswebsite – mobil und auf dem PC. Die inhaltliche und strukturelle Überarbeitung umfasst neben übergreifenden Informationsangeboten MEDIANs dabei auch die spezifischen Webseiten von über 100 Standorten, welche deren Besonderheiten und individuellen Leistungen explizit herausstellen.

„Die neue Website nimmt den Besucher stets an die Hand und bietet ihm neben dem umfassenden MEDIAN Know how zu einzelnen Fachgebieten immer auch konkrete Hilfestellungen, wie z.B. eine Vorauswahl, die für einzelne Krankheitsbilder immer direkt zeigt, in welchen MEDIAN Kliniken diese spezialisiert behandelt werden. Die nächsten Schritte und relevanten Anträge auf dem Weg zur Besserung werden ergänzend dazu in „Ihr Weg zu MEDIAN“ transparent dargestellt“, hebt Dr. André Schmidt, CEO bei MEDIAN, hervor.

MEDIAN ist in den vergangenen sechs Jahren zum bundesweit größten Betreiber von Rehabilitationseinrichtungen gewachsen. Ziel des Unternehmens ist es nun, die Versorgungslandschaft in Deutschland mit höchster Behandlungsqualität und bestem Patientenservice weiterzuentwickeln. Gezielte Informationen und direkte Hilfestellungen für Patienten, Zuweiser und Kostenträger bilden dabei einen wichtigen Baustein. Entsprechend sieht Kai Swoboda, COO bei MEDIAN, in dem neuen Webauftritt eine weitere Stärkung dieser unternehmensweiten Zielsetzung: „Wir wollten einen hilfreichen und aus Nutzersicht stets wirkungsvollen Informationskanal schaffen, der zusätzlich immer auch Basis für den direkten Dialog mit unseren Zielgruppen sein kann. Entsprechend ist es ein wesentliches Merkmal des neuen Webauftritts, dass wir unseren Besuchern in der digitalen Welt immer auch den unmittelbaren persönlichen Kontakt zu den Menschen in den einzelnen Kliniken und Therapiezentren unseres Unternehmens anbieten – so möchten wir Türen öffnen, um auch weiterführend mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.“

Durch die Optimierung der Seitenstruktur und Navigation bedient die neue Website Ihre Nutzer mit gezielten, strukturierten und damit entsprechend relevanten Informationen. Das Zusammenspiel aus Bild und Text gibt authentische Einblicke in die tägliche hochwertige Arbeit der unterschiedlichen Einrichtungen und vermittelt zugleich sehr anschaulich die Kernkompetenzen MEDIANs. Die visuelle Umsetzung dient, gemeinsam mit hilfreichen Funktionen wie Auswahlfeldern und dynamischen Standortkarten, dabei stets einer einfachen und zielgerichteten Benutzerführung.  

Die Umsetzung der Relaunchs, inklusive der Realisierung von Potenzialen zur Steigerung der Sichtbarkeit in Suchmaschinen und auf Plattformen, basierend auf einem ganzheitlichen SEO-Konzept für MEDIAN, verantwortete der Bereich für Marketing, Kommunikation und CRM, welcher diese in enger Zusammenarbeit mit der Webagentur OMMAX aus München gestaltete.

Über MEDIAN

MEDIAN ist ein modernes Gesundheitsunternehmen mit 123 Rehabilitationskliniken, Akutkrankenhäusern, Therapiezentren, Ambulanzen und Wiedereingliederungseinrichtungen und ca. 15.000 Beschäftigten in 14 Bundesländern. Als größter privater Betreiber von Rehabilitationseinrichtungen mit 18.000 Betten und Behandlungsplätzen besitzt MEDIAN eine besondere Kompetenz in allen Therapiemaßnahmen zur Erhaltung der Teilhabe.

 

 

Kontakt MEDIAN

MEDIAN Unternehmenszentrale
Dr. Frank Grundmann
Leiter Marketing, Kommunikation & CRM
Franklinstr. 28-29
10587 Berlin
Telefon +49 (0) 30 / 53 00 55 – 161
Telefax +49 (0) 30 / 53 00 55 – 144
E-Mail: frank.grundmann@median-kliniken.de

www.median-kliniken.de

 


„Return-to-Work“: Zurück in die Arbeit nach psychischer Erkrankung

München, 13. Dezember 2017 – Psychische Erkrankungen am Arbeitsplatz nehmen immer mehr zu. Seit 2004 sind Arbeitgeber verpflichtet, länger erkrankten Arbeitnehmern Maßnahmen zur betrieblichen Wiedereingliederung anzubieten. Die stufenweise Wiedereingliederung (kurz: sW) erweist sich dabei als ein besonders geeignetes Instrument, um die bisher schwierigen „Return-to-Work“-Prozesse nach psychischen Erkrankungen zu fördern.

Rechtliche Bedeutung der stufenweisen Wiedereingliederung

„Nicht selten besteht das Missverständnis, dass es sich bei der stufenweisen Wiedereingliederung nur um eine Art Teilzeitarbeitsverhältnis handelt“, so Dr. Wolfhard Kothe, Professor für Zivilrecht II an der Juristischen Fakultät der Universität Halle-Wittenberg in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift ASU. „Dies ist sowohl sozialmedizinisch als auch arbeitsrechtlich verfehlt. Es geht um ein eigenständiges Vertragsverhältnis“, z.B. mit geänderten Arbeitszeiten und geminderten Leistungsanforderungen.

Wie funktioniert die stufenweise Eingliederung nach psychischen Erkrankungen?

Psychische Störungen sind häufig mit tiefergehenden persönlichen Krisen verbunden und verlangen oft das Erlernen „neuer“ Verhaltensweisen des Beschäftigten am Arbeitsplatz. Die sW mit ihren geminderten und anders strukturierten Leistungsanforderungen bietet dafür ein geeignetes Handlungsfeld. Kehrt der Betroffene nach einer stationären Rehabilitation in den Betrieb zurück, i.d.R. nach 4 Wochen, ist eine zügige Absprache zwischen Arbeitgeber und Beschäftigten sowie die Begleitung durch Haus- und Betriebsärzte, Psychologen, Krankenkassen und Reha-Einrichtungen während des gesamten Prozesses wichtig. Bei einem geeigneten organisatorischen Rahmen kann ein solcher „Return-to-Work“-Prozess erfolgreich verlaufen.

Nutzen des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM)

Wichtig für die sW ist das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) als juristisches Instrument. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, allen Beschäftigten, die innerhalb eines Jahres länger als sechs Wochen ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig sind, ein BEM anzubieten. Er muss klären, wie die Arbeitsunfähigkeit überwunden oder ihr vorgebeugt werden kann und dabei den Betriebs- oder Personalrat, ggf. auch Schwerbehindertenvertretung und Betriebsarzt einbeziehen.
In der Konstellation dieses „runden Tisches“ liegt die Stärke des BEM. Mit vielfältigen Handlungsmöglichkeiten ein wichtiger Beitrag zu präventiven betrieblichen Maßnahmen geleistet werden, etwa durch die rechtzeitige Einleitung eines Verfahrens der medizinischen Rehabilitation oder psychotherapeutischer Beratung für den Beschäftigten.

Stufenweise Wiedereingliederung nach psychischen Erkrankungen immer wichtiger

Lange Zeit gab es große Skepsis, ob die sW auch nach einer psychischen Erkrankung gelingen kann. Bei vielen Untersuchungen standen bislang Muskel-Skelett-Erkrankungen im Vordergrund. Aufbauend auf älteren Untersuchungen konnte 2015 in einer Studie des Chemieunternehmens BASF aber gezeigt werden, dass die sW vor allem bei Personen mit psychischen Erkrankungen besonders gut ankommt. Bei dieser Personengruppe hatten sich die traditionellen Methoden als wenig wirkungsvoll erwiesen, mit der sW jedoch war eine deutliche Steigerung der Erfolgsquote festzustellen.

Mehr zum Thema „Return-to-Work“ erfahren Sie im Beitrag von Prof. Dr. Wolfhard Kothe in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Umweltmedizin“ (ASU): https://www.asu-arbeitsmedizin.com/article-795042-30010/return-to-work-.html

Fachlicher Kontakt bei Rückfragen:
Alfons W. Gentner Verlag GmbH & Co. KG
Patrick Hagemann, Verlagsleiter Medizin
Forststr. 131 • 70193 Stuttgart
Tel. 0711/ 63 672-851
Fax 0711/ 63 672-751
Email: hagemann@gentner.de
http://www.gentner.de

Über ASU – Zeitschrift für medizinische Prävention:
Die Zeitschrift „Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin“ ist das Leitmedium der deutschsprachigen Arbeitsmedizin. Das Publikationsorgan der Fachinstitutionen DGAUM, ÖGA, SGARM, VDBW, Vereinigung Deutscher Staatlicher Gewerbeärzte e.V. sowie der arbeitsmedizinischen Akademien und richtet sich an Betriebsärzte, Arbeitsmediziner und Akteure in wichtigen Schnittstellenbereichen zur Arbeitsmedizin. Die Zeitschrift ist peer reviewed. 1965 gegründet, erscheint ASU monatlich und erreicht nahezu alle arbeits- und präventionsmedizinisch orientierten Akteure im deutschsprachigen Raum. Weitere Informationen unter http://www.asu-arbeitsmedizin.com

Ansprechpartner Presse DGAUM
Berit Kramer
Tel.: 089/330 396-11
Fax: 089/330 396-13
E-Mail: bkramer@dgaum.de
http://www.dgaum.de

Hauptgeschäftsführer:
Dr. Thomas Nesseler

Über DGAUM:
Die DGAUM wurde 1962 gegründet und ist eine gemeinnützige, wissenschaftlich-medizinische Fachgesellschaft der Arbeitsmedizin und der klinisch orientierten Umweltmedizin. Ihr gehören heute über 1000 Mitglieder an, die auf dem Gebiet der Arbeitsmedizin und Umweltmedizin arbeiten, vor allem Ärztinnen und Ärzte, aber auch Angehörige anderer Berufsgruppen wie etwa Natur- und Sozialwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler. Die Mitglieder der Fachgesellschaft engagieren sich nicht nur in Wissenschaft und Forschung, um so bereits bestehende Konzepte für die Prävention, die Diagnostik und Therapie kontinuierlich zu verbessern, sondern sie übernehmen die ärztliche und medizinische Beratung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern an der Schnittstelle von Individuum und Unternehmen. Darüber hinaus beraten die Mitglieder der DGAUM alle Akteure, die ihren Beitrag zu der medizinischen Versorgung leisten und auf Fachwissen aus der betrieblichen Gesundheitsförderung und Prävention, der arbeits- und umweltbezogenen Diagnostik und Therapie, der Beschäftigungsfähigkeit fördernden Rehabilitation sowie aus dem versicherungsmedizinischen Kontext angewiesen sind. Weitere Informationen unter: http://www.dgaum.de