Mittwoch, Dezember 6th, 2017

 

Bad Füssinger Sportkongress 2018 – Brennpunkt Rücken – 03.02.2018

3. Februar 2018

Experten kommen zum vierten Sportkongress für Ärzte und Therapeuten in Bad Füssing – Anmeldungen noch bis 31. Januar 2018 möglich

BAD FÜSSING. Rückenschmerzen gelten als Volkskrankheit Nummer eins. Beim vierten Bad Füssinger Sportkongress am Samstag, 3. Februar 2018, zwischen 9 und 16:30 Uhr stehen Fragen und Erklärungen rund um Ursachen, Therapien, Prävention und Rehabilitation im Mittelpunkt. Das Symposium, das die Klinik Niederbayern, die Johannesbad Fachklinik Bad Füssing und das Orthopädie-Zentrum Bad Füssing gemeinsam veranstalten, richtet sich an Ärzte und Therapeuten. Anmeldungen sind bis 31.Januar 2018 unter www.der-sportkongress.de möglich.

Die Organisatoren Professor asoc. Dr. med. Astrid Krückhans (Johannesbad Fachklinik Bad Füssing), Dr. med. Peter Wein (Klinik Niederbayern Bad Füssing) und Professor Dr. med. Wolfgang F. Beyer (Orthopädie-Zentrum Bad Füssing) haben hochkarätige Experten aus Deutschland und Österreich nach Niederbayern geholt. Der Neurochirurg und Sportmediziner Dr. Markus Knöringer aus München, Experte für das Erste Deutsche Fernsehen, berichtet aus seiner langjährigen Erfahrung in der Betreuung international erfolgreicher Profisportler. Er präsentiert „moderne neurochirurgische Techniken zur Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen“. Prim. Univ.-Prof. Mag. DDr. Anton Wicker, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Physikalische Medizin und Rehabilitation und der Österreichischen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention, stellt die sportspezifische Rehabilitation nach Wirbelsäulenproblemen am Beispiel von Spitzenskiläufern dar.

Theorie und Praxis

Beim Sportkongress, der dieses Mal unter der Schirmherrschaft des Berufsverbands für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) Landesverband Bayern steht, informieren Experten wie Dr. Ina Ueberschär, stellvertretende Geschäftsführerin der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland, und Dr. Olaf Ueberschär, Institut für angewandte Trainingswissenschaften Leipzig, über „sportbedingte Überlastungs- und Fehlbelastungsschäden des Rückens“.

Nach der Bedeutung von Sport und Bewegung bei chronischen Rückenbeschwerden fragt Dr. phil. Daniel Niederer, Institut für Sportwissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt. Die Diplom-Physiotherapeutin Mechthild Doelken stellt das „biomechanische Dekompressionsmodell nach R. Sohier“ vor. Workshops widmen sich praktischen Themen wie Hamilton, Osteopathie, Elektrischer Stoßwellentherapie sowie dem Sohierkonzept und Taping.

Anmeldungen für den Sportkongress im Großen Kurhaus in Bad Füssing sind bis 31.Januar 2018 möglich unter www.der-sportkongress.de, telefonische Beratung unter 08531/23 2113. Preise: Ärzte: 140 Euro Frühbucherrabatt bis 22. Dezember 2017: 120 Euro), Therapeuten: 75 Euro (Frühbucher: 60 Euro). Die Teilnehmer des Sportkongresses können zudem kostenlos am Bad Füssinger Thermen-Marathon amSonntag, 4. Februar 2018, teilnehmen.

www.der-sportkongress.de

 

Kontakt:

Johannesbad Reha-Kliniken AG & Co. KG
Peter Krieg
Marketing
Johannesstraße 2 | D-94072 Bad Füssing
Tel. +49 8531 23-2876 | Fax +49 8531 23-2580
peter.krieg@johannesbad.de | www.johannesbad-fachklinik.de

Initiative Kinderreha: Stigmatisierende Diagnosen für Angehörige bei Begleitung von Kindern abgeschafft

Obmann Markus Wieser: „Eltern und Geschwister erhalten unbürokratisch Therapieplätze, um gemeinsam wieder zu Kräften zu kommen“

Wien (OTS)Mit der flächendeckenden Umsetzung der Kinder- und Jugendlichen-Rehabilitation hat die Initiative Kinderreha ein neues Kapitel in der Gesundheitsversorgung in Österreich aufgeschlagen. Nun wurde der nächste Erfolg erzielt: Angehörige, die ihren Kindern vor Ort in den Reha-Einrichtungen zur Seite stehen und entsprechende Therapie-Angebote wahrnehmen möchten, erhalten nun unbürokratisch und niederschwellig Zuweisungen von den Krankenkassen. „Damit ist sichergestellt, dass Familien gemeinsam wieder zu Kräften kommen“, betont Markus Wieser, Gründer und Obmann der Initiative Kinderreha. 

Für Eltern oder Geschwister sind Erkrankungen der Kinder eine Belastung, die in alle Lebensbereiche wirkt. Um im Zuge der Rehabilitation eine Zuweisung für eine Therapie zu bekommen, wurden dafür mitunter stigmatisierende psychiatrische Diagnosen verordnet. Das gehört nun der Vergangenheit an. „Es gibt jetzt eine einheitliche Regelung. Die schwere Erkrankung des Kindes ist Grundlage für die künftige Indikation“, so Wieser. Krankenkassen verwenden dafür nun eine einheitliche Codierung (Z 63.7 – belastende Lebensumstände, welche die Familie in Mitleidenschaft zieht).

Diese durchgesetzte Maßnahme ist vor allem für die soziale und berufliche Absicherung der Familien ein ganz entscheidender Schritt. Teilweise aufgetretene berufliche Schwierigkeiten sollten damit hintangestellt sein.

Durch den jahrelangen Einsatz der Initiative Kinderreha ist heuer die flächendeckende Versorgung für Kinder- und Jugendrehabilitation endgültig sichergestellt worden. An sechs Standorten in vier Versorgungszonen (Nord, Ost, Süd, West) entstehen 343 Betten für die Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen sowie 50 Betten für die familiengeführte Rehabilitation.

Rückfragen & Kontakt:

Markus Wieser
Obmann und Gründer „Initiative Kinderreha“

Tel: +43 664 614 59 49
Mail: info@initiative-kinderreha.at
Web: www.initiative-kinderreha.at

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung: neue Vorsitzende gewählt

 

06.12.2017

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat neue Vorsitzende. Die Mitgliederversammlung des Spitzenverbandes der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen wählte in ihrer Sitzung am 30. November 2017 Stefan Weis für die Versicherten und Helmut Etschenberg für die Arbeitgeber zu ihren Vorsitzenden. Weis folgt auf Sönke Bock, der nicht mehr zur Wahl antrat. Der ebenfalls von der Mitgliederversammlung neu gewählte Vorstand wählte Manfred Wirsch und Volker Enkerts zu seinen neuen Vorsitzenden. Wirsch vertrat bereits in der vergangenen Sozialwahlperiode die Versichertenseite als Vorstandsvorsitzender. Enkerts folgt auf Arbeitgeberseite auf Dr. Rainhardt Freiherr von Leoprechting.

Die Wahlen folgten auf die Konstituierung der Mitgliederversammlung der DGUV in der neuen Sozialwahlperiode. Wie die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen wird die DGUV von einer Selbstverwaltung aus ehrenamtlichen Vertreterinnen und Vertretern der Arbeitgeber und Versicherten gesteuert. Jede Berufsgenossenschaft und Unfallkasse entsendet zwei Vertreter in die Mitgliederversammlung des Verbandes, je eine Person für die Versicherten- und eine für die Arbeitgeberseite. Aufgabe der Selbstverwaltung ist es, Erkenntnisse aus der Praxis in die Arbeit der Unfallversicherung einzubringen und so eine praxisnahe Ausgestaltung von Prävention und Rehabilitation sicherzustellen.

DGUV-Hauptgeschäftsführer Dr. Joachim Breuer bedankte sich bei Bock und von Leoprechting für die geleistete Arbeit und gratulierte den neugewählten Vorsitzenden: „Selbstverwaltung ist gelebte Demokratie. Das ehrenamtliche Engagement der Arbeitgeber und Versicherten für die gesetzliche Unfallversicherung stellt sicher, dass dieser Teil der Sozialversicherung nah an den Menschen ist und bleibt.“

Zu den Personen:

Manfred Wirsch wird von der Berufsgenossenschaft für Handel und Warenlogistik (BGHW) entsendet, wo er ebenfalls das Amt des Vorstandsvorsitzenden bekleidet. Wirsch ist im Hauptberuf Bundesfachgruppenleiter Großhandel bei der Gewerkschaft ver.di.

Volker Enkerts kommt von der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG), deren Vorstandsvorsitzender er seit 2013 ist. Der Geschäftsführer eines Zeitarbeitsunternehmens ist außerdem Präsident des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister (BAP).

Stefan Weis vertritt die Berufsgenossenschaft Rohstoffe und Chemische Industrie (BG RCI) in der Selbstverwaltung der DGUV. Bei der BG RCI ist er Mitglied des Vorstandes. Im Hauptberuf ist Weis Abteilungsleiter Arbeits- und Gesundheitsschutz bei der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie.

Helmut Etschenberg

kommt von der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen (UK NRW), deren Vorstandsvorsitzender er ist. Der Kommunalpolitiker hatte bereits verschiedene politische Ämter inne. Seit 2009 ist er Städteregionsrat der Region Aachen.

Kontakt:

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) – Spitzenverband der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen
Stefan Boltz
Pressestelle
Glinkastraße 40
10117 Berlin
Tel.: 030 288763768
Fax: 030 288763771
E-Mail: presse@dguv.de
Internet: http://www.dguv.de