Dezember, 2017

 

Qualität zahlt sich aus – BFW Leipzig rezertifiziert

© Certqua
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Das Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig) ist erneut nach der DIN/EN/ISO 9001:2015 durch die CERTQUA zertifiziert worden. Das Gütesiegel ist Ausdruck für die Qualität, die im Bereich der Umschulungen geleistet wird. Dadurch zeichnet sich das BFW Leipzig als zuverlässiger Bildungspartner aus.

Die gewachsenen Anforderungen in der Wirtschaft haben in den vergangenen Jahren auch die Anforderungen an das BFW Leipzig als Bildungsträger erhöht. Die Teilnehmer und Partner der Bildungseinrichtung erwarten daher, auf diese neuen Anforderungen schnell und flexibel zu reagieren, um im Wettbewerb mit anderen Dienstleistern aus dem Bereich der Erwachsenenbildung bestehen zu können. Daher stellt sich das BFW Leipzig einer kontinuierlichen Überprüfung seiner Qualitätsmanagement-Systeme, der angebotenen Bildungsprodukte sowie der Lehr- und Lernmethoden. Die CERTQUA, die als Zertifizierungsbeauftragter hierfür fungiert, hat diese Prüfung im Frühjahr/Sommer 2017 im BFW Leipzig durchgeführt und die entsprechende Zertifizierung vorgenommen.

Das BFW Leipzig ist somit als zuverlässiger Träger nach der Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung (AZAV) anerkannt. Das bedeutet, dass die entsprechenden zertifizierten Umschulungen und Maßnahmen durch die Agentur für Arbeit sowie die Jobcenter für Arbeitssuchende mit einem Bildungsgutschein belegt werden können.

Für die Teilnehmer an den einzelnen Bildungsmaßnahmen bedeutet dies, dass sie nach den neuesten Ansprüchen ihre Umschulungen absolvieren und sich anschließend als gut ausgebildete Fachkräfte bei den Unternehmen bewerben können. Die Unternehmen wiederum können sich darauf verlassen, dass die Absolventen des BFW Leipzig – nicht zuletzt durch den hohen Praxisbezug während der Umschulungen – relativ nahtlos eingesetzt werden können.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Schlagworte:

BFW Leipzig, berufliche Rehabilitation, CERTQUA, AZAV, ISO 9001, Umschulung, Bildungsgutschein, Arbeitssuchende, Agentur für Arbeit, Jobcenter

Hintergrund

„Die ISO 9001 setzt den international anerkannten Standard für QM-Systeme mit Gültigkeit als Europäische (EN) und Deutsche Norm (DIN). Sie ist ein branchenneutraler Standard, der Ihnen die maximale Flexibilität bietet, um auch Ihre zu beachtenden betrieblichen Spezialitäten adäquat berücksichtigen zu können. Die ISO 9001 ist für Unternehmen und Organisationen jeder Größe und Ausrichtung geeignet. Optimal lässt sie sich mit spezifischen Branchenstandards oder weiteren Zertifizierungen (z.B. AZAV) kombinieren.

Mit dem Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt regelt die Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung – AZAV seit dem 01.04.2012 die Zulassung von Trägern und Maßnahmen. Künftig bedürfen alle Träger, die Maßnahmen der Arbeitsförderung durchführen, einer externen Zulassung durch eine Fachkundige Stelle (CERTQUA). Ziel ist es, erstens, mit der Zulassung nach AZAV die Qualität von Arbeitsmarktdienstleistungen und zweitens die Effizienz des arbeitsmarktpolitischen Fördersystems zu verbessern sowie drittens eine Vergleichbarkeit unter den Arbeitsmarktdienstleistern zu schaffen.“ Quelle: CERTQUA (www.certqua.de)

BFW Leipzig

Über 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet der beruflichen Rehabilitation tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück in ein erfülltes Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz, Döbeln, Plauen und Zwickau zur Verfügung. Ein berufliches Trainingszentrum, das BTZ Leipzig, ergänzt das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

Weitere Informationen und Bildmaterial:

Berufsförderungswerk Leipzig gemeinnützige GmbH
Michael Lindner
Leiter PR | Unternehmenskommunikation
Georg-Schumann-Straße 148
04159 Leipzig
Tel.: 0341 | 9175120
Fax: 0341 | 917563120
E-Mail: presse@bfw-leipzig.de
Internet: http://www.bfw-leipzig.de/presse


BDPK-Vorstand: Neubesetzungen in der Führungsspitze

Berlin, 7. Dezember 2017

 

  • Thomas Lemke und Dr. Marina Martini neue Vizepräsidenten im BDPK-Vorstand
    • Dr. Mate Ivančić neues Mitglied im BDPK-Vorstand

Der BDPK-Vorstand wählte auf seiner letzten Sitzung in Berlin Thomas Lemke, Vorstandsvorsitzender der Sana Kliniken AG zum 1. Vizepräsidenten und Dr. Marina Martini, Vorstand AMEOS Gruppe zur 2. Vizepräsidentin im BDPK-Vorstand.

Außerdem wurde Dr. Mate Ivančić, Regionalgeschäftsführer Region Mitte und Mitglied der erweiterten Geschäftsführung der Helios Kliniken GmbH einstimmig als neues Vorstandsmitglied gewählt.

BDPK-Präsidentin Dr. Katharina Nebel M. Sc., Geschäftsführende Gesellschafterin der Private Kliniken Dr. Dr. Nebel, Vlotho gratulierte den drei Gewählten zu ihren neuen Aufgaben und betonte: „Thomas Lemke, Dr. Marina Martini und Dr. Mate Ivančić zählen zur Riege der Top-Krankenhausmanager im deutschsprachigen Raum. In Zeiten wachsender gesundheitspolitischer Herausforderungen sind sie in der BDPK-Führungsspitze für unseren Bundesverband ein großer Gewinn. Meine Vorstandskollegen und ich freuen uns auf die enge Zusammenarbeit.“

Anlass für die Neuwahlen waren personelle Veränderungen im BDPK-Vorstand: Dr. Michael Philippi, der zum 29.12.2016 die Sana Kliniken AG, München als Vorsitzender des Vorstandes verlassen hatte, stand infolgedessen nicht mehr als 1. BDPK-Vizepräsident zur Verfügung. Auch Dr. Francesco De Meo legte sein Amt als 2. Vizepräsident nieder. Beide bedankten sich für das konstruktive und vertrauensvolle Zusammenwirken bei der BDPK-Vorstandsriege und bekräftigten, dem Bundesverband weiterhin mit ihrer Expertise und ihren Erfahrungen unterstützend zur Seite zu stehen.


Ihr Ansprechpartner:

Thomas Bublitz
Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes
Deutscher Privatkliniken e.V.
Friedrichstraße 60
10117 Berlin
Tel.: 0 30 – 2 40 08 99 -0
Fax: 0 30 – 2 40 08 99 -30

Thomas.Bublitz@bdpk.de
http://www.bdpk.de

 

Der Bundesverband Deutscher Privatkliniken e.V. (BDPK) vertritt seit über 60 Jahren die Interessen von mehr als 1.000 Krankenhäusern und Rehabilitationskliniken in privater Trägerschaft. Als deutschlandweit agierender Spitzenverband setzt er sich für eine qualitativ hochwertige, innovative und wirtschaftliche Patientenversorgung in Krankenhäusern und Rehabilitationskliniken ein.

Nähere Informationen: http://www.bdpk.de


Bad Füssinger Sportkongress 2018 – Brennpunkt Rücken – 03.02.2018

3. Februar 2018

Experten kommen zum vierten Sportkongress für Ärzte und Therapeuten in Bad Füssing – Anmeldungen noch bis 31. Januar 2018 möglich

BAD FÜSSING. Rückenschmerzen gelten als Volkskrankheit Nummer eins. Beim vierten Bad Füssinger Sportkongress am Samstag, 3. Februar 2018, zwischen 9 und 16:30 Uhr stehen Fragen und Erklärungen rund um Ursachen, Therapien, Prävention und Rehabilitation im Mittelpunkt. Das Symposium, das die Klinik Niederbayern, die Johannesbad Fachklinik Bad Füssing und das Orthopädie-Zentrum Bad Füssing gemeinsam veranstalten, richtet sich an Ärzte und Therapeuten. Anmeldungen sind bis 31.Januar 2018 unter www.der-sportkongress.de möglich.

Die Organisatoren Professor asoc. Dr. med. Astrid Krückhans (Johannesbad Fachklinik Bad Füssing), Dr. med. Peter Wein (Klinik Niederbayern Bad Füssing) und Professor Dr. med. Wolfgang F. Beyer (Orthopädie-Zentrum Bad Füssing) haben hochkarätige Experten aus Deutschland und Österreich nach Niederbayern geholt. Der Neurochirurg und Sportmediziner Dr. Markus Knöringer aus München, Experte für das Erste Deutsche Fernsehen, berichtet aus seiner langjährigen Erfahrung in der Betreuung international erfolgreicher Profisportler. Er präsentiert „moderne neurochirurgische Techniken zur Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen“. Prim. Univ.-Prof. Mag. DDr. Anton Wicker, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Physikalische Medizin und Rehabilitation und der Österreichischen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention, stellt die sportspezifische Rehabilitation nach Wirbelsäulenproblemen am Beispiel von Spitzenskiläufern dar.

Theorie und Praxis

Beim Sportkongress, der dieses Mal unter der Schirmherrschaft des Berufsverbands für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) Landesverband Bayern steht, informieren Experten wie Dr. Ina Ueberschär, stellvertretende Geschäftsführerin der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland, und Dr. Olaf Ueberschär, Institut für angewandte Trainingswissenschaften Leipzig, über „sportbedingte Überlastungs- und Fehlbelastungsschäden des Rückens“.

Nach der Bedeutung von Sport und Bewegung bei chronischen Rückenbeschwerden fragt Dr. phil. Daniel Niederer, Institut für Sportwissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt. Die Diplom-Physiotherapeutin Mechthild Doelken stellt das „biomechanische Dekompressionsmodell nach R. Sohier“ vor. Workshops widmen sich praktischen Themen wie Hamilton, Osteopathie, Elektrischer Stoßwellentherapie sowie dem Sohierkonzept und Taping.

Anmeldungen für den Sportkongress im Großen Kurhaus in Bad Füssing sind bis 31.Januar 2018 möglich unter www.der-sportkongress.de, telefonische Beratung unter 08531/23 2113. Preise: Ärzte: 140 Euro Frühbucherrabatt bis 22. Dezember 2017: 120 Euro), Therapeuten: 75 Euro (Frühbucher: 60 Euro). Die Teilnehmer des Sportkongresses können zudem kostenlos am Bad Füssinger Thermen-Marathon amSonntag, 4. Februar 2018, teilnehmen.

www.der-sportkongress.de

 

Kontakt:

Johannesbad Reha-Kliniken AG & Co. KG
Peter Krieg
Marketing
Johannesstraße 2 | D-94072 Bad Füssing
Tel. +49 8531 23-2876 | Fax +49 8531 23-2580
peter.krieg@johannesbad.de | www.johannesbad-fachklinik.de

Initiative Kinderreha: Stigmatisierende Diagnosen für Angehörige bei Begleitung von Kindern abgeschafft

Obmann Markus Wieser: „Eltern und Geschwister erhalten unbürokratisch Therapieplätze, um gemeinsam wieder zu Kräften zu kommen“

Wien (OTS)Mit der flächendeckenden Umsetzung der Kinder- und Jugendlichen-Rehabilitation hat die Initiative Kinderreha ein neues Kapitel in der Gesundheitsversorgung in Österreich aufgeschlagen. Nun wurde der nächste Erfolg erzielt: Angehörige, die ihren Kindern vor Ort in den Reha-Einrichtungen zur Seite stehen und entsprechende Therapie-Angebote wahrnehmen möchten, erhalten nun unbürokratisch und niederschwellig Zuweisungen von den Krankenkassen. „Damit ist sichergestellt, dass Familien gemeinsam wieder zu Kräften kommen“, betont Markus Wieser, Gründer und Obmann der Initiative Kinderreha. 

Für Eltern oder Geschwister sind Erkrankungen der Kinder eine Belastung, die in alle Lebensbereiche wirkt. Um im Zuge der Rehabilitation eine Zuweisung für eine Therapie zu bekommen, wurden dafür mitunter stigmatisierende psychiatrische Diagnosen verordnet. Das gehört nun der Vergangenheit an. „Es gibt jetzt eine einheitliche Regelung. Die schwere Erkrankung des Kindes ist Grundlage für die künftige Indikation“, so Wieser. Krankenkassen verwenden dafür nun eine einheitliche Codierung (Z 63.7 – belastende Lebensumstände, welche die Familie in Mitleidenschaft zieht).

Diese durchgesetzte Maßnahme ist vor allem für die soziale und berufliche Absicherung der Familien ein ganz entscheidender Schritt. Teilweise aufgetretene berufliche Schwierigkeiten sollten damit hintangestellt sein.

Durch den jahrelangen Einsatz der Initiative Kinderreha ist heuer die flächendeckende Versorgung für Kinder- und Jugendrehabilitation endgültig sichergestellt worden. An sechs Standorten in vier Versorgungszonen (Nord, Ost, Süd, West) entstehen 343 Betten für die Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen sowie 50 Betten für die familiengeführte Rehabilitation.

Rückfragen & Kontakt:

Markus Wieser
Obmann und Gründer „Initiative Kinderreha“

Tel: +43 664 614 59 49
Mail: info@initiative-kinderreha.at
Web: www.initiative-kinderreha.at

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung: neue Vorsitzende gewählt

 

06.12.2017

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat neue Vorsitzende. Die Mitgliederversammlung des Spitzenverbandes der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen wählte in ihrer Sitzung am 30. November 2017 Stefan Weis für die Versicherten und Helmut Etschenberg für die Arbeitgeber zu ihren Vorsitzenden. Weis folgt auf Sönke Bock, der nicht mehr zur Wahl antrat. Der ebenfalls von der Mitgliederversammlung neu gewählte Vorstand wählte Manfred Wirsch und Volker Enkerts zu seinen neuen Vorsitzenden. Wirsch vertrat bereits in der vergangenen Sozialwahlperiode die Versichertenseite als Vorstandsvorsitzender. Enkerts folgt auf Arbeitgeberseite auf Dr. Rainhardt Freiherr von Leoprechting.

Die Wahlen folgten auf die Konstituierung der Mitgliederversammlung der DGUV in der neuen Sozialwahlperiode. Wie die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen wird die DGUV von einer Selbstverwaltung aus ehrenamtlichen Vertreterinnen und Vertretern der Arbeitgeber und Versicherten gesteuert. Jede Berufsgenossenschaft und Unfallkasse entsendet zwei Vertreter in die Mitgliederversammlung des Verbandes, je eine Person für die Versicherten- und eine für die Arbeitgeberseite. Aufgabe der Selbstverwaltung ist es, Erkenntnisse aus der Praxis in die Arbeit der Unfallversicherung einzubringen und so eine praxisnahe Ausgestaltung von Prävention und Rehabilitation sicherzustellen.

DGUV-Hauptgeschäftsführer Dr. Joachim Breuer bedankte sich bei Bock und von Leoprechting für die geleistete Arbeit und gratulierte den neugewählten Vorsitzenden: „Selbstverwaltung ist gelebte Demokratie. Das ehrenamtliche Engagement der Arbeitgeber und Versicherten für die gesetzliche Unfallversicherung stellt sicher, dass dieser Teil der Sozialversicherung nah an den Menschen ist und bleibt.“

Zu den Personen:

Manfred Wirsch wird von der Berufsgenossenschaft für Handel und Warenlogistik (BGHW) entsendet, wo er ebenfalls das Amt des Vorstandsvorsitzenden bekleidet. Wirsch ist im Hauptberuf Bundesfachgruppenleiter Großhandel bei der Gewerkschaft ver.di.

Volker Enkerts kommt von der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG), deren Vorstandsvorsitzender er seit 2013 ist. Der Geschäftsführer eines Zeitarbeitsunternehmens ist außerdem Präsident des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister (BAP).

Stefan Weis vertritt die Berufsgenossenschaft Rohstoffe und Chemische Industrie (BG RCI) in der Selbstverwaltung der DGUV. Bei der BG RCI ist er Mitglied des Vorstandes. Im Hauptberuf ist Weis Abteilungsleiter Arbeits- und Gesundheitsschutz bei der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie.

Helmut Etschenberg

kommt von der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen (UK NRW), deren Vorstandsvorsitzender er ist. Der Kommunalpolitiker hatte bereits verschiedene politische Ämter inne. Seit 2009 ist er Städteregionsrat der Region Aachen.

Kontakt:

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) – Spitzenverband der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen
Stefan Boltz
Pressestelle
Glinkastraße 40
10117 Berlin
Tel.: 030 288763768
Fax: 030 288763771
E-Mail: presse@dguv.de
Internet: http://www.dguv.de

 

 

 


Jeder achte kann nicht auf Alkohol verzichten

Leverkusen (ots) – Die große Mehrheit der Menschen in Deutschland trinkt Alkohol: 84 Prozent nehmen zumindest gelegentlich alkoholische Getränke zu sich. Jede(r) Fünfte tut dies sogar mindestens einmal pro Woche. 13 Prozent aller Befragten geben an, sich ein Leben ohne Alkohol nicht vorstellen zu können. Dies räumen Männer mit 17 Prozent der Nennungen rund doppelt so häufig ein wie Frauen. Die Ergebnisse basieren auf der aktuellen repräsentativen Studie „Die Süchte der Deutschen 2017“, die im Auftrag der Krankenkasse pronova BKK im August 2017 durchgeführt wurde.

Alkohol ist die Droge, die weltweit am häufigsten zu Suchterkrankungen führt. Zugleich löst sie bei übermäßigem Konsum schwere, mitunter tödliche Folgeschäden aus. Dennoch ist die gesellschaftliche Akzeptanz von Alkohol ungebrochen: Mehr als 70 Prozent der jüngeren BundesbürgerInnen unter 50 Jahren sind der Meinung, dass Alkoholkonsum gesellschaftlich akzeptiert ist. Bei älteren Befragten sinkt dieser Wert allerdings deutlich bis auf 55 Prozent. Dies könnte daran liegen, dass die Folgen einer Suchterkrankung erst nach zehn bis 15 Jahren offen sichtbar werden. In der zweiten Lebenshälfte haben also schon mehr Menschen in ihrem Umfeld die Folgen intensiven Alkoholkonsums miterleben müssen.

Strengeres Reglement gefordert

So groß die Offenheit für den Alkoholkonsum in der Gesellschaft allgemein ist, so hoch ist aber auch die Erwartung, verantwortungsvoll mit der Alltagsdroge umzugehen. Dies gilt insbesondere für den Straßenverkehr. 91 Prozent der Befragten sprechen sich für eine Erhöhung des Strafmaßes für Fahren unter Alkoholeinfluss aus. 64 Prozent befürworten sogar die Einführung einer Null-Promillegrenze, also ein völliges Alkoholverbot für Autofahrer. Klare Mehrheiten finden sich zudem für eine Heraufsetzung des Mindestalters für den Kauf alkoholischer Getränke. Drei Viertel sprechen sich dafür aus, alkoholische Getränke nur noch an Volljährige zu verkaufen. Für Hochprozentiges wie Schnaps oder Likör möchten zwei Drittel das Mindestalter für den Kauf sogar auf 21 Jahre erhöhen. Auf wenig Gegenliebe stößt hingegen eine Kontrolle der Verkaufsstellen nach schwedischem Vorbild: Nur 36 Prozent halten staatlich lizenzierte Spezialgeschäfte für eine gute Idee.

„Alkohol ist deshalb so gefährlich, weil die Abhängigkeit schleichend eintritt und sich die schädlichen Auswirkungen auf die Gesundheit und das soziale Umfeld erst nach vielen Jahren manifestieren“, sagt Dr. Gerd Herold, Beratungsarzt der pronova BKK. „Zu diesem Zeitpunkt ist es jedoch oft schon sehr schwer, gegenzusteuern. Alkoholabhängige ahnen häufig schon sehr viel früher als ihr Umfeld, dass ihr Konsum aus dem Ruder läuft. In einem ersten Schritt können ein anonymer Online-Test oder ein vertrauliches Gespräch mit einem Arzt helfen, Klarheit zu gewinnen und rechtzeitig etwas gegen die Sucht zu unternehmen.“

Zur Studie

Die Studie „Die Süchte der Deutschen 2017“ wurde im August 2017 im Auftrag der pronova BKK online durchgeführt. Dafür wurden 1.000 Bundesbürger ab 18 Jahren befragt. Die Studie ist repräsentativ nach Geschlecht, Alter und Bundesland.

Über die pronova BKK

Die pronova BKK ist aus Zusammenschlüssen der Betriebskrankenkassen großer Weltkonzerne wie z.B. Ford, Bayer, BASF und Continental entstanden. Die Kasse ist bundesweit für alle Interessierten geöffnet. Über 670.000 Kundinnen und Kunden schätzen die persönliche Betreuung, den exzellenten Service und die umfassenden Leistungen. Die pronova BKK ist mit einem dichten Geschäftsstellennetz an rund 80 Kundenservice- und Beratungsstellen vertreten. Sie gehört zu den vier größten Betriebskrankenkassen und zu den 20 größten Krankenkassen in Deutschland. Weitere Informationen unter www.pronovabkk.de.

Pressekontakt:

Ulrich Rosendahl
pronova BKK
Ludwig-Erhard-Platz 1
51373 Leverkusen
Tel.: 0214 32296-3700
presse@pronovabkk.de


5 Renten-Wünsche an eine neue Regierung

Vorstandsvorsitzender Alfons Eilers präsentierte den Bericht des Vorstandes.

 

Münster, 5. Dezember 2017

Deutsche Rentenversicherung Westfalen spricht Aufgabenstellung für die künftige Politik an

Vorstandsvorsitzender Alfons Eilers präsentierte den Bericht des Vorstandes.

Vorstandsvorsitzender Alfons Eilers präsentierte den Bericht des Vorstandes.

Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) Westfalen gibt einer neuen Bundesregierung gleich 5 Wünsche und Erwartungen mit auf den Weg. Diese Punkte nannte der Vorstandsvorsitzende der DRV Westfalen, Alfons Eilers, heute (5. Dezember) vor der Vertreterversammlung des westfälischen Rentenversicherungsträgers in Münster. Die Vertreterversammlung ist das Parlament der DRV Westfalen. Sie setzt sich paritätisch aus Vertretern der Versicherten und der Arbeitgeber zusammen. Die DRV Westfalen betreut rund 4 Millionen Versicherte der gesetzlichen Rentenversicherung in dieser Region.
Die Entwicklung des Rentenniveaus nannte der Vorstandsvorsitzende in seinem Bericht als erste dieser Anregungen: „Es sollte aus unserer Sicht geprüft werden, ob nicht auf das aktuelle Niveau stabilisiert werden kann und sollte“, sagte Alfons Eilers mit Blick auf das vom Gesetz her vorgesehene Absinken des Niveaus bis zum Jahr 2030.

Eilers plädierte zudem dafür, dass sich die Lebens- und Erwerbsleistung des Einzelnen anschließend in der Rente lohnen müsse. Mit der Anrechnung von Freibeträgen könne ein gangbarer Weg gefunden werden, um die Rentenleistung auskömmlicher zu gestalten. Die gelte insbesondere für diejenigen, die trotz einer vollen Erwerbsleistung über ihr ganzes Arbeitsleben hinweg später nur geringe Rentenansprüche erzielen.

Keine systemfremden Belastungen für die Rentenkasse auf Kosten der Beitragszahler – dieser Punkt hat für die DRV Westfalen grundsätzliche Bedeutung: „Erfüllen Änderungen im Rentenrecht primär staatliche oder gesamtgesellschaftliche Aufgabenstellungen, so sollte primär dafür auch das Steuersäckel und nicht der Beitragszahler aufkommen“, stellte der Vorstandsvorsitzende unmissverständlich den 3. Punkt in Richtung Politik klar. Er zielte dabei konkret auch auf die Überlegungen der Ausweitung der sog. Mütterrente ab. Dieses Vorhaben dürfe ausschließlich nur aus Steuermitteln finanziert werden.

Dennoch sieht die Rentenversicherung auch Verbesserungsbedarf in den Leistungen. Alfons Eilers nannte dabei die Erwerbsminderungsrenten, die für die betroffenen Menschen auskömmlich sein sollten. Allerdings zog er eine klare Grenze: „Weitere Verbesserungen dürfen nicht zu rentenrechtlichen Fehlanreizen durch eine faktische Besserstellung von Erwerbsminderungsrentnern gegenüber Altersrentnern führen“, sagte der Vorstandsvorsitzende.

Als letzten Punkt schlug Alfons Eilers vor, die Untergrenze der Nachhaltigkeitsrücklage anzuheben. Bislang liegt sie bei 0,2 Monatsausgaben und ist damit aus Sicht der Rentenversicherung knapp bemessen. „Die Rentenkasse muss immer liquide bleiben!“, unterstrich Eilers die Notwendigkeit.

Kontakt:

Jörg Grabenschröer
Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Deutsche Rentenversicherung
Westfalen

Gartenstraße 194, 48147 Münster
Postanschrift: 48125 Münster
Telefon 0251 238-2049, Telefax 0251 238-2570
pressestelle@drv-westfalen.de
www.deutsche-rentenversicherung-westfalen.de

 


Relaunch der Internetseite „Station Ernährung“

Die neu gestaltete Internetseite setzt die DGE-Qualitätsstandards stärker in den Mittelpunkt

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) hat ihre fünf Internetseiten von IN FORM in der Gemeinschaftsverpflegung überarbeitet und in ihrer Darstellung modernisiert. So ist seit dem 01.12.2017 auch die neue Homepage des IN FORM-Projekts „Station Ernährung – Vollwertige Verpflegung in Krankenhäusern und Rehakliniken“ online. Der Internetauftritt ist durch die klare Struktur besser navigierbar und passt sich nun auch mobilen Endgeräten an.

Zentrale Elemente der Internetseite https://www.station-ernaehrung.de bleiben der „DGE-Qualitätsstandard für die Verpflegung in Krankenhäusern“ sowie der „DGE-Qualitätsstandard für die Verpflegung in Rehabilitationskliniken“, welche den Verantwortlichen der Klinikverpflegung Hilfestellungen bei der Umsetzung einer gesundheitsfördernden Verpflegung bieten. Es werden umfangreiche Empfehlungen zur Gestaltung eines vollwertigen und genussvollen Verpflegungsangebotes mit Kriterien der drei Qualitätsbereiche Lebensmittel, Speiseplanung & -herstellung gegeben. Darüber hinaus bietet der neue Seitenaufbau die Möglichkeit, relevante lebensweltspezifische Themen dauerhaft zu präsentieren und damit Akzente zu setzen.

Selbstverständlich sind die umfangreiche Rezeptdatenbank, die FAQs sowie die Veranstaltungs- und Seminarankündigungen weiter Bestandteil des Internetangebots.

Im neu gestalteten Online-Angebot finden Sie weiterhin umfangreiche Zusatzinformationen zu allgemeinen Fragen der Verpflegung in der Klinik, speziellen Kostformen wie beispielsweise zu Mangelernährung sowie Fachinformationen für die Gemeinschaftsverpflegung. Das sind unter anderem eine Darstellung von Verpflegungs- und Ausgabesystemen, Informationen zur Personalqualifikation sowie eine Zusammenfassung zur Allergenkennzeichnung und den Gesetzen, die für die Gemeinschaftsverpflegung Gültigkeit haben.

Falls Sie Interesse an der „Station Ernährung-Zertifizierung“ oder „Station Ernährung-PREMIUM-Zertifizierung“ haben, bietet die Homepage dazu ebenfalls zahlreiche Informationen und Praxisbeispiele. Die Internetseite liefert darüber hinaus eine übersichtliche Darstellung aller Informationsmedien, die sie online abrufen oder sich über den DGE-Medienservice bestellen können.

 

Kontakt:
Eva Hoffmann                                 

Diplom Oecotrophologin
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE)
Projekt: Station Ernährung – Vollwertige Verpflegung
in Krankenhäusern und Rehakliniken.
Tel.: 0228/3776 – 636
E-Mail: hoffmann@dge.de

  

IN FORM ist Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung. Sie wurde 2008 vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) initiiert und ist seitdem bundesweit mit Projektpartnern in allen Lebensbereichen aktiv. Ziel ist, das Ernährungs- und Bewegungsverhalten der Menschen dauerhaft zu verbessern. Weitere Informationen unter: www.in-form.de


Zuhause entspannen mit gesundem Rücken

Egal ob Stuhl, Sessel oder Sofa: Rückenfreundliche Sitzmöbel lassen sich an die individuellen Bedürfnisse des Nutzers anpassen. Quellenangabe: "obs/Aktion Gesunder Rücken e. V./AGR/himolla"
Egal ob Stuhl, Sessel oder Sofa: Rückenfreundliche Sitzmöbel lassen sich an die individuellen Bedürfnisse des Nutzers anpassen.  Quellenangabe: "obs/Aktion Gesunder Rücken e. V./AGR/himolla"

Egal ob Stuhl, Sessel oder Sofa: Rückenfreundliche Sitzmöbel lassen sich an die individuellen Bedürfnisse des Nutzers anpassen. Quellenangabe: „obs/Aktion Gesunder Rücken e. V./AGR/himolla“

Bremervörde (ots) – Je ungemütlicher und kälter es draußen wird, desto beliebter werden Aktivitäten in den eigenen vier Wänden. Vor dem Kamin sitzend ein gutes Buch lesen, Fernsehen oder einfach abschalten: Hauptsache es ist warm und gemütlich. All diese Beschäftigungen haben etwas gemeinsam: Sie werden größtenteils im Sitzen oder in „Relaxposition“ ausgeübt. Doch das lange Sitzen birgt bekanntermaßen Gesundheitsgefahren. Hinzu kommt, dass es in vielen deutschen Haushalten an geeigneten „rückengerechten“ Sitzmöglichkeiten mangelt. Diese sind jedoch gerade in der kalten Jahreszeit von großer Bedeutung, um schmerzhafte Verspannungen zu vermeiden und den Rücken bestmöglich zu unterstützen. Doch wie findet man rückengerechte Sitzmöbel? Das Gütesiegel der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. gibt Aufschluss.

Gesund Sitzen und Essen

Vor allem beim Essen achten viele auf möglichst gesunde Zutaten und schonende Zubereitung. Doch nicht nur die Mahlzeiten an sich, auch die Sitzhaltung beim Essen ist entscheidend, um sich dauerhaft wohl zu fühlen. Speziell für den Einsatz am Esszimmertisch entworfene Sitzmöbel sollten nicht nur bequem und stilvoll, sondern auch ergonomisch gestaltet sein. Wichtig sind insbesondere eine passende Sitzhöhe und -tiefe sowie eine ausreichend breite Sitzfläche. Um die Wirbelsäule ausreichend zu stützen, sollte der Stuhl über eine anatomisch geformte Rückenlehne verfügen. Der Stuhl muss zudem bewegtes Sitzen erlauben und die Polsterung muss atmungsaktiv sein. Ein gutes Beispiel sind Esszimmerstühle der Firma moizi, denn sie erfüllen all diese Anforderungen. Mehr Infos gibt es unter www.agr-ev.de/esszimmermoebel.

Das rückenfreundliche Sofa

Auf einem gemütlichen, weich gepolsterten Sofa lässt es sich bei einem spannenden Film gut aushalten. Doch bei vielen handelsüblichen Sofas steckt hinter einer hübschen Fassade nur wenig Mehrwert für den Rücken. Besser geeignet sind Sitzmöbel, die sich an die Bedürfnisse des Nutzers anpassen lassen. Worauf auf jeden Fall zu achten ist sind Sitzhöhe, Sitztiefe sowie eine wirbelsäulengerechte Ausformung der Rückenlehne. Sitzhöhe und -tiefe lassen sich idealerweise individuell anpassen, jedoch gibt es auch Modellreihen, bei denen Sofa und Sessel in verschiedenen Höhen und Tiefen ausgewählt und miteinander kombiniert werden können. Leben im Haushalt unterschiedlich große Personen, kann durch die Kombination unterschiedlicher Sitzabmessungen auf jeden Rücksicht genommen werden. Damit es richtig gemütlich wird ist eine Liegefunktion inklusive Lehnenkopfverstellung empfehlenswert, die sich auf Wunsch integrieren lässt. Weitere notwendige Voraussetzungen sind ein guter Sitzkomfort sowie die Möglichkeit, durch Gewichtsverlagerung die Belastung bestimmter Körperteile leicht zu variieren. Eine verstellbare Sitzneigung, eine ausreichende Sitzbreite sowie höhen- und neigungsverstellbare Kopfstützen machen zusätzlich Sinn. Die „Planopoly Motion“-Modelle von himolla vereinen diese Vorteile zu einem rückenfreundlichem Gesamtkonzept. Mehr dazu unter www.agr-ev.de/polstermoebel.

Relaxsessel bieten gesunde Entspannung

Auch Sessel sollten aus ergonomischer Sicht gewissen Mindestanforderungen gerecht werden, um Rückenschmerzen zu vermeiden. Sogenannte Relaxsessel bieten besonders viel Entspannung und Komfort. Beim Probesitzen vor dem Kauf gilt es Folgendes zu beachten: Tiefe, Breite und Höhe des Sitzes sollten zum Körperbau passen. Mindestens zwei Finger breit Platz Zwischen Kniekehle und Sitz sind ratsam. Breite Armlehnen in der richtigen Höhe sorgen dafür, dass die Schultern im Idealfall weder nach unten durchhängen, noch nach oben gedrückt werden. Die Rückenlehne sollte den ganzen Körper gut stützen und dafür mindestens bis zur Schulter reichen, leicht verstellbar sein und entweder eine Becken- oder Lendenstütze besitzen oder über ein optionales Lordosenkissen verfügen. Auch eine Fußstütze oder ein passender Hocker sollte vorhanden sein. Bei der Liegefunktion müssen sich Rücken- und Sitzfläche synchron absenken lassen, wobei auch der Kopf gestützt sein sollte. Zusätzlich sinnvoll sind eine Massagefunktion sowie eine Sitz- und Rückenheizung. Die Modelle „Senator“ und „EasySwing“ von himolla und die „Fitform“-Sessel von Wellco erfüllen all diese Bedingungen und sind daher als besonders rückenfreundlich eingestuft. Weitere Informationen gibt es auf www.agr-ev.de/fernsehsessel.

Aufstehsessel motivieren zur Mobilität

Im höheren Alter gewinnen Sitztätigkeiten oft stark an Bedeutung. Der Grund sind häufig Einschränkungen hinsichtlich der Mobilität, wie Gelenkverschleiß und der allmähliche Rückgang der Muskulatur. Aufstehsessel können hier Abhilfe schaffen: Sie unterstützen durch ihren elektronischen Hebe- und Senkmechanismus die natürliche Aufsteh- und Hinsetzbewegung. Durch ihre Stützfunktion nehmen sie zudem Druck von den Gelenken, entlasten Muskulatur und Wirbelsäule und motivieren zur Mobilität. Aufstehsessel werden Tag ein Tag aus von ein und derselben Person benutzt, wodurch sich Sitzhöhe, -tiefe und -breite genau an individuelle Bedürfnisse anpassen lassen. Entweder über die vorhandenen Einstellmöglichkeiten, oder durch eine Anfertigung nach Maß. Die Lehne sollte hoch genug sein, um sowohl Rücken als auch Kopf zu stützen. Eine stufenlose Verstellung der Sitz- oder Liegeposition und eine intuitive Bedienung vereinfachen Haltungswechsel. Eine großflächige Lordosenstütze ist hier unverzichtbar. Für maximale Sicherheit beim Aufstehen sollte die Aufstehhilfe den Nutzer nicht nach vorne drücken und beim gesamten Aufstehprozess gut unterstützen. Wichtig sind auch eine Nackenstütze sowie Armlehnen in passender Höhe. In allen Bereichen empfehlenswert sind die Aufstehsessel der Serie Senator von himolla (mit Lordosenstütze und anpassbarer Sitztiefe) sowie verschiedene Fitform Sessel des Herstellers Wellco. Weitere Informationen finden Sie unter www.agr-ev.de/aufstehsessel.

Rückenfit abhängen

Viele Rückenbeschwerden hängen direkt mit Stress im Alltag zusammen. Daher ist es wichtig, zwischendrin immer wieder mal die Seele baumeln zu lassen. Und wo geht das besser, als in einer Hängematte? Das Problem hierbei: Herkömmliche Hängematten finden im Privatbereich oft keinen Platz, weil sie an zwei Enden befestigt werden müssen und somit viel Platz benötigen, der oft nicht vorhanden ist. Ganz anders hingegen sogenannte Hängestühle: Sie werden mittels einer Ein-Punkt-Aufhängung an der Zimmerdecke befestigt und nehmen nicht viel mehr Fläche in Anspruch als herkömmliche Wohnzimmersessel. Die Art der Aufhängung sorgt für ein sanftes Kreisen und Pendeln – so fühlt man sich schnell entspannt und geborgen. Darüber hinaus fördert das Schwingen und Schaukeln die Körperwahrnehmung und entfaltet eine beruhigende, entspannende und entkrampfende Wirkung. Ihr weiches, knotenfreies Netzgeflecht passt sich optimal an den Körper an – Druckstellen werden vermieden. Damit verschiedene Personen den Hängestuhl in unterschiedlichen Situationen nutzen können, sollte dieser sich leicht in Höhe und Neigung verstellen lassen. Wer auf der Suche nach einem geeigneten, rückengerechten Hängestuhl ist, wird zum Beispiel bei Mira ART fündig. Weitere Infos gibt es unter www.agr-ev.de/haengestuehle.

Über die AGR

Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. arbeitet seit über 20 Jahren daran, ein Bewusstsein für die Bedeutung rückengerechter Verhältnisse zu schaffen. Eine wichtige Entscheidungshilfe für Verbraucher stellt das AGR-Gütesiegel „Geprüft & empfohlen“ dar. Von unabhängigen medizinischen Gremien als besonders rückenfreundlich eingestufte Alltagsgegenstände können mit dem Gütesiegel ausgezeichnet werden.

Weiterführende Informationen über Produkte mit dem AGR-Gütesiegel finden Sie unter www.ruecken-produkte.de.

 

 

Pressekontakt:

Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V.
Tanja Cordes
Stader Straße 6
27432 Bremervörde
Telefon: +49 4761 926358 315
E-Mail: tanja.cordes@agr-ev.de
www.agr-ev.de


Morbi-RSA: Finanzielle Schieflage zwischen den Krankenkassen verschärft sich

Gemeinsame Pressemitteilung

Reform des Morbi-RSA muss sofort auf die politische Agenda

Berlin – Die Wettbewerbssituation zwischen den gesetzlichen Krankenkassen wird zunehmend angespannter. Grund dafür sind massive Fehlsteuerungen im GKV-Finanzausgleich der Krankenkassen, dem Morbi-RSA, erklärten die Vorstände und Geschäftsführer des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek), des BKK Dachverbandes und des IKK e.V. in einem gemeinsamen Pressegespräch.

So zeigen neuere Zahlen des RSA-Schlussausgleiches für das Jahr 2016, dass sich die finanzielle Schieflage zwischen den Kassenarten noch einmal deutlich verschärft hat. Auch im Jahr 2016 wurde durch die Geldverteilungsmaschine Morbi-RSA wieder deutlich mehr Geld aus dem Gesundheitsfonds in Richtung AOKn gelenkt, als diese für die Versorgung ihrer Versicherten benötigten. Die Überdeckung betrug rund 1,5 Milliarden Euro, im Jahr 2015 waren es noch rund eine Milliarde Euro. Alle anderen Kassenarten (Ersatzkassen, BKKn, IKKn und Knappschaft) mussten erneut Unterdeckungen hinnehmen (Ersatzkassen: -983 Millionen Euro; BKKn: -222 Millionen Euro; IKKn: -271 Millionen Euro und Bundesknappschaft -46 Millionen Euro). Sie erhielten also weniger Geld als sie für die Versorgung ihrer Versicherten benötigten. Die Spannbreite der Über- und Unterdeckungen liegt mittlerweile bei rund 2,5 Milliarden Euro – dies macht je Versicherten 109 Euro aus. Krankenkassen mit Unterdeckungen müssten die fehlenden Gelder durch höhere Zusatzbeiträge wieder hereinholen – dies sei nicht länger hinnehmbar, erklärten die Verbände einmütig.

Die wachsende Spreizung der Deckungsbeiträge zeige zudem den erheblichen Reformbedarf im Morbi-RSA. Diese Fakten könnten nicht einfach wegdiskutiert werden. Die Vorstände und Geschäftsführer von vdek, BKK Dachverband und IKK e.V. wiesen Äußerungen des AOK-Bundesverbandes vehement zurück, der die Wettbewerbsvorteile der AOKn auf ein besonders gutes Leistungsmanagement zurückführt. Im Gegenteil: Die Leistungsausgaben liegen oberhalb des Durchschnitts und die Verwaltungskosten der AOKn sind stetig gestiegen. Diese liegen mit 114 Prozent deutlich über dem GKV-Durchschnitt – und dies trotz deutlicher Verjüngung des Versichertenbestandes.

Das Thema muss deshalb sofort auf die politische Agenda der neuen Bundesregierung gleich welcher Couleur, forderten die Verbände. Aufgabe des Morbi-RSA sei es neben der Vermeidung von Risikoselektion, auch für faire Wettbewerbsbedingungen zu sorgen. Wer jetzt nicht handelt, toleriert, dass die Zusatzbeitragssätze weiter auseinanderdriften, leistet einer Marktkonzentration der AOK Vorschub, gefährdet die Kassenvielfalt und beschränkt damit die Wahlmöglichkeiten der Versicherten.