Dezember, 2017

 

58 Prozent aller Deutschen vermeiden jede körperliche Anstrengung

German health tv GmbH

Deutschland – Das Land der Bewegungsmuffel

Hamburg (ots) – Nur 18 Prozent erreichen die gesundheitlichen Empfehlungen der WHO (Weltgesundheitsorganisation). – Dennoch fühlen sich Zwei Drittel der Bundesbürger gesund.

Die Deutschen sind auf dem Weg ein Volk der Dicken zu werden. Der Mangel an Bewegung ist bei großen Teilen der Bevölkerung schon eklatant. Nur 46 Minuten durchschnittlich pro Woche üben die Deutschen Bewegungen aus, die auch wirklich körperlich anstrengend sind. Damit sind Sportarten wie Joggen, Fußballspielen oder Schwimmen gemeint. Diese Ergebnisse wurden in einer repräsentativen Studie des TV Senders “health tv” zum Thema “Gesundheitskompetenz der Deutschen” ermittelt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt einen Wert von 1,25 Stunden pro Woche.

Die Deutschen sind Bewegungsmuffel. Nur 35 Prozent aller Befragten bewegt sich überhaupt in der Woche so viel wie die WHO für ein gesundes Leben vorgibt. Und damit sind nur leichte Anstrengungen wie Spaziergänge, langsames Treppensteigen oder eine gemächliche Runde auf dem Fahrrad gemeint. Wer sich 2 ½ Stunden langsam pro Woche bewegt, hat schon viel für seinen Körper getan. Doch 79 Prozent der Befragten schaffen gerade einmal 10 Minuten Bewegung in der Woche. “Die Studie zeigt, die Deutschen brauchen mehr Aufklärung, konkrete Motivation und Anleitungen sich mehr zu bewegen. Das bieten wir schon täglich mit unseren Yogakursen am Morgen. Für das neue Jahr planen wir zusätzlich eine regelmäßige Laufsendung mit begleitendem Trainingsplan”, verspricht Axel Link, Geschäftsführer des Senders health tv.

Noch schlimmer werden die Werte, wenn es um wirklich körperliche Anstrengung geht. 58 Prozent aller Deutschen vermeiden jede Art von sportlicher Aktivität wie Joggen, Schwimmen oder Fußball spielen. Und nur knapp jeder Fünfte (18%) erreicht hier den von der WHO vorgeschlagenen Wert von 1,25 Stunden Sport, der auch den Kreislauf richtig fordert. “Die Mehrheit der Deutschen kann nach diesen Zahlen wirklich als Bewegungsmuffel bezeichnet werden”, so Link vom TV-Sender health tv.

Dabei fühlen sich die Deutschen, laut der Studie, mehrheitlich gesund. 65 Prozent aller Befragten sagen: Ja mein Gesundheitszustand ist sehr gut oder gut. Viele ernähren sich gesund, betreiben eine regelmäßige Vorsorge bei der Gesundheit. Für insgesamt 22 Prozent gehören Impfungen, die Krebsvorsorge und regelmäßige Checks beim Arzt zum starken oder sehr starken Bewusstsein für ihre Gesundheit. Gleich danach sagen die Deutschen – ja, eine gesunde Ernährung gehört für mich zum gesundheitsbewussten Verhalten dazu. Dabei essen die Frauen viel öfter Gemüse und Obst als die Männer (57 % zu 38 % bei den Männern). Die Männerwelt langt lieber kräftiger bei der Wurst zu.

“Auf gesunde Ernährung wird Acht gegeben, die medizinische Vorsorge nicht vernachlässigt aber bei der Bewegung und dem Sport, als wichtiger Faktor für ein gesundes Leben, da sind die Deutschen einfach viel zu nachlässig”, fasst Axel Link die ersten Ergebnisse der repräsentativen Studie des TV Senders health tv zusammen.

Über die Studie:

Die Studie “Gesundheitskompetenz der Deutschen” stellt die Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung dar. Dazu wurden bundesweit 1000 Personen im Alter ab 18 Jahren online befragt sowie zusätzlich jeweils 200 Personen aus den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg. Die Befragung wurde im Zeitraum Oktober bis November 2017 vom Marktforschungsinstitut ToLuna Germany GmbH durchgeführt.

Über health tv:

health tv ist der neue bundesweite private Fernseh-Spartensender für gesundes Leben. In Zeiten von Informationsüberflutung, hoher Komplexität und ‘Dr. Google’ will der Sender allgemeinverständlich und kompetent über Gesundheit, Ernährung, Wohlbefinden und Medizin informieren. health tv nimmt sich die Zeit, Dinge ausführlich zu erklären und aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten – aus der Sicht von Forschung und Technik, aus dem medizinischen Alltag in Klinik und Praxis sowie aus Sicht von Betroffenen.

Pressekontakt:

German health tv GmbH
Anja Gerloff-Goy
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Zippelhaus 5
20457 Hamburg
Tel: (040) 30 70 85 60
E-Mail: a.gerloffgoy@healthtv.de
www.healthtv.de

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Paracelsus-Kliniken streben Sanierung in Eigenverwaltung an

21. Dezember 2017

Klinikbetrieb läuft an allen Standorten und in allen Abteilungen unverändert weiter Löhne und Gehälter für die rund 5.200 Mitarbeiter sind sicher

Die Paracelsus-Kliniken Deutschland GmbH & Co. KGaA mit Sitz in Osnabrück hat am 21.12.2017 beim Amtsgericht Osnabrück einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Dieser Schritt war notwendig, damit der Klinikverbund mit 40 Einrichtungen an 23 Standorten die Chancen einer nachhaltigen Sanierung im Interesse seiner Patienten, Mitarbeiter und Gläubiger nutzen kann.

Die Geschäftsführung wird darüber hinaus von den beiden Restrukturierungs- und Sanierungsexperten Rechtsanwalt Andreas Ziegenhagen und Rechtsanwalt Daniel F. Fritz als Generalbevollmächtigte beraten. Ziel ist es, die Klinikgruppe durch eine nachhaltige Sanierung für die Herausforderungen des Gesundheitsmarktes aufzustellen und eine optimale Gesundheitsversorgung für Patienten sowie weiterhin gute moderne und sichere Arbeitsplätze für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anzubieten.

Der Klinikbetrieb läuft an allen Standorten und in allen Abteilungen unverändert weiter. Die medizinische, therapeutische und pflegerische Versorgung ist uneingeschränkt gesichert. Auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ändert sich zunächst einmal nichts. Die Löhne und Gehälter der rund 5.200 Beschäftigten sind über das Insolvenzgeld gesichert.

„Die Entscheidung über die Eigenverwaltung ist ein starkes Signal des Gesellschafters. Wir sehen diesen Schritt als Chance. Eine Chance, die wir aus Verantwortung gegenüber den Patienten, den Mitarbeitern und auch aufgrund des Versorgungsauftrags, den die Paracelsus-Kliniken in ihren Regionen haben, nutzen werden“ sagt Sanierungsexperte Ziegenhagen. Der eingeschlagene Weg der Sanierung in Eigenverwaltung ermöglicht der Klinikgruppe eine konsequente Restrukturierung und tragfähige Fortführungsperspektive in kurzer Zeit. In den nächsten Monaten wird die Eigenverwaltung gemeinsam mit dem Management an einem konkreten Sanierungsplan arbeiten und diesen konsequent umsetzen. Diesen Kurs unterstützt die Arbeitnehmervertretung ausdrücklich: „Wir werden den eingeschlagenen Weg in vollem Umfang und mit vollem Engagement unterstützen“, betont Gesamtbetriebsratsvorsitzende Sylvia Tausche.

Der Sanierungsbedarf ist entstanden, nachdem einzelne Standorte der Gruppe erhebliche Verluste geschrieben haben und dadurch die gesamte Klinikgruppe in finanzielle Schieflage geraten ist. Nun sollen im Zuge der Restrukturierung die defizitären Einrichtungen neu aufgestellt werden.

Kontakt:

Paracelsus-Kliniken Deutschland GmbH & Co. KGaA

Simone Hoffmann
Direktorin
Unternehmenskommunikation und Marketing
0541 6692-121
0541 6692-129

Sedanstraße 109
49076 Osnabrück
T 0541 6692 0
F 0541 6692 189
info(at)paracelsus-kliniken.de
www.paracelsus-kliniken.de

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Bürger sorgen sich um die Qualität der Pflege in deutschen Heimen

Frage: "Angenommen, Sie werden pflegebedürftig und müssten in ein Pflegeheim ziehen: Welches wären Ihre größten Ängste?" aus der PwC Studie "Pflege in Deutschland", Dezember 2017. Quellenangabe: "obs/PwC Deutschland"

Düsseldorf (ots) – Acht von zehn Bürgern haben Angst vor dem Umzug in ein Pflegeheim // Nur sechs Prozent würden freiwillig in eine stationäre Einrichtung ziehen // Am meisten Sorge macht den Bürgern der Personalnotstand // Knapp die Hälfte wäre bereit, für eine bessere Pflege einen höheren Beitragssatz zu zahlen // PwC-Experte Burkhart: “Wir brauchen eine Kultur der Wertschätzung und neue Formen der Qualitätsmessung in Pflegeheimen”

Frage: "Angenommen, Sie werden pflegebedürftig und müssten in ein Pflegeheim ziehen: Welches wären Ihre größten Ängste?" aus der PwC Studie "Pflege in Deutschland", Dezember 2017.  Quellenangabe: "obs/PwC Deutschland"

Frage: “Angenommen, Sie werden pflegebedürftig und müssten in ein Pflegeheim ziehen: Welches wären Ihre größten Ängste?” aus der PwC Studie “Pflege in Deutschland”, Dezember 2017. Quellenangabe: “obs/PwC Deutschland”

Die Vorstellung, im Alter in ein Pflegeheim ziehen zu müssen, macht vielen Menschen in Deutschland Angst, wie acht von zehn Bürgern bestätigen. Diesen Schritt würden die meisten gerne vermeiden – lediglich sechs Prozent können sich vorstellen, freiwillig in einer Senioreneinrichtung zu leben, falls sie pflegebedürftig werden. Das sind zentrale Ergebnisse einer repräsentativen Befragung der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC unter 1.000 Bundesbürgern. Vor allem fürchten die Studienteilnehmer den Personalmangel in den Heimen und überforderte Pflegekräfte, wie 73 Prozent angeben. Denn die Personalknappheit geht letztlich mit weniger Zeit für die Bewohner und einer schlechteren Qualität der Pflege einher.

“Unsere Befragung zeigt, dass Pflegeheime in Deutschland keinen guten Ruf genießen. Bei den Bürgern in Deutschland ist angekommen, welche Folgen der Personalnotstand hat, der sich durch den demografischen Wandel noch weiter verschärfen wird”, sagt Michael Burkhart, Leiter des Bereichs Gesundheitswesen & Pharma bei PwC Deutschland. “Wir benötigen daher mehr Wertschätzung für den Pflegeberuf und eine neue Art der Versorgung in den Heimen, die wieder stärker den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Um die Qualität der Einrichtungen zu messen und im nächsten Schritt zu verbessern, müssen die Bewohner, aber auch Angehörige und Mitarbeiter in den Prozess eingebunden werden. So kann die Zufriedenheit auf allen Seiten gesteigert werden.” Die meisten bevorzugen das betreute Wohnen

Der stationären Pflege in einem Heim steht die Mehrheit skeptisch gegenüber, doch wie möchten Bürger leben, wenn sie ihren Alltag nicht mehr allein bewältigen können? Am beliebtesten ist eine andere Form der Senioreneinrichtung – das betreute Wohnen, in einer eigenen Wohnung, aber mit Anschluss an einen Pflegedienst. Diese Form bevorzugen 33 Prozent der Studienteilnehmer. Viele Menschen möchten auch in den eigenen vier Wänden bleiben und durch einen ambulanten Dienst gepflegt werden, wie 31 Prozent bestätigen. Die häusliche Pflege durch Familienmitglieder, zum Beispiel die Kinder, können sich 19 Prozent vorstellen.

Verbesserungen bei den Kontrollen und beim Personal gewünscht

Die Befragten haben konkrete Vorstellungen davon, wie sich die aktuelle Situation in den Heimen verbessern ließe. Vor allem wünschen sie sich regelmäßige Qualitätskontrollen der Pflegeheime durch externe Stellen, wie 98 Prozent der Studienteilnehmer fordern. Diese Art von Transparenz sollte bereits der Pflege-Tüv schaffen, der 2009 eingeführt wurde. “In der Praxis zeigt sich allerdings, dass dieses Bewertungssystem wenig Aussagekraft hat”, sagt Sevilay Huesman-Koecke, Expertin für Gesundheitswesen bei PwC Deutschland. “Die individuelle Zufriedenheit der Bewohner lässt sich kaum mit standardisierten Bewertungskriterien messen. Dazu bedarf es vielmehr eines kontinuierlichen qualitätsbasierten Austauschs mit Bewohnern, Angehörigen und Mitarbeitern, sodass schnell auf Missstände reagiert werden kann und eine offene Kultur innerhalb des Hauses herrscht”, so die PwC-Expertin. Ebenso wünschen sich die Bürger eine Verbesserung des Betreuungsschlüssels, damit mehr Zeit für den einzelnen Bewohner bleibt (97 Prozent). Um die Situation der Pflegekräfte zu verbessern, befürworten 97 Prozent der Befragten ein höheres Gehalt.

Knapp die Hälfte würde für bessere Leistungen mehr zahlen

Dass eine hohe Versorgungsqualität seinen Preis hat, ist den Studienteilnehmern bewusst. Entsprechend wären 43 Prozent bereit, einen höheren Beitragssatz zur Pflegeversicherung zu leisten. Diese Bereitschaft wächst mit steigendem Nettoeinkommen und liegt im Schnitt bei 33 Euro pro Monat. 39 Prozent lehnen eine Erhöhung ab, weil diese für sie nicht finanzierbar wäre; 18 Prozent wären dazu nicht bereit, obwohl sie sich das leisten könnten. Gerade weil die Bürger sich große Sorgen um den Personalnotstand machen, würden sie die Mehreinnahmen in einen besseren Betreuungsschlüssel in den Heimen (53 Prozent) und in höhere Gehälter für die Pflegekräfte (17 Prozent) investieren. “Der Schlüssel für eine bessere Versorgungsqualität in den Heimen liegt in der Aufwertung des Pflegeberufs und einem verbesserten Miteinander zwischen Bewohnern, ihren Angehörigen und dem Personal”, bilanziert Michael Burkhart. “Entlastung für das Personal können wir auch schaffen, indem wir intelligente Technologien in den Pflegealltag einbinden, zum Beispiel digitale Pflegedokumentationen oder GPS-Überwachung von Demenzkranken.”

Die Studie finden Sie zum kostenlosen Download unter: www.pwc.de/pflege2017

Über PwC:

PwC betrachtet es als seine Aufgabe, gesellschaftliches Vertrauen aufzubauen und wichtige Probleme zu lösen. Mehr als 236.000 Mitarbeiter in 158 Ländern tragen hierzu mit hochwertigen, branchenspezifischen Dienstleistungen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Unternehmensberatung bei.

Die Bezeichnung PwC bezieht sich auf das PwC-Netzwerk und/oder eine oder mehrere der rechtlich selbstständigen Netzwerkgesellschaften. Weitere Details unter www.pwc.com/structure.

Pressekontakt:

Julia Wollschläger
PwC Communications
Tel.: (0211) 981 – 5095
E-Mail: julia.wollschlaeger@pwc.com

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Frohe Weihnachten und ein erfolgreiches Jahr 2018

Das Team von rehanews24.de wünscht allen Leserinnen und Lesern ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr!

Ab dem 2. Januar sind wir wieder für Sie da.

Mit besten Grüßen aus Dortmund
müller:kommunikation

Stefan Müller

müller:kommunikation
Stefan Müller
Am Bertholdshof 87
44143 Dortmund
Tel.: 0231/2238234-0
Fax: 0231/2238234-2
Mail: info@muellerkom.de
www.muellerkom.de

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Anwendungsentwickler – ein Beruf mit Leidenschaft zum Programmieren

Wer eine Leidenschaft zum Programmieren mitbringt, kann sich am BFW Leipzig zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung umschulen lassen. © H. Blumentritt, BFW Leipzig
Wer eine Leidenschaft zum Programmieren mitbringt, kann sich am BFW Leipzig zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung umschulen lassen. © H. Blumentritt, BFW Leipzig

Wer eine Leidenschaft zum Programmieren mitbringt, kann sich am BFW Leipzig zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung umschulen lassen. © H. Blumentritt, BFW Leipzig

Die forcierte Digitalisierung der Arbeitswelt stellt eine Herausforderung an die Fachkräfteentwicklung besonders in der IT-Branche dar. Programmierer werden gebraucht, die kundenspezifische Softwareanwendungen konzipieren und realisieren. Das Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig) bietet dazu die Umschulung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung an.

Die Digitalisierung der Arbeitswelt revolutioniert das Wissen und verändert die Informations- und Kommunikationstechnologie. Um die immer komplexer werdenden Prozesse miteinander effektiv zu verknüpfen, bedarf es kundenspezifischer Anwendungen, die Verwaltungs-, Produktions- und Logistikprozesse vernetzen. Programmierer entwickeln diese Schnittstellen.

Wer eine Leidenschaft zum Programmieren mitbringt, kann sich am BFW Leipzig zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung umschulen lassen. Zum Ausbildungsinhalt der 24-monatigen Umschulung gehören verschiedene Programmiersprachen sowie eine Wissensvermittlung in Software Engineering und Webprogrammierung. Datenbanken und unterschiedlichen Betriebssysteme sind ebenfalls Bestandteile der Umschulung. Die kundenspezifische Programmierung schließt die Vermittlung von Fähigkeiten zur Analyse spezifischer Abläufe von Unternehmen und das Erfassen funktionaler Zusammenhänge ein. Außerdem werden Grundkenntnisse in Elektronik und Netzwerktechnik unterrichtet. In praxisorientierten Projekten werden während der Umschulung zudem anwendungsgerechte Bedienoberflächen mit modernen Softwareentwicklungswerkzeugen erstellt.

Die künftigen Arbeitgeber für Anwendungsentwickler sind sowohl in den Bereichen der Anbieter, aber auch der Anwender von Softwarelösungen zu finden. Die Einsatzmöglichkeiten für die Absolventen reichen von großen Softwareherstellern bis hin zu mittleren und kleinen Systemhäusern. Auf der Anwenderseite können sie in den Fachabteilungen unterschiedlicher Branchen, z.B. der Industrie, dem Handel, im Gesundheitswesen oder dem Finanz- und Dienstleistungssektor tätig werden.

Derzeit können sich Interessenten für den Beruf noch um einen Platz beim BFW Leipzig bewerben. Am 16. Januar 2018 beginnen die neuen Kurse. Die Umschulung ist neben der beruflichen Rehabilitation auch offen für Inhaber von Bildungsgutscheinen der Agenturen für Arbeit und der Jobcenter der Region.

2.364 Zeichen
Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Schlagworte:

BFW Leipzig, berufliche Rehabilitation, Fachinformatiker Anwendungsentwicklung, Digitalisierung, Umschulung, Bildungsgutschein, Arbeitssuchende, Agentur für Arbeit, Jobcenter

BFW Leipzig

Über 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet der beruflichen Rehabilitation tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück in ein erfülltes Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz, Döbeln, Plauen und Zwickau zur Verfügung. Ein berufliches Trainingszentrum, das BTZ Leipzig, ergänzt das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

Weitere Informationen und Bildmaterial:

Berufsförderungswerk Leipzig gemeinnützige GmbH
Michael Lindner
Leiter PR | Unternehmenskommunikation
Georg-Schumann-Straße 148
04159 Leipzig
Tel.: 0341 | 9175120
Fax: 0341 | 917563120
E-Mail: presse@bfw-leipzig.de
Internet: http://www.bfw-leipzig.de/presse

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Innovationen & Trends für Beruf, Bildung und Rehabilitation

Das Bild zeigt im Vordergrund einen 3d-Drucker. Im Hintergrund besprechen sich mehrere Menschen

Ausschnitt aus dem Titelbild der aktuellen Rehavision

Die Arbeitswelt verändert sich in enormem Tempo: Megatrends wie Digitalisierung, Technisierung und demographischer Wandel treiben diese Entwicklung weiter voran. In 20 Jahren wird die Arbeit eine andere sein als wir sie heute kennen.

Aus diesem Anlass widmet sich das Fachmagazin REHAVISION den Trends und Innovationen für Beruf, Bildung und Rehabilitation. Renommierte Experten wie Prof. Dr. Lothar Abicht geben Einblicke in Chancen und Risiken der Digitalisierung. Außerdem geht es um mögliche Konsequenzen für die berufliche Bildung und die Frage, welche Kompetenzen zukünftig am Arbeitsmarkt gefragt sein werden. Die Herausforderungen im Bereich Arbeitsschutz und die Bedeutung von Prävention im Betrieb skizziert der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Dr. Joachim Breuer.

Fest steht: Schnelle und effektive Rehabilitationsprozesse werden in Zukunft gefragter denn je sein. REHAVISION stellt dazu aktuelle Kooperationen und Aktivitäten der Berufsförderungswerke (BFW) vor. Gemeinsam mit den Sozialversicherungsträgern und Unternehmen wollen die BFW die Rehabilitation zukunftsfest gestalten.

Die REHAVISION kann über die Geschäftsstelle des Bundesverbandes Deutscher Berufsförderungswerke (BV BFW) kostenfrei bezogen werden und steht als barrierefreies PDF auf der Website des BV BFW www.bv-bfw.de zur Verfügung.

Über den BV BFW
Der BV BFW ist der bundesweite Zusammenschluss von 28 Berufsförderungswerken. Ihr Auftrag im Sinne des Sozialgesetzbuch IX ist es, Menschen mit gesundheitlichen Beein­trächtigungen die volle Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Als Kompetenznetzwerk mit ca. 100 Standorten und aktuell etwa 12.000 Plätzen bündelt der Bundesverband Know-how und langjährige Erfahrung in Prävention, Beratung, Diagnostik, Qualifizierung und Integration, um Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zurück in das Erwerbsleben zu bringen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Zusammenarbeit und im Erfahrungsaustausch mit den Mitgliedern des Verbandes und den Trägern der Rehabilitation sowie mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Institutionen und Verbänden.

Kontakt:
Ellen Krüger
Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V.
Geschäftsstelle
Knobelsdorffstraße 92 · 14059 Berlin
Telefon 030 3002-1253 · Telefax 030 3002-1256
E.Krueger@bv-bfw.de
www.bv-bfw.de

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104. Jahrestagung des Bundesverbandes für stationäre Suchtkrankenhilfe am 21./22. März 2018 in Berlin

21. März 2018bis22. März 2018

Sex, Drogen und Internet – um diese Themen geht es bei der 104. Wissenschaftlichen Jahrestagung des buss – schwerpunktmäßig allerdings in umgekehrter Reihenfolge! Die Veranstaltung trägt den Titel „Suchtarbeit 4.0“. Im Mittelpunkt stehen die Digitalisierung und Vernetzung der Arbeitswelt und des Gesundheitswesens.

Mit dem Internet der Dinge, Industrie 4.0 oder Smart Home hat die Digitalisierung längst Einzug in das Alltags- und Arbeitsleben gehalten. Im Gesundheitsbereich schreitet die Entwicklung internetbasierter Interventionen bei der Behandlung psychischer Störungen mit großen Schritten voran. Zwei Plenumsvorträge stellen diese Entwicklungen dar. Anschließend wird die Suchthilfe unter die Lupe genommen. Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung auf die Arbeit in den Einrichtungen, auf organisatorische Abläufe sowie Inhalte und Ausrichtung der Therapie? Zentral ist die Frage: Was kann und muss die Suchthilfe tun, um den Zug der Digitalisierung nicht zu verpassen, sondern diese für sich zu nutzen?

Ein weiterer Vortrag bringt Licht ins Dunkel des abseitigen Bereichs des Internets und berichtet über das Dark Net. Auf therapeutische Fragen lenkt der Vortrag „Wirksamkeit von Pharmakotherapie und Psychotherapie“ den Blick. Am Ende setzen sich Expert/innen und Teilnehmer/innen unter dem Titel „Qualitätsverunsicherung“ in einer gemeinsamen Diskussion mit den Folgen der zunehmenden Regulierung der Arbeit in Suchtfachkliniken auseinander.

Sex („Die Themen Liebe und Sexualität in der Suchttherapie“) und Drogen („Steigende Zahl der Drogentoten und veränderte Konsummuster“) sind Inhalte der Arbeitsgruppen. Weitere Themen sind u. a.: suchtstoffübergreifende Behandlung, komorbide Störungen sowie Angehörigenarbeit und Paartherapie.

Programm und Anmeldung finden Sie auf www.suchthilfe.de

 

104. Wissenschaftliche Jahrestagung des buss „Suchttherapie 4.0“ Mittwoch, 21. März 2018 (Beginn 13.00 Uhr) bis Donnerstag, 22. März 2018 (Ende 13.00 Uhr) Hotel Aquino, Tagungszentrum Katholische Akademie, Berlin

 

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Heilmittelbericht 2017: Frauen häufiger in physiotherapeutischer Behandlung als Männer

Übung zur Rumpfstabilisierung bei der Physiotherapie. Quellenangabe: "obs/Wissenschaftliches Institut der AOK/AOK-Mediendienst"

Übung zur Rumpfstabilisierung bei der Physiotherapie. Quellenangabe: "obs/Wissenschaftliches Institut der AOK/AOK-Mediendienst"

Übung zur Rumpfstabilisierung bei der Physiotherapie. Quellenangabe: “obs/Wissenschaftliches Institut der AOK/AOK-Mediendienst”

Berlin (ots) – Rund 4,5 Millionen AOK-Versicherte haben 2016 eine Physiotherapie erhalten. Dabei liegt die Behandlungsrate der Frauen deutlich über der der Männer: 21,4 Prozent der AOK-versicherten Frauen nutzten eine Physiotherapie, aber nur 13,4 Prozent der Männer, wie der aktuelle Heilmittelbericht 2017 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) zeigt. “Frauen haben zwar objektiv eine höhere Lebenserwartung als Männer, sie schätzen ihren Gesundheitszustand aber subjektiv schlechter ein, gehen häufiger zum Arzt und nehmen auch Physiotherapien entsprechend öfter in Anspruch, und zwar über alle Altersgruppen hinweg”, sagt Helmut Schröder, stellvertretender Geschäftsführer des WIdO.

GKV-weit haben die an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Ärzte im vergangenen Jahr 44 Millionen Verordnungen für Heilmitteltherapien ausgestellt, davon 15,8 Millionen an AOK-Versicherte. Von den 5,06 Millionen AOK-Versicherten, die 2016 eine Heilmitteltherapie verordnet bekamen, wurden gut 88 Prozent mit einer Physiotherapie behandelt. Das sind 17,5 Prozent der AOK-Versicherten. Sprachtherapie (6 Prozent), Ergotherapie (6,6 Prozent) oder podologische Behandlung (7,4 Prozent) konzentrieren sich sehr stark auf wenige Altersgruppen und haben damit einen geringeren Verbreitungsgrad, wenn alle Versicherten betrachtet werden.

Nicht ganz zwei Drittel der AOK-Heilmittelpatienten mit Physiotherapie waren weiblich (63 Prozent). In diesem Bereich zeigt sich der deutlichste Unterschied zwischen den Geschlechtern in der Gruppe der 50- bis 54-Jährigen: Während 28,6 Prozent der Frauen physiotherapeutisch versorgt wurden, waren es bei den Männern nur 17 Prozent.

“Für die zwischen den Geschlechtern unterschiedliche Inanspruchnahme von Heilmitteltherapien spielen unter anderem biologische Faktoren, unterschiedliche Gesundheitskonzepte und Unterschiede im Gesundheitsverhalten von Männern und Frauen eine Rolle. Aber auch psychosoziale Einflussfaktoren sowie geschlechtsspezifische Lebenslagen können mit dafür verantwortlich gemacht werden”, so Helmut Schröder.

Die mit großem Abstand häufigste Diagnose bei einer physiotherapeutischen Verordnung waren 2016 unspezifische Rückenschmerzen. Bei fast jedem dritten physiotherapeutischen Patienten (31,5 Prozent) waren sie der Anlass für eine Behandlung. Dazu kommen weitere 7,8 Prozent der Physiotherapiepatienten mit der Diagnose “Sonstige Krankheiten der Wirbelsäule”. Behandelt wird im Rahmen der Physiotherapie am häufigsten mit Krankengymnastik sowie Manueller Therapie.

Für den Heilmittelbericht 2017 hat das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) die über 37,4 Millionen Heilmittelrezepte analysiert, die im Jahr 2016 für die rund 71,4 Millionen GKV-Versicherten ausgestellt wurden.

Hinweis an die Redaktionen: Den vollständigen Bericht finden Sie online auf http://www.wido.de/heilmittel_2017.html.

Pressekontakt:

Wissenschaftliches Institut der AOK (WIdO)
Christine Göpner-Reinecke
Tel.: 030/34646-2298
Fax.: 030/34646-332298
E-Mail: presse@wido.bv.aok.de

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Hilfsaktion für neues Hüftgelenk lässt Lehrer aus Usbekistan wieder laufen

 

Wiesbadener Initiatoren und großzügige Spenden machen komplizierte Operation, Hüftprothese und orthopädische Reha-Behandlung möglich / Im Januar Entlassung aus der MEDIAN Rehaklinik Aukammtal.

Erstes Foto nach der Operation aus der MEDIAN Rehaklinik Aukammtal Wiesbaden: (v.l.) Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Orthopädie Dr. Johannes Schröter, Bokhodir Azizov und Pastorin Margret Meier.

Erstes Foto nach der Operation aus der MEDIAN Rehaklinik Aukammtal Wiesbaden: (v.l.) Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Orthopädie Dr. Johannes Schröter, Bokhodir Azizov und Pastorin Margret Meier.

Der weite Weg hat sich gelohnt: Rund 5.000 Kilometer von seiner Heimatstadt Taschkent entfernt hat Bokhodir Azizov endlich Hilfe gefunden und kann wieder lachen. Der Informatik-Lehrer aus Usbekistan litt seit seiner Kindheit an einer Fehlbildung des linken Hüftgelenks und später an einer schweren Arthrose. Die Schmerzen, die der Knorpelschaden auslöste, waren zum Schluss kaum noch ertragbar – an eine Berufsausübung war gar nicht mehr zu denken und eine Behandlung im Ausland war für Bokhodir Azizov unbezahlbar. Ein Leben mit Schmerzen schien sein Schicksal zu sein. Bokhodir Azizov machte sich auf die Suche nach den besten Ärzten der Welt. In seiner Not wendete sich der 46-Jährige an einen Ingenieur aus Deutschland, der zehn Jahre in Usbekistan gearbeitet hatte, und hatte Glück. Denn von dort ging der Hilferuf direkt an Margret Meier, Pastorin aus Kelkheim bei Frankfurt, die in ähnlichen Fällen bereits erfolgreich geholfen hatte.

Initiatoren-Netzwerk und Spender helfen

„Wir sind im Juli über Frau Meier erstmals in Kontakt mit Bokhodir Azizov gekommen“, erinnert sich Dr. Johannes Schröter, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Orthopädie an der MEDIAN Rehaklinik Aukammtal in Wiesbaden. „In den vergangenen Jahren konnten wir zusammen mit weiteren Initiatoren aus Wiesbaden schon zweimal in ähnlichen humanitären Fällen helfen.“ Und auch diesmal stand das Netzwerk. Dr. Philipp Rehbein, Leitender Oberarzt der Orthopädischen Klinik am St. Josefs-Hospital in Wiesbaden übernahm die komplizierte Operation. Dr. Johannes Schröter organisierte die Aufnahme zur anschließenden medizinischen Rehabilitation in die MEDIAN Klinik Aukammtal und stellte seine Leistungen kostenfrei zur Verfügung. Viele private Spender aus kirchlichen Kreisen beteiligten sich an den Flug- und Aufenthaltskosten. Insgesamt fast vier Monate dauerten die Vorbereitungen, bis alle Formalitäten erledigt waren.

Behandlung verläuft erfolgreich

Mitte November konnte Bokhodir Azizov dann mit seiner Ehefrau nach Wiesbaden fliegen und wurde am St. Josefs-Hospital operiert. Obwohl man dort mit über 1.000 Hüft-Operationen im Jahr große Erfahrungen hat, war der Eingriff keinesfalls Routine. „Die OP war erheblich komplizierter, als zunächst angenommen“, so Dr. Philipp Rehbein. „Wir mussten die Hüfte komplett neu aufbauen, haben ein neues Gelenk eingesetzt und das linke Bein etwas verlängert. Am Ende ist aber alles gut verlaufen.“ Zum 1. Dezember wurde Bokhodir Azizov dann in die MEDIAN Rehaklinik Aukammtal verlegt, die auf die rehabilitative Behandlung nach orthopädischen Operationen spezialisiert ist. „Wir arbeiten derzeit daran, das Bein wieder beweglich zu machen“, erklärt Dr. Johannes Schröter. „Herr Azizov lernt bei uns unter intensiver therapeutischer Anleitung wieder Laufen. Er ist sehr motiviert und wir können nach zwei Wochen bereits erste Erfolge sehen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass er Mitte Januar unsere Klinik selbstständig gehend verlassen kann.“ Wenn alles weiterhin gut verläuft, könnte Bokhodir Azizov zu Ostern erneut in Wiesbaden sein, um auch seine rechte Hüfte operieren zu lassen. Nicht ohne Stolz trat der Usbeke in der MEDIAN Rehaklinik Aukammtal Wiesbaden jetzt erstmals nach seiner Operation glücklich vor die Kamera und bedankte sich bei allen Unterstützern und Spendern.

Über MEDIAN und die MEDIAN Rehaklinik Aukammtal

Die MEDIAN Rehaklinik Aukammtal Wiesbaden ist eine Fachklinik für Konservative Orthopädie und Physikalische Therapie sowie Innere Medizin und Kardiologie. Das Haus, das in den vergangenen zwei Jahren für rund zwei Millionen Euro umgestaltet und renoviert wurde, gehört zu den ersten Adressen in der medizinischen Rehabilitation. Die MEDIAN Rehaklinik Aukammtal Wiesbaden gehört zu MEDIAN, einem modernen Gesundheitsunternehmen mit 123 Rehabilitationskliniken, Akutkrankenhäusern, Therapiezentren, Ambulanzen und Wiedereingliederungseinrichtungen und ca. 15.000 Beschäftigten in 14 Bundesländern. Als größter privater Betreiber von Rehabilitationseinrichtungen mit 18.000 Betten und Behandlungsplätzen besitzt MEDIAN eine besondere Kompetenz in allen Therapiemaßnahmen zur Erhaltung der Teilhabe.

 

Kontakt und Nachfragen:

MEDIAN Rehaklinik Aukammtal Wiesbaden
Dr. med. Johannes Schröter
Chefarzt Orthopädie/Ärztlicher Direktor
Leibnizstr. 25 | 65191 Wiesbaden
Tel.: 0611 571-750 | Fax: 0611 571-140
E-Mail: johannes.schroeter@median-kliniken.de
Web: www.median-kliniken.de

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Neuer Test unterstützt die Barrierefreiheit von Webangeboten

Das Projekt ‚BIK für Alle‘

Ein barrierefreies Web bietet viele Vorteile, nicht nur für Menschen mit Behinderungen, sondern auch für Webanbieter – beispielsweise sind barrierefreie Seiten besonders suchmaschinenfreundlich. Zudem wird Barrierefreiheit durch Vorgaben der Europäischen Union (EU) für immer mehr Webanbieter verpflichtend. Doch wie findet man eigentlich heraus, ob ein Webangebot für alle Menschen zugänglich ist? Unterstützung bietet ein neues Testverfahren des Projekts ‚BIK für Alle‘.

Neue EU-Richtlinien verpflichten nicht nur den öffentlich-rechtlichen Sektor zu barrierefreien Webangeboten, sondern zukünftig auch Webanbieter verschiedener privatwirtschaftlicher Branchen. Welche Anforderungen erfüllt werden müssen, definieren die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG). Genügen Webangebote den „Erfolgskriterien“ der WCAG, sind sie für Menschen mit ganz unterschiedlichen Behinderungen zugänglich: Für blinde und sehbehinderte, gehörlose und schwerhörige Menschen ebenso wie für Nutzer mit motorischen oder kognitiven Einschränkungen. Doch wie kann die Einhaltung des Standards überprüft werden?

Mit dem neuen WCAG-Test des vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderten Projekts ‚BIK für Allewerden die WCAG-Erfolgskriterien der gängigen Konformitätsstufe ‚AA‘ überprüf- und handhabbar gemacht. Der neue WCAG-Test ergänzt den etablierten BIK BITV-Test, der die Einhaltung der deutschen Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV) unterstützt.

„Da die Anforderungen der BITV 2.0 inhaltlich denen der WCAG 2.0 entsprechen, ist es möglich, ein gemeinsames Testverfahren zu nutzen“, sagt Sonja Weckenmann von der Testentwicklung des Projekts. Mit Unterstützung eines Expertenkreises wurde der bestehende BITV-Test komplett überarbeitet –mit ihm lassen sich nun die Erfolgskriterien der WCAG abbilden. Unterschiede zwischen BITV- und WCAG-Test gibt es erst bei der Auswertung der Testergebnisse: Während dem BITV-Test eine graduelle Bewertung der Zugänglichkeit über ein Punkteschema zugrunde liegt, müssen gemäß WCAG alle Erfolgskriterien für eine Webseite erfüllt sein, damit sie WCAG-konform ist.

Der WCAG-Test wird von den Experten des deutschlandweiten BITV-Test-Prüfverbunds angeboten. Auf Basis des erstellten Prüfberichts können Webanbieter eine, von neutraler Stelle bestätigte, WCAG-Konformitätserklärung abgeben. Daneben kann der Test auch als entwicklungsbegleitende Prüfung bzw. als kostenfreie Selbstbewertung durchgeführt werden. In allen Fällen ist es möglich, die BITV- und WCAG-Testergebnisse zu vergleichen, denn die Auswertung nach WCAG wird kostenfrei mitgeliefert.

Weitere Informationen

Ausführliche Informationen zum Thema barrierefreies Internet finden Sie bei uns im Web unter:

  • bitvtest.de – Informationen zum WCAG-Test und das vollständige Prüfverfahren
  • bik-für-alle.de – Praxishilfen, wie Webinare oder Leitfäden für Webanbieter, Online-Redakteure und Agenturen

 

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