Dienstag, November 14th, 2017

 

„Unser System stimmt!“

Die Rentenversicherung Bund rankt drei Dr. Becker Kliniken in die TopTen. 

Köln. Die Qualität einer medizinischen Leistung ist für Patienten von elementarer Bedeutung – jeder, der schon einmal eine falsche oder unwirksame Behandlung erfahren musste, weiß das. Umso wichtiger, dass es Instrumente gibt, die die Qualität medizinischer Einrichtungen überprüfen. Ihre Ergebnisse sind den Patienten eine wichtige Hilfe, wenn es um die Auswahl der richtigen Behandlung bzw. der richtigen Klinik geht.

Gradmesser für Qualitätsrehabilitation

Für die medizinische Rehabilitation ist die Rehabilitandenbefragung der Deutschen Rentenversicherung (DRV) eine solche Orientierungshilfe. Hier werden Patienten acht bis zwölf Wochen nach Beendigung der Reha befragt, wie zufrieden sie mit ihrer Reha waren und wie sie deren Erfolg beurteilen. Ausgewertet werden jährlich 120.000 Fragebögen. Vielen Fachleuten gelten die Ergebnisse als die wichtigsten Gradmesser für Qualitätsrehabilitation.

Der größte Erfolg für Rehaanbieter

„Die Rehabilitandenbefragung der DRV macht durch ihre Fragestellung und ihren umfangreichen Datensatz doch den Kern unserer Bemühungen sichtbar: Welche Behandlung nehmen Patienten als erfolgreich wahr? Welche Reha hat ihnen geholfen? Hier als Klinik unter den TopTen genannt zu werden, ist doch der größte Erfolg, den wir als Rehaanbieter verbuchen können“, erklärt Dr. Ursula Becker, geschäftsführende Gesellschafterin der Dr. Becker Klinikgruppe überzeugt. Ihr Unternehmen taucht mit gleich drei Kliniken in den ersten zehn Plätzen der aktuellen DRV-Rehabilitandenbefragung auf: dem Dr. Becker Neurozentrum Niedersachsen in Bad Essen, der Dr. Becker Kiliani-Klinik in Bad Windsheim und der Dr. Becker Klinik Möhnesee. Bewertet wurden 2017 insgesamt 264 psychosomatische und 673 somatische Rehakliniken.

Populäre FOCUS-Klinikliste

Parallel dazu haben es auch in diesem Jahr wieder alle Dr. Becker Kliniken auf die FOCUS Klinikliste geschafft. Das populäre Ranking, das im letzten Jahr das erste Mal auch für Rehakliniken erschienen ist, präsentiert unter rund 1.000 deutschen Rehaeinrichtungen diejenigen, die das unabhängige Rechercheteam von FOCUS-GESUNDHEIT überzeugen konnten.

„Insgesamt zeigen diesen tollen Testergebnisse, FOCUS aber vor allem die der DRV, dass das ‚System Dr. Becker‘ stimmt. Wir wollen Qualitätsrehabilitation anbieten und damit sowohl Patienten als auch Fachleute überzeugen. Das gelingt uns immer wieder, in allen gängigen Qualitätstest. Das macht uns stolz!“, freut sich Dr. Ursula Becker. Die Klinikgruppe ist bei allen DRV-Rankings regelmäßig mit ihren Einrichtungen vertreten. Auch auf der FOCUS-Klinikliste hatte sie sich bereits im letzten Jahr mit allen Kliniken behauptet.

 

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Dr. Becker Klinikgruppe:

Die Dr. Becker Klinikgruppe ist ein inhabergeführtes mittelständisches Familienunternehmen mit Hauptsitz in Köln. Deutschlandweit betreiben die beiden Schwestern Dr. Petra Becker und Dr. Ursula Becker neun Rehabilitationskliniken mit den Indikationen Orthopädie, Neurologie, Kardiologie und Psychosomatik sowie drei ambulanten Therapiezentren. Rund 1.300 Mitarbeiter betreuen jährlich 19.000  stationäre und 700 ambulante Patienten. www.dbkg.de

 

Die Rehabilitandenbefragungen der Deutschen Rentenversicherung

Die Ergebnisse der Rehabilitandenbefragung der Deutschen Rentenversicherung informieren über die Zufriedenheit der Rehabilitanden mit der Behandlung sowie deren Einschätzung des Behandlungserfolges. Sie sind Teil des Programms zur Reha-Qualitätssicherung der Deutschen Rentenversicherung, das diese seit 1997 durchführt. Die vollständigen Berichte „Somatik stationär – Bericht 2017“ und „Psychosomatik, Sucht stationär – Bericht 2017“ können bei der DRV angefragt werden.

 

Kontakt:

Rebecca Jung

Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Becker Unternehmensgruppe

Parkstraße 10 / 50968 Köln
Tel. : (+49) 221 – 934647-48 / Fax : -40
rjung@dbkg.de   http://www.dbkg.de /

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Die Anzeichen richtig deuten

PRESSEMITTEILUNG

 

Thomas Heitz



Zum Welt-Diabetes-Tag (14.11.): Diabetes macht sich oft erst spät bemerkbar – mit fatalen Folgen. Thomas Heitz kostete die Erkrankung sogar seine Existenz. Er setzt sich dafür ein, dass andere die Zeichen rechtzeitig erkennen.

Heidelberg, 10. November 2017

Angefangen hat alles mit einem Glücksgefühl: Innerhalb eines Jahres reduzierte Thomas Heitz sein Gewicht von 162 auf 72 Kilo. Heute weiß der 45-Jährige: Das war kein Erfolg, sondern Symptom einer unentdeckten Diabetes. „Wenn der Körper Glukose nicht mehr verarbeiten kann, wandelt er sie in Aceton um. Das verbrennt Fett unglaublich schnell.“

Etwa 300.000 Menschen erkranken hierzulande jährlich an Diabetes, schätzt die Deutsche Diabetes Gesellschaft, meist an Typ II. Der Körper produziert nicht mehr genügend Insulin, um den Blutzucker zu verarbeiten. Eine Folge: mangelnde Durchblutung durch Ablagerungen in den kleinsten Gefäßen. Oft wird die Erkrankung zu spät erkannt. Darauf macht der Welt-Diabetes-Tag am 14. November aufmerksam.

Bei Thomas Heitz glich wohl das aktive Leben als selbstständiger Veranstaltungstechniker den Zuckerwert lange aus. Doch eines Morgens im März 2011 war ein Zeh blau, der Fuß schmerzte. Sein Hausarzt erkannte die Zeichen und schickte ihn sofort in die Notaufnahme. Durch einen Gefäßverschluss starben die Zehen langsam ab, eine Blutvergiftung breitete sich aus. Nur eine Amputation rettete Heitz‘ Leben.

Nach OP und Reha kamen viele Rückschläge. Mühsam lernte Heitz, mit einer individuell hergestellten Orthese zu laufen. Seine Firma konnte er nicht mehr halten, musste sogar Privatinsolvenz anmelden. Die Reha-Beratung der Agentur für Arbeit empfahl eine Umschulung bei der SRH Berufliche Rehabilitation in Heidelberg. Das Unternehmen unterstützt gezielt Menschen, die sich wie Heitz neu orientieren müssen. „Unsere Berater klären, welcher Beruf am besten zur gesundheitlichen Situation und den persönlichen Fähigkeiten passt“, sagt Geschäftsführer Thomas Windolf.

Heitz absolvierte eine Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann. „Auf dem barrierefreien Campus mit kurzen Wegen zwischen Wohnen und Ausbildung konnte ich mobil sein. Die Lehrkräfte haben mir geholfen, nach Jahren im Beruf wieder in den Lernmodus zu kommen.“ Heute arbeitet er in einer Werkstatt, die orthopädische Maßschuhe anfertigt. Mit seiner Erfahrung berät Heitz andere Diabetiker, die durch fehlendes Gefühl in den Füßen spezielle Schuhe benötigen. In Vorträgen schildert er die eigenen Erlebnisse.

Zum Welt-Diabetes-Tag wünscht er sich, dass noch mehr über die unterschätzte Krankheit aufgeklärt wird. „Schon wenn der Fuß ständig kribbelt, ist das ein Signal, dass die Durchblutung nicht mehr funktioniert. Dann ist es wichtig, Druckstellen und Verletzungen vorzubeugen.“

Kontakt:
Christian Haas
Kommunikation

SRH Berufliche Rehabilitation GmbH
Berufsförderungswerk Heidelberg
Bonhoefferstr. 1
69123 Heidelberg

Telefon: 06221 88-3040
E-Mail: christian.haas@srh.de
Internet: http://www.bfw-heidelberg.de

 

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1. Heidelberger Forum Gesundheitsversorgung am 19.01.2018

19. Januar 2018

Heidelberg – Zeitlich könnte es perfekt passen: Wenn sich am 19.01.2018 das 1. Heidelberger Forum Gesundheitsversorgung mit dem Thema „Gesundheitspolitische Perspektiven nach der Bundestagswahl“ befasst, dürften eine neue Regierung gebildet und der Koalitionsvertrag unterschrieben sein. Auch gesundheitspolitisch scheint der Weg nach Jamaika kein leichter zu sein. Obwohl die Gesundheitspolitik im Wahlkampf nur auf den letzten „Metern“ eine Rolle gespielt hat, gehen die Forderungen der Parteien recht weit auseinander.

Das 1. Heidelberger Forum Gesundheitsversorgung geht folgenden Fragen nach: Wie wird sich die Gesundheitsversorgung in Deutschland nach und mit der Bundestagswahl verändern? Wie werden Qualitätsanforderungen, der Wunsch nach Patientenautonomie, der Innovationfonds, eHealth, Big Data, u. v. m. das System verändern? Was sind die Herausforderungen für die nächste Legislaturperiode – was die Chancen?

Bei der Veranstaltung erwarten Sie Referate, Diskussionen und die Chance zum bilateralen Austausch mit den maßgeblichen Akteuren der Gesundheitspolitik: „Wir werden nicht nur eine Diskussion mit den gesundheitspolitischen Experten der im Bundestag vertretenen Parteien führen, sondern auch maßgebliche Vertreter der Krankenversicherungen von GKV und PKV, der Krankenhäuser, der Industrie, der Patientenvertreter und der Wissenschaft zu Wort kommen lassen – insbesondere hinsichtlich Vernetzung und Kooperation, Versorgungs- und Qualitätszielen sowie der Perspektiven des Wettbewerbs. Dabei werden wir immer wieder nachfassen und den einzelnen Beiträgen Diskussionsraum geben“, so der Moderator der Veranstaltung, Rolf Stuppardt. Folgende Referenten haben bereits zugesagt: Dr. Martin Danner, Roland Engehausen, Birgit Fischer, Irmtraut Gürkan, Dr. Volker Leienbach, Bettina am Orde, Dr. Mani Rafii, Prof. Dr. h. c. Herbert Rebscher, Dr. Ansgar Resch, Dr. Hans Unterhuber, Michael Weller und Prof. Dr. Eberhard Wille.

Der Oberbürgermeister der Stadt Heidelberg, Prof. Dr. Eckart Würzner, ist Schirmherr des Heidelberger Forums Gesundheitsversorgung: „Eine solche Veranstaltung ist eine Bereicherung – nicht nur für die handelnden Akteure, sondern vor allem auch für die Patienten. Deshalb habe ich sehr gerne die Schirmherrschaft für das 1. Heidelberger Forum Gesundheitsversorgung übernommen und freue mich besonders darauf, dass das Forum keine Eintagsfliege sein wird, sondern ab 2018 jährlich in Heidelberg stattfinden wird. Schließlich hat Gesundheitsförderung in Heidelberg Tradition, bereits 1991 ist unsere Stadt dem bundesdeutschen Netzwerk Gesunde Städte beigetreten, das von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) angeregt wurde. Ein idealer Ort also, um sich in Referaten und Diskussionen oder im persönlichen Austausch mit Themen wie Versorgungsprozesse, Patientenorientierung, Arzneimittelversorgung oder dem Versicherungsmarkt zu beschäftigen.“

Datum: 19.01.2018, 10-16:30 Uhr

Ort: Print Media Akademie Heidelberg

Informationen und Anmeldemöglichkeit unter www.heidelberger-forum-gesundheitsversorgung.de

Eine gemeinsame Veranstaltung von medhochzwei Verlag und WELT DER KRANKENVERSICHERUNG

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