Mittwoch, November 8th, 2017

 

Reha-Zukunftspreis-Verleihung auf der IQMG-Tagung am 29./30. November

8. November 2017 16:00bis30. November 2017 16:00

Die Jury des Reha-Zukunftspreises hat ihre Beratungen abgeschlossen und die diesjährigen Preisträger ausgewählt. Auf der IQMG-Tagung am 29. und 30. November in Berlin werden die preisgekrönten Projekte präsentiert. Anmeldungen zur Tagung sind noch bis zum 15.11.2017 möglich.

Auf der IQMG-Tagung stellen Kostenträger, Reha-Wissenschaftler und Reha-Experten aus der Praxis Messinstrumente zum Reha-Outcome vor. Sie diskutieren mit Ihnen Perspektiven der Ergebnisqualitätsentwicklung und der qualitätsorientierten Belegung und nehmen sich in „Meet the Expert“- Gesprächen Zeit für Fragen.

An beiden Veranstaltungstagen können Sie zudem Workshops zu folgenden Themen besuchen:

  • Wie QS-Indikatoren wirksam in der Organisationsentwicklung nutzen?
  • Reha sicher gestalten – Fehlerkultur und Risikomanagement in Reha-Einrichtungen
  • Patient Reported Outcomes (PROs)– ihre Bedeutung für die Abbildung der Ergebnisqualität sowie für die Verbesserung und Weiterentwicklung der medizinischen Rehabilitation

Das Tagungsprogramm finden Sie beigefügt und auf der Homepage des IQMG. Zur Tagung anmelden können Sie sich online ebenfalls über die Homepage des IQMG noch bis zum 15.11.2017.

Programm IQMG_Jahrestagung_2017


Weltdiabetestag 2017 – Vortrag über Behandlung und Therapie von Diabetes und Herzinsuffizienz

Bad Driburg. Der Weltdiabetestag macht seit 1991 jedes Jahr auf die immer stärkere Verbreitung von Diabetes mellitus aufmerksam. Diabetes mellitus Typ 2 hat sich zu einer Volkskrankheit entwickelt. In Deutschland gibt es laut Deutscher Diabetes Gesellschaft über 6 Millionen Patienten mit der Diagnose Diabetes mellitus, dabei weiß rund ein Viertel nichts von der Erkrankung. Jährlich kommen ca. 300.000 Patienten hinzu.

Bei einem Stimmgabeltest überprüft der Arzt die Empfindlichkeit der Füße (Untersuchung nach Stoffwechselstörungen wie Diabetes).

Der Vortrag „Diabetes und Herzinsuffizienz“ am 14.11.2017 um 16:00 Uhr in der Knappschafts-Klinik Bad Driburg, Reha- und AHB-Klinik für Kardiologie und Angiologie, soll dazu anregen, sich mit Vorbeugung und Therapie des Diabetes zu befassen. Referent ist Professor Dr. Andreas Holstein vom Klinikum Lippe Detmold, unterstützt wird er durch Dr. Martin Hohmann, Oberarzt und Diabetologe der Knappschafts-Klinik.

Die Herzinsuffizienz ist eine der häufigsten Begleiterkrankungen bei Diabetikern. Fast jeder zweite Patient mit einem Typ-2-Diabetes leidet auch an einer Herzinsuffizienz („Herzschäche“).

„Bei Menschen mit Diabetes Typ 2 treten die Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Stoffwechselstörungen und Übergewicht häufiger auf als bei Nichtdiabetikern.“ berichtet Dr. Martin Hohmann, Diabetologe der Knappschafts-Klinik Bad Driburg und ergänzt, dass auch Faktoren wie höheres Alter, Insulintherapie, schlechte Durchblutung des Herzmuskels das Auftreten einer Herzinsuffizienz begünstigen können.

Bei der Herzinsuffizienz sind zwei Formen zu unterscheiden, die jeweils isoliert, aber auch zusammen auftreten können. Bei der systolischen Herzinsuffizienz handelt es sich um eine Pumpschwäche. Bei der diastolischen Herzinsuffizienz ist die Füllung des Herzens in der Entspannungsphase vermindert.

Herzschwäche verursacht keine Beschwerden zu Beginn der Erkrankung, daher wird Herzinsuffizienz häufig übersehen oder zu spät erkannt. Unscheinbare Beschwerden wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Erschöpfung und Atemnot nach einer Aktivität oder sogar bereits in der Phase der Ruhe sollten ernst genommen werden und dem Hausarzt mitgeteilt werden. Durch rechtzeitiges Erkennen der Herzschwäche und eine abgestimmte Behandlung können Lebenserwartung und Lebensqualität verbessert werden. Untersuchungen wie Elektrokardiogramm, Echokardiografie und Laborparameter zur Bestimmung von Herzinsuffizienz ermöglichen, die Herzschwäche in einem frühen Stadium zu erkennen und dann zu behandeln. Die Therapie des Diabetes mellitus erfolgt durch eine gute Blutzuckereinstellung, Blutdruckeinstellung, Blutfetteinstellung sowie regelmäßiger Bewegung, einer Gewichtsreduzierung und gesunde Ernährung. Die medikamentöse Therapie der Herzinsuffizienz erfolgt häufig mit ACE-Hemmer, Betablocker, Blutverdünner und wassertreibendem Mittel. Diese Medikamente stellen die Grundlagentherapie dar.

Für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger gibt es am 14.11.2017 bereits ab 14:00 Uhr in der Knappschafts-Klinik Bad Driburg ein zusätzliches Programm mit Blutdruckmessung, Blutzuckermessung und Tests zur Bestimmung der Durchblutung der Beine, des Vibrationsempfindens zum Ausschluss einer Nervenstörung bei Diabetes mellitus und die Möglichkeit einer individuellen Ernährungsberatung.

Weitere Informationen: www.weltdiabetestag.de und www.knappschafts-klinik-driburg.de


DEGEMED wählt zwei neue Vorstandsmitglieder

Berlin, 08.11.2017
Presseinformation
Dr. Verena Glöckner (BG Kliniken) und Tobias Brockmann (Paracelsus-Kliniken) neu im Vorstand der DEGEMED

Die Mitgliederversammlung der DEGEMED hat heute zwei neue Mitglieder in den Vorstand des Verbandes gewählt. Dr. Verena Glöckner, Ressortleitung Kunden und Markt der BG Kliniken und Tobias Brockmann, Geschäftsbereichsleiter Rehabilitation der Paracelsus-Kliniken Deutschland verstärken ab sofort den Vorstand.

Dr. Glöckner nach der Wahl: „Mit der Mitgliedschaft des gesamten BG Klinikverbunds in der DEGEMED möchten wir die Verbandsarbeit stützen und der medizinischen Rehabilitation noch besser Gehör und Geltung im politischen Willensbildungsprozess verschaffen.“

Auch Tobias Brockmann ist erfreut über das Ergebnis. „Als langjähriges Mitglied der DEGEMED freut es mich, dass die Paracelsus-Kliniken nun auch im Vorstand vertreten sind. So können wir gemeinsam die Interessen der Reha-Branche weiter voranbringen.“

„Die Wahl von Frau Dr. Glöckner und Herrn Brockmann unterstreicht die positive Mitgliederentwicklung unseres Verbandes. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und das gemeinsame Engagement“, begrüßt die Vorsitzende Dr. Constanze Schaal die neuen Vorstandskollegen.

Die DEGEMED setzt sich für die Interessen der Leistungserbringer stationärer und ambulanter Rehabilitation ein und ist offen für alle Betreibermodelle und Rechtsformen. Ihre Anliegen und Themen vertritt die DEGEMED gegenüber Politik, Leistungsträgern und der breiten Öffentlichkeit.

 

 

Kontakt:

DEGEMED
Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e.V.
Fasanenstraße 5
10623 Berlin
Tel.: 030 28 44 96 80
Fax: 030 28 44 96 6
E-Mail: k.perl@degemed.de
Internet: www.degemed.de


Celenus erwirbt Mehrheitsbeteiligung an der inoges Holding GmbH

STRATEGISCHER ERWERB DER CELENUS KLINIKEN IN DEUTSCHLAND:

  

INOGES, einer der führenden Anbieter im ambulanten Rehabilitationsmarkt mit 30 Standorten.
Markteintritt in Deutschlands hochattraktiven ambulanten Rehabilitationsmarkt.

 

Wolfgang K. Hoever und Susanne Leciejewski bei der gemeinsamen Pressekonferenz.  (Foto: salvea)

Wolfgang K. Hoever und Susanne Leciejewski bei der gemeinsamen Pressekonferenz. (Foto: salvea)

Offenburg, 7. November 2017: Die Celenus, eine Tochter der ORPEA, hat heute den Erwerb der Mehrheitsbeteiligung an der inoges Holding GmbH bekanntgegeben. Das von Wolfgang K. Hoever gegründete Unternehmen hat seit über 30 Jahren ein hohes Kompetenzspektrum in der medizinisch-therapeutischen Tätigkeit aufgebaut. Es ist unter anderem spezialisiert auf ambulante Rehabilitation, gehört zu den Marktführern in der Branche und wurde bis zur Beteiligung durch Celenus im Familienbesitz gehalten.

 

Inoges: eine starke Corporate Identity und ein Qualitätsreputationsnetzwerk

Die inoges ist seit Gründung kontinuierlich gewachsen und verfügt heute über ein Netzwerk von 30 Standorten inklusive zweier stationärer Rehabilitationseinrichtungen. Die Betriebe sind überwiegend in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Bayern angesiedelt. Das Unternehmen beschäftigt über 1.000 Mitarbeiter, die in 2016 ein Volumen von 5.200.000 Patiententerminen im Jahr bewältigten.

Inoges bietet ein qualitätsorientiertes, spezialisiertes und renommiertes Angebot, welches die gesamten Versorgungsstrukturen im und um den 
Bereich der Rehabilitation abdeckt:

  • Ambulante Rehabilitation
  • Stationäre Rehabilitation
  • Outsourcing für Kliniken
  • Management von integrierten Versorgungsverträgen
  • Reha-Sport, Präventionsleistungen und Leistungen 
zum betrieblichen Gesundheitsmanagement
  • Vielfältige Angebote für Selbstzahler

 

Celenus wird fortan das weitere Wachstum des Unternehmens begleiten, Firmengründer Wolfgang K. Hoever bleibt dem Unternehmen erhalten und treibt die erfolgreiche Entwicklung weiter voran.

„Die Größe und Weiterentwicklung des Unternehmens bedingt den Einstieg eines starken Partners. Mit ORPEA konnten wir einen der großen europäischen Player im Gesundheitsmarkt gewinnen, der bereits im deutschen Reha- und Pflegemarkt etabliert ist”, erläutert Wolfgang K. Hoever, Geschäftsführer der inoges.

 

Zusätzliche strategische Erweiterung zum Celenus Portfolio

Das Netzwerk und das Rehabilitationsangebot von inoges passt perfekt zu den Kriterien von Celenus:

  • Ergänzendes ambulantes Rehabilitationsgeschäft zum bestehenden stationären Rehabilitationsgeschäft von Celenus
  • Starke Marktreputation und etablierte Marke “salvea”
  • Hohe Qualitätsstandards in allen Einrichtungen
  • Fokus auf städtische Regionen, gute Infrastruktur. Viele Einrichtungen haben eine enge personelle Vernetzung mit Krankenhäusern
  • Starkes Betriebsmanagementteam

 

Der Erwerb der Mehrheitsbeteiligung an inoges ermöglicht es Celenus, sein Netzwerk und seine Expertise in der Rehabilitation zu flankieren und auszubauen:

  • 
Strukturelles Marketing: inoges hat frühzeitig Patientenkontakt 
vor und nach operativen Eingriffen und hat somit Steuerungskraft für jedweden Reha-Bedarf,
  • 
Ergänzung des Angebotsportfolios: inoges ist stärkster Anbieter von kombinierten Rehamodellen (ambulante Rehabilitation und/oder stationäre Rehabilitation)

 

Die ambulante Rehabilitation wird von den Patienten präferiert, die mobil genug sind, ihre Genesung von ihrem sozialen Umfeld aus zu fördern. Dadurch gelingt es in zahlreichen Fällen, teilweise oder vollständig erwerbstätig zu bleiben. Dem sozialrechtlichen Wirtschaftlichkeitsgebot folgend sind die Kostenträger (Deutsche Rentenversicherung und gesetzliche Krankenversicherungen) gehalten, ambulante Rehabilitations-maßnahmen zu präferieren.

 

Susanne Leciejewski, Vorstandsvorsitzende von Celenus kommentiert die Transaktion so:

„Das breite ambulante Dienstleistungsspektrum, das inoges mitbringt, ist eine große Chance für Celenus. Wir freuen uns, mit den Mitarbeitern zukünftig gemeinsam innovative Angebote mit hoher Qualität für ambulante und stationäre Rehabilitations- und Pflegeleistungen weiterzuentwickeln und auszubauen. Mit der Fusion von ambulanten und stationären Rehabilitationsleistungen sowie den innovativen Angeboten und der hohen Qualität, werden wir zu einem der führenden Anbieter im deutschen Rehabilitationsmarkt. Wir wollen beide Geschäftsfelder zukünftig weiterentwickeln und ausbauen, damit unsere Patienten Dienstleistungen aus einer Hand erhalten können.“

 

Berater

Acxit Capital Management, vertreten von Thomas Klack und seinem Team, trat als Corporate Finance Berater auf, die Rechtsberatung für ORPEA übernahm Boris Dürr mit seinem Team von der Kanzlei Heuking Kühn Lüer Wojtek, Financial und Tax Due Diligence wurden von Andreas Korten und Michael Brauer, beide Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, erbracht,DHK Rechtsanwälte und Steuerberater, vertreten von Christoph Schmitz-Schunken und seinem Team, traten als Rechts- und Finanzberater der inoges auf.

 

 

Kontakt:

 

Kristina Rössler
– Marketing/Werbung –

Celenus-Kliniken GmbH

Unternehmenszentrale

Moltkestr. 27

77654 Offenburg

Tel. +49 (0)781 932036-0

Fax +49 (0)781 932036-960

k.roessler@celenus-kliniken.de

www.celenus-kliniken.de